Passivraucher dürfen kündigen
Wer am Arbeitsplatz passiv rauchen muss und sich nicht dagegen schützen kann, darf sein Arbeitsverhältnis kündigen, ohne dass beim Arbeitslosengeld eine Sperrzeit eintritt. beck-aktuell berichtet über ein entsprechendes Urteil des Landessozialgerichts Hessen.
Es wäre mir lieber, wenn die Raucher damit aufhören würden – zumindest am Arbeitsplatz und in Bars, zuhause können Sie sich ja vollqualmen-, dann bräuchte man sowas nicht.
Wir Nichtraucher sind schon arm dran :-(
Und was ist mit den Rauchern, die zum Nichtrauchen genötigt werden?
So, gleich beziehe ich wieder Prügel. ;)
Im Hinblick auf nikotinverklebte Rechner, zugeaschte Tastaturen und sonstige Hardware ist ein Raucher für IT-ler mit Abstand die ekligste Zumutung.
Kündigen deswegen? Naja. Den meisten ist es immerhin peinlich, wenn man es nicht nur sieht, sondern kommentiert.
Weiss einer eine Studie, die wissenschaftlich belegt, dass Passivrauchen gesundheitsgefährdend ist ?
Ich finde Mundgeruch, Schweißgeruch, fettige Haare und einiges mehr übrigens auch eine "ekelige Zumutung"…….
@4: Jo, genau, und Smog und Autoabgase sind ja auch nicht gesundheitsgefährdend, nur wenn man mit den Lippen am Auspuff hängt – das wär dann so wie Klebstoff schnüffeln. ;)
@ 2 endlich sagt es mal einer, Nichtrauchen gefährdet die Gesundheit. Diese unverqualmte Luft, schrecklich!
@ 4 auch die Klimaveränderung ist nicht erwiesen, nichts ist erwiesen, auch wenn einer Bockmist schreibt, das ist wenigstens eine gefühlte Erwiesenheit!
Ich hab mal von irgendjemandem gehört: Das was Raucher mit Nichtrauchern machen, nennt man bei Nichtschwimmern ertränken.
Kann mich dem nur anschließen.
Ich hatte lediglich nach der wissenschaftlich objektiven Quelle der Behauptung gefragt.
Ein Quellennachweis also.
Mehr nicht.
Oder holen Sie Ihren Meinungen (!) aus den Medien (!) – aus x-ter Hand also ?
Sonst ist man an dieser Stelle doch viel sachlicher, kritischer.
Ich würde übrigens wirklich gerne wissen, ob Passivrauchen karzinogen ist (aber wie gesagt: datenbelegt bitte) – rauche immerhin seit 40 Jahren ohne jedwede Atemwegsauffälligkeiten mit. Könnte ja anfangen, mir Sorgen machen zu müssen.
… und wenn wir schon bei den Schwimmern sind. Raucherzonen sind in etwa so nützlich wie eine Pisserzone im Schwimmbad.
@4 http://www.surgeongeneral.gov/library/secondhandsmoke/
@4
eine Studie findest du hier:
http://www.surgeongeneral.gov/library/secondhandsmoke/
mal sehen, ob das jetzt durch den seltsamen Kommentierungsfilter hier geht :)
@2: Und was ist mit den Mördern, die (durch Strafgesetze) zum Nicht-Morden genötigt werden?
@6: Der Vergleich mit der Klimaveränderung hinkt schon ziemlich. Natürlich kann quasi nichts in einem absolut strengen Sinne erwiesen werden, aber es ist schon was anderes, wenn man die Aussagen, dass erstens im Rauch der Zigarette gewisse Substanzen enthalten sind, zweitens diese Substanzen extrem gesundheitsschädlich sind, und drittens Passivraucher den Rauch von Zigaretten einatmen, zusammenfügt, als wenn eine Veränderung des Klimas, die sehr viele Gründe haben kann, in einen Kausalzusammenhang mit gewissen Ereignissen gebracht werden soll.
@4: Dass Passivrauchen gesundheitsgefährdend ist, ist im Prinzip so offensichtlich, dass es keines Belegs bedarf. Wie gefährlich es genau ist, darüber gibt es jede Menge Studien, bsw. zu finden im Internet durch eine Suche bei Google Scholar.
Für sowas brauch man keine Studie. In unserm Labor sind die ganzen Zutaten für Zigaretten, besonders die mit Menthol-Düften und ähnlichem alle mit einem T+ gekennzeichnet. Das bei der Verbrennung Benzol und andere organische, höchst karzinogene Verbingungen entstehen ist einfach Fakt. Diese atmet allerdings hauptsächlich der Passivraucher ein, da der Raucher hinter seinem Glimmstengel sitzt und sich über Teer und Niktoin freuen darf. Die hohe Temperatur seines Glimmstengels verhindert nämlich das er diese Verbindungen einatmen muss …
@4
Passivrauchen ist erwiesenermaßen völlig ungefährlich. Die Schadstoffe in der Zigarette (Teer, Nitrosamine,Benzypren usw.) sind intelligent. Sie merken sich wer die Zigarette angezündet hat und wirken nur auf diese Person. Problematisch wird es für einen Nichtraucher nur wenn er einer anderen Person Feuer gibt.
@13 (kleine Korrektur)
Die inhalieren Raucher wie Nichtraucher gleichviel, ausser der Raucher hängt zwischen den Zügen an einem Beatmungsgerät :)
DW.
Nun ja, ob der US-Gesundheitsminister wirklich die beste Quelle ist, wenns um die Gefahren des Passivrauchen geht?
Skeptiker finden interessante Informationen unter dem link zu meinen Initialen (ist wirklich der Musiker Joe Jackson, der sich mit dem Thema befasst).
Nur eines: In Deutschland sterben jährlich Hunderte durch Alkohol im Straßenverkehr und Tausende an sonstigem Alkoholmissbrauch. Aber Alkohol stinkt halt nicht so sehr. Kann mir jemand einen Menschen namentlich benennen, der nachweislich am Passivrauchen gestorben ist?
Hallo @'s
wenn wir anfangen wollen, jedes Mal das Rad neu zu erfinden, sprich zu Belegen ob Rauchen gefährlich ist usw. brauchen wir nicht mehr zu diskutieren.
Frei nach dem Motto: die Erde wurde in 7 Tagen erschaffen und ist im übrigen eine Scheibe…
Hier gibt es 17500 Studien zum Passivrauchen:
http://scholar.google.com/scholar?hl=en&lr=&q=%22Passive+smoking%22&btnG=Search
Vielleicht kann da ja mal ein Passivrauchen-ist-nicht-ungesund-Vetreter 10 Studien raussuchen, die seine These untermauern, ich habe stichprobenartig erstmal keine einzige gefunden. Danach kann er dann noch anfangen die Studien, die eine eindeutige Gesundheitsgefährdung durch Passivrauchen zeigen, kritisch zu bewerten. Sobald ihm das bei etwa 20 Studien gelungen ist, kann er sich wieder melden.
@16: Alkohol ist am Arbeitsplatz auch verboten.
@16: Im Strassenverkehr ist nachweislich bisher noch niemand in Deutschland gestorben. Nur an inneren Verletzungen, Verbrennungen, Blutverlust oder sonst irgendwas ähnliches.
An passiv Rauchen ist in Deutschland nachweislich noch niemand gestorben, nur an Herzinfakten Lungenkrebs und anderen Krebsarten und ähnliche Krankheiten…
Einigen wir uns doch auf Folgendes:
Wer nicht raucht, stirbt gesund. Und gesund sterben… wo liegt denn da der Sinn? ;)
@19:
In vielen Abteilungen meiner Firma (Verwaltung, EDV, etc.) ist das Rauchen direkt am Arbeitsplatz gestattet.
Aber mein Arbeitgeber erlaubt auch Alkohol am Arbeitsplatz nicht nur, in der Kantine wird das Bier sogar frisch gezapft und in den Getränkeautomaten gibt es mehr Fächer für alkoholhaltige Getränke als für alkoholfreie.
Also ich muss mal schon sagen, dass ich es zu krass finde. Warum hängt Deutschland so hinterher, in anderen Ländern gibt es darüber keine Diskusionen… Doch hier in Deutschland wir das Rauchen am Arbeitsplatz nicht einfach verboten, nein man kümmert sich eher darum ein Gesetzt zu erlassen, dass Passivraucher kündigen können…
Sorry, da kann ich mir nur an den Kopf fassen….
Aber eins ist ja klar, bei dem übermäßigen Jobangeboten, kann man es sich ja leisten zu kündigen…
Sport frei…
Heißt das dann im Kehrwert, dass ich als Raucher kündigen darf, wenn nicht geraucht wird in meiner Nähe?
Ich dachte über Raucher diskutieren war gesten ? Heute hacken wir auf dicken Menschen rum. :-)
@23: Bezeichnend für Deutschland wäre doch bestimmt auch die Unterzeichnung einer freiwilligen Selbstverpflichtung über einen sauberen Arbeitsplatz mit der Industrie… wie man es schon mit den Bars und den Abgaswerten der Autos probiert hat.
@24, Jupp:
Ja, aber nur, wenn du am Arbeitsplatz zum Passivnichtrauchen genötigt wirst.
@25, xx:
Naja, das mit den Dicken ist eine modische Erscheinung. Auf Raucher einzudreschen ist hingegen zeitlos.
@ topic:
Mein Gottchen. Man kann doch ein bisschen Rücksicht aufeinander nehmen, oder? Der Raucher muss doch seinen Mief nicht zum nichtrauchenden Kollegen pusten. Genausowenig muss der Nichtraucher sich zwischen die Raucher setzen. Wir sind doch nicht im Kindergarten. Meiner Meinung nach sollte das Ganze mit ein bisschen Vernunft zu regeln sein.
Grüße!
Naja, Deutschland leistet sich den Luxus, minder qualifizierte Menschen ohne daß ihre Arbeitskraft abgefragt wird; zu bezahlen.
Bald ist die Robotik so gut, daß man kaum noch nicht hochqualifizierte Fachkräfte braucht. In naher Zukunft wird man auch in der Lage sein, viele Krankheiten durch sogenanntes Therapeutisches Klonen besiegen zu können.
Was meinst du, wie dann die Ethische Diskusion entbrennt, wer ewig Leben darf, und wer nicht.
Da momentan die Bevölkerungsschichten am stärksten Rauchen, die in Zukunft entbehrlich sein werden, und die Kinder von diesen, dank der Sauerstoff unterversorgung im Kindesalter sich auch schwer zu hoch Qualifizieren Fachpersonal ausbilden läßt. Gebt ihnen weiter Zigarretten. Damit ist Sichergestellt, daß jedes Jahr eine Großstadt vorzeitig den Löffel abgibt, und es wird wieder versteckt eine Selektion ausgeführt.
Würde man diese Selektion offen ausführen, dann wäre das Geschrei wieder groß; so regen sich doch nur ein paar genervte Nichtraucher auf.
wie wäre es damit? http://www.weltwoche.ch/audio/mp3/Weltwoche_170107_Stadler.mp3
@4: das kommt aber auch bei Rauchern noch mit dazu …
Hmmmm… Wird damit eins der Hauptargumente für ein allgemeines Rauchverbot hinfällig?
@31: ??? Wieso sollte?
@2 Hab dazu etwas neulich etwas gelesen. Da geht es um eine Passivraucher-Studie in Irland(da wurde Rauchen u.a. in Kneipen verboten – und die Kellner wurden untersucht):
Das Vorher-nachher-Prinzip verleiht der Studie eine besondere Glaubwürdigkeit. Meist wird der Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Krankheiten nachgewiesen, indem beispielsweise Lungenkrebspatienten befragt werden, ob, wann und wie lange in ihrer Umgebung gequalmt wurde. Doch für diese Studie konnten sich Clancy und seine Kollegen die Pub-Mitarbeiter zuerst mit und dann ohne Rauchbelastung vornehmen.
Mehr dazu unter http://www.taz.de/pt/2007/03/21/a0105.1/text
(im Artikel wird ab ca. der Hälfte auf diese Studie eingegangen)
@28 "Da momentan die Bevölkerungsschichten am stärksten Rauchen, die in Zukunft entbehrlich sein werden, und die Kinder von diesen, dank der Sauerstoff unterversorgung im Kindesalter sich auch schwer zu hoch Qualifizieren Fachpersonal ausbilden läßt."
Ähm, wie meinen? Davon abgesehen, dass Ihre Aussage jeglicher Logik entbehrt – man muss das anders einschätzen lernen:
Gesetzt den Fall, dass Mensch sich gewissen Noxen zur Exposition stellt, wird es, den Wahrscheinlichkeiten der Evolutionstheorie folgend, in Exitus oder Resistenz münden; zugegeben in weitläufigen Zeiträumen und somit dem Exponierten zum gesundheitlichen Nachteil (ja, wahrscheinlich auch den Passiv-Rauchern), womit aber in Aussicht gestellt sei, dass in entfernterer Zukunft die Nachkommenschaft sich widerstandsfähig zeigt. Wie schrieb schon, der von mir sehr geschätzte, F. Nietzsche: "Was uns nicht umbringt, macht uns stark". Dass dies weniger im Individuum sondern mehr in der Erbschaftsfolge sich bestätigen muss, ist dabei kein grosser Umstand; wir sind in erster Linie nichts weiter, als die "Brücke zum Nächsten". Die völlige Abwesenheit schädlicher Einflüsse, im Besonderen der physiologisch wirksamen, erzeugt (allergie-)anfällige Menschen. Also Leute, gebt euch alles! Und den anderen auch. Oder so…
@23 Komisch ist eher, dass Deutschland es sich offenbar leisten kann, dass Menschen am Arbeitsplatz krankgemacht werden. In Österreich ist Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz zumindest auf dem Papier vorgeschrieben (mit der Einhaltung haperts leider enorm, und es gibt zudem unsinnigerweise eine Ausnahme für in Gastronomiebetrieben Beschäftigte). Dass Gesundheit Vorrang haben sollte, ist wohl klar – solchen Menschen einen Vorwurf zu machen, finde ich ziemlich heftig – die richtige Adresse für Vorwürfe wären jene, die bedenkenlos die Gesundheit ihrer ZimmerkollegInnen aufs Spiel setzen.
also ich hab noch keine studie gelesen die beweisen kann , das die Nichtraucher die an Lungenkrebs gestorben sind , durch passivrauchen an Lungenkrebs erkrankt sind . Es werden immer nur statistiken genannt in denen aber niemals werte bearbeitet wurden ob und wie lange und wie oft ein Krebskranker Nichtraucher passiv Rauch ausgesetzt war .