21.9.2006

Vom Kommissar zur Nummer

Auf einem Briefbogen der Hamburger Polizei suche ich vergebens nach dem Dienstgrad des Beamten. Sowohl unter Sachbearbeiter im Briefkopf als auch bei der Unterschrift steht Folgendes:

Winkowski, PP000270xx

Fehlt eigentlich nur noch der Barcode an strategisch günstiger Stelle.

16 Kommentare zu “Vom Kommissar zur Nummer”

  1. amstgt meint: (21.9.2006 um 13:04) AntwortenReply to this comment

    Versteh ich nicht, "PP…", heißt doch sicher "PolizeiPräsident".

  2. Udo Vetter meint: (21.9.2006 um 13:06) AntwortenReply to this comment

    Wird wohl eine Art Personalnummer sein. "xx" sind im Original auch Zahlen.

  3. Tilman meint: (21.9.2006 um 13:07) AntwortenReply to this comment

    Vielleicht eine SAP-Nummer?

  4. Rangar meint: (21.9.2006 um 13:12) AntwortenReply to this comment

    Vielleicht eine Bestellnummer. Die kann man angeben, wenn man unter 110 einen Notruf absetzt. :-)

  5. Torsten meint: (21.9.2006 um 13:18) AntwortenReply to this comment

    Udo: Frag doch Herrn Winkwoski direkt, wenn er mal wieder im Klo neben Dir sitzt :-P

  6. Nietnagel meint: (21.9.2006 um 13:32) AntwortenReply to this comment

    Wofür ist denn der Dienstgrad wichtig?

  7. Siggi meint: (21.9.2006 um 13:38) AntwortenReply to this comment

    @6:

    Frage ich mich auch gerade. Vielleicht ist man ja als Anwalt einem Beamten des gehobenen Dienstes gegenüber aufgeschlossener, weil er auch Abitur hat. Oder gerade nicht. Who knows.

    Einfache Erklärung für mich: ein Brief an Herrn Müller ist sicher länger unterwegs in großen Behörden als einer an POK Müller. Oder so. Hängt dann an der Registratur.

  8. george meint: (21.9.2006 um 13:41) AntwortenReply to this comment

    nur weil man den barcode nicht sehen kann, heisst das noch lange nicht, dass da kein barcode ist:

    http://www.spreeblick.com/2006/09/19/unsichtbare-barcodes/

  9. Udo Vetter meint: (21.9.2006 um 13:53) AntwortenReply to this comment

    Der Dienstgrad ist für mich nicht wichtig. Aber ich gucke halt immer gerne, mit wem ich es zu tun habe.

  10. zeuge meint: (21.9.2006 um 14:23) AntwortenReply to this comment

    er hat winkowski gesagt, hängt ihn!

    und das ist nun kein aufruf zur straftat :p

  11. D.M. meint: (21.9.2006 um 16:33) AntwortenReply to this comment

    PP000270xx = Polizei Praktikant Dienstnummer:000270xx

  12. SvenR meint: (21.9.2006 um 17:03) AntwortenReply to this comment

    Was mich immer wundert, ist das Beamte anscheinend keinen Vornamen haben. Hat jemand schon mal ein Schreiben von einer Behörde bekommen auf dem als Unterschrift

    Rainer Winkowski

    steht? Das höchste der Gefühle war 1988 ein Schreiben welches mit

    Frau Winkowski

    unterschrieben war.

  13. n.n. meint: (21.9.2006 um 19:29) AntwortenReply to this comment

    winkowski die dreifachnull mit der lizenz zum finalen fangschuss!?
    :-)

  14. BMG meint: (21.9.2006 um 23:19) AntwortenReply to this comment

    Warum sollte ich meinem Vornamen noch dazu setzen? Bin ich mit den Leuten per Du? :-)

  15. Andreas Bergkirchen meint: (25.9.2006 um 21:56) AntwortenReply to this comment

    @ 9
    Aber, aber, Herr Rechtsanwalt Vetter: Wenn Ihnen der "Dienstgrad" nicht wichtig ist, dann wohl (korrekterweise) die Amtsbezeichung?
    Doch was soll die (Ihnen) ernsthaft in der Einschätzung bringen?
    Ein professioneller Kriminalhauptmeister (Mittlerer Dienst)
    kann doch bekanntlich einen akademisch ausgebildeten Kriminal-Kommissar bei weitem übertreffen.
    Ah ja, ich verstehe: Sie wollen sich auf den Profi einstellen können?
    Sie haben, hoffentlich, (noch) ein gesundes Gebiß? Denn so ein KHM, das verstehe ich, kann durchaus gefährlich sein.

  16. E. Lindemann meint: (21.1.2009 um 22:18) AntwortenReply to this comment

    Oha, welch tiefes Niveau. Wir entwickeln uns zurück! Der Ermittler wird nur nach Dienstgrad bewertet. Das war doch schon in den Fuffzigern so.
    In diesem Block befindet sich nur ein korrekter Eintrag – der von Andreas Bergkirchen. Unterschätzt nicht die wenigen und meistens schon alten Hauptmeister – saugefährlich sind die alten gelerntern KHM´s. Das sind noch Kerle mit gesundem Menschenverstand – oftmals mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung vor dem Einstieg bei der Polizei. Gefährliche Autodidakten, welche unangepasst und ohne nennenswerte Strebertum mit gesundem Menschenverstand und ohne vorranginges Karrieredenken agieren.
    Das ist keine Persiflage – das ist ernst gemeint.

    Die norddeutschen Länder bilden seit über einem Jahrzehnt sog. Universaldilletanten aus – allerdings im Schutz- u. Streifendienst. Besonders Vorgesetztenfreundliche und fusskranke Alte können nach einem Jahr hartem Kriminaldienst in einem ZKD oder KED auf Wunsch zum Kriminalbeamten umfirmieren. Dieser harte Kriminaldienst besteht in Nds. aus der Bearbeitung von Fahrraddiebstählen und Tötungsdelikten in Kleingartenkolonien ( Gartenzwerg durch Fusstritt getötet ). Gut, die doofen Juristen bei den ollen Nds. Staatsanwaltschaften erkennen meist nicht die Brisanz und stellen letzte Delikte als Sachbeschädigung ein.

    Nun ja, diese gestählten Kriminalisten geraten bei der gradlinigen Kantinen-Bestellung nicht aus der Fassung; meistens aber vor Gerichten – sofern sie noch geladen werden. Bei eklatanten Verbrechensdelikten geschieht das ja noch – meist wird dann vor dem LG verhandelt.

    …und so mancher Strafverteidiger hat nun erlebt, dass solch Knall-Harte plötzlich anfangen zu weinen, wenn sie befragt werden…….ja ja.

    Die pösen pösen Verteidiger…..

Kommentar schreiben

Zulässige HTML-Tags:
Fett: <b> - Kursiv: <i> - Zitat: <blockquote>

Powered by WordPress - Impressum