30.1.2008

Blogs als Quelle für den Unterricht

Wie es aussieht, kommt das law blog demnächst auch im Schulunterricht vor. Im Politikbuch “Anstöße 2 Politik/Wirtschaft” aus dem Klett Verlag werden Kommentare zu diesem Beitrag (Thema: Killerspiele) zitiert.

Darüber informiert mich die Verwertungsgesellschaft Wort mit diesem Schreiben.

41 Kommentare zu “Blogs als Quelle für den Unterricht”

  1. Johan meint: (30.1.2008 um 13:26) AntwortenReply to this comment

    Na. hoffentlich merken die, das Uwe (scnr) nciht wirklich Urheber ist … Das dann als Beispiel im 2015 erscheinenden Buch: "Web 1.5: was wie wo wer – eine aktuelle Einführung"

  2. alphager meint: (30.1.2008 um 13:33) AntwortenReply to this comment

    Wow, komplizierter und abschreckender hätte ich das Schreiben nicht hinbekommen.

  3. Jemand meint: (30.1.2008 um 13:49) AntwortenReply to this comment

    "Die VG WORT ist verpflichtet diese Mitteilung an den Urheber oder Verlag weiterzuleiten".

    Ich wünsche denen viel Spaß dabei, den Urheber der Kommentare ausfindig zu machen. Oder ist Udo Vetter ein Verlag?

  4. Stefan meint: (30.1.2008 um 13:50) AntwortenReply to this comment

    Zum Verständnis:
    Das Buch "Anstöße 2 Politik/Wirtschaft" zitiert Kommentare aus Ihrem Blog. Das tun die Autoren ohne vorherige Rückfrage, was sicherlich in Ordnung geht, da ja u. a. die Quelle genannt wird.
    Nun kommt die VG WORT auf Sie als "Autor" zu, um Ihnen dies mitzuteilen.

    1. Inwiefern sind Sie Autor der zitierten Textpassagen? Werden die Kommentare von Dritten unter Ihrem Artikel plötzlich diesem zugerechnet und Sie somit quasi "Autor" dieser Kommentare?

    2. Sie werden laut Schreiben in die Kartei der VG WORT eingetragen – daher die Bitte (schön auffällig durchgängig in Großbuchstaben), sie mögen Ihr Geburtsdatum übermitteln.
    Dies geschieht sozusagen "über Bande", da Sie selbst ja dort nicht Mitglied geworden sind oder dergleichen, sondern Sie – bzw. Kommentare unter einem Ihrer Artikel – von Dritten in deren Publikation zitiert werden. Ist es zulässig, daß man so leicht in eine "fremde" Kartei/Datei gerät, obwohl kein direkter Kontakt besteht?

  5. Jens meint: (30.1.2008 um 13:50) AntwortenReply to this comment

    Juhu ich bin in einem Schulbuch drin!!! Endlich veröffentlicht mal jemand was von mir.

  6. Ich-War’s-Nicht meint: (30.1.2008 um 13:52) AntwortenReply to this comment

    Und wem steht die Vergütung von VG Wort zu?

  7. Jens Ferner meint: (30.1.2008 um 13:52) AntwortenReply to this comment

    Der Jens unter "5" war nicht ich ;) Von mir veröffentlich keiner was ausserhalb des Programmierer-Bereichs. Aus gutem Grund *LOL*

  8. Jens meint: (30.1.2008 um 13:54) AntwortenReply to this comment

    Die haben ja sogar meine Kommafehler korrigiert.

  9. Jens Ferner meint: (30.1.2008 um 13:55) AntwortenReply to this comment

    Ach so, hab ich vergessen – für diejenigen, die es nicht kennen, ein sehr schönes Video zum Thema:
    http://www.youtube.com/watch?v=R9JRm3iQQak

    Ich denke, es ist weniger zum Thema "Killerspiele" relevant, als vielmehr zum Thema Medienkompetenz und Verantwortung. Seht ruhig mal rein, bemerkenswert.

  10. frank meint: (30.1.2008 um 14:02) AntwortenReply to this comment

    Macht nicht zu viele Worte, die VG Wort. Ganz große Kunst.

  11. frank meint: (30.1.2008 um 14:03) AntwortenReply to this comment

    Macht nicht zu viele Worte die VG Wort. Großes Kino.

  12. derJan meint: (30.1.2008 um 14:08) AntwortenReply to this comment

    Ist der zitierte "RA Melchior" ("Klar, und wer regelmäßig auf die Kartbahn geht…") nicht eher Rafael aus Beitrag #30 ???

  13. Udo Vetter meint: (30.1.2008 um 14:10) AntwortenReply to this comment

    Falls ich Geld bekomme, sage ich Bescheid und leite es gerne weiter. Aber ich glaube, dafür müsste ich mich dort anmelden. Was ich nicht vorhabe.

    Ansonsten können sich die Autoren der Kommentare gerne bei der VG Wort melden und das richtig stellen.

  14. Thorsten Ebers meint: (30.1.2008 um 14:16) AntwortenReply to this comment

    Und dran denken Einspruch zu erheben, damit das nicht nacher nicht noch in neuen Medien wiedergebene wird, die jetzt noch keinem bekannt sind. Damit die Verwertung in Zukunft auch vom Kommentator bestimmt werden kann. Wie gut das es jetzt auch schon IP-Tracking gibt. Das hat doch mal auch was gutes……

  15. BV meint: (30.1.2008 um 14:17) AntwortenReply to this comment

    Ehre und Weltruhm durch einen schlichten Blog-Kommentar… Wer hätte das gedacht?!

  16. Gelegenheitsblogger meint: (30.1.2008 um 14:19) AntwortenReply to this comment

    Als journalistisch publizierender Mitmensch bekomme ich auch des öfteren Anfragen bzw. Mitteilungen über die Verwendung von meinen Texten in Schulbüchern.

    Finde ich eigtl. ganz manierlich die Vorstellung, dass jetzt irgendwo ein paar arme Schüler über den Texten brüten und Hausarbeiten schreiben müssen ;).

  17. DerPessimist meint: (30.1.2008 um 14:20) AntwortenReply to this comment

    Zitat: Inwiefern sind Sie Autor der zitierten Textpassagen? Werden die Kommentare von Dritten unter Ihrem Artikel plötzlich diesem zugerechnet und Sie somit quasi “Autor” dieser Kommentare?

    Warum soll es denn die VG Wort besser machen, als die Polizisten
    die mit !genehmigter! Hausdurchsuchung einem Forenbetreiber die PC's einkassieren, weil dort jemand einen Link auf etwas urheberrechtlich Geschütztes gepostet hat?

    Zumindest machen Sie es gleichmäßig falsch! :)

  18. Ingo Vogelmann meint: (30.1.2008 um 14:44) AntwortenReply to this comment

    Das Schreiben ist so … warm formuliert. Und insgesamt ist alles sehr persönlich und der ganze Brief ansprechend gestaltet. Da freut man sich sicher total.

  19. André Fiebig meint: (30.1.2008 um 15:09) AntwortenReply to this comment

    Ich bin vor einiger Zeit direkt von einem Schulbuchverlag angeschrieben worden, weil sie einen <a href="http://www.finanso.de/blog/wie-klaut-man-5-kilometer-bahngleise-sperrige-hehlerware/&quot; rel="nofollow">Artikel</a> für ein Übungsheft (Mathematik) verwenden wollen.

    Die haben direkt um Genehmigung gefragt – ohne vgwort. Habe die Genehmigung direkt (entgeldfrei) erteilt.

  20. Sanddorn meint: (30.1.2008 um 15:13) AntwortenReply to this comment

    Beim lesen des bewegenden Briefes sehe ich die Verwertungsgesellschaft Wort richtig vor mir, ein grosser Raum mit Aktenschränken, Ärmelschonern, im Hintergrund das sanfte klappern grundsolider Schreibmaschinen, über allem schweb der Geruch von Durchschlagpapier und TipEx(TM) …

  21. Michael C. Neubert meint: (30.1.2008 um 15:16) AntwortenReply to this comment

    @16
    Bestand die Übung dann darin, zu errechnen wie hoch der aktuelle Stahlschrottpreis pro Tonne lag? Oder was hat der Artikel mit Mathe zu tun?

  22. ninjaturkey meint: (30.1.2008 um 15:17) AntwortenReply to this comment

    @11: Ja, Udo, man muss sich dort anmelden um einen Platz unter dem goldenen Füllhorn zu bekommen. Man sollte sich allerdings wirklich nicht zuviel davon versprechen. Selbst für den Fall dass vier Seiten lang aus dem LawBlog zitiert würde.

  23. Fabian meint: (30.1.2008 um 15:24) AntwortenReply to this comment

    Interessant wäre noch zu wissen in welchem Kontext der Eintrag von Jens zitiert wird. Der enthält ja durchaus Ironie/Sarkasmus der dem Autor des Schulbuches entgangen sein könnte.
    Auch wenn der Eintrag sicherlich gut ist, finde ich, daß es bessere gibt die sich differenzierter mit dem Thema auseinander setzen. Von daher hoffe ich einfach mal für Jens, daß er dort nicht als Verrückter dargestellt wird :-)

  24. Ralf meint: (30.1.2008 um 15:25) AntwortenReply to this comment

    wie hoch ist den der Tarif bei einer Auflage von 0? Oder ist die Zahl geändert worden?

  25. André Fiebig meint: (30.1.2008 um 15:26) AntwortenReply to this comment

    @Michael: So ähnlich nur komplizierter gestaltete Textaufgabe – ist aber schon vor ca. 6 Monate (oder länger) gewesen, so dass ich die genaue Aufgabenstellung leider nicht mehr genau kenne.

    War aber nicht ohne.

  26. André Fiebig meint: (30.1.2008 um 15:27) AntwortenReply to this comment

    (Ich kaufe ein genau zurück.)

  27. dot tilde dot meint: (30.1.2008 um 15:57) AntwortenReply to this comment

    ach ja, das waren kommentare zu dem artikel mit der widerwärtigen formulierung, der täter in emsdetten habe "sich selbst gerichtet".

    wo er sich doch dem strafprozess durch selbsttötung entzogen hatte. was im artikel natürlich weniger romantisch geklungen hätte.

    .~.

  28. RA Junghans meint: (30.1.2008 um 15:58) AntwortenReply to this comment

    @8 (Jens)
    Meine Tippfehler und Nichtbeachtung der Rechtschreibreform wurden auch gleich mitverbessert.

    @20 (Fabian)
    Das ist ein Gedanke, auf den ich auch kam: "In der Welt des Internets sind Weblogs virtuelle Orte, wo man sich über die Opfer von Verbrechen lustig macht."

    Aber da sieht man wieder, daß im WWW nichts verloren geht. Naja, solange man nicht auf Youtube irgendwo nackt auf den Tischen tanzt…

  29. Martin_mb meint: (30.1.2008 um 16:06) AntwortenReply to this comment

    Am geilsten finde ich als Jura-Nixkönner den Briefkopf:

    "Rechtsfähiger Verein kraft Verleihung"

    Das klingt so nach "vom Himmel gefallen", "weil wir den Längsten haben", oder sonst irgendeine Laune des Schicksals…

  30. jau meint: (30.1.2008 um 16:21) AntwortenReply to this comment

    @25:
    Über einen falschen Kontext bei Jens mach ich mir keine Sorgen, Amokläufe sind ja praktisch schon verboten. Das Schlimmstmögliche wäre, dass Jens als unwissend dargestellt würde, aber das halte ich für unwahrscheinlich. #34 wäre da kritischer.

    Viel lustiger finde ich, dass sie tatsächlich Herrn RA Melchior den Kommentar #30 von Ben zugeschoben haben, welcher dessen Meinung überhaupt nicht teilt. :D

    Das eingefügte "Arbeitsvorschläge" in dem PDF hat mir übrigens einen kalten Schauer den Rücken runterlaufen lassen. NIE WIEDER AUFSÄTZE! Gott, was habe ich solche Arbeiten gehasst…

  31. Jens meint: (30.1.2008 um 16:38) AntwortenReply to this comment

    @26: Warum liest Du als Jura-Nixkönner das Lawblog? Um dann unqualifizierte Kommentare abgeben zu können?

  32. Jens meint: (30.1.2008 um 16:48) AntwortenReply to this comment

    @20
    Deshalb bleibe ich auch lieber anonym. Man weiss ja heute nie. Da gibt man sich als Urheber zu erkennen und schwupps – Hausdurchsuchung und Beschlagnahmung aller Computer wegen Veröffentlichung subversiver Kommentare die geeignet sind "dä deutschä Volksjogend zu schädigän." Im übrigen besagt ja die kriminalistische Erfahrung dass wer Kommentare in einen Blog schreibt einen Computer und Internetzugang besitzt. Die widerum in zahlreichen Fällen als Tatwerkzeug … (Wo hatte ich eigentlich gleich noch meinen Aluminiumfolien-Helm hingelegt?)

    Was mich aber tatsächlich fasziniert ist die Tatsache dass in die paar kurzen Sätze soviele Kommas reingehört hätten. Das hätte ich jetzt wirklich nicht gedacht.

    #31 ist ein anderer Jens. Warum denn so unhöflich?

  33. Neuhier meint: (30.1.2008 um 16:55) AntwortenReply to this comment

    Faszinierend.
    Wo haben die eigentlich im Jahre 2008 noch ne alte Schreibmaschine bekommen?
    Und fast noch wichtiger:
    Wird das Schulbuch auch noch mit der Maschine getippt?

  34. OPUIEX meint: (30.1.2008 um 17:45) AntwortenReply to this comment

    @31: Meintest du 29? Und wieso überhaupt die Frage? Darf man als Jura-Nixkönner nicht mitlesen oder -kommentieren?

  35. nils meint: (30.1.2008 um 18:01) AntwortenReply to this comment

    Der Beitrag *29. Martin_mb* hat mir gefallen, würde den gerne für das nächste Schulbuch des Vereins da vorschlagen :D
    nils

  36. dwp meint: (30.1.2008 um 18:51) AntwortenReply to this comment

    Da fällt mir mal wieder auf welch unverschämte Preise für Schulbücher verlangt werden.

  37. Hannes meint: (30.1.2008 um 19:41) AntwortenReply to this comment

    Die VG-Wort, soweit ich sie kenne und sie mich bezahlen, ist ein lustiger Verein. Nicht für alle Ausschüttungen muss man dort Mitglied werden. Die Details müssten für eine Juristen eine echte Spielwiese sein.

    Mal so als Laie alles ins Blaue gedacht. Da A. nicht der Autor der Zeilen ist, kann er für den Beitrag von B. doch gar keine Ausschüttung entgegennehmen, wenn es denn eine gibt. Wenn er es doch macht, wäre das nicht "Betrug"? Oder hat B. seine Rechte mit dem Schreiben eines Kommentars an A. abgetreten? Oder würde A. dann eine Geschäftsführung ohne Mandat für B. machen, für die B. irgendwann dann A. auch noch bezahlen müsste.

    Oh Gott, gut dass ich kein Jurist bin.

  38. Ich war’s wirklich nicht meint: (30.1.2008 um 21:57) AntwortenReply to this comment

    Die paar Zeilen dürften kaum für 10 Cent gut sein – für alle und kumuliert über die Jahre. Udo dürfte mit der Veröffentlichung des Schreibens alles gemacht haben, um die Rechteinhalber zu informieren, bei seinem Stundensatz vermutlich mehr als die schon hoch gegriffenen 10 Cent rechtfertigen.

  39. Leser meint: (30.1.2008 um 23:36) AntwortenReply to this comment

    Das ging dem Autor dieses Blogs auch so:
    http://www.henningschuerig.de/blog/2007/08/01/post-fuer-mich-von-der-vg-wort/

    Kommentare wurde dort auch verwendet, aber nicht nur.

  40. Observer meint: (31.1.2008 um 09:33) AntwortenReply to this comment

    Zufallsfund:

    http://www.google.de/search?q=blog

    Auf Platz 4 … Das erklärt wohl alles ;)

  41. frogX meint: (31.1.2008 um 13:23) AntwortenReply to this comment

    na jaa … Ich finde den letzten Satz aus dem Schreiben ja spannend. Hübsch groß geschrieben …
    Vielleicht ist das ganze ja doch eher eine Masche um an die persönlichen Daten zu kommen … ;-)

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