4.1.2008

Links einhundertsiebenundachtzig

Jugendkriminalität: Statistik spricht keine klare Sprache

Jugendliche Ausländer: Mehr Dadaismus als Realismus

Muffig wie in der DDR

Ihr fehlt eine Idee

Der neue Kampf um Troja

Servicewüste Sexkino

Koch-Rezepte

16 Kommentare zu “Links einhundertsiebenundachtzig”

  1. Bundesjoker meint: (4.1.2008 um 20:52) AntwortenReply to this comment

    Servicewüste Deutschland im Bezug auf Pornofilme.

    *DAS* muß ich mir "auf der Zunge" zergehen lassen.

    *feix*

  2. dingsda meint: (4.1.2008 um 21:26) AntwortenReply to this comment

    "Muss es nicht normal sein, dem Nächsten die Tür im Supermarkt aufzuhalten."

    Suche Supermarkt ohne automatische Tür.

    "Das erfordert einen respektvollen Umgang von Jung und Alt. Die Achtung vor dem Alter muss eine gelebte Tugend sein."

    Würd ich in seinem Alter auch sagen ;)

    "Wir sprechen oft darüber, wie uns dieser oder jener neue Fernsehfilm gefallen hat. Sollten wir nicht auch öfter mal über Höflichkeit und eigentlich selbstverständliche Anstands- und Umgangsformen reden?"

    Genau, Smalltalk über: Wie grüße ich korrekt.

    "Gerade zum Miteinander der Generationen sollten wir diese Weisheiten nicht unter den Teppich kehren, sondern neu aufleben lassen. Ohne Fleiß kein Preis!"

    Die sprachliche Wundertüte sollte man schon korrekt benutzen…

  3. blöka meint: (4.1.2008 um 21:37) AntwortenReply to this comment
  4. Sebastian meint: (4.1.2008 um 22:10) AntwortenReply to this comment

    Der Artikel über die Jugendkriminalität ist nun wirklich lächerlich. Der Autor sollte mal ein Jahr im Ruhrgebiet oder Berlin verbringen, beobachten und selbst Kreuzchen machen wenn er die Statistiken in keinster Weise anerkennt. Ich denke er kommt auf ein für ihn sehr überraschendes Ergebnis, besonders bei Gewaltdelikten-

  5. corax meint: (4.1.2008 um 22:16) AntwortenReply to this comment

    Ich fühl mich hier im Ruhrgebiet ganz sicher und hab noch nie aus Angst auf eine Bahnfahrt oder Platzbegehung verzichtet.
    Und das nicht erst seit einem Jahr sondern schon „lebenslänglich“

    Pax

  6. Klopfer meint: (4.1.2008 um 22:42) AntwortenReply to this comment

    Komisch, jeder akzeptiert, dass ausländische Jugendliche gegenüber deutschen Jugendlichen benachteiligt sind, was Bildung angeht, jeder akzeptiert auch die Folgerung, dass ausländische Jugendliche sich dadurch perspektivlos und ausgegrenzt fühlen. Aber der Autor des zweiten Artikels hält es dennoch für so unwahrscheinlich, dass diese perspektivlosen, ausländischen Jugendlichen dann mehr zur Kriminalität neigen?
    Nach meinen Erfahrungen und denen meiner Bekannten ist es in Berlin tatsächlich sehr viel wahrscheinlicher, von ausländischen Jugendlichen blöd angemacht, abgezogen oder angegriffen zu werden als von deutschen Jugendlichen. Und auch die Schulen in den Problembezirken haben Personenschützer in erster Linie deswegen aufgestellt, weil ausländische Jugendbanden Bambule machen wollen, und nicht wegen deutschen Jugendbanden. Bei aller politischer Korrektheit, aber wenn etwas watschelt wie eine Ente, aussieht wie eine Ente, schnattert wie eine Ente und für Disney arbeitet, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Ente.

  7. corax meint: (4.1.2008 um 22:57) AntwortenReply to this comment

    Oder was ganz anderes. ;-)

    http://tinyurl.com/2mbrkh

  8. Arne meint: (4.1.2008 um 23:15) AntwortenReply to this comment

    Die Steigerung der polizeilich erfassten Faelle von schwerer Koerperverletzung hat meiner Information auch mit der Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes zu tun, die eine deutlich hoehere Erfassung von haeuslicher Gewalt zur Folge hatte.

  9. A. John meint: (4.1.2008 um 23:23) AntwortenReply to this comment

    Servicewüste Sexkino:
    Sein Verteidiger Carsten Rubarth nimmt ihn in Schutz. Rubarth: „Da kann man mal sehen, wohin die Service-Wüste Deutschland die Menschen treibt.“
    Daran sollte der Anwalt denken, wenn er keinen Freispruch für seinen Mandanten herausholt und dieser sich dann in gewohnter Weise über miese Dienstleistung beschwert. :-)

  10. BB meint: (4.1.2008 um 23:34) AntwortenReply to this comment

    Hi,

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,526736,00.html

    passt auch zu den Links

    Gute Nacht
    BB

  11. Stefan W. meint: (5.1.2008 um 01:57) AntwortenReply to this comment

    Wenn ausgerechnet Koch anhebt von Tugend zu reden, dann schalte ich auf Durchzug.
    Wenn man schaut was er beizutragen hat: völlig zurecht.

  12. nils meint: (5.1.2008 um 11:50) AntwortenReply to this comment

    Koch und Tugend?? DER Koch der hier grade das gebührenfreie Studium, was von seinem Vater überhaupt erst möglich gemacht wurde, abschafft?
    Naja, Ende des Monats zeigt sich, ob man in Hessen mitbekommt was abläuft oder sich lieber freut, dass wir "auf Zukunft setzen", was immer das bedeuten mag…

  13. Thomas meint: (5.1.2008 um 12:02) AntwortenReply to this comment

    Zu "Muffig wie in der DDR"

    Ich vermisse die DDR. Nicht weil sie etwa auch gut Seiten gehabt hätte (Krippen- und Kindergartenplätze für jedes Kind z. B.). Nein, weil sie uns im Westen politisch im Großen und Ganzen als Abschreckung gedient hat. So wollen wir es nicht machen. So wollen wir es nicht haben… von den obe genannten Ausnahmen mal abgesehen.
    Aber was ist jetzt? Die Ausnahmen wurden abgeschafft und unsere politische "Elite" wandelt sich, dank mangelnder Negativ-Vorbilder immer mehr genau dahin.
    Herr Schäuble steuert auf eine Überwachungsgesellschaft zu von der die Stasi nichtmal geträumt hätte.
    Frau Merkel trägt als Neujahrsansprache Lobhudeleien vor, die eines Erich Honecker oder Walter Ulbricht zur Ehre gereicht hätten.
    Und alle anderen klatschen Beifall.

    Das habe ich alles schon mal gesehen… wenn unser Westfernsehen über das Gebaren der DDR-Größen berichtet hat.

    Ich wollte das nie haben!!!
    Ich will die DDR Zurück! Als abschreckendes Beispiel!!!

  14. Thomas meint: (5.1.2008 um 12:12) AntwortenReply to this comment

    Zu "Koch-Rezepte"

    Schöne Rezeptsammling von Herrn Koch. Wenn er und seine Parte es damit ernst meinen würden, dann könnte man als Bürger das ganze auch ernst nehmen. Aber zu jedem der Punkte kann man (leider) Beispiele finden in denen sich unsere politischen "Eliten" eben nicht daran halten.
    Wo bleibt denn der Respekt vor dem Alter, wenn man einem Rentner, der jahrzehntelang hart gearbeitet hat seine Rente nicht mehr gönnt?
    Was ist denn mit dem Mut zur Erziehung, wenn der Staat die Schulen immer mehr schwächt und den Bertelmännern ausliefert?
    Was ist denn mit der intergratorischen Einbahnstraße, in der sich nur der Zuwanderer anpassen soll?

  15. Sebastian meint: (5.1.2008 um 12:47) AntwortenReply to this comment

    @ corax

    Ich wohne in Dortmund Nordstadt und fühle mich auch als 23-jähriger Mann nachts oft sehr unsicher hier. Und das ausländische Jugendlich oft viel aggressiver sind ist hier kein Geheimnis, deswegen werden sie in Diskotheken etc auch seltener reingelassen. Naja, ich werde eh bald umziehen.

  16. Thomas meint: (5.1.2008 um 17:06) AntwortenReply to this comment

    @15: Na klar fallen in Gegenden mit einem höheren Auslä… mit einem höheren Anteil an Mitbürgern mit Migrationshintergrund diese häufiger auf. Es sind einfach mehr. In Gegenden mit einem höheren Anteil an rechtradikalen, deutschen Jugendlichen fallen diese eher durch Gewalttaten auf.
    Aber ob man daraus gleich auf die Allgemeinheit schließen kann?

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