Links zwei – null – sieben
Ein jugendgefährdendes Kinderbuch?
Jura-Professor vor dem Strafgericht
Wie telefonieren, wenn man weiß, dass man abgehört wird?
Kontenabfragen schnellen nach oben
Keine einstweilige Anordnung gegen Rauchverbot
Warum machten sie trotzdem weiter?
Nah dran, doch ohne Durchblick
Zu "Warum machten sie trotzdem weiter" und "Nah dran doch ohne Durchblick".
Das klingt doch sehr nach John LeCarre's "Absolute Friends"… Wer weiß schon was wirklich hinter den Kulissen abläuft. Und da soll man nicht zu Verschwörungstheorien greifen, um die Welt zu erklären???
Diskothek Brösel:
Wenn mehr Clubs solch eine strikte Trennung vornehmen würden, dann wäre ich sicher wieder öfter im Nachtleben unterwegs. Respekt an den mutigen Chef, der sich traut bittere Wahrheitern auszusprechen.
@ Diskothek Brösel: Cool, bin bald Niederländer, dann darf ich da wohl auch nich mehr rein *ggg*
Bei dem Kommentar zum Kinderbuch bekomm ich Lust auf eine gute, alte Christenverfolgung.
Den letzten Link solltest du wohl besser auf www4.justiz.bayern.de/olg...eilungen/2008/pm01-08.htm abändern, sonst rutscht der Artikel noch ins unauffindbare :)
@ Link 10 (hmm, wie wäre es mit Numerierung?): Toll, wird also ständig Gold aus dem Stoffkreislauf entnommen …
Wenn die Urne nach Ablauf der Ruhezeit wieder ausgebuddelt wird, darf das aber verwertet werden?
Und was ist mit Hüftprothesen, müssen die auch in die Urne?
@Link 1: "Im ministerialen Indizierungsantrag wird behauptet," – ist der irgendwo online? Hat den schon jemand per IFG angefordert?
Sorry, der ist ja unten verlinkt:
hpd-online.de/files/BMFSFJ-Indizierungsantrag.pdf
@ 6:
Also sollte man vielleicht doch noch in Gold investieren, weil das Angebot ja auf diese Weise knapper wird 8)
ad Link1
"Wenn Ihnen das gelingen sollte, melden Sie sich doch bitte bei Uri Geller!"
Ich lieg auf dem Boden… absolut geniale Antwort :D
Zum Herrn A.
[18:47] x: wobei ich bei zwei studentinnen die vermutung hatte (haben beide bei ihm 12 punkte gehabt), dass die zu zweit ihre begünstidung bei ihm eingeholt haben
[18:47] myself: geil *g*
[18:49] x: ja war ja klar, dass du sowas kommt…tstst männer
Was wohl jetzt für Gerüchte an der Uni Hannover rumgehen? :D
@2:
Ich finde es falsch, sogenannte Ausländer per se auszuschließen, und ich finde auch nicht, dass der Besitzer "bittere Wahrheiten" ausgesprochen hat. Wo hat er das denn, bitte sehr, und was für bittere Wahrheiten sollen das sein?
Disclaimer: Ich würde gerne mal prüfen, ob es bei so einem Thema auch noch argumentativ sachlich geht. Antworten bitte daher ohne Polemik, Trollerei, rechtsradikales Rumgekotze und ähnlichem Geflame. Über Sachargumente hingegen nicht hinweggehen. Vielen Dank.
@6 – kann man dann ab jetzt damit rechnen, daß die Urnengräber nachts geplündert werden, oder ist das eh' schon so?
@12 – Sollte man den drei abgelehnten (was schreibt man denn jetzt eigentlich? Türken? türkischstämmige Deutsche? Deutsche mit Migrationshintergrund? Oder was ? ;-) Schülern nicht einfach eine Klage nach dem AGG empfehlen?
P.S. – Ich fahre ein Auto mit Migrationshintergrund! Und das ist gut so! ;-)
@13 (isi)
Ich bin mir nicht Sicher aber ich glaube der Betreiber der Disko hat Hausrecht und kann ausschliessen und rauswerfen wen immer er will.
@13 – das kann er bestimmt, aber "keine Ausländer" ist eine klare Diskriminierung.
Mal davon abgesehen, das von "keine Ausländer" zu "keine Juden und Zigeuner" oder "keine Nigger in den ersten Reihen" kein so weiter Weg mehr ist…
Wo bitte geht's zu Gott?
Keine Ahnung! Aber ich weiss, daß mein Heimweg morgen in den Buchhandel führt. Eine bessere Werbung als den Indizierungsantrag konnte es für das Buch nicht geben. ;-)
yip, ich hab noch 2 Neffen/Nichten im richtigen Alter, Bestellung ist gerade raus, bevor's zu spät ist :-)
Atheismus ist ebenfalls eine Weltanschauung und dadurch vom Gesetz her EXAKT GLEICH SO GESCHÜTZT wie die Religionsfreiheit.
Zur national befreiten Disco am Niederrhein:
Mich würde mal interessieren, ob dort nach althergebrachter Rassenlehre oder nach Papiernationalität aussortiert wird? Solche Dumpfbacken echt. Unfähig, die aggressiven Spaten einzeln herauszupicken und stattdessen mal pauschal diskriminieren. Und andererseits einen auf liberal mimen … pff
@12 (Ben)
Sorry, aber bei so was kommts mir hoch.
#20: ohja er findet es falsch Ausländer per se auszuschließen! (Text editiert. Bitte keine Beleidigungen. U.V.)
..aber btw. hat er nicht gesagt keine Polemik + rechtsradikales Rumge(k/)rotze?
Wenn man sich bemüht, versteht man den Satz auch nicht falsch ;)
PS: "so was = tienanton.de/2008/01/disc...r-deutsche.html"
22: Entschuldige bitte! Zur Zeit weiß man im Lawblog einfach nicht mehr.. das Publikum hat sich schon geändert. Vielleicht kommts mir auch nur so vor.
Man sollte prüfen, ob das BMJ hier weltanschauliche Bekenntnisse verunglimpft.
"Asche"
Wikipedia: Asche bezeichnet im umgangssprachlichen Sinn den Verbrennungsrückstand organischen Materials,
Meyers: die bei der restlosen Verbrennung pflanzlicher oder tierischer Stoffe zurückbleibenden anorganischen Bestandteile.
weitere Definitionen:
Anorganische Bestandteile, die bei der restlosen Verbrennung von organischen Substanzen zurückbleiben.
Beider restlosen Verbrennung (Veraschen) von organischen Substanzen zurückbleibende anorganische Bestandteile.
Könnte mir bitte mal jemand sagen, wie bei solcher klaren Wortbedeutung bei dem Urteil "Gold ist Asche" nicht die Wortlautgrenze aka Analogieverbot im Strafrecht verletzt wurde?
@ 20, Niemand:
Man kann es in der Tat so und so verstehen, daher danke für die Richtigstellung (#22).
@12, unerwünschter Ben:
Sachargumente? öhm… ähh… Der Betreiber des "Brösel" ist ein Ar… ach ne, das ist kein Sachargument. Vielleicht so: Der Betreiber des "Brösel" ist ein Mensch, der intollerant ist. Oder der es mit dem AGG resp. dem StGB nicht so genau nimmt. Oder ein Faschist ist. Oder ein Rassist.
Aber ich denke, mit meiner Meinung trete ich bei Dir offene Türen ein.
BTW: Mir ist aufgefallen, dass im verlinkten Artikel darauf rumgeritten wird, dass der Kerl FDP-Mitglied und sehr liberal ist / sein soll. Ich hab's ja schon immer gesagt: Idioten gibt es überall. Q. E. D.
Grüße!
Ich sag es mal so: Wenn ich die entsprechenden Statistiken einerseits, und meine realen, eigenen Lebenserfahrungen zugrunde lege, dann weiß ich sehr wohl, dass wenn ich mit irgendwelchen Leuten in Köln "Stress habe", es in der deutlichen Mehrheit der Fälle so genannte Ausländer sind (faktisch sind es meistens Menschen, die wie ich hier großgeworden sind). Auch sehe ich trotz meines deutlich linken Lebensumfeldes und einer eher linksliberalen persönlichen Auffassung, dass es da ein Problem gibt, welches man nicht einfach nur totschweigen oder mit "Rassismus, Rassismus"-Gebrüll erschlagen kann.
Nur ist es auf der anderen Seite eben so, dass selbst wenn anscheinend mehr Jugendliche ausländischer Herkunft kriminell werden, der Umkehrschluss "die meisten Ausländer sind kriminell" einfach nicht stimmt. In ähnlicher Auflage hatte ich so eine Debatte mal mit einer selbsternannten "Feministin". Die kam auch mit der vollkommen korrekten Aussage "90% der verurteilten Straftäter sind männlich", um daraus zum katastrophalen Fehlschluss zu gelangen "Fast alle Männer sind gefährlich". Sind sie nicht! Es dürften locker über 95% niemals in ihrem ganzen Leben auch nur eine ernsthafte Straftat begangen haben. (De-facto-Bagatelldelikte wie Schwarzfahren, Haschbesitz, etc. mal weggelassen). Ähnlich ist es mit unseren Migranten, bzw. deren Nachkommen. Wenn man behauptet, dass locker 80% vollkommen unproblematisch und in Ordnung sein dürften, setzt man diese Zahl vermutlich schon unangemessen pessimistisch an.
Der Discobetreiber macht es falsch, spricht andererseits aber nur offen über eine Praxis, die die Mehrzahl seiner Kollegen verdeckt ausführt. Die heldenhaften Sprüche, man selbst würde so was ja niemals nicht tun, sind aber ebenfalls fragwürdig – wie würde man wohl reagieren, wenn es nahezu jeden Abend eine Schlägerei gäbe, und diese praktisch immer unter intensiver Mitwirkung eines Besuchers mit Migrationshintergrund? Wie lange wäre die Toleranz noch da, wenn die Einnahmen in den Keller rauschen und man selbst vielleicht seine einen Kredit am Bein, und wegen weniger Besuchern bankrott zu gehen droht? Den Meisten käme ihre Liberalität dann sehr schnell abhanden, da bin ich mir sicher. Nur kann die Lösung in meinen Augen unmöglich sein, dass man eine große Gruppe absolut anständiger Menschen für etwas ausgrenzt, was andere Leute angestellt haben. Leute, mit denen sie im Zweifelsfall absolut nichts am gemeinsam haben, außer dem gleichen Herkunftsland ihrer Eltern.
Mit anderen Worten, wenn sich diese Debatte denn sachlich führen ließe, müsste die eine Seite anerkennen, dass es in der Tat Einiges für ein Problem mit zu vielen aggressiven Ausländern spricht, während die andere Seite mal anerkennen müsste, dass man wegen der Verfehlungen einer sehr kleinen Minderheit nicht einfach so auch allen anderen das Leben schwer machen darf. Genau so wenig, wie es die Feministin darf, die aus den 90% männlichen Straftätern herleiten möchte, dass Männer doch fast alle gefährlicher Abschaum sind.
Ich kann den Vorwurf die großen Weltreligionen würden lächerlich gemacht werden irgendwie nicht verstehen.
Genau betrachtet machen diese Religionen sich doch eigentlich selber lächerlich.
Das Buch zeigt dies im Grunde doch wohl eher nur humoristisch auf und versucht die Augen für eine andere Weltanschaung zu öffnen.
…
@Ben (der Unerwünschte):
Ganz ehrlich mir ist richtig schlecht geworden beim Lesen deines Beitrages und das liegt ganz bestimmt nicht an deiner "Sachlichkeit" *kotz**würg*
They call it subliminal Xenophobia.
Eine himmlisch herrlich zynische Aufarbeitung zur Zensurferkelei beim göttlichen Jochen
duckhome.de/tb/archives/1...ensur-statt-Wahrheit.html
Kommentare bitte mitlesen.
Wichtiger Hinweis auf das Ferkelbuch. Sehr unangenehm dem Autor Antisemitismus zu unterstellen, der ist Atheist und nichts anderes.
Es gibt übrigens unübersehbare Tendenzen Religionskritik in Gesetz und Rechtspflege zu strafen, warum das so ist, ist natürlich klar.
@Ben:
Vorsicht, Du könntest abgewählt werden. ;)
@29 desterigo:
Genau das ist der Punkt. Ich kenne den Reflex selber, lieber einmal zuviel Partei ergreifen, als einmal zu wenig, weil man nämlich keinen Bock hat, zum Beispiel einem verkappten Nazi auch nur einen Jota Spielraum zu gewähren. (Spar dir die saublöde Retourkutsche, die dir auf den Lippen liegt.)
Nur, so geht es nicht. Du kannst hier nicht mit *kotz* und *würg* kommen, und glauben, das sei, garniert mit einer weitren Beleidigung in Ordnung. Was möchtest du dir selber glauben machen? Dass die ultrakonservative, oftmals drastisch gewalttätige Erziehung in den Elternhäusern absolut spurlos an allen Ausländern vorbeigeht, und die die besseren Menschen sind? Es mussten Jahrzehnte vergehen, bis die schwarze Pädagogik und das patriarchale Weltbild zumindest halbwegs in dem Mülleimer der Geschichte geworfen wurden. Wenn ich mich recht entsinne, wurde den Eltern z.B. das "Züchtigungsrecht" erst im Jahr 2000 von Rot-Grün endgültig genommen. Dies ist in allererster Linie ein Verdienst der Linken. Die sich den Mund fusselig geredet haben, und ohne Ende Beweise gesammelt haben, dass gerade Gewalt in der Erziehung bei den Betroffenen ebenfalls zu gewalttätigem Verhalten führt, dass fast jeder Schwerverbrecher in der Kindheit übelst körperlich misshandelt wurde, etc. pp.
Aber wenn es um Ausländer geht, die zu großen Teilen aus Erzkonservativen Familien kommen, wo Gewalt, Prügel und Patriarchat fröhlichste Urständ feiern, da sollen dann alle die Mechanismen nicht mehr stimmen, und die Kinder genauso friedfertig sein, wie die gewaltfrei erzogenen? Das willst du wirklich glauben? Sorry, das ist mit mir nicht zu machen. Fakt ist, ein Jugendlicher mit Migrationshintergrund wird eher zuschlagen, als einer ohne. In der Disco, wenn er auf der Straße einen Schwulen sieht oder auch, wenn er sich in seiner Ehre verletzt fühlt. Nicht, weil er einen Migrationshintergrund hat, sondern weil die Chance, dass es in seinem Elternhaus Gewalt gab, wesentlich höher ist. Das sind die Fakten, und den "sublimen Rassismus" kannst du hier mal getrost vergessen. Ich bin nicht bereit, die Ergebnisse von 40 Jahren gegen alle Widerstände von Rechts durchgeführter Forschung auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendpsychologie in die Tonne zu klopfen, nur weil uns die Mechanismen, wenn es um Ausländer geht, nicht mehr gefallen. Entweder, du kriegst deine Vorwürfe mit mehr begründet, als mit *kotz* und *würg*, oder du kannst nur als ein Paradebeispiel dienen, was an diesen Debatten so gnadenlos daneben läuft.
Nebenbei, mir wäre es lieber, wenn Leute wie du sich mal der Debatte stellen würden. Deine Reaktion ist nämlich auch eine Form der Feigheit.
@32 Sky:
> Vorsicht, Du könntest abgewählt werden. ;)
Wenn es um Punkte geht, wo man den wirklichen Rassismus erkennen kann, dann hat Koch ein prima Beispiel gegeben, als er von den "Sitten und Gebräuchen" gefaselt, und u.a. das Hammel-Beispiel genannt hat. Spätestens da war klar, dass es ihm zu einem guten Teil nur um Hetze ging.
Ob nämlich eine Familie meinetwegen auch täglich ein Tier in der Badewanne schlachtet, ist komplett irrelevant. Das ist deren absolute Privatsache. Ich bedaure es nur, so etwas nicht selbst zu können, so bliebe mir einiges an Supermarkt-Fleisch ungewisser Herkunft erspart. Wie sich jemand anzieht, spricht, seine Nahrung zubereitet usw. ist komplett irrelevant. Relevant hingegen ist, dass er versucht, sich gegenüber seinen Mitmenschen fair und vernünftig zu benehmen. Dies ist die einzige Priorität, um die es gehen kann, die einzige Sache, für die es sich zu kämpfen (oder weniger pathetisch: zu debattieren) lohnt.
Koch hat mit seinem Hammel-Spruch bewiesen, dass es ihm nicht darum ging, sondern um die Bedienung der Vorurteile einiger engstirniger Menschen. Er wurde zu Recht abgewählt.
@Ben:
Kenne zwar keinen "Hammel-Spruch" von Koch, weiss aber, dass bestimmten Minderheiten u.a. erlaubt wird:
- Tiere betäubungslos und unter starken Schmerzen zu töten und ausbluten zu lassen
- ihre Kinder von bestimmten Teilen des Schulunterrichts freizustellen (und auch andere schul. Veranstaltungen wie Klassenfahrten zu boykottieren, auch gibt es Elternabende mit von den deutschen Ämtern bezahlten Dolmetschern, die dann allerdings alleine ohne Elternteil kommen, da letztere zwar erst den Dolmetscher wünschen, dann aber "doch keine Zeit haben")
- Mehrehen zu führen, dabei auch versicherungsmässig begünstigt zu werden
- unangemeldete (auch ggf. täglich stattfindende) Demonstrationen durchzuführen
Dazu kommen dann die bekannten Auffälligkeiten i.p. Kriminalität.
Darf man aber nicht anmängeln als zu Wählender bzw. scheint das zumindest nicht opportun. Denn dann hat man erfahrungsgemäss u.a. große Teile der Medien gegen sich.
(Aber mal davon unabhängig finde ich Discotheken "nur für Deutsche" ziemlich sick. Bin überrascht, dass Du hier die bekanntermassen höhere Jugendkriminalität von Immigranten argumentativ verwurstest.)
@Sky: Hast Du für Deine Behauptungen auch Belege/Quellen? Andere als PI wenn möglich…
Zum Thema Hausrecht: Wenn es sich um eine Privat-Veranstaltung handelt, bei der die Location gemietet wird, hat der Betreiber m.E. kein volles Hausrecht mehr. Die Wahl der Gäste obliegt dann nicht mehr ihm, sondern den Mietern. Ich denke, dass ist der wahre Grund, warum es zu keiner schriftlichen Vereinbarung zwischen ihm und den Schülern kam.
@35 Sky:
Nur um ein bisschen Sachlichkeit zu bringen:
zu "- Tiere betäubungslos und unter starken Schmerzen zu töten und ausbluten zu lassen"
Denk mal scharf nach: Was passiert wenn man einem Wirbeltier mit einem Schnitt mit einem sehr scharfen Messer komplett beide Halsschlagadern durchtrennt ?
Richtig, das Blut "fällt" geradezu aus dem Gehirn, das ohne Blutzufuhr ca. 5 sec bei Bewusstsein bleibt, denn Gehirne brauchen VIEL Sauerstoff.
Gut gemacht ist das auch nicht grausamer als einem Wirbeltier eine Stromzange an die Schläfen zu setzen und ihm dann im Gehirn alle Sicherungen durchzubrennen.
Also etwas mehr Nachdenken bei der Polemik.
zu "Ein jugendgefährdendes Kinderbuch?"
Vielleicht sollte man noch auf http://www.ferkelbuch.de/
verweisen.
Mal was anderes: Ich kannte das "Ferkelbuch" noch gar nicht und habe es nach Lesen des Artikels gleich bestellt. Ich gehe davon aus, dass der Indizierungsantrag die Verkaufszahlen in die Höhe treiben wird. So hat diese unerfreuliche Angelegenheit wenigstens noch etwas Gutes.
Off-topic:
Kölle helau und Düsseldorf alaaaf! *sfg*
Ob der Bloginhaber heute mit Krawatte herumläuft? 8)
@40: ja, der Gedanke kam mir auch.
Abgesehen davon sehe ich als alter "Killerspieler" solche Fälle mit gewissem Vergnügen.
Die Hardliner, die den Jugendschutz (den ich im Prinzip befürworte) für Zensur mißbrauchen wollen, machen sich so unglaubwürdig und erinnern daran das Zensur früher oder später JEDEN trifft, den Zensur ist in sich selbst maßlos.
das mit dem kinderbuch ist ja mal wieder ein knaller. -.-
warum religion kritisieren wenn die kinder doch der kirche anerzogen werden sollen.
@27:
"In ähnlicher Auflage hatte ich so eine Debatte mal mit einer selbsternannten “Feministin”. Die kam auch mit der vollkommen korrekten Aussage “90% der verurteilten Straftäter sind männlich”, um daraus zum katastrophalen Fehlschluss zu gelangen “Fast alle Männer sind gefährlich”. Sind sie nicht!"
Frauen können nicht rechnen … In diesem Fall lag es aber wohl eher am fehlenden Willen.
@27 (Ben): "einer selbsternannten “Feministin”"
Äh … wer sollte eine Feministin/Bürgerrechtler/Umweltschützer/Foobar denn sonst ernennen, wenn nicht er/sie/es selbst?
Gruß, Kristine
zu "denkt an die ausländerliste":
nun ja, ich find`s scheisse. doch wer das nicht nachvollziehen kann, soll doch mal bitte am wochenende in die turbinenhalle (oberhausen) gehen. da gibt es keine ausländerliste. dafür geht dann auch jeden abend die post ab. hinter den theken sind grosse, rote buttons, wie man sie aus quizshows kennt. das ist der alarmknopf für die bedienung. seit einigen jahren gibt es dort nur noch plastikbecher, weil echte gläser zu gut als wurfgeschoss geeignet sind. seitdem fliegen dort handys und schlüssel durch die gegend. das sicherheitspersonal ist übrigens überwiegend arabischer herkunft, die alte deutsch-russische crew hat längst das handtuch geworfen.
jemanden aufgrund seiner herkunft egal was, und sei es nur der zutritt in eine schäbige disco, zu verweigern, gehört sich einfach nicht. allerdings sollte man sich auch fragen, warum jemand solch eine drastische massnahme ergreift und seinem personal diese anweisung gibt. wer da automatisch rassismus vermutet, macht es sich, meiner bescheidenen meinung nach, ein bisschen zu einfach.
denn sowas wie rassismus ist kein privileg der deutschen, türken können das nämlich auch sehr gut. die nationalismuswelle in der türkei ist schlichtweg besorgniserregend, und es ist erschreckend wie sie auf deutschlands neue jugend einfluss nimmt.
@Sky:
Der Hammelspruch… ich nehms zurück, es war nicht die Badewanne, es war die Wohnküche.
:
: "[...] das Schlachten in der Wohnküche [...]
: [gehört] nicht in unsere Hausordnung."
Die Hausschlachtungen können meinetwegen täglich stattfinden. Ist mir doch egal. Ganz im Gegensatz zur Gewalt in der U-Bahn.
@47 Kristine:
Wenn du ernsthaft glaubst, es sei das Wesen des Feminismus, sich möglichst polemisch gegen Männer auszusprechen, und diese so gut wie möglich zu bekämpfen, dann tust du mir leid.
Diese Frau hat genau das geglaubt, und deswegen gedacht, sie sei daher eine Feministin. Das ist sie meines Erachtens aber nicht, außer man denkt, das oben genannte Verhalten sei feministisch.
@38: "Gut gemacht" ist das Stichwort; die meisten Hausschlachtungen werden eben nicht von amtlich zertifizierten Metzgern oder Tierärzten durchgeführt.
@Ben
Habe vor Jahren in eine Diskothek in einer Großstadt investiert. Es war die Hölle. Die ganze Investition war aufgrund arabischer in albanischer "Mitbürger" gefährdet. Das ging soweit, dass sogar Schutzgeld fliessen sollte. Die Polizei wollte oder konnte nicht helfen. Wir haben allerdings nicht gewagt das auszusprechen, was der Besitzer der besagten Discothek eingeführt hat. Nach turbulenten Jahren bin ausgestiegen, mit dem Vorsatz – nie wieder!
@51
Das gilt auch für die Mehrheit der von deutschen Kaninchenzüchtern durchgeführten Hauschlachtungen
@52 Komisch – ich mach seit über 10 Jahren Veranstaltungen für die Zielgruppe Ü20 im Bereich elektronische Musik und hatte noch nie Probleme mit ausländischen Mitbürgern. Und das obwohl (bzw. gerade weil?) wir auf eine martialische Security verzichten. Hochwertige Deko, hochwertige Musik zieht hochwertiges Publikum. Prollmucke führt zwangsläufig zu Assipublikum – unabhängig von der Herkunft.
Oder kurz gesagt: wer HipHop säht, wird Sturm ernten…
@Ben (der Unerwünschte):
Du versuchst hier wirklich sachlich zu argumentieren, lässt aber völlig außen vor wie verallgemeinernd du an die Sache ran gehst:
"Dass die ultrakonservative, oftmals drastisch gewalttätige Erziehung in den Elternhäusern absolut spurlos an allen Ausländern vorbeigeht, und die die besseren Menschen sind?"
Und bitte erzähl mir jetzt nicht dass du dieses Wissen aus persönlicher Erfahrung hast.
Ich bin es einfach Leid geworden immer wieder mit Leuten zu diskutieren, die behaupten mit rechtem Gedankengut nichts zu tun zu haben und dann mit unglaublichen Elan auf "die Ausländer" schimpfen(die ja in ihren Augen alle kriminell, erzkonservativ, und was weiß ich nicht noch alles sind).
@27, Ben:
Das ist jetzt eine sehr gute Analyse, die ich voll unterschreiben kann.
Bleibt jetzt nur die Frage: Was tun?
Wenn man die vom Disko-Betreiber gewählte Methode nicht gut findet – welche kann man ihm statt dessen empfehlen?
@49: Siehste, da ist er tolerant – er sieht keine Notwendigkeit, das Schlachten in der Wohnküche per Hausordnung zu regeln.
@50 (Ben) Oh wie gut doch so ein Mann einer Frau erklären kann, was Feminismus ist (zu sein oder nicht zu sein hat).
@58, Asz: also IST es das Wesen des Feminismus, "sich möglichst polemisch gegen Männer auszusprechen, und diese so gut wie möglich zu bekämpfen"? Wenn nein, was genau ist dann die Aussage Deines Kommentars? Dass Maenner zu "Frauenthemen" zu schweigen haben, selbst wenn sie die Wahrheit sagen?
@58
Wäre es besser oder weniger peinlich Ihrer Auffassung nach, hätte eine Frau die Dinge klargestellt?
Feminismus auf pures Männer-Bashing auszudehnen reduziert ihn gleichzeit darauf und disqualifiziert ihn für ernsthafte Diskussionen. Logikfehler nicht einsehen zu wollen finde ich allerding nur noch bemitleidenswert.
Meine Meinung.
@60 – ja
Das Indizierungsbegehren der von der Leyen hat mich erstmal dazu animiert das Buch schnell noch für mein Patenkind zu bestellen bevor es verrrboten wird.
Zu dem Buch findet sich auch ein wie mir scheint differenzierter Artikel dazu:
taz.de/1/leben/buch/artik...c=TE&cHash=3db5cfc227
Ein Zitat, das mir daraus am besten gefällt:
"Es ist eine dümmliche Religionskritik, aber wenn wir Dummheit bestrafen wollten, säße die halbe Republik im Knast."
8)
@58 Asz:
> @50 (Ben) Oh wie gut doch so ein Mann
> einer Frau erklären kann, was Feminismus
> ist (zu sein oder nicht zu sein hat).
Sprich, die Aussage von mir, dass es NICHT das Wesen des Feminismus ist, sich möglichst polemisch gegen Männer auszusprechen, und diese so gut wie möglich zu bekämpfen, ist falsch? Oder gilt einfach, dass ganz egal, ob das was ich sage, nun stimmt oder nicht, ich als Mann habe diesbezüglich zu schweigen habe? Da kann ich dir nur noch Mitleid und schallendes Gelächter für diese "Geistes"-Auffassung entgegenbringen. Gleichberechtigung umfasst genau das, dass Männer und Frauen sich gleichermaßen zu allen Themen äußern dürfen. Wenn es ein perfektes Beispiel für unterdrückerische Tendenzen gibt, dann ist es doch die Äußerung "Du als (Mann/Frau/Ausländer/Sonstwas) solltest nichts dazu sagen."
Aber ich gehe mal davon aus, dass ich in deinem Weltbild als Mann natürlich auch zum Thema "Gleichberechtigung" zu schweigen habe, nicht wahr? Dann mal viel Spaß in dieser Welt, die so böse und gemein zu dir ist, und in der Du allein dich korrekt und absolut anständig verhältst. :-)
@55 derstigo:
Denkst du also, es gäbe in Familien mit Migrationshintergrund keineswegs häufiger Gewalt und patriarchale Strukturen, als in deutschstämmigen Familien? Wenn du das denkst, dann musst du mir erklären, was es mit den Wissenschaftlern und den Untersuchungen auf sich hat, die was anderes behaupten. Und wenn die alle Lügen, musst du mir wiederum erklären, warum das nicht längst aufgeklärt wurde. Und so weiter, und so fort. Lässt sich alles machen, nur entstehen aus einer Annahme oder Behauptung Folgebehauptungen, die ebenfalls zu erklären sind. Dazu hätte ich jetzt gerne mal eine Aussage von dir.
@64 (ben) Telepathie kannst Du also auch? Ich habe lediglich konstatiert:
@50 (Ben) Oh wie gut doch so ein Mann
einer Frau erklären kann, was Feminismus
ist (zu sein oder nicht zu sein hat).
Und nichts weiter.
Interessant sind allerdings die Reaktionen darauf.
Wer mal eine Portion Schmidt-Salomon und seine Menschenfreunde genießen möchte, der darf hier schauen:
http://freigeisterhaus.de/
Da sammeln sich die atheistischen Heerscharen und schwurbeln sich die Welt zurecht. Vor allem die 10 Angebote und die dazu diskutierte Begründung der atheistischen Ethik erinnert mich sehr an einen Logiklimbo: Schön flach und immer heiß verteidigen.
@66 Asz:
Du hast nicht konstatiert, du hast gespottet. Den Mut allerdings, offen zu sagen, wie du es dir vorstellst, den hast du nicht:
- Ist meine Definition, was der Feminismus meines Erachtens sicherlich NICHT ist (nämlich eine inhärent dumme, plumpe, männerfeindliche Ideologie), nun in deinen Augen korrekt oder nicht? Du bleibst die Antwort schuldig.
- Sollen sich deines Erachtens Männer gefälligst aus solchen Sachen heraushalten? Du bleibst die Antwort schuldig.
- Dir fehlt sogar der Mut (oder der Anstand, nenne es wie du willst), zumindest offen dazu zu stehen, dass du gespottet hast, obwohl dies offensichtlich ist. Nein, nach deinen Worten hast du "lediglich konstatiert". Klar doch. Und der Mond besteht aus Käse. Habe ich jetzt auch "konstatiert".
Wie gesagt, ich verneige mein Haupt vor soviel Güte und Weisheit – da kann ich nicht mithalten. :-)
@52 Investor:
Haben Sie mitbekommen, wie es in anderen Discotheken läuft? Meines Erachtens hat der im Artikel genannte Betreiber letztlich halb-öffentlich das ausgesprochen, was in großen Teilen der Branche gang und gäbe ist. Eine Praxis, von der sich die betroffenen Ausländer ohne schlechte Intentionen zu recht betroffen fühlen. Sehe ich das richtig, oder würden Sie dass Prozedere in "Ihrer" Disktothek eher als Ausnahme betrachten? (Nebenbei, die Großstadt war nicht zufällig Hamburg?)
@56 R.A.:
> Bleibt jetzt nur die Frage: Was tun?
> Wenn man die vom Disko-Betreiber gewählte
> Methode nicht gut findet – welche kann
> man ihm statt dessen empfehlen?
Ein schwieriges Feld. In den Kommentaren ist allerdings einiges angeklungen. Das Musikangebot ist sicherlich eine Möglichkeit – keine Assi-Musik, keine Assis, unabhängig von der ethnischen Herkunft. In Köln gibt es einen Laden, "Das Ding", der als Studentenclub geführt wird. Zugang nur mit Studentenausweis. Auch ein Weg, die Sache zu regeln.
Ich selber würde es vermutlich ganz anders machen, nämlich über Mitglieds-Ausweise. Jede Videothek hat so was, warum nicht auch Diskotheken? Stammkundschaft kommt normalerweise locker rein, Neukundschaft pro Abend nur in begrenzter Menge. Türsteher müssen immer noch entscheiden, wen sie als "Neukundschaft" zu- und reinlassen. Mit allen zwischenmenschlichen Erwägungen. Wer z.B. mit ein paar Stammkunden kommt, die gewissermaßen für ihn "bürgen" hat bessere Chancen, als eine Gruppe wildfremder und angesoffener Leute, die nie in dem Laden war. Getränkekauf nur über die Kundenkarte, ggf. beim ersten Mal eine Mindestaufladung von 50 Euro pro Nase – die im Falle von Ärger und Entzug der Karte automatisch verfallen.
Und so weiter und so fort – ich weiß nicht, ob es gut ginge, aber der Versuch wäre halt, die Aussichten für Terror-Prolls, die einmal aufkreuzen und Stunk machen wollen, so unangenehm wie möglich zu gestalten. Weit besser jedenfalls, als eine Gruppe per se auszugrenzen, nur weil einige Individuen sich hart danebenbenehmen.
Ich sage nicht, dass der oben beschriebene Weg funktioniert, aber ich würde verdammt viel versuchen, bevor ich so tief sinke, dass ich den Laden faktisch für jeden mit etwas dunklerer Haut zumache.
@Ben:
Es ist doch oft so, dass dem "Dukommschthiernichtrein" des Türstehers ein juristischer Vortrag des GFs oder eines seiner Helfer folgt, dass "hier ein Club ist und jeder einen Mitgliedsausweis hat, den man beantragen kann".
OK, es war zumindest mal so in einigen Clubs, hat sich das geändert? (Bin ja nicht mehr so der Disco-Stu. ;)
Zum agnostischen Schwein:
Was ich dazu jetzt gelesen habe sagt mir, ich sollte es selbst lesen, um mir ein Urteil zu bilden.
Also ein Urteil ob das Buch gut ist oder nicht.
Nicht, ob es zensiert gehört – da lege ich mich jetzt schon fest: Nicht zensieren.
Zum Thema Feminismus, frei nach Homer Simpson:
Wenn Simone de Bouveir so clever war, warum ist sie dann tot?
@70 Sky:
Zur Erinnerung, es geht nicht um irgendwelche formalen Tricks, um dann doch alle von der Türe abweisen zu können. Das wäre nun wirklich kein Problem. Einfach die Türsteher anweisen, keine ausländisch aussehenden Besucher einzulassen, natürlich ohne diesen Grund offen zu nennen, fertig.
Tatsache ist, wir haben das Recht, die Werte des Grundgesetzes von jedem einzufordern und gegenüber jedem zu verteidigen. Vom jugendlichen Migrantensohn, vom ostdeutschen Rechtsradikalen und auch von Herrn Schäuble oder Herrn Koch. Wir haben aber auch die Pflicht, alles zu tun, dass es keine Bürger zweiter Klasse gibt. Dazu gehört, dass man der ganz großen Mehrheit der Leute, die einfach nur normal mitfeiern wollen, einen Weg dafür anbieten muss. Überlegungen wie Ausweise für alle habe ich nur eingeführt, um Wege zu skizzieren, wie man vielleicht irgendwelche Möchtegern-Assis fernhalten könnte, die einfach nur den Laden aufmischen wollen.
@Ben:
Schon klar, och habe Dir nichts anderes unterstellt.
Ich halte auch diese "Out of Bounds", was es oft zu sehen gab, für sehr problematisch.
Ansonsten scheinen undogmatische Linke und Konservative i.p. Rechtsstaat konform zu gehen. ;)
@69:
"Getränkekauf nur über die Kundenkarte, ggf. beim ersten Mal eine Mindestaufladung von 50 Euro pro Nase – die im Falle von Ärger und Entzug der Karte automatisch verfallen.
Und so weiter und so fort – ich weiß nicht, ob es gut ginge"
Rechtlich? Sicher nicht …
"Wo bitte geht's zu Gott" ist aktuell #2 in der Amazon Bestsellerliste (Bücher).
Gut gemacht, Schwein.
Telefonierregeln bei abgehörten Telefonen.
youtube.com/watch?v=OL8if...k2Ibg&feature=related
@75:
>> die im Falle von Ärger und Entzug
>> der Karte automatisch verfallen.
>
> Und so weiter und so fort – ich
> weiß nicht, ob es gut ginge”
>
> Rechtlich? Sicher nicht …
Wenn dies nur den Punkt "Guthabenverfall" beträfe, ist es OK. Das wäre ein klarer Fall, wo der Abschreckungseffekt ausreichen würde. Ich schätze mal, dass kaum einer von denen, die es beträfe, auf die Idee käme, zu klagen. Gewalttätige Assi-Prolls mit guten Jurakenntnissen im Zivilrecht sind doch eher selten. Die Frage ist viel eher, ob man mit solchen Maßnahmen eben jene Leute, die faktisch mit dem festen Vorsatz in den Laden gehen, Terror zu machen, davon abhält, es überhaupt zu versuchen.
@63
"differenzierter Artikel"???
Ein solcher hätte wohl beide Seiten zu Wort kommen lassen und nicht nur die Kritiker. Und als Zitat halte ich entgegen:
"Ich mache Religionen nicht lächerlich, sie sind lächerlich aus sich selbst heraus – und diese genuine Lächerlichkeit zeigt sich gerade dann in besonderem Maße, wenn man in aufklärerischer, d.h. nicht-vernebelnder Weise über Religionen schreibt."
Michael Schmidt-Salomon
Naja, ich wurde im A5 in Karlsdorf-Neuthard schon vom Personal blöd angemacht. Ich hatte an der Information nach einem alkoholfreien Getränk gefragt, das billiger ist als Bier – "gibt's nicht" – und mich danach im Eingangsbereich nem Kumpel gegenüber darüber aufgeregt. Da kam dann so ein Management-Depp an, meinte was von "Ball flachhalten" und "Sondergenehmigung".
Mit der Rechtstreue von Diskothekenbetreibern ist es auch nicht unbedingt weit her …
@80 Jens:
> Mit der Rechtstreue von Diskothekenbetreibern
> ist es auch nicht unbedingt weit her
Ja, das kann ich mir durchaus sehr gut vorstellen. Nur heißt mangelnde Rechtstreue ja nicht unbedingt mangelnde Rechtskenntnis. :-)
Wo waren eigentlich die Antisemitismusrufer als die Hessen-CDU das Schächten als fremdländisch und abstoßend bezeichnete?
@38: Volle Zustimmung. Im Vergleich zu den sonstigen Greueln in moderner Massentierhaltung ist eine korrekt vorgenommene Schächtung eher harmlos. Die Heuchelei bei dem Thema ist offensichtlich.
So, jetzt habe ich dieses "jugendgefährdende" Buch in Händen. Nunja, was soll ich sagen? Es bedient Klischees, sicherlich. Den Rabbiner mit seinen Locken, den fetten Bischof und den Muselmanen mit dem weißen Rauschelbart. In der vielzitierten Szene, in der der Rabbi den Bischof "offenbar mit einer Schriftrolle ersticken" will wird (wenn ich diese Lesart weiterdenken darf) der Muftti mit der Bibel erschlagen und der Rabbi vom Mufti zu Fall gebracht, so dass er sich einen letalen Schädelbasisbruch zuziehen wird.
Wenn man mich fragt, wird in dieser Illustration dargestellt, dass jede "Weltreligion" die anderen "Weltreligionen" mundtot machen will. Sonst nichts.
Man muss dieses Buch nicht gut finden, okay.
Man muss die Bibel nicht gut finden, okay.
Man muss die Tora nicht gut finden, okay.
Man muss den Koran nicht gut finden, okay.
Man muss meinen Kommentar nicht gut finden, okay.
Man muss eigentlich gar nichts gut finden.
Mein persönliches Fazit: Es ist lachhaft, dieses Buch als "jugendgefährdend" einzustufen.
Abschließend ein Zitat:
"P. S.
Damit nun keiner von euch denkt
'Wer Gott nicht kennt, der ist beschränkt'
Sei ein Geheimnis euch verraten
(ihr dürft es gerne weitersagen):
Der Gottesglaube auf dem Globus
Ist fauler Zauber: Hokuspokus.
Rabbis, Muftis und auch Pfaffen
Sind wie wir, nur 'nackte Affen'
Bloß, dass sie 'Gespenster' sehn
Und in lustigen Gewändern gehn.
Dem Ferkel haben sie nichts vorgemacht:
Es hat sie alle ausgelacht…"
Grüße!