21.9.2006

Weblog-Klon

Wer das eigene Weblog (mal wieder) woanders lesen will, klickt bitte hier. Diesmal sogar ohne unmittelbare Quellenangabe, mit Kommentarfunktion und Werbung.

Näheres auch bei Cyberoog.

25 Kommentare zu “Weblog-Klon”

  1. Alphager meint: (21.9.2006 um 15:11) AntwortenReply to this comment

    nette Seite: (aus "Help"):
    #

    What happens if I don’t wish to appear in the list?

    If you doesn’t publish feed, it won’t be included in the blog’s search. Nevertheless, if you previously has published feed of the site that was indexed, the old entrances will remain in the index, although the new ones aren’t added.

    The blog search don’t follow the archives ‘robots.txt’ or META labels like NOINDEX, NOFOLLOW.

    Und die Seite setzt das Ganze unter ne CC-lizenz. Lustig.

  2. G. meint: (21.9.2006 um 15:21) AntwortenReply to this comment

    Das ist beim Sohnemann von lieben Gott persönlich gehostet:

    Registrant ID:JA7268-BR
    Registrant Name:Jesus Angelo Glez.
    Registrant Organization:Jesus Angelo Glez.
    Registrant Street1:Plaza Espana, n2 – 2B
    Registrant Street2:
    Registrant Street3:
    Registrant City:Burgos
    Registrant State/Province:Burgos
    Registrant Postal Code:09005
    Registrant Country:ES
    Registrant Phone:+3.4628644317

    Also liebt Gott nicht nur das Marine-Corps, er wohnt auch noch in Spanien und hält nix vom Urheberrecht.

  3. SoWhy (Link) meint: (21.9.2006 um 15:21) AntwortenReply to this comment

    Das erklärt diese nervigen neuen Trackbacks. Scheinbar taucht man in der Liste dann nicht auf, wenn man sie ablehnt…
    Ich frag mich, wie dreist man sein muss, fremde Texte entgegen den Willen des Autors unter CC-Lizenz stellen zu wollen O.o

  4. Herr Lehmann meint: (21.9.2006 um 15:33) AntwortenReply to this comment

    @2
    Jesus Angelo Gonzalez ist kein ungewöhnlicher Name in Spanien.

  5. G. meint: (21.9.2006 um 15:34) AntwortenReply to this comment

    @4: Verhärtet nur meinen Verdacht. Wenn ich untertauchen will, dann dort, wo ich nicht auffalle.

  6. M. meint: (21.9.2006 um 16:21) AntwortenReply to this comment

    Echt geil. Schon wieder: ,,Wenn Du nicht, willst, dass wir Deinen Inhalt klauen, dann veröffentliche halt keinen.''

    Was für eine Chuzpe!

  7. jan (Link) meint: (21.9.2006 um 16:43) AntwortenReply to this comment

    Gibt es eigtl. Anwälte die sich für die Verfolgung solcher Kleinigkeiten auf Erfolgsbasis engagieren lassen? Abmahnwahn für die gute, richtige, (eigene) Seite (A la, holen Sie für sich raus was Sie kriegen können, ich will davon nichts haben – aber auch nichts dafür bezahlen wenn es schief geht.)? Oder wird sowas durch das Standesrecht untersagt?

  8. Torsten meint: (21.9.2006 um 16:46) AntwortenReply to this comment

    Copy & Paste ist in. Siehe zum Beiepiel auch hier:

    http://patrick2102.blog.de/

  9. Thomas Bliesener meint: (21.9.2006 um 17:26) AntwortenReply to this comment

    @2: Das ist eine recht feine Adresse (in einer sehr schönen Stadt) und dann so eine billige Seite. Das paßt irgendwie nicht zusammen.

  10. Basti (Link) meint: (21.9.2006 um 22:08) AntwortenReply to this comment

    @Torsten, Nr. 9:

    Dort wird es immer schwerer zu finden, deswegen hier nochmal. Folgendes sollte helfen, wenn man es in die .htaccess kopiert:

    Order deny,allow
    Deny from 212.22.59.251
    Deny from 81.172.109.137
    Allow from all

    Ich hab's gestern reingeschrieben und bin mal gespannt, ob es hilft.

  11. Dirk meint: (21.9.2006 um 23:37) AntwortenReply to this comment

    @8: Erfolgshonorar ist in Deutschland verboten!

  12. Chris meint: (22.9.2006 um 01:07) AntwortenReply to this comment

    Ob es euch passt oder nicht, im einem Netz, welches Weltweit vernetzt ist und in dem es technisch gefördert wird Informationen einfach zu bekommen und zu verbreiten, wird es immer mehr zu solchen Fällen kommen.

    Was hilft ist das, was die grösseren Nachrichten-Seiten schon machen: die Feeds entsprechend beschneiden, bzw. gar nicht anbieten.

    Tausende Webseiten zu Parsen, welche keine einheitliche Form haben, ist deutlich schwieriger und vorallem sehr fehlerbehaftet. Es sind daher die XML-Feeds, die gleichzeitig Problem und Lösung dieses Problem sind.

  13. Sebs meint: (22.9.2006 um 09:06) AntwortenReply to this comment

    @Chris: Das versteht ein Rechtsanwalt nicht ;)

  14. Konrad (Link) meint: (22.9.2006 um 09:13) AntwortenReply to this comment

    Kann Chris nur zustimmen. Die Bequemlichkeit und Einfachheit des heutigen Bloggens hat halt auch ihre Schattenseiten. Und unterschiedlich formatierte Seiten sind sicher schwerer zu parsen. Der Effekt verringert sich aber, wenn viele Blogger auf den gleichen Blogsystemen Bloggen.
    Mich wundert es ehrlich, dass solche Fälle nicht schon überhand genommen haben. Denn läuft das System einmal, verursacht es kaum Kosten und spielt Werbeeinnahmen ein.

  15. M. meint: (22.9.2006 um 09:17) AntwortenReply to this comment

    @13 + @14: Auch ich verstehe das nicht. Ich biete Volltext-Feeds an, damit Menschen wie ich, die ihre Nachrichten auch am N770 konsumieren, schön mit dem Feedreader lesen können. Mit der Forderung nach Abschaltung von Volltext-Feeds strebt ihr eine technische Lösung für soziale Probleme an. Das ist der falsche Ansatz.

  16. Alphager meint: (22.9.2006 um 12:31) AntwortenReply to this comment

    Nur weil es leicht ist, das Urheberrecht zu brechen, ist es noch lang enicht erlaubt.

  17. Chris meint: (22.9.2006 um 12:48) AntwortenReply to this comment

    @17, theoretisch klar, aber wie verhälst du dich z.B. in diesem Fall, oder falls ein Aggregator in China das macht?

    Ich spreche von der praktischen Seite und diese zeigt ganz klar, das obwohl es nicht erlaubt ist, es dennoch gemacht wird. Und sich darüber zu wundern, zeigt einfach, dass man nicht verstanden hat, wie sich das mit dem Internet verhält oder hofft das globale Internet mit lokalen Reglementierungen in den Griff zu bekommen.

  18. Philipp meint: (22.9.2006 um 13:42) AntwortenReply to this comment

    Wer einen Feed abschaltet, verliert seine Leser.

    Ich habe viele Feeds in meinem Thunderbird aggregiert. Ich habe keine Lust alle einzeln anzusurfen, um zu schauen; ob neuer Content da ist.

    Besser wäre die Idee, eine Copyright-Signatur in jeden Eintrag im Feed einzuarbeiten.

    Diese Großaggregatoren schaffen es sicher nicht, die individuellen Hinweise rauszufiltern…

  19. jo (Link) meint: (22.9.2006 um 15:55) AntwortenReply to this comment

    Philipp: Keine Ahnung, wie Thunderbird mit RSS-Feeds umgeht, aber üblicherweise weisen RSS-Reader auf neue Beiträge hin. Wenn keine Vollfeeds mehr angeboten werden, bekommst du halt nur die ersten paar Worte zu lesen.

    Was eine Signatur bringen sollte, ist mir nicht so recht klar. Die eigenen Leser werden genervt, die Contentdiebe stört er nicht. Oder glaubst du, dass jemand, der deine Texte woanders findet, in Zukunft direkt zu dir kommt?

    Warum sollten sie? Weil du ein netter Mensch bist? Das Klauportal macht es ihnen die Rezeption doch viel einfacher.

    Alles an einem Platz, es sind kein Klickorgien nötig. Aus Nutzersicht, vor allem für Nutzer ohne eigenen RSS-Reader, ist es einfach bequem.

  20. Konrad (Link) meint: (22.9.2006 um 16:00) AntwortenReply to this comment

    @20: … und für den Aggregator ist es schön, weil er Werbeeinnahmen generiert.

    So ist es für alle von Vorteil, außer für die Beklauten, die aber rechtlich nichts gegen tun können. Wenn es sie also stört (wovon ich mal ausgehe) müssen sie technische Lösungen finden, und dazu gehört auch, den Feed abzuschalten.
    Da muss dann jeder für sich abwägen was schwerer wiegt – kopiert zu werden oder weniger Leser zu haben.

  21. hot-elle (Link) meint: (24.9.2006 um 02:41) AntwortenReply to this comment

    content grabing… kommt immer mehr in mode habe ich den anschein. nieder mit den bastarden!

  22. velvet meint: (27.9.2006 um 12:01) AntwortenReply to this comment

    Wie man bitacle von seinem Server fernhält, wird im Parteibuch erklärt:

    if($_SERVER['REMOTE_ADDR']=='212.22.59.251' || $_SERVER['REMOTE_ADDR']=='81.172.109.137'){
    $output="Den Content von meinem Blog lesen Sie bitte auf meiner Webseite …";
    }

    Das musst halt als if-Abfrage um die Inhaltsgenerierung.
    Oder bitacle komplett rauswerfen durch:

    if($_SERVER['REMOTE_ADDR']=='212.22.59.251' || $_SERVER['REMOTE_ADDR']=='81.172.109.137'){
    exit;
    }

    in der index.php, irgendwo weit oben.

    RSS-Feeds stellt der gemeine Blogschreiberling SEINEN Usern zur Verfügung als Service. Diese fallen grundsätzlich nicht einer werbeblendenden Suchmaschine anheim, nur weil man sie anbietet. Meiner Ansicht nach ist es nicht gestattet, XML-Dokumente zurückzuverwandeln in lesbares HTML, um damit Content vorzugaukeln, den man nicht hat. Dabei spielt es keine Rolle, unter welcher Lizenz man seine Website oder sein Blog zur Verfügung stellt. Das Urheberrecht ist europaweit zumindest in diesem Punkt eindeutig. Der Urheber bestimmt, was mit seinem Content passiert.

    Die gleichen Abwehrmassnahmen könnte man dann auch gleich für die drohende Einsammelmaschine von der dt. Nationalbibliothek anlegen, wobei man sich da möglicherweise eine empfindliche Geldstrafe einhandelt, wenn man diese von seinen Seiten fernhalten möchte.

    Es spielt übrigens keine grosse Rolle, in welcher Form eine HTML-Seite zur Verfügung gestellt wird (@Chris + Konrad), es gibt wirklich tolle Funktionen (z.b. in php file_get_content, gepaart mit strip_tags und schon hat man den reinen Inhalt irgendeiner Seite), die einem das einlesen und umwandeln leichter machen. Bei XML wird es nur einfacher, weil man bestimmte Strukturen als vorgegeben findet, die sich dann entsprechend leichter umwandeln lassen.
    Aber nur, weil etwas technisch möglich ist, ist es noch lange nicht erlaubt.

    Durch die oben genannten Funktionen könnt ihr euren Feed beliebig anpassen, für bestimmten IPs komplett blocken (auch aus China). Ihr könnt auch einfach den Feed auf 500 Zeichen Länge begrenzen, oder 100, ganz egal. Es setzt eben nur voraus, dass man technisch in der Lage ist. Aber wie beim Autofahren weiss zwar jeder, wie es angeht, aber reparieren ist nich ;)

    Das mit dem Internet 'funktioniert' auch nur deshalb so, weil immer noch einige Leute glauben, dass das Internet rechtsfreier Raum ist. Das war es noch nie und wird es auch nie sein. Nur hat man das früher durch die Netiquette geregelt. Früher haben sich da auch alle dran gehalten, einfach so, ganz ohne Zwang.
    So hat das Internet mal funktioniert, bis Leute kamen, die meinten, man könnte sich im Internet einfach bedienen und mit fremder Leuts Eigentum eigenes Geld verdienen. Die wissen nicht mal, dass es sowas wie die Netiquette gibt. Oder Urheberrecht. Oder Verwertungsrecht. Willkommen im Web2.0.

    velvet

  23. NUR_SO (Link) meint: (4.2.2007 um 14:48) AntwortenReply to this comment

    Hierzu braucht man keinen Anwalt!
    Was die machen, ist strafrechtlich relevant, man kann bei jeder x-beliebigen Staatsanwaltschaft Strafanzeige u.a. wegen Diebstahl geistigen Eigentums erstatten, das kostet nichts und dank Interpol können die dem dann die spanischen Behörden auf den Hals hetzen.

    Dann mal los, alle schön Strafanzeigen machen und der "Heilige Schmutzfink" kriegt mal eine Retourkutsche!!!!!!
    Dabei diese Daten angeben, dmait die auch dem Richtigen heimleuchten:

    Registrant ID:JA7268-BR
    Registrant Name:Jesus Angelo Gonzalez.
    Registrant Organization:Jesus Angelo Gonzalez.
    Registrant Street1:Plaza Espana, n2 – 2B
    Registrant Street2:
    Registrant Street3:
    Registrant City:Burgos
    Registrant State/Province:Burgos
    Registrant Postal Code:09005
    Registrant Country:ES
    Registrant Phone:+3.4628644317

    Aus strategischen Gründen sollten vielleicht alle die STA Hamburg (Firmensitz von Google.DE, die denen ja quasi noch assistieren, weil die die Seite trotz 1000er Beschwerden nicht abschalten) anschreiben, denn je mehr Anzeigen an 1 Ort eingehen, je wichtiger nehmen die das.

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