law blog – Kolleg
Im Netz ist jetzt der erste kommerzielle Kopierschutzknacker für HD-DVDs erhältlich. Die Firma Slysoft biete ihre Software AnyDVD mit einem entsprechenden Feature an, berichtet heise online.
Zahlen kann man bei Slysoft mit Mastercard und Visa.
Zu den Risiken und Nebenwirkungen haben wir extra ein Video zusammengestellt, das Sie kostenfrei hier ansehen können.
Har! Har! :D
Wobei anzumerken sei, dass es vermutlich wie bei anderen Dingen auch ohne (Kreditkarten) Zahlung zu bekommen ist.
GEIL!!!
Besser hätte man es nicht ausdrücken können.
Dauert ja wohl nicht mehr so lange, bis solche Zustände höchstoffiziell eingeführt werden.
Hilfe! Kein Link zu Slysoft oder AnyDVD bei Heise. Wie soll ich die Software dann nur im Internet finden? Ich bin verzweifelt und hilflos. Da haben die Anwälte der Medienkonzerne mit dem Verlinkungsverbot ganze Arbeit geleistet.
Mal "ganz ehrlich": Zum Wohle der Sicherheit sollte es vorgeschrieben werden, mit einer Kreditkarte o. Ä. zahlen zu müssen. Es kann doch nicht angehen, dass Kriminelle, Perverse oder, noch schlimmer, Raubkopierer und Polizeifunkmithörer ihre Gerätschaften und Software anonym in Bar bezahlen. Ne, ne, so gehts nicht!
BTW, wie kommt man eigentlich online an ein original- Urteil eines Gerichts, wenn man "nur" das Aktenzeichen un das Gericht selbst kennt (in diesem Fall AZ 4DS/16Js 7932/97, Amtsgericht Burgdorf bei Hannover)? Google hilft nicht wirklich weiter….
Grüße!
Eann begreifen die Marketingfuzzis und das Management der Hollywood- und Musikindustrie, daß es keinen Schutz gibt? Wer nur ein wenig Ahnung hat, weiß daß alles mit der Zeit knackbar ist… die tatsächlichen opfer sind wir, die den wahnsinn kostspieliger DRM Entwicklungskosten, Anti-Kopier Kampagenen und Gerichtsverfahen mitbezahlen… bei gleichzeitiger Nötigung und Einschränkung…
macht doch endlich sämtliche DRM Mechanismen raus und vor allem faire Preise… dann kaufen die Leute vielleicht auch mehr…
Du kannst beim AG Burgdorf eine anonymisierte Abschrift anfordern. Das kostet etwa einen Euro pro Seite.
Ist das so spannend? Solange Brenner und Medien so teuer sind?
Und: Der Kopierschutz bei LowDensity-DVDs ist schon lange geknackt, es gibt preisgünstig Brenner und Rohlinge und trotzdem wurden im letzten Jahr so viele Scheiben verkauft wie nie zuvor. Die Videotheken hingegen haben starke Umsatzinbrüche, obwohl man da preisgünstig an Kopiervorlagen kommt. (Naja, wenn sie ab demnächst keine "Aufklärungsfilme" mehr verleihen dürfen ist damit wahrscheinlich sowieso Schluss: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,466149,00.html )
Ich kann das Gejammer der Content-Industrie nicht ganz nachvollziehen. Wenn das Preis/Leistungsverhältnis stimmt, wird auch gekauft.
Der Erwerb ist ja nicht strafbar – nur die "Einfuhr".
Ist ein Download eine "Einfuhr" nach §95a.3 des UrhG?
@Udo:
Vielen Dank für die Info! Noch viel mehr Dank fürs "Du"!
Grüße!
Hervorragender Vortrag
@ 5: Die Raubmordkopierer sind ganz üble Burschen! ;-))
Glückwunsch zu Platz 1 (auch ohne den Push hier ;-)
Verdammt! Ich hatte das Video schon vor 2 Wochen gesehen, ohne mir vorher Gedanken über Konsequenzen zu machen.
Ist nicht vielleicht das Anschauen des Vids auch schon Grund genug für eine Durchsuchung?
Also die Tatsache, dass eine nicht beschriftete DVD eine Hausdurchsuchung wegen Gefahr im Verzug rechtfertigt, halte ich schon für abenteuerlich.
Nun, im Kampf gegen den Terror ach weiß ich was… gelten jetzt andere Gesetze. Logisch, oder?
Man ahnt schon, was der Besitz eines Ipods bedeuten wird…
Käufer einer Spindel mit 50 DVDs am Ausgang des Bl*dmarktes verhaftet.
Staatsanwalt W. Ichtig in einer ersten Reaktion "Ein großer Schlag gegen die international organisierten Terrorkopierer…"
Übrigens herzlichen Glückwunsch zu Platz 1 in den Google-Videocharts.
Seit sich CDs dank Kopierschutz nur noch in ausgewählten Geräten abspielen lassen, kommt man um eine Kopie ansich gar nicht mehr herum. Erstaunlicherweise lässt sich ausnahmslos jede CD problemlos mit CDex und ähnlichen Programmen auslesen. Der Kopierschutz scheint eher eine Alibifunktion zu haben.
@Gerhard: Richtig gute, d.h. auch technisch wirksame und nur unter großem Aufwand umgeh- und knackbare Kopierschutzmaßnahmen sind viel zu aufwendig und zu teuer, um sie in der Produktion von Massenmedien wie CDs oder DVDs einzusetzen.
Ein Kopierschutz hat heute vielfach nur noch die Aufgabe, gegenüber den Aktionären zu zeigen, dass man gewillt ist seine Umsätze zu schützen. Er hat oftmals wirklich nur noch Symbol- und Alibicharakter. Ganz richtig erkannt.
Nutzen davon verspricht man sich schon lange nicht mehr (sofern man an diese Mär jemals geglaubt hat), was man natürlich öffentlich niemals zugeben würde …
*rofl* Wie geil!
Eben den Beitrag gelesen und jetzt nur noch am lachen :-)
Super kommentiert!