Angst vorm Telefon

Die Vorratsdatenspeicherung macht sich schon bemerkbar. Beratungsanfragen in heiklen Dingen, von denen sich einige im Posteingang angesammelt haben, sind deutlich zurückhaltender formuliert.

Ein möglicher Mandant sorgt sich zum Beispiel, er könnte sich Ärger eingehandelt haben. Wir reden über nichts, wofür die neuen Gesetze nach offizieller Lesart geschaffen wurden. Aber natürlich ist er vorsichtig, denn immerhin hinterlässt seine Kontaktaufnahme mit mir jetzt Datenspuren. Wer weiß, vielleicht begründet der Anruf bei einem Verteidiger, zu dem ja noch kein Mandat besteht und möglicherweise auch keines zustande kommt, ja demnächst sogar einen Anfangsverdacht.

Wie auch immer, zuerst mal muss dem berechtigten Wunsch nach Absicherung Rechnung getragen werden. In der Antwort liest sich das dann so:

Wenn Sie nach Düsseldorf kommen können, ist ein persönliches Gespräch am besten. Ansonsten kann ich Ihnen auch eine telefonische Rücksprache anbieten. Wenn Sie Sorgen wegen der Vertraulichkeit des Telefonats oder der Speicherung von Verbindungsdaten haben, können Sie oder eine Person Ihres Vertrauens die Beratungskosten auch vorab auf unser Konto einzahlen, zum Beispiel bar bei der Postbank. Ich müsste Sie dann am Telefon nicht nach persönlichen Daten fragen. Sie könnten mich zum Beispiel von einem öffentlichen Fernsprecher anrufen.

Zugegeben, das ist noch ausbaufähig. Ich werde daran feilen, wenn mir nicht mehr schlecht ist.

80 Gedanken zu “Angst vorm Telefon

  1. 1

    Wie bitte? Ja so geht’s ja wohl nicht. Da muss die Möglichkeit der Bareinzahlung aber ganz schnell abgeschafft werden. Wie konnte das nur übersehen werden?

  2. 2

    Willkommen in Deutschland,
    der besten Demokratie, die man für Geld kaufen kann :-(

  3. 3

    Na na na. Den unfreiwilligen Blockwarten in unserer schönen Republik soll doch jetzt aber bitte nicht schlecht werden. Das gehört sich nicht.

  4. 4

    Mir wurde mal erzählt, dass Telefonzellen von der Polizei ganz gerne mal überwacht werden.

  5. 5

    Hat es einen bestimmten Grund, daß Sie nicht die Möglichkeit anbieten, verschlüsselte Mails an Sie zu senden? Das wundert mich schon, seit ich zum ersten Mal Ihre HP durchgesehen habe… oder habe ich das wirklich übersehen? Auf Keyservern ist auch kein Schlüssel zu finden :-(

  6. 6

    Der typische Mandant eines Strafverteidigers dürfte eher ungeübt sein im Umgang mit PGP. Aber möglicherweise ändert sich das ja demnächst.

  7. 7
  8. 8

    Mal bei den Brüdern und Schwestern im Osten fragen, die Älteren sollten noch ein paar Tricks kennen…

    Und 1984 nochmal lesen, aber halt, dort ist das ja am Ende schief gegangen…

    Ich mache mich schon wieder eines Gedankenverbrechens schuldig…

    Freedom is slavery
    Ignorance is strenght
    War is peace

  9. 9

    Da es aber weiterhin die Datenschutzgesetze gibt, würde ich mit dem Mandanten ein “passwort” vereinbaren, mit dem er sich identifizieren kann am Telefon. Sonst läuft man Gefahr, personenbezogene Informationen an Dritte weiterzugeben, nur weil die sich als selbiger ausgegeben haben. Oder, was heute genauso schlimm ist, auch wenn es nicht geschieht: Es wird einem vorgeworfen, dass so etwas geschehen könnte. Ist ja auch schon geschehen.

  10. 10

    Ich bin gespannt, wann der erste bei einem simplne Einspruch gegen ein Knöllchen diese Tour durchziehen will…

  11. 11

    Nach Düsseldorf kommen? Persönliches Gespräch? Wer garantiert, daß Deine Bude nicht bis zum Dachstuhl voll mit Wanzen ist?

    Übrigens scheitert öffentlicher Fernsprecher um diese Jahreszeit bereits an den Außentemperaturen, Du wirst ja wohl nicht nur eben kurz die Zeit ansagen, oder? (“Beim nächsten Schönfelder-Seitenrascheln ist es anwaltlich versicherte 5vor12″)

  12. 12

    Lösung wäre vielleicht das sich beide ne Telefonnummer in einem Land holen in denen noch keine Vorratsdatenspeicherung herrscht.

  13. 13

    Das Leben in einem Überwachungsstaat ist einfach unangenehm. Das hätte Frau Kanzlerin ja gelernt haben können, wenn sie nicht zur Zeit des letzten Überwachungsstaates auf der Seite der Überwacher gestanden hätte.

    Wie man aber wissen darf, wird von den Überwachern so ziemlich alles als “konspiratives Verhalten ausgelegt. Wahrscheinlich gehört da auch dazu, jemanden zu bitten, doch Kontakt zu einem Anwalt aufzunehmen. “Wer nichts zu verbergen hat…”

  14. 14

    Schöne neue Sicherheitswelt!
    Natürlich verändert so ein bischen Sicherheitsvorsorge in keiner Weise das Leben von unbescholtenen Bürgern.

    “Wer auch nur daran denkt zu einem Rechtsanwalt zu gehen und sich beraten zu lassen, der kann ja nun einmal nicht unbescholten sein. Sonst würde er ja nicht auf die Idee kommen einen Rechtsanwalt zu brauchen. Wo kommen wir denn da hin.

    Solche Subjekte sollten doch besser direkt zur nächsten Polizeidienststelle gehen und sich dort entweder bestätigen lassen wirklich nichts verbrochen zu haben oder sich vorsichthalber vorab in Sicherungsverwahrung nehmen lassen.

    Überhaupt ist es einfach unerträglich das sogar Täter – sogar geständige Täter – ein Recht auf Verteidigung und Rechtsbeistand haben. Das kostet ja auch alles nur unsere Gelder, die könnte man ja auch viel besser gebrauchen.”

    Sarkasmusfilter aus!

    Schlimm ist wohin ein ursprünglich auf bürgerlichen Freiheitsrechten aufgebauter Rechtsstaat sich wenden kann – aber mit dem “Feindstrafrecht” haben ja die Unschuldsvermutung, der Grundsatz von “In dubio pro reo” und der 48er Gedanke von “Die Gedanken sind frei” ihre Berechtigung verloren.

    Dabei haben viele der “Rechtspolitiker” der Union auf Kommersen von Studentenverbindungen als Festredner gerade das Lied der freien Gedanken laut mitgesungen, scheinen Sie aber vergessen zu haben.

    Aber wo ist im übrigen der nette Koalitionspartner geblieben?

    Wenn ich rekapituliere das eine stellvertrende Bundesparteivorsitzende öffentlich erklärt für ein Gesetz gestimmt zu haben von dessen Verfassungswidrigkeit sie selber ausgeht (beschließen wer erst mal war verfassungswidriges – da BVerfG wirds dann schon richten), dann weis ich nicht mehr ob ich mich mehr über Koch, Bosbach und Schäuble oder solchen Bockmist aufregen soll.

    Ich finde diese nette SPD-Gruppe im Bundestag sollte die Kosten des BVerfG inclusive aller Nebenkosten (Pressemitteilungen, Verwaltungskosten, Archivrecherche – wo war denn noch einmal der Grundwertekatalog – usf.) übernehmen und im übrigen das Bundestagsmandat dann niederlegen.
    Denn wenn ich bei klarem Bewußtsein offensichtlich sehenden Auges willentlich ein verfassungswidriges Gesetz beschließe dann brauchts mich als Abgeordneten auch nicht mehr.

  15. 15
  16. 16

    PGP, gpg
    z-fone
    etc…

    Sicher können, bzw. wollen, die meisten Menschen damit nicht umgehen, aber was spricht dagegen, das optional anzubieten?

    Die Technik kann zwar nicht die Probleme lösen, die die (meines Erachtens) völlig verkehrte Gesetzgebung geschaffen hat, kann aber zumindest dem Einzelnen ein Stück weit helfen, sich vor dem ausufernden Überwachungs- und Datensammelwahn des Staats (und der Wirtschaft) zu schützen.

  17. 17
  18. 18

    Tja, ich habe dieser Jahr das erste Silvester meines Lebens erlebt, bei dem die Stimmung gedrückt war. Man hat es gemerkt, den Leuten stand es im Gesicht geschrieben: als die Uhr auf 0:00Uhr umsprang, waren nachdenkliche Mienen zu sehen, verhaltenes Anstoßen.

    Ich empfehle da ja gerne Schostakowitsch Sinfonie Nr. 5. Da hört man das Unheil übers Land kriechen wie die Radikalität und der Hass in die Mitte der Gesellschaft.

    MfG
    km23

  19. 19

    Keine Sorge, denn: Sueddeutsche Zeitung von gestern: “Das Gesetz [zur Vorratsdatenspeicherung] verschont lediglich Strafverteidiger, Seelsorger und Abgeordnete – alle anderen Bürger der Informationsgesellschaft erfasst das Radar. Auch Ärzte, Journalisten und Anwälte, die keine Strafsachen bearbeiten, unterliegen dem Überwachungsdruck. Der Gesetzgeber erlaubt jedoch eine Verhältnismäßígkeitsprüfung.”
    Stimmt das? Wenn ja, erscheint mir eine Unterscheidung zwischen Strafverteidigern und anderen Rechtsanwälten doch wenig praktikabel…

  20. 20

    Uns Journalisten hat man gesagt, dass Abgeordnete und Strafverteidiger vor sowas geschützt sind? Nur wir nicht…

  21. 21

    @21

    Da hätte die Journaille eher in die Puschen kommen müssen! Offenbar hat man aber dort die Strategie “Wohlverhalten gegenüber der Obrigkeit, zum Zwecke des Herausschlagens eigener Privilegien” verfolgt. Tja, dumm gelaufen.

  22. 22

    Bei der Postbank müßte er seinen Ausweis auf den Tisch legen, wenn er bar auf ein fremdes Konto zahlt.

  23. 23

    A propos PGP … besonders schön sind die Lizenzbestimmungen für die Nutzung von PGPn als Privatanwender: Unter Punkt 12 räumt man der PGP Corporation das Recht ein, nach einer Vorwarnzeit von 10 Werktagen einen Hausbesuch zu machen … damit sich das Unternehmen von der ordnungsgemäßen Nutzung der Software überzeugen kann.

    … keine Ahnung ob das bei Software-Lizenzverträgen üblich ist … ob dieses Recht auf Eindringen in die Privatsphäre in Deutschland von einem Privatunternehmen durchgesetzt werden kann … aber wer seine Privatsphäre mit PGP schützen will muss wohl oder übel zustimmen und damit im Zweifen dem Vertreter eines amerikanischen Unternehmens Zutritt zur eigenen Wohnung gewähren.

  24. 24

    soweit ist es schon… da kann man nur auf die “Hüter der Verfassung” hoffen!

  25. 25

    @5, 6 und 16:

    Die Vorratsdatenspeicherung bezieht sich nicht auf die KommunikationsINHALTE, sondern “nur” auf die KommunikationsKANAELE. Nachzulesen im Wiki:
    http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Informationen_%C3%BCber_die_Vorratsdatenspeicherung#Gespeicherte_Daten

    Natuerlich kann auch der Kommunikationsinhalt abgehoert werden, aber das hat dann mit der VDS erstmal nichts zu tun. Gegen die VDS schuetzt nicht die Verschluesselung der Kommunikation, sondern die Anonymisierung (z.B. TOR fuer IP-basierte Kommunikation), so dass der Weg der Kontaktaufnahme nicht nachvollzogen werden kann.

    Selbstverstaendlich ist es trotzdem eine gute Idee, vertrauliche Kommunikation zu verschluesseln; ich wollte nur kurz die Nichtwirksamkeit bzgl der VDS klarstellen.

  26. 26

    @ 28: Die Klarstellung zwischen Kanälen und Inhalten ist grundsätzlich richtig … mit dem kleinen Schönheitsfehler, dass bei E-Mails durchaus der Inhalt der Betreffzeite mitgespeichert wird. Bisher hatte ich versucht bei jeder Mail möglichst prägnant den Inhalt der Mail zusammenzufassen … in Zukunft wäre das dann die mitgespeicherte Inhaltsangabe ;-)

    … oder habe ich da etwas falsch gelesen?

  27. 27

    “Nur Verbindungsdaten” verharmlost die Sache.

    Ich gebe mir Mühe, ein übertriebenes Beispiel zu formulieren (vielleicht ist es garnicht so übertrieben). Als Sicherheitsbehörde finden Sie die folgenden “nur Verbindungsdaten” in der e-Mail Korrespondenz (Absender- und Empfänger-Kennungen sind bei den e-Mails zu speichern) aufgrund eines was-auch-immer-Verdachts, der für einen richterlichen Beschluss reicht.
    (Die Domain-Namen gibt es vermutlich alle, ich nutze sie einmal fiktiv):

    austrittsbestätigung@die-gruenen.de
    newsupdate@hanfparadies.eu
    buchungsbestaetigung@spanien-reisen.de
    rundbrief@schwule-eltern.de
    mailingliste@arbeitskreis-vorratsdatenspeicherung.de
    liste@alleinerziehende-koeln.de
    ortstgruppe-koeln@g8-gegner.de

    Das könnte Sie als Sicherheitsbeamten ganz schnell zur Spekulation verleiten, es handelt sich hier um einen alleinerziehenden hanf-affilen schwulen Vater aus Goettingen, der demnächst nach Spanien verreist und soeben bei den Grünen ausgetreten ist.
    Natürlich kann das dann auch alles nur ein Missverständnis sein.

  28. 28
  29. 29

    Da kann man wohl nur hoffen, daß Bundesschnüffelminister Schäuble nicht mitliest. Der läßt ja sofort alle Bareinzahlungen untersagen und alle öffentlichen Fernsprecher abmontieren.

  30. 30

    Man(dant) könnte ja auch auf die Idee kommen, eine der zahlreichen Prepaid-Karten bei eBay zu ersteigern. Wohlgemerkt genau diese, die als “bereits registriert und freigeschaltet, keine Personalausweisdaten notwendig” vermarktet werden.

    Wer da wohl bei den Verbindungsdaten als Anrufer abgespichert (und ggf. in Verdacht) kommen wird?

  31. 31

    Wovor ich, viele, viele andere und Organisationen wie der CCC gewarnt haben ist nun Realität geworden.

    Das alleine kann einem schon Bauchschmerzen bereiten. Zarter besaitete Seelen werden direkt Angst bekommen.

    Viel mehr Sorgen macht mir aber, dass das nur eine Scheibe der Salami sein könnte, sein wird.

  32. 32

    [quote]Zugegeben, das ist noch ausbaufähig. Ich werde daran feilen, wenn mir nicht mehr schlecht ist.[/quote]

    Dann schreib am Besten vllt. groß ;)

  33. 33

    Irgentwann wacht der “Deutsche Michel” auf und dann ist es zu spät!
    Den Kindern wird dann wieder gesagt, ich habe von alledem nichts gewußt

  34. 34

    Mir erzählte kürzlich jemand von einem Fall von Schwarzgeschäften: Ein Bäcker buck Brötchen und verkaufte diese schwarz. Er wurde erwischt von der Steuerfahndung. So weit so gut.
    Das erschreckende war, worauf der Anfangsverdacht begründet wurde, aufgrund dem dann Ermittlungen angestellt wurden: In seinem Büro hing ein Werbekalender einer Mühle, die nicht zu seinen Lieferanten gehörte. Dies veranlasste die Steuerprüfer nachzuforschen, ob er dort Mehl kaufte. In diesem Fall war der Verdacht zwar richtig aber in den allermeisten Fällen dürfte solch ein Indiz zu einem falschen Verdacht führen. Mit der VDS lassen sich Indizien ähnlicher Wertigkeit massenhaft und auch automatisiert finden.

    Wird es in Zukunft ein Problem sein, wenn man öfters mit einem Lieferanten telefoniert, mit dem aber dann schlußendlich keine Geschäfte zustandekommen?
    Wird es in Zukunft ein Problem sein, wenn man Interessenten mehrmals zurückruft ohne danach einen Abschluss zu erreichen?

  35. 35
  36. 36

    Also ab jetzt melde ich mich dann immer am Telefon mit Hier ist Pfarrer NAME MDB Guten Tag.

  37. 37

    Wie kann man ein Laptop-Mikrofon permanent deaktivieren – mit ‘nem Nadelstich? Machen sich MacBook-Besitzer verdächtig, die die dort eingebaute Kamera zukleben? Denn wer sagt denn, dass sich keiner in die Geräte hackt, um belastendes Material abzugreifen.

  38. 38

    @flx:

    12. Audit. PGP Corp reserves the right to periodically audit your use of the Software to ensure that you are using the Software in compliance with this Agreement. During your standard business hours and upon at least ten (10) days prior written notice, PGP Corp may visit your facility(ies) and you will make available to PGP Corp or its representatives any requested records pertaining to the Software, provided that PGP Corp shall be entitled to conduct no more than two (2) audits in any twelve (12) month period.

    EULA ;-)

  39. 39

    Die Vorratsdatenspeicherung macht sich schon bemerkbar.
    Naja, die “Vorratsdatenspeicherung” gab es vorher auch schon. Und vermutlich wird durch die Beschreibung der Sachverhalte einzelner Fälle hier (auch wen es natürlich anonymisiert abläuft) mehr “verraten” als durch die Speicherung von Verbindungsdaten…

    Man sollte die Schäuble-Paranoia nicht unbedingt mit Gegen-Paranoia beantworten.

  40. 40

    Viel einfacher.
    Ich war mit meiner Frau in einem Telefonladen, sie hat sich einen Pre-Paid Vertrag geholt.
    - Ausgewiesen hat sie sich mit dem deutschen Führerschein.
    - Als BPA Nummer steht 0123456789 im Vertrag.
    - Unterschrieben hat sie aus Versehen mit ihrem Mädchennamen. Als sie den Verkäufer darauf hin wies, sagte der: “Das macht nichts.”
    - Sie ist kroatische und bosnische Staatsangehörige, mit zwei verschiedenen (inzwischen ungültigen) Adressen.
    - Im Vertrag steht die korrekte, deutsche, Adresse.
    - Gemeldet ist sie immerhin korrekt, nur nicht unter ihrem Mädchennamen.
    So einfach ist es Joseph Schäuble auszutricksen…

    “Ich habe inzwischen geheiratet und nur meinen Führerschein dabei, macht das Probleme?
    Dann noch mit links unleserlich (und falsch) unterschreiben und man hat eine SIM-Karte mit falscher Adresse und falschem Namen.

  41. 41
  42. 42

    Hmpf, langsam verstehe ich, warum die Fernuni Hagen ab 2008 die wahrscheinlich meisten Studenten der Rechtswissenschaften Deutschlands haben wird: Jura selbst studieren wirkt derzeit vielleicht noch am wenigsten verdächtig……. Oder ?

  43. 43

    Natürlich macht Jura studieren verdächtig, solche Leute könnten ja eventuell Juristen werden, und die würden nur Ärger machen.

  44. 44

    @43(Chris): Ui, krass…deswegen sollte man nach Möglichkeit tools nutzen die unter der GPL stehen, in diesem Fall GnuPG.

  45. 45

    @1
    Naja die anonyme Einzahlung eines Barbetrages an einem Schalter einer Bank ist ja schon verboten worden…
    Das wäre doch noch ausbaufähig – Bargeschäfte über 5 Euro nur per Ausweis… Ausweisscanner an Supermarktkassen jö, da zahlt man glaub ich nur mehr mit Bankomatkarte…

  46. 46
  47. 47

    zu kommentar 6.

    wenn PGP, dann bitte nur eine opensource version, wie gnu… pgp.com ist weiterhin nicht zu trauen….. die NSA hat doch überall ihre patchehändchen drin…. ;-)

  48. 48
  49. 49

    Ausweis zeigen erst ab 15.000 Euro Einzahlung? Der eifrige Schalterangestellte meiner Bank wollte meinen Personalausweis sehen und die Daten an die Polizei weiterleiten, als ich Ihn gebeten habe 5 Euro auf Echtheit zu prüfen, die ich als Wechselgeld bekommen habe. “Die werden Sie dann anrufen und Ihnen ein paar Fragen stellen.”

    Da habe ich nicht mitgespielt. Danke Sparda Bank Hamburg e.G., Filiale Altona.

  50. 50

    >> Hat es einen bestimmten Grund, daß Sie nicht die Möglichkeit anbieten, verschlüsselte Mails an Sie zu senden?

    Das Problem ist ja nicht der Inhalt (welcher im übrigen auch mit der VDS nicht erfasst wird), sondern die reine Kontaktaufnahme. Und die läßt sich auch mit einer verschlüsselten Mail nicht vertuschen.

    Im übrigen ist das ein geniales Argument: Wenn sich eine Person an einen Strafverteidiger wendet, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit was ausgefressen haben. Das reicht angesichts heutiger Maßstäbe absolut und eindeutig für einen Anfangsverdacht.

  51. 51

    Wie sieht es aus, wenn man als Firma seinen eigenen Mailserver mit fester IP-Nummer im eigenen Hause betreibt? Wo sollte der Mailverkehr geloggt werden, ausser im eigenen Hause und beim Empfänger? Ich nehme nicht an, dass die Provider wirklich jedes Datenpaket, dass über ihre Leitungen geht, loggen. Die Datenmenge wäre kaum zu handhaben. Ist man als Firma mit eigenem Maildienst gar selber zur VDS verpflichtet (obwohl man die logs beliebig manipulieren kann)?

    Zum Mailversand empfiehlt es sich evtl. auch für Privatkunden, nicht die Mailserver der Provider zu verwenden, sondern die Mails mittels eigenem Mailserver direkt dem Empfänger zuzustellen. Zur Zeit machen das fast ausschließlich Spammer und Mailviren, daher hat man leider das Problem, dass einige Spamfilter auf Mails anspringen, bei denen der Hostnamen des einliefernden Rechners auf einen Einwahl- oder DSL-Zugang für Privatkunden schließen lässt.

  52. 52

    Hört sich ja wirklich heftig an, Udo, da beneide ich Dich sicher nicht drum. Klar, Anwälte und Journalisten hat die VDS wohl am heftigsten erwischt… hoffen wir, dass Karlsruhe sich beeilt.

  53. 53

    @Annika
    Ne Eilantrag zur einstweiligen Aussetzung der VDS wurde ja gestellt, aber bis jetzt wohl nicht nicht entschieden. So sehr scheint sich Karlsruhe also wohl nicht zu beeilen, was mich wundert. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass dazu relativ schnell ne Entscheidung kommt. Heißt ja nicht umsonst “Eilantrag”.

  54. 54

    Wer Wert auf Anonymität legt, kann sich ohne Probleme eine Emailadresse im Ausland zulegen, bei der die Angabe eines Namens nicht notwendig ist. Dazu kann man dann gnupg (die freie Version von PGP) nutzen, die als sehr sicher gilt. Wem es wichtig erscheint, die Verbindung zwischen der IP-Adresse und der Emailadresse zu lösen, der kann hierfür etwa den Anonymizer TOR verwenden. Für die Nutzung Kontaktformulare empfiehlt sich die sogenannte Anonbox des Chaos-Computer-Clubs (https://anonbox.net/).

  55. 55

    Soso, mmh, mmh – alles höchst konsperativ und verdächtig hier. Ich werde dieses Forum mal meinem Chef melden und über jeden rein präventiv 2 Akten anlegen…

  56. 56

    Ist doch toll! Da weiß der BND ja sofort zu welchen Anwälten die G8-Gegner Kontakt aufnehmen. (Text editiert. U.V.)

  57. 57
  58. 58

    irgendjemand (28), weder Verschlüsselung via OpenPGP (GnuPG) noch “Anonymisierung” helfen wirklich. Bei ersterem bleiben alle Kopfzeilen also auch der Betreff (Subject) und die Adressen sowieso zwangsläufig unverschlüsselt. Anonymisierung via TOR verschleiert NUR DIE EIGENE IP-ADRESSE auf TCP-Ebene und sonst GAR NICHTS. Sofern man einen lokalen Mail-Server nutzt, ist es durchaus möglich, dass die IP-Adresse doch noch in den Kopfzeilen auftaucht, eventuell sogar “versteckt” als Teil der Message-ID. Sofern man nicht von Wegwerf-Postfach zu Wegwerf-Postfach kommuniziert, ändert sich also recht wenig, da im Sinne der VDS alles wichtige nachvollzogen werden kann, nämlich das h.müller@example.com mit f.meier@example.org sich per Mail bezüglich “Ein Bruch in Spargasse” kommuniziert hat.

    Auch wenn es nach FUD klingt: Wer sich mit TOR nicht auskennt, der schadet sich damit mehr, als dass es ihm irgendwie hilft. Es gibt nachweislich unzählige bösartige Tor-Exit-Nodes, die alle unverschlüsselte kommunikation gezielt missbrauchen (Phishing, Spionage) und der Witz ist ja, dass die, die TOR nutzen, vermutlich eher interessante Daten haben, als die, die nicht-anonym unterwegs sind. Wenn nun hunderte private betriebene Tor-Exit-Nodes wegen der VDS in Deutschland abgeschaltet werden, dann wird das Verhältnis gut/böse vermutlich noch deutlich sinken.

  59. 59
  60. 60

    @neumann

    >Das Problem ist ja nicht der Inhalt (welcher im übrigen auch mit der >VDS nicht erfasst wird), sondern die reine Kontaktaufnahme. Und die
    >läßt sich auch mit einer verschlüsselten Mail nicht vertuschen.

    Es ist jedoch auch ein Kinderspiel seinen Mailclient derart einzustellen, dass die Mails über Tor versendet werden. In Verbindung mit der Wahl des “richtigen” Mailproviders kann das die Anonymität erhöhen.

    Wem das noch nicht “sicher” genug ist, kann ohne weiteres Remailer wie Mixmaster benutzen.

    Auch eine Anonymisierung unter Verwendung von I2P wäre vorstellbar…

  61. 61

    @79: Und was ist mit dem Empfaenger? Wenn ich mit anonymisierungsdiensten an herbert@t-online.de schicke, dann zeichnet t-online immerhin meine e-mail addresse und betreff auf.
    Natuerlich schuetzt anonymisierung wenn _du_ im auge der Polizei,
    aber wenn herbert im visier ist, dann sehen die zumindest das
    herbert mit deiner email addi kommuniziert hat.

  62. 62

    “Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen;
    ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen;
    ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen,
    ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.”

  63. 63

    Ich denke mal, wenn man nichts illegales tut, hat man ja auch nichts an Informationen, die juristisch gegen einen verwendet werden können / dürfen, oder?

    Diese Version ist ja wohl ziemlich “Undercover”, aber gut, sicher ist sicher ;)

  64. 64

    Tja Gordo, schon dumm, wenn sich so ein Mafiosi oder Terrorist verwählt und aus Versehen dich anruft und du dann aus Versehen ins Netz der Fahnder gerätst, denn du hast ja nichts zu verbergen.

    Außerdem hast du mit Sicherheit Informationen, die nicht juristisch, aber anderweitig irgendwie gegen dich verwendet werden können (Marotten, Vorlieben, Laster, Eigenschaften, Geschmäcker, …).

  65. 65

    Was ist denn mit Mixminion zum Versand von E-Mails? DerEmpfänger sieht die Absenderadresse nicht, die E-Mail wird über mehrere Verteiler geleitet und es ist trotzdem möglich, auf die anonymisierte E-Mail zu antworten, falls der Sender das erlaubt. In Verbindung mit GPG natürlich, um die Inhalte zu verschlüsseln.

    Und was ist mit Jabber als Chatclient?

    Irgendwo habe ich gelesen, daß die Tor-Hacker daran arbeiten, Tor auch für Telephonate nutzen zu können.

  66. 66

    @Robert B.:
    OK, das mit den Fahndern klärt sich ja dann, wenn das Gespräch abgehört wurde…
    Außerdem hat ja nicht jeder Zugriff darauf dem es so beliebt bzw. der diese Informationen benötigt. Ein Fahnder, der nach Bomben oder entführten Menschen sucht wird sich ja nicht interessieren, was ich meiner Freundin erzähle und wird mich auch recht wahrscheinlich garnicht kennen… oder? 8)

  67. 67

    Es gibt gewisse Fahnder, mit denen ist nicht gut Kirschen essen, frag mal Murat Kurnaz. Aber die Angelegenheit klärt sich dann ja auf – in Afghanistan oder Guantanamo.

    Und einen Fahnder kann es durchaus interessieren, was du deiner Freundin erzählst, vielleicht ist sie ja deine Komplizin.

    Denk mal an die Razzien vor dem G8-Gipfel: Da hat der BGH _jetzt_ entschieden, dass die Bundesanwaltschaft _damals_ ihre Kompetenzen überschritten hat. Da ist das Kind allerdings schon seit fast einem dreiviertel Jahr in den Brunnen gefallen.

  68. 68
  69. 69

    Ja, aber eben das würden sie ja merken, wenn sie den Inhalt des Gesprächs kennen, dass es ihnen eben rein garnichts hilft. Wenn sie sich anhören wie man sich über Dates unterhält, Hausaufgaben bespricht und sich über Fernsehsendungen unterhält, da ist ja effektiv nix rübergekommen als eben Privates, was aber auch nicht wirklich relevant ist…

    Ja gut, das stimmt schon, wenn die Grenzen überschritten werden… das ist ja weniger das Problem der Gesetze selber sondern das man sich nicht dran hält.

  70. 70

    Gordo, was du beschreibst, ist der Funktionsweise eines Rechtsstaates ziemlich genau entgegengesetzt. Wieso findest du es in Ordnung, dass jemand dich erst einmal verdächtigt und in deine Rechte (Privatsphäre ist ein sehr wichtiges Recht) eingreift? Sicher, die Ermittler werden (wenn du nicht gerade einem Justizirrtum zum Opfer fällst) irgendwann merken, dass du unschuldig bist. Aber dann ist es zu der pauschalen Verdächtigung und der Einschränkung deiner Bürgerrechte normalerweise doch schon gekommen. Normalerweise müssten sie erst einmal sehr gute Gründe haben, von deiner Schuld auszugehen, bevor sie deine Rechte einschränken dürfen.

  71. 71

    Das stimmt, aber ich sehe, dass die Gegner mehr oder weniger von dem Horrorszenario ausgehen, dass alles und jeder immer überwacht würde, und das kann so garnicht stimmen!

    Ich sage nicht, dass ich mich der totalen Überwachung hingebe, aber ich finde es kann durchaus notwendig sein, Telefone abzuhören. Dass dies, genauso wie eine Hausdurchsuchung angebracht sein kann, sollte jeder verstehen.

    Macht man jetzt auch so einen Stress wegen Hausdurchsuchungen? Plakate und Seiten über “Schutz des Eingenheims gestorben” und sowas?
    Ich finde nach wie vor, dass es notwendig sein kann, an Informationen zu kommen. Dass dies ebenfalls kontrolliert und nicht wahllos eingesetzt werden kann, ist klar.

    Aber wo trifft der Einschnitt ein? Das Material wird doch nur verwertet, wenn es Grund dazu gibt, nicht unbedingt juristisch, aber auch rein aus dem Sinn her, oder setzt sich jemand hin “ach, heute nehmen wir den Herrn XY und hören mal mit”?

    Ich kann diesen Aufwand nicht verstehen, Bürgerrecht kann man durch einiges als “verletzt” ansehen, ich hasse aber diese prinzipielle Oppositionshaltung und bin auch der Meinung, dass die, die am lautesten protestieren, was zu verstecken haben. Wenn durch irgendwas Verdacht besteht, klar, dann soll sich dieser Verdacht auflösen, ganz einfach, da muss man eben auch auf das Rechtssystem vertrauen…

    Ich finds einfach irgendwo notwendig, dass man diese Mittel ergreifen kann.

  72. 72

    Die totale Überwachung ist mit der Vorratsdatenspeicherung aber leider Realität, Gordo: Es wird überwacht, wann du mit wem Kontakt hast (außer Post und Brieftauben – offiziell), beim Mobiltelefon sogar noch der Standort des Telefonierenden. Dann die Videoüberwachung: In vielen Städten kann man gar nicht privat einkaufen gehen, weil man von der S-Bahn-Station bis ins Kaufhaus hinein ständig im Fokus irgendwelcher Kameras ist.

    Natürlich _kann_ es sinnvoll sein, Telefone abzuhören, aber daran sind hohe Hürden gelegt worden, die Überwachung ist Fall- und Verdachtsbezogen. Bei der Vorratsdatenspeicherung wird allerdings, wie der Name sagt, auf Vorrat jeder überwacht. Dann müssten also alle Bürger unter Generalverdacht stehen, was auch nicht sein kann.

    Ich gehöre zu denen, die recht laut protestieren und ich habe etwas zu verstecken: Meine Privatsphäre! Als weiterführende Lektüre möchte ich dir mal das Volkszählungsurteil vom BVG ans Herz legen, insbesondere der Abschnitt über Datenspeicherung vs. (ja genau, versus, gegen) freiheitlich demokratische Gesellschaft.

    Das Vertrauen in das Rechtssystem … nun ja, es gab da in letzter Zeit Entwicklungen, die das schon ein bisschen erschüttert haben.

  73. 73

    Das stimmt natürlich und klar, die Vorratsdatenspeicherung kann ein Schritt zu weit sein.
    Das mit dem Generalverdacht ist wieder so eine Sache, man kann es aber auch eben auch so sehen, dass es zwar gespeichert wird, genauso wie IP-Adressen beim Kommentieren hier (bin ich ein Straftäter?) und nur GENUTZT werden, wenn man dann einen Verdacht hat – das ist ja wieder ein Unterschied, denn, wenn die Daten ungenutzt gelöscht werden, ist dies ja auch nicht unbedingt ein Eingriff? Kann man sehen, wie man will, ich bin halt der Meinung, dass man das Ganze nicht bürokratisch aufblähen muss und dann kleinlich da rumhacken soll, naja, vielleicht werd ich das ja noch :D

  74. 74

    Die bürokratische und das anschließende kleinliche darauf herumgehacke lässt sich am einfachsten umgehen, indem man es komplett sein lässt.

  75. 75

    Komplett geht ja auch nicht, aber ich sage mal so, wenn es einen Verdacht gibt, sollte man Zugriff haben. Mit etlichen Anträgen und Beschlüssen wird alles aufgehalten und ist eventuell auch zu spät um wirklich wichtige Informationen zu erhalten.

    Ebenfalls braucht man diesen Schutz natürlich, weil man eben richtigerweise nicht uneingeschränkten Zugriff auf die eigenen Daten zulassen will – gegen die Vorratsdatenspeicherung zu wettern ist die eine Sache, aber andere Vorschläge vorbringen die andere, wie sollte man es denn besser machen? Weil es ist ja unstrittig, dass es ist wichtig sein kann, Telefone abzuhören oder zurückzuverfolgen.

  76. 76

    wenn es einen Verdacht gibt, sollte man Zugriff haben.

    Genau so sieht die Situation doch bislang auch schon aus (ohne Vorratsdatenspeicherung)! »Verdacht« klingt für mich übrigens stark nach Prävention (Verhinderung von Straftaten), bei der Vorratsdatenspeicherung oder so mancher Videoüberwachung handelt es sich allerdings um ein repressives Mittel (Verfolgung von Straftaten). Und meiner Meinung nach müssten die Herren Schäuble und Ziercke bei der von ihnen konstruierten (Un-) Sicherheitslage bei der Prävention ansetzen: Was nützen repressive Mittel bei einem Selbstmordattentäter?

    Mit etlichen Anträgen und Beschlüssen wird alles aufgehalten und ist eventuell auch zu spät um wirklich wichtige Informationen zu erhalten.

    Etliche Anträge und Beschlüsse sorgen aber gleichzeitig auch für Rechtssicherheit und verhindern das Vorgehen gegen Unschuldige. Ich habe keine Lust, als Kollateralschaden im Kampf gegen den Terror Freiurlaub auf Kuba zu „gewinnen“.

    Um „es besser zu machen“ habe ich einen Vorschlag: Man schaue sich doch einmal die Ziele dieser so genannten „Terroristen“ an: Die wollen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung (zer-) stören. Was soll ich dann aber von „Leuten von uns“ halten, die unsere Freiheit einschränken und die Demokratie aushöhlen? Wäre ich ein Terrorist, ich würde mich köstlich amüsieren, wie meine Opfer ohne großes Zutun meine Ziele verfolgten.

  77. 77

    Das stimmt auch wieder…

    Klar, Prävention ist da sinnvoller und diese repressiven Mitteln, naja, es kann hilfreich sein die Daten zu haben – ehrlich gesagt habe ich noch garnicht genau in Erfahrung gebracht, was wann und wie gespeichert wird, deswegen kann ich dazu garnichts sagen, inwieweit da Sinn und Zweck vorhanden ist.

  78. 78
  79. 79

    Nicht dafür, aber nicht so radikal dagegen wie andere, die einfach mit “Privatsphäre” dagegensprechen…

  80. 80

    Was ist daran einfach? Wäre ja schön, wenns so wäre, aber momentan ist das Festhalten an diesem im Grundgesetz garantierten Recht bei vielen Leuten eher ziemlich unpopulär.
    Robert: Du sprichst mir ziemlich aus der Seele.

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