19.1.2007

GPS kontrolliert Fahranfänger

Die WGV-Versicherung möchte ihre jungen Kunden per GPS überwachen lassen. Sofern die Fahranfänger nicht mehr als zwölfmal im Jahr zu schnell fahren, erhalten sie 30 Prozent Rabatt.

Das Ganze ist ein Pilotversuch.

Noch.

(Quelle des Links)

52 Kommentare zu “GPS kontrolliert Fahranfänger”

  1. Regina Mueller meint: (19.1.2007 um 13:20) AntwortenReply to this comment

    Jetzt gibt es rabatt; wenns dann laueft, gibts fristlose kuendigungen. ausserdem: werden die gps(e) in den fahrern installiert, oder wie wird getestet wer faehrt…
    nest bigbrother award – kandidat.

  2. RA Junghans meint: (19.1.2007 um 13:21) AntwortenReply to this comment

    …und beim Anfangsverdacht, daß im Zuständigkeitsbereich ein Verstoß gegen Geschwindigkeitsgebote vorliegt (so was soll es ja geben), läßt sich die jeweilige Verkehrsüberwachungsbehörde die Daten aushändigen und schreibt Knöllchen.

  3. n.n. meint: (19.1.2007 um 13:22) AntwortenReply to this comment

    und wenn der wagen zu oft in den falschen wohngebieten parkt oder vor den falschen diskos, dann ist man auf einmal ein risikokunde?!

  4. Simon meint: (19.1.2007 um 13:33) AntwortenReply to this comment

    IIRC gibt's in einer Region von Dänemark bereits einen ähnlichen Versuch mit allen Fahranfängern.

  5. Textkoch meint: (19.1.2007 um 13:38) AntwortenReply to this comment

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr sich Menschen und Institutionen auf GPS verlassen. Nur zur Erinnerung: Das ganze ist ein vom US-Militär kontrolliertes System, dass auch zivile Frequenzen zur Verfügung stellt. Weder garantiert der Anbieter der GPS-Daten (die US Küstenwache um ganz genau zu sein)für die Genauigkeit noch für die Kontinuität seiner Daten für die zivile Nutzung. Jedwede Haftung über Entscheidungen, die aufgrund falscher Positionsdaten des GPS getroffen wurden, ist ausgeschlossen. Die Nutzung des Systems für sicherheitsrelevante Bereiche (etwa im Flug- oder Bahnverkehr) ist deshalb ohne redundante Systeme aufgrund anderer Technologien gar nicht zugelassen. Die meisten Navis für den Privatbnutzer simulieren beispielsweise mittels Software die Anzeige des Fahrzeugs auf der Straße, wenn aufgrund der ungenauen GPS-Daten der Wagen eigentlich 30 Meter daneben angezeigt werden müsste. Ob sich deshalb juristisch verbindliche Vereinbarungen darauf stützen dürfen, ist zumindest mal zu hinterfragen (bin kein Jurist, sondern Geograph/GPS-Experte). Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, dass Mitteilungen darüber, dass man nun 14 mal zu schnell gefahren sei und der Rabatt nun nicht gewährt werden könne, wegen unzuverlässiger GPS-Daten anfechtbar sind.

  6. h.c. meint: (19.1.2007 um 13:41) AntwortenReply to this comment

    Neben der Frage bei 1.) frag ich mich auch: Wie soll die Geschwindigkeit überprüft werden? GPS ist ja ganz ok, und was sind dann die Richtwerte? Das was das Navigationssystem ausspuckt? Sorry, aber auf einer Bundesstraße spuckt mir das Teil für einen Teilabschnitt immer 70 KM/H aus, obwohl dort schon seit Jahren und Jahrzehnten 100 KM/H sind. Und solche Fehler sind nicht gerade selten.

    Oder will man zehntausende Arbeitslose einstellen die tagtäglich die Geschwindigkeitsbegrenzungen vor Ort prüfen?

    Das ganze erinnert mich auch noch an ein uralt-Gesetz eines US-Bundesstaates, kA mehr welches das war. Das Gesetz sagt aus: Ein Mann darf seine Frau nicht öfter als einmal im Monat schlagen.

  7. h.c. meint: (19.1.2007 um 13:44) AntwortenReply to this comment

    @5, "Die meisten Navis für den Privatbnutzer simulieren beispielsweise mittels Software die Anzeige des Fahrzeugs auf der Straße, wenn aufgrund der ungenauen GPS-Daten der Wagen eigentlich 30 Meter daneben angezeigt werden müsste."

    Bei mir ist das eher andersrum…

  8. Schwarzmaler meint: (19.1.2007 um 13:47) AntwortenReply to this comment

    Die Einschläge kommen näher.

  9. DonDahlmann meint: (19.1.2007 um 13:52) AntwortenReply to this comment

    @5 Bauen die Europäer aus diesem Grund nicht auch ihr eigenes GPS Netz auf?

  10. RA J. Melchior meint: (19.1.2007 um 13:56) AntwortenReply to this comment

    "Noch" – eben! Die Einschläge kommen tatsächlich näher.

    Der Tag, wo die lästigen Starenkästen verschwinden – ebenso die mobilen Radarfallen, Laserpistolen und ähnliche hässliche Maschinerie – rückt näher. Ist doch schön, oder? Dass wir stattdessen dann alle per GPS überwacht werden, kann doch keinen stören, der – staatstragend wie anscheinend die Mehrheit – "nichts zu verbergen" hat, oder ?

    Die schöne Neue Welt ist wohl nicht mehr aufzuhalten, s. auch hier:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/83863

  11. Textkoch meint: (19.1.2007 um 13:59) AntwortenReply to this comment

    @7, Dann ist Ihr Navi ohne Korrektur-Algorhithmus und sie sehen jederzeit die Abweichung der GPS-Position von der realen Position. Die Ungenauigkeiten im GPS liegen systembedingt übrigens immer mindestens bei fünf bis zehn Metern, meistens darüber. Das wird übrigens richtig problematisch wenn beispielsweise eine 30 km/h Straße auf eine 50 km/h Straße trifft. Da können aufgrund von 30 Meter Abweichung die GPS-Daten das Auto schon mal auf der 30 km/h Straße orten, während man mit 50 km/h ganz korrekt auf der Hauptstraße fährt. Und noch etwas: das GPS misst die Geschwindigkeit des Fahrzeugs aufgrund der Weg-Zeit Messung zwischen zwei selbst ermittelten Positionen, auch da können Abweichungen von 20 bis 30 Metern sich in der Geschwindigkeitsberechnung niederschlagen. Wer 80 km/h fährt legt zum Beispiel je Sekunde etwas über 22 Meter zurück. Kleine Ungenaugkeit von acht Metern bei der Positionsbestimmung und schon fährt man mit 30 Metern pro Sekunde, sprich 108 km/h durch die Baustelle. (Okay, solche Fehler sind eher theoretischer Natur, da durch die fortlaufende Messung Ausreißer erkannt werden, da ständig neue Punkte gemssen werden, aber prinzipiell ist GPS viel ungenauer als es in den Navis den Anschein hat.)

  12. Textkoch meint: (19.1.2007 um 14:04) AntwortenReply to this comment

    @9 Jepp, das ist der Hauptgrund. Galileo (so lange es noch heißt) soll als europäisches Pendant zum GPS zum einen genauere und vor allem verbindliche Daten liefern, für deren Zuverlässigkeit der Provider, ein privater Konzessionär, haften wird. Dafür soll die Nutzung ja auch was kosten. Brauche ich für eine Anwendung keine Haftung, sind die Daten wie beim GPS kostenlos, aber dann ebenso ohne Gewähr.

  13. h.c. meint: (19.1.2007 um 14:04) AntwortenReply to this comment

    @10, 85-90 KM/H fahrende LKW mit Strich 100 überholen. Da jubel ich schon, dann brauch ich jeden Morgen die doppelte Zeit zur Arbeit.

    @11, na ja, das passiert ja eher seltener. Irgendwas korrigier da also schon, fragt sich nur was.

  14. HobbyBlogger meint: (19.1.2007 um 14:07) AntwortenReply to this comment

    Irgendwann werden wir alle gechipt, wie wir es mit unseren Haustieren schon machen.
    ;-)

  15. Hobbyjurist meint: (19.1.2007 um 14:10) AntwortenReply to this comment

    Netter Ansatz, aber viel zu halbherzig. Ich schlage folgende Verbesserung vor: bei gravierenden Verkehrsverstößen könnte sich die Zentralverriegelung des Autos automatisch schließen und automatisiert die Polizei verständigt werden. Funktioniert allerdings nur dann zuverlässig, wenn dem Fahranfänger das GPS-System zuvor einoperiert worden ist.

  16. Anonymous meint: (19.1.2007 um 14:10) AntwortenReply to this comment

    @14, erinnert mich an "Demolition Man"…

  17. Ben meint: (19.1.2007 um 14:14) AntwortenReply to this comment

    Hm, ich tippe auf 3 Versionen…

    d.h. 3 Versionen einer gehackten "GPS-Box" innerhalb von 24 Stunden nach Veröffentlichung eines "staatlich zugelassenen unhackbaren Pflichtmodells".

  18. Textkoch meint: (19.1.2007 um 14:17) AntwortenReply to this comment

    Ist doch alles schon da: http://www.verichipcorp.com/

  19. h.c. meint: (19.1.2007 um 14:18) AntwortenReply to this comment

    @15, ich würde eine öffentlichkeitswirksame, administrative Bestrafung vorschlagen. Sprich: Auspeitschen vor versammelter Stadt.

  20. Textkoch meint: (19.1.2007 um 14:21) AntwortenReply to this comment

    Alles halber Kram: Einfach bei einem Regelverstoß das Fahrzeug automatisch sprengen, löst mittelfristig auch das Stauproblem.

  21. h.c. meint: (19.1.2007 um 14:22) AntwortenReply to this comment

    @20, und die ganzen Arbeitslosen räumen auf. Arbeitslosenquote wieder gesenkt!

  22. d.k. meint: (19.1.2007 um 14:36) AntwortenReply to this comment

    Das klappt nie. Selbst wenn die GPS-Ungenauigkeitsproblematik gelöst wäre: Die brauchen eine Datenbank mit allen, allen, allen, Straßen und deren Geschwindigkeitsbegrenzungen. Eine solche Datenbank existiert aber nicht. (Wer anderes weiß: Quelle? Meine ist eher informell: Mitarbeiter des Bundesamtes für Straßenwesen.) Und wenn es sie gäbe, müsste sie ständig aktualisiert werden. Ein nicht unerheblicher Teil der Geschwindigkeitslimits (ca. 10%) verändert sich jährlich. Viel Spaß bei der Pflege einer solchen Datenbank.

  23. h.c. meint: (19.1.2007 um 14:39) AntwortenReply to this comment

    @22, man kann den Leuten sicherlich noch ein paar Milliarden aus den Taschen ziehen, und das dann damit finanzieren.

    Man muss doch Prioritäten setzen, und irgendwie muss man ja die gesamte arbeitende Bevölkerung auf Hartz-IV-Niveau drücken können.

  24. Textkoch meint: (19.1.2007 um 14:46) AntwortenReply to this comment

    @22. Es gibt nicht die eine, aber viele entsprechende Datenbanken auf Bundesebene (Autobahnen und Bundestraßen), Landesebene (Landesstraßen) und in en Kommunen (Innerorts und Kreisstraßen). Aber Sie haben recht: Die Datenlage in amtlichen Stellen ist weder vollständig noch aktuell. Und die privaten Anbieter (Tele Atlas, Navteq) der Straßendaten laufen den aktuellen Attributen über Geschwindigkeit, Fahrrichtung, Lkw-verbot etc. auch stets hinterher. Aber die haben alle, alle, alle Straßen in Deutschland. Und ein paar Spezial-Anbieter haben sogar zusätzlich das nicht öffentliche Straßennetz an befahrbaren Landwirtschafts, Wald- und Forstwegen im Angebot, die nochmal rund 1,3 Millionen Kilometer umfassen, das öffentliche Straßennetz also verdoppeln.

  25. Milan meint: (19.1.2007 um 15:03) AntwortenReply to this comment

    Genauigkeit ist mit GPS kein wirkliches Problem mehr denn wenn man einen Empfaenger an einem genau vermessenen Ort positioniert dessen Position genaustens bekannt ist dann kann man per Computer die Werte korregieren lassen.

    Abweichung des festen Empfaengers einfach von der Position des Mobilen abziehen und schon hat man die tatsaechliche Position.

  26. Mark meint: (19.1.2007 um 15:08) AntwortenReply to this comment

    @22: Man braucht ja nicht unbedingt alle Daten, wenn man 90% erfasst hat und da wenigstens anständig gefahren wird reicht das doch.

    Zu der Ungenauigkeit, das das System erst nach 15 Sekunden meckert hat es denke ich genug zeit festzustellen ob man nun 70 oder 80 km/h fährt. Innerorts wird es vielleicht eh nicht benötigt. Obwohl da müsste man sich die Unfallstatistik genauer ansehen.

  27. 11X/13 meint: (19.1.2007 um 15:20) AntwortenReply to this comment

    Mein Garmin Gecko 201 zeigte nach einer Fahrt mit dem Fahrrad eine Spitzengeschwindigkeit von 1255 km/h an – in der Stadt.

    Da reichen eine ungünstige Satellitenkonstellation und Mehrwegeempfang, dann ist mit den Meßwerten nichts anzufangen.

    Das Ganze scheint mir ein PR-Gag der Versicherung zu sein, die genau weiß, daß sie den Rabatt nicht gewähren muß.

  28. Paule meint: (19.1.2007 um 15:22) AntwortenReply to this comment

    @14: dann aber nicht knausern und sich die VIP-Version implantieren lassen (mit schnellem Proszessor, w-lan, etc. pp.). ;-)

    GPS-Genauigkeit: mit Referenzpunktmessung und/oder *-diversity und/oder Interpolation mittels Gyrosensor (zwischen Hochhäusern, in Geländeeinschnitten) kann man die Genauigkeit schon recht gut hinbekommen. (habe ich mir erzählen lassen :-)
    Geschwindigkeit: Wie wäre es mit dem Tachometer des Autos? Die Daten sollen ja über CAN & Co. durchaus verfügbar sein.

  29. Textkoch meint: (19.1.2007 um 15:25) AntwortenReply to this comment

    @25 Ja klar, so kann man bis auf den Zentimeter genau messen. Nennt sich Differential-GPS. Nur, können Sie das? Woher bekomme ich denn die genau eingemesse Position? Die dafür zur Verfügung stehenden Korrekturdienste Sapos und Ascos kosten Gebühren und die GPS-Empfänger, die diese Korrektur mehr oder weniger automatisiert durchführen derzeit noch fünfstellige Beträge.

  30. Paule meint: (19.1.2007 um 15:34) AntwortenReply to this comment

    @29. Indem du einfach ein paar von den GPS-Teilen wie oben (25) schon erwähnt fest installierst und die Positionen exakt einmißt?
    Die Mehrkosten dürften im Rauschen verschwinden.

  31. Paule meint: (19.1.2007 um 15:40) AntwortenReply to this comment

    Mobilfunkmasten sollen übrigens auch recht genaue Positionsdaten haben. …. .

  32. Siggi meint: (19.1.2007 um 15:47) AntwortenReply to this comment

    Auf der Seite der Versicherung lief ein Filmchen, das Programm auf dem PDA stammt wohl von Navigon. Mein MN5 ist natürlich veraltet, aber da keine Standort- oder Positionsdaten gespeichert werden, kann man im negativen Fall niemals nachweisen, daß an dieser Stelle gerade doch neuerdings 100 statt 80 sind. Ich glaube, das ist wirklich ein Gag.

    Auf der anderen Seite meinen wohl viele, man sei mittels GPS ortbar. Daß es nicht unmöglich ist, will ich ausschließen, aber normalerweise ist das GPS doch zum Empfang von Positionsdaten gedacht. Vielleicht haben die Empfänger auch eine Art MAC-Adresse, mit der man per Kreuzverfahren dann die Position ermitteln kann. Bei den Geldtransportern jedenfalls stehs ja auch immer drauf. Weiß jemand mehr?

  33. F.R. (Psycho-Blog) meint: (19.1.2007 um 15:55) AntwortenReply to this comment

    In Singapur ist in allen Autos ein kleines Kästchen eingebaut, das jegliche Übertretungen erfasst und bewirkt, dass dem Fahrer etwas von seiner Geldkarte abgebucht wird.

    Wir sind hier allerdings nicht in Singapur. Und das ist gut so.

  34. Textkoch meint: (19.1.2007 um 16:01) AntwortenReply to this comment

    @30 Und wie messe ich die Positionen exakt ein, wenn die GPSr keine verlässlichen Daten liefern. Das muss dann ja wohl nach alter Vermessersitte händisch gemacht werden. Wir reden hier übrigens über dynamische Positionsdaten während einer Autofahrt, was wieder eine deutlich andere Qualität hat, als gemütlich eingemesse Differentiale zu berechnen.

    @32 Tatsächlich empfängt jeder GPS-Receiver lediglich Daten (wie der Name schon sagt), sendet also keine Positionsdaten. Bei Geldtransportern erfolgt das Tracking daher durch ein zusätzliches GSM-Modul am GPS. Die Weitergabe von Positionsdaten des GPS bedarf derzeit immer einer erdgestützten Infrastruktur wie z.B Mobilfunk. Auch das soll sich mit Galileo ändern, das einen Rückkanal für Notfallmeldungen anbieten wird. Es ist derzeit relativ schwierig (aber nicht unmöglich) ein GPS von außen zu orten. Tehoretisch tatsächlich wie jedes Funkgerät über (aufwändige) Kreuzpeilungen. Aber: Die GPS-Signale sind derartig schwach, das sie im allgemeinen Ätherrauschen für normale Antennen meist nicht vorhanden sind. Ein Großteil der Qualität von GPS-Geräten hängt von der Antenne bzw. der damit verbundenen embedded Software ab.

  35. Paule meint: (19.1.2007 um 16:03) AntwortenReply to this comment

    @32: Wie kommst du darauf, die Meisten würden annehmen, dass der Rückkanal über GPS läuft/laufen muß?

  36. 11X/13 meint: (19.1.2007 um 16:11) AntwortenReply to this comment

    @32: GPS und ähnliche Satellitennavigationsverfahren benutzen nur Einwegkommunikation: Mehrere Satelliten senden hochpräzise Zeitmarken. Die Empfänger berechnen dann aus den Laufzeitunterschieden und den Bahndaten der Satelliten die momentane Entfernung von jedem der Satelliten aus. Aus diesen Entfernungsdaten kann die aktuelle Position bestimmt werden.

    Es gibt allerdings für spezielle Zwecke kombinierte Geräte, die (Positions-)daten an einen (nicht zum GPS-System gehörenden) Satelliten senden können.

    Anders sieht die Sache bei Ortungsverfahren bei Handies aus: Die senden ihre Kennung und bei genügender Dichte von Funkstationen kann aus den Laufzeitdifferenzen der Signale die Position des Handys berechnet werden. Die Ortung findet nicht im Handy statt.

  37. Paule meint: (19.1.2007 um 16:16) AntwortenReply to this comment

    @34: Die fixen GPS-Teile rennen logischerweise nicht wech und können so eingemessen werden wie es der Vermesser halt kann. Wenn er es nicht besser weiß, von mir aus auch mit Stahlband und Winkelmesser. Wie einzelne Diversity-Verfahren funktionieren kannst du dir ja auch selber anlesen.
    Der Rechner der alles zusammenrechnet wurde auch schon erfunden.

  38. Schwarzmaler meint: (19.1.2007 um 16:34) AntwortenReply to this comment

    @33. Wie lange noch?

  39. der Lorenz kann euch da weiter helfen meint: (19.1.2007 um 16:39) AntwortenReply to this comment

    Für alle die wissen wollen was im GPS Bereich wirklich geht:
    http://www.riegger-rts.de/
    Und glaubt mir der Mann weiß wovon er spricht, Guten Abend!

  40. d.k. meint: (19.1.2007 um 17:10) AntwortenReply to this comment

    @24: Ja klar, die Einzeldatenbanken und die Datenbanken der Navigationssysteme-Anbieter gibt es schon. Aber das allein reicht eben nicht (wie Sie ja auch finden); was zählt ist Aktualität.

    @26: Na ich finde schon dass man alle Daten braucht. Kann man das System sonst wirklich als verbindlich ansehen? Wenn das System aufgrund der Lage in der Datenbank meint, ich sei zu schnell gefahren, jedoch in Wahrheit an dieser Stelle eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben wurde: Wer gewinnt vor Gericht? Selbst wenn das System zu 90% sicher ist, werden die Fehlerraten enorm groß sein, um genau zu sein: Inakzeptabel groß. Bei jeder 10ten Fahrt potentiell falsch eingestuft zu werden kann ja wohl nicht so toll sein.

  41. Siggi meint: (19.1.2007 um 17:14) AntwortenReply to this comment

    @35:
    In den Medien wird das doch regelmäßig so dargestellt (TV, Kino etc.). Da muß doch der Durchschnittsbürger so was denken.

    Außerdem war das eher eine Frage als eine Aussage. Trotzdem danke an alle!

  42. Matthias meint: (19.1.2007 um 17:18) AntwortenReply to this comment

    Ich dachte die Europäer hätten Galileo den Amis "geschenkt". Also wir bezahlen es aber die Amis werden die Trabanten kontrollieren und auch die Möglichkeit haben es abzuschalten und zu verschlüsseln.

  43. Paule meint: (19.1.2007 um 17:40) AntwortenReply to this comment

    @29: Da die Korrekturen in diesem Fall nicht am mobilem GPS-Teil selbst sondern am Rechner, der die Auswertungen macht, gebraucht werden, ist nicht einmal die Übermittlung (quer) der Korrekturdaten notwendig. Da reicht es eine Korrelation der fixen und mobilden Daten (stamp) bei der Auswertung hinzubekommen.

    Falls es noch nicht gepostet wurde, mal zum Einlesen:
    http://www.kowoma.de/gps/Genauigkeit.htm

  44. Subsumtionsautomat meint: (19.1.2007 um 19:21) AntwortenReply to this comment

    Psst! Nicht weitersagen, aber mein Tipp ist, dass die Versicherung damit einfach erreichen will, dass die so versicherten Fahranfänger vorsichtiger fahren und damit dann hoffentlich auch weniger Schäden verursachen! Um dieses Ziel zu erreichen, genügt es vollkommen, dass die Fahranfänger denken, sie werden mittels GPS überwacht, auch wenn das technisch problematisch ist und daher ein Geschwindigkeitsverstoss eher nicht zu den befürchteten Konsequenzen führen dürfte. Ihr Ziel erreicht die Versicherung trotzdem! Aber natürlich nur, wenn man das nicht so an die große Glocke hängt… Also, psst! ;-)

  45. scheunenmann meint: (19.1.2007 um 19:38) AntwortenReply to this comment

    Die WGV hat derartige Werbung nötig. Von mehreren Kunden hörte ich, dass die WGV vergleichsweise teuer geworden sei. 30 Prozent zusätzlicher Rabatt seien auch dann schon drin, wenn man nur ein preisgünstigeres Angebot anfordert mit Hinweis auf den harten Wettbewerb.

  46. Mark meint: (19.1.2007 um 20:49) AntwortenReply to this comment

    @40:Das ist kein Problem da dich das System vorher 15sec. warnt erst wenn du dann nicht deine Geschwindigkeit angepasst hast bekommst du einen Punkt.

  47. Jan meint: (19.1.2007 um 21:00) AntwortenReply to this comment

    Ich denke, in diesem Fall ist es weniger schlimm als vermutet, was den Datenschutz betrifft. Über das Thema scheint sich nämlich ausnahmsweise (!) wirklich jemand Gesanken gemacht zu haben, da erwähnt wird, dass Positionsdaten nicht gespeichert werden und auch das "Prinzip der Datensparsamkeit" genannt wird.

    Über die sonstige sinnhaftigkeit des System möchte ich allerdigns nicht diskutieren.

  48. Chris meint: (22.1.2007 um 16:00) AntwortenReply to this comment

    Und wie möchte man kontrollieren, wer dort wirklich drin sitzt? …
    Schwachsinn aber sicherlich gute Werbung. Ob das System nichtim endeffekt teurer ist, als wenn die Fahranfänger einen Unfall bauen.

    Gruß
    Chris
    http://www.ImgWelt.de

  49. Claudia meint: (23.1.2007 um 10:33) AntwortenReply to this comment

    Hier gibts noch mehr Infos zu [url=http://www.ecin.de/strategie/payd/]Pay as you drive[/url]

  50. Markus meint: (30.12.2008 um 11:53) AntwortenReply to this comment

    Die Frage, die ich mir stelle, wie weit werden die noch gehen?
    Erst die Fahranfänger, dann die auffällig gewordenen Autofahrer. Irgendwann dann alle.
    Neugeborene bekommen einen Chip eingepflanzt. Es wird mit der Angst der Eltern gespielt, man könnte ja schliesslich entführte Kinder wieder finden.

    Chips zu verpflanzen scheint ja schon heute Mode zu sein. Ich habe eine Reportage gesehen, in der Diskothekenbesucher sich nen Chip unter die Haut implatieren lassen.

    Chips werden dann zur Bestrafung eingesetzt. Man weiss ja, wo sich wer aufhält. Je nach Umfang der Straftat, werden Stromschläge oder Viren freigesetzt.

    Es gab schon einige Filme, die das mal als Science.Fiction dargestellt haben. Aber ist es das wirklich?

    Ich höre wieder diejenigen, die sagen, wenn ich nix zu verbergen habe, kann mir auch nix passieren, also, was soll´s.
    Aber was ist denn, wenn diese Chips als Organspenderausweis genutzt werden? Dann wird seitens des Staates, bzw. eines Selektionsministeriums entschieden, wer ist für den Staat noch wichtig, und wer nicht…

  51. heribert meint: (31.12.2008 um 14:03) AntwortenReply to this comment

    Ihre Ansichten sind ja Klasse seit ihr keine Fahranfänger gewesen?Seit ihr als Fahrer auf die Welt gekommen?Habt ihr keine Fahrfehler gemacht?Mit solchen Vorschlägen würde sich ja
    der Gestapo Chef Himmler, der Stasi Chef Milke und KGB Chef
    Lukaschenko mit solchen Ideen im Grabe noch umdrehen.Gute Voraussetzung für braune Pateinen die so ein Angebot bestimmt danken annehmen damit Öl tonnenweise in deren Feuer kommt.

  52. heribert meint: (31.12.2008 um 14:04) AntwortenReply to this comment

    Ihre Ansichten sind ja Klasse seit ihr keine Fahranfänger gewesen?Seit ihr als Fahrer auf die Welt gekommen?Habt ihr keine Fahrfehler gemacht?Mit solchen Vorschlägen würde sich ja
    der Gestapo Chef Himmler, der Stasi Chef Milke und KGB Chef
    Lukaschenko im Grabe noch umdrehen.Gute Voraussetzung für braune Pateinen die so ein Angebot bestimmt danken annehmen damit Öl tonnenweise in deren Feuer geschüttet wird
    .

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