19.7.2007

Regeländerung

Im Sportstudio haben sie die Trainingsordnung geändert. Bisher galt:

Das Trainieren in ärmellosen Shirts ist nicht gestattet.

Ab sofort lautet die Regelung:

Das Trainieren in ärmellosen Shirts ist Männern nicht gestattet.

82 Kommentare zu “Regeländerung”

  1. Hootch meint: (19.7.2007 um 22:59) AntwortenReply to this comment

    Sofort verklagen! Das ist ein eindeutiger Verstoß gegen Artikel 3 Absatz 2f des Grundgesetzes. ;-)

    Grüße!

  2. SoWhy meint: (19.7.2007 um 23:00) AntwortenReply to this comment

    Klingt diskriminierend, aber führt sicherlich zu interessanteren Anblicken^^

  3. Martin_mb meint: (19.7.2007 um 23:04) AntwortenReply to this comment

    Sinnvoll, dann sieht man die Einstichstellen an den Schultern nicht sofort…

  4. Mark meint: (19.7.2007 um 23:04) AntwortenReply to this comment

    Halte ich für sinnvoll, vielleicht sollte man noch festlegen das Übergewichtige keine enganliegende Kleidung tragen sollen. Und natürlich Goldkettchen Verbot.

  5. Udo Vetter meint: (19.7.2007 um 23:08) AntwortenReply to this comment

    Ich habe schon ein paar Mal erlebt, dass die Trainer Männer in Muskelshirts dezent ermahnt haben. Bei ätherisch gekleideten Frauen fragen sie höchstens, ob Interesse an Privattraining besteht.

  6. Treater meint: (19.7.2007 um 23:08) AntwortenReply to this comment

    Was is´n Absatz 2f ?
    Eher Art. 3 II 1, III 1 GG.

    Also eigentlich sollten nur schöne, durchtrainierte Menschen ins Fitnessstudio gehen, sieht doch viel besser aus, als Leute, die es nötig haben ^^

  7. Dominik Boecker meint: (19.7.2007 um 23:14) AntwortenReply to this comment

    Ist die fristlose Kündigung schon diktiert? *g*

    MfkG aus K

  8. Stefan meint: (19.7.2007 um 23:19) AntwortenReply to this comment

    @4 Mark
    Wer Ketten,Ringe usw. beim Sport trägt ist selber schuld, wenn mal was passiert. Viele Ketten passen von der länge her bis zum Mund. Stell dir nun mal vor du hast diese kette auf einmal bei einer Übung zwischen den Lippen, weil sie runterhängt. Und dann eine Falsche bewegung. Kann schmerzhaft sein.
    Oder mit dem Ring in einem Gerät hängen bleiben ^^

    Aber mal im ernst. Frauen rasierne sich wenigstens unter den Armen. Die meisten Männer lassen dies bleiben und das ist für mich ein ekeleregender Anblick. Wenn Frauen das machen, noch mehr igitigit.

    Aber ob da nun schon klagen soll? Ich errinere mich da an 2 Southpark folgen. In der einen wurde ein Schwuler Pfadfinder Chef rausgeworfen und in der anderen der schwule Lehrer Mister Garrison das ein oder andere problem hatte. In beiden Folge wurde mal klargestellt, keiner sollte diskriminirt werden. Aber selbst wenn man etwas toleriert, heißt das noch lange nicht das man es mögen muß.

    Ich finde, wer in seiner Firma keine Ausländer haben will, sollte dies die Firma sagen dürfen. Wer sagt, ich mag keine Schwarzhaarigen Frauen. Warum sollte er nicht in einer Stellenbeschreibung sagen dürfen, nur Fraune mit roten oder blonden haaren?
    Ich finde es sollte dringend etwas geändert werden. Wenn der Studiobesitzer nicht will das Männer armelos trainieren, ok. Es ist sein Studio! Ob es uns nun gefällt oder nicht. Mal angenommen er wird verklagt und darf dies nicht merh screiben, wird er trotzdem noch alle rauswerfen dürfen die Ärmelos erscheinen oder? Ganz nach dem Motto, sorry dich will ich hier nicht ist mein Laden, dich bediene ich nicht. Oder sehe ich das falsch? Muß man jeden in sein Geschäft reinlassen?
    Ich kenne hier ein Brauhaus, welches neue Bedienungen gesucht hat. Männer konnten fragen sooft sie wollten. Immer hieß es, sorry wie haben genug Leute ich muß nur noch das Schild abhängen. Aber er suchte immer weiter weil er nur junge Mädchen haben wollte. Was verständlich ist. Aber hätte er geschrieben, nur Frauen bis 25, wäre das geschrei nach Diskriminierung groß gewesen. Ich verstehe die nicht. Sorry bin halt kein Jurist.

  9. miedsegadse meint: (19.7.2007 um 23:22) AntwortenReply to this comment

    @ Stefan:
    Das hat weniger etwas mit den Anblick zu tun, sondern etwas mit dem Schweis.

    Warum dann aber Frauen kurzarmlig in ihren tollen Spagettitops rumsiffen dürfen bleibt mir ein Rätsel. Pls nachfragen ^^

  10. Fernando meint: (19.7.2007 um 23:22) AntwortenReply to this comment

    Ich lasse mir mein Goldkettchen nicht verbieten.

    Dann wechsel ich lieber das Studio.

    http://img235.imageshack.us/img235/9981/goldkettchenae5.jpg

  11. Hootch meint: (19.7.2007 um 23:22) AntwortenReply to this comment

    @6, Treater:
    Oller Klugscheißer! ;-)
    Ich hab' mir doch gerade angewöhnt, dass es beim Grundgesetz nicht "Paragraph" sondern "Artikel" heißt, und dann kommst Du mit sowas… Aber es war anscheinend nicht unverständlich – sogar Du hast verstanden, was ich meine :-D

    Grüße!

  12. Hobbyjurist meint: (19.7.2007 um 23:27) AntwortenReply to this comment

    Gut bemerkt – alle sind gleich, aber manche sind eben gleicher als gleich. Das merke ich zum Beispiel auch immer dann, wenn im Schwimmbad gerade Frauenschwimmen stattfindet oder die Sauna sogar einen Tag lang komplett für Frauen blockiert ist. Fehlt nur noch, daß in Freizeiteinrichtungen irgendwann mal ein Schild angebracht wird "Männer müssen leider draußen bleiben". Aber wenn Frauen zum Beispiel in Friseurläden mal 2 Euro mehr bezahlen müssen als Männer wird gleich lauthals krakeelt, welche Ungerechtigkeit das doch sei (obwohl ein Frauenhaarschnitt wohl de facto mehr Arbeit erfordert als ein Männerhaarschnitt und der erhöhte Preis insofern gerechtfertigt sein dürfte).

  13. Sarah meint: (19.7.2007 um 23:43) AntwortenReply to this comment

    Was ist denn das für ein mieser Laden, dort trainieren sicher nur Übergewichtige, Fette, Verkalkte, Lethargische, Grobmotoriker etc. ;)

  14. Christian meint: (19.7.2007 um 23:55) AntwortenReply to this comment

    Leute findet euch damit ab: die Frauen übernehmen den Laden hier.
    Sie sind ehrgeiziger, besser in der Schule, verbissener, fleißiger, und leistungsfähiger, weil erstens von Natur aus härter im nehmen (zäher) und zweitens konzentrierter, weil sie nicht permanent an Sex denken müssen. Mit dem Patriarchat ist es vorbei.

    Und deshalb gibts halt auch allenthalben immer mehr Regelungen, die Frauen systematisch bevorzugen. Das fängt an in der Fahrschule, wo alle Mädels mit Frauenbonus durch die Prüfung kommen, egal wie schlecht sie fahren, das setzt sich fort in der Uni, wo Frauen Seminare durch ständiges rein – und rausgerenne so oft stören können wie sie wollen, weil mal 90 Minuten sitzen bleiben offenbar völlig unzumutbar ist, und geht weiter über Stellenanzeigen für Führungspositionen, in denen Frauen "bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden".

    Ich beklage das übrigens nicht, ich stelle das lediglich fest.

    Nur auf Diskussionen darf ich mich nicht einlassen. Meinte doch neulich eine Freundin von mir: sie sei dafür, in der Oper gefälligst mehr Damentoiletten als Herrentoiletten zur Verfügung zu stellen, schließlich sei das ja unerträglich dass die Schlange da immer so lang ist, Frauen seien schließlich gesellschaftlich gezwungen sich permanent zu schminken und die Frisur zu kontrollieren.
    Ich hätte mir die Gegenfrage, ob es dann auch ok sei die Eintrittskarten für Frauen etwas teurer zu gestalten als für Männer, wegen des erhöhten Wasserverbrauchs und der Reinigungskosten etc. verkneifen sollen. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie ichs gekriegt habe…

  15. newbie meint: (20.7.2007 um 00:13) AntwortenReply to this comment

    @14
    Zitat: "Nur auf Diskussionen darf ich mich nicht einlassen."

    damit könntest du aber sicher ein/en ganzes/ganzen blog füllen ;-)

  16. MC meint: (20.7.2007 um 00:21) AntwortenReply to this comment

    Klingt nach Kieser Training.

  17. Blubber meint: (20.7.2007 um 00:57) AntwortenReply to this comment

    Klingt nach Abullahs-Krasse-Muskelbude

  18. angor meint: (20.7.2007 um 01:56) AntwortenReply to this comment

    Udo, hast du denn mal gefragt, _warum_ das so festgelegt wurde?
    Ist ja nicht so, das hier manche neugierig sind :-)

  19. roman libbertz meint: (20.7.2007 um 02:27) AntwortenReply to this comment

    und wo greift jetzt die diskriminierungslinie?
    gruss r.l

  20. Paule meint: (20.7.2007 um 03:28) AntwortenReply to this comment

    Mein Vater ist 87 Jahre jung. Dreimal die Woche geht er (ganz ernsthaft!) in ein Fittnessstudio.

    Auch im Kopf ist Vati helle. Ich werde ihm mal erzählen, wie das mit den Shirts neuerdings so ist … seine Reaktion kann ich mir allerdings vorstellen. ;-)

  21. Jens Ferner meint: (20.7.2007 um 06:03) AntwortenReply to this comment

    Da lacht das geschundene Anwaltsherz: Die Abmahnung wegen Verstosses gegen §19 I AGG. Immerhin wird hier der KUnder bei der Durchführung des Vertrags aufgrund des Geschlechts benachteiligt. Und dank der Schadensersatzpflicht des AGG kann man sich vielleicht auch noch ein teureres schöneres Studio suchen und die Zwischensumme einklagen. Es wird Zeit, dass die Unternehmen endlich mal das AGG lesen und zwar auch die §§19, 20 GG und nicht nur den §1 AGG…

  22. danielj meint: (20.7.2007 um 06:06) AntwortenReply to this comment

    @Stefan (8)

    "Aber mal im ernst. Frauen rasierne sich wenigstens unter den Armen. Die meisten Männer lassen dies bleiben und das ist für mich ein ekeleregender Anblick. Wenn Frauen das machen, noch mehr igitigit."

    Mal abgesehen davon daß ich natürlich froh bin, daß das Sportstudio so auf Deine Befindlichkeiten Rücksicht nimmt solltest Du Dich vielleicht einen Moment lang fragen welchen Einfluss nicht rasierte Achseln auf Schweiss haben und wie sich das zum Verbot ärmelloser Shirts verhält; und wie sinnig diese Aussage in diesem Lichte ist. Wenn Du dann sowieso gerade dabei bist zu denken denk doch auch nochmal drüber nach, welche Relevanz und welchen Anspruch auf Allgemeingültigkeit wohl Dein Ästhetik-Empfinden haben mag.

    "Ich finde, wer in seiner Firma keine Ausländer haben will, sollte dies die Firma sagen dürfen. Wer sagt, ich mag keine Schwarzhaarigen Frauen. Warum sollte er nicht in einer Stellenbeschreibung sagen dürfen, nur Fraune mit roten oder blonden haaren?"

    Ja; oder Geschäfte sollten Schilder draußen anbringen wie "Neger müssen leider draussen bleiben". Geht für Hunde ja auch.

    "Ich verstehe die nicht. Sorry bin halt kein Jurist."
    Du verstehst offensichtlich so einiges nicht, was aber weniger damit zu tun haben dürfte, daß Du kein Jurist bist.

  23. Icke meint: (20.7.2007 um 06:13) AntwortenReply to this comment

    @8 Ich finde, es ist richtig, das Firmen nicht "nur Deutsche" oder "nur Blondinen" einstellen dürfen – es sei denn, der Job erfordert das. Beim Schauspielern könnte die Haarfarbe eine Rolle spielen. Aber ein Job, bei dem die Staatsangehörigkeit (nicht die Sprache) eine Rolle spielt, kann ich mir nicht vorstellen. Und dem Wirt mit so einem Vorgehen wünsche ich eine Klage an den Hals.
    @14 Du schreibst Frauen werden bevorzugt. Beispielsweise:
    - "Das fängt an in der Fahrschule, wo alle Mädels mit Frauenbonus durch die Prüfung kommen, egal wie schlecht sie fahren" .. seltsam nur, das ich Frauen kenne, die durchgefallen sind.

    - "das setzt sich fort in der Uni, wo Frauen Seminare durch ständiges rein – und rausgerenne so oft stören können wie sie wollen…" .. ist Sache vom Prof und es gibt zum Glück genügend die das nicht einfach tolerieren. Ich würde mich auch beschweren.

    - "..geht weiter über Stellenanzeigen für Führungspositionen, in denen Frauen “bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden”." .. du übersiehst das *bei gleicher Qualifikation*. Das dient dazu eine bestehende Ungleichheit abzubauen, wird nämlich nur in Bereichen angewandt, in denen Frauen deutlich unterrepräsentiert sind.
    Gibt ja genügend Bereiche (auch in der Wissenschaft) in denen Frauen systematisch diskriminiert werden. Da hab ich doch diese Woche so eine Zeile in der taz gelesen: ".. Denn eine Studie hat ergeben, dass wissenschaftliche Zeitschriften die Beiträge von Frauen doppelt so oft annehmen, wenn die Gutachter nicht wissen, ob ein Mann oder eine Frau den Beitrag eingereicht hat." (Quelle: http://www.taz.de/index.php?id=digi-artikel&ressort=bi&dig=2007/07/18/a0055&menu=1)

    Es scheint also so zu sein, als ob Frauen gerade *nicht* überall bevorzugt werden. Sonst würde der Frauenanteil bei Veröffentlichungen nicht steigen, wenn den Gutachtern das Geschlecht nicht bekannt ist…

    Ach ja – dem Antidiskriminierungsgesetz sind Kleidungsvorschriften in Fitnesstudios herzlich egal. Diskriminierungen bei der Vergabe von Arbeitsstellen aber nicht.

  24. Siggi meint: (20.7.2007 um 06:34) AntwortenReply to this comment

    @22:

    Auch wenn es noch so unwahrscheinlich klingt, aber ein solches Schild ist nicht verboten. Die Vertragsfreiheit läßt es zu. Behörden dürfen natürlich kein Zugangsverbot für maximalpigmentierte Maritimimmigranten aussprechen…

    Frauen werden doch in der männerdominierten Gesellschaft generell gepampert. Natürlich nur die gutaussehenden, die häßlichen sollen mal zusehen, wie sie zurechtkommen :-)

  25. Rebecca meint: (20.7.2007 um 07:29) AntwortenReply to this comment

    Ich finde es als Frau richtig amüsant, dass die Männer sich hier plötzlich als Opfer der Diskriminierung sehen! :-)

    Ich bin zwar keine Emanze, aber ich habe mal eine Frage an die Herren:

    "Schmeckt die eigene Medizin, die uns Frauen jahrhundertelang verabreicht wurde?"

    Ich denke trotzdem, dass es einen logischen Hintergrund für das Trage-Verbot von ärmellosen T-Shirts gibt, allerdings denke ich auch: Gleiches Recht für alle!

    Ich gehe schliesslich ins Studio um zu trainieren und nicht meinen Körper zur Schau zu stellen.

    Grüsse

  26. ranzer meint: (20.7.2007 um 07:37) AntwortenReply to this comment

    “Schmeckt die eigene Medizin, die uns Frauen jahrhundertelang verabreicht wurde?”

    Herzlichen Glückwunsch, die Generation von Frauen die nicht diskriminierst wurde, freut sich darüber das eine Generation an Männern, die nicht daran Schuld ist das die Frauen Anfang des Letzten Jahrhunderts noch nicht wählen durften, diskriminiert wird.

    Aber zurück zum Thema, selber Schuld wenn man sich dran hält, bezweifle mal stark das ne fristlose Kündigung mit der Begründung durchgeht :)

  27. Mathias meint: (20.7.2007 um 07:41) AntwortenReply to this comment

    Zieht in einen Altbau mit Ofen, schleppt Kohlen aus dem Keller und spart euch das Fitness-Studio und die ganzen Diskussionen. ;)

  28. WakeAlan meint: (20.7.2007 um 07:43) AntwortenReply to this comment

    @25:

    Die wenigsten Männer dürften sich wirklich von einer solchen Regelung diskrimiert fühlen. Wer aber gerne feststellt, dass Frauen diskriminiert werden (was in einigen Bereichen unzweifelhaft der Fall ist), der sollte auch anerkennen, dass das gleiche auch für Männer gilt. Da sei nur die Gesundheitspolitik genannt, die scheinbar darauf ausgelegt ist, dass Männer auch weiterhin unverhältnismässig früh ins Gras beissen.

    “Schmeckt die eigene Medizin, die uns Frauen jahrhundertelang verabreicht wurde?”

    Die wenigsten Kommentatoren hier dürften diese "eigene Medizin" verabreicht haben, und wenn doch, dann bestimmt nicht "jahrhundertelang".

  29. xx meint: (20.7.2007 um 08:15) AntwortenReply to this comment

    Ich kann mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen, daß Udo den versträrkten Drang verspürt im Muscle-Shirt zu trainieren.
    Was kümmerts ihn also ?

  30. Jens Ferner meint: (20.7.2007 um 08:21) AntwortenReply to this comment

    @28: "Die wenigsten Männer dürften sich wirklich von einer solchen Regelung diskrimiert fühlen."

    Es geht nicht darum, ob man sich diskriminiert *fühlt*, sondern ob man diskriminisert wird. Du wirst dich wahrschenilich wundern, wie viele Frauen weltweit etwa "freiwillig" auf Rechte verzichten, die hier (wenigstens pro forma) absolutes minimum sind. Eine Ungerechtigkeit bleibt selbige, auch wenn das betroffene Rechtsgut mitunter dem einzelnen lächerlich vorkommt – andernfalls darf man sich nicht wundern, wenn es eines Tages heisst "Wie konnte es soweit kommen".

    Zu abstrakt? Mitnichten, vor einigen Jahren wurde ich mal auf ein Schild aufmerksam gemacht, das in einem Fitnessstudio stand "Training mit Kopftuch verboten". Mal was zum drüber nachdenken.

  31. F.R. (Psycho-Blog) meint: (20.7.2007 um 08:29) AntwortenReply to this comment

    Ich musste zunächst auch an gewisse Gesetze zur Vermeidung von Diskriminierung denken.

    Des weiteren denke ich nicht, dass es sich um eine Regelung handelt, die Frauen bevorzugt… die wollen vielleicht auch was sehen 8)

    Außerdem hatte ich gedacht, dass der Trend eher allgemein zum Ganzkörperkondom oder Pinguinanzug geht 8)

  32. Der Gerd meint: (20.7.2007 um 08:30) AntwortenReply to this comment

    Udo, Du weisst doch auch, das Dein 48er in einem T-Shirt mit halben Ärmeln viel besser zur Geltung kommt…..
    Der Gerd

  33. PeterPetersen meint: (20.7.2007 um 08:49) AntwortenReply to this comment

    Ich hoffe wenigstens das Torwandschießen im aktuellen Sportstudio bleibt.

  34. SvenR meint: (20.7.2007 um 08:53) AntwortenReply to this comment

    Heißt es nicht, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist steckt? Die Lateiner hier können ja mal ein bisschen klugscheißern.

    Ich würde nie auf die Idee kommen, ein ärmelloses T-Shirt anzuziehen. Bis zu dem Tag, wo es mir einer verbieten wollte.

    Und: Warum soll ich bitte meine Achseln rasieren, wenn ich am ganzen Körper Haare habe. Es reicht, wenn ich hin und wieder mein Gesicht rasiere!

  35. Kurt meint: (20.7.2007 um 09:16) AntwortenReply to this comment

    @ 34:

    Der Spruch "In einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist" ist ein verkürztes Zitat. Vollständig meinte der Verfasser sinngemäß: "Es ist zu hoffen, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist steckt. (Orandum est, ut sit mens sana in corpore sanono)." Er hat also sportliche Leute eher im Verdacht gehabt, nicht ganz auf der (geistigen) Höhe zu sein.

    So schlecht finde ich die Kleidervorschrift gar nicht. Seien wir mal ehrlich: Männer, die in Unterhemden trainieren, sind meistens jeden Tag dort von morgens bis abends. Je kürzer der Ärmel, desto beschränkter….

  36. Euripides meint: (20.7.2007 um 09:24) AntwortenReply to this comment

    Na gut, wenn's gewünscht wird:

    Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano. (Juvenal, Satiren 10, 356)

    Bitten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sei.

  37. Rebecca meint: (20.7.2007 um 09:48) AntwortenReply to this comment

    @28: Ich habe nie behauptet, dass die hier schreibenden Kommentatoren irgendjemanden jahrhundertelang diskriminiert hätten! Ich finde es nur interessant, dass ein Schild von manchem als Diskrimierung empfunden wird. Für Frauen gab es nicht nur Schilder, sondern GESETZE! Ich finde es sogar egal, welchem Geschlecht/Rasse etc. man angehört. Ich finde nur, dass es interessant ist, das Männer, die in der heutigen Zeit feststellen müssen, dass sich ein Weltbild verändert, gleich von einer Weltfrauschaft sprechen und das Ende des Patriachats herbeizittern. Ich denke, es gibt Vorzüge, die haben die Männer (ich könnte teilweise nie eine so harte körperliche Arbeit acht Stunden täglich verrichten, wie manche Männer, allerdings glaube ich auch, dass Männer nicht so kommunikativ sein könnten wie Frauen und es geht bei uns nicht nur um Schuhe!). Ich bin einfach nur gern auf Augenhöhe mit allen anderen. Ich bin in einer Männerdomäne unterwegs und bin glücklich darüber, sehr respektvoll von anderen aufgenommen worden zu sein, das Geschlecht hat meines Erachtens nach hierbei nie eine Rolle gespielt, sondern die Kompetenz. Ich bin genauso fähig/unfähig wie meine männlichen Kollegen! Ich glaube nicht, dass Frauen besser sind als Männer! Ich habe auch gesagt: Gleiches Recht für alle! Das Geschlecht sollte keine Rolle spielen.

    Buchtipp: "Warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können"

  38. Anonymous meint: (20.7.2007 um 09:56) AntwortenReply to this comment

    @ Nr. 35 (Kurt): Danke für's richtige Zitat.

    Aber: Halten Sie es nicht für ziemlich beschränkt, wenn man von der Ärmellänge der Sportoberbekleidung auf die Beschränktheit des Trägers schließt? Schwimmer seien demnach struntzdumm, weil die ja gar keine Oberbekleidung tragen und Skispringer hyperintelligent, weil die die längsten mir bekannten Ärmel haben?

    Warum lassen Sie sich jede noch so widersinnige Regelung gefallen, finden die sogar "so schlecht" nicht?

  39. Flo meint: (20.7.2007 um 10:07) AntwortenReply to this comment

    Ehrlich? Ein solches Studio hätte mich zum letzten Mal gesehen. Wenn man in einem _Sport_studio nicht in der Lage ist, _Sport_bekleidung zu tolerieren, dann sollte man vielleicht ehrlicherweise eher einen Wellnessclub draus machen.

    Wer in seinem Fitnessclub die goldkettchenschwingende, muscle-shirt-tragende Proll-Klientel nicht haben will, soll es so wie mein Studio machen: Gehobenes Ambiente, guter Service und nicht der billigste Laden am Ort. Sollte sich dann doch jemand von vorgenannter Sorte reinverirren, dann wird ihm durch die Blume nahegelegt, dass das vielleicht doch nicht die Muckibude ist, die er sucht.

    Und im Übrigen: Die Männer, die hier Ärmellos tragen, sind zumeist unter den Achseln rasiert, die anderen haben üblicherweise genug Verstand sich anders zu kleiden.

  40. Kurt meint: (20.7.2007 um 10:09) AntwortenReply to this comment

    @ 38:

    Der Vergleich hinkt, denn ein Schwimmer trägt bis auf einige Ausnahmen sowieso keine Oberteile.

    Nach knapp zwei Jahren Mitgliedschaft in einem Fitnessssstudio stelle ich fest: Männer, die in einem Unterhemd trainieren, fahren meistens auch einen 3er-BMW und rasieren in der Umkleide ihre Beine. Noch Fragen?

  41. SvenR meint: (20.7.2007 um 10:09) AntwortenReply to this comment

    Äh, Nr. 38 war ich. Bin halt zu beschränkt immer meinen Namen hinzuschreiben.

    @ Nr. 37 (Rebecca):

    Es ist aber nicht "egal, welchem Geschlecht/Rasse etc. man angehört." Frauen können Kinder bekommen, Männer nicht. Was ich sehr bedaure. Dunkelharige Männer können rosa Hemden tragen, Blonde sehen Scheiße nicht so gut damit aus. Großgewachsene, langbeinige Negerinnen können in Nordeuropa leichter Supermodell werden, als blonde, blasse, kleine, dickliche Mädchen. Intelligente können bessere Ausbildungen machen und mehr Geld damit verdienen, als Dumme. Gut, wenn man den ein oder anderen "Sänger" oder "Schauspieler" wahrnimmt, glaubt man, dass es andersherum ist.

    Ist es nicht schön, dass wir alle unterschiedlich sind? Macht das nicht genau den Reiz aus, Menschen interessant zu finden, ihre Unterschiedlichkeit, ihre verschiedenen Talente und Anlagen?

    Wir sind nicht alle gleich. Wir sollten aber die gleichen Rechte haben. Aber aus dem Recht, darf kein Anspruch werden.

  42. Moxy meint: (20.7.2007 um 10:13) AntwortenReply to this comment

    @Anonymous: Schon mal an Taucher gedacht? DIE sind bekleidet…

    Orandum est, circum mens sana corpus sanus cresceat…
    Gruss an Rebecca!

    Wer Fehler findet, darf… kann besser Latein als ich

  43. SvenR meint: (20.7.2007 um 10:24) AntwortenReply to this comment

    @ Nr. 40 (Kurt):

    Ist Ihre Stichprobe nicht ein bisschen zu klein, um allgemeingültige Aussagen zu treffen?

    *g*

  44. Ic, wer sonst meint: (20.7.2007 um 10:27) AntwortenReply to this comment

    @8 (Stefan)
    Wenn die Natur wollte, das an meinem Körper an verschiedenen Stellen Haare wachsen, dann hat das mit Sicherheit auch seinen Sinn. Wenn du meinst, dich rasieren zu müssen, dann tue das ruhig, aber verliere nicht deine Toleranz. Nicht alle Menschen sind dafür gemacht dir gefallen zu müssen.

  45. F.R. (Psycho-Blog) meint: (20.7.2007 um 10:33) AntwortenReply to this comment

    Ich finde es widerlich, wie das natürliche Aussehen von Menschen geradezu gebrandmarkt wird. Mich stört es nicht, wenn jemand unrasiert herumläuft.

    Schamhaarrasur ersetzt übrigens auch nicht regelmäßiges Waschen! ;-)

    Aber demnächst besteht ja dann vielleicht auch noch eine Pflicht, sich die Nase richten zu lassen und sich die Lippen aufspritzen zu lassen, wenn es nicht der allgemeinen Norm entspricht.

  46. h meint: (20.7.2007 um 10:34) AntwortenReply to this comment

    Das Leben ist schön.

    (FKK)

  47. Rebecca meint: (20.7.2007 um 11:05) AntwortenReply to this comment

    @41: Uups wohl missverständlich ausgedrückt, natürlich sind wir nicht alle gleich!!! Ich meinte auch den Gleichbehandlungsgrundsatz! Ich finde es wirklich wundervoll, dass jeder von uns anders ist, als der andere! Ich freue mich auch, dass es so viele verschiedene Ansichten zu dem ganzen Thema gibt (von der Gleichberechtigung bis hin zur Rasur!)

    Allerdings würde mich mittlerweile interessieren, welche Argumentation hinter diesem Schild steht, denn auch ich frage mich, warum nur den MÄNNERN? (Oder hat es durch das Tragen von ärmellosen Shirts eine erhöhte Anreicherung der Luft mit männlichen Pheromonen gegeben, so dass ein großteil der weiblichen Klientel schwanger ist und nicht mehr Mitglied sein kann/will?? :-))
    Sollte es eine hygienische Erklärung geben, dann finde ich, dass ALLEN ein Trageverbot ausgesprochen werden sollte. Übrigens in unserem Fitness-Studio gelten für alle die gleichen Regeln! Handtücher sind von allen mitzubringen und zu benutzen (wg.Hygiene).

    Und Sportsfreunde alle immer schön tolerant bleiben!! Gerade die Rasierten und Nichtrasierten! Schön ist, was gefällt (und nicht was eine Gesellschaft/-gruppe diktiert)! "Wat dem een sin Uhl, is dem ennern sin Nachtigall!

    Grüsse

  48. DD meint: (20.7.2007 um 11:16) AntwortenReply to this comment

    Eins mal vorweg: Frauen dürfen regelmäßig sowenig tragen wie sie wollen, da es seltener vorkommt, dass sie sowenig tragen wie ich will. [5€ in die Machoschweinkasse]

    Nachdem das aus dem Weg ist: ästhetisch gesehen geht der gesellschaftliche Trend zur geringeren Körperbehaarung, allerdings wird die völlige Verneinung jedweden Flaums im Allgemeinen eher von der Damenwelt favorisiert und auch rüde im eigenen Lager durchgesetzt (wehe eine Geschlechtsgenossin hat sich nicht die Beine oder gar [gasp] die Achseln rasiert, völliger gesellschaftlicher Ruin ist die Folge). Von der Herrenseite aus gesehen hat uns ein gewisser Alexander sonstnochwas (DSDS) gezeigt wie peinlich es aussieht mit Spaghettiarmen ärmellos zu tragen, geht gar nicht!

    Hygienisch betrachtet tendieren Männer zur verstärkten Schweissbildung (mal davon abgesehen das Frauen transpirieren, nicht schwitzen). Wenn also ein Herr der Schöpfung sich mal wieder am Butterfly ärmellos produziert und es vom üppigen Dickicht gen Erdmittelpunkt tropft… Nicht nur zartbesaiteteren Naturen dürfte es da schummerig werden.

    Es lassen sich also m.E. gute Argumente für eine Ungleichbehandlung finden und es sollte davon abgesehen werden der andauernden Farce des AGG ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.

    *Davon* abgesehen kommt der papageienhaften und undifferenzierten Berufung auf frühere geschlechtsspezifische Benachteiligungen keinerlei Rechtfertigungswirkung für gegenwärtige oder zukünftige Aussetzer in dieser Richtung zu. Gleichberechtigung wirkt – sehr zum Leidwesen dieser Klientel – nämlich tatsächlich in beide Richtungen.

    Übrigens soll mir keine(r) was zur Behaarung vorheulen, der (die) sich noch nicht täglich eine Klinge durchs Gesicht ziehen musste…

    Disclaimer: da wir in Zeiten von Emoticons und lol's leben und viele Teilnehmer des Internets nicht mehr ohne können seien folgende kurze Hinweise gestattet.
    - Hier sind Übertreibungen und Ironie drin ohne ausdrücklich gekennzeichnet zu sein.
    - Trotz wahren Kerns ist ein gesundes Maß an Humor von beiden Seiten des Geschlechterzauns zum Genuss dieses Posts ausdrücklich angeraten.
    - Frauen sind was wunderbares, auch oder gerade weil sie einen gelegentlich in den Wahnsinn treiben.

  49. Rebecca meint: (20.7.2007 um 11:23) AntwortenReply to this comment

    @48: "Frauen sind was wunderbares…"

    Danke! Und es ist herrlich, wenn Männer manchmal einfach nur schweigen und einen still in den Arm nehmen!

    Das mit dem Humor ist gut ausgedrückt!

    Grüsse

  50. SirParker meint: (20.7.2007 um 11:32) AntwortenReply to this comment

    Hmmm, ist das nun diskriminierend oder nicht?

    Als nächstes kommen dann Regelungen wie
    "Das Trainieren mit ärmellosen Shirt ist nur hübschen Frauen mit rasierten Achseln gestattet."

  51. Stefan meint: (20.7.2007 um 11:47) AntwortenReply to this comment

    @44

    Wie schon gesagt, etwas zu Tolerieren heißt nicht es zu mögen!

    Ich Toleriere viel, aber das heißt nicht das ich es mag oder in meiner Umgebung dulden muß.
    Ich mag es nicht das Frauen in Kopftücher gesteckt werden und immer noch in Duetschland von Ihren Männern so "gehalten" werden wie in Ihrer Heimat. Am liebsten würde ich die hälfte der Leute wieder zurückschicken die hier rumlaufen. Selbst ein Türke den ich kenne sagt:" Das was hier zu 50% in Deustchland an türken rumläuft, würde in der Türkei für Ihr verhalten körperlich von den anderen bestraft."
    Man kann das jetzt sehen wie man will. Aber wer etwas nicht mag, darf dies doch wohl auch zeigen und sagen oder? Das schlimme ist, hätte es die versklavung der Schwarzen und die Tötung der Juden nicht gegeben, wären solche Schilder für uns normal weil wir sagen würde, Wer die nicht mag braucht die nicht reinzulassen. Jeder darf selber bestimmen wen er mag und wen nicht. Ich finde es besser wenn mir jemand sagt, pass mal auf so Leute wie du, raus aus meinem Laden als das hinter meinem Rücken gesagt wird, man der Ar… könnte jetzt echt mal verschwinden.

  52. Cheshirecat meint: (20.7.2007 um 11:58) AntwortenReply to this comment

    @44
    Schön gesagt. Und wenn es überall hieße: so einer wie du ist hier nicht erwünscht – wegen eines Umstandes, an dem du nichts ändern kannst? Zu häßlich, zu klein, zu bebrillt, zu rollstuhlfahrend, zu groß?

    Schaffst du dann Sondereinrichtungen (für Freizeit, für Beruf, zum Wohnen) für o.g. Gruppen, und die Öffentlichkeit und ihre Einrichtungen sind dann nur noch für Hübsche, Attraktive, Schlanke, Mittelgroße, Weiße, Durchtrainierte, Fußgänger da?

    Naja, du wäres ist bester Gesellschaft, die gesellschaftliche Entwicklung _in Deutschland_ tendiert dahin.

  53. Cheshirecat meint: (20.7.2007 um 11:59) AntwortenReply to this comment

    "wärest in" in der vorletzten Zeile, falls jemand meint, Unkonzentrierte gehörten auch in Ghetto ;-)

  54. SvenR meint: (20.7.2007 um 12:14) AntwortenReply to this comment

    @ Nr. 48 (DD):

    Wenn also ein Herr der Schöpfung sich mal wieder am Butterfly ärmellos produziert und es vom üppigen Dickicht gen Erdmittelpunkt tropft… Nicht nur zartbesaiteteren Naturen dürfte es da schummerig werden.

    Also, ich schwitze. Erst recht beim Sport. Wie ein Schwein. Obwohl: Schweine schwitzen gar nicht (glaub' ich). Und in meinem Falle ist es völlig unerheblich, ob ich ein Sweatshirt, ein T-Shirt, ein Butterfly (iiih, wie hässlich) oder einen String-Tanga (kommt nie vor, ehrlich) trage, um mich herum wird es nass. Ich glaube, der meiste Schweiß kommt vom Kopf über Nase und Kinn und tropft dann in großen Tropfen hinab.

    Und jetzt? Turnen mit Turban?

  55. LeClerc meint: (20.7.2007 um 12:17) AntwortenReply to this comment

    @Stefan, 44: Gott sei Dank sind "solche Schilder" bei uns nicht "normal". Auf diesem Blog steht doch auch kein Schild, "Bitte keine Kommentare durch Ungebildete" ?

    Interessanter fände ich außerdem doch etwaige Einschränkungen der Bekleidung so unten 'rum … Steht da auch was zu in der Trainingsordnung?

  56. Rebecca meint: (20.7.2007 um 12:23) AntwortenReply to this comment

    @54: Nee, Turnen mit Turban/Kopftuch ist ja (s.oben) nur in Abujas Mucki Bude!! Übrigens ich schwitze nicht nur beim Sport, auch neulich bei der Hitze und wechsel dann (für mein eigenes Wohlbefinden!) öfter das Oberteil (in der Damentoilette/Kabine) und habe dann sogar ein Handtuch unterm Schreibtisch. Ausserdem kann Schwitzen bei körperlicher Betätigung was schönes sein…. Egal, ich finde jeder wie er mag oder im Falle SvenR gezwungen ist, solange der Schweiß nicht ungewollt auf mich tropft, dann kann schon ihhhh als Reaktion kommen. Was ist eigentlich mit Mitmenschen mit feuchter Aussprache? Dürfen die nur noch mit Mundschutz sprechen??

    Grüsse

  57. LeClerc meint: (20.7.2007 um 12:24) AntwortenReply to this comment

    Sorry Tipfehler in 55.

    ich bezog mich auf den Kommentar von Stefan, Nr. 51 und seine Behauptung

    Zitat: "Das schlimme ist, hätte es die versklavung der Schwarzen und die Tötung der Juden nicht gegeben, wären solche Schilder für uns normal weil wir sagen würde, Wer die nicht mag braucht die nicht reinzulassen."

  58. Egon meint: (20.7.2007 um 12:33) AntwortenReply to this comment

    @51:
    Also eigentlich sollte Toleranz genau heißen, dass man etwas auch in seiner Umgebung (er)duldet.
    Man toleriert einen Schwulen nicht, wenn man ihm die Fresse poliert, wenn er sich, warum auch immer, in die eigene Umgebung verirrt.
    Natürlich ist es wesentlich einfacher etwas zu tolerieren, was einen z.B. aufgrund räumlicher Ferne nicht betrifft.
    Wenn man etwas nur dann tolerieren kann, ist das, meiner Meinung nach, aber keine wirkliche Toleranz.
    Und wenn man nach außen zeigt/sagt, dass man etwas nicht mag, dann toleriert man diese Sache nicht wirklich. Man steht ihr dann ja in gewisser Weise "feindlich" gegenüber.
    Jemand mit dem Spruch "Ich mag keine Schwulen" auf seinem T-Shirt toleriert die Homosexualität seiner Mitbürger, meines Erachtens nach, nicht. Erst recht nicht, wenn er Ihnen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung zB den Zugang zu einem Lokal verwehrt.
    Aber es ist natürlich immer schön sich tolerant zu nennen. Aber ja, es ist manchmal vielleicht auch hart tolerant zu sein. Für den einen bestimmt mehr als für den Anderen.

  59. LeClerc meint: (20.7.2007 um 12:57) AntwortenReply to this comment

    @58
    Danke Egon, ich finde, dass du das wirklich gut beschrieben hast was Toleranz eigentlich ausmacht. Werde leider selbst oft zu schnell ungehalten bei diesem Thema. Aber wie du sagst:

    Zitat: "Aber ja, es ist manchmal vielleicht auch hart tolerant zu sein. Für den einen bestimmt mehr als für den Anderen."

  60. Kurt meint: (20.7.2007 um 13:21) AntwortenReply to this comment

    Toleranz bedeutet nichts anderes als jemanden gewähren zu lassen. Die Sache selber kann man abstoßend, widerlich, eklig, fürchterlich, unverständlich, blödsinnig oder sonstwas finden, man braucht sich ja nicht selbst weiter darum zu kümmern und hat dann seine Ruhe. Vor allem deshalb kann man Sachen, die sich nicht im persönlichen, nahen Umfeld abspielen, am besten tolerieren. Vielleicht würde man anders reagieren, wenn es sich plötzlich im eigenen "Vorgarten" abspielen würde.

    Alles, was über dieses Gewähren lassen hinausgeht, greift schon über in Sympathie und vielleicht sogar Unterstützungshaltung. Diese Reaktionen kann und sollte man nie von jemandem erwarten. Jasagerei und immer gleich alle Unterschriftenliste unterzeichnen, die einem in der Fußgängerzone vor die Nase gehalten werden, machen den Alltag wahrscheinlich leichter. Das ist aber auch nicht im Sinne des Erfinders. Denn Toleranz sollte Kritikfähigkeit oder die eigene Meinung nicht außer Kraft setzen.

  61. Rebecca meint: (20.7.2007 um 13:33) AntwortenReply to this comment

    Zur Info:

    „Toleranz […] bezeichnet allgemein das Dulden oder Respektieren von Überzeugungen, Handlungen oder Praktiken, die einerseits als falsch und normabweichend angesehen werden, andererseits aber nicht vollkommen abgelehnt und nicht eingeschränkt werden.“

    – Rainer Forst: Toleranz[1]

    Grüsse

  62. Ute meint: (20.7.2007 um 13:49) AntwortenReply to this comment

    Mal 'ne Frage in völliger Fitnesstudiounkenntnis: Kann mir bitte jemand erläutern, wozu dieses Verbot auf dem Schild dient? Ich hab's ganz ehrlich und wirklich nicht verstanden.

    Die Ästhetik in allen Ehren, aber die kann wohl der Grund nicht sein, sonst wäre Bauchfrei bei vielen Damen _und_ Herren doch wohl auch untersagt?

  63. Alex meint: (20.7.2007 um 14:11) AntwortenReply to this comment

    @23:
    > – “..geht weiter über Stellenanzeigen für Führungspositionen, in denen Frauen “bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden”.” .. du übersiehst das *bei gleicher Qualifikation*. Das dient dazu eine bestehende Ungleichheit abzubauen, wird nämlich nur in Bereichen angewandt, in denen Frauen deutlich unterrepräsentiert sind.

    Ist mir nicht ganz klar. Geht es bei der "Gleichberechtigung" denn nun darum, dass wirklich jeder einzelne gleich Berechtigt ist (was in deutlichem Kontrast zu der Aussage steht) oder rein darum, Quoten zu schönen?
    Da das Wort aus "Gleich" und "Berechtigung" zusammengesetzt ist, würde ich eher auf ersteres Tippen und aus ungleicher Behandlung kann imho kaum Gleichberechtigung gefolgert werden.
    Sollte es allerdings wirklich rein um irgendwelche fixen Quoten gehen, tut es mir ehrlich leid für alle beteiligten.

  64. Anonymous meint: (20.7.2007 um 14:27) AntwortenReply to this comment

    Typischer Schwachsinn eines mental total deformierten und
    fertiggemachten fremdgesteuerten und hilflosen Irren…

  65. Leser meint: (20.7.2007 um 14:27) AntwortenReply to this comment

    @8
    Opfer der US-amerikanischen Kosmetikindustrie?

  66. Anonymous meint: (20.7.2007 um 14:56) AntwortenReply to this comment

    Starke Körperbehaarung ist ein Zeichen von
    Potenz.

  67. Palasthüterin meint: (20.7.2007 um 15:00) AntwortenReply to this comment

    Die der Inhaber aber nicht ausleben kann, weil starke Körperbehaarung heutzutage total out ist und weniger potente, aber dafür vorzeigbare Männer bevorzugt werden. Oder?

  68. charon meint: (20.7.2007 um 15:54) AntwortenReply to this comment

    Ich sag nur "Abbuzze" von Badesalz, die Szene in der Muckibude: "Des muss alles ausdefiniert sein" und "Ableckää".

  69. Anonymous meint: (20.7.2007 um 17:15) AntwortenReply to this comment

    Das ist die allgemeine Lustfeindlichkeit.
    Sie hat etwas mit der Konkurenzsituation zu tun.
    In der DDR war das anders.

  70. Tim meint: (20.7.2007 um 17:41) AntwortenReply to this comment

    Frauen mögen Männer mit "Vatis Geruch", wie ungerecht ihnen diese Chance zu nehmen ihr Glück zu versuchen…
    (Quelle: http://www.3sat.de/nano/news/28148/index.html)

  71. Der Gerd meint: (20.7.2007 um 18:57) AntwortenReply to this comment

    @Ute: Es gibt solche und solche Fitnesscenter. In Hardcore-Gyms ist das Training in Muscle-Shirts durchaus üblich, genauso wie das Zurschaustellen der behaarten Brust (bei Männern jedenfalls) ausserhalb der Season. Das Tragen von Goldschmuck und teuren Uhren natürlich auch. Man fährt zu den üblichen Wettbewerben und kennt die Namen der aktuell angesagten Athleten. Selbstverständlich wird der eigene Trainingsfortschritt mittels Waage und Zentimetermass kontrolliert und festgehalten. Mehr oder weniger offen wird über die Wirksamkeit gewisser Substanzen zum schnelleren Muskelaufbau – garantiert natürliche Wirkstoffe – und deren Bezugsquellen diskutiert. Bei manchen Studios werden diese Mittelchen auch unter der Theke angeboten. Irgendwelche sonstige Aktivitäten wie Spinning etc. sind dort verpönt oder werden naserümpfend angeboten.
    Am anderen Ende der Skala sind Studios die als Mitglieder die Geschäftsleute haben möchten die sich nach einem anstrengenden Tag im Kontor oder der Kanzlei an den teuren computergesteuertem Fitnessgeräten etwas ins Schwitzen bringen möchten. Am frühen Nachmittag tummeln sich dort auch gerne die Gattinnen dieser Herren; man erholt sich vom Shoppingstress und kann die Ableger gut im studioeigenen Kindergarten in Verwahrung geben. Die zur Schau gestellte Bekleidung ist von einem Markenhersteller und das Studio bietet natürlich auch Gimmicks wie Sauna, Whirlpool etc. an.

    Die Bandbreite dieser Studios ist gross und durch Bekleidungs- und sonstige Vorschriften – Achtung, keine Urwaldgeräusche beim Hanteltraining! Oder Achtung, Handtuch benutzen! – versucht man die gewünschte Klientel anzulocken. Entsprechend helfen auch die Preise.

    Der Gerd

    PS: Und ja, ich wüsste auch gerne was für ein Studio der Udo bevorzugt.

  72. Icke meint: (20.7.2007 um 19:17) AntwortenReply to this comment

    @63 derartige Quoten haben das Ziel ein bestehende Ungleichheit aufgrund real existierender Diskriminierung auszugleichen. Wenn also z.B. ab einem bestimmten Hierachie-Level kaum noch Frauen zu finden sind, dann hat das ja eine Ursache. Und diese Ursache ist Diskriminierung (strukturell und/oder individuell).
    Beispiel:
    - Es gibt viele Studienfächer, bei denen die überwiegende Teil der Stundenten weiblich ist. Trotzdem sind die meisten Profs männlich. Warum wohl?
    - es gibt viele Berufe in denen überwiegend Frauen arbeiten. Trotzdem sind die Vorgesetzten oft männlich. Warum ?

    Und sag jetzt nicht: Weil Frauen dazu nicht geeignet sind… Wenn das so wäre, würde sich ja nie eine mit gleich guter Qualifikation finden.

    Natürlich ist es teilweise auch so, das sich Mädchen nicht alles zutrauen. Aber das liegt auch daran, das die Vorbilder fehlen. Denn Berufswahl ist nicht genetisch. Bei etlichen Berufen hat sich die Zuordnung von "Männerberuf" und "Frauenberuf" im Laufe der Zeit auch geändert…

    Im übrigen glaube ich auch, das es mehr männliche Erzieher und Grundschullehrer braucht – als positives Beispiel für Jungs. Vorbilder brauchen alle Kinder.

  73. Thomas meint: (20.7.2007 um 23:58) AntwortenReply to this comment

    @72 das Ziel, Ungleichheit aufzuheben, ist zwar vielleicht löblich, geht aber etwas an der Realität vorbei. Eine gewisse Ungleichverteilung, eventuell sogar eine deutliche, ist wahrscheinlich zu erwarten:

    Frauen sind nämlich sogar ohne Diskriminierung im Arbeitsleben benachteiligt. Frauen, und nicht Männer, bekommen nur einmal die Kinder. Und damit meine ich nicht, dass sie eventuell anschließend zuhause bleiben, sondern allein durch die Geburt fallen sie schon einmal ca. 4 Monate aus. Anschließend wollen sie eventuell noch Stillen oder sich sonst um das Kind kümmern, so dass viele im ersten Jahr nicht voll arbeiten. Und auch wenn das Kind größer ist braucht man einigermaßen geregelte Arbeitszeiten, was für die Karriere nicht gerade förderlich ist.

    Der Mann kann das natürlich auch übernehmen, aber eben nicht vollständig, zumindest Geburt und eventuelles Stillen muss die Frau selbst machen. Was dazu führt dass Frauen tendentiell kinderfreundlichere (und damit schlechter bezahlte) Berufe/Positionen ausüben. Und das sogar bewusst, mit dem Argument dass Kinder wichtiger sind als Karriere.

    Wenn man also einfach auf die Zahlen sieht, verkennt man etwas die Realität. Nicht, dass mehr Frauen in gehobenen Positionen nicht wünschenswert wären, aber so einfach wird das nicht passieren, und eine Quote scheint mir kein sinnvolles Mittel zu sein. Eher eine Veränderung der Arbeitsbedingungen, aber das ist erheblich schwerer zu erreichen als einfach eine Quote festzulegen.

    Und um es noch einmal zu sagen: Dieses grundsätzliche Problem hat nicht mir Diskriminierung zu tun. Es liegt nicht daran, dass Männer und Frauen anders behandelt oder bewertet werden (was natürlich auch vorkommt, aber hier keine Rolle spielt). Die unterschiedlichen Karrieren von Männern und Frauen werden, zumindest teilweise, durch freie Entscheidungen verursacht. Wobei eine kinderfreundlichere Karriere auch nur dann schlechter ist wenn man Geld als das Maß aller Dinge betrachtet. Was natürlich für Männer und Frauen gleichermaßen gilt.

  74. Icke meint: (21.7.2007 um 00:47) AntwortenReply to this comment

    @73 wenn Frauen aufgrund der allgemeinen Situation z.B. der Kinderbetreuung schlechtere Chancen habe verstehe ich das als strukturelle Diskriminierung…

  75. Alex meint: (21.7.2007 um 02:20) AntwortenReply to this comment

    @72: Ich sehe ein, dass deutlich mehr der "Toppositionen" (in meinen Augen ein Unwort, fördert nur das Klassendenken) von Männern besetzt sind. Lassen wir hier mal einfach außen vor, ob das Verhältnis der Bewerberquote entspricht oder nicht – dazu könnte ich sowieso nichts sagen.
    Ich glaube definitiv nicht, dass Frauen weniger qualifiziert sind. Solche Aussagen sind meinen Augen einfach nur Schwachsinn.

    Warum es nun zu diesem Ungleichgewicht kommt, weiß ich auch nicht. Ich bin nur etwas vorsichtig, direkt eine (laufende) Diskriminierung in diese Zahlen zu interpretieren. Viele dieser Stellen sind ja auch schon seit Jahrzehnten besetzt – stammen also noch aus einer Zeit in der die Gleichberechtigung sich langsam entwickelt hat. Man muss ja nur mal überlegen, wann die derzeitigen Professoren studiert haben und welche Steine Studentinnen zu der Zeit noch in den Weg gelegt wurden. Wer weiß, vielleicht ist die nächste Generation von Professoren in den "Frauenstudiengängen" ja größtenteils weiblich. Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen, wenn wir etwas von der festgefahrenen Geschlechtertrennung wegkämen.

    In meinem Kommentar wollte ich eigentlich nur darauf hinweisen, dass ich diese Quoten für das falsche Mittel halte, wenn nicht sogar für gefährlich. Es ist arg typisch, immer wieder an den Symptomen rumzudoktorn, anstatt die Ursachen zu bekämpfen. Die Idee mit den (männl.) Grundschullehrern finde ich da schon erfolgsversprechender.
    Abgesehen davon, halte ich die "bei gleicher Qualifikation…"-Klausel sowieso für eine Farce. Zuerst wird man eine "gleiche Qualifikation" bestimmt nie erreichen. Selbst wenn die Bewerbungsunterlagen absolut identisch sind, wird der Personalleiter anhand des Vorstellungsgespräches die eine oder andere Person für qualifizierter halten – wie will man sowas vergleichen? Zum anderen hält dieser Hinweis den Personalleiter ja nicht davon ab, eher einen Mann einzustellen (sollte er das unbedingt wollen). Dieser Zusatz erscheint mir eher eine fixe Idee von irgendwem zu sein, um Gleichstellungsbeauftragte zufrieden zu stellen (die damit imho im Gegensatz zum Titel insbesondere ja keine Gleichstellung erreichen wollen, zumindest keine Gleichstellung von Individuen).

    Wir sollten lieber zusehen, dass wir von dem Männer vs. Frauen wegkommen und eine wirkliche Gleichstellung erreichen. Stellenweise wirkt es nämlich auf mich, als ob das ganze umschwingt zu einem Frauen vs. Männer (siehe auch der wahrscheinlich flappsig gemeinte Kommentar 25).

    Ein sehr schönes Beispiel für die Absurdität von Quoten gibt es an unserer Universität. Dort tagt hin und wieder ein (Naturwissenschafts-)Gremium, an dem regelmäßig eine bestimmte Chemieprofessorin teilnehmen muss, um die Quote zu erfüllen. Und das, obwohl sie das eigentlich gar nicht will. Alleine um dieses Gremium entschlussfähig zu haben, muss sie dort ihre Zeit absitzen. Zugegeben ein sehr krasses Beispiel, aber dies ist doch bestimmt nicht im Interesse der Emanzipation oder?

  76. Alex meint: (21.7.2007 um 02:35) AntwortenReply to this comment

    @Icke: Hmm…. viel zu viel Text, geht ja gar nicht. Na ja, ich glaube im Grunde sind wir einer Meinung: Die Ungleichbehandlung bzw. Diskriminierung muss einfach weg *fg*.
    Btw: War Kommentar 64 eigentlich ein billiger Trollversuch auf meinen Beitrag? *verwirrt*

  77. Dirk_H. meint: (21.7.2007 um 04:57) AntwortenReply to this comment

    Hi,

    so ein "Aufstand", wegen so einem marginalen Umstand! ;)
    Wie schon geschrieben wurde:

    “…Frauen rasierne sich wenigstens unter den Armen. Die meisten Männer lassen dies bleiben und das ist für mich ein ekeleregender Anblick…”

    DA liegt nämlich der Hase im Pfeffer! ;) Ohnehin sind mir persönlich diese Fitneßcenter eher ein "Relikt aus dem Mittelalter": Folterkammer und Gruselkabinett!

    Wer da wen ggf. sexuell diskriminiert (Männer) oder auf eine bestimmte Vorstellung oder Maß reduziert (Frauen), ist da schon eine interessante Frage. ^^

    Bsp. mit ähnlichem Gedankeninhalt: "keiner" beschwert sich bei den Profi-Beachvolleyballtunieren, daß die dort von den Frauen getragene Kleidung nur bestimmte Abmessungen haben DÜRFEN.

    Mal einige Links dazu:

    http://fm4.orf.at/connected/175866

    –> http://www.sportsfrauen.de/magazin/sexualisierung.html

    http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~EF8A277473D7A40158174BC0F97680A23~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  78. Michael meint: (21.7.2007 um 13:17) AntwortenReply to this comment

    @8 Stefan

    Aber mal im ernst. Frauen rasierne sich wenigstens unter den Armen. Die meisten Männer lassen dies bleiben und das ist für mich ein ekeleregender Anblick. Wenn Frauen das machen, noch mehr igitigit.

    Auch wenn es Dir, lieber Stefan, befremdlich erscheint – Frauen, die sich unter den Armen rasieren finde ich irgendwie nuttig.

    Ich bin schon kein grosser Freund von Make-Up (mal vorsichtig formuliert) – aber das Rasiere der Achselbehaarung ist für mich noch die Steigerung davon.

  79. Knut meint: (21.7.2007 um 23:52) AntwortenReply to this comment

    Ich rasiere mich auch unter den Armen, bin ich jetzt s c h w u l oder was?
    Was ist denn daran nuttig? Und wie sieht es mit der Bikinizone aus? Findest Du das pervers? Und auf glatt rasierte Frauenbeine stehst Du auch nicht? Alter Schamhaarfetischist ;-)

  80. Dominik Boecker meint: (21.12.2007 um 21:57) AntwortenReply to this comment

    Als Webseitenoptimierer sollte man eigentlich gemerkt haben, dass die Links hier mit "rel="nofollow"" ausgezeichnet sind…

    Vielleicht sollte Kollege Vetter seine Regeln mal insoweit ändern, dass Kommentare, die lediglich dazu gedacht sind, den eigenen Link unterzubringen, zur Verwirkung einer Vertragsstrafe von 5000 EUR führen…

  81. fh meint: (21.12.2007 um 22:06) AntwortenReply to this comment

    @80, Dominik: Das war zugegebenermassen zu dreist, das habe ich gerade entsorgt. Allerdings ist die Grenze zwischen Spam und Kommentar nicht immer scharf, macht es schwer dazu entscheiden. Ganz neu ist z.B. der Trend, einen eigentlich sinnvollen Kommentar zu schreiben, aber Urls in dem Kommentar zu verwenden, die Layer-Ads um die verlinkten Adressen basteln, wie es z.B. http://la.dr.ag/ anbietet. Für dieses Problem bastel ich gerade ein WordPress-Plugin, dass die Urls automatisch entschärft.

    Sollte man sowas dann einfach "umbauen", also den werbenden Teil rauswerfen, alles als Spam entsorgen, oder als prinzipiell sinnvolles Kommentar drin behalten? Ganz ähnlich sind verschiedene andere Charaktere, die z.B. immer aufwendige Grussformeln unter einen Einzeilenkommentar packen, oder jeden Kommentar hier zwanghaft mit einer Zeile kommentieren müssen.

    Im konkreten Fall "law blog" hat natürlich Udo das Hausrecht, als Serveradmin verschiebe ich die Kommentare einfach so, dass sie erst von Udo freigegeben bzw gelöscht werden müssen. Diese Ausführungen hier aber eher mal generell, weil mich für verschiedene Blogprojekte durchaus interessiert, was von "den Kommentatoren" da als aktzeptabel gesehen wird. Ist z.B. das entsorgen einer Werbeurl in einem ansonsten interessanten Kommentar besser als komplettes Kommentar löschen? Immerhin greife ich damit ja in ein "fremdes Werk" ein, was unter Garantie irgendwann die Trolle auf sich zieht :-)

  82. Dominik meint: (21.12.2007 um 22:23) AntwortenReply to this comment

    Ja, bei der Abgrenzung Spam/echter Kommentar ergäben sich für einen Juristen wieder spannende Abgrenzungsfragen.. O;-)

    Wenn Du (ich bin mal so frei :-)) magst, kannst Du meinen Kommentar auf den vorherigen Spam (und auch diesen Kommentar) in den Orkus befördern.

    Ohne Dir reinreden zu wollen oder zu dürfen: Ein sinvoller Mittelweg könnte evtl. sein, die URI nicht klickbar zu machen, sondern im Klartext aufzuführen (oder sie unklickbar (und unsichtbar) zu machen, wenn eine bestimmte Quote der Mitleser dafür abstimmt – wobei sich da das Problem: Bots stellen könnte). Die potentiellen Mitleser dürften insgesamt aber wohl ein recht gutes Meinungsbild abgeben, ob etwas Spam ist oder nicht…

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