Atze Schröder, unfreiwillig komisch

Komiker Atze Schröder möchte nicht, dass sein bürgerlicher Name irgendwo erwähnt wird. Auch nicht in der Wikipedia.

Damit nimmt ein juristisches Kabinettsstückchen seinen Lauf, über das der Betroffene selbst bericht. Ich wünsche gute Unterhaltung.

84 Gedanken zu “Atze Schröder, unfreiwillig komisch

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    Verklagt er jetzt auch noch das Deutsche Patent- und Markenamt, da ja über dessen Webseite&Datenbank sein Name leicht herauszufinden ist?
    Nun ja, er klingt ja auch komisch ;-)

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    Würde das heißen, dass ich mich ebenfalls auf einen Prozess einstellen müßte wenn ich den, mir seit mittlerweile 10min bekannten, richtigen Namen jetzt hier schreibe?

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    @2 Vor einigen Monaten Zeit war die Domain atzeschroeder.de auf den gleichen Namen registriert wie die Wortmarke.

    Mittlerweile aber nicht mehr. Hubi, dass mit dem DPMA kriegst Du auch noch hin :-)

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    Für den Fall der Nennung des Klarnamens in den Kommentaren dieses Blogs und der darauf zu erwartenden Reaktion der RAe des Herrn, der die Kunstfigur Atze Schröder verkörpert, bitte ich Udo Vetter jetzt schon darum, uns (die Leser seines Blogs) am diesbezülichen Schriftverkehr teilhaben zu lassen.

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    Der Bitte von Udo Vetter möchte ich mich anschließen. Wer den Namen veröffentlichen will, tue das bitte auf seiner eigenen Website – zumindest solange das (noch nicht rechtskräftige) Urteil des LG Berlin im Raume schwebt.

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    (Text editiert. Antwort auf die Frage unten: Ja. U.V.)

    Geht das zu weit? ^^
    BTW, da es mitlerweile zu einem Rechtsstreit kam, würde ich ein öffentliches Interesse bejahen.

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    Manche Menschen haben die schöne neue Medienwelt offenbar noch nicht verstanden. Der Versuch, seinen Namen geheim zu halten, ihn aber gleichzeit in öffentlich einsehbaren Registern stehen zu haben, ist so erfolgversprechend, wie der Versuch den Sonnenaufgang geheimhalten zu wollen. Irgendwann kann’s jeder sehen, der die Augen nicht fest verschlossen halten will.

    Ein Heino hat die menschliche Größe, zu seinem Namen “Heinz Georg Kramm” zu stehen. Andere Künstler beweisen, daß ihnen da viel Größe fehlt.

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    Fast cooler als das DPMA ist die imdb.com. Ob ein Link zum Eintrag (gefunden über Wikipedia) genauso geahndet würde, wie die Namesnennung? Und: Kann er den Rechtsanspruch eigentlich aufrechterhalten, wenn er nicht gegen alle vorgeht, die seinen Namen verwenden?

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    Es gibt auch “Namensvettern” von Atze (unter telefonbuch.de den Namen aus dem dpma eingeben). Interessant wäre, was die zum Thema zu sagen haben. Möglicherweise würde Atze sie auf Namensänderung verklagen.

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    Gegen die Veröffentlichung meines Namens würde ich klagen :-) sagte am :

    Was ich nicht verstehe:
    Der Kläger, (Text editiert. U.V.), hat seine Klage zurückgezogen. Also eigentlich ein Sieg für Herrn Klempert, der anscheinend nicht so einfach einzuschüchtern ist.

    Aber WARUM IST DER NAME DENN NUN AUS DER WIKIPEDIA VERSCHWUNDEN?
    (Klarname wurde entfernt und der Artikel mit einem Seitenschutz versehen.) Warum?

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    Das ist lustig.

    Bis eben kannte ich seinen richtigen Namen auch nicht, aber es ist einfach zu leicht, ihn im Netz zu finden.

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    Also, das Editieren macht mir zu viel Arbeit. Wer den Namen schreibt, wird komplett gelöscht.

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    Hat er eigentlich mittlerweile auch das Markenpatentamt verklagt? Dort ist bei dem Eintrag seiner Marke sein richtiger Name ersichtlich ;)

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    Wer wikipedia wegen sowas verklagt gehört boykottiert… Wobei ich nichtmal weiß was er überhaupt macht…

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    Bin immer wieder erstaunt, wie humorlos Comedians sein können. Gut, der richtige Name passt nicht zur Figur Atze und auch der Geburtsort killt auch einige Illusionen des Ruhrgebiet-Prollos aber für mich gibt’s da nur noch eine Konsequenz. Die nächste Comedyshow von dem werd ich mir nicht mehr live geben. Dann lieber Dieter Nuhr, der übrigens wirklich so heißt oder Bernhard Hoecker, der sogar seine Website komplett selbst macht.

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    Sorry, ich hatte doch nur Vorname und den ersten Buchstaben vom Nachnamen angegeben (Bsp: Max M. statt Max Mustermann). Ist das nicht gängige Praxis bei (Zeitungs-)Berichten über Prozesse? Sogar bei Personen, die nicht im öffentlichen Interesse stehen, ist das die übliche Vorgehensweise, oder?

    Dieses Blog ist Beispiel für den vorauseilenden Gehorsam des “guten Deutschen”: Selbst Namensabkürzungen, die vollkommen üblich sind, hat “Atze Schröder” mit seiner Klage unterdrücken können.
    Genial der Mann: Klage zurückgezogen und trotzdem gewonnen!

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    Das steht der dämliche Name!!

    So ein Ar***! [Patent- und Markenamt nämlich scheint nicht mehr zu funktionieren].

    @ Udo: In was für einem Land leben wir denn?
    “Ich bitte eher darum, den Namen nicht zu schreiben.” ..

    Darf man den Vornamen schreiben?
    Noch findest du das demokratisch? Könntest du es etwas juristischer formulieren, uns z.B. die Gesetzte zeigen, nach denen die Nennung eines Namens verboten ist? Welche Drogen nimmt denn Ihr Kollege “Schlechter Scherz”? :-)

    MfG

    (Text editiert. U.V.)

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    Viel interessanter als den Realnamen von einem Komiker, der schon mal als Markeninhaber vom (ich glaube) RA-Blog aufgezeigt wurde (und den ich natürlich auch schon wieder vergessen hatte), finde ich eigentlich die Frage, wie man gegen Wikipedia u.ä. vorgehen sollte, wenn dort wirklich mal was im Argen liegen sollte.

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    @ Nr. 25: Ich glaube, Udo Vetter hat einfach keine Lust ein Antwortschreiben auf eine möglicherweise wegen der – auch nur teilweisen – Namensnennung abgeforderte Unterlassungserklärung zu diktieren und geht daher auf Nummer Sicher.

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    @27: An den Betreiber des Wikis wenden oder an denjenigen, der “das Arge” in das Wiki gestellt hat. Für beides gibt es historische Beispiele.

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    Auch interessant finde ich, dass wenn man nach dem echten Namen googlet, man als erstes einen Link zum Wikipedia-Artikel bekommt ;-)

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    @27: gegen den, der im impressum der enzyklopädie steht. der kann die inhalte auch entfernen, aber nicht irgendwelche domaininhaber, admin-c’s oder vereine in deutschland.

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    @30: Und zum Artikel über den Vornamen. Wo dann Herr Schröder als Beispiel für Menschen, die so heißen, steht. Also, der Inhaber der Wortmarke.

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    Es gibt eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin. Diese verbietet einer Zeitung, Atze Schröders bürgerlichen Namen zu nennen. So lange diese Entscheidung in der Welt ist, habe ich in der Tat keine Lust auf Kontakt mit Atze Schröders Anwalt in dieser Sache.

    Wer das für vorauseilenden Gehorsam hält, kann den richtigen Namen ja gern auf seiner Seite schreiben. Und mich als Verfahrensbevollmächtigten nehmen :-)

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    Realnamensuche bei google:
    Ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 159.000 für xxxxxxxx xxxxxx

    Viel Spass mit den Klagen, Herr “Schröder”.

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    @29 (Mathias Schindler) & 31 (m:e)
    Genau das waren auch meine ersten Gedanken. Wenn das im gegenseitigen Einvernehmen klappt, ist die Sache ja auch schon aus der Welt.
    Wenn nicht, wird es wohl trotzdem oder gerade deshalb publik. Bei all den Datenschutzdiskussionen, die wir nicht zuletzt auch hier geführt haben, gefällt mir das nur bedingt, so unterhaltsam das für den vorliegenden Fall auch sein mag.

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    “[Patent- und Markenamt nämlich scheint nicht mehr zu funktionieren]”

    Bei mir funktioniert das prächtig… :-)

    Wenn die – hier nicht zu nennende – Person sich überlegen sollte, die Marke zu veräußern (zB auf das Management), um weiterhin in der Psedonymität verschwinden zu wollen, steht der Name dann aber immer noch in UG80. Und selbst wenn man sie da gelöscht bekommen sollte: Spätestens über eine Einsicht in die Akte beim DPMA bekommt man Klarheit.

    Und diese Einsicht bekommt man ziemlich einfach:

    Ҥ 62 MarkenG Akteneinsicht; Registereinsicht

    (1) Das Patentamt gewährt auf Antrag Einsicht in die Akten von Anmeldungen von Marken, wenn ein berechtigtes Interesse glaubhaft gemacht wird.
    (2) Nach der Eintragung der Marke wird auf Antrag Einsicht in die Akten der eingetragenen Marke gewährt.
    (3) Die Einsicht in das Register steht jeder Person frei.”

    Antrag stellen, Akte einsehen und schon war’s das mit der Pseudonymität…

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    Also erst die Sache mit dem durchgedrehten amerikanischen Richter, jetzt diese Story da – ist heut Tag der Psychos ?

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    Hubi wird demnäxt trällern: “Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpel-Heinzchen stieß……..”

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    Aber vor allen Dingen: Was soll das?
    Was will der Mann damit bezwecken?
    Man kann doch nicht als Comedian durch die Medien springen und dann so tun, als ob die reale Person dahinter nicht auch in der Öffentlichkeit stehen würde!
    Immerhin ist Mister X ja nicht beim Urinieren fotografiert worden oder so.

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    Für mich ein billiger Abklatsch von »Du weißt schon wer« oder »Er-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf« ;-)

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    @ 33 U.V. Also, das enttäuscht mich nun doch ein bisschen, Herr Kollege! Wo bleiben Sportsgeist und Kampfeslust – auch und gerade, wenn es gegen den Schutzpatron der Jagd geht?

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    Und was ist mit mir: Mich interssiert es einen scheißdreck überhaupt nicht, wie Atze “ich klopf mir auf die Schenkel” Schröder heißt, wo er geboren wurde und überhaupt. Und jetzt muss ich das überall lesen.

    Ich will aber nicht.

    Wen kann ich jetzt bitte wo verklagen? Am Liebsten auf 65 Milionen Euro.

    *g*

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    Ich bin sicher ein humorvoller Mensch, aber bei dieser Art von Humor steige ich nicht dahinter – sie erschließt sich mir einfach nicht oder habe ich etwas nicht verstanden?

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    Und der nächste “Promi”, der versucht, Zahnpasta in die Tube zurück zu drücken. Am Ende saut man sich nur selber ein. Insbesondere Komiker, wenn sie als extrem unentspannte und (was die Kohle angeht) auch noch dreiste Klage-Bluffer rüberkommen.

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    Das Ziel der ganzen Aktion ist doch ganz einfach. XY alias Atze Schröder will, dass man darüber spricht, und er somit seine Bekanntheit und das Intresse für ihn steigert. Wie diese Diskussion hier zeigt, ist ihm dies auch gelungen…

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    Oder vielleicht doch ein gekonnt-genialer Marketing-Gag und die Macher dahinter rennen schon brüllend durch die Gegend und blättern im neuen Porsche-Katalog: “Du Atze, hat ja wieder klasse gefunzt…”

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    Nicht nur Atzes richtiger Name, sondern auch sein Aussehen als Herr XXX soll offenbar streng geheim bleiben.
    Obwohl im Internet längst ein Foto von Atze privat kursiert das ihn ohne Lockenperücke zeigt, sagte er vor Kurzem noch in einem Interview (sinngemäß): “Ich trage keine Perücke. Ist alles echt. Der starke Haarwuchs liegt bei uns in der Familie”.

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    wo wir schon bei marken sind… hat schon jemand die marke der t-com vom 5. April gesehen? “T-Com. Erleben Sie’s einfach!” muhaha

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    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, was an der ganzen Sache so komisch sein soll. Atze Schröder ist doch wirklich gut. Sehr lohnenswert soll ein Besuch seiner Live – Auftritte sein. Und das zu ganz moderaten Eintrittskosten.

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    Das Ganze ist doch eh ein Witz. Mit Google braucht man keine Minute um rauszufinden wie der Mensch mit bürgerlichem Namen heißt.

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    @ Nr. 59: Ich habe auf Sie gewartet! ;-) Schade nur, dass U.V. den Beitrag wohl löschen wird, es sei denn RA Melchiors Appell an seinen Kampfesgeist zeigt Wirkung.

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    @ 63:
    Warum sollte man meinen Beitrag löschen?
    Ich heiße Huberta Albers, bin 47 Jahre alt, komme aus Wanne-Eickel und hab’ heute außerdem die Haare schön!
    Ich finde es aufregend, dass Sie auf mich gewartet haben.

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    Viel interessanter scheint mir folgende Frage: Ist “Atze Schröder” möglicherweise verwandt mit dem großen Hamburger Schauspieler gleichen Namens? Liegt da möglicherweise der Grund der Zurückhaltung?

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    @ 66:
    Schön, dass Sie mehr über mich wissen wollen.
    Also: Wir waren zu Hause vier Kinder. Meine drei Brüder und ich.
    Meine Brüder das sind der Heinz, der Helmut und der H… Naja, mein jüngster Bruder will nicht, dass sein Name genannt wird. Der ist da sehr eigen.
    Wenn man unsere Vornamen abkürzt, heißen wir alle “H. Albers”. Das ist doch sehr lustig. Früher fanden das die Nachbarn auch immer lustig. Deshalb hat der H. dann auch einen lustigen Beruf gewählt.
    Die anderen und ich haben das Bestattungsunternehmen unserer Eltern übernommen. “H. Albers & Co.” in Wanne – Eickel. Das kennt vielleicht der ein oder andere.

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    wie geht das dann bei gericht ab.

    Es wird aufgerufen der Kläger Herr “Namedarfnichtgenanntwerden”

    gegen

    ……………

    eigentlich könnte dann jeder auf die Idee kommen, sich “Micky Maus” zu nennen und gegen alles und jedes klagen.

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    Ein anderer Aspekt des Themas:

    Die FAZ beschäftigte sich vor kurzem kritisch mit dem Phänomen, daß viele der sog. “Comedians” nur noch, ausschließlich und ständig ihre jeweilige Kunstfigur darstellen. Ob sie jetzt ihre mehr oder weniger lustigen Scherze zum Besten geben, in einer Jury oder in einem Rateteam sitzen oder interviewt werden: Eine reale Persönlichkeit dahinter gibt es nicht mehr. Warum eigentlich?

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    Natürlich nenne ich den Namen nicht, der steht doch hier:

    (Text editiert. U.V.)

    Viel Spass beim verklagen der Fa. NV Services, in Reno, Nevada, USA. :-)

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    Naja, beim Wikipediaeintrag zu “Atze Schröder” steht der Realmname nicht mehr… Aber sucht doch einfach mal die Begriffsklärungsseite zu einem bestimmten Vornamen. :-D

    Grüße!

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    Was bringt es, dass ihr den Blog-Betreiber hier in eine blöde Situation bringt?

    Ich finde das kindisch und kontraproduktiv, dann bleiben solche “heiklen” Themen hier vielleicht eher mal verschwiegen, das kann auch nicht das Ziel sein.

    Matthias

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    @81: Da kann ich dir aber nur vollkommen Recht geben. Wir alle können lesen, schreiben und kennen Google, falls es jetzt jemanden wirklich brennend interessiert. Ich vermute mal, U.V. hat besseres zu tun, als sich mit so einem Quatsch rumzuärgern…

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    Was passiert eigentlich, wenn der Name in einer Gemeinschaftsarbeit genannt wird? Mahnt der Komiker dann jeden ab, der einen Buchstaben genannt hat?

    Ich sag einfach mal

    H

    ;-)

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