16.2.2007

Vielen Dank für Ihre Bestellung

Mail an eine deutsche Großbank:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Kundin benutzt die obige Bankverbindung zu Betrugsversuchen. Unter dem 12. Februar 2007 erhielt ich die unten angehängte “Zahlungsaufforderung” für die angebliche Bestellung eines Routenplaner-Services. Die erwähnte Rechnung ist als Anlage beigefügt.

Ich habe mich niemals bei dem “Service” Ihrer Kundin angemeldet. Auch ist mir vor der jetzt eingehenden Zahlungsaufforderung, die ja geradezu genüsslich den angeblichen Ablauf der Widerrufsfrist konstatiert, keine Bestätigung oder ähnliches zugegangen. Nur der Vollständigkeit halber möchte ich anmerken, dass ich ein Fahrzeug mit eingebautem Navigationsgerät für ganz Europa fahre und deshalb überhaupt keinen Bedarf an einem Internet-Routenplaner habe, noch dazu einem kostenpflichtigen.

Auffällig an der Rechnung ist, dass diese an meine Büroadresse adressiert ist. Außerdem wird die E-Mail an die Andresse lawblog@gmx.de geschickt. Verwendet werden also nur Daten, die öffentlich ohne weiteres “abzugreifen” sind. Hier stammen die Daten offensichtlich aus dem Impressum meiner Internet-Seite http://www.lawblog.de. Für eine private oder geschäftliche Bestellung würde ich niemals die Adresse lawblog@gmx.de verwenden; hierfür nutze ich andere E-Mail-Accounts.

Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass die Abrechnung niemals bestellter Dienstleistungen durch Ihre Kundin ein Betrugsversuch ist. Sollte es hier zu Weiterungen kommen, werde ich auch eine Strafanzeige erstatten. Diese Strafanzeige wird sich auch gegen Ihr Unternehmen richten, denn spätestens mit dieser Information über den Sachverhalt und die Übersendung der entsprechenden Belege käme eine Beihilfe Ihrerseits in Betracht.

Es wäre sehr freundlich, wenn Sie zu der Frage Stellung nehmen, warum Ihr Haus derart dubiose Geschäft unterstützt.

Mit freundlichen Grüßen

Udo Vetter, RA und Fachanwalt für Strafrecht

66 Kommentare zu “Vielen Dank für Ihre Bestellung”

  1. stefan meint: (16.2.2007 um 13:43) AntwortenReply to this comment

    Wenn ich jemanden in eine unangenehme Situation bringe, schreibe ich seiner Bank einen solchen Brief. Sollte ich also jetzt wünschen, dass die Bank Dein Schreiben ignoriert? *grübel*

  2. MaxR meint: (16.2.2007 um 13:54) AntwortenReply to this comment

    Ich gehe weiterhin davon aus, daß Sie dem umtriebigen Herrn Seitenbetreiber ebenfalls ein Stück Ihrer Aufmerksamkeit gewidmet haben.

    Wenn es denn derjenige sein sollte, den ich meine, fällt es mir wieder mal auf, daß diese Herrschaften es wieder und wieder versuchen.

    Nix Rechts glernt vielleicht ;-))

  3. Judas meint: (16.2.2007 um 13:54) AntwortenReply to this comment

    Das wird nicht klappen.
    Das hat noch nie geklappt: Banken für die Machenschaften der Kundschaft in Regress nehmen. Banken kann man ja noch nicht einmal für die eigenen Machenschaften belangen.
    Der eigentliche Skandal ist doch: Anderswo wird da sofort eine ominöse 'Mitstörerhaftung' oder ähnlich windige Kostruktion aus dem Hut gezaubert.

  4. Anonymous meint: (16.2.2007 um 13:56) AntwortenReply to this comment

    Das ist aber schön der § 261 Abs. 9 StGB angesprochen und, falls die Bank nicht reagiert, abgeschnitten.

  5. McDough meint: (16.2.2007 um 13:58) AntwortenReply to this comment

    Von Anwälten bin ich ja einiges gewöhnt, aber die Aufforderung zur Stellungnahme am Ende ist, meiner Meinung nach, sehr hart formuliert. Eine Bank richtet Konten ein. Ob diese für Betrugsversuche genutzt werden, ist bei der Einrichtung meistens nicht zu erkennen.
    Das bedeutet, die Bank hat vermutlich von einem Mißbrauch des Kontos nichts gewusst, damit hat sie den Betrug zumindest nicht wissentlich unterstützt.

  6. hapshk meint: (16.2.2007 um 14:05) AntwortenReply to this comment

    Da ist es wieder, was die meisten Juristen so unerträglich macht.Eine ungehemmte Profilneurose, selbstverständlich wird mit "Fachanwalt für Strafrecht" unterschrieben. Für den Fall das "Weiterungen" ein in schlechten Anwaltschreiben oft gelesenes Wort)gibt, wird mit einer Strafanzeige auch gegen die Bank gedroht. Die Mitarbeiter werden zittern- vor lauter Lachen.

  7. Christopher meint: (16.2.2007 um 14:11) AntwortenReply to this comment

    Hui, 12. Februar 2006? Schon nen Jahr her das Ganze?

  8. Christian in Wien meint: (16.2.2007 um 14:18) AntwortenReply to this comment

    Hmm, wenn die Bank es weiß, und nach diesem Schreiben weiß sie es ja, ist das dann nicht auch Beihilfe zur Geldwäsche seitens der Bank?

  9. Chris meint: (16.2.2007 um 14:23) AntwortenReply to this comment

    Finde ich sehr schön, aber zu dem Zeitpunkt, an dem der Brief verfasst wurde, wusste doch die Bank von nichts und konnte somit die dubiosen machenschaften nicht unterstützen. Die Bank kann doch unter keinen Umständen wissen (bis zum Erhalt des Briefs) ob ich als Kunde gefälschte Rechnungen verschicke.

  10. Melanie meint: (16.2.2007 um 14:27) AntwortenReply to this comment

    Vielleicht sollte die Bank Mikado-Methoden verwenden, um Herrn Vetter vor ihren Kunden zu schützen?

  11. Mark meint: (16.2.2007 um 14:41) AntwortenReply to this comment

    Könnte doch auch sein das sich jemand mit Herrn Vetters Daten dort angemeldet hat (Identitätsdiebstahl).

    Wer würde eigentlich für den Schaden aufkommen wenn die Bank das Konto wirklich dicht machen würde aber kein Betrug vorliegt.

  12. McDough meint: (16.2.2007 um 14:44) AntwortenReply to this comment

    Dazu vielleicht eine nette Geschichte aus meiner Zeit bei der Bank. Da hieß es immer: Rechtsanwälte und Lehrer sind die schlimmsten Kunden, die glauben immer, sie haben Recht und das sind diejenigen, die über jeden Mist diskutieren.

    Und die Erfahrung hat gezeigt: In vielen Fällen war es tatsächlich so ;)

  13. Herr Lehmann meint: (16.2.2007 um 14:45) AntwortenReply to this comment

    Meine deutsche Großbank leitet solche Schreiben, ob in der Sache berechtigt oder nicht, unkommentiert an den Kunden weiter.

  14. mart meint: (16.2.2007 um 15:06) AntwortenReply to this comment

    Herr Vetter,

    der Hr Broder hat sich da ganz anders gewehrt: http://www.henryk-broder.de/tagebuch/winwin.html
    ;-)

  15. RA J. Melchior meint: (16.2.2007 um 15:07) AntwortenReply to this comment

    Ob der Kollege Vetter da wohl demnächst Post von den Kollegen Günter Frhr. von Gravenreuth und/oder Bernhard Syndikus erhält? Vgl.

    http://ra-melchior.blog.de/2007/02/15/routenplaner_server_wieder_eine_neue_abz~1747007

    Die Behauptung eines Betrugsversuches lässt sich doch zumindestens prima abmahnen, oder ??

  16. MiSt meint: (16.2.2007 um 15:08) AntwortenReply to this comment

    Hallo Herr Kollege,

    schön, das es diesmal ein prominentes Opfer erwischt hat. Die meisten anderen sind nicht so eloquent, haben aber zumindest auf

    http://drms.de/keineSau/index.php/2007/01/25/routenplaner-server-kassiert/
    http://drms.de/keineSau/index.php/2007/01/11/vorsicht-kostenpflichtiger-routenplaner/

    und natürlich

    http://www.verbraucherrechtliches.de/2006/12/20/faq-internet-vertragsfallen/

    eine Anlaufstelle.

  17. RA Junghans meint: (16.2.2007 um 15:12) AntwortenReply to this comment

    @11 (Mark)
    ID-Klau halte ich auch für nicht unwahrscheinlich. Vielleicht wurde da jemand gehässig, als er merkte, daß man hier noch leichter an verwendbare Daten rankommt.

  18. Udo Vetter meint: (16.2.2007 um 15:28) AntwortenReply to this comment

    Selbst wenn ein Dritter die Daten eingegeben hätte, behauptet das Unternehmen mir gegenüber ins Blaue hinein, ich sei aufgrund einer angeblichen Bestellung zahlungspflichtig. Außerdem wird behauptet, das Widerrufsrecht sei bereits abgelaufen ( = Sie können sowieso nichts mehr machen). Das ist a) mangels Belehrung über das Widerrufsrecht nicht der Fall und b) wegen des fehlenden Vertragsschlusses überhaupt nicht relevant. Einen niemals geschlossenen Vertrag muss man nicht widerrufen.

    Also genug Ansatzpunkte für mögliche Täuschungen. Wobei sich die Firma meiner Meinung nach nicht darauf herausreden kann, sie halte sich nur an die angeblich eingegebenen Daten. Wer sich mit Namen, Postadresse und einer (nicht mal verifizierten) E-Mail-Adresse zufriedengibt, also mit Daten, die man über praktisch jeden im Netz finden kann, handelt für mich bedingt vorsätzlich. Dass nach der angeblichen Anmeldung offensichtlich auch keine Bestätigung versandt wird (ich habe jedenfalls keine erhalten) und der Versand der Rechnung bis zum rechnerischen Ablauf der Widerrufsfrist verzögert wird, macht die Sache auch nicht besser.

  19. Anonymous meint: (16.2.2007 um 15:49) AntwortenReply to this comment

    @12 McDough:
    das gleiche (lehrer und anwälte…) erzählte mir ein freund, der architekt ist.

  20. martin meint: (16.2.2007 um 15:53) AntwortenReply to this comment

    hoppla, 19 war ich.
    übrigens: danke für den broder-link (#14 mart). ich halte den mann für einen – zwar hochgebildeten – ziemlichen spinner teilweise, aber die schreiben waren zum totlachen.

  21. hans12 meint: (16.2.2007 um 16:00) AntwortenReply to this comment

    @19:
    Das mit den Lehrern stimmt.
    Insbesondere aber auch bei Architekten! Die (bzw. alles was sich "Ingenieur" nennt ist nicht nur schlauer, sondern kann es auch noch logisch technisch beweisen (meinen sie).
    Dr. ing. potenzieren das noch.
    Meine persönliche Erfahrung aus dem recht häufigen Kontakt mit Ing.s

    Ciao,
    H.

  22. med maxx meint: (16.2.2007 um 16:19) AntwortenReply to this comment

    im medizinischen Sektor gibt es noch eine Steigerung:

    Grundschullehrerin, Doppelname, Regierungsbezirk Nordhessen
    früher noch lila Latzhose

  23. Dominik Boecker meint: (16.2.2007 um 16:26) AntwortenReply to this comment

    Warum nicht eine Strafanzeige gegen den Betreiber?

  24. br-fl meint: (16.2.2007 um 16:30) AntwortenReply to this comment

    Und was, wenn sich ein anderer – ohne jemandem etwas unterstellen zu wollen – mit den Daten des Verfassers angemeldet hat?

    Es erstaunt in diesem Zusammenhang dann doch um so mehr, dass der "Director" der englischen Ltd. die diesen Routenplaner betreibt offenbar in der Vergangenheit zumindest schon einmal "Ziel" von fastix (!!!) war (s. http://www.ig-foren.de/showthread.php?p=6057#post6057).

    Sorry, aber ich kann mir beim Besten Willen nicht vorstellen, dass jemand der einen Betrug abziehen will, so blöd ist, hierfür ausgerechnet die Daten von einem – zudem noch in Netz recht bekannten Anwalt – zu benutzen.

    Ich tippe mal auf eine ganz böswillige Manipulation.

  25. Will Kür meint: (16.2.2007 um 16:50) AntwortenReply to this comment

    @24
    Ich würde auch jederzeit auf böswillige Manipulation tippen bei allem, was in ihrem persönlichen und dem Dunstkreis der Herren Gravenreuth und Sydikus passiert. Ist das nicht das Spezialgebiet der betreffenden Kanzlei?

  26. A. John meint: (16.2.2007 um 17:02) AntwortenReply to this comment

    @24: Ich tippe mal auf eine ganz böswillige Manipulation.
    Ich auch. M.B,s (ehemaliger?) "Mitbewohner" aus alten Tagen reitet übrigens auf der gleichen Welle. http://www.abzockwelle.de/m_021.htm
    Abgesehen davon: Unter Service für Anwälte kann man sich alles Mögliche vorstellen.
    http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/442-Staatsanwalt-ermittelt-wegen-Abmahnbetrugs.html

  27. genevainformation meint: (16.2.2007 um 19:07) AntwortenReply to this comment

    Ach, ich finde die Idee die Bank mit ins Boot zu holen eigentlich ganz sinnig.

  28. Der Gerd meint: (16.2.2007 um 19:19) AntwortenReply to this comment

    Ich wäre mal auf das Antwortschreiben gespannt. Gibts das dann hier auch zu sehen? "Mitbewerber" der Betreiber dieser Seite haben sich ja schonmal bitter darüber beklagt das ihre GBR Schwierigkeiten hat ein Geschäftskonto zu eröffnen. Vielleicht gibt es ja auch aufrechte Leute unter so verrufenen Berufsgruppen wie Banker, Lehrer, Ings. und Anwälten….
    Aber Spass bei Seite. Die meisten hier nehmen wohl – so wie ich auch – solche zweifelhaften Forderungen auf die leichte Schulter. Aber in anderen Foren habe ich gesehen wieviel Angst und Schrecken solche Gauner verbreiten können. So ein Mahnschreiben eines Anwalts oder Inkassobüros mit einer Forderung von vielleicht € 150,- kann für manche Leute, ich denke da z. B. an Alleinerziehende, den Lebensunterhalt einer Woche oder mehr bedeuten. Tausende Strafanzeigen von Betroffenen scheinen nicht das Papier wert zu sein, das aus den Druckern der Polizeidienststellen gequollen ist. Ok, oder auch IBM Kugelkopf Olympia oder wie die hiessen. Daher mein Anerkennung an Herrn Anwalt Udo Vetter der hier mal eine andere Keule schwingt.
    Falls ich mal wieder solche Post bekomme, kann ich Sie engagieren? Ein paar hundert Euro würde ich mir den Spass kosten lassen – Anwälte sollen ja auch essen müssen.
    Gerd

  29. Peter Schaefer meint: (16.2.2007 um 19:29) AntwortenReply to this comment

    Die verschärfte Fassung schickt dan unaufgefordert Rechnungen zu, die zu einem Vertragsabschluss führen, wenn man nicht innerhalb von 14 Tagen widerspricht …
    Ein lästiges Volk ist das. =O)

  30. Marc meint: (16.2.2007 um 19:36) AntwortenReply to this comment

    Theorie: Irgendjemand hat sich über den "Service" und/oder Günni geärgert und will denen jetzt eine reinwürgen. Dazu gibt er Udos Daten an, in der Hoffnung, dass Udo denen eine reinwürgt. Udo kann das effizienter als Otto Normalverbraucher, da er RA ist. Los Udo, würg ihn ;-)

  31. Glammy meint: (16.2.2007 um 19:39) AntwortenReply to this comment

    @ 28
    Lebensunterhalt von einer Woche???? Schön wärs!!!!
    Es wäre der gesamte Bedarf für einen Monat!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  32. Thomas meint: (16.2.2007 um 20:00) AntwortenReply to this comment

    Etwas übertrieben die Aktion, oder? Gehen morgen ähnliche Schreiben an den Internetprovider, den Stromwerke, den PC Hersteller….?

  33. Lars meint: (16.2.2007 um 20:01) AntwortenReply to this comment

    @ Glammy

    Wer muß von 150,-€ im Monat leben?

  34. unglaublich meint: (16.2.2007 um 20:35) AntwortenReply to this comment

    Übertrieben, das finde ich sogar noch untertrieben. Jemand gibt hier wohl wie oben beschrieben fremde Daten an, " wie schon einer sagte : als Racheaktion ", und dann kommt sowas. Das kann und wird über kurz oder lang nach hinten losgehen können. Egal wer so eine Auktion ins Leben ruft. Ob Rechtsnwalt oder sonst wer. Ich dachte wenn ich irgendwo was falsches angebe habe ich Betrug begangen ? Oder gilt das nicht für das Internet ?!?!?!?!
    Ich denke diese Firma handelt fahrlässig, auch was Ihre Buchhaltung und die Sachbearbeitung betrifft, aber schon garnicht vorsätzlich. Den die werden kaum vorm Internet sitzen und sich Daten irgendwelcher Leute zusammensuchen um denen Rechnungen zu schicken. Die Zeiten sind vorbei. Vielmehr liegt das Problem darin, daß " Identitätsklau" um Bestellungen oder Zugänge, wenn auch nur einen Freemail ccount einzurichten bislang nicht genug rechtlich gendet wurden sind gegen den der die falschen Daten eingíbt!!! Aber die Zeiten werden sich sicher ändern!!!

  35. Judas meint: (16.2.2007 um 20:36) AntwortenReply to this comment

    @Glammy
    Während des Studiums kam ich unter der Woche gut mit 50 DM rum (incl. 2 Abende in der Krone), und am Wochenende dann bei Mutti sattessen…
    Da hatte ich auch nie Probleme mit dem Gewicht. Allerdings esse ich nur noch sehr ungern Nudeln.

  36. advocado avanti meint: (16.2.2007 um 21:19) AntwortenReply to this comment

    Hallo Herr Vetter,

    falls es sich um die zwei aus Büttelborn und deren Anwalt aus Osnabrück handelt könnte ich das Mandat für sie übernehmen.
    Also ich habe da an einen Stundensatz von ca. 3 Hefeweizen und einem ordentlichen Schweizerwurstsalat gedacht. Ist es ihnen daß wert, daß ihnen fachmänisch geholfen wird?
    Oder übersteigt daß ihre finanziellen Möglichkeiten?

    P.S.: sind sie mal froh daß sie nicht wegen den o.g. "Micheutern" angeschrieben wurden!
    (Guckst du http://www.lely.com unter products melkroboter astronaut)

    Studio legale

  37. Udo Vetter meint: (16.2.2007 um 21:33) AntwortenReply to this comment

    Worauf das Geschäftsmodell angelegt ist, zeigt sich doch schon an der angeblichen Großzügigkeit, eine Rechnung erst Wochen nach der angeblichen Anmeldung zu senden. Welcher seriöse Internetanbieter arbeitet denn bei einem Neukunden ohne sofortige Zahlung (Kreditkarte, zumindest Einzugsermächtigung) oder Vorabüberweisung? Noch dazu, wenn lediglich so rudimentäre Angaben verlangt werden und nicht mal die angegebene E-Mail-Adresse verifiziert wird?

    Es wäre übrigens nicht das erste Mal, dass Banken mit solchen Leuten nicht zusammenarbeiten wollen. Im Falle eines Branchenbuchverlages habe ich es auch schon erlebt, dass die Bank die Geschäftsverbindung kündigte – und die Weiterleitung der bereits eingegangen Gelder verweigerte. Mein Mandant hatte noch gar nicht gezahlt. Aber wer schon Geld überwiesen hatte, kriegte es wohl zurück.

  38. Der Gerd meint: (16.2.2007 um 22:38) AntwortenReply to this comment

    Also bitte jetzt keinen Streit wegen des Lebensunterhalts. Ich weiss auch das dieses HartzIV Gesetz einen Betrag von c.a € 345,- im Monat für den Unterhalt einer Person – ohne Miete! – für ausreichend erachtet. Allerdings hat der Namensgeber und Urheber dieser Massnahme seine öööhhhhhmmmm Freundin??? etwas üppiger alimentiert.

    @Judas: Ich war vor vielen vielen Jahren oft in einer Krone in DA. Meintest du die? Aber früher war auch alles billiger.

    Ausserdem sollten sich hier einige mal informieren um was für Firmen es sich bei solchen Anbietern handelt. Ich würde ja gerne einige Begriffe einstellen nach denen man googeln kann aber ich sorge mich ob Udo das im Faschingstaumel schnell genug editieren kann.
    Gerd

  39. Otaku meint: (17.2.2007 um 06:43) AntwortenReply to this comment

    Hmmm
    es ist 6.38 MEZ und ich habe erst den dritten Kaffe drinne.
    Kann es daran liegen das ich das hier lese :

    "Welcher seriöse Internetanbieter arbeitet denn b
    ei einem Neukunden ohne sofortige Zahlung (Kreditkarte, zumindest Einzugsermächtigung) oder Vorabüberweisung?! "

    Ähm sorry SOWAS tun eben nur UNSERIÖSE Anbieter. Wer seine Leistungen nicht ( wie wir z.b. Europaweit ) wie es seit den Zeiten der seligen Hanse ueblich ist auf Rechnung anbietet, der ist unseriös. Es gibt fuer das Ausfallrisiko Versicherungen. >Und möglichkeiten des Cross – Checks … Und Und Und… Wer als Unternehmer seiner Kundschaft per se misstraut sollte Beamter werden. Unternehmer sein heisst eben auch Risiko tragen. Das scheint oft vergessen zu werden. Das das alle so machen heisst noch lange nicht das das richtig ist , oder ? Und die Verbraucherschutzorganisationen warnen bis heute eindringlich vor Vorkasse. Irgendwie ist hier irgendjemand die korrekte Sichtweise der Dinge abhanden gekommen…… Nicht das das verwunderlich wäre bei der hier vertrettenden Zielgruppe….

    Mfg
    Otaku

  40. keiner meint: (17.2.2007 um 10:58) AntwortenReply to this comment

    @39: Richtig, seit Jahrhunderten gilt: Erst die Ware, dann das Geld. Diese Internetshops gehen mir mittlerweile mächtig auf den Senkel. Da zahle ich lieber ein paar Euro mehr und habe eine Rechnung, statt bei irgendsoeinem Hansel Geld ohne Leistung auf's Konto zu scheiben und dann zu hoffen…

  41. br-fl meint: (17.2.2007 um 12:22) AntwortenReply to this comment

    Interessante Wendungm, die diese Sache jetzt nimmt.

    Nun wird man also als unseriös "abgestempelt" wenn man im Internet, wie im "normalen Leben" eigentlich für einen ordentlichen Kaufmann selbstverständlich, die Rechnung erst nach erbrachter Leistung stellt.

    Seriös sind jetzt also plötzlich die, die Vorkasse etc verlangen?

    Hab ich das so richtig verstanden?

  42. A. John meint: (17.2.2007 um 14:15) AntwortenReply to this comment

    @41:Hab ich das so richtig verstanden?
    Wie immer: Nein. Sinnerfassendes lesen ist dir definitiv nicht gegeben.

    Gruß A. John

  43. unglaublich meint: (17.2.2007 um 14:24) AntwortenReply to this comment

    Vielleicht ist es alles aber auch nur Werbung in eingener Sache…:)

  44. unglaublich meint: (17.2.2007 um 14:39) AntwortenReply to this comment

    @A.John : warum den so einen harten Ton ?

  45. MaxR meint: (17.2.2007 um 15:37) AntwortenReply to this comment

    Ist die Dolzer/Gravenreuth/fastix-Diskussion also jetzt hier?
    Ist schon komisch – kaum kommt irgendwo der name eines RA aus München, schon ist ein "br-fl" da und polemisiert. br-fl gibt es bei gulli i.W. erst ab dem auftauchen eines bestimmten Threads – schon komisch, was man da so denken kann.
    Der Schoß scheint fruchtbar noch …

  46. Sven meint: (17.2.2007 um 15:42) AntwortenReply to this comment

    Uiui, Udo, da hast du dir aber inzwischen einen Haufen "Verteidiger der freien Marktwirtschaft – übertölpelte Kunden sind selber Schuld"-Typen angelangt *lach*

    Ich finde es gut, die Bank mit ins Boot zu holen. Und an jene, die wild rumspekulieren, dass da wer "dem armen Dienstleister" ein Kuckucksei ins Nest hätte legen wollen: Sorry, aber seriöse Firmen, ob sie per Vorkasse oder nach Rechnungseingang bezahlt werden, prüfen Bestellungen über Mail natürlich. Denn – eben – sonst könnte ja jeder was bestellen in jedes anderen Namen. Das macht ja inzwischen nichtmal mehr der Pizzaservice, selbst der prüft ggfalls den Inhaber einer Telefonnummer nochmal per Rückruf, wenn er ihn noch nicht in der Datei hat.

    Würde mich mal interessieren, wieviele verschiedene IPs auf die verschiedenen "Kritiker" verteilt sind, so nebenbei…

  47. @41 meint: (17.2.2007 um 16:29) AntwortenReply to this comment

    @41 "Die absolute Wahrheit ist ein idealer zukünftiger Konvergenzpunkt, in dem unsere heutigen relativen Wahrheiten aufgrund vervollständigter Erfahrung zu umfassender Weisheit, aufgehoben sind."

    grööööl, ich glaube kaum das Du das auch nur ansatzweise verstanden hast-

    @A.John
    Nicht füttern, bringt eh nix.

  48. Anonymus ;) meint: (19.2.2007 um 00:27) AntwortenReply to this comment

    Guck mal ins GWG, Udo! ;)

  49. Anonymus ;) meint: (19.2.2007 um 00:55) AntwortenReply to this comment

    Ach ja, ich hätte das Schreiben etwas freundlicher als Hinweis gefasst, mit entsprechendem Betreff versehen in dem der Begriff "Compliance" vorkommen könnte, an den Vorstand "persönlich" adressiert und selbstverständlich nicht als E-Mail sondern als Brief versandt.

    Damit wäre erreicht, dass das Schreiben gebührend beachtet würde, in der richtigen Abteilung nämlich Compliance landet und nicht in der Rechtsabteilung zur allgemeinen Belustigung führt.

    Ist nur ein Hinweis für die Zukunft. ;)

  50. br-fl meint: (20.2.2007 um 12:17) AntwortenReply to this comment

    @45 MaxR meint: (17. 2 .2007 um 15:37)
    "Ist die Dolzer/Gravenreuth/fastix-Diskussion also jetzt hier?
    …. br-fl gibt es bei gulli i.W. erst ab dem auftauchen eines bestimmten Threads …."

    … der wohlgemerkt nichts mit Dolzer/Gravenreuth/fastix zu tun hat!

    Aber das hattest Du ja auch nicht geschrieben – aber so kommt es wohl rüber.

  51. Ika meint: (6.3.2007 um 17:27) AntwortenReply to this comment

    Kann mir den jemand einen Tip geben, wie ich mich verhalten soll?
    Ich habe auch eine Rechnung dieses ominösen Routenplaners bekommen, obwohl ich nie auf deren Seite war.
    (warum auch ich bin bei Falk registriert)
    Auf den Widerspruch gegen die Rechnung wurde nicht reagiert,
    auf den Widerspruch gegen die Mahnung auch nicht.
    Telefonisch war niemand zu erreichen.
    Muß ich jetzt definitiv Betrugsanzeige erstatten.
    Kann man nicht bei der Anwaltskammer einen Ausschluß eines derartigen "Rechtsbeuger" erreichen?

    MfG
    Ika

  52. Dieter Robbert meint: (13.3.2007 um 19:29) AntwortenReply to this comment

    Heute, am 13.3.o7 habe ich die "letzte Mahnung" von diesem Unternehmen ROUTENPLANER bekommen. Sollten die Ihre Bereitstellung von Dienstleistungen, die jeder kostenlos bekommt von seriösen Unternehmen, nicht mehr weiter betreiben wollen? Ich bin über google wohl an die geraten, als ich den Falk Routenplaner eingab und glaubte, dort auch gelandet zu sein. Ohne Bedenken habe ich das Formular ausgefüllt, natürlich von den gut versteckten Kosten nichts gemerkt, die bei Falk nicht üblich waren.
    Der weitere typische Ablauf ist bekannt, Mahnungen übers Internet, Drohungen, obwohl in den Foren bereits Urteile gegen
    diese Typen veröffentlicht wurden, in denen festgestellt wurde,
    dass kein Anspruch entstanden war.
    Recht hübsch ist die Drohung mit der Schufa und den Kosten der Inkassobüros, die keine strittigen Forderungen bearbeiten dürfen. Ein Anwalt wird doch kaum derartige Machenschaften ver-treten wollen?

  53. T.P. meint: (14.3.2007 um 01:06) AntwortenReply to this comment

    Hallo,habe heute auch meine 2.Mahnung bekommen. Aber über den Gedichte-Server.com. Sind wohl die gleichen Betreiber wie die von dem Routenplaner.
    Hatte mich wohl damals angemeldet, aber nicht mit richtigen Namen und Adresse nur mit richtiger E-Mail-Adresse. Da nirgends zu erkennen war das diese etwas kostet, habe ich mich danach auch nicht mehr darum gekümmert.
    Habe auch keine Bestätigung der angegebenen Daten erhalten.

    Bin aber der Meinung das reine Abzocke nicht gefördert werden soll und deswegen zahle ich natürlich nicht.

    Erst als die Möglichkeit des Widerufs vorbei war schickten die mir eine Rechnung mit dem falschen Namen. Habe von vielen gelesen das die auch Post von denen bekommen, na ja da hab ich das doch irgendwie richtig gemacht.

    Schon als kleines Kind bekommt man(n) beigebracht
    "Seinen Schw… und seine Unterschrift setzt man nicht überall rein".
    Meint Ihr das die eine Chance haben überhaupt nach diesem Urteil von München noch Geld zu sehen?

  54. Hanno meint: (26.3.2007 um 09:51) AntwortenReply to this comment

    Man kann es auch übertreiben …

  55. rudi meint: (15.4.2007 um 14:07) AntwortenReply to this comment

    Schick doch eine Mail an den Firmenchef Hrn. Burat: office@burat.de oder besuch in doch auf seiner Adresse, die findest du unter http://www.burat.de

    lg
    Ein freund gegen die Abzocke

  56. Dr. Peter Grampp meint: (27.12.2007 um 18:31) AntwortenReply to this comment

    Ich habe im Juli 2007 eine Rechnung (per Mail) von dieser dubiosen Firma aus FFM erhalten, habe dann ein Schreiben zurückgesendet, dass ich von einem Irrtum ausgehen muss, da ich auf dieser Seite nie gewesen bin. Die E- Mailadresse meiner Arbeitsstelle war neben der (allerdings leicht falschen) Adresse (und ohne adäquaten Titel) ohne Probleme aus der (alten) WebSeite der Klinik entnehmbar. Weiterhin habe ich vorbehaltlich gekündigt. Nun kam von einer Mainzer Anwaltskanzlei mit Niederlassung in München ein Mahnschreiben mit Drohung eines Schufavermerkes. Ich habe im damaligen Schreiben vermerkt,dass ich nachweislich (Server im Haus dokumentiert die Internetzugänge) im betreffenden Zeitraum nicht auf einer entsprechenden Seite gewesen bin. – Hat niemanden interessiert.
    Aktuell werde ich den Staatsanwalt einschalten, der bereits gegen die Firma ermittelt und Material sammelt
    : Der Fall wird durch Staatsanwalt:
    Herr Lindgens betreut. Bei Fragen bitte mit ihm Kontakt aufnehmen. Telefonnummer: 069 13 67 82 89

  57. Roland Dürner meint: (6.1.2008 um 11:12) AntwortenReply to this comment

    Routenplaner- Nie gebraucht und nie verwendet! Habe heute eine Mahnung einer Anwaltskanzlei CELINE LÜRMANN über €104,84
    erhalten. Ausgehend von einem ursprünglichen Betrag von 59,95.
    Ich werde keinesfalls bezahlen und weitere Schritte dieser eigenartigen Firma in Ruhe abwarten. Vielleicht hat jemand eine Meinung dazu. Danke

  58. Albrecht Dürer meint: (10.1.2008 um 15:40) AntwortenReply to this comment

    Hallo Herr Dürner,

    ich würde das natürlich nicht beachten, ich weiss zwar nicht, ob Sie tatsächlich irgendwo Ihren richtigen Namen/Adresse angegeben haben (was natürlich fahrlässig wäre), dennoch würde ich es nicht beachten oder beantworten. Die beste Zusammenfassung im Netz (wie ich finde) ist im Gulli-Board zu finden:
    http://board.gulli.com/thread/681946-auf-abzocker-reingefallen—was-dagegen-unternehmen/

  59. Albrecht Dürer meint: (10.1.2008 um 15:48) AntwortenReply to this comment

    leider wird der link verstümmelt, so gehts aber auch (hoffentlich):
    http://board.gulli.com/thread/681946

  60. Stephan meint: (29.2.2008 um 14:15) AntwortenReply to this comment

    Tag zusammen,
    heute habe ich mal wieder Post bekommen…
    Erst schickten sie mir mir die Rechnung mehrmals per Email, dann einmal nach Hause. Ich habe sie alle natürlich nicht beachtet und in den Müll geschmissen bzw. gelöscht. Steht ja auch in etlichen Foren so, man solle es einfach nicht beachten.
    Nun, ich sehe gerad in den Briefkasten und aha, Post für mich.
    "Antwaltskanzlei Katja Günther" aus München.
    Hmmm dachte ich mir, ich hab doch nix gemacht und Stadionverbot kanns auch nich sein.
    Nun gut, erst mal gelesen.

    "Sehr geehrte/r Frau/Herr …..
    wir vertreten die rechtlichen Interessen der ONline Content LTD, Wiesbadener Landstrasse 16 usw….

    Die Forderung wurde von Ihnen nach unserem Informationsstand auch nach Ablauf der in dem Mahnschreiben unser Mandantin angegeben Frist nicht beglichen. Sie befinden sich gem. §§ 280 I,II, 286 BGB in Verzug. da

    Dann kam die Rechnung. Satte 104,62 soll ich zahlen Oo
    Was soll ich jetzt machen? Wieder einfach nicht beachten, oder soll ich mir langsam mal einen Anwalt holen?
    Gruß,
    Stephan

  61. Achim meint: (1.4.2008 um 10:20) AntwortenReply to this comment

    zu Nr. 60 und allen anderen.

    Keine Gedanken darüber machen.
    Nicht in Panik ausbrechen.
    Einfach alles ignorieren.
    Trotzdem gut schlafen.
    Einfach alles gelassen sehen.

  62. Hagen Iwers meint: (3.4.2008 um 19:09) AntwortenReply to this comment

    Hallo,
    Habe von dieser sogenannte Anwaltskanzlei(Katja Günter)
    auch eine Mahnung erhalten.
    Wo bei mir mitgeteilt wurde,das ich bei der Anmeldung
    sprich"Online Content LTD" die IP: hinterlassen habe
    diese ist auf Ihr Mahnbescheid auch angegeben.
    Stimmt aber absolut nicht mit meiner IP:
    Das sagt wohl alles!
    Werde noch einen sehr "lieben Brief" an diese Dame senden.
    Bringt sicher nicht viel,aber man wird seinen Frust los.
    Die nächsten Anschreiben landen gleich im Shredder.

    Gruß H.Iwers

  63. ika meint: (10.4.2008 um 01:16) AntwortenReply to this comment

    Habe nun auch ein Schreiben (gut ein Jahr nach der letzten Mahnung) von dieser Kanzelei Katja Günther (Fettgedruckter Themenschwerpunkt STRAFRECHT wohlgemerkt nicht Fachgebiet)
    Gesamtsumme 107,35 und Schufa-Eintrag-Androhung (diese immer fett hervorgehoben) und eine IP-Adresse ??
    Warum konnte man mir die den nicht mitteilen, nachedem ich angefragt hatte von wem aus man an meine Daten gekommen sei — vor einem Jahr hätte man wahrscheinlich noch ermitteln können ob und wann jemand sich evtl. mit meinen Daten irgendwo angemeldet hat.
    Wieder meine Frage, wie legt man solch unseriösen RA´s das Handwerk?
    Und wie verhalte ich mich nun?

    Gruß
    Ika

  64. Gerlaus meint: (27.4.2008 um 10:46) AntwortenReply to this comment

    Hallo Leute, habe nach über ein Jahr aussitzen, eine Mahnung von einer fragwürdigen Anwaltskanzlei "Katja Günter, Postfach 801701 D-(81617 München; Brienner Str. 44 D-80333 München und die Telefonnummer ist auch sehr von Interesse = tel.: 180-51199800 und sogar eine Fax Nr.: 018051199809. !!!! Mit Themenschwerpunkt "Strafrecht", wo ich mehrmals auf die Datenschutzhinweis bzgl. Datenübermittlung an Schufa Holding AG hingewiesen werde und einen Eintrag bei der unbestrittenen Forderungen von 59,95 € jetzt auf mittlerweile schon 107,18 € aufgelaufen sind. Vielleicht kann ja jemanden von Ihnen Liebe Leser diesen Betrag auf das Konto der Anwaltskanzlei Günther (Text editiert. Bitte keine Bankdaten U.V.) bei der Postbank München überweisen. m.f.G.

  65. Ika meint: (19.6.2008 um 16:57) AntwortenReply to this comment

    Es reicht, wo leben wir eigentlich ?
    Vieleicht sollten noch einige Opfer mehr sich bei der Anwaltskammer beschweren.

    "Rechtsanwaltskammer München, Tal 33, 84571 Reischach

    Beschwerde über RA Katja Günther, Brienner Straße 44, 80333 München
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    hiermit beschwere ich mich bei Ihnen über die in München tätige Rechtsanwältin Katja Günther.
    Nachdem Sie, bekannter Weise, bereits eine Vielzahl von Beschwerden über diese Dame und ihre Aktivitäten für das/die hinlänglich bekannten „Internet-Abzock-Unternehmen“ NetContent LTD / Online Content LTD usw. erhalten haben muß ich Ihnen mitteilen, dass die von Ihnen eingeleiteten Maßnahmen scheinbar nicht wirklich greifen.
    Das nun von im Namen der Kanzlei Günther verfasste 2.te Mahnschreiben enthält tatsächlich eine Art „Briefkopf“ und eine neue Postfachnummer, die nicht mehr direkt auf Ihre Vorgängerin (RA. C. Lührmann) schließen lässt. Außerdem wird auf die bisherige „SCHUFA-Eintrags“-Drohung verzichtet. Der Verweis auf Strafrecht steht nun unterschwellig in der e-mail-Adresse, die wohl freiwillig niemand besucht um nicht (wieder?) auf einer versteckt kostenpflichtigen Seite zu landen.
    Dafür ist die Betreffzeile mit einem rufschädigendem Inhalt so platziert, daß sie im Sichtfenster des Briefumschlags sichtbar. (Fett ist dort 2 . M A H N U N G zu lesen)
    Kontaktaufnahmeversuche durch Anschreiben oder auch Faxe an die Kanzleiadresse bleiben unbeachtet. Auch die angegebenen, kostenpflichtigen 0180-er Nummern dienen lediglich der Abzocke, da sie nur minutenlang in die Warteschleife schalten um anschließend kund zu tun, dass niemand erreichbar ist. Dabei ist der Hinweis auf die Kostenpflicht vom Druckbild her wieder absichtlich so gestaltet, das er kaum wahrnehmbar ist. (dunkelweiß auf weiß).
    Außerdem wird das Az: einmal mit inkasso xxxxxx und dann wieder nur xxxxxx angegeben.
    Die fett, gesperrt und unterstrichen dargestellte Aufforderung U n v e r z ü g l i c h zu zahlen, steht auch nicht wirklich für das Bild einer professionel und ordentlich geführten Kanzlei.
    Nun werden die Nachstellungen dieser Kanzlei bei mir nicht zum gewünschten Erfolg führen, was hauptsächlich am fehlenden Anspruch (im engeren und weiteren Sinne) liegt , aber auch an deren gravierenden Stilmängeln.
    Außerdem fürchte ich, dass auch die angegebene Kontoverbindung bei der Raiffeisenbank Reischach e.G. inzwischen obsolet ist. In der vorhergegangenen Mahnung wurde noch die Postbank München angegeben.
    Für beide Konten soll/te der Eindruck erweckt werden sie gehören Katja Günther*)
    Beim Amtsgericht München ist unter dem Aktenzeichen 161C 23695/06 auch bereits ein Urteil ergangen. Die Staatsanwaltschaft in Wiesbaden hat ebenfalls bereits zahlreiche Schreiben in dieser Sache erhalten.
    Bitte informieren Sie mich, inwiefern Sie gegen Frau Günter vorgehen und welches Ergebnis Ihre Untersuchung hatte.
    Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
    "

    *) das wird die Bank auf Anzeigen von Betroffenen überprüfen und schneller zu einer Sperrung bereit sein als lediglich aus Gründen des Opferschutzes.

    Gruß
    Ika

  66. M. meint: (6.11.2008 um 14:15) AntwortenReply to this comment

    Witziges Schreiben, aber die Bank hat doch nicht ernsthaft darauf reagiert, oder?

    Viele Grüsse

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