Rheinbahn verliert gegen “Schwarzfahrer”
Der Düsseldorfer Rheinbahn ist es nicht gelungen, von einem vermeintlichen Schwarzfahrer 40 Euro einzutreiben. Der Mann hatte nur Geldscheine dabei und konnte deswegen in der Straßenbahn keinen Fahrschein lösen. Die Automaten in den Bahnen akzeptieren nur Münzen; die Fahrer dürfen keine Tickets verkaufen.
Der Kunde bekam in zwei Instanzen Recht, berichtet die Rheinische Post.
Dies ist mir sogar bei der Deutschen Bahn passiert …
Da gab es am Bahnhof nur noch Automaten mit Kartenzahlung, die jedoch meine Karte nicht akzeptiert haben. Im Zug gleich darauf angesprochen, hat der Schaffner nur wissend genickt … und mich die (ok, nicht lange) Strecke für umme mitfahren lassen.
Gebrauchte Cent- und Euromünzen günstig abzugeben! Suche 200-Euro-Schein (in "vorzeigbarem" Zustand).
sowas ähnliches ist mir auch mal passiert. ich wurde beim schwarzfahren erwischt und wollte die 40€ gleich, an ort und stelle, bezahlen. das ging aber nicht. die typen wollten weder bargeld, noch EC-karte. aber meine personalien wollten sie haben.
das ist jetzt über ein jahr her und ehrlich gesagt habe ich die choose schon längst vergessen.
bin mal gespannt wann die rechnung kommt…falls die nicht schon hier irgendwo rumliegt und mahngebühren sammelt (ja, ich bin ein schlendrian).
seitdem mir das in köln passiert ist, hab ich immer fümf euronen auf der geldkarte…
Mir ist es schon in Hamburg passiert, dass ich nen Ticket mit nen 50 Euro-Schein beim Fahrer lösen wollte und der meinte: "Nehm ich nicht. Versuch das bei den anderen Passagieren zuwechseln oder du kommst nicht mit."
Kann ich da dann auch drauf bestehen, das mir der gewechselt wird oder ich umsonst fahren darf?
Ich kam einmal in Dresden Hbf an und musste feststellen, dass alle(!) Fahrkartenautomaten verschwunden waren. Als dann der Automat in der StraBa das Münzgeld auch noch passend haben wollte, habe auch ich aufgegeben. Es müsste eine Norm geben, was Verkehrsunternehmen ihren Kunden zumuten dürfen, damit in Zukunft derartige Prozesse überflüssig werden.
Das man nicht mehr beim Schaffner nachlösen kann ist sowieso beklopft. Oft nimmt der Automat keine Scheine, man erwischt den Zug nur so gerade noch, der Automat streikt etc. Dann als Antwort nen 40€-Ticket zu bekommen passt aber zur Freundlichkeit der Bahn …
Bahnfahren ist cool, hab ich auch schon mal gemacht und trage seit dem einen Button: "I survived DB!"
Achtung bitte, ist nicht ganz jugendfrei!
http://www.beisammen.de/thread.php?threadid=29434
In Hannover gibt es die Fahrkartenautomaten nur an der Haltestelle. Hab schon mehrmals nur knapp die Bahn erwischt und stand dann ohne Fahrschein in der Bahn. Bis jetzt hat mich niemand erwischt, aber spannend wäre das schon was dann passieren würde.
Mir letztens passiert: Fahrkartenautomat an der Straßenbahnhaltestelle defekt, naja, dachte kannste umsonst mitfahren. In der Straßenbahn stand aber der Kontrolleur neben dem dort anbebrachten Fahrkartenautomat, der natürlich schon so gefüttert war, dass er nicht wechseln konnte — stattdessen tat dies eben jener Kontrolleur.
So kommt es gar nicht zu so Auswüchsen wie dem 40€-Ticket, stattdessen machen die Verkehrsbetriebe ihren Umsatz und keiner muss lange diskutieren.
Wenn das Verkehrsunternehmen ernstlich sagt, der Künde müsse sich beim Ticketkauf ordentlich Mühe geben, dann spricht das wohl Bände über die Kundenfreundlichkeit. Das sollten sie so als Werbung plakatieren lassen: Wir wollen nicht nur euer Geld, wir wollen auch, daß ihr euch ordentlich anstrengt! Bei uns darf nicht jeder mitfahren, ihr müßt dafür schon richtig was geleistet haben!
Such mal Nähe Haltestelle Zoo einen funktionierenden Automaten.
Na ja, so sensationell ist das Urteil ja nicht, stellt es doch primär darauf ab, daß der Fahrgast in diesem Fall darauf vertrauen durfte, daß noch eine alte Regelung greife, nach der man beim Fahrer die Karte kaufen durfte. Und die These, man müsse in der Bahn nachlösen können, halte ich für gewagt. Die allgemeinen Beförderungsbedingungen der Betriebe spricht meiner Erinnerung nach von Vorkasse.
Die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen scheinen aber auch wirklich nicht selbst Bus zu fahren. Wie sonst kann man sich erklären, dass ein Ticket für 9.30 Euro nur mit Münzen oder per Geldkarte bezahlt werden kann. (Ich frage mich wirklich ob viele Leute 9.30 in Münzen bei sich habe n …)
Aber wenn dann der Geldkartenleser öfter defekt ist, als funktionstüchtig – dann grenzt das Kundenschikane.
Und warum "dürfen" die Fahrer keine Fahrkarten mehr verkaufen? Serviceoffensive?!
Man sollte eben die Leute ohne "Vertragsabschluss" nicht ins Beförderungsmittel lassen. Reinlassen und dann auch noch unter Umständen [1] das so genannte "erhöhte Beförderungsentgelt" zu fordern ist unamerikanisch. ;)
[1] In aller Regel rechnet sich das so genante Schwarzfahren für den betreffenden Beförderungsteilnehmer.
@5:
Der Busfahrer kann Deinen 50 € Schein annehmen und Dir einen Fahrschein und eine spezielle Quittung ausstellen. Mit der Quittung wird Dir die Differenz an Servicestellen des HVV ausgezahlt.
§ 14 Abs. 1 Satz 2 Bundesbankgesetz bestimmt: "Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel."
Offenbar kennt in unserem vollautomatisierten Land keiner diese Vorschrift.
Und wenn man eine Monatskarte hat, dann wird man nie mehr kontrolliert! Schweinerei :)
@20: In Hannover kann auch eine bezahlte, gültige Monatskarte kosten verursachen wenn man kontrolliert wird. Nummer der Kundenkarte nicht auf der Monatskarte eingetragen? 40 Euro (je nach Kontrolleur). Gültige Monatskarte aber Kundenkarte abgelaufen? 7 Euro Bearbeitungsgebühr (man wird als Schwarzfahrer aufgeschrieben und muss sich innerhalb von zwei Wochen melden…)
In Hannover akzeptieren die tix-Ticketautomaten an den Haltestellen auch nicht jeden Münzbetrag und ändern auch mal dynamisch die Anzeige der akzeptierten Münzen. Und Geldkarten werden bevorzugt behandelt (günstigere Fahrkarten).
@16 (Stefan R.): Naja, "dürfen" ist vielleicht nicht ganz richtig. Die Fahrer werden einfach keine Fahrkarten haben, die sie verkaufen können. Der Grund dafür wird wahrscheinlich sein, dass es zu Verzögerungen kommen kann, wenn der Fahrer erst noch Fahrkarten verkaufen muss.
Hier in Darmstadt wurden übrigends in den Bussen die Fahrkartenautomaten abmontiert, und der Fahrer verkauft wieder. Die Automaten wurden dafür in die Straßenbahnen eingebaut, in denen gab es vorher gar keine (und auch der Fahrer hat nicht verkauft). Also manchmal wirds auch besser…
Klasse, endlich mal wer, der die Willkür nicht mitgemacht hat.
Mir reichen schon die Schnarchnasen von Kontrolleuren immer, die meinen mit ihrem 3,50 Euro Gehalt wären sie die Grössten in der Bahn.
In Berlin sind die Regelungen der BVG recht "genau":
"Tarifbestimmungen
§ 6
(2) Ist der Fahrgast beim Betreten des Fahrzeuges nicht mit einem für diese Fahrt gültigen
Fahrausweis versehen, hat er unverzüglich und unaufgefordert den erforderlichen Fahrausweis zu lösen.
Sofern bei Fahrtantritt kein Fahrausweis bis zum Ziel gelöst werden kann, ist beim Übergang
auf das nächste Verkehrsmittel ein Fahrausweis für die Anschlussstrecke – gegebenenfalls
auch an Automaten – zu lösen. Ein Anspruch auf Anrechnung des erstgelösten Fahrausweises
auf den tarifmäßigen Preis zwischen Ausgangs- und Zielpunkt besteht nicht.
§ 7
(1) Das Beförderungsentgelt soll abgezählt bereitgehalten werden. Das Personal ist nicht
verpflichtet:
− Geldbeträge über 10,00 EUR zu wechseln,
− mehr als 20 Münzstücke anzunehmen,
− Eincentstücke im Betrag von mehr als 0,10 EUR anzunehmen, sowie
− erheblich beschädigte Geldscheine und Münzen anzunehmen.
(2) Soweit das Personal Geldbeträge über 10,00 EUR nicht wechseln kann, ist dem Fahrgast eine Quittung über den zurückbehaltenen Betrag auszustellen. Es ist Sache des Fahrgastes, das Wechselgeld unter Vorlage der Quittung bei der Verwaltung des Verkehrsunternehmens
abzuholen. Ist der Fahrgast mit dieser Regelung nicht einverstanden, hat er die Fahrt
abzubrechen. "
Eine Auseinandersetzung wird interessant, wenn sich tatsächlich mal jemand auf § 6 II berufen sollte. Ob im Vorliegen dann noch ein erhöhtes Beförderungsentgelt (oder auch nur eine "Bearbeitungsgebühr" iHv 7 €) geltend gemacht werden kann…?
@24 (Tut mir leid, bei der Formatierung ist wohl einiges daneben gegangen. Die Umbrüche sollten nicht sein)
Hier in Bayern gibt es Regiobahn-Haltestellen ohne Fahrkartenautomaten. Wer dort mitfahren will, muß/sollte sich beim Zugführer melden. Der hat natürlich auch keine Fahrkarten und Schaffner gibt es nicht.
Letzte Episode:
Meine Frau wurde aufgefordert, an ihrem Zielbahnhof eine Rückfahrkarte zu lösen, diese dem Zugführer zu zeigen und sie dann zu zerreissen. Er hatte den Zug dann so lange warten lassen bis sie fertig war.
Interessant wird es auch immer dann, wenn der Automat die Scheine nicht annimmt oder auf kleinere Scheine besteht. Einen Betrag von 9,60EUR konnte man ausschließlich mit 5-Euro-Noten bezahlen. Die bayerische Regio-Bahn geht selbstverständlich davon aus, daß man immer ein Bündel gebügelter 5-Euro-Scheine dabei hat, um seine Fahrkarten zu bezahlen.
Die Rheinbahn ist diesbezüglich der Gipfel an Kundenunfreundlichkeit. Auch die Automaten an den Haltestellen nehmen ja meistens keine Scheine. Als Gelegenheitsfahrer und Nutzer des 4erTickets muss ich also immer 7,30 € klein abgezählt dabei haben oder bis zum nächsten S-Bahnhof laufen und das Ticket am Bahnautomaten holen, weil der nämlich Scheine nimmt. Das ist doch ein Irrsinn. Naja ich bin mit Fahrrad und Auto ohnehin schneller als die Rheinbahn.
Hier in München sind die auch lustig. Habe mich nicht nur mit den Kontrolleuren angelegt, sondern auch mit der MVG (der Verkehrsgesellschaft) selbst – und verloren.
Ich habe mein Ticket (hier: Streifenkarte) gestempelt und habe die U-Bahn gerade noch erwischt. Dann wurde ich kontrolliert – kein Problem, hatte ja gestempelt: Denkste!
Stempelabdruck konnte man nicht lesen. 40,-€
Der Einwand, dass ich doch nichts dafür könne, wenn der Automat nicht genug Stempelfarbe habe, wurde mit der folgenden Begründung abgewehrt: bei einem Selbstbedienungsbetrieb ist der Fahrgast dafür verantwortlich, dass der Stempel lesbar ist. Der Automat sei nicht defekt gewesen. Es bleibe bei den 40,-€ plus Mahngebühr und Bearbeitungsgebühr.
Da fühlt man sich schlecht behandelt und manchmal denke ich – jetzt habe ich echt viele Fahrkarten gut bei Euch.
Was mich mal interessieren würde (ist mir schon 1, 2 Mal passiert):
Man hetzt zur U-/S-/Irgendwas-Bahn um den Zug zu bekommen, weil man irgendwo schnell hinmuss. An der Haltestelle angekommen gibt es aber *keinen* funktionierenden Fahrscheinautomaten – aus welchem Grund auch immer (also defekt oder nicht in Betrieb). Was tun? Taxi rufen? Oder einsteigen und "schwarz fahren"?
Naja ich bin dann so in den Zug gestiegen, hab aber als der Schaffner kam, gleich gesagt, dass der Automat nicht ging.
War dann auch kein Problem, ich konnte das Ticket dann so kaufen.
Wohl gemerkt im Zug.
Wie das bei ner U-/S-Bahn ist k.A.
Vlt auf nen Prozess ankommen lassen :)
Wenn ein Automat mal nicht funktioniert und ne Fehlermeldung angezeit wird mach ich mit meiner Handykamera ein Foto davon und fahre halt ohne Fahrschein… Ob es bei einer Kontrolle hilft weiss ich allerdings nicht (bin in so einer Situation noch nicht kontrolliert worden), aber immerhin hat man was in der Hand.
@King
Gerichtlich hast du das aber nicht durchgefochten oder? Eine solche Unverschämtheit der Verkehrsbetriebe müsste man eigentlich direkt der tz melden.
In Leipzig ist das noch lustiger, da akzeptieren die Automaten in der Straßenbahn nur Geldkarte. Nichtmal Münzen.
Ist mir auch mal genauso passiert. Na hätte ich das mal gewusst, dann hätte ich das Geld nicht bezahlt…
Kleine Geschichte von mir (DB AG, 2007):
War mit verspätung am Bhf angekommen und hatte keine Zeit mehr am Automat eine Fahrkarte zu lösen. Da die Regionalbahn allerdings immer einen Schaffner an Bord hat gedacht das das die Lösung ist.
Ich konnte dann von Bahnsteig auch schon den Schaffner sehen der 4m von der Waggon-Tür entfernt am Kontrollieren war.
Also eben eingestiegen und direkt zu ihm hin und ihn gebeten mir bitte eine Fahrkarte auszustellen da ich am Automat zeitlich nicht lösen konnte.
Der Schaffner meinte dann nur lapidar das das ja nicht sein Problem wäre und bestand darauf meinen Ausweis zu sehen (= 40€).
Der Zug war noch nicht losgefahren, mein Fehler war lediglich in den Zug einzusteigen, 4m auf den Schaffner zuzugehen und diesen anzusprechen.
Ich werds nie wieder tun.
@Kasimir
nein, habe ich nicht gerichtlich versucht.
Ich hatte zwar zwei Zeugen, die auch an Eides statt versichert hätten, dass sie gesehen haben, wie ich gestempelt habe, aber als ich im MVG-Center war, habe ich gefragt, ob ich nur mit einer Klage Recht bekommen könne – und danach von der Möglichkeit Abstand genommen.
Antwort: (hohles Lachen)
Das können Sie gerne versuchen – haben andere auch schon gemacht. Viel Spaß. Sie werden verlieren. Zeugen? Interessieren uns nicht. 5 meiner Freunde würden jetzt auch für mich aussagen, dass ich gestempelt habe.
Uns egal, wieviele Freunde Sie hier anschleppen.
Habe dann nur gemeint, dass ich auch beim Staat angestellt (zur Ausbildung) und doch nicht mit ner Falschaussage (genau wie die anderen) meine berufliche Karriere auf Spiel setzen – Schulterzucken.
Zeugen würden nicht akzeptiert.
tja, mir isses mal in einem ICE passiert, dass ich ohne Fahrschein grade noch zum Zug kam und unmittelbar nach dem Einsteigen (extra an der Tür, wo ein Schaffner war) merkte, dass ich meinen Geldbeutel vergessen hatte – aber nicht mehr rauskam, weil in dieser Sekunde die Türverriegelung zu war.
Der Schaffner kriegte das alles genau mit, sagte mir "jetzt setzen Sie sich erstmal hin, alles kein Problem, ich komme später zu Ihnen". Das machte er auch, ca. 1 Stunde später, nahm die Personalien auf und gab mir einen Überweisungsvordruck – in dem zusätzlich zu den 80 Euro Fahrpreis noch ein Zuschlag von 40 Euro drin war.
Als ich protestierte, von wegen es war ja keine Absicht und ich wollte ja auch sofort wieder raus etc. meinte die *nette* Dame "tut mir leid, hab meine Vorschriften, wenn Sie die 40 Euro nicht zahlen wollen schreiben Sie halt an die DB-Zentrale und erklären den Sachverhalt, vielleicht…."
Das war vor ca. 7 Jahren. Vor ein paar Monaten hab ich beim Aufräumen den Überweisungsträger zufällig wiedergefunden. Ich hab dann kurz überlegt, ob ich mich noch melden soll – aber das Risiko eingehen, die 40 Euro doch zahlen zu müssen? Und womöglich weitere Zuschläge, wegen Säumniszuschlag etc., obwohl ja die DB sich nie gemeldet hatte? Bzw. überhaupt noch Aufwand treiben wegen der Sache? Neee, wohl besser doch nicht….
Tja, das waren dann wohl 80 Euro, die der DB schlicht wegen mangelnder Kundenfreundlichkeit entgangen sind.
ob ich jetzt doch noch meine alten Tickets aus Krefeld anfechte? Dort, wo es im Bahnhof vorkommen kann, dass weder Servicepoint noch funktionierende Automaten vorhanden sind und Sonntags nach 15 Uhr auch manchmal kein Schalter mehr besetzt ist?
Wenn es bei der Rheinbahn funktioniert…..
Hallo,
ich wollte an einer SBahn-Haltestellte eine Fahrkarte lösen;der Automat nahm jedoch keine Scheine;ein weiteres Gerät war nicht vorhanden.
Prompt hat mich ein Kontrolleur erwischt.Ich weigerte mich meinen Personalausweis vorzuzeigen;sicherte jedoch zu die 40Euro zu bezahlen,denn ich hatte es eilig.
Am Ziel angekommen wurde ich von zwei Polizisten der Bahnpolizei erwartet,die sich unmöglich verhielten.Am Revier angekommen schienen vier Beamte nichts zu tun zu haben ausser verbal auf mich einzuprügeln.Meine Tasche wurde umgestülpt;ein Kontoauszug analysiert und-während eine Kollegin eine Leibesvisitation vornahm-las man sich gegenseitig meine sms die sich auf meinem handy befanden vor und lachte lautstark.Ich brach in Tränen aus.Heute erhielt ich einen Strafbefehl über 600Euro;ich geriet bislang noch nie mit dem gesetz in Konflikt.
Weiß Jemand Rat?
Vielen Dank
Zur Kundenfreundlichkeit der DB: Letztes Jahr, an einem 30 grd heißen Tag musste ich mit meinem 2jährigen Kind dringend zu einem termin und es haben mich 2! U-Bahnfahrer in Düsseldorf mit meinem Kinderwagen einfach stehen lassen, weil sonst keiner da war, um mir beim Einsteigen mit dem Kinderwagen zu helfen.Die Fahrer selbst hatten, trotz meiner Bitte, kein bock mir zu helfen und fuhren weg!Habe mich telefonisch und schriftlich bei der DB darüber beschwert, bekam aber Keine Antwort!Auch Mit gültigem Ticket darf leider nicht jeder bei der DB mitfahren!!!
Ich wollte am Donnerstag früh um 6 mit der DB fahren, Automat hat nicht funktioniert. Ich bin dann also zur Schaffnerin gegangen, da hab ich erfahren das ich 40 Euro Strafe zahlen soll plus Zugticket. Sie meinte dann:" Sie brauchen nicht versuchen auf die Tränendrüse zu drücken und so blöd zu schauen!".
Ich habe die gute Frau nicht wg. einem Ticket angebettelt und ob ich wirklich so blöd geschaut habe bezweifel ich auch.
Ich ab mich jetzt mal bei der Bahn beschwert, weil beleidigen muss man sich auch nicht von einer Schaffnerin der DB, ist nicht meine Schuld das sie an einem Feiertag um 6 h arbeiten muss.
Rheinbahn oder Rheinwahn?
Über die die Selbstgefälligkeit eines Unternehmens
Als Dietmar K. am Vormittag des 31. August 08 von einer Dienstreise aus USA zurück kehrte, fiel ihm voller Schrecken ein, dass er ja noch am selben Tag eine neue Monatskarte für die Strassenbahn benötigte.
Also begab er sich, der Müdigkeit des Jetlegs zum Trotz, in die Stadt und tippte am Fahrkartenautomaten die üblichen Daten für die Fahrstufe A des Tickets 1000 ein.
Doch was war das? Der Automat wollte wissen, soll es Stufe A1 oder A2 sein? Verwirrt blickte sich Dietmar K. nach einer Erklärung um, doch da war -welch Wunder der Rheinbahn- keine in Sicht.
Die Preisdifferenz zum neuen A1 Ticket könnte es mathematisch erklären, denn er hörte unterwegs von zirka 5% durchschnittlicher Preiserhöhung und seine Differenz von 2.15 € kamen diesem Prozentsatz relative nahe, wogegen die Stufe A2 deutlich darüber lag.
Also A1, keine Frage.
Zuhause schaute er dann aber doch im Internet nach, ob vielleicht eine Erklärung zu finden sein und siehe da, A1 war diesen Auskünften nach für Düsseldorf überhaupt nicht anwendbar. Komisch nur, dass es trotzdem in Düsseldorf angeboten wurde. Rheinbahnlogik oder Rheinwahnlogik pur?
Nochmals zurück in die Stadt, lange Schlange vor dem sogenannten Service-Büro der Rheinbahn und schon um 17 Uhr 48 kam er dran.
Der nachfolgende Dialog zeigt dann wieder einmal, wie hoch ein Kunde bei diesem Unternehmen geschätzt wird.
Ich möchte die Monatskarte gegen Zuzahlung von A1 in A2 tauschen.
Dann kommen Sie morgen nochmal vorbei. Zynisch selbstherrliches Grinsen des Rheinbahn-Service-Typen.
Aber ich habe die Karte doch auch vorhin am Automaten gekauft, wieso kann ich jetzt nicht das andere Ticket erhalten?
Belehrender Ton des noch immer grinsenden kundenorientierten Mitarbeiters: Wenn sie eine falsche Karte kaufen, liegt die Schuld zuerst einmal bei ihnen. Immerhin haben wir unsere Kunden alle informiert. Weiterhin ist die Karte erst ab 01. August gültig, da kann ich nicht am 31.Juli einen Umtausch vornehmen.
Was ist dass denn für eine Logik? Ich kann am Automaten ja auch eine Karte kaufen und muss nicht bis zum 01. August warten! Und eine Information habe ich auch nicht erhalten, wieso machen sie keine Postwurfsendung um wirklich ALLE rechtzeitig zu informieren?
Rings herum beifälliges Gemurmel und Zwischenrufe, denn andere Kunden, oder sagt man jetzt Opfer? Hatten das gleiche Problem wie ich!
Der auf zufriedene Kunden getrimmte Mitarbeiter machte es sich im Sessel bequem, grinste wieder altklug und hob an:
Wir haben es in der Zeitung und im Radio verbreitet, sie müssen sich nur darum bemühen.
War ja klar, in USA gibt es an jeder Ecke des Landes Zeitungen mit Berichten über ein entbehrungswürdiges Unternehmen, sicherlich sogar auf der ersten Seite und die Radios berichten dort auch nur ausschließlich über die Rheinbahn.
Jetzt wurde der Rheinbahn-Typ noch anmassender. Wenn sie sich nicht informieren ist das ihre Schuld. Ich sage es nochmal, kommen sie morgen wieder und dann wird die Monatskarte umgetauscht.
Frustriert ging Dietmar K. nach Hause. Am 01. August fuhr er wieder mit der Strassenbahn zum als Kundencenter bezeichneten Verhöhnungspalais.
Unterwegs gab es eine Kontrolle und Dietmar K. zeigte sein A1-Ticket vor, erklärte kurz die Situation.
Was glauben Sie, was passierte?
60 Euro wegen Schwarzfahrens, Einzug des Tickets und er durfte unterwegs aussteigen.
Umwelt schonen und Strassenbahn fahren? Dietmar K. antwortet mit einem bekannten Werbespruch, dessen Auslegung nun wunderbar auf das Erlebte passt. Ich bin doch nicht blöd…
In einer DB-Bahn, in die ich gerade eingestiegen war und in der es einen Ticket-Automaten gibt wurde ich von dem Kontrolleur daran gehindert eine Karte zu ziehen. Stattdessen warf er mir vor vielen Zeugen Schwarzfahren vor. Obwohl ich der Bahn den gesamten Vorfall incl. Fotos und Zeugen schilderte hält sie dennoch ab dem Vorwurf fest.
Als ich diesen Vorgang auf den Stadtverkehr übertrug und die hiesige Beschwerdestelle anrief, wollten die sich sofort den Kontrolleur greifen. – Daher werfe ich der Bahn Piraterie vor.
@Lena: Ich weiß nicht, was für Probleme du beim Einsteigen hast. Bei einem Hochflurbus oder einem n-Wagenzug an einem niedrigen Bahnsteig könnte ich das ja noch verstehen, wenn da jemand mit Kinderwagen Hilfe beim Einsteigen braucht. Aber in der U-Bahn? Da drückt man den Kinderwagen auf einer Seite runter, sodass er auf der anderen hochkommt und schiebt ihn über die 5-cm-Stufe.
@piraten-opfer: Das ist in der Tat sehr verwunderlich. Wenn es einen Automat im Zug gibt, dann gibt es ihn deshalb, weil es am Bahnsteig keinen Automaten gibt. Und dann darf man ihn auch benutzen. Ausnahme: Es soll Fälle geben, wo ein Automat im Zug nur auf bestimmten Streckenabschnitten aktiviert wird (eben genau dann, wenn es keinen Automat am BAhnsteig gibt). Gab es denn da, wo du eingestiegen bist, einen Automat am Bahnsteig? Und: War der Automat in Betrieb? Hast du das sehen können? Oder war er aus?
Nun zu meinen eigenen Erlebnissen: Ich hatte es mal, dass ich nur einen 50€-Schein dabei hatte und der Fahrkartenautomat hat ihn nicht genommen, weil der Betrag zu klein war. Dazu muss man Wissen, dass ich damals nur sehr wenige Fahrkarten gekauft habe (damals haben mich meine Eltern mit Streifenkarten versorgt) und ich damals sowenig Taschengeld bekommen habe, dass ich 50€-Scheine nur selten in die Hände bekam. Meist habe ich damals mein Geld in 5€-Scheinen vom Konto abgehoben. Somit waren Zahlungen an Fahrkartenautomaten mit derart riesigen Scheinen etwas, was weit außerhalb von meinem Horizont war. Ich wusste lediglich, dass die VGN-Automaten auch teurere Tickets (Dauerkarten) ausspucken, die unter bestimmten Umständen auch über 100€ kosten können. Also Schiebe ich den 50er in den Automaten, und er kommt wieder raus! Ich hatte es eilig (d.h. zum Schalter rennen und wechseln war nicht mehr drin, obwohl die das bei uns auch gerne und an der Schlange vorbei machen) denn dafür hätte ich ans andere Ende vom BAhnhof gemusst), und das Ende vom Lied war, dass ich schwarz gefahren bin. Ich habe dabei totale Angst gehabt, dass ich Ärger kriegen könnte. Ich habe richtig geschwitzt. Der Schaffner ist gefühlte 5 Mal an mir vorbei gelaufen… und … puh, geschafft. Ein vom Schweiß durchnässter Anonym kommt in Nürnberg Hbf an. Ich hatte noch einen Anschluss mit der U-Bahn. Hierfür konnte ich mir dann glücklicherweise doch eine Fahrkarte kaufen, denn in Nürnberg gab es einen Automaten, der Kartenzahlungen akzeptiert. Damals waren die Nah- und Fernverkehrsautomaten bei der Bahn noch getrennt, sodass man Nahverkehrsfahrkarten am Bahnhof nur Bar zahlen konnte, während im Fernverkehr Kartenzahlungen akzeptiert wurden. Tja – in Nürnberg (im Gegensatz zu Erlangen) gab es aber ein paar kartenfähige Automaten der VAG. So musste ich wenigstens die U-Bahn nicht auch noch schwarz fahren. Natürlich habe ich auf der gekauften Streifenkarte hinterher nachträglich die entsprechenden Streifen entwertet. Soviel Ehrlichkeit muss sein.
Ich habe noch ein weiteres Erlebnis zu berichten, diesmal ganz aus Nürnberg und nicht aus Erlangen: Ich, inzwischen älter, und meine Fahrscheine generell selbst kaufend, brauchte mal wieder eine 10er-Streifenkarte. Also (dies spielte sich an einer U-Bahn-Station in Nürnberg ab) zum Automaten… und… was seh ich? Das Ding war gerade dabei, sich hochzufahren. Warum es sich neugestartet hatte, wusste ich nicht, aber so wartete ich eben. Als das Ding nach Urzeiten endlich fertig war, prangte auf dem Display nur ein "Außer Betrieb". Nicht schön. Also, VAG-Hotline angerufen, defekten Automaten gemeldet. Gut. Aber wie komme ich jetzt zu meinem Fahrschein? Die Hotline verrät mir, dass es noch einen anderen Eingang zu derselben Station gibt, die 2 weitere Automaten hat. Also die Treppe rauf und den anderen Eingang gesucht. Über den Bahnsteig laufen darf ich ja nicht ohne Fahrschein. Übrigens hatte ich auch noch einen schweren Koffer dabei, den ich immer mit rauf- und runterschleppen durfte. Die Rolltreppen gingen nämlich nur vom Bahnsteig zum Zwischengeschoss (wo die Automaten stehen) und nicht vom Zwischengeschoss nach draußen. Die Aufzüge gingen am Zwischengeschoss vorbei. Naja, fast eine Straße weiter habe ich den anderen Eingang dann gefunden. Dort gab es zwei intakte Automaten… Aber was man mir an der Hotline verschwiegen hatte, dass der eine dieser zwei Automaten nur Karten akzeptierte. Und der andere akzeptierte Münzen und Karten, aber keine Scheine. Aus der Geschichte mit dem 50er-Schein hatte ich gelernt und extra darauf geachtet, dass ich einen 10€-Schein extra zurückbehalte. Außerdem konnte man hier nur mit Geldkarte zahlen (nicht mit normaler EC-Karte), und anders als am Hauptbahnhof war hier ein Geldkartenaufladeterminal, wie ich es in der vorherigen Geschichte benutzen konnte. Ich fasse es nochmal zusammen: 3 Automaten, Automat 1 defekt, Automat 2 kein Scheinmodul, Automat 3 nur Geldkarte. Übrigens trage ich auch keine 10€ in Münzen mit mir herum, Münzen schieden also auch aus. Aus der Patsche geholfen hat mir am Ende die liebe DBAG, die hatte nämlich noch eine S-Bahn-Station in der Nähe, wo ich dann endlich meine Streifenkarte bekommen konnte.
Und es geht noch weiter, ich habe eine dritte Geschichte zu berichten. Diesmal geht es nach Offenbach, zum RMV. Ich wollte mit dem Bus fahren und es gab einen Fahrkartenautomat an der Haltestelle. Dazu ein Schild, man möge doch bitte den Fahrkartenautomat vor Fahrtantritt lösen. Mach ich doch gern. Erster Schock: Der Automat hatte keinen Scheinschlitz. Ich musste also mein ganzes Kleingeld zusammenkratzen, was gerade eben ausreichte. Außerdem sollte ich glaub ich sogar noch passend bezahlen, aber das konnte ich zum Glück. Ich füttere also schön brav einen Berg Münzen in die Maschine und…
3/4 meiner Münzen wird abgewiesen, auch bei mehrfachem Versuch. Andere Münzen versuchen ging nicht, weil ich so schon fast alle Münzen, die ich hatte, ausgeben musste. Telephonnummer der Hotline ins Handy eingetippt, Bus kommt. Eingestiegen, Fahrschein ohne Probleme beim Fahrer bekommen. Dann noch die Hotline anrufen, den Automaten gemeldet.
Naja, es gibt sogar Verkehrsunternehmen, die erwarten, dass man generell passend zahlt. Ich persönlich bin nach derartigen Erlebnissen ein Verfechter des "kostenlosen" ÖPNV (auch wenn dieser dadurch, dass er vollständig steuerfinanziert ist, nicht kostenlos ist).
@Lena:
Ach ja, da fällt mir noch was ein: Bist du mit dem Kinderwagen auf dem Bahnsteig gestanden? Oder lebst du in einer dieser Kinderwagenfeindlichen Städte, wo die U-Bahnen nicht immer Aufzüge haben, und dein Kinderwagen stand noch oben? Ich lebe im Großraum Nürnberg, wo ALLE U-Bahn-Stationen ohne Wenn und Aber mit Aufzügen ausgestattet sind, daher hab ich daran nicht sofort gedacht. Und was hat das mit der DBAG zu tun? Die DBAG betreibt afaik keine U-Bahnen, somit hat die DBAG mit deiner Geschichte nichts zu tun. Naja, ich muss zugeben, dass Geflecht der verschiedenen Verkehrsunternehmen in einem Verbund ist manchmal schwer zu durchschauen. Bei mir im VGN fahren manchmal Busse rum, die zu irgendwelchen privaten Busunternehmen gehören (z.B. Kohler oder Schmetterling) und ein Schild vorne drin haben: "Dieser Bus wurde durch die VAG im Auftrag der ESTW angemietet." Will heißen: Die Stadt Erlangen, Mitglied im VGN, beauftrag ihr eigenes Städtisches Unternehmen ESTW, einen Bus fahren zu lassen. Die ESTW sourct die einzelnen Busfahrten dann aus. DAbei wird das Abschließen der Verträge mit dem Kooperationspartner selbst dann aber auch outgesourct, und zwar an die VAG. Wohl dem, der da noch durchblickt.