“Soeben” – von wegen
Einen knappen Monat vor dem Urlaub teilt der Reiseveranstalter mit, er habe schlechte Nachrichten. Von der Agentur vor Ort. Diese habe ihn “soeben” darüber informiert, gegenüber dem gebuchten Hotel werde gebaut. Ob ich umbuchen möchte? Falls nicht, steht zwischen den Zeilen, gilt der mögliche Lärm als genehmigt.
Das ist interessant. Im April hatte ich das Hotel schon mal gebucht. Schon im April gab es die Baustelle. Und schon im April war der damalige Veranstalter in der Lage, mich vor der Reise nicht nur über die Baustelle zu informieren. Er bot überdies auch zehn Prozent Minderung an, was ich akzeptierte.
Habe ich schon erwähnt, dass es sich um denselben Veranstalter handelt?
Vielleicht sollten sie ihm mal eine anwaltliche Visitenkarte überreichen.
Dann weiß er wenigstens wem er so einen Humbug schreibt.
Ich würde akzeptieren – gegen 25 % Rabatt.
10 % wie bisher – 10 % wegen der Frechheit und 5 % für die Getränke / Medikamente um den Lärm zu ertragen.
Wie jetzt? Ist das jetzt der dritte Urlaub in diesem Jahr? Grumpf, ich mach was falsch…
Vielleicht war's ja damals nur irgendeine Baustelle – jetzt handelt es sich um eine BAUSTELLE.
Da muss man ja nicht gleich Minderung anbieten…
;-)
Eigentlich war es mir egal, weil man gar nichts hört. Jedenfalls dann, wenn man in einem Gebäudeteil wohnt, der nicht an die Baustelle grenzt.
Wollen mir wal für den Veranstalter annehmen, dass di Baustelle möglicherweise zum Reisezeipunkt schon fertig hätte sein sollen, es dort aber zu den üblichen verzögerungen kam …
@ 3: Eigentlich war es mir egal, weil man gar nichts hört.
Das hätte ich jetzt – noch – nicht geschrieben… :-)
Baustellen zeichnen sich insgesamt durch Fertigstellungstermine aus, die man anderswo prinzipiell zwischen optimistisch und grenzenlos naiv einstufen würde.
Ausser in der Softwareentwicklung, da gelten ähnliche Regelen.
;-)
Immer wieder ins selbe Hotel? Wie spießig!
…und nehmen Sie sich vor den Liegestühlen in Acht!!! ;)
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/05/06/asian-wildlife/
Hä?
Warum haben Sie dasselbe Hotel schon mal gebucht?
Abwechslung?
Anwälte bekommen zuviel Geld. Wäre dem nicht so, dann würden sich auch keine solchen Probleme ergeben.
wie lange bauen die denn? das ist wohl ein größeres Projekt.
Das die Veranstalter oft nicht informiert sind kann man schon verstehen. wenn sie das nächte mal informieren wind ich das ok… haben eben gelernt.
völlig offtopic – aber irgendwie wie zugeschnitten auf dieses Blog:
>>
Berlin – Die Berliner Polizei teilte am Abend mit, dass die Jugendlichen im Alter von 16, 17 und 19 Jahren den US-Bürger "aufgrund seiner Hautfarbe" angegriffen hätten. Dennoch gebe es keine Hinweise auf eine fremdenfeindliche Tat, hieß es in der Polizeimeldung.
<<
(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,512617,00.html)
Irgendwie hab ich ein mulmiges Gefühl, wenn Vertreter unserer Sicherheitsbehörden anscheinend nicht mehr klar denken können…
@12. Ist 'n Fehler. Gemeint war "Haarfarbe".
@ss: Vielleicht die Hoffnung auf 10% Minderung?
Schon wieder Urlaub? Mann mann mann mann!
Geht die Kanzlei so gut? Oder so schlecht? ;-)
Viel Spaß!
Grüße!
Der Veranstalter behauptet ja keinesfalls, daß erst jetzt dort gebaut werde oder daß er vorher von dieser Baustelle nichts gewusst habe. Er behauptet lediglich, daß er "soeben" durch die dortige Agentur darüber informiert wurde, daß eben zur Zeit dort genaut werde.
Vielleicht teilt die Agentur dem Veranstalter ja wöchentlich mit, wo sich dort aktuell Baustellen befinden, und eine dieser (wöchentlichen) Mitteilung ist eben "soeben" bei ihm eingegangen :-)
Wenn es die selbe Baustelle ist, winkt die Arglist-Anfechtung geradezu mit dem Zaunpfahl. Aber der Veranstalter wird sich rausreden, dass es eine neue ist…
Mag sein, daß die Kundenkommunikation dort etwas besser organisiert werden könnte.
Aber grundsätzlich ist diese Information doch völlig in Ordnung. So kundenfreundliches Verhalten wäre anderen Anbietern zu empfehlen.
Es ist ja nicht so, daß der Anbieter dort bewußt eine Baustelle eingerichtet hat, um seine Kunden zu quälen.
Mehr als informieren und Umbuchung anbieten kann er nicht.
Und wer dann trotzdem hinfährt, hat in der Tat keinen Grund mehr, sich zu beklagen.