StudiVZ: Vertragsstrafe für jeden Pups

StudiVZ zieht die Zügel an – und schießt juristisch über das Ziel hinaus. Die Nutzer haben neue Allgemeine Geschäftsbedingungen erhalten (Text bei Politblog.net), denen sie innerhalb von zwei Wochen widersprechen können. Im Falle eines Widerspruchs behält sich StudiVZ vor, das Nutzerprofil zu löschen.

Schon für den Alltagsbetrieb stellt StudiVZ zahlreiche Regeln auf. Selbst für die kleinsten Verstöße behält sich das Unternehmen nicht nur Schadensersatzansprüche vor. Nein, der Nutzer soll gleich eine Vertragsstrafe (!) zahlen und eine Unterlassungserklärung abgeben:

8.2 Vertragsstrafenregelung: Verstößt ein Nutzer gegen eine oder mehrere Bestimmungen der Ziffern 2.1 bis 2.4 und/oder Ziffer 7., ist der Nutzer verpflichtet, eine vom Betreiber nach billigem
Ermessen festzusetzende und im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfende Vertragsstrafe auf erstes Anfordern an den Betreiber zu zahlen. Ferner ist der Nutzer in einem solchen Fall verpflichtet, unverzüglich nach Aufforderung durch den Betreiber eine nach
juristischen Standards übliche vertragsstrafenbewehrte Unterlassungsverpflichtungserklärung abzugeben.

Diese Klausel erstreckt sich auf praktisch alle Pflichten des Nutzers. Sie greift etwa schon ein, wenn der Nutzer möglicherweise gar kein Student ist oder es war (2.1), er sich doppelt anmeldet (2.2), er persönliche Daten oder Fotos eingibt, die sich nicht auf ihn beziehen oder nicht der Wahrheit entsprechen (2.3), er nicht nur private Zwecke verfolgt (2.4), er durch irgendwelche Angaben Rechte Dritter beeinträchtigt (7.1), er “gesetzeswidrige Inhalte” verbreitet (7.4), er massengruschelt (7.5), er Kontaktdaten anderer (z.B. E-Mail-Adressen) ohne deren Einverständnis weitergibt (7.6), er irgendwelche Waren anpreist (7.7), er durch die Nutzung irgendwie gegen Gesetze verstößt (7.8).

Für den Fall eines “elektronischen Angriffs” verdonnert StudiVZ den Angreifer nicht nur zu einer Vertragsstrafe von mindestens 6.000 €. Er wird auch gleich noch zu Stillschweigen verpflichtet (9.3 – 9.4).

Gegenüber Verbrauchern sind Vertragsstrafenregelungen nur sehr eingeschränkt zulässig. Selbst wenn man diese Klippe umschifft, stellt sich immer noch die Frage, ob die verwendete Vertragsstrafenklausel überraschend ist, den Nutzer unangemessen benachteiligt und damit unwirksam ist.

Ich beantworte das mit einem klaren Ja.

  • http://unkreativ.twoday.net stefan

    Was mich erschreckt ist, dass noch immer Freunde von mir (die ich für recht intelligent halte) dort angemeldet sind. Mit dem Killerargument: “Aber da sind doch so viele Freunde von mir”.

    Nunja.

    Jedem das Seine…

  • Torben B.

    Wir wissen doch mittlerweile alle, wie inkompetent die dort arbeiten, insofern überrascht mich das nicht mehr…

  • Anonymous

    Naja, wenn die Klausel unwirksam ist, alles kein Problem.

  • http://lawblog.de Udo Vetter

    Kein Problem. Für die Leute, die es wissen…

  • http://trancefish.de/blog Marcel

    Ich finde StudiVZ eigentlich ganz witzig. Aber nach all der “tollen” Publicity und den neuen AGB hab ich mich heut wieder abgemeldet. Sooo wichtig ist mir das auch nicht.

  • http://rechtsanwalt-boecker.de/ Dominik Boecker

    Ich könnte mir vorstellen, dass Mitbewerber von denen das mal im Hinblick auf Vorsprung durch Rechtsbruch wegen der Verwendung unwirksamer AGB prüfen lassen.

    Der Schuß mit der Vertragsstrafe könnte durchaus auch nach hinten losgehen.

  • Anonymous

    Stimmt schon, Herr Vetter. Die Überprüfung einer AGB-Klausel wird aber doch wohl nicht die Welt kosten. Und wenn so eine komische Forderung eintrudelt, lasse ich das eben überprüfen.

  • aua

    Toll! Den Werbebeauftragten von StudiVZ/Holtzbrink hätte ich auch gerne. Da hat sich ein Jurist (sicher gegen horrendes Entgelt) ja mal so richtig ausgetobt. Ob’s hält? Ich bin fast geneigt, den Selbsttest zu wagen…

  • MaxR

    Da werden die Userzahlen aber nach unten gehen.
    Ob sich das für den Käufer dann rechnet ( eingesetzte Euros pro User ), fragen wir später.

  • mopsi

    was ist >massengruscheln

  • Mark

    Sagt mir bitte das das mit dem “zum Stillschweigen verpflichtet” auf keinem Fall wirksam ist. Ich meine sonst wäre ja wirklich jeder Unternehmer Blöd das nicht in seine AGB rein zuschreiben. Wenn man so einfach öffentliche Verbraucherkritik aus dem Weg gehen kann.

  • http://www.sartorienfelder.de Uwe

    Köstlich! :-D

  • http://x06.org eco

    Ich bin dort angemeldet. Glaube ich. Hab ich mal gemacht um gewisse… naja technische Unzulänglichkeiten zu testen (ab und zu will man ja auch mal journalistisch sorgfältig arbeiten :)). Aber ich bin, noch war ich, je Student. Gucken wir mal ob was kommt :-)
    Und wenn ja, könnt Ihr euch sicher sein, dass ich solche Klauseln in meinem Blog auch reinstampfe ;-) Wehe es missbraucht dann dort jemand die Kommentarfunktion!
    Millionen ich koooommeeee *trillitrillila*

  • RAW

    Wo sind eigentlich die Wettbewerbszentralen, wenn man sie mal bräuchte ;-)

  • xx

    JA, das hab ich mich auch gefragt: was ist massengruscheln ?

  • Raoul

    @15
    Wiki sagt: „Gruscheln“: Hierbei handelt sich um eine Funktion zur Kontaktaufnahme mit anderen Mitgliedern. Bei dem Begriff handelt es sich um einen von den Betreibern erfundenen Neologismus vermutlich aus den Wörtern grüßen und kuscheln.

  • Glammy

    @ 1
    Geht mir genauso. Bei Xing oder Stayfriends nicht anmelden wollen, aber sich bei StudiVZ rumtreiben… *tzä*

    @ all
    Auch ich frage: WAS IST MASSENGRUSCHELN??? Mensch, ihr wißt doch sonst alles…

  • xx

    Grüßen und Kuschlen gleichzeitig ? Na das ist ja hübsch.
    Wenn ich groß bin möcht ich das auch mal :-)

  • newbie

    Guten Tag Herr Vetter,
    auf der Seite, auf die Sie verlinken, die, die die ganz tollen und neuen AGB enthält, befinden sich Beschimpfungen in Richtung StudiVZ. Ist das schlimm?

  • STU

    Selbiges wie bei #1 ist auch in meinem Bekanntenkreis der Fall. Meist durchaus intelligente Menschen, die noch immer dort angemeldet sind. Nach der großen Hack-Attacke vor ein paar Wochen sollte das doch dem Letzten klar sein, was das für eine S*****e ist. Eigentlich allen, die ich drauf ansprach, war’s egal. Und stellen weiterhin munter unter ihrem Klarnamen äußerst unverteilhafte Suff-Bilder von sich rein… ich vetrsteh’s einfach nicht.

  • Milan

    Ich bin bei Studivz angemeldet aber gerade so mit dem minimum an moeglichen Daten. Finde es zwar nicht gut aber leider gibt es keine wirklichen Alternativen dazu zu Leuten die man zum Teil schon seit Jahren nicht mehr gesehen hat kontakt aufzunehmen…

    Was mich jetzt mal interessieren wuerde wie die praktischen Auswirkungen eingeschaetzt werden…

    ——————————-
    “Gegenüber Verbrauchern sind Vertragsstrafenregelungen nur sehr eingeschränkt zulässig. Selbst wenn man diese Klippe umschifft, stellt sich immer noch die Frage, ob die verwendete Vertragsstrafenklausel überraschend ist, den Nutzer unangemessen benachteiligt und damit unwirksam ist.

    Ich beantworte das mit einem klaren Ja. ”
    ——————————-
    Also 1. solange man sich einigermassen vorsichtig verhaelt passiert eh nichts und 2. solange man sich im zweifelsfalle nicht einschuechtern laesst sondern es vor getricht bringt haette man gute chancen?
    Also unfreundliche veraenderungen aber nicht wirklich relevant in der Praxis?

  • Callinator

    hmm saftladen. bin dort angemeldet, habe nur vornamen und nen buchstaben vom nachnamen drin. dat wars dann auch schon.

    aber die ham ja echt (Text editiert. Bitte etwas Zurückhaltung. Danke. U.V.)

  • einbischenverlogenwasihrhiermacht

    Ich habe 0 Probleme mit den neuen AGBs.
    Ganz lustig die Blogosphäre zu beobachten, erst klagen sie das StudiVZ alles duldet und jetzt schlagen sie auf StudiVZ ein wenn die das ganze mal auf festen Grund stellen. Tja, alles was von StudiVZ kommt ist halt evil, nicht war?
    Mal konkret: Wo habt ihr jetzt genau damit ein Problem das derjenige der versucht StudiVZ zu hacken um eventuell Passwörter zu bekommen usw. 6000 Euro Strafe bezahlen muss und die Passwörter nicht auch noch weiter verticken soll?

  • gringo

    @23:

    Nicht ganz falsch. Ich halte deswegen die einschätzung, die agb seien “eindeutig” unwirksam, für unzutreffend.

  • Anonymous

    Die Einschätzung ist jur. Natur. Da ist es völlig gleich, ob die AGB aus dem Reich des Bösen kommen oder nicht. Auch das Rote Kreuz oder amnesty international hätten keine Chance mit solchen AGB.

  • Anonymous

    “Massengruscheln” ist, wenn sich viele StudiVZ-Nutzer zusammentun und die selbe Person, die sie nach z.B. nach irgendwelchen abstrusen Kriterien ausgewählt haben und fast alle nicht kennen, “gruscheln”. Diese bekommt dann hunderte von E-Mails, sie sei “gesgeruschelt” worden.

  • haftungderforenbetreiberfürinhalteinlinks

    @ U.V.: Das muss jetzt aber reichen.

  • http://rechtsanwalt-boecker.de/ Dominik Boecker

    @23: Das Problem ist zB, dass der potentielle Hacker Vertragspartner von dem Laden sein müßte, damit die Vertragsstrafe einbezogen sein könnte (so sie denn wirksam ist).

    Wenn der Hacker aber nicht bei StudiVZ angemeldet ist, dann gibt’s keinen Vertrag zwischen den Parteien und ergo auch kein Vertragsstrafeversprechen (wobei die Variante mit Neuem Hamburger Brauch mit einer Mindestsumme durchaus kreativ ist. Das muß ich mir mal merken und gelegentlich gegenprüfen.), wenn von dem Hacker ein Versuch gestartet wird.

  • Anonymous

    @ 24

    Nunja, wenn die Vertragsstrafe auch nur hinsichtlich einer der Pflichten unzulässig ist, ist die gesamte Klausel unwirksam.

  • http://x06.org eco

    @23: Es geht nicht allein um die 6000 Mäuse fürs Hacken, sondern um all die anderen tollen Punkte. Mal abgesehen davon, wenn jemand StudiVZ hackt, hat er noch lange keinen Vertrag mit denen. Ergo auch keine Vertragsstrafe.
    Du siehst, nicht das WAS ist das Problem, sondern das WIE.

  • http://lawblog.de Udo Vetter

    Einer der Bedenkenträger hier postet unter verschiedenen Namen, aber mit unveränderter IP-Adresse. Das ist nach den law blog – AGBs unzulässig und kostet 8.000 Euro.

  • gringo

    @30: Ich meinte ja auch: Nicht GANZ falsch.

  • http://home.t-online.de/wolf-dieter.busch Wolf-Dieter^

    @31 — Dickes Kompliment. Spätestens seit diesem Beitrag werd ich dein Blog rund um die Uhr überwachen ;-)

  • http://genevainformation.ch genevainformation

    Hmm..erscheint mir fraglich, ob da wirklich so ein supertoller Jurist am Werke war.

    Vermutlich hat derjenige, der die PHP-Geschichten programmiert hat sich einfach das Buch “AGB für Anfänger” gekauft und fröhlich abgetippt.

  • STU

    das Problem ist, dass ich davon ausgehen kann, dass auch ziemlich unvorteilhafte Suff-Bilder von mir dort existieren, auf die ich aber keinen Zugang habe, da ich ja dort nicht angemeldet bin. Hmm, werd mir wohl doch einen Fake-Account zulegen müssen.

  • Evil Azrael

    Seh ich das richtig, erst austreten und dann hacken, dann wird es billiger? ;)

  • Glammy

    Gebe ich bei der Wiki das Wort ‘gruscheln’ ein, krieg ich automatisch ein re-direct zu StudiVZ :-)
    Geil!!!

  • Glammy

    Noch ne Ergänzug aus der Wiki:
    “Gruscheln: Hierbei handelt sich um eine Funktion zur Kontaktaufnahme mit anderen Mitgliedern. Bei dem Begriff handelt es sich um einen von den Betreibern erfundenen Neologismus vermutlich aus den Wörtern grüßen und kuscheln.”

  • Reinhard

    @36: Nein, nicht automatisch billiger. Nur eben nicht auf Grundlage dieser AGBs ;)

  • RA Junghans

    @31 (U.V.)
    Sie sind schon ein Schelm… :-)

  • http://svizzer.wordpress.com Alexander

    Klasse Beitrag, eben zu Yigg verlinkt: http://www.yigg.de/72657_RA_Vetter_ueber_StudiVZ_Vertragsstrafe_fuer_jeden_Pups
    Schönen Tag noch und viele Grüße

  • http://linda.qper.de Linda

    Ich finde die neuen AGB’s ziemlich doof und sch…. Eigentlich war es doch bei StudiVZ so lustig, weil es etwas freier und persönlicher als bspw. Xing war. Nur durch Persönliches wird es doch angenehm. Schade, Schade!

  • 321

    @31 und von den 8000,00 wird dann eine StudiVZ Gedenken Party für alle Leser geworfen … oder etwa nicht?

  • http://www.stefan-hermann.info/blog Stefan

    Graben die sich jetzt doch das Wasser ab? Echt komisch … und schade vor allem.

  • Ben

    Für mich gelten anscheinend noch “Alte AGB (für Mitglieder, die sich vor dem 14.03.2007 – 18:00 Uhr bei uns angemeldet haben)” mit bzgl. Vertragsstrafen lediglich:

    “§8 (6) Falls der Nutzer die ihm anvertrauten Daten Dritter zu kommerziellen Zwecken verwendet und/ oder mit seiner Anmeldung geschäftliche Interessen verbindet, verpflichtet er sich, an den Betreiber eine Vertragsstrafe in Höhe von EURO 5.000,00 für jede nachgewiesene, schuldhafte Zuwiderhandlung zu zahlen. Hiervon bleiben weitergehende Schadensersatzansprüche unberührt.”

  • sebausat

    @35 STU
    Verlange doch eine Herausgabe nach dem Datenschutzgesetz!
    hmmm.
    Geht das auch für Bilder? Müsste doch eigentlich, sind ja Personenbezogene Daten und werden in einer Datenbank aufbewahrt.
    Oder man stellt nach den neuesten Urheberrechtsschutznovellen den Antrag das es wahrscheinlich zu einer Urheberrechtschutzverletzung gekommen ist und verlangt nun alle betreffenden Medien. ;) lustig!!!

  • STU

    @46: hab alle für mich relevanten Fotos durchgeschaut. für die Zukunft gilt: einfach nicht mehr besoffen fotografieren lassen ;-)

  • http://www.karsten-wenzlaff.de Kasi-Blog

    Was mich wundert ist, sind nicht die StudiVZ ABGs ziemlich nah an den AGBs fürs SchülerVZ angelegt?
    http://www.schuelervz.net/terms.php

    Die wiederum ziemlich nah an dem sind, was die Konkurrenten in ihre AGBs geschrieben haben?
    http://www.aktiven.net/agb.php
    http://www.schuelerrg.de/agb.php
    http://www.schueler.cc/s,nutzungsbedingungen.php
    http://www.schuelerprofile.de/service/terms

  • Britta

    Habe mich so eben von dieser Plattform verabschiedet: Strafandrohung hin oder her, das ist ja wohl das Letzte.

  • Torben B.

    Bin da auch raus…

  • Basti

    Kurze Frage: normalerweise kann es doch nich sein das man mit nichterwiedern der E-mail die AGB’s akzeptiert…oder doch?

  • h.c.

    @31 (Udo Vetter)

    hier gibts ‘n AGB? Hab der noch nie zugestimmt!

    Na hoffentlich steht in Ihren AGB nicht: Dem Admin widersprechen führt zum Rausschmiss!

    Ansonsten schmeißen Sie mich jetzt raus: “AGBs” ist wohl aus sprachwissenschaftlicher Sicht Blödsinn. Ich würde mal das “s” weglassen, auch wenn es doch sehr sehr schwer fällt und ich es eben auch mit “s” schreiben wollte. ;o)

    Und in einem “offenem und nicht-zensierendem” Forum bin ich wegen meiner Meinung ja schon rausgeflogen. Aber auf Nachfrage hat man mir einfach auf dumm-dreiste Weise eine Straftat (Offizialdelikt) unterstellt. Der Aufforderung, mich doch anzuzeigen wenn sie wirklich dieser Meinung sind, sind sie leider nicht nachgekommen. Und das von zwei Wissenschaftlern mit Hochschulabschluß. Aber na ja, beweist doch das das nicht unbedingt von hoher Intelligenz zeugen muss. Die “Begründung” für die “Straftat” war auf jedenfall SEHR SEHR dumm.

  • Peter M.

    @52: Sie machen es aber spannend – jetzt mal Butter bei die Fische!

  • Peter M.

    @52: Übrigens: “hier gibts ‘n AGB” ist “wohl aus aprachwissenschaftlicher Sinn” auch ziemlich blödsinnig.

  • Peter M.

    Uuups, zu früh losgeschickt.

    s statt a
    Sicht statt Sinn

  • http://genevainformation.ch genevainformation

    SchuelerVZ! Alpha 1.0! Wow.

  • h.c.

    @Peter M., Nr. 53/54/55. Nööööööööööööööööööööööööö… Das ist dialektische Beeinflussung. Auch wenn dieser Dialekt bei gewissen Sprachwissenschaftler als “Krankheit” gilt. Vor allem bei denen aus der verbotenen Stadt. Aber die interessieren uns ja eh nicht.

    PS: Und wat is jetz jenau spannend? Spannend würd ich die Frare empfinden, warum’se dree Beiträje abjeschickt haben.
    PPS: “Frare” ist übrigens ein ebenfalls korrekter Ausdruck.
    PPPS: Wie sieht das eigentlich mit bayrischen Rechtsanwälten vor einem nordischem Gericht aus?

  • http://blog.gauner.org/ tex

    Wenn man bedenkt, dass die Mitarbeiter des StudiVZ kostenlosen Alkohol während der Arbeitszeit gestellt bekommen, dann erscheint das alles gleich viel logischer ;)

  • h.c.

    @58 (tex),

    um welche Alkoholitäten und um welches Maß geht es denn da? Ich denke es geht wohl nicht um ein paar Schlücke alkoholhaltigem Hustensafts oder? ;o)

  • http://svizzer.wordpress.com AlexanderR

    @52, 57, 59: Bevor Sie sich hier noch weiter als Retter der deutschen Sprache ausgeben und andere aufgrund angeblicher sprachlicher Ungenauigkeiten zu Unrecht korrigieren, würde ich an Ihrer Stelle angesichts der zahlreichen Fehler in Ihren Kommentaren erst einmal selbst die Teilnahme an einem Deutschkurs erwägen. Hier ein Link zu einem Anfängerkurs: http://www.deutsch-lernen.com/anfaengerkurs/uebersicht.php Viel Spaß und Erfolg!

  • toebi toggenburger

    war gestern bei der Cebit Pressekonferenz von web.de/gmx/1und1

    dort wurde unddu(.de) vorgestellt, läuft gerade in der alpha-phase. Hat mich von den features her frappierend and fakebook und den clo(w)n studiVZ erinnert.
    Angeblich hätte da (so der Präsentator) mal jemand web2.0 zuende gedacht :-))

    ich will mal den Subunternehmern von 1und1 unterstellen, dass sie sauberer programmieren, und dann gäbe es wohl eine alternative zu dem studisch****

  • http://www.gotfriends.net steve

    Nur als Hinweis, wenn man nach Alternativen sucht, gibbet ja schon die ein oder andere. Gut die meisten seh ich genauso zwiespältig wie das SVZ. Sympathisch ist mir bisher aber:
    http://www.gotfriends.net
    Ist zwar nicht nur für Studenten, aber hat sich aus einer lokalen NurStudenten Community entwickelt. Die neueste Version ist allerdings noch nicht “voll da” (sprich, im Vergleich zum SVZ z.B. noch keine Gruppen, sind aber für diesen Monat geplant.), dafür ist das was schon da ist soweit imho ganz schick und man legt auch soweit ich das beurteilen kann wert auf Datenschutz usw.
    Die Nutzeranzahl ist momentan halt noch vergleichsweise gering, aber hey wenn ihr ne Alternative sucht, schaut rein und vielleicht ändert sich das dann ja bald.
    Und nein, ich mach keine Werbung für die, bin da auch nur normal angemeldet und nicht irgendwie der spam-verteil fuzzie. Ist momentan halt die einzige Alternative, die mir sympathisch erscheint, mag mich irren, bildet euch eure eigene Meinung.

  • Andreas Gruhn

    Ich war mal so frei denen eine Mail zu schreiben und bezugnehmend auf diesen Artikel den AGB’S zu widersprechen. Gleichzeitig bekunde ich aber mein Interesse, weiter Nutzer zu bleiben und bitte darum das Sie mich kontaktieren! Ich bin mal sehr gespannt, ob sie schreiben ;)

  • h.c.

    @60 (AlexanderR)

    Und ich jloobe Sie sollten ma nich so vüll Deutsch lernen, da könnten’se dann och mal was sachdienliches leisten. Und wenn’se nich ma in der Lare sind een sarkastischen Kommentar zu erkennen tun’se mir ehrlich jesacht Leid!

    Und bevor’se sich jetzt widder ufrejen sollten’se lieber ma n bissl meinen Dialekt kennenlernen.

    Da kriech ich so’n Hals!

    PS: Und wehe jetzt komm’se wieder mitm typischem Kommentar von wejen “primitiv”. Allein 7 Formen des “G” ist nun nicht jerade wenich, und dat könn’se bestimmt nicht leicht lernen. Meene kleene Nichte kann das mit ihren 5 Jahren übrijens schon.

    So, und nun wieder zurück zum Thema wenn ich bitten darf!

  • RA Junghans

    @60 (Alexander R)
    “Hier ein Link zu einem Anfängerkurs:”- Da fehlt zum vollständigen Satz das Prädikat;-)
    Ich oute (oweh, es naht der Untergang der deutschen Sprache) mich jetzt als Sklave meiner Rechtschreibkorrektur, der -als sei das allein nicht schlimm genug- hier auch mal jenseits der Regeln des Zwiebelfisches schreibt. Sollten mir dabei irgendwelche Fehler unterlaufen, ist mir das peinlich, aber schließlich gibt es schlimmeres.
    Korrekt ist natürlich die Schreibweise “die AGB”, allerdings wissen alle auch bei anderen Schreibweisen, was gemeint ist.

  • Udo Ehrich

    Ich werde mich wohl in den nächsten Tagen aus dem StudiVZ verabschieden, vorher noch ein wenig mit meinem Profil gegen die neuen AGB protestieren so lange sie mich lassen.

    Der Witz ist doch, daß man schon allein dafür eine Vertragsstrafe angedroht bekommt, wenn man sich dort anmeldet und nicht Student ist oder war, weil eben Freunde auch dort sind. Da meint es jemand mit der Plattform offenbar toternst. Wer AGB in solchem Sinne verschärft, hat ein kommerzielles Interesse, warum sonst sollte er falsche persönliche Angaben mit einer Vertragsstrafe (8.2. mit Bezug auf 2.1 bis 2.4) belegen wollen?

  • Reinhard

    @66: Der Sinn und Zweck von StudiVZ war schon IMMER rein kommerziell. Und nicht erst seit der Holtzbrink-Übernahme. Herzlich willkommen in der Realität ;)

  • http://www.martina-kausch.de Martina

    #38: ich kenne den Begriff “Gruscheln” schon ein wenig länger. Wenn ich mich recht entsinne, wird dieser Ausdruck in einer Folge (1. Staffel?) von CSI Miami verwendet, in der sich “anders” Gesinnte als Tiere verkleidet zu Gruschel-Parties treffen (und leider eine blaue Katze dabei umgebracht wird).

    Es kann natürlich auch sein, dass der Übersetzer der Folge Mitglied von StudiVZ war und deshalb das Gruscheln kannte. Aber das glaube ich nicht.

  • http://www.jf.la Jens

    Weiss gar nicht warum ich mich dort mal angemeldet habe – habs Profil direkt nach Mitteilung der AGB gelöscht. Ist mir schlichtweg zu blöd und zu gefährlich.

  • sebausat

    @STU 46: Wenn man besoffen ist kann man wohl nicht davon ausgehen, dem rechtlich wirksam zugestimmt zu haben? Müsste man doch löschen lassen können …

  • h.c.

    @65 (RA Junghans)

    Und die Korrektur hat Ihnen “Oweh” als korrekt angezeigt? Hm… ich würde es ja eher mit dem “h” hinter dem “O” schreiben, also “Ohwe”. Wobei wenn ich das so sehe sieht das auch nur begrenzt richtigerer aus.

    Solange Herr Vetter nicht für jeden Fehler 1€ verlangt ist das denke ich aber eher weniger relevant. Und wie sieht das bei StudiVZ aus?

  • Peter M.

    “Wer AGB in solchem Sinne verschärft, hat ein kommerzielles Interesse, [...]”

    Na, dann mal herzlich willkommen in der Realität. StudiVZ ist ein kommerzielles Angebot – wer hätte das gedacht?!

    Die mit den neuen AGB verfolgte Intention ist durchaus nachvollziehbar, weil die Richtigkeit der Datensätze (insbesondere auch die Vermeidung von Doppelanmeldungen unter verschiedenen Namen) und die Homogenität der User (nur Akademiker bzw. solche, die es werden wollen) den Wert des Unternehmens steigert.

    Mit der konkreten Umsetzung ist man aber wohl ein wenig über das Ziel hinaus geschossen. Natürltich ist das Vertragsstrafeversprechen bereits aus mehreren Gründen unwirksam. Andere Regelungen laufen ins Leere, weil etwaige Schädiger gar nicht Vertragspartner von StudiVZ werden. Da kann man sich natürlich drüber aufregen. Aber dann können wir hier nach und nach auch die AGB von etwa 80-90% aller anderen Internetangebote posten, weil die nänmlich auch teilweise unwirksam sind. Viel Spaß dabei!

  • RA Junghans

    @71 (h.c.)
    … das waren auch meine Gedanken. Jetzt bleibt noch “Ohweh” oder “Oh weh”, wobei die letzte Alternative wohl die beste ist/ am wenigsten falsch (ich wollte eben schon “am richtigsten” schreiben) aussieht.
    Hier im Blog fehlt mir die Rechtschreibkorrektur schon, gerade weil ich auch nicht zu den Menschen gehöre, die das in einem anderen Programm vorschreiben. Aber sei es Tipp- oder Rechtschreibfeheler, bisher konnte man hier (fast) immer verstehen, was die Leute wollten. Das ist einer der Gründe, warum ich mich im lawblog auch wohl fühle.

  • http://www.interneteconomics.de/blog Internet Economics

    Eigentlich ist der Fehler weniger juristisch interessant, als eher vom Aspekt der Unternehmenskommunikation.

    Für mich sind die neuen AGB in Wirklichkeit eine verschlüsselte Pressemitteilung:

    Die Botschaft lautet: Wenn was passiert – wir sind nicht schuld!

    Dazu sage ich nur: geht wieder gruscheln!

  • http://blogage.de/ Doener

    StudiVZ-Initiative gegen die neuen AGBs: http://studivz.net/group.php?ids=5ce8fad252416436

  • Peter M.

    @74: Sehe ich ähnlich. Kommunikationsmäßig war das ein Eigentor. Da hat halt ein Jurist von Holtzbrinck mal so eine art Maximalposition aufgeschrieben und danach hat sich das niemand mehr mit Sinn und Verstand durchgelesen. Insgesamt ist das ziemlich unprofessionell oder naiv (also auch unprofessionell).

    Daß aus diesen AGB niemals jemand gegen einen User vorgehen wird, ist ja wohl jedem hier klar, oder nicht?!

  • http://www.robertbienert.de/ Robert

    Wenn die neuen AGB eh juristisch auf sehr wakligen Füßen stehen, könnte es dann nicht sein, dass dies nur Einschüchterung ist und StudiVZ gar keine Mitglieder verklagen will, sondern nur welche loswerden?

  • kugelei

    StudiVZ will lediglich nicht die Haftung für ihre User übernehmen.

    Finde diese Form der Abschreckung gut.

    Wer sich da drüber aufregt, muss ja irgendwie schon böse Absichten haben…

  • http://rechtsanwalt-boecker.de/ Dominik Boecker

    “[Update: Der StudiVZ-Sprecher entgegnet: „Die Klauseln sind im Übrigen nicht überraschend, weil ausdrücklich in Fettdruck und gesondert auf sie hingewiesen wird und weil das Wort Vertragsstrafenregelung selbst auch gleich am Anfang der gesonderten Klausel hierzu durch Fettdruck deutlich hervorgehoben wird.“]” zitiert aus dem Update von Heise.

    Was ein hanebüchener Unsinn!

    Eine überraschende Klausel wird nicht deswegen zur nicht überraschenden Klausel, weil sie irgendwie hervorgehoben ist und gesondert auf sie hingewiesen wird.

    Das überraschend bezieht sich nämlich auf den Inhalt der Klausel und nicht auf deren äußere Form.

  • @boecker

    Sie sehen den Wald vor lauter Bäume nicht oder?

  • http://politblog.net/allgemein/stasivz-bzw-studivz-es-hoert-einfach-nicht-auf.htm hagbard

    @ 79:

    Ganz richtig!
    So eine dämliche Aussage, wie wäre es mit der goldenen
    Himbeere oder so etwas für diesen StasiVZ-Sprecher?!

    Die AGB erhielt u.a. auch ich. Leider war nichts im
    Fettdruck in dieser E-Mail.

    Schade: heise.de hat ohne Kommentar einfach die Aussage
    des StasiVZ-Sprechers zitiert..
    heise > don’t do evil!, denn ansonsten ist heise.de doch gut!

    h

    a

    g

  • MRT

    Ich bin auch voler Überzeugung, dass es sich um eine überraschende Klauseln handelt.

    So heißt es ja:

    “…nach billigem
    Ermessen festzusetzende und im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfende Vertragsstrafe…”

    Billiges Ermessen ist völlig unbestimmt. Eine Strafklausel muss präzise formuiliert sein, so dass der Verbraucher die rechtlichen Folger erkennen kann. Sie muss BESTIMMT sein.

    Diese ist es nicht. Sie ist überrachend . Punkt aus.

  • http://rechtsanwalt-boecker.de/ Dominik Boecker

    Ganz im Gegenteil sehe ich ziemlich klar, dass das blanker Unsinn ist, was der StudiVZ-Sprecher da von sich gibt :-)

  • Ich

    Ich habe folgende Nachricht an agb@studivz.net gesendet. Was sagt ihr dazu? Seht ihr das auch so?

    “Hallo liebe StudiVZ-Arbeiter,
    mir sind einige Dinge in den neuen Nutzungsbedingung aufgefallen und bitte Sie
    dies zur Kenntnis zu nehmen:

    zu 1.1 “Allgemeinen Nutzungsbedingungen (nachfolgend auch “AGB”)” AGB sind
    Allgemeine Geschäftsbedingungen hier währen “ANB” angebacht.

    zu 2.6 Werden bei einer Löschung auch die Kommunikationsverhaltenseinträge,
    die Sie unter Punkt 3.5 erwähnen gelöscht? Und was passiert mit Beiträgen in
    Gruppen? Diese sollten aus urheberrechtlichen Gründen ebenfalls gelöscht oder
    dem Benutzer eine Wahlmöglichkeit offen gehalten werden.

    zu 3.3 Es währe förderlich die “guten Sitten und Umgangsformen” näher zu
    definieren, denn bekanntlich gehen in diesem Punkt die Meinungen in der
    Gesellschaft weit außeinander.

    Der gesamte Satz “Hierbei sind jedoch stets die guten Sitten und Umgangsformen
    zu wahren.” Bezieht sich auf Punkt 3.2 und sollte deshalb auch zu Punkt 3.2
    hinzugefügt werden.

    weiter zu 3.3 “Das Vortäuschen einer fremden Identität sowie beleidigende,
    herabsetzende oder rassistische Äußerungen laufen dem Sinn des
    Dienstes von studiVZ zuwider und sind deshalb verboten.” Nur “verboten” reicht
    hier meiner Meinung nach nicht. Sie sollten sich hier auch Maßnahmen, wie zum
    Beispiel den Ausschluss vom sutudiVZ vorbehalten, beziehungsweise auch
    geltend machen.

    zu 5.3 sind andere Nutzer des sudiVZ in diesem Fall nicht auch “Dritte”? Also
    müssten Sie in den Nutzungsbedingungen darauf hinweisen, dass der Benutzer
    durch seine Anmeldung am System der Weitergabe seiner Daten an andere Nutzer
    zustimmt. Sonst würde der Hauptaspekt des studiVZ diesen Bedingungen
    widersprechen.

    zu 7.1 (und auch 7.8) der vollständigkeit halber sollte es statt “Gesetze oder
    Rechte Dritter” “Gesetze der Bundesrepublik oder Rechte Dritter” heißen. Oder
    sind physikalische Gesetze gemeint.

    zu 7.5 schreiben Sie doch bitte nicht eingeführte Abkürzungen (“sog.” ?) aus.

    zu 7.8 bis 7.10 diese Punkte behandeln ähnliche bis gleiche und auch teilweise
    die selben Aspekte wie die Punkte 3.3 und 3.4 eine gemeinsame Behandlung der
    Punkte währe für die Verständlichkeit und die Länge des Gesamttextes
    hilfreich.

    zu 9. sie sollten Cracker ebenfalls ausdrücklich nennen. Konstruktive Hacker
    sollten sie versuchen für Ihr Unternehmen zu gewinnen.

    Diese Nachricht soll nicht zum Ausruck bringen, dass ich den aktualisierten
    Nutzungsbedingungen nicht zustimme.

    Ich bitte um eine kommentierte Antwort meiner Nachricht.”

  • http://politblog.net/allgemein/stasivz-bzw-studivz-es-hoert-einfach-nicht-auf.htm hagbard

    @ 83:

    Selbstverständlich. Ich meine ja auch nicht Sie,
    Ihr Beitrag war doch gut!,

    sondern den StasiVZ – Sprecher!

    MfG

    h

    a

    g

  • http://rechtsanwalt-boecker.de/ Dominik Boecker

    Ich beziehe mich auf den Beitrag Nr. 80. Ich verstehe den so, dass der an mich gerichtet ist, weil “@boecker” drübersteht..

  • br

    @ 52 (h. c.)

    Hier ein Auszug aud dem Duden-Newsletter:

    “Abkürzungen, die als solche auch gesprochen werden (Pkw, GmbH, AG, BGB usw.), erhalten in der Regel keinen Punkt. Solche Abkürzungen lechzen nicht unbedingt nach Deklinationsendungen, vor allem dann nicht, wenn der Kasus durch den Zusammenhang deutlich wird: des Pkw (seltener: des Pkws), des BGB (seltener: des BGBs). Im Plural wird allerdings häufiger die Endung -s verwendet. Das Besondere ist, dass auch dann ein -s angehängt wird, wenn die entsprechende Vollform im Plural nicht auf -s endet: die Pkws (neben: die Pkw; nicht: die Pkwen). Bei weiblichen Abkürzungen empfiehlt sich, generell ein Plural-s zu verwenden, um eine Verwechslung mit dem Singular zu vermeiden: die GmbHs (nicht: die GmbH, weil mit dem Singular übereinstimmend), die AGs, die FHs.”

    hth

  • http://nexus.is-ac.de/wordpress/ nexus

    Ich find das lustig. Kann dem ersten Kommentator, Stefan, nur zustimmen. Viele meiner Bekannten absolvieren zwar eine Prüfung nach der anderen an der Uni, sind aber offensichtlich für die Sorge um die Sicherheit ihrer Daten zu blöd.

    Witzig finde ich auch, dass ich Kontakt zu allen meinen Bekannten habe, auch solchen von früher (zu denen ich auch tatsächlich noch Kontakt haben will und die nicht einfach nur Freundeslisten-Sammler sind, denn solche Schwanzlängenvergleiche kann ich mir sparen) und das ohne auch nur auf einer einzigen Plattform angemeldet zu sein. Man nennt das dann E-Mails, ist zwar immer noch 1.0, aber funktioniert trotzdem gut.

  • http://www.sternengarten.info nimue

    @68 es war csi: las vegas. ;-)

  • rgb

    Also ich finde diese Regeln im Grunde nicht schlimm, aber Geldstrafen sind meines Erachtens nicht zwingend notwendig.

    Es ist nunmal so, dass man in großen Communitys hart durchgreifen muss, damit nicht alles den Bach runter geht. Man kann es zwar auch übertreiben, aber wenn man so liest was sich die Community dort schon alles geleistet hat ist das doch irgendwo teilweise verständlich.

  • h.c.

    @73 (RA Junghans)

    Oh weh liest sich wirklich gut. Würde ich einfach mal favorisieren. ;o)

    “Aber sei es Tipp- oder Rechtschreibfeheler, bisher konnte man hier (fast) immer verstehen, was die Leute wollten. Das ist einer der Gründe, warum ich mich im lawblog auch wohl fühle.”

    Das ist natürlich das wichtigste.

    @79 (Dominik Boecker)

    Das kenn ich vom Rücktrittsrecht. Eine sowieso dubiose Firma war der Meinung, es sei ausreichend wenn man die Bestimmungen zum Rücktrittsrecht in den AGB in Fettdruck schreibt. Der Meinung sind die heute noch.

    @87 (br)

    OK, dann gibts “AGBs” doch. Allerdings nur für die Mehrzahl – das law blog und andere Stellen können aber doch wohl nur eine AGB haben, und nicht mehrere. ;o)

  • guter Mensch

    Um nocheinmal auf das Wort “gruscheln” zurückzukommen. Diese wird in der Gegend von Chemnitz (in Richtung Leipzig)dafür benutzt um das hektische Suchen nach einem Gegenstande in einer unordentlichen, ja chaotischen Umgebung zu beschreiben. Zum Beispiel”Was gruschelst den dudnda in dem Goffer?”. Ursprünglich könnte dieses Wort allerdings auch aus Schlesien stammen, da meine Großmutter es häufiger benutzt.

  • http://home.arcor.de/hirnstrom/ user unknown

    @ 87: trotzdem falsch.
    > Das Besondere ist, dass auch dann ein -s angehängt wird,
    > wenn die entsprechende Vollform im Plural nicht auf -s endet:

    AGB ist aber bereits der Plural, und wird von der Regel folglich nicht erfaßt.

  • http://renephoenix.de René

    Ich habe mich dabei nur gefragt, warum ein potentieller Störenfried sich erst anmelden und die (neuen) AGB akzeptieren soll, während er ggf. auch von außen über eine Sicherheitslücke rein kommt … und dann die AGB nicht akzeptiert …

  • mein alter freund rolf

    mein alter freund rolf, der von rofl kommt, lolt gerade sehr.
    diese agbs halten vor keinem gericht stand. allein schon die ganzen unpräzisen formulierungen :-)

  • http://auchnicht Datenschuetzer

    Schoene und weniger schoene Kommentare gibt es hier.
    Diese AGBs/ANBs sind wohl so nicht wirksam und zudem albern.

    PS @75: Clever. Mit einer Aktion gegen StudiVZ die Leute zu StudiVZ locken. Das sollte man als Werbekonzept umsetzen. ‘Hey, du magst doch auch nicht. Kauf ihren Mist und verbrenn halt was davon ;-]’

    @U.V.: Hab vor kurzem deinen Auftritt beim 23C3 gesehen. Weiter so.

  • Simon

    Ich weiß nicht was für Probleme ihr mit diesen AGB`s habt. Ich bin meinerseits daran interessiert selbst nicht massengegruschelt zu werden noch irgendwelche Sachen zum Verkauf angeboten zu bekommen noch dass irgendjemand meine Daten zu seinen Zwecken nutzt. Von daher würd ich mal sagen: wer Angst hat dass er von dieser Regelung benachteiligt sein könnte sollte vielleicht überdenken was für ihn/sie der “normale” Umgang auf einer Internetplattform sein sollte. Wenn sich jemand als Student ausgibt ohne einer zu sein – gut, da kann man drüber streiten ob das sein muss. Hätt ich persönlich kein Problem mit. Aber ich würde mal vermuten dass mit den AGB`s erstmal andere Probleme in den Griff bekommen werden sollen. Und wenn ich halt doch kein Studi bin muss ich mich halt abmelden oder widersprechen…

  • h.c.

    @97 (Simon)

    weil das das selbe ist wie ein völlig durchreguliertes Leben. Man kann nicht leben.

  • Simon

    für den einen ist es durchreguliert, für den anderen lediglich Schutz seiner Privatsphäre…

    Zumal ich denke dass man durchaus leben kann ohne die Belange anderer anzugreifen…. und ich denke mal dass das der Punkt an der ganzen Geschichte ist…

    Außerdem kann es ja auch nicht im Sinne der User sein, wenn andere nicht mehr im StudiVZ sind weil sie “belästigt” worden sind. Irgendwo sollte eben nach meiner Meinung nach schon ne Grenze sein was geht und was nicht. Wenn das automatisch nicht klappt muss man versuchen das anders in Griff zu bekommen…

  • h.c.

    @99 (simon),

    Ah ja. Z.B. den Schutz der Privatsphäre das man seine Nachrichten lieber nicht über das System schickt weil jeder schnüffeln kann.

    Wie Papa Staat. Verlangt von anderen immer die Einhaltung des Datenschutzes pp., aber selber sch**** man drauf.

    Mal davon abgesehen das sich die meisten Regularien nicht um die Privatsphäre drehen.

    Natürlich gibts beim StudiVZ genauso wie beim Staat nur gute Menschen…

  • ingo

    Übrigens: AGB hin oder her, Hacken ist strafrechtlich bewehrt. Da gibt es im Erwischtfall Knast plus eine Zivilklage auf angemessenen Schadenersatz. 6000 EUR ist dagegen nicht nur billig, sondern lächerlich.

  • tom

    ganz zu schweigen von dem fakt das die agb arg fragwuerdig sind, ist die art und weise des akzeptieren ebenfalls anzuzweifeln. ebay und konsorten machen es auch via emai, aber im ernstfall kann das vor gericht so seine tuecken haben. ich bin kein jurist, musste aber selber gerade bei einer userintensiven plattform die agb aendern. unser anwalt hat uns stark von der email variante abgeraten und eher die variante der “vor dem erneuten login” agb seite geraten. die dann wirklich jeder liest der sich auf der seite einloggen will.

    man darf nicht vergessen, das ist ein vertrag und jeder der im vertragsverhaeltnis steht muss die vertragsaenderung lesen. beim versand via email gibt es immer einen prozentsatz an leuten die die agbaenderung gar nicht zu gesicht bekommt.

  • Alex

    Quote: “Ich habe 0 Probleme mit den neuen AGBs.
    Ganz lustig die Blogosphäre zu beobachten, erst klagen sie das StudiVZ alles duldet und jetzt schlagen sie auf StudiVZ ein wenn die das ganze mal auf festen Grund stellen. Tja, alles was von StudiVZ kommt ist halt evil, nicht war?
    Mal konkret: Wo habt ihr jetzt genau damit ein Problem das derjenige der versucht StudiVZ zu hacken um eventuell Passwörter zu bekommen usw. 6000 Euro Strafe bezahlen muss und die Passwörter nicht auch noch weiter verticken soll?”

    Man solls kaum glauben, aber es gibt auch noch was zwischen Plus und Minus.

  • Anonymous

    Email?! Ich habe keine eMail mit AGB’s erhalten….wie soll ich da widersprechen?!

  • http://www.robertbienert.de/ Robert

    @Alex (103): Das mit dem Hacken ist eh so ne Sache, weil die AGB nur für StudiVZ-Nutzer gelten, aber wenn ich von außen komme nicht. Da trifft dann im Zweifelsfalle das zu, was ingo geschrieben hat.

    Ich finde den Ton, mit dem man als StudiVZler mittlerweile behandelt wird, äußerst bedenklich (Vertragsstrafe + Unterlassungserklärung). Auf so eine Community hab ich keine Lust und bin deshalb auch nicht dabei. Außerdem finde ich soziale Netze, egal ob StudiVZ oder MySpace oder … generell evil.

  • http://ghettoblog.de Holger

    @alle die die E-Mail nicht erhalten haben:
    Bei mir ist die AGB E-Mail im Spamfilter hängengeblieben. ;)

  • http://www.franktireur.de/wordpress/ Frank

    AGB hin oder her – ich kenne ähnliches noch aus meinen Renderosity-Zeiten (3D-Bilder-Galerie), da wurden alle paar Wochen die AGBs und Gemeinschaftsgrundsätze verschärft, weil die da so viele selbsternannte “Blockwarte” hatten und eilfertig jedem Pups buckelnd entgegenkamen (vorauseilender Gehorsam). So ähnlich scheint es mir bei StudiVZ zu sein, gepaart mit der üblichen deutschen Abmahn/Abzock-Mentalität. Wenn ich mir das alles so ins Gedächtnis rufe mit dem sogenannten web 2.0, dann fällt mir so was ähnliches wie eine gewisse Zeitspanne in D ein (etwa 33-45), wo jeder auf jeden geachtet hat zum Wohle der “Gemeinschaft”. Wer querschießt, wird geschaßt. Wer brav mitmacht darf bleiben und wird gelobt. Nein danke.

  • sebastian

    Aber die Frage ist ja: Warum solltest du querschießen wollen? Oder geht es dir nur darum es zu können, wenn du willst?

    Die AGBs werden dich nicht berühren wenn du einfach nur vor dich hin machst und dich mit deinen Freunden vergnügst (ja, ich weiß, dass kann man überall anders, aber eben auch hier). Also, warum ärgern? Weil das ganze nun auf festerem Grund steht?

    Btw muss man im gesamten Netz auf seine Daten achten. Ich unterstelle mal, dass jemand, der seine Daten im StudiVZ heraus gibt, dies auch an anderer Stelle tut und umgekehrt. Da liegt der grundsätzliche Fehler also auch wieder nicht auf Seiten von StudiVZ.

    Aber so ist das immer, wenn etwas populär wird. Es entsteht immer eine Gegenbewegung, die “Whatever” strikt ablehnt.

    so on, gute nacht

  • http://www.robertbienert.de/ Robert

    Tja, sebastian, weshalb möchte man wohl querschießen wollen? Ich sag ja immer, „nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“. Und als lebendiger Fisch ist es einem vielleicht nicht ganz egal, welche Löcher das Netz hat, in dem man sich befindet. (Hast du mitbekommen, weshalb das FrickelVZ immer wieder mal off war?)

    Ich unterstelle auch einfach mal der Mehrheit der StasiVZler, dass sie auf ihre Daten achten, aber dazu gehören immer zwei und das VZ hat gezeigt, sie nicht so ganz auf die Daten ihrer Nutzer achten (können?).

    Im Übrigen glaube ich nicht, dass die Kritik, die dem Laden entgegenschlägt grundsätzlich strike Ablehnung ist. Neben der Blogosphäre als Journalismus (→ Journalisten decken auf) kommt dazu, dass es im StudiVZ viel aufzudecken gibt, weil die Jungs dort offensichtlich nicht gut programmieren können und es nicht für nötig halten, mit ihren Nutzern zu kommunizieren. Wie oft hast du denn vom VZ persönlich erfahren, dass ihre Seite gehackt wurde, weil sie selbst Mist gebaut haben? Ich käme mir da echt veralbert vor.

    P.S.: Die AGB berühren dich, sobald du dich dort anmeldest.

  • http://www.wahlergebnisse.info/ Udo Ehrich

    @ 78.

    »Wer sich da drüber aufregt, muss ja irgendwie schon böse Absichten haben…«

    Nee, muß er nicht, man kann sich auch über solche Dinge aufregen, wenn man keine bösen Absichten hat. Wenn dort jede Kleinigkeit unter Vertragsstrafe gestellt wird, kann man da auch aus Versehen schneller reinrutschen als man denkt, zum einen.

    Zum anderen – was ist denn das für eine Haltung? Führen jene, die sich über die online-Durchsuchung von Computern durch den Verfassungsschutz aufregen, auch automatisch etwas Böses im Schilde? Was willst Du dann Heribert Prantl unterstellen, der mehr als nur einen Kommentar dagegen geschrieben hat?

    Nein, in einem Rechtsstaat wird umgekehrt ein Schuh daraus: Wer strafen und fordern will, der steht unter Rechtfertigungs- und Begründungszwang, nicht jener, der sich gegen eine Beschränkung von Rechten einsetzt.

  • Udo Ehrich

    @ 103 Alex

    »Wo habt ihr jetzt genau damit ein Problem das derjenige der versucht StudiVZ zu hacken um eventuell Passwörter zu bekommen usw. 6000 Euro Strafe bezahlen muss und die Passwörter nicht auch noch weiter verticken soll?”«

    Damit hat wohl niemand Probleme, darum geht es auch nicht, sondern es geht um die vielen anderen Dinge, mit denen das StudiVZ sich bemüht, die Mitglieder einzuschüchtern und zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen.

    Ich schrieb weiter oben, daß da kommerzielle Interessen dahinter stehen. Willkommen in der Realität, hallte es mir dagegen. Danke. Aber schauen wir doch mal hin: Wenn wir Vertragsstrafen angedroht bekommen, falls wir unwahre Behauptungen über uns selbst verbreiten, dann will doch jemand den Wert des StudiVZ in besonderer Weise steigern. Hier soll doch zielgruppengerecht gearbeitet werden können. Bitte sehr, aber nicht so nach meinem Dafürhalten.

    Im übrigen sehe ich nichts Schlimmes daran, wenn sich jemand anmeldet, der viele studentische Freunde hat, aber selbst nicht Student ist, allein das schon unter Vertragsstrafe stellen zu wollen ist absolut lächerlich!

  • Udo Ehrich

    @ Holger

    »Bei mir ist die AGB E-Mail im Spamfilter hängengeblieben. ;)«

    Da gehört sie auch hin. ;-)

  • Thomas

    (nach dem meine Kommentar aus einem StudiVZ-Forum gelöscht wurde Poste ich ihn halt hier :-) )
    Die Neuen AGBs gibt es doch nur wegen den neuerlichen Hacks auf die StudiVZ Daten. Nach dem Motto: Wenn man den Angriffen technisch nicht her wird *was eigentlich bei einer fähigen QS kein Problem sein sollte* dann muss man es halt über dem Rechtsweg machen. (Da ist die Rechtsabteilung bestimmt größer als die QS :-) )
    Ich hab an die schon 3 Bugs gesendet aber nicht mal ne Antwort bekommen!
    Gruß Thomas

  • H.

    @52 Ich bin kein Anwalt, aber bei solchen Ausreden fällt mir das Stichwort “Feststellungsklage” ein.

  • Robert

    Also AGBs unterschreibe ich blind. Mit solchen wie die dort diese verfasst worden sind kommen die keinen Meter weit denke ich.
    Ich bleibe dort gemeldet, auch wenn die Verantwortlichen schon einwenig wunderlich sind. :)
    Aber es geht ja auch nicht um die Verantwortlichen warum man dort ist sondern um die Community. Das wird ja nicht eingeschränkt

  • blub

    hier darf anscheinend jeder rumblubbern.. wenn ihr keine ahnung habt, aber ueber die studivz-nichtskoenner herzieht, dann kommt mir einiges hoch.. iss so, wie die linux-nubs, die immer auf windows rumhacken.. alles ansichtssache..

    als kontakt-halte-forum ist studivz um längen besser als irgendwelche stayfreiends-seiten.. klar sind die typen da voll ueberlastet und machen zu viele fehler.. als ob das nicht schon vielen seiten passiert ist. wenn da viele daten zu bekommen sind, interessieren sich auch viele moechtegernhacker dafuer.. und wuerd mich auch nicht wundern, wenn ein spam-typ sich da mal reinhacken wollte..

    selbst microsoft oder kimble(moechtegern-security-held) wurden schon die seiten gehackt.. wenn einer was will, kommt er auch dran!

    also nutz das so, wie ihr moechtet.. tragt doch einfach nur ein paar daten ein.. auf komplettheit und korrektheit wird eh nicht geprueft.. alles nur kindergarten.. es gibt auch einen hamster, der angemeldet ist.. und er hat eine eigene fangruppe.. und ich bin da drinnen!!!

  • dr. ange. pisst

    Im studivz laufen tausende leute rum, die gar keine Studenten sind.
    Insofern geht dieser Schwachsinn völlig an der Realität vorbei…

  • Unerfahrener

    Ich würde gern ganz objektiv erfahren, was daran so schlimm ist, dass jemand meinen Geburtsort, Geburtstag, Studiengang oder meine Interessen herausfinden kann. Wie können solche Informationen gegen mich verwendet werden? Diese habe ich selbst auch bei studiVZ angegeben, weil ich denke, dass es vertretbar ist. Oder was kann passieren, wenn man jemand ein Foto von jemandem in besoffenem Zustand findet (nein, ich selbst trinke in Maßen und habe dieses Problem nicht)?
    Bei Kontaktdaten ist mir das verständlich, aber die gibt man ja auch nicht an, denn wer sie braucht, der kann die Nachrichtenfunktion nutzen und ich kann entscheiden, ob ich sie herausgebe.
    Prinzipiell finde ich diese Art der Kontakterhaltung sehr gut, weil eben nicht alles immer mit E-Mail o.ä. funktioniert. Möchte man ein Treffen organisieren oder einfach wieder Kontakt aufnehmen, fällt es schwer die Adressen von allen zu finden, zumal die sich nicht selten ändern. Und Freunde aus dem Kindergarten, mit denen man sich super verstanden hat, aber aus den Augen verloren hat, werden damals wohl kaum eine E-Mail Adresse gehabt haben. Gerade heutzutage, wo die Mobilität erhebliche Standortwechsel ermöglicht, ist so eine Kontaktplattform für mich eine gute Idee.
    Insofern kann ich Nr. 88 hier nicht zustimmen, da ich ja gerade die Leute nicht verlieren möchte, mit denen der Kontakt aus “technischen” Gründen schwierig zu halten ist. Und ich finde nicht, dass solche Freundschaften weniger Wert sind. Es ist auch schön, wenn aus alten Freundschaften wieder aktuelle werden oder neue entstehen.

  • joe

    “Oder was kann passieren, wenn man jemand ein Foto von jemandem in besoffenem Zustand findet”

    Also mir wäre das ehrlich gesagt nicht recht. Das sagt ziemlich viel über meinen Charakter aus, und zwar nichts Gutes.
    Außerdem: Fotos können lügen. Auch dann, wenn sie nicht bearbeitet worden sind.
    Vielleicht hat die betreffende Person ihre “Jugendsünden” hinter sich gelassen. Aber die Fotos belasten sie immer noch mit dem gleichen schlechten Image.

  • Matt

    Ich ringe auch mit mir mich da anzumelden, meine Freunde halten mich für ängstlich, dass ichs noch nicht getan habe.
    Was meint ihr, hat man wirklich eine dieser “Vertragsstrafen” zu befürchten, sollte man gegen eine dieser Klauseln verstossen ?
    Ist überhaupt schon ein Fall bekannt ?

    MfG Matt

  • filip

    hehe geil

  • Val…

    Ich ringe auch mit mir mich da anzumelden, meine Freunde halten mich für ängstlich, dass ichs noch nicht getan habe.
    Was meint ihr, hat man wirklich eine dieser “Vertragsstrafen” zu befürchten, sollte man gegen eine dieser Klauseln verstossen ?
    Ist überhaupt schon ein Fall bekannt ?

    MfG Matt

  • .

    @1:
    jaja, die Intelligenz.
    In meinen Augen beinhaltet jene auch eine Form von Geschichtskenntnis.
    Koppelt man diese mit etwas sozialer Intelligenz
    stellt sich mir die Frage, wie du deinen Beitrag vor einem unserer jüdischen Brüder – oder Schwestern verantworten kannst.
    (…jedem das seine…)

  • hansi

    Nr 1 der AGB:
    “Ich willige ein, dass studiVZ meine personenbezogenen Daten zum Zwecke der Begründung, Durchführung und Abwicklung meines Nutzungsverhältnisses betreffend des studiVZ-Netzwerkes erhebt, verarbeitet und nutzt.
    ….
    Personenbezogene Daten sind Bestandsdaten (z.B. der bei der Registrierung mitgeteilte Vor- und Nachname, das Geburtsdatum etc.)….”

    scheisse, ich frage mich ob die wirklich den Namen meinen, den ich bei der registrierung angegeben habe, oder den, den ich da jetzt habe. ich habe mich nämlich leider mit meinem richtigen namen angemeldet, aber schon lange meinen namen dort geändert. man könnte sich sonst ja auch einfach mit einem fake account neu anmelden. das wäre nur leider irgendwie doof, da es ja gerade das gute an studivz war, dass man nach realen alten bekannten suchen konnte und seine realen freunde in der liste hat und nicht irgendwelche web-süchtigen fakes. also neuer account wäre wirklich allerletzte ausweg! 180 freunde neu adden etc wäre doch schon seeehr ärgerlich! weiss jmd ob die an der reale name da noch gespeichert ist und die diesen nehmen dürfen?

  • http://linux-project-sgd.de raimonde

    hello
    hmh – ueber studiVZ hoert man ja so einiges -
    und dieses nicht erst seit jetzt…!!!

    war heute mal auf der index.html
    ich weiss nicht –
    habe ein sonderbares gefuehl -

    irgend etwas stoesst mich ab –
    weiss aber nicht was
    dieses hat mit eueren beitraegen nichts zu tun

    bin in verschieden foren von java, linux
    und verschiedenen anderen (IT-bezogen)

    ich denke – werde mich da mal heraushalten …!!!

    gruss an alle
    von

    raimonde

  • mario

    Es ist schon verwunderlich, wie dumm unsere deutschen Studenten sind und den neuen Rattenfängern von StudiVZ oder SchülerVZ auf den Leim gehen, da wird ein scheinbarer Student als Erfinder gepriessen. Man tut so als wäre es ein Studentenprojekt und schon schreibt jeder seine Geheimsten Daten in eine Community , Daten die bei der letzten Volksbefragung zu einen Aufschrei geführt haben und letztendlich diese auch scheitern liessen!
    Das StudiVZ wie fast jedes “Sozial Network” nur einen Sinn hat Daten zu sammeln und zuverkaufen, schnallen die Studenten nicht, nein im Gegenteil!
    Das StudiVZ mit Kalendern von sexy weiblichen Mitgliedern wirbt, schreckt auch keinen weiblichen Studenten ab, schade nur das man das mittlerweile auch noch strafffrei mit Schülern machen darf!
    Und die “Macher” von Studi/SchülerVZ und der neue Inhaber der Holzbrink Konzern , die Dummheit oder auch Unwissenheit der Schüler ausnutzen dürfen!
    Das beste ist aber das diese Herren einen Security Day durchführen, die Herren die Daten veröffentlichen, weitergeben und verkaufen….reden da von Datensicherheit!

    Aber wieso kommt denn sowas ?
    Weil jeder alles kostenlos will, nur Datentransfer, Serverhardware , der Manpower dieses zu betreiben kostet eben Geld und wer das nicht zahlen will, der zahlt eben mit seinen Daten und wenn er Pech hat mit seiner Karriere oder auch seiner persönlichern Sicherheit(Stalker)

    Also kann man doch nur eins sagen:
    Lernt denken bevor ihr euch irgendwo anmeldet!

  • Michael

    Ganz ähnlich: http://www.facts.ch – dort zahlt man 500 Franken pro Verstoss.

  • Thomas

    Ich habe mich jetzt bei inkognitoX angemeldet ( zu finden unter http://www.inkognitox.de ) Das hört sich ganz vielversprechend an. Man trägt dort seinen richtigen Namen ein und verwendet bei studiVZ einen falschen Namen.
    Wenn mich bei inkognitox jemand such, wird mein Fantasiename nur weitergegeben, wenn ich zustimme.
    Bin gespannt, ob das funktioniert.

    Bei studiVZ fühle ich mich jetzt auf jeden Fall wohler.
    Gruß Thomas

  • http://www.in-ist-drin.de Hans-Jürgen Förtsch

    StudiVZ
    kann es nicht sein lassen,
    oder wie kommt man schnell und günstig an Domains.

    Folgendes Schreiben erhielten wir am Wochenende:

    Ihre Markenanmeldungen „Schulfreundevz“ und „Insidervz“

    Sehr geehrter Herr Förtsch,

    wie Ihnen bekannt sein dürfte, betreiben wir – die studiVZ Ltd. – z.B. unter den Zeichen „studiVZ“ und „schülerVZ“ in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland äußerst bekannte und beliebte Online-Netzwerke, die von einer Vielzahl von Personen z.B. als Kontakt-Plattformen (sog. Social Networks) genutzt werden.

    Die Zeichen „studiVZ“ und „schülerVZ“ genießen Schutz als nicht eingetragene Kennzeichen (§§ 4 NR. 2,5 Abs. 2 und 3 MarkenG). Daneben bestehen Registerrechte u. a. an den Bezeichnungen „StudiVZ“ (Reg.-Nr. 30631583.1) „schülerVZ“ (Reg.-Nr. 306 54 868) und „schuelerVZ“ (Reg.-Nr. 306 54 867).

    Durch die außergewöhnlich hohe Bekanntheit der Social Networks „studiVZ“ und „schuelerVZ“ haben sich die angesprochenen Verkehrskreise der 14- bis 29-jährigen schnell an unsere Kennzeichensystematik gewöhnt. Mithin können wir uns auf den Schutz einer Kennzeichenfamilie für Zeichen berufen, die nach dem Prinzip „Interesse/Interessengruppe + VZ“ gebildet werden.

    Wir wurden kürzlich auf Ihre Registrierung der Wortmarke „Schulfreundevz“ (Reg.-Nr. DE 30 2008 020 546.6) und Ihre Anmeldung der Wortmarke „Insidervz“ (Reg.-Nr. DE 30 2008 007 245.8) aufmerksam. Zudem ist uns die Benutzung der Zeichen als Bestandteile von folgendes Domains aufgefallen:

    „schulfreundevz.de“, „schuldfreundevz.at“, „schulfreundevz.ch“, schulfreundevz.com“,
    „schulfreundevz.net“, „schulfreundevz.info“, „schulfreunde.eu“, schulfreunde-vz.de“,
    „schulfreunde-vz.at“, „schulfreunde-vz.ch“, „schulfreunde-vz.com“, „schulfreunde-vz.net“,
    „schulfreunde-vz.info“, „schulfreunde-vz.eu“,,,insidervz.at“, „insidervz.ch“, „insidervz.com“,
    „insidervz.net“, „insidervz,info“, „insidervz.eu“, „insider-vz.de“ „insider-vz.at, „insider-vz.ch“,
    „insider-vz.com“, „insider-vz.net“, „insider-vz.info“ und „insider-vz.eu“.

    Auf der unter diesen Domains abrufbaren Website kündigen Sie die Entstehung des Social Networks „Schulfreundevz.de“ an.

    Dementsprechend ist eine Verletzung unserer Kennzeichenrechte gemäß §§ 14 Abs. 2 Nr. 2, Nr. 3, 15 Abs. 2, Abs. 3 MarkenG ernstlich und unmittelbar zu besorgen. Uns stehen daher dagegen Sie Ansprüche auf Unterlassung und Beseitigung zu. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass das Landgericht Köln kürzlich in den Fällen „FussballerVZ“ (Az. 33 O 398/07), „PokerVZ“ (Az. 31 O 47/08), „BewerberVZ“ (Az- 31 O 76/08), „RotlichtVZ“ (Az. 31 O 185/08) und „MatheVZ“ (Az. 31 O 299/08) sowie das Landgericht Hamburg im Fall „DogVZ“ (Az. 312 O 262/08) zu unseren Gunsten entschieden haben.

    Wir fordern Sie daher zur Unterlassung und zur Beseitigung der Erstbegehungsgefahr, insbesondere durch Verzicht auf die Marke „Schulfreundevz“ und Rücknahme der Markenanmeldung „Insidervz“ sowie Löschung der genannten Domains, auf.

    Die Durchsetzung der Unterlassungsansprüche können Sie gemäß ständiger, höchstrichterlicher Rechtsprechung durch die Aufgabe einer ausreichend strafbewehrten Unterlassungserklärung abwenden. Wir geben Ihnen dazu bis zum

    Donnerstag, den 31.Juli 2008, 18.00 Uhr

    Gelegenheit. Einen solche Erklärung haben wir für Sie vorbereitet und als Anlage beigefügt. Sie können die Frist durch Telefaxschreiben einhalten, wenn uns unverzüglich darauf die originalschriftliche Erklärung zugeht. Sollte die Frist verstreichen, werden wir weitere rechtliche Schritte einleiten.

    Wir behalten uns die Geltendmachung weiterer Ansprüche, ggf. von Schadensersatz, vor.

    Alternativ können wir uns eine einvernehmliche Lösung des Konflikts vorstellen. Eine solche könnte darin bestehen, dass Sie die Domains auf uns übertragen. Im Gegenzug würden wir auf die Geltendmachung weiterer Ansprüche (einschließlich Auskunft und Schadensersatz) verzichten. Wegen einer solchen Übertragung können wir uns gerne zeitnah – jedoch spätestens bis zum 30.Juli 2008 – verständigen

    Mit freundlichen Grüßen

    XXXXXXXXXX
    Rechtsanwältin

    Hierzu sei folgendes gesagt:
    Zum einem ist die Marke StudiVZ höchst umstritten, und rechtlich eventuell gar nicht haltbar.
    Diesbezüglich werden wir gegebenenfalls die Markenrechte an Studivz grundsätzlich anfechten und in Frage stellen.
    Zum anderen hatte StudiVZ bisher mit ihren Klagen nur Erfolg,
    da sich die Klagen gegen Studenten und kleine Einzelkämpfer richteten.

    Diesmal jedoch hat sich StudiVZ einen Gegner herausgesucht,
    der nicht nur bereit ist die Herausforderung anzunehmen,
    vielmehr, es sich auch noch leisten kann jahrelang zu klagen.

    Wenn StudiVZ gerne die 27 Domains haben will, so dürfen sie diese gerne kaufen.
    Ab 100.000 pro Domain sind wir bereit zu verhandeln.
    Ein Holländischer Erotikdienstleister hätte die Domains auch alle sehr gerne.

    Doch auf dem Wege einer Klage
    wird es ein langer Weg werden.

    StudiVZ stützt seine Klage auf die Nennung von VZ in der Domain.
    Na wenn das so ist – uns gehören die Markenrechte an IN ist DRIN Urkundennummer 303 09 774, Aktenzeichen: 303 09 774.4/35

    Sollte sich ein Richter finden der einer Klage wegen zweier Buchstaben recht gibt,
    na dann können wir ja jeden Domaininhaber verklagen der in seiner Domain eines der Wörter in ist oder Drin verwendet.

    Wir sehen der Klage sehr gelassen entgegen,
    und freuen uns auf die juristische Auseinandersetzung.

    Mit herzlichen Grüßen
    Hans – Jürgen Förtsch
    Geschäftsführender Gesellschafter
    http://www.IN-ist-DRIN.de