Noch mehr Großkanzlei
Das neue juristische Weblog Jungle Out There versteht sich als Gegenpol zum ebenfalls noch taufrischen Großbuden-Nerd. Schauplatz Großkanzlei. Das Duell lautet Paralegal (Diplom-Wirtschaftsjurist) gegen, nun ja, Großkotz.
Sind wir gespannt?
Also Mitleid empfinde ich bei beiden…
und eine gehörige Portion Fremdschämen!
Da sind aber viele Juristen mit Ego-Problemen unterwegs.
Gibt es Juristen ohne Ego-Probleme?
Bernie (Jurist): Selbstredend. :-)
Die Frage ist doch, ob die anderen ein Problem mit meinem Ego haben. ;-)
MfkG
Der Unbeteiligte
@ U.V. Paralegal gegen "Großkotz"? Haben Sie etwa Vorurteile?
Jetzt weiß ich endgültig warum mein guter Kumpel (Text editiert. Name auf Wunsch des – wahrscheinlich – Gemeinten entfernt. U.V.)in der kleinen feinen familiären Kanzlei seine Arbeit verrichtet.
Und wer so aus geglichen ist wie der hat ganz bestimmt keine
Ego Juristen Probleme.
Gruß vom Kumpel mit der goldenen Kundenkarte.
@4 und @5:
Auf die Gefahr hin, daß ich selbst eines Ego-Problems verdächtig werde, freue ich mich jedesmal, wenn ich sowas lese, wieder, daß ich in einem Unternehmen als Jurist tätig bin. Eine Großkanzlei würde (m)ich wahrscheinlich nicht überleben. Und ich trage (außer bei wenigen Terminen) keine Krawatte. Insbesondere nicht bei Besprechungen mit unseren externen Anwälten.
@7
was ist ein HSG Anwalt?
der Unwissende
deute ich das richtig, dass sich die beiden blogs nen kleinkrieg leisten?
Entschuldigt meine Unkenntnis – was ist ein Paralegal?
@9
HSG steht für Hunds Scheiß Gewöhnlich.
Also ein ganz normaler anständiger Jurist der geil auf Freizeit, Saufen, Weiber ist und dem sie sogenannte Karriere am Arsch vorbei geht, da er bei 50.000 €/Jahr einen viel höheren Stundenlohn hat als so ein armer Großkanzlei Untertan der zwar mind. das doppelte bekommt ( ob er es verdient weiß niemand) aber auch mindestens den 2,5-3 fachen Stundenaufwand dafür betreiben muß und auch am Samstag und am Sonntag an der Karriere arbeitet.
Gruß
vom
Wald und Wiesen Ingenieur ( ist das Pendant zum HSG Anwalt)
…beim Großkotz muss man sich schon fragen, wann der das letzte mal Sex gehabt hat. Und ich bin mir wieder sicher in meinem kleinen lustigen Institut. Eh man solche Kollegen hat…
@11
der Paralegal ist der Albtraum aller richtiger Juristen.
Ist so ne Art BA oder FH Jurist. Also nichts Ganzes und nichts Halbes.
Will sich nicht als Minijurist verstanden wissen.
Guckst du hier ist zwar von den eidgenossen aber gilt sogesehen auch für die BRD:
iwr.zhwin.ch/wb/pdf/iwr_berufsbild_para2.pdf
Gruß vom Ingenieur ohne Zusatz
Ist eine Paralegal nicht eine Rechtsanwaltsfachangestellte? So was wie eine Sekretärin für Juristen?
(Wobei die erste Assoziation zu Paralegal bei mir im Kopf Paralympics war)
Wenn man die Kerle nicht ernst nimmt, sondern als eine Art Seifenoper betrachtet, dann könnten die Blogs noch recht lustig werden.
Bei so einem Großkotz kriege ich leicht Lust, ihn in einem stillen Winkel mit seinem eigenen Schlips zu erwürgen, aber als Kunstfigur kann er bleiben. Es muß je auch Böse geben, nicht nur immer hochethische Retter der Meunungsfreiheit.
Para-Legal ?
Hat hier schon jemand "Ausgebrannt" von A. Eschbach gelesen? Der Großbuden-Nerd ähnelt sehr stark dem "Markus", bis dahin wo die eigene, "richtige", Körperfarbe beurteilt wird um nicht faul aber auch nicht krank zu wirken. Hätte nicht gedacht, dass es sowas wirklich gibt….
Bitte nicht noch mehr Käse zu Groß- und Kleinkanzleien
Bitte keine Paragrafenreiterei
@ 14: Der "Uniabsovent" [sic], der mit Sicherheit nicht Germanistik studiert hat, sollte lieber richtig schreiben lernen. Und nein, ein Paralegal ist kein BA- oder FH-Jurist (seit wann gibt es eigentlich bitte BA-Juristen ?!), sondern ein/e Rechtsanwaltsfachangestellter/r
Das neue juristische Weblog Jungle Out There versteht sich als Gegenpol zum ebenfalls noch taufrischen Großbuden-Nerd.
Ich halte beide Blogs für Fakes.
Das krampfhafte Bemühen, jedes nur denkbare Business-Klischee zu bedienen, ist einfach zu offensichtlich.
Und das Vorhandensein eines Grundwortschatzes in Bürodenglisch ist für mich kein Beleg für Kompetenz. Eher im Gegenteil.
Paralegal stammt wohl aus dem Mediziner-Slang. Dort ist ein "Paramedic" in den angelsächsischen Ländern ein Rettungssanitäter, sozusagen "Hilfsarzt".
Nein – wir sind nicht gespannt!
Nette Fakes – aber mehr auch nicht ….
Der "Volljurist" (22) sollte sich ins Gedächtnis rufen, dass "Paralegal" ein Berufsbild aus dem Common-Law-Bereich ist, das in Deutschland außerhalb von amerikanisch geprägten Großkanzleien nicht existiert. Rechtsanwaltsfachangestellte machen bei weiten nicht die selben Arbeiten wie Paralegals.
http://en.wikipedia.org/wiki/Paralegal
@ 22 (Volljurist):
…seit dem: http://www.fh-fresenius.de/index.137.html
Fakes. Meine ich auch. Der "Gegenschlag" hat auch zu gutes Timing.
Das ist bestimmt eine neue Werbeaktion von Calvin Klein.
"GBNJOT", erhältlich auch als Deo und After Shave. Deshalb redet GBN so oft vom Rasieren und von Stinkesekretärinnen.
Um auf Udos Eingangsfrage zurückzukommen: Ja, ich bin gespannt. Wenn das alles ein Fake ist, ist es wenigstens gut geschrieben. Lieber ein saftiges GBN-Posting als zehn langatmige Spreeblick-Traktate.
Beobachen und sich drüber amüsieren.
Und wenn Werbung auftaucht – aus den Favouriten löschen.
ein stiller Mitleser
Und ich dachte schon ein Paralegal sein ein Anwalt mit Behinderung.
@29: Wenn das alles ein Fake ist, ist es wenigstens gut geschrieben.
Nun ja, auf mich wirkt das Ganze übertrieben bemüht. Eine Umsetzung des Daily-Soap Konzeptes wie Dallas oder Denver-Clan.
Die Branchen sind austauschbar. Es könnte sich, so, wie das erzählt wird, auch um eine Werbeagentur, Softwarefirma oder Unternehmensberatung handeln.
Die Wahl fiel wahrscheinlich deshalb auf Großkanzlei, weil Jura-Blogs gerade angesagt sind.
Nein, ein Paralegal ist natürlich telepathisch begabt, und weiß schon was der Partner will, bevor der es ausspricht.
Kritik mag die Großbude nicht. Kommentare werden hart zensiert…
Hatte zuerst einen hübschen Freudschen:
Paral-egal.
Insektenschutzfixierte Hausfrau eben ;-)
@23: Ich halte beide Blogs ebenfalls für Fakes.
Mir ist nur noch nicht klar, welcher Beweggrund dahinter steht. Das mit der Werbung mag stimmen – erst die Leser anfüttern, dann die Produkte einstreuen.
Nein, gespannt sind wir nicht. Solche "Duelle" führe ich nicht.
@34: Schauen Sie auf die vorhandenen Kommentare und sie sehen, dass ich nicht hart zensiere. Ich zensiere nur grobe Ausfälle und unflätige Beschimpfungen, die den Bereich des Strafbaren tangieren.
Zu der Frage "Fake oder nicht" habe ich mich bereits geäußert. Dem ist auch weiterhin nichts hinzu zu fügen.
Zu der Kritik, ich würde nur über den Alltag und nicht über die rechtlichen Aspekte des Alltags berichten, nehme ich wie folgt Stellung:
Die von mir bearbeiteten rechtlichen Problemstellungen sind so speziell, dass jeder, der in der Materie steckt, sofort auf meinen Arbeitgeber schließen könnte. Ich betreibe das Blog aus Spaß an der Sache und um von den gigantischen Werbeeinnahmen ständig luxuriös Essen zu gehen. Das Risiko, das ich damit eingehe ist meins und es bleibt daher auch mir überlassen, es durch Verfremdungen im Rahmen zu halten.
Ich danke jedenfalls dem Kollegen Vetter für die zumindest zunächst freundliche Berichterstattung, glaube jedoch nicht, Anlass für Beleidigungen geboten zu haben.
MfG
GBN
naja, mehr kotz als groß. aber lustig ists schon!
und ob es wirklich ein fake ist?! die gelegentlichen rechtschreibfehler sprechen doch eher gegen ein fake, da würd man sich mehr mühe geben. :-)
Ich frage mich, ob der Blogeintrag vom 7. Juni 2007 schon zu Abmahnungen geführt hat… Ein Begriff wie <a href="http://grossbudenn.blogspot.com/2007/06/feiertag.html" rel="nofollow">"Crackberry"</a> zu benutzen, halte ich doch für sehr gewagt.
@ 38:
Indeed.
@38:
Nein, Rechtschreibfehler machen das Blog authentischer.
Wäre es fehlerlos, sähe es zu sehr nach Fake aus.
Das ist wie früher beim Abschreiben in der Schule – ein paar Fehler muss man einbauen, sonst fliegt man auf. :-)
War Flick in John Grishams "der Regenmacher" nicht ein paralegal?
GBN ist kein Fake, glaube ich. Aus dem Jurawelt-Forum entsprungen, vielleicht ein bisschen übertrieben/aufgepeppt, aber im Wesentlichen real. Und dieser "Paralegal", dem tropft das Selbstmitleid/der Minderwertigkeitskomplex so aus den Zeilen ("Rubrik Demütigungen"! oh Mann!), das könnte schon echt sein.
Ich halte beides für mehr oder weniger gut gemachte Satire.
Ich glaube ich bitte jetzt doch mal um anwaltlichen Beistand. Auch in der Gefahr mich zu blamieren. In welchem Gerhältnis stehen den nun "Partner" und "Associates" zu ihrer Kanzlei?
Gerd
Großbudenotto und Paralegalweichei sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein und dieselbe Person. Ein gelangweilter Hobby-Autor.
Wetten, daß?
Also ich finde beide unterhaltsam. Schreiben zwar beide Schwachsinn, aber den wenigstens vom Schreibstil her sehr gut. Ich würde an deren Stelle nur hoffen, dass ihr wahrer Name nicht ans Licht kommt. Weniger wegen den Kanzleien (Die es vermutlich sowieso nicht gibt, ich schließe mich den Fake-Theorien an ;)), sondern weil ich es höchst peinlich fände, als Autor von so etwas bekannt zu werden (Auch wenn ich selber nicht viel sinnvolleres in meinen Blog schreibe, dafür aber 100% nicht unecht).
Gerd: Associates sind abgestellte Rechtsanwälte, Partner sind Teilhaber die Firma.
Andreas Schwartmann: Wette verloren, aber danke für die Blumen
McDough, ich fände es unangenehm, deswegen meine Karriere behindert zu sehen. Als Autor eines der erfolgreichsten deutschen Lawblogs mit mehreren zehntausend Besuchern in der ersten Woche, sehe ich keinen Grund für Scham. Den Unterhaltungswert hat noch niemand bestritten. Und dies alles hier ist nur Unterhaltung.
MfG
GBN
Freudsche Fehlleistung: Angestellt, nicht abgestellt.
@:48,49
Danke für die Aufklärung. Und ich dachte schon nur in der IT-Branche hätten die meisten einen an der Klatsche. Vor 8,9 Jahren habe ich einige Monate als Externer bei der deutschen Niederlassung eines internationalen Softwarehauses gearbeitet. Der Niederlassungsleiter hatte den schönen Titel eines General Manager Middle Europe oder so ähnlich. Aber wenn er die Toilettenpapier Marke wechseln wollte musste er das o.k. aus den USA holen.
Der Gerd
Ich halte paralegal fuer ein fake. Erstens verstehe ich nicht, warum ein Wirtschaftsjurist Laschen kleben sollte und zweitens darf man als Referendar zwar diktieren und die Sekretaerinnen bitten etwas zu kopieren, wer das SAGEN hat bleibt aber trotzdem klar: sie. Das Feindbild Referendar halte ich fuer pure Erfindung.
Das einzige was mir bei beiden fehlt ist das Impressum. Mal sehen wann der erste Abmahnverein es bemerkt.
@52: Mich würde interessieren, was die für einen Aufwand machen würden, um herauszufinden, wer der Autor ist. Wenn sie Pech haben, bekommen sie das nämlich nicht heraus ;o)
@51:
Das deckt sich mit meiner Erfahrung als Referendar bei einer Boutique. Kann natürlich sein, daß das in Großkanzleien anders ist. Aber irgendwie personalpolitisch/motivationstechnisch/wirtschaftlich sinnvoll wäre das nicht.