Unterrichtsthema
Wir hatten damals in der Oberstufe im Leistungskurs Geschichte eine Lehrerin, die hätte solche Ideen wie jene von Herrn Bosbach, ein Konvertitenregister einzuführen, als Steilvorlage empfunden.
Das hätte nahtlos zu Diskussionen über die Frage geführt, ob die Menschen aus der Geschichte nichts gelernt haben. Gleich, ob das aktuelle Thema im Unterricht Nationalsozialismus, Kreuzzüge oder sonstwie gelautet hätte. Da wäre es sicher hoch her gegangen. Auch wir hatten damals im Kurs schon kleine Bosbachs sitzen, die nicht begriffen, wieso es gefährlich ist, Menschen nach allgemeinen Kriterien zu katalogisieren, abzustempeln und sonderzubehandeln.
Unser Weltbild blieb aber einigermaßen heil, denn so gingen deutsche Politiker Ende der Achtziger nicht mit der Freiheit, der Gleichheit und dem Rechtsstaat um. Ich weiß nicht, ob mir das heute auch noch so ginge, wenn ich 25 Jahre jünger wäre.
Allerdings weiß ich auch nicht, ob man solche Dinge heute überhaupt noch in der Schule offen bespricht. Wo doch “Prävention” immer wichtiger wird. Und die nächsten Register somit nicht weit sein dürften.
Nachtrag: Die angeblichen Äußerungen hat Wolfgang Bosbach so nicht gemacht.
Was erwartet man denn von den Wiefelspütz-im-Geistes?
Es ist ja nun nicht so, dass sich nur Herren wie Lafontaine und Schäuble in Talkshows gerne unterschwellig zumindest fast verfassungsfeindlich (zum Beispiel wegen Luftsicherheitsgesetz, outsourcing von Folter oder Folterrechtfertigungen im Fall Daschner), äußern würden.
Bosbach ist krank, der sollte sich in Behandlung begeben!
Eva Hermann wurde gekündigt, wann ist Bosbach dran?
@Dirk: Niemal! Warum? Ganz einfach: die CDU/CSU hat anscheinend ein legitimes Recht, Faschismus zu praktizieren. Das meint man jedenfalls, wenn man sich die Äußerungen von Bosbach, Schäuble, Schünemann, Söder, Pofalla und Co. anschaut…
Solange Bosbach, Beckstein, Wiefelspütz, Schäuble und Co. keinen "Damals bei Hitler …"-Satz in die Welt setzen, können diese Herren verfassungsfeindliche und faschistische Äusserungen noch und nöcher von sich geben.
Wenn man aus der Geschichte eine Sache lernen kann, dann ist es die Tatsache, dass Menschen aus der Geschichte nichts lernen…
Ich halte auch den Druck, den die Politik nun auf moslimische Prediger und Gemeindevorstände auszuüben versucht, für äußerst kontraproduktiv:
http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/10/kein-beichtgeheimnis-fur-muslime/
@4 und 5: Die Äußerungen von Bosbach haben mit Faschismus nichts zu tun.
Sondern mit Dämlichkeit.
Ist es denn dann strafbar oder eine Ordnungswidrigkeit, wenn ich eine "Konversion" nicht melde? Oder eine Abkehr von der Konfession? Und ist die Taufe auch eine "Konversion" i.S.d. Registers?? Fragen über fragen?? ;)
@10: Da haben Sie recht. Das fügt sich nahtlos ein in meine im Entstehen begriffenen Theorien des "Planeten Berlin", der weder mit diesem Land geschweide denn der Realität noch irgend etwas zu tun hat. Solche Äußerungen haben nur einen einzigen ernsthaften Adressaten: Die BILD (und das Ressentiment).
@11: Konversion hat nichts mit Konvertierung zu tun. Die Konfesssion wird konvertiert.
ich bin noch etwas jünger als sie und kann ihnen sagen, dass ich inzwischen angst habe, wenn ich mir einige der bereits beschlossenen und noch zu beschliessenden gesetze anschaue :x
@10: Wo ist der Unterschied zu den meisten Faschisten? Die meisten heute sind auch nur die, die auf die hohlen Phrasen reingefallen sind, nicht die, die das wirklich glauben. Dummheit ist der erste Schritt…
Ich muss sagen, ich finde Udos Empfinden verständlich. Ich hab mich auch gefragt, ob Bosbach als nächstes vllt vorschlägt, dass alle Konvertiten mit einem gelben Halbmond ausgestattet werden sollten…
"…im Kurs schon kleine Bosbachs sitzen…"
Und ich dachte, um auf solche Ideen zu kommen, wäre ein regulärer Schulbesuch ausschliessend kontraproduktiv!
Spätestens nach der fünften Klasse müsste doch eine entsprechende geistige Entwicklung erfolgt sein, nicht?
Diese Leute verfügen sehr wohl über fundierte (juristische) Bildung, Herr Schäuble zum Beispiel in beeindruckendem Maße. Das Problem ist doch wohl eher der eklatante Willensmangel dieser Personen, vorhandene ethische Bildung auch in sich damit deckende Handlungen unzusetzen.
Wo ist das Problem, es trifft doch nur die anderen?
Das ist der Gedankengang vieler Deutscher, wenn es um aufgeweichte Grundrechte geht. Die Online-Durchsuchung, mein Gott, soll sie halt mal linke Spinner treffen, die Demos vorbereiten. Muslime? Die sind mir eh suspekt!
Von den letzten beiden Diktaturen auf deutschem Boden war das Dritte Reich eindeutig die perfidere. Die Repressionen dieses Regimes trafen schließlich nur Minderheiten: Juden, Zigeuner, Abweichler, Kommunisten. Anständige Deutsche mussten sich keine Sorgen machen. Hätte der Krieg halbwegs funktioniert, hätte das Regime lange Überlebenschancen gehabt. Die DDR hat sich bei weitem nicht so geschickt angestellt, sie hat das gesamte Volk ausspioniert und dazu die Wirtschaft an die Wand gefahren.
Ich hätte nie geglaubt, dass man das perfide Modell der Nazis heutzutage einfach wieder so auspacken kann. Natürlich mag ein Konvertit statistisch gefährlicher als ein "normaler" Moslem, aber in diesem Staat sollte eigentlich gelten, dass ohne Verdachtsmomente gegen eine bestimmte Person dieser nicht "polizeilich behandelt" werden darf. Ein Konvertitenregister wäre ein Dammbruch. Was kommt als nächstes? Ein Register aller Muslime (sind ja gefährlicher als normale Deutsche)? Dann Meldepflichten und eingeschränkte Bewegungsfreiheit für alle Muslime? Spätestens wenn der letzte Punkt erreicht ist, hat man auch den Beweis, dass Muslime Verbrecher sind, denn die verstoßen häufiger gegen die ihnen auferlegten Meldepflichten als anständige Deutsche…
Ich könnte kotzen. Aber solange sich Repressionen nicht gegen die Mehrheit richten, wird sich hier nichts bewegen.
Passend dazu wird Frau Merkel gerade im WDR-Radio mit der Forderung zitiert, es dürfe keinen Bereich in der Gesellschaft geben, auf den die Sicherheitsbehörden keinen Zugriff hätten.
Ich fürchte, sie weiß, was sie da sagt. Könnte ich sie für dämlich halten, wäre mir das derzeit wesentlich lieber.
Habe dem Herrn B. gerade mal zu seinem hervorragenden Vorschlag gratuliert und auch direkt die Idee weitergegeben, Moslems mit einem gelben Halbmond zu kennzeichnen. Mal schauen ob er das aufnimmt.
Ich kann gar nicht so viel essen….
Es fehlen noch Register gür Menschen mit großer Nase und einem eifrigen Geschäftstrieb. Geschichte 2.0.
Die Anzahl der Konvertiten – rund 4000 pro Jahr – erscheint absolut gesehen vielleicht hoch. Statistisch gesehen ist das aber völlig im Rahmen der normalen Fluktuation, man könnte sagen: das ist die "religiöse Brownsche Teilchenbewegung". Außerdem: Wieviele Menschen treten aus dem Islam aus?
Bei einer Einwohnerzahl von 80 Mio. sind 4000 Konvertiten in Deutschland genau einer auf 20.000 im Jahr. Ein Mensch in einer mittleren Kleinstadt. In der rund 2000 Ausländer leben, in einem Jahr knapp hundert Ehen geschlossen werden, 200 Menschen sterben und 185 geboren werden. – Schon wenn eine einzige Mischehe geschlossen wird zwischen einer gläubig muslimischen und einer nichtmuslimischen Person, hätten wir eine mögliche Konversion, ganz ohne tiefere Hintergedanken. Wieso sollte das Herrn Bosbach etwas angehen?
So richte ich eine Demokratie zu Grunde. Eine Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene:
Zuerst nehme man ein Feindbild oder eine Gefahr. Das kann eine real existierende Gefahr oder eine eingebildete Gefahr sein, spielt keine Rolle: Juden, Moslems, Kommunisten, Terroristen, Arbeitslosigkeit.
Dann beginne man an bestimmte Rechte einzuschränken. Natürlich nur zur Gefahrenabwehr und natürlich sind die Maßnahmen nur gegen den Feind gerichtet und wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.
Wer gegen die Maßnahmen ist "handelt unverantwortlich", "spielt mit Menschenleben", "bringt das Land in Gefahr".
Zunächst richte man die Maßnahmen nur gegen einen konkreten Feind oder Täter. Zum Beispiel Al Qaida Terroristen. Dann weite man die Maßnahmen auf andere Gruppen aus, bzw. definiere deren Bezeichnung um so daß sie zukünftig auch von den Maßnahmen erfasst werden. So bezeichne man z.B. militante Globalisierungsgegner zukünftig ebenfalls als Terroristen. Schließlich zünden die ab und zu auch mal ein Auto an.
Anschließend weite man die Maßnahmen auf Unterstützer und Sympatisanten aus. Diese erkennt man daran dass sie bestimmte Wörter benutzen. Zum Beispiel "Gentrification" und "Prekarisierung" oder "Allah". Und Zugang zu bestimmten Einrichtungen haben. Zum Beispiel Bibliotheken.
Unterstützer und Sympatisanten sind selbstverständlich auch die, die damals gegen die Einschränkungen der Grundrechte waren. Denn die haben dadurch den Feind unterstützt.
Das läst sich beliebig erweitern: Wer seine Steuern nicht pünklich zahlt unterstützt damit den Feind und schwächt den Abwehrkampf. Wer gegen die Regierung demonstiert unterstützt damit den Feind. Wer regierungskritische Artikel schreibt unterstützt damit den Feind.
Selbstverständlich fällt darunter auch die politische Opposition. Denn nur die amtierende Regierung ist in der Lage die Sicherheit zu gewährleisten.
Mit den letztgenannten Maßnahmen sollte man aber abwarten bis ein größeres Ereignis einen willkommenen Anlaß bietet. Hervorragend geeignet sind ein Terroranschlag oder ein Reichstagsbrand. Oder beides zusammen.
Vielleicht sollte man Hr. Bosbach mal die kleine Anektode mit den gelben Sternen erklären. Wie wäre es diesmal mit kleinen grünen Aufnähturbanen?
@15 (SoWhy):
Der Unterschied ist einfach: Faschismus ist eine Ideologie bzw. der Oberbegriff für politisch ähnliche Ideologien. Zur weiteren Erläuterung siehe bitte wikipedia.
Vorliegend haben wir es jedoch mit unreflektiertem Geseier eines mittelmäßig wichtigen Politikers zu tun. Wegen dessen Unreflektiertheit, insb. im Hinblick auf die jüngere Geschichte, liegt es mE näher, die Äußerungen als das anzusehen, was sie sind: Quark mit Soße.
Ich bin erst 21 und sehe für den Fall, dass sich solche Ansichten durchsetzen wirklich dunkle Zeiten auf mich zukommen.
Da muss ich mir schon ernsthaft überlegen, auszuwandern……
@17: Was glauben Sie, wie viele Menschen ich kenne mit "juristischer Bildung" (Drs.!), die kein auch noch so blasses Verständnis haben von dem Sinn der Rechtstaatlichkeit und der Grundgesetze. Wer als Kind gelernt hat, dass Härte der Schlüssel zum Erfolg ist, wird nie etwas anderes in seine Vorstellungswelt aufnehmen können. Sie sind quasi per Geburt verfassungsfeindlich eingestellt, ohne dass ihnen dieses bewusst ist.
Wirklich schlimm dabei ist, dass "WoBo" glaubt, auf diese Art und Weise der Nachfolger von Wolfgang Schäuble als Bundesinnenminister zu werden. Das sagt eine ganze Menge über den Zustand der Politik in diesem Lande aus, denke ich.
Jetzt schlägt Broder in die gleiche Kerbe:
Seltsam: In einem Land, in dem alles statistisch erfasst und ausgewertet wird, in dem man genau weiß, wie viele Einwegflaschen täglich recycelt werden und wie viele Kinder unterhalb der Armutsgrenze leben, wie viele Arbeitslose schwarz arbeiten und wie lange es dauern wird, bis der letzte Alpengletscher sich in Weideland verwandelt hat, in einem buchhalterisch so perfekten Land weiß man über Menschen, die zum Islam konvertieren, so gut wie gar nichts.
Ist etwas weniger direkt sortiert, aber "die buchhalterische Erfassung jeder Einwegflasche" dürfte die Richtung gut ausdrücken.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,505104,00.html
Ich hatte in der Oberstufe einen Mitschüler, der schon damals durch enormes "Selbstbewusstsein" und assozialen Einstellungen bei diversen Diskussionen negativ auf sich aufmerksam machte. Der ist jetzt im Landtag bei der Union.
Hallo Thomas! Deine Idee auszuwandern finde ich ok.
Jedes Jahr verlassen ca. 130 000 ( IN WORTEN: Einhunderdreißigtausend)Familien Deutschland.
Ich überlege mir nach Venezuela auszuwandern.
Entweder 2009 oder 2010, da geht es noch um die Schule wegen meinen Kids. Ich bin jetzt 53 und lasse mich gerne auf dieses Vorhaben ein. In Venezuela gibt es keine Bush-Freundlichkeit.
Wir "Deutschen" lassen uns zu sehr beeinflussen von den Ammis.
Diese Affen machen alles vor, was die anderen Affen nachmachen. Bosbach ist böse,wer hat ihn geprägt?
Auch von mir hier ein kleiner Verbesserungsvorschlag. So ein Register hat ja den Nachteil das man nicht sofort sehen kann wer denn da drin steht. Des halb mein Vorschlag: Nachdem ich mir kürlich mal meinen Reisepass angeschaut habe, stellte ich fest, keine Angabe zur Religion! Skandal! Wenn wir schon so schöne neue Reisepässe bekommen könnte man doch gleich eine Ergänzung einführen: I=Islam. Und Reispässe für Konvertiten: No Way. Ok, Ok, der eine wird da jetzt da möglicherweise verfassungsrechtliche Bedenken haben, aber mal ehrlich bei einem Herrn Bosbach habe ich langsam den Eindruck dass bei ihm die Verfassungs irgendwo unter einem Schreibtisch liegt damit dieser nicht so wackelt.
Ob das Leben unter Herrn Chavez in Venezuela wirklich so schön ist – insbesondere für uns verwöhnte Europäer – wage ich doch einmal zu bezweifeln.
ich möchte nur kurz auf folgenden Artikel verweisen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/95786
[ironie an]Ich hab da ne ganz tolle Idee für den Herrn Bosbach. Wie wäre es, wenn alle mit islamischen Glauben einen gelben Halbmond auf die Jacke genäht bekommen würden? Dann würde man sie schon von weitem erkennen und könnte sie besser beobachten.[ironie aus]
Der Schritt vom Register zu diesem Szenario ist ja dann eh nicht weit…armes Deutschland.
Ja, so sind sie, die Konservativen: It's not fascism when we do it. Vom dauergestörten Verhältnis zur Demokratie ist es für diese Leute ja nur noch ein Schritt bis zum Steigbügelhalter und Täter.
"Wir hatten damals in der Oberstufe im Leistungskurs Geschichte eine Lehrerin, die hätte solche Ideen wie jene von Herrn Bosbach, ein Konvertitenregister einzuführen, als Steilvorlage empfunden." – danke für diesen schön gedrechselten Satz. Zwar hatte ich nicht LK, sondern nur GK Geschichte, dafür bei einer seelenverwandten Lehrerin, die uns wahrscheinlich heutzutage dieses Register als Projektarbeit anfertigen ließe.
@35: Lies mal den Artikel unter 9.
"Allerdings weiß ich auch nicht, ob man solche Dinge heute überhaupt noch in der Schule offen bespricht. Wo doch “Prävention” immer wichtiger wird. Und die nächsten Register somit nicht weit sein dürften."
Ein klares Nein! Eine solche Diskussion würde zu einem negativen Eintrag in der Großen Schülerdatei führen. Tja, und das war's dann wohl… :-\
Grüße, Jens
Tja, die Pläne für die "große Schülerdatei" sind schon längst gemacht:
http://www.bigbrotherawards.de/2006/.gov/
Tja.. mein Weltbild wurde zerstört, ich wohne jetzt in einem anderen Land, wo es keine Bosbachs und Schäubles gibt, es sei denn, es gibt Staatsbesuch ;-) Böse Register, wie das hier angesprochene gibt es bei uns auch, aber die meisten Stadtverwaltungen etc. unterlaufen die entsprechenden Gesetze dadurch, dass sie sie einfach nicht ausführen. Und ein Register wo nix drinsteht, ist auch nix wert.
Hoffentlich marschieren die USA nicht bei uns ein, weil wir nicht demokratisch genug sind.
Ach nee… die sind ja noch da :-)
Na, dann kann doch nix passieren.
Bosbachs Begründung zeugt schon von intellektueller Brillianz: "Das ist kein Generalverdacht, sondern eine Gefahrenabwehr."
Ich finde, man sollte es einfach verbieten, den Glauben wechseln zu können. Keine wechselmöglichkeit = keine Konvertiten = keine Leute, die ihren neuen Glaubensfreunden ihren Glauben beweisen müssen.
Besser wäre es aber, Religionen ganz zu verbieten. Oder Glauben an sich. Bspw. den Glauben an die rechtsstaatliche Gesinnung mancher Politiker. Das Einhalten eines solchen Verbotes fände ich problemlos möglich.
Es ist unglaublich was dieser Herr Bosbach da von sich gibt.
Und das betrifft nicht nur dieses Thema. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit hält der seine Visage in die Kamera um seinen geistigen Dünnpfiff in die Welt zu streuen.
Bosbach und Schäuble sind Grund genug die CDU nicht zu wählen!
Also wir haben solche Lehrer noch!
Also ich finde, Konvertiten sollten einen deutlich sichtbaren Halbmond auf ihrer Kleidung tragen müssen, damit sie jeder wachsame Deutsche im Auge behalten kann. Man weiß ja nie ;-)
/ironie aus
Von einigen etwas besonneneren Entscheidungsträgern (Schande über mir, weiß nicht mehr wer, BKA-Chef?) war in den letzte Tagen ja auch mal die Mahnung zu hören, man solle den Islam nicht mit dem Islamismus verwechsen/gleichsetzen. Ersteres ist eine friedlich Weltreligion, letzteres – nunja – "Das BÖSE"
Auch das Christentum ist ja sowas wie eine friedliche (?) Weltreligion, nur was ist dazu das passende Gegenstück? CDU/CSU.
"Von einigen etwas besonneneren Entscheidungsträgern (Schande über mir, weiß nicht mehr wer, BKA-Chef?)"
Der "BKA-Chef" heißt Zierke und einen sonderlich besonnenen Eindruck hat er auf mich bisher nicht gemacht.
Was hatte ich Glück, daß mein Religionslehrer ein sehr offener Mensch war. Ich hatte in Religion immer ne 1. Und das nicht, weil ich so gut im nachbeten von Phrasen war, sonder gegen alles rebelliert habe was die Kirche verkörpert. Allerdings waren meine Argumente wohl sehr überzeugend…
Solche Offenheit hätte man wohl von einem katholischen Relilehrer nicht unbedingt erwartet.
Diese Offenheit für anderen Meinungen und Lebensweisen sucht man derzeit in der Politik vergebens.
Urgs…mir wird ganz schlecht bei dem Gedanken Beckstein sei bald "mein" Ministerpräsident. Seine Taktik zur Einbindung brauner Strömungen in die CSU dürfte vermutlich aufgehen.
Bosbach hat das wohl so nie gesagt, auch wenns ihm zuzutrauen wäre:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,505599,00.html
Irgendwie schade….
Heute ist es Menschenführung durch Medien!
Auch ich habe bereits "bedauert", dass diese Steilvorlage zum Unwort des Jahres leider doch nur eine Ente zu sein scheint:
http://fredericiana.de/archives/2007/09/19/fast-unwort/