27.6.2007

Setup

Florian Holzhauer verrät, wie es beim law blog hinter der Kulisse aussieht:

Der lawblog nutzt die jeweils aktuelle Version von WordPress mit mehreren Plugins, wp-cache, Spam Karma, Link Truncator und einige von mir handgeschriebene Patches und Plugins, die alle eher administrativer Natur sind. Das ganze dann verpackt in einen lighttpd mit chroot environment.
In dieser Kombination wuppt der Webserver, irgendein Standard-2Ghz-1GB-Ding, ohne nennenswerte Last alle Weblogs, die der Rechner beherbergt. Für den Fehlerfall wird Datenbank und Documentroot regelmässig auf zwei andere Maschinen gespiegelt, die gegebenenfalls Hot-Failover machen können.

Das muss allerdings absichtlich manuell passieren.

Als nächstes Bastelprojekt für die Zeit nach dem Camp steht dann an, die Datenbank in Echtzeit zu syncen, um so bei extrem hoher Last auch DNS-RoundRobin mit zwei Webservern zu fahren. Realistisch betrachtet ist das Overkill, da selbst eine Spon- oder Heise-Verlinkung den aktuellen Server nicht sonderlich kratzen, aber ich finde das Projekt spannend.

Quelle

45 Kommentare zu “Setup”

  1. NoOneYouKnow meint: (27.6.2007 um 21:44) AntwortenReply to this comment

    So, jetzt weisse Bescheid, Schätzelein. :-)

  2. M. meint: (27.6.2007 um 21:45) AntwortenReply to this comment

    Gleich schlagen hier wieder diejenigen auf, die es noch besser können.

    Pragmatisch, quatschig, gut!

  3. hs meint: (27.6.2007 um 21:49) AntwortenReply to this comment

    Tjo, unspektakulär.

  4. autosepha meint: (27.6.2007 um 21:53) AntwortenReply to this comment

    Hmm.. Syncen in Echtzeit als Bastelprojekt? Wenn da ein Mysql-Server als Datenbank drunter klemmt, dürfte sich das Projekt auf ein paar Zeilen in den Konfigurationsdateien auf den beteiligten Servern beschränken.

  5. hs meint: (27.6.2007 um 21:56) AntwortenReply to this comment

    Ginge es eigentlich irgendwie das hässliche index.php aus den URLs loszuwerden, oder ist das mit lighttpd nicht möglich?

  6. M. meint: (27.6.2007 um 21:56) AntwortenReply to this comment

    #4: Du würdest das ohne vorherigem Test in Deiner Frickelumgebung produktiv einsetzen? Viel Spaß.

  7. M. meint: (27.6.2007 um 21:59) AntwortenReply to this comment

    #5: Nein, die Konfiguration von Rewrites ist mit dem lighthttpd genauso möglich wie mit anderem. Es dürfte hiostorische Gründe haben, vor allem die Auffindbarkeit älterer, gut verlinkter Artikel, deren Wegfall das Ranking in Suchmaschinen negativ beeinflussen würde. Die Alternative, für alte Artikel eigene Zuordnungstabellen (alte URL auf neue URL) anzulegen, ist auch mit Arbeit verbunden.

    Und zu den Tugenden guter Admins gehören nunmal Faulheit und Hybris.

  8. autosepha meint: (27.6.2007 um 22:05) AntwortenReply to this comment

    @6: Oh, "Frickelumgebung", da merkt man, dass man es mit dem einzigen Profi hier zu tun hat…. Na, denn viel Vergnügen beim professionellen basteln.

  9. M. meint: (27.6.2007 um 22:09) AntwortenReply to this comment

    #8: Wieso, wenn ich etwas testen möchte, ziehe ich ein paar vorbereitete "Frickelumgebungen", also VMware-Images aus meinem Archiv und teste drauf los — vielleicht einmal mit Debian um festzustellen, dass dessen MySQL zu alt ist um es dann mit Ubuntu nochmal zu versuchen. Bei Spielereien wie der MySQL-Synchronisation vergehen für die Suche nach einem brauchbaren Setup schnell ein paar Stunden. Die wenigen Zeilen sind also relativ.

  10. autosepha meint: (27.6.2007 um 22:24) AntwortenReply to this comment

    @9: Sorry, ich hatte wohl den ersten Kommentar missverstanden und das "Deine" so gelesen, dass ich das in meiner "Frickelumgebung" ja ruhig tun könnte…

    Ein paar Stunden kostet das Einrichten in der Tat. Es ist aber weit weniger aufwendig, als ich erwartet hätte. Ich habe das hier mit einem 4.1er Mysql u. a. an recht zentraler Stelle (libnss-mysql) laufen. Funktioniert hervorragend, insbesondere auch das Re-synchronisieren, wenn der Slave-Rechner down war.

  11. nixloshier meint: (27.6.2007 um 22:31) AntwortenReply to this comment

    und auf welcher version läuft dieser "florian holzhauer"?

  12. AchimerJung meint: (27.6.2007 um 23:25) AntwortenReply to this comment

    ja, neeee, is kla!

  13. AchimerJung meint: (27.6.2007 um 23:25) AntwortenReply to this comment

    nachtrag: wo ist eigentlich der Fluxkompensator??

  14. Treater meint: (27.6.2007 um 23:46) AntwortenReply to this comment

    Gut zu wissen, dass die Daten des Lawblogs viel gesicherter sind als die der Bundeswehr (angeblich…) ;)

  15. toebi meint: (27.6.2007 um 23:47) AntwortenReply to this comment

    @ 13 der war zeitweilig vom Imperator in Besitz genommen worden, von den Chinesen beim Bau des Brilliance und Windstar kopiert, wobei er nie wieder die gleiche Leistung wie im De Lorean DMC-12 entwickelt. Zwischenzeitlich hat Microsoft das Patent erwerben können und es für Vista verwendet. Dies erklärt den sagenhaften Erfolg dieses Produkts.

  16. fh meint: (28.6.2007 um 00:18) AntwortenReply to this comment

    @5: Jein. Technisch jetzt geht das mit einem Aufwand von wenigen Sekunden, klar. Rewrite-Rules sind ja eher trivial. (Und das Suchmaschinenranking interessiert da eher niemanden, das da vielleicht beeindruckt wird).

    Allerdings zeigt die Erfahrung die ich mit anderen Blogprojekten habe, dass nicht jeder Webhoster das unterstützt, und ich fände es irgendwie unsportlich, Udo da die Option zu nehmen zu eine beliebigen anderen Anbieter zu wechseln, wenn er mal auf meine Dienste verzichten will. Und ich find das index.php auch nicht mehr oder weniger hässlich als die Url ansich, sind halt auch nur 9 Zeichen mehr oder weniger. ;) Das Lawblogsetup ist bewusst extrem standardisiert und normal gehalten, um einen Umzug sehr einfach und problemlos zu gestalten. Gibt ja auch keinen Grund für Voodoo.

    @14: Wenn drei Rechner an unterschiedlichen Orten in .de gleichzeitig kaputt gehen wirds problematisch – aber selbst dann hab ich noch etwas veraltete Backups. Im Fehlerfall sollten nie mehr als die Kommentare und Postings seit 03:00 der vorherigen Nacht weg sein, allerdings zählt da auch dazu, dass man die Backups regelmässig prüft. Und da hätte ich mir beinahe schon einmal echt ungesund ins Knie geschossen.

  17. MaxistXXL meint: (28.6.2007 um 01:19) AntwortenReply to this comment

    Man kann mit der beschriebenen Maschine nicht mehr geheist werden? Unglaublich, ich glaube, ich verlinke mal kurz auf Slashdot ^^.

  18. ja, neee meint: (28.6.2007 um 02:30) AntwortenReply to this comment

    Aber das wichtigste fehlt doch:
    Wie dick ist die Anbindung?

  19. h.c. meint: (28.6.2007 um 08:44) AntwortenReply to this comment

    Das leg ich mal meinem Informatiker vor, vllt. kann ich mich dazu ja dann äußern. =)

  20. BV meint: (28.6.2007 um 09:09) AntwortenReply to this comment

    Die armen Juristen, die hier mitlesen ;-)

  21. MM meint: (28.6.2007 um 09:16) AntwortenReply to this comment

    Das könnte von meinem Provider stammen, der heißt auch Florian.

  22. MaxR meint: (28.6.2007 um 10:01) AntwortenReply to this comment

    wie sagte kürzlich jemand hier: Amtssprache ist Deutsch …

  23. h.c. meint: (28.6.2007 um 10:02) AntwortenReply to this comment

    "Na das verstehst du doch."

    Jetzt will der auch noch das ich selber denke. -.-

  24. u-vox meint: (28.6.2007 um 10:40) AntwortenReply to this comment

    @20: Ich geb´s meinem Psychiater, vielleicht kann ich mich dann dazu äußern….. ;-)

  25. Ralf G. meint: (28.6.2007 um 10:45) AntwortenReply to this comment

    @20: Ich hoffe, Sie sind nicht so vereinnahmend wie das klingt. Der Informatiker-Output unserer Hochschulen reicht leider nicht für jeden ;-)

  26. Manuel Wolff meint: (28.6.2007 um 10:54) AntwortenReply to this comment

    Wow, das einzige Wort, dass ich da verstanden habe, war "wuppt".

  27. martin meint: (28.6.2007 um 11:45) AntwortenReply to this comment

    öööhhhhh… ägypten?

  28. abc meint: (28.6.2007 um 11:50) AntwortenReply to this comment

    Aprospos Technik: Was mir aufgefallen ist, ist dass das Lawblog (und alle Unterseiten) auch unter https://www.lawblog.de über eine gesicherte Verbindung aufrufbar ist. Allerding führen alle seiteninternen Links wieder auf die normalen http-Seiten, wenn man auf die https-Seiten will, muss man die URL manuell ändern. Ist das so beabsichtigt?

  29. fh meint: (28.6.2007 um 12:12) AntwortenReply to this comment

    @29: Naja, beabsichtigt nicht gerade, es ist eher egal. https ist nur zum "Schutz" des Administrationsinterface da, das Verhalten des "öffentlichen Teils" ist ein Nebeneffekt. Einfach ignorieren – durch ein paar Eigenheiten von WordPress ist es nicht unbedingt trivial, das komplett sauber durchzugestalten, siehe z.B. <a href="http://felixtriller.de/2007/02/07/https-zum-letzten/&quot; rel="nofollow">hier</a> oder <a href="http://graffy.info/2006/02/26/httpswordpress/&quot; rel="nofollow">hier</a>. Und mir erschliesst sich nicht, warum man den ( :) ) law blog komplett via https erreichbar machen sollte.

  30. MD meint: (28.6.2007 um 14:18) AntwortenReply to this comment

    Toll, ich habe nichts verstanden!

  31. Julius meint: (28.6.2007 um 14:20) AntwortenReply to this comment

    Wer wird es wohl wagen, sich in einigen Jahren im offiziellen "Düsseldorfer Kommentar zum law blog" (natürlich Loseblattsammlung) diesem Beitrag zu widmen und nach allen Regeln der Kunst auszulegen?

    Jedenfalls gut zu wissen, wen man als Sachverständigen für "moderne Technik" vor Gericht aussagen lassen könnte…
    :)

  32. Sebs meint: (28.6.2007 um 15:02) AntwortenReply to this comment

    Der werte Admin sucht nicht zufällig eine Festanstellung ? Wir könnten ihm da eine Bieten ;)

  33. Christian meint: (28.6.2007 um 15:11) AntwortenReply to this comment

    "Jedenfalls gut zu wissen, wen man als Sachverständigen für “moderne Technik” vor Gericht aussagen lassen könnte…"

    Die Unfähigkeit, technische Sachverhalte allgemeinverständlich auszudrücken als Qualifikationsmerkmal? Für mich eher ein klares Auschlusskriterium.

  34. fh meint: (28.6.2007 um 15:18) AntwortenReply to this comment

    @33: Danke, der hat eine feste Anstellung, bei einem Arbeitgeber der selbst noch offene Stellen hat. ;)

    @34: Entschuldige bitte, das ist mit Verlaub reiner Blödsinn. Das ist ein Zitat aus meinem Weblog, und dem dortigen Zielpublikum angepasster Wortwahl. Für das law blog Publikum würde ich durchaus andere Formulierungen und Inhalte nutzen.

  35. med maxx meint: (28.6.2007 um 15:22) AntwortenReply to this comment

    spon hat das thema auch gleich aufgegriffen:

    Download mal das Proggi zum Foten, das funzt!

    Upspeeden, google earthen, wongen: Das ist für Sie nur Kauderwelsch? Dabei sind das nicht mal die schlimmsten Web-Vokabeln. SPIEGEL-ONLINE-Leser haben die nervigsten Sprachmonster aus der Internet-Welt gewählt – und neue bizarre Wörter eingeschickt.

  36. Rowerle meint: (28.6.2007 um 15:22) AntwortenReply to this comment

    ich weiss ja nicht, was die meisten hier stöhnen…
    jedenfalls ist das doch wirklich klar und deutlich ausgedrückt und absolut nachzuvollziehen.
    Gut, man sollte u.U. auch wissen, was es mit einem LAMP-system auf sich hat.

  37. h.c. meint: (28.6.2007 um 16:47) AntwortenReply to this comment

    @25 (u-vox)

    Vllt. kann ich helfen? ,o)

    @26 (Ralf G.),

    der Informatiker steht auch anderen zur Verfügung. ;o) Wenn er immer so antwortet könnte er viele viele dutzend Kunden täglich beraten. ;o)

    @34 (Christian)

    "Die Unfähigkeit, technische Sachverhalte allgemeinverständlich auszudrücken als Qualifikationsmerkmal? Für mich eher ein klares Auschlusskriterium."

    Einige Sachverständige die ich kennen gelernt habe, versuchen regelgerecht jedes Wort nicht allgemeinverständlich auszudrücken. Grund: Sonst merkt man das sie A) nix besonderes sagen oder B) nur Blödsinn reden.

  38. M. meint: (28.6.2007 um 17:04) AntwortenReply to this comment

    #36: Na dann nenn mir mal den Deutschen Fachbegriff für "Chroot-Umgebung"!

  39. Frank aus Rösth meint: (28.6.2007 um 17:14) AntwortenReply to this comment

    ….."Copy *.* >nul"

    Heute ging die Datensicherung wieder besonders schnell; 48 sec. für 18 GB. Ich werde jeden Tag besser.

    ;-))

  40. Alex meint: (28.6.2007 um 17:43) AntwortenReply to this comment

    Steng nach den misteriösen Regeln für IT-Manager muss dieser Text etwa so lauten:
    "Für unser High Accessibility Enviroment zum Webhosting der LawBlog Pages wird ein Core-Server mit 2 Hot-Failovers verwendet. Die später um eine Realtime Database Synchronisation erweitert wird."

    Ihr seht also, es geht noch schlimmer ;)

    Aber mal ehrlich, ich habe Worte wie wuppen noch nie gehört. Statt Overkill kann man durchaus auch Übertrieben schreiben, ein Enviroment ist eine Umgebung, syncen heißt Synchronisieren oder auch gleichschalten, …

    Schließlich ist unsere deutsche Sprache durchaus in der Lage auch komplizierte Sachverhalte treffen zu beschreiben.

    Und ja ich studiere Infomatik und ja ich versuche trotzdem mich richtig und verständlich auszudrücken.

  41. nils meint: (28.6.2007 um 20:24) AntwortenReply to this comment

    @39: Deutscher Fachbegriff für “Chroot-Umgebung”? Gefängnis! Und ist damit auch fast wieder On-Topic ;-)

  42. M. meint: (28.6.2007 um 23:13) AntwortenReply to this comment

    #42: Nicht wirklich: Aus einem Chroot darf man (i.d.R.) auf Device-Nodes (aka spezielle Gerätedateien) zugreifen. Ein Jail (aka Gefängins) erweitert den Chroot (aka Umgebung mit geändertem Wurzelverzeichnis) um zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie die Unterbindung des Zugriffes auf Gerätedateien aber auch auf Netzwerkschnittstellen.

    D.h. ein Jail (im BSD-Sinne — unter Linux u.a. mit RSBAC realisiert) kann deutlich mehr als ein simples Chroot.

    Viele Grüße von jemandem, der meist mit Hypervisor virtualisiert.

  43. thfkoch meint: (29.6.2007 um 16:45) AntwortenReply to this comment

    Ad 2.: Aufschlagen? Purzeln! Und ohne Schwundausgleich.

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