Der Drang die Welt zu retten
Wird es zum Meinungsverbrechen, nicht an die Klimakatastrophe zu glauben? Und es zu sagen? Christian Schütte weist in der Financial Times Deutschland darauf hin, dass einflussreiche Publizisten in den USA keinen Unterschied mehr sehen zwischen Skepsis gegenüber der Erderwärmung und der Leugnung des Holocaust:
Wo die Kluft zwischen komplizierter Evidenz der Forschung und den drastischen Schlussfolgerungen für das Alltagsleben so groß ist, da ist die einfachste Lösung der große psychologische Sprung: fester Glaube und offensive Missionsarbeit; Ausgrenzung und Diskreditierung aller Zweifler und Andersgläubigen; Volksaufklärung aus allen Rohren und auf allen Kanälen.
Wissenschaft ist weiter gern gesehen – aber nur, wenn sie hergibt, was der Betrunkene von der Laterne erwartet: Stütze statt Erleuchtung.
Stimmen der Vernunft. Höre ich immer wieder gern.
Auch schön dazu:
http://daviddfriedman.blogspot.com/2007/02/global-warming-nanotech-and-who-to.html
Die heutigen "Katastrophen" wurden von der Wissenschaft schon in der Studie "Global 2000" [quote]Sie wird 1977 vom US-Präsidenten Jimmy Carter in Auftrag gegeben, als Grundlagenstudie über die Zukunftsaussichten der Menschheit. Mehrere 100 Experten erarbeiten das Szenario. Sie rechnen mit zunehmender Überbevölkerung der Erde, knapper werdenden Nahrungsmitteln, stärker belasteter Umwelt. Auch den Klimawandel durch CO2-Emission sehen die Autoren schon; die Polkappen könnten schmelzen, der Meeresspiegel steigen. Am 23. Juli 1980 legen die Autoren den Bericht dem Präsidenten vor.[/quote]beschrieben. Mann/Frau sollte sie nur mal lesen
Auch wenn "einflußreiche Publizisten" (ich kenne die nicht) so etwas fordern mögen: Immerhin wird in den USA eine öffentliche Diskussion über die Thesen des IPCC geführt, und dabei auch die diversen offenen Fragen wissenschaftlich erörtert.
Während hierzulande die Medien fast wie gleichgeschaltet agieren, jede Katastrophen-Behauptung kritiklos abdrucken und so tun, als wäre die wissenschaftliche Diskussion längst beendet.
Es scheint in Deutschland auch kaum einen Journalisten zu geben, der die IPCC-Zusammenfassung wirklich komplett gelesen hat, und auch die entsprechenden Gegendarstellungen kennt.
Insofern ist die Lage hierzulande deutlich dürftiger als drüben.
Das geht nun gar nicht. Der Holocaust ist ein historisch absolut wasserdicht belegtes Ereignis, mit Hunderttausenden von Zeugen.
Die Globale Erwärmung ist ein durchaus wahrscheinliches Zukunftsereignis, dessen Eintritt aber von vielen Faktoren abhängt. Nicht alle sind vom Menschen bewirkt.
Also bitte nicht übertreiben.
Man sollte die amerikanischen Medien kennen, um das zu verstehen: Um "fair and balanced" zu erscheinen, wird in den Medien zu jedem Standpunkt auch der Gegenstandpunkt erwähnt. Das führt dann dazu, daß selbst die schwachsinnigsten Thesen ein breites Publikum finden, weil sie nun mal der Gegenpol zur herrschenden Meinung sind. Beste Beispiele: Irak-Krieg, Kreationismus, Klimaschutz.
> Um “fair and balanced” zu erscheinen,
> wird in den Medien zu jedem
> Standpunkt auch der Gegenstandpunkt
> erwähnt.
Das ist eben guter Journalismus.
Während deutsche Medien sich eben nicht besonders um "fair and balanced" kümmern, sondern versuchen, ihre eigene Meinung (ob nun schwachsinnig oder nicht) durchzudrücken.
@ R.A. (6):
Wenn es denn mal wenigstens die eigene fundierte und auf gründlicher Recherche fußende Meinung wäre … :-D
@6 Leider ist der Journalismus hier alles andere als gut – jede Meinung wird hier unhinterfragt den Zuschauern vor die Fuesse gekippt, egal ob fundiert oder an den Haaren herbeigezogen. Im uebertragenen Sinn koenntest Du hier die Erdanziehung im Fernsehen anzweifeln, und kein Journalist wuerde es wagen, Deine Fakten zu checken oder nach Beweisen zu fragen. Es gibt immer einen Quotendemokraten und einen Quotenrepublikaner in jeder Sendung, und die tauschen dann ihre Platitueden aus. Ich weiss schon, warum ich hier kein Fernsehen gucke.
@ alle
Ich kenne auch diese "einflussreichen Publizisten" nicht, aber die Debatte um Klimaerwaermung ist hier alles andere, als gesund – und ich wuerde meinen, dass liegt hier nicht an diesen Publizisten oder der vorherrschenden Meinung von Oekoextremisten. Fuer die nicht-an-die-Klimaveraenderung-glaubenden geht es naemlich hauptsaechlich darum, ihre Spritfresser weiterhin ungestoert fahren zu duerfen. Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf. Die Argumente sind meistens leider ziemlich platt…
"Klimaleugner" erinnert doch schon verdächtig an "Holocaustleugner".
Wer den gestrigen Kommentar in den Tagesthemen gehört hat, dem kann nur übel werden. Der deutsche Michel jubiliert, endlich kann wieder gemeinsam in Volksgemeinschaft die Welt gerettet werden.
Achja: Der Bericht der IPCC weist verglichen mit dem Vörgängerbericht eine noch größere Unsicherheit auf. Fällt dem durchschnittlichen Journalisten natürlich nicht auf. Oder das nicht nur die Ölindustrie ein Interesse in dieser Debatte hat, sondern auch die andere Seite, wie große Versicherungsunternehmen, die aufgrund apokalyptischer Prognosen ihre Beiträge anpassen (sprich erhöhen) "müssen".
Selbst wer an die aktuellen Prognosen glaubt, muss doch die Unseriösität im TV bemerken. Da wird fröhlich Klima mit Wetter verwechselt und der aktuelle warme Winter als "Beweis" herangezogen.
Vor einem Jahr konnte man sich vor Schnee kaum retten (siehe Bad Reichenhall) – war das ein Beweis, das es keine Klimaerwärmung gibt? Warum ist es dann der Winter in 2007? Selbst die IPCC sieht die wirklichen Katastrophen erst in 40 Jahren auf uns zukommen. Das ist Volksverdummung hoch 10, bezahlt von unseren Gebühren.
@4; Mir stockte auch der Atem, bei dem Vergleich. Ich bin immer noch ein wenig entsetzt…
@bildungsflüchtling:
> Im uebertragenen Sinn koenntest
> Du hier die Erdanziehung im
> Fernsehen anzweifeln, und kein
> Journalist wuerde es wagen, Deine
> Fakten zu checken oder nach
> Beweisen zu fragen.
Nach Fakten fragt im deutschen Fernsehen auch keiner …
Und bei der mangelhaften wissenschaftlichen Bildung der hiesigen Journalisten wäre es nichts besonderes, wenn die selber die Erdanziehung anzweifeln.
> aber die Debatte um
> Klimaerwaermung ist hier alles
> andere, als gesund …
Ich weiß nicht, was hier "gesund" sein soll.
Zumindestens findet sie statt – das ist schon mal deutlich besser als in Deutschland.
Wobei ich mich hier auf Zeitungen und Web beziehe, das dortige Fernsehen kenne ich nicht.
> Fuer die
> nicht-an-die-Klimaveraenderung
> -glaubenden geht es naemlich
> hauptsaechlich darum, ihre
> Spritfresser weiterhin
> ungestoert fahren zu duerfen.
Das mag schon sein, daß es viele solche Leute gibt.
Für die Wissenschaftler unter den Katastrophen-Skeptikern wird man das nicht behaupten können.
Umgekehrt ist dagegen sowohl für Deutschland wie die USA klar, daß die Katastrophen-Anhänger sehr massive Eigeninteressen verfolgen: Daran hängen sehr stark Finanzzuschüsse (vor allem für Forschungsprojekte), politischer Einfluß und die persönliche Karriere der betreffenden IPCC-Leute.
Wie Nr.4 richtig erwähnt, ist der Holocaust ein historisches Ereignis und kein Zukunftsereignis wie der Klimawandel.
Sicherlich ist wird die Diskussion zum großen Teil in eine Richtung getrieben (Mensch hat den Klimawandel durch verschiedene Verhaltensweisen massgeblich beeinflußt). Aber das, was von "führenden Publizisten" oder anderen Leuten, die sich gegen den anthropogenen Kilmawandel aussprechen, kommt ist meistens ziemlich schlecht argumentiert. Es geht in der Regel um die Aufrechterhaltung des Status Quo bzw. von Regeln, daß man weiterhin machen kann was man will ohne dafür die Konsequenzen zu tragen. Es geht nicht darum die Theorie an sich zu überprüfen.
Und genau das, was im Zeitungsartikel kritisiert wird ("Wissenschaft ist weiter gern gesehen – aber nur, wenn sie hergibt, was der Betrunkene von der Laterne erwartet: Stütze statt Erleuchtung."), wird genauso auch von "der" anderen Seite betrieben. Indem man z.B. Geld dafür bietet Studien, die gegen die gängigen Theorien sprechen, zu erstellen. Es ist nur erwünscht, was das eigene Verhalten legitimiert.
Hallo!
Ich verstehe nicht, wieso diese 'Glaubensfrage' noch erörtert wird!
Spielt doch keine Rolle, ob die Erderwärmung "vom Menschen gemacht" ist oder eben nicht.
Das Ist genau so als wenn 2 Menschen in einer Skihütte sitzen und eine Lawine rast auf das Haus zu.
Da spielt es nicht wirklich eine Rolle, ob die beiden darum streiten, ob die Lawine nun von einem Skifahrer herbeigeführt wurde oder sich natürlich gelöst hat.
Der Effekt steht fest! So oder So!
Und dass das Klima sich erwärmt will ja nun niemand mehr bestreiten, oder? Also sollte man sich auf Lösungen konzentrieren. Und alles erdenkliche Unternehmen um die Situation nicht zu verschärfen.
Aber so sind wir Menschen oft: Lieber über die Schuldigen suchen, anstatt die Energie auf die Problemlösung zu verwenden :)
Mark
Da infolge der gegenwärtigen Erwärmung nachgewiesenermassen z.Z. große Eismassen u.a. in Grönland abschmelzen und das freiwerdende Süßwasser am Nordpol das Salzwasser des Nordatlantik erheblich verdünnen wird, könnte sich der Europa erwärmende Golfstrom irgendwann abschwächen oder versiegen mit der Folge einer relativen Eiszeit, die unsere gegenwärtige Warmzeit wieder umkehren würde. Leugne ich mit diesen Betrachtungen nun die Warmzeit oder die Eiszeit? Eines ist für mich jedenfalls sicher, die Natur bzw. diese Erde wird die Menschheit schon überdauern. Wir nehmen uns einfach zu wichtig.
@mark (13):
Doch, das ist tatsächlich nicht wirklich erwiesen. Nur weil es ein wenig wärmer ist, heißt das noch lange nicht, das es eine Klimakatastrophe gibt.
Eine Erwärmung hat z.B. auch positive Effekte – die werden nur immer ausgeblendet. Ob es tatsächlich zu all den negativen Effekten kommen würde, ist hingegen absolut ungeklärt: So ist – um nur *ein* Beispiel zu nennen – der Zusammenhang zwischen wärmeren Klima und Anzahl der Stürme alles andere als sicher.
Die Klimakatastrophler machen es sich manches Mal auch etwas zu einfach: Die Hokeystick-Kurve ist eine platte Fälschung, und viele vorgebrachte Argumente sind haltlos. Nicht zuletzt steckt auch Al Gores Film "An Inconvenient Truth" derart voller Fehler, dass er (Al Gore!) von Wissenschaftlern als "eine Schande für die Wissenschaft" bezeichnet wird (<a href="http://www.canadafreepress.com/2006/harris061206.htm" rel="nofollow">http://www.canadafreepress.com/2006/harris061206.htm</a>).
Wer auf diese Art und Weise argumentiert, setzt sich dem Verdacht aus, dass er keine wirklich guten Argumente hat.
Und tatsächlich: Seit 1999 ist kein weiterer Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen mehr festzustellen.
Da wird man dann doch nachdenklich.
@Jochen:
> Leuten, die sich gegen den
> anthropogenen Kilmawandel
> aussprechen, kommt ist meistens
> ziemlich schlecht argumentiert.
Das ist oft richtig.
Wie es wohl generell so ist, daß bei einer Diskussion auf allen Seiten oft Leute mitmachen, die keine Ahnung haben, eigene Interessen verfolgen oder polemisieren.
Das kann aber kein Grund sein, die seriösen Diskussionsteilnehmer zu ignorieren.
Ich gebe da mal zwei Links zu Leuten, die wirklich ernst zu nehmen sind und deren Argumente fundiert sind:
http://www.fraserinstitute.ca/admin/books/files/Independent%20Summary.pdf
http://ff.org/centers/csspp/pdf/20070201_monckton.pdf
Und dann hilft es wirklich, auch die IPCC-Berichte einmal im Original und komplett zu lesen. Insbesondere auch im Vergleich 2000 zu 2007.
Das hat in vielen Teilen nichts mit dem zu tun, was in unseren Medien gebracht wird.
So ist z. B. die These vom gefährdeten Golfstrom völlig ohne wissenschaftliche Substanz und wird auch vom IPCC nicht vertreten.
Mir ist es lieber so! Generell liebe ich rationale und empirisch abgesicherte Argumente, völlig egal, wer sie vorbringt.
Aber: Das ist leider in einer öffentlichen Debatte nicht möglich. Wer anderes meint möge mir das erklären. Denn um dieser Debatte auf einem wissenschaftlichen Niveau folgen zu können, fehlt den allerallermeisten das nötige Wissen. Und das kann man ihnen auch nicht über Zeitungsartikel beibringen.
Will heißen: Am Ende steht die Frage: Gut oder böse? Richtig oder falsch? Man muss sich also auf eine Interpretation einigen, und man muss eingestehen, dass man diese Interpretation glauben muss. Nachprüfen kann man sie beim besten Willen nicht. Nicht auf einem wissenschaftlichen Niveau. Wenn #15 sagt, man macht es sich zu einfach, hat er unrecht. Richtig: Man vereinfacht. Aber es ist eine notwendige Vereinfachung, ohne die wir alle unsere Tage damit verbringen würden, uns zu Geophysikern fortzubilden.
Man kann also einfach behaupten, a) die Erwärmung findet nicht statt, b) wenn sie stattfindet ist sie eigentlich gar nicht so schlimm, c) sie wird auch gar nicht vom Menschen verursacht. Ehrlich: Das glaube ich nicht. Z.B. hier: http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html
Viel Spaß beim lesen. DAS sind mal Argumente, und das Lesen und Verstehen dauert eben eine Weile.
Und: Es steht einfach zu viel auf dem Spiel. Mir ist es 10000mal lieber, wir irren in der Annahme, die Erde erwärmt sich und das ist vom Menschen verursacht, als fälschlicher Weise anzunehmen, sie erwärmte sich, und wir sind daran (zu einem gewissen Teil) schuld. Denn wenn es stimmt, das die Erde sich erwärmt, und wenn es stimmt, das wir deswegen ein großes Problem haben werden, sollten wir was tun.
Und das, was wir tun müssten, würde uns so oder so helfen. Uns allen. Ich glaube nicht, dass es der Wirtschaft schaden würde, im Gegenteil. Thema Arbeitsplätze, Thema Energieverschwendung, Thema 3. Welt.
Schluss: Egal was, wir sollten das tun, was nötig ist, um eine angenommene Klimakatastrophe aufzuhalten, weil es unter allen Gesichtspunkten das beste ist, was wir tun können, selbst wenn es keine Klimakatastrophe geben wird.
@15: Kein Anstieg von Temperaturen während der letzten 8 Jahre? Zweierlei: Dafür hätte ich bitte Quellen. Und: Sprachen wir hier nicht eben davon, dass manche Leute Klima und Wetter verwechseln?
Darüber hinaus schmelzen Gletscher nicht aus Spaß ab. Zumal nicht, wenn sie zehntausende von Jahren alt sind. Genaus das tun sie aber im Moment – es gibt da diese berühmte Fotoserie, wo Gletscherfotos von 1954 mit welchen von 2006 verglichen werden. Die ist aktuell in der Cicero zu sehen, also nicht unbedingt bei der klimahysterischen Linkspresse, von der sich manche Paranoiker gern umzingelt sehen.
@11 R.A.
ich habe auch nicht behauptet, dass die deutsche Presse unbedingt besser ist – das kann ich eh nur eingeschraenkt beurteilen.
Ich habe mich hier hauptsaechlich auf die US Nachrichtensender bezogen, die Diskussionen auf dem Niveau von Kindergartenkindern abhalten.
Einige Printmedien in den USA sind da in der Tat schon besser – nur sind sie leider recht insignifikant. Die New York Times, als auflagenstaerkstes und bekanntestes Blatt, hat gerade mal eine Zirkulation von 1,2 mio Ausgaben. Nicht wirklich viel in einem Land mit 300 mio Einwohnern, oder?
@Carsten (18):
Als Quelle kann ich z.b. den aktuellen IPCC-Report anbieten. Einfach mal ganz durchlesen und nachsehen, wie die Klimahysteriker da heftig zurückrudern gegenüber ihren in den vorangegangenen drei Berichten immer panischer werdenden Weltuntergangsszenarien.
Das z.B. in den Alpen die Gletscher auf dem Rückzug sind, habe ich auch mit keinem Wort bezweifelt. Ich kenne die entsprechenden Aufnahmen, und auch mir geben sie zu denken. Wichtig ist aber eben nicht das Mikroklima in einzelnen Regionen, sondern das weltweite Klima. Und da sieht es tatsächlich so aus, dass einige Gebiete kälter werden; ob nun die Antarktis oder auch viele Gebirgs- und Wüsten/Steppenregionen. Auch die in den letzten Jahrzehnten zunehmende Dürre in weiten teilen Afrikas schreitet nicht weiter fort, sondern geht zurück.
@Dussel (17):
Ich bin sehr für Energieeffizienz, schon deshalb, weil dadurch das Leben für den einzelnen Bürger preiswerter werden dürfte. Ich kann nur nicht viel damit anfangen, wenn man aus purem Aktionismus Politik macht. Man kann Energieeffizienz aus vielen Gründen fördern, die völlig außer Frage stehen: Kohle, Gas und Öl reichen nur noch eine gewisse Zeit, wenn wir damit sparsamer Umgehen, haben wir länger Zeit für die Entwicklung brauchbarer Alternativen. Wir können unsere Abhängigkeit von Russland und vor allem auch von der islamischen Welt verringern – und beide stehen nicht gerade im Verdacht, an unser aller Wohlergehen sonderlich interessiert zu sein. Und und und …
Man muss da gar keine Klimakatastrophe hinausbeschwören – man kann tatsächlich für Einsparungen und Effizienz sein, ohne sich hysterisch um das Klima zu sorgen. (Achtung: Polemik enthalten!)
[quote]
Die Globale Erwärmung ist ein durchaus wahrscheinliches Zukunftsereignis, dessen Eintritt aber von vielen Faktoren abhängt. Nicht alle sind vom Menschen bewirkt.
[/quote]
Eintritt? Wir befinden uns MITTENDRIN!
Aber schön zu sehen, dass die USA endlich aufwachen…
Klar, daß wieder Claudia Roth herhalten muß, obwohl Sie es gar nicht war, die beides auf eine Stufe gestellt hat. Das ist schon ein bißchen billig von Herrn Schütte, jemanden als Beleg zu wählen, den wirklich niemand leiden kann. Aber gut, wenn man sonst keine Argumente hat.
Mag diese mir unbekannte Pulitzer-Preis-Trägerin das gesagt haben, vielleicht ist sie auch einfach nur erleichtert, daß außer der US-Regierung ein paar Lobbyisten nun niemand mehr behaupten mag, die Klimaveränderung sei erdnatürlich und habe es bei pupsenden Dinosauriern auch schon gegeben.
@14: Nein, bis jetzt schmelzen die Eismassen Grönlands nicht ab, bzw.
nur mit einer vernachlaessigbar geringen Rate. Richtig ist, dass einige
Gletscher an der Küste Grönlands abschmelzen. Das ist allerdings nur
"Kleinkram".
Thomas
Erinnert sich noch jemand an die Katastrophenszenarios der 1980er? Damals war ich Schulkind, und mir wurde eingetrichtert, daß spätestens im Jahre 2000 in Deutschland kein einziger Baum mehr steht. Waldsterben hieß die Devise, und es wurden massenweise Filme, Bücher und Studien zum Thema produziert. Inzwischen wachsen in den Industrienationen dieser Welt die Wälder kräftig, selbst in Gegenden mit enormer Holzproduktion (man denke nur an IKEA).
Katastrophenszenarios sind toll für Hollywood, haben mit der realen Welt aber nur bedingt zu tun. Wir wissen eben noch viel zu wenig über die Wirkmechanismen unserer Welt, und das Wetter wird leider immer noch viel zu oft mit dem Klima verwechselt. Vor etwa 500 Jahren war es übrigens viel wärmer auf der Welt, die Bezeichnung Grönland weist z.B. auf "das grüne Land" hin. Wärme- und Kälteperioden verlaufen zyklisch, und der Einfluß des Menschen darauf ist noch weithin unklar.
Die Öko-Panikmache paßt aber gut in das derzeitige abendländische Denken. Ende des 19. Jahrhunderts glaubte man, daß dem Menschen durch Wissenschaft und Technik alles möglich sei und war naiv begeistert. Dies ist durch die Katastrophen des 20. Jahrhunderts in das exakte Gegenteil umgeschlagen, und nun glaubt man landläufig, daß der Einfluß des Menschen nur schädlich ist. Bis zu einer realistischen Denkweise über die Stellung des Menschen in der Welt wird es wohl noch einige Zeit dauern.
@24: Full Ack! Genau so und nicht anders muss man die Sache sehen!
Natürlich ändert sich die Umwelt – blöderweiße hab ich aber keinen Einfluß, wie hoch die Sonneneruptionen pp. sind.
Und der Meinung bleib ich.
@Dussel:
Der Alvensleben-Kommentar ist auf jeden Fall ein lesenswerter Link (ich empfehle trotzdem, auch meine beiden zu lesen ;-).
Das ist auf jeden Fall mal ein Autor, mit dem man seriös diskutieren kann.
In einer Reihe Punkte hat er recht ( da hat eben Alvensleben Schwächen), in anderen distanziert er sich wohltuend von diversen üblichen Hysterie-Szenarien.
Trotzdem bleiben da noch eine Menge Punkte offen, aber die kann man hier in der Tat nicht ausdiskutieren.
Denn:
> Mir ist es 10000mal lieber, wir
> irren in der Annahme, die Erde
> erwärmt sich und das ist vom
> Menschen verursacht, als
> fälschlicher Weise anzunehmen,
> sie erwärmte sich, und wir sind
> daran (zu einem gewissen Teil)
> schuld.
Das ist eine ziemlich vernünftige und pragmatische Position.
Es kann NICHT sein, daß wir sagen: Bevor wir nicht 100% sicher sind, rühren wir keinen Finger.
Aber umgekehrt ist es auch nicht gut, alles mögliche anzustoßen in der vagen Hoffnung, es möge schon für irgendetwas gut sein.
Sehr viele unter dem Label "Klimaschutz" verkauften politischen Rezepte fallen leider unter diese Kategorie und wären – selbst unter Annahme, das IPCC hätte komplett recht – ineffizient und unsinnig.
Man sollte sich also auf Maßnahmen konzentrieren, die auf jeden Fall sinnvoll sind (von der Energiesparbirne bis zur Hausisolierung) und Maßnahmen ignorieren, die letztlich nur auf Ablaßhandel rauslaufen.
@Carsten:
> Darüber hinaus schmelzen
> Gletscher nicht aus Spaß ab.
Nein. Die 0,5-0,7 Grad Erwärmung Anfang der 90er Jahre bestreitet auch keiner. Die sind aber eben kein Problem und seitdem stagniert es wieder.
Im übrigen: Die Alpengletscher müssen noch ein gutes Stück schmelzen, bis sie wieder den Stand des Hochmittelalters erreicht haben.
Die damaligen Temperaturen lagen ÜBER den heutigen, und das war keine Katastrophe, sondern gilt unter Historikern als "Klimaoptimum".
@R.A.:
Ist es tatsächlich notwendig die Temperaturen des Hochmittelalters zu erreichen? Wir haben heutzutage ein viel schwierigeres System: Unsere Städte sind zum Teil komplett ins Wasser gebaut, wenn nicht gar unter die Wasseroberfläche, und so wenig Landwirtschaft wie im MA betreiben wir auch nicht mehr. Und das mit dem Grönland==Grünland würde ich nicht zu oft zitieren, denn Island==Eisland?
ohne hier jetzt sämtliche kommentare gelesen zu haben:
an der debatte fällt doch vor allem auf, dass die zweifler doch ganz überwiegend dem lager der von der energieindustrie bezahlten wissenschaftler zuzuordnen sind. so es sich denn überhaupt um wissenschaftler handelt und nicht um bezahlte lobbyisten und amerikanische politiker mit großen aktienpaketen.
aber so lange noch das von ronald reagen geprägte wort, dass energiesparen frieren im dunkeln bedeute, den bescheidenen intellekt amerikanischer politiker steuert, braucht man wohl aus den usa nichts anderes erwarten ….
@24 (Christian)
Prinzipiell stimme ich Dir zu. Nur eins sollte man nicht übersehen: Es kann auch self-destroying prophecies geben. Ob etwa das Waldsterben dazugehört, weiß ich nicht.
Vielleicht hat auch die urdeutsche Methode geholfen:
http://wwwold.titanic-magazin.de/archiv/1104/images/25_06.jpg
Grundsätzlich wäre noch anzum,erken, dass uns möglicherweise das CO2 zusammen mit den fossilen Brennstoffen ausgehen wird.
Vielleicht löst sich das Problem von allein. Gemütliche Aussichten sind das aber nicht.
@ R.A.: Das Hochmittelalter war fein, gell?
@ 30: Ganz genau.
@ Udo: Sind "Stimmen der Vernunft" die, die ausgewogen Bericht erstatten, oder "Klimawandelzweifler", denen von Politik und Industrie die Gehirne gewaschen wurden? Ich finde, nachdem jetzt jahrzentelang die Auto/Öl/Kohleindustrie die dominanteren Lobbyisten (schreibt man die so?…) hatten, können wir ja jetzt mal ausprobieren, ob wir mit der Bio/Ökostrom/Hybridlobby besser fahren. Gleiches Recht für alle. Es mag ja angehen, dass man den Klimawandel anzweifelt. Das ist aber doch noch lange kein Grund, weiter die Umwelt zu verpesten.
Die FTD? Die Zeitung, die als Kommentar zur auatralischen Glühbirnenaktion geschrieben hat, dass Australien zwar das Kyoto-Protokoll nicht unterschrieben hätte aber es trotzdem einhalten würde. Denn die Aussis hätten riesiges Wirtschaftwachstum aber nur relativ wenig CO2-Zuwachs?
Leider hat der Kommentator vergessen den Lesern zu erzählen, was der Motor des Wirtschaftwachstums down-under ist: Der Export von Steinkohle – und damit den Export von CO2-Emissionen.
Die Diskussion um den Klimawandel krankt daran, dass die "Skeptiker" nicht an einer Diskussion interessiert sind, sondern nur daran, ihren Lebens- und Wirtschaftsstil nicht zu ändern. Denn: Auch unabhängig vom Klimawandel ist dies nötig, wenn Länder wie China, Indien oder Brasilien, Rohstoffe und Energie und wegkaufen. Aber lieber den Kopf in den Sand und den Fuss auf den BMW-Gaspedal. Richtig Herr U.V.?
Mit Stimmen der Vernunft meinte ich solche wie dies FTD-Autors. Vielleicht hilft schon die Einsicht, dass meistens nicht eine Seite die Weisheit für sich gepachtet hat – und dass es keine Gewissheit für Zukünftiges gibt.
Zum Klimawandel selbst will ich mich gar nicht äußern. Das Thema durchschaue ich nicht.
"Die Diskussion um den Klimawandel krankt daran, dass die “Skeptiker” nicht an einer Diskussion interessiert sind, sondern nur daran, ihren Lebens- und Wirtschaftsstil nicht zu ändern. Denn: Auch unabhängig vom Klimawandel ist dies nötig, wenn Länder wie China, Indien oder Brasilien, Rohstoffe und Energie und wegkaufen. Aber lieber den Kopf in den Sand und den Fuss auf den BMW-Gaspedal. Richtig Herr U.V.?"
Welche Diskussion? Haben Sie in den letzten Wochen mal Medien konsumiert? Es ist genau das Fehlen einer Diskussion, was Udo Vetter kritisiert.
@34
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,467875,00.html
Dieser Artikel lässt einen Schluss über die Motivation der anderen Seite zu. Es geht nur um bescheidene 16 Billionen Dollar und gewaltige Einflussnahmen in allen Ländern der Welt unter dem Deckmatel der Klimapolitik.
Die neue Weltregierung heißt IPCC.
@15: Doch, das ist tatsächlich nicht wirklich erwiesen. Nur weil es ein wenig wärmer ist, heißt das noch lange nicht, das es eine Klimakatastrophe gibt.
Etwas, das noch nicht tatsächlich eingetreten ist, kann natürlich auch nicht unwiderlegbar bewiesen sein.
Es ist auch nicht bewiesen, daß ich irgendwann sterben werde, solange ich noch nicht tot bin.
Daß die bereits im Gange befindliche Klimaveränderung katastrophale Auswirkungen für die Weltbevölkerung haben wird, bestreitet inzwischen kein ernstzunehmender Wissenschaftler mehr.
Der Holocaust-Vergleich ist aber in der Tat völlig daneben. Wenn man schon Nazivergleiche heranziehen will, dann eher die Endsiegbeschwörungen von Goebbels, als die Russen über die Oder kamen.
Und zur Glaubwürdigkeit gewisser "Wissenschaftler":
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,463887,00.html
Gruß A. John
Die Diskussion um den Klimawandel krankt daran, dass die “Skeptiker” nicht an einer Diskussion interessiert sind, sondern nur daran, ihren Lebens- und Wirtschaftsstil nicht zu ändern.
Nein. Die Skeptiker stellen zunächst einmal berechtigte Fragen und machen auf Ungereimtheiten in den amtlichen Szenarien aufmerksam und zwingen so zur Stellungnahme. So funktioniert Wissenschaft.
Deswegen machen mich die Reaktionen auch mißtrauisch, weil sie peinlich darauf bedacht sind, Sachfragen möglichst auszusparen. Doch wenn die Argumente so hieb- und stichfest sind, wie es immer heißt, wieso bestehen dann die Reaktionen auf kritische Fragen und Kritik hauptsächlich darin, diejenigen als gehirngewaschen, intelligenzbegrenzt, lobby-beeinflußt und was auch immer zu diskreditieren – und damit letztendlich eine sachbezogene Diskussion verhindern?
Eine Diskussion (zum Beispiel) darüber: Wer legt fest, welches das Idealklima oder die Ideal-Durchschnittstemperatur auf der Erde zu sein hat und wonach richtet sich diese Einstufung?
Sie sollten dies noch ein paar Mal wiederholen, mal sehen, ob es davon wahrer wird.
@ 38:
Daß die bereits im Gange befindliche Klimaveränderung katastrophale Auswirkungen für die Weltbevölkerung haben wird, bestreitet inzwischen kein ernstzunehmender Wissenschaftler mehr.
Sie sollten dies noch ein paar Mal wiederholen, mal sehen, ob es davon wahrer wird.
@24, @31: Das Waldsterben ist so eine Sache. Die entsprechende wissenschaftliche Hypothese wurde etwas 1980 aufgestellt, und war schon widerlegt (und zwar u.a. vom Autor selbst!),
als das Waldsterben Mitte der 80er von den deutschen Medien
zur grossen Umweltkatastrophe hochgepusht wurde.
Die ZEIT hat eine nette Zusammenfassung dazu:
http://www.zeit.de/2004/51/N-Waldsterben
Die "globale Erwaermung" ist da schon in einer anderen
Kategorie, sie wird bereits in den Medien als grosse
kommende Katastrophe dargestellt, waehrend die meisten
Experten noch selbst dran glauben.
Thomas
@41
Danke für den Link. Sehr interessant.
Für Juristen müsste man natürlich ein Gesetz machen, damit sie nicht auf so furchtbar viele dumme Gedanken kommen. Und da schreiben wir dann rein, dass die tägliche Verbrennung von 10 Millionen Tonnen Erdöl Kohlenstoff aus der Erdkruste in die Luft umschichtet. Wir können auch gerne dazu schreiben, dass dafür nicht der Mensch verantwortlich ist, sondern die Chemie.
Nehmen wir an, ich esse gerne "Pustekuchen"! Und irgendwann gibt es Forscher die sagen, dass man sich mit Pustekuchen umbringt, dass er giftig ist. Aber dummerweise sind sich die Forscher nicht einig. Andere sagen, Pustekuchen ist nicht gefährlich. Er wäre zwar nicht gesundheitsfördernd, gefährlich aber auch nicht.
Und gehen wir ferner davon aus, dass von 100 Forschern nur 5 die These der Gefährlichkeit vertreten. (wer "Eine unbequeme Wahrheit" gesehen hat, weiß, dass 5 eher eine "leichte" Untertreibung ist)
Wenn also die Möglichkeit besteht, dass ich mich mit Pustekuchen umbringen werde – sollte ich ihn weiter essen? Und ist es rational, ihn weiter zu essen und sich um die Warner nicht zu scheren?
Ganz klar: Wenn die Kanzlei von Herrn Vetter auf einer der schon evakuirten Inseln läge, dann hätte er vermutlich eine andere Meinung.
Der Klimawandel ist längst da, man braucht nur vor die Haustür zu gehen um den wärmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen live und in Farbe zu erleben. Wo sind denn die ganzen Gletscher hin? Wieso sind immer weniger Skigebiete schneesicher? Wieso hat im Jahr 2005 die Versicherungswirtschaft die Rekordsumme von 78 Milliarden Dollar für Unwetterschäden auszahlen müssen, die in Zusammenhang mit dem Klimawandel stehen? Man sieht, hier geht es um Geld! Und es geht um Menschenleben! Und das eben nicht nur auf irgendwelchen Pazifikinseln die uns scheißegal sind, sondern auch hier in Europa. Wir alle erinnern uns doch an die Hitzewelle, die in Europa mehrere zehntausend Opfer forderte.
Wer unter diesen Voraussetzungen immer noch am Klimawandel zweifelt, an dessen Verstand zweifle ich wirklich! Vielleicht liest Herrr Vetter in zehn Jahren nochmal seinen Beitrag und die Kommentare. Dann werden wir alle schlauer sein! Die Frage ist dann nur, ob es für die Pustekuchenopfer nicht schon zu spät ist!
Das ist eine Kürzung des Artikels, der war ursprünglich länger.
Und: Kommafehler.
So etwas schimpft sich Neoliberal…
@44: Richtig, auf den Kontinenten ist es waermer geworden, insbesondere im Winter. Es ist allerdings schwer zu beurteilen, was davon einfach nur daran liegt, dass die Besiedelung dichter geworden ist, die groessere Bevoelkerung mehr heizt, und obendrein noch Waelder abgeholzt wurden, was sich auf das regionale Klima auswirkt.
Die Rekordsumme an Versicherungsschaeden steht nicht in Zusammenhang mit dem Klimawandel. Sie entsteht vielmehr aus folgenden Gruenden
- mehr Versicherungsvertraege verglichen zu frueher
- massive Wertsteigerungen der versicherten Gebaeude, beispielsweise
in den USA. Ein Haus in Florida, welche du vor 10 Jahren fuer
50,000 Dollar gekauft hast, kostet heute ne Viertelmillion.
- immer mehr und immer dichtere Besiedelung
in Gebieten, welche fuer Unwetterschaeden
bekannt sind. Wer in Florida am Strand ein Haus kauft, ist einfach nur
strohdumm, dem gehoerts nicht anders.
Thomas
Also über die Rolle der Medien in punkto Meinungsmache kann ich nur noch weinen. Es gibt keinen Tag, wo ich mich nicht über Berichte in den Nachrichten ärgern muß. Das fängt beim "Amoklauf" Emsdetten an (z.B. hat es wahnsinnig lange gedauert bis man mal öffentlich gemacht hat mit welchen Waffen der Kerl Amok gelaufen ist…Vorderlader und ein schrottreifer KK Stummel passten einfach nicht in die verbreitete Panikstimmung undundund) und hört bei Klima leider nicht auf. Da sind mir solche Politiker wie der Gabriel die liebsten…verkündet der doch tatsächlich für seinen 760er BMW zahle sein Ministerium am Ende des Jahres zukünftig einen CO2 Ausgleichsbetrag. Klar…ist ja nicht sein Geld. Jetzt hat der Steuerzahler schon das Auto finanziert, dann kann er den Dreck den es verursacht auch noch bezahlen. Und das kommt in den Medien so rüber als ob Herr Gabriel eine große Tat vollbracht hätte. So macht Freimutigkeit Spaß!! Nicht einen Kommentar habe ich in den Medien dazu vernommen, der die Sache als das bezeichet hat was es ist: ein riesen Frechheit…mit dem Geld der Steuerzahler sich noch als Umweltschützer profilieren.
Dabei hätte er an seinem Körper genügend Energiereserven hängen, um drei mal um die Welt zu joggen.
Nochwas zum Klima:
Kann sich eigentlich keiner mehr an das Ozonloch erinnern? Ach, was sind da für Prognosen gemacht worden. Ich war damals noch recht jung und hatte richtiggehend Angst davor in 30 Jahren (von damals an) würde man nach 5 Minuten Sonne definitiv Hautkrebs haben.
Und wenn ich dann heute in den Nachrichten hör, daß Glühbirnen verboten werden sollten frag ich mich, ob man nicht etwas Hirn für die Nachrichtenredaktionen per Gesetz vorschreiben sollte.
Sorry, war teilweise etwas polemisch, aber zur Zeit geht mir die Panikmache mit dem CO2 so richtig auf den Keks. Wurde uns nicht vor 10 Jahren gepredigt, daß alle Autos unbedingt nen 3 Wege Kat brauchen, obwohl da auch schon bekannt war, daß aus diesem Grund wesentlich mehr CO2 ausgestossen wird? Damals hat man das den Stickoxiden vorgezogen.
Und dann wieder die Meldung die KFZ Steuer soll sich nach Schadstoff Ausstoß richten…und was kamen da für schöne Berichte, daß Autofahren für die "Stinker" teurer würde. Ist euch aufgefallen, daß nicht mit einem Wort die größten Stinker (die LKW's) in dem Zusammenhang erwähnt wurden? Das ist kein Zufall…bei denen wird sich vermutlich gar nix ändern. Warum? Ganz einfach, weil se ne erfolgreiche Lobby haben…so einfach ist das!
Der nächste Punkt ist dann immer…blabla ja, das ist der heißeste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen…hört sich super dramatisch an. Der Zeitraum (100 Jahre) ist so kurz, das
es ein Frevel wäre das auch nur als erdgeschichtlichen Wimpernschlag zu nennen.
Über manche Beiträge kann ich mich nur wundern…es gibt immer noch gutgläubige Menschen die der Panikmache erfolgreich auf den Leim gegangen sind!
LG
Einen Klimawandel gab es schon immer, sonst hätten wir heute noch Eiszeit, oder?
Der Mensch wirkt zweifelsfrei an der Entwicklung des Klimas mit. Ich persönlich hege jedoch Zweifel, ob der Mensch signifikant den Klimawandel beinflussen kann, in dem er z. B. sein bereits hersgestelltes normales Auto mit einem Kohlendioxidausstoß von 231 g/km an jemand anderen verkauft (der damit weiterfährt) und sich ein neues kauft, das hergestellt werden muss (Stahl, Kunststoffe, Montage) und nur 120 g/km emittiert.
Ich bezweifle auch, dass die Gesmatenergiebilanz von Solarzellen und Hybridautos so phantastisch ist, wie es in den Medien häufig dargestellt wird. Ich erinnere mich an eine Studie, in der darauf hingewiesen wurde, dass der Energieaufwand eine Solarzelle herzustellen teilweise höher ist, als dass, was sie in Deutschland an Energie in ihrer Lebenszeit gewinnt.
Vom Wasserstoffauto ganz zu schweigen.
Interessanterweise wird meiner Kenntnis nach nicht diskutiert, wieviel Kohlendioxid Busse, Bahnen, Schiffe, Kraftwerke, Menschen und Tiere, Vulkane, Pflanzen usw. usf. emittieren.
Jau, lassen wir der Natur ihren Weg gehen. Ein paar Grad mehr wird ja keine umbringen und eine Wärmeperiode im 12. Jahrhundert in Europa hat uns in der Entwicklung geradezu hoch katapultiert.
Wir hier in Mitteleuropa kommen wohl noch am glimpflichsten weg. Wenn wie nicht wenigstens vesuchen, die Erwärmung abzuschwächen, müssen wir aber auch mit den Folgen leben und Menschen aus andere Ländern und Kontinenten aufnehmen, die wegen Dürre und Überschwennungen ihre Lebensgrundlage verlieren. Da trifft es sich gut, dass die Bevölkerung in Deutschland in den nächsten Jahrzehneten schrumpft. Viel Platz für Menschen aus Afrika und Bangladesch.
Schön zu wissen, daß den Amis so viel an der Umwelt liegt. Ich habe gelesen, daß ein ( ! ) Abrams-Panzer mit seiner Gasturbine pro Stunde so um die 212 Liter Treibstoff verbraucht. Wollen wir das auf eine Division hochrechnen ?
@SaroEngels:
> Ist es tatsächlich notwendig die
> Temperaturen des Hochmittelalters zu
> erreichen?
Notwendig nicht.
Aber das Beispiel (auch das Klimaoptimum in der Antike) zeigt, daß wesentliche Teil der Katastrophentheorie falsch sind.
Man kann sich wissenschaftlich streiten, ob es CO2-bedingt zu einer Erwärmung kommen wird. Die dazugehörigen Modelle und Argumente sind schwer nachzuvollziehen, aber auf jeden Fall ist klar, daß wir hier über Hypothesen und Prognose-Szenarien reden.
Bei den Folgen aber haben wir gesicherte Erkenntnisse. Wir wissen aus gut belegter historischer Erfahrung, daß eine Erwärmung um die vom IPCC vermuteten Werte NICHT zu Überflutungen, NICHT zu Dürren, NICHT zu Naturkatastrophen führen wird.
Sondern im Gegenteil ziemlich überwiegend positive Folgen hätte.
Dies soll kein Grund sein, nun bewußt Emissionen zu produzieren, um die Vorteile der Wärme zu genießen (genau dieses Verfahren haben die "Klimawissenschaftler" noch vor einiger Zeit ernsthaft empfohlen!).
Aber der Alarmismus à la:
> Daß die bereits im Gange befindliche
> Klimaveränderung katastrophale
> Auswirkungen für die Weltbevölkerung
> haben wird, bestreitet inzwischen kein
> ernstzunehmender Wissenschaftler mehr.
ist völlig unfundiert, im Gegenteil behauptet kein ernstzunehmender Wissenschaftler solche groteske Sachen.
Alle diese Thesen sind von POLITIKERN formuliert, unter Mißbrauch der wissenschaftlichen Basis.
@51: Das wiederum ist ebenfalls so nicht haltbar. Wir wissen eben *nicht* die globalen Durchschnittstemperaturen des Mittelalters oder der Antike auch nur annaehernd so genau wie die heutigen Temperaturen – schliesslich sind 70% der Erdoberflaeche von Wasser bedeckt, und dort 1000 oder 2000 Jahre spaeter die lokalen Lufttemperaturen herauszufinden ist nicht einfach.
Ach ja, die Erinnerungen an die süße Jugendzeit.
Ich hatte da Energiesparlampen. Und mußte gelegentlich mal aufs Klo oder sonstwie weg. Jedesmal, wenn ich die anließ, wurde in mein Zimmer eingebrochen und ich dann noch beschimpft. Weil ich ein paar Wattminuten verschwendet hatte und das alles so teuer war.
Die Stromrechnung war allerdings so hoch, weil die Herrschaften die Zimmer meiner Geschwister mit elektrischen Gerätle beheizten. Das war was anderes, natürlich. Die einzige Sorge war, daß die Sicherung von den 2 kW nicht fliegt.
Manchmal glaube ich, da hat sich nicht viel verändert. Wenn ich das höre, was die Politik da von sich gibt, wieviel man da einsparen!!1! kann. Ist die Energie noch nicht teuer genug oder wie? *grmpf* Als erstes sollte man bei den Humantitöten Imperialen Truppen das Kerosin streichen.
Ich könnte mir auch vorstellen, daß die CO2-Theorie vom Klimawandel nicht auf Fakten basiert, so wie überall gelogen wird. Auf die Medienberichte kann man nichts geben — wer schon Temperaturdifferenzen in Celsius angibt… Es scheint aber wirklich wärmer zu werden. An Gänseblümchen im Januar kann ich mich von früher her nicht erinnern (habe Photos).
Tja, das ist schon eine gemeine Geschichte:
- Versuchen Menschen was gegen drohende Katastrophen zu tun, stellt sich bald der Effekt einer Panikmache ein – und passieren tut meist nichts.
- Sind die Menschen aber von einer Katastrophe unmittelbar betroffen packen sie die Mmistgabeln, Aexte und Fackeln aus und beklagen sich, dass da im Vorfeld nicht genug "Panik" gemacht wurde.
- Lassen Menschen gerade so viel Vorsicht walten, wie es die Umwelt erfordert (also gerade ein gutes Gleichgewicht zwischen Vorsicht und Nachsicht), dann merken sie es leider gar nicht (Weil eben keine merkbare Veraenderung der Umwelt eintritt).
–> Die Moral von der Geschicht: Das Paradoxon kann nicht geloest werden. Jeder Behaehlt somit einfach seinen Standpunkt bei und nutzt die jeweils eintretende Katastrophe (sei es naturell oder wirtschaftlich) fuer die Zementierung seines Standpunktes bzw. den Vorwurf an den Gegner.
Das ist das Einzige, womits die Menschheit tatsaechlich zigtausende Jahre bisher geschafft hat…
Also weiter machen!
@Rabbit:
> Wir wissen eben *nicht* die globalen
> Durchschnittstemperaturen des Mittelalters
> oder der Antike auch nur annaehernd so
> genau wie die heutigen Temperaturen
Das ist richtig.
Brauchen wir auch nicht – wir wissen aber, daß die Größenordnung einiges höher war als die jetzt gemessenen Zehntel an Erwärmung.
Diese Tatsache versuchte das IPCC in seinem Bericht 2000 mit der "Hockey-Schläger"-Lüge vom Tisch zu kriegen – und das mußten sie inzwischen revidieren.
Die Glaubwürdigkeit des IPCC ist durch diese krasse Lüge (und den anschließenden Umgang damit) sowieso im Keller.
Die Meßunsicherheit für die vergangenen Schwankungen ist auch deutlich geringer als die Prognoseschwankungen beim IPCC.
Und auf jeden Fall ist eines gesichert: Die Behauptung, Erwärmung würde zu einer Katastrophe führen, ist nachgewiesenermaßen falsch.
Eines hatte ich noch vergessen!
Ein Großteil der Panikmache beruht ja darauf, daß man die Leute glauben macht an einem Tag ist alles super und in Ordnung und am nächsten Tag ist die Katastrophe da.
Nachhaltige Klimaveränderung passiert nicht über Nacht! Auch bei einer Erwärmung des Klimas wird der Mensch Zeit genug haben das zu tun worin er seit 100.000 Jahren erfolgreich ist: Sich anpassen!
Das tun wir doch jetzt auch schon. Gibts ne Überschwemmung, weil man zu nah am Wasser gebaut hat wird das Gebiet halt nimmer als Baugebiet ausgewiesen.
Leute, lasst euch doch keinen solchen Käse einreden morgen wär die Katastrophe da.
Zum Bericht des IPCC:
Ich finde bevor man einen solchen Bericht ernst nimmt sollte man alle Beteiligten kennen und herausfinden was deren Motivation ist. Es kann doch keiner im Ernst daran glauben, daß von dem Bericht nicht so mancher um 2 Ecken rum profitiert.
Spätestens seit Ozonlochpanik, KAT-Wahn, Feinstaubhysterie und jetzt CO2 Bashing seh ich die Angelegenheit etwas differenzierter.
LG
Sorry, ich nerve, ich weiß…
20% des gesamten CO2 Ausstoßes werden durch die Rodung der Regenwälder verursacht. Wäre es nicht ein viel einfacherer/billigerer Weg für die Erhaltung der Wälder zu sorgen anstatt bei uns über ein Verbot von Glühbirnen nachzudenken?
Wenn die ganze Welt zusammenlegt könnten wir dort für einen Bruchteil des Geldes der aktuell geplanten Aktionen extrem viel einsparen. Wenn man bedenkt, daß der Gesamtausstoß von Deutschland grad mal bei 4% liegt!
Aber halt, nein – damit kann man ja keine Politik machen…
Nu is aber Schluß
LG
@55: Als "Wissen" wuerde ich das nicht bezeichnen. In der mittelalterlichen Waermeperiode waren die Temperaturen in Europa etwas hoeher waren als heutzutage. Ob das auf Veraenderungen am Golfstrom zurueckzufuehren ist (also letzten Endes auf dem Nordatlantik begrenzt),
oder tatsaechlich ein globaler Temperaturunterschied zu heute ist, ist meines Erachtens nicht bekannt.
Thomas
@Rrabbit:
Die Klimaschwankungen der Vergangenheit waren "global", d.h. man hat auch von diversene Orten außerhalb Europas ähnliche Befunde.
Und ja, man weiß nicht, was diese Schwankungen verursacht hat. Was natürlich den Modellberechnungen des IPCC ziemlich den Boden entzieht – denen fehlen ganz offensichtlich einige wichtige Faktoren, die das Klima beeinflussen.
Was man den auf Europa beschränkten historischen Quellen entnehmen kann, ist etwas anderes: Die Wirkung von Klimaveränderungen.
Und da ist klar: Wärmer ist besser.
Selbst wenn man also den IPCC-Temperaturprognosen glauben möchte: Die daraus angeblich abgeleiteten Katastrophenszenarien sind schlicht gelogen.
@ 23 (Rrabbit)
na ja, ich bin zwar kein Paniker in Sachen "Klimakatastrophe", aber die Eisbären um Grönland herum, die die Amis – um ihr Gewissen zu beruhigen – jetzt auf eine Liste schützenswerter Tiere gesetzt haben, weil ihr Lebensraum mangels zusammenhängender Eisfelder bedroht ist, tun mir schon etwas leid; Kleinkram? Andererseits bedeutet Grönland ja eigendlich Grünland, ist nur eine Frage der Zeit!
An dieser lauen Sommernach äääh Winternacht erfreut man sich an den eisige…äääh angenehmen Temperaturen. Schön.
Deutschland in zwanzig Jahren:
"Mami, was ist Schnee?"
Was muss denn noch alles passieren, bis die letzten Zweifler überzeugt sind? (was voraussetzt, dass diese überhaupt willens sind, sich überzeugen zu lassen)
Wie ich bereits oben schrieb: Wir können gerne in zehn Jahren nochmal darüber sprechen. Nehme auch durchaus Wetten an!
@61
Gute Frage. Zweifeln kann man sowieso immer. Das Problem hier ist, daß wir keine reproduzierbaren Experimente machen können und auf absehbare Zeit kein Control vorhanden ist (erdähnlicher Planet, der nicht industrialisiert wurde)
Außerdem gibt es da verschiedene Behauptungen:
1. "Es wird wärmer" – schon das ist gar nicht so einfach nachzuweisen, Durchschnittstemperaturen und ein paar Nullkomma-Kelvin. Aber das ist auch der Beobachtung des Normalbürgers zugänglich.
2. "Es wird wärmer, weil wir zuviel CO2 in die Atmosphäre gepustet haben" – schreibt jede Zeitung, also die würden sich doch nicht irren?
3. Es hilft ganz doll dagegen, wenn man sich den Schuldbewältigungsritualen anschließt – PS-Brandfackeln (oder schlimmer noch, Aspergillus-Substrat aus Holz oder Altpapier) ans Haus kleben ("Dämmung"), ein paar Wattminuten sparen und sich im Dunkeln den Hals brechen, während die Industrie schon jammert, wenn ihr Strompreis um EINEN lumpigen Cent je kWh steigt… neue "energiesparende" Autos, Kühlschränke und Computer anschaffen und eine Menge Schrott erzeugen ..
Der Betrunkene mit der Laterne: Das ist ein selten schönes sprachliches Bild :)
Muss ich jetzt mal sagen: sehr interessante und sachliche diskussion hier. deutlich lesenswerter als die meisten aufbereitungen des Themas in den klassischen Medien.
Kloppt euch bitte noch ein wenig.
Klimawandel hat es immer gegeben, auch in der jüngsten Geschichte. Im Mittelalter hatten wir eine kleine kältere Zeit in Deutschland, als Hannibal über die Alpen zog, gab es so gut wie keine Gletscher mehr. Meterologische Untersuchungen der letzten 150 Jahre weisen keine signifikanten Temperaturerhöhungen auf. Wenn dieses Jahr der Winter ausbleibt, sagt das gar nichts, denn das hat es in den letzten 150 ebenso oft gegeben, wie harte und strenge Winter kälter als Durchschnitt auch. Was hier gemacht wird, ist vorallem Hysterie und Meinungspolitik. Der Co2-Anstieg in den letzten Jahrzehnten ist nicht zu bezweifeln, dass es aber eine deutliche Temperaturerwärmung deswegen gibt, schon. Mag sein, dass der Meeresspiegel steigt, weil Grönland wieder das wird, was die Wikinger vor 1000 Jahren vorgefunden haben, nämlich ein grünes Land, auf dem man gut Ackerbau machen konnte. Die Ursachen liegen aber in lokal begrenzten Temperaturschwankungen um den äußersten Norden der Erde, die in diesen Gegenden üblich sind und in einem regelmäßigen Zyklus ziemlich schnell auftreten können. Wir sollten die Dinge lieber so nehmen wie sind und uns darauf einstellen, dass der menschliche Einfluss in der Tat verschwindend gering ist. Leider wird das Ganze wieder zu unkontolliertem politischem Aktionismus und Hetze mißbraucht, um von den eigentlichen Zielen abzulenken.
könntet ihr mir einige seiten sagen wo man etwas über walsterben herausfinden kann ??also auch was man dagegen tun könnte.oder könnte mir das auch jemand von hier beantworten??das wäre sehr nett!!!
gruß maria
Interessant in diesem Zusammenhang auch das aktuelle Heft der Zeitschrift "ZeitGeist" ( http://www.zeitgeist-online.de ), in dem die Machenschaften rund um die “Klimakatastrophe” mit einer Religion verglichen werden. Verrückterweise zeigen sich tatsächlich zahlreiche Parallelen, wie etwa Angstmache, Schuldeinredung, Prophetie, Höllenvorstellung und ganz offensichtlich der Ablasshandel. Ideologie wäre vielleicht treffender gewesen, Religion bringt dafür noch den Faktor Glaube (und damit die Möglichkeit der Manipulation) mit ein … Hat jemand hier zufällig das Heft gelesen?