Links 28
Eine Zusammenstellung interessanter Links. Jeweils mit Dank an die Einsender:
- Falsch geparkt, Geld gespart (Hootch);
- Düsseldorf ist 2007 schuldenfrei;
- Ex-SPD-Abgeordnete geht putzen;
- Cindy Crawford: Chirurg statt Cremes;
- Steuertricks in Fastfood-Läden;
- Metro: Schlappe wegen Metrobus.
@Düsseldorf Dann wird es Zeit für umfangreiche Abgaben an die hochverehrte zunehmend repräsentierende Bundeshauptstadt Berlin.
@ putzfee: tja, so ist das dann. die kollegen können sich nun mal im vielbeschworenen elfenbeinturm nicht vorstellen, dass es nicht so leicht ist, wie man immer meint, wenn man da so seine gesetze schreibt. vor allem ab einem bestimmten alter.
http://www.sueddeutsche.de/,tt4m5/jobkarriere/erfolggeld/schwerpunkt/495/37458/index.html/jobkarriere/erfolggeld/artikel/453/83370/article.html
Ich weiß garnicht, was die Frau Ex-MdB hat – sie hat es doch vorgemacht, sie hat Arbeit gefunden, obwohl sie als einfach qualifizierte 57jährige Ex-MdB nun doch wirklich einen harten Fall darstellt. Der Spruch "wer Arbeit will, der findet sie auch" meint ja nicht unbedingt eine sozialversicherungspflichtige Vollzeit-Festanstellung. Viele eher einfache Dienstleistungen werden in Deutschland garnicht angeboten, obwohl es die Nachfrage gäbe, weil niemand die Arbeit machen möchte.
Ich bin selbst selbständig, und wenn ich von heute auf morgen alle meine Auftraggeber verlieren würde, dann hätte ich auch keine Hemmung, mich beispielsweise als Getränkeheimlieferant zu betätigen.
Martina Krogmann, um deren aktuelle Äußerungen zur GEZ es in der verlinkten Heise Meldung vor allem geht, ist kein CDU-*Mann*.
==Steuertricks in Fastfood-Läden==
"Seit Jahren" kommt es dazu und seit Jahren wird immer mal wieder darüber berichtet. Geändert hat sich wohl scheinbar nichts …
Das mit der Abgeordneten ist merkwürdig – normalerweise bekommen solche Leute einen "Ehren-Arbeitsplatz" bei einer Sparkasse, bei der KfW, zur Not bei einer Partei-Stiftung. Die Dame muss wohl jemand "ganz oben" geärgert haben, dass sie nicht "untergekommen" ist.
Sie hatte ja ein Angebot von einer Versicherung, das wollte sie aber nicht.
Die Dame muss sich doch nun wirklich nicht beschweren. Als Näherin hat sie einen Anspruch auf 1.600€ Rente, das dürfte wohl weit über dem Durchschnitt der Koleginnen liegen.
Davon abgesehen sind die angesprochenen Reformen unter Hartz tatsächlich stark fehlerhaft.
Man lese sich einmal den Artikel über die putzende Genossin durch – und zwar bis zum letzten Satz:
"In den nächsten Tagen will Friedrich sogar eine weitere Mitarbeiterin auf 400 Euro Basis engagieren: 'Aber ich werde nur Frauen über 50 einstellen.'"
Jetzt frage ich mich, ob die gute Frau auch das Antidiskriminierungsgesetz mitgetragen hat. Dann würde ich nämlich eine solche Diskriminierung wegen des Geschlechts und des Alters nicht tolerieren.
:-)
@Falschparken: Mir stellt sich dabei die Frage, wieso derjenige, der ein Fahrzeug aus einer misslichen Lage (Falschparken) befreit, automatisch der Verursacher und Schuldige ist. Muss man nicht eher zeigen, wer das Fahrzeug abgestellt hat? Zum Beispiel per Zeitsprung?
McDonalds und Burger King – Umsatzsteuer.
Immer sagen, dass man im Lokal was will und Quittung am Ende verlangen, der Staat wirds danken (16/19 % statt 7 % USt.). So tut man noch was für die Gemeinschaft.
@falsch geparkt
und diese Gebühren kann man sich dann anschließend von seiner Verkehrsrechtschutzversicherung erstatten lassen?
Die Meldung mit der putzenden ehemaligen SPD-Abgeordneten war mir doch gleich mal einen eigenen Beitrag wert:
http://www.psycho-blog.net/200608c.htm#28_336
@Düsseldorf: das nicht ganz unwichtige Detail geht im Artikel ziemlich unter: die Veräußerung des Tafelsilbers in Form der RWE-Anteile. Die Tatsache an sich ist ja nun nicht neu – der Bund macht es ja laufend vor. Aber die Größe des Batzens dürfte für Düsseldorf in der Tat erheblich gewesen sein. Daß so die Schulden abgebaut werden können, ist keine große Heldentat, für die man sich feiern (lassen) sollte. Interessant wäre es noch zu wissen, wie hoch die Erträge aus der Beteiligung waren und das in Verhältnis zu den Zinszahlungen zu setzen.