Ich hatte mal einen Linux-Rechner
Nach einigen Gehversuchen mit dem EEE PC habe ich das Linux-Experiment beendet und Windows XP installiert. Mit dieser Anleitung ist das ein Kinderspiel.
Nichts gegen die Linux-Oberfläche. Aber für Nichteingeweihte ist es praktisch unmöglich, bekannte und beliebte Programme zu installieren. Abgesehen davon, dass es von den Programmen oft gar keine Linux-Versionen zu geben scheint.
Inzwischen sieht der Desktop des EEE PC fast so aus wie der meines Notebooks. So, das kann ich uneingeschränkt sagen, macht das handliche Gerät richtig Spaß. Jetzt hole ich mir noch eine ordentlich dimensionierte SD-Karte. Dann bin ich erst mal für die Zukunft gerüstet.
Zum Thema: Mein erster Linux-Rechner
Ob dich nun Linuxanhänger Linchen werden?
Es ist mit der Default-Installation von Asus auch für erfahrene Linux-Anwender nur schwer möglich, zusätzliche Programme zu installieren, da die eingetragenen Repositories von Asus keine nennenswerten zusätzlichen Programme haben.
(Man kann natürlich statt Windows auch ein anderes Linux installieren (z.B. Ubuntu), dann kann man (genug Flash vorraus gesetzt) auch alle Programme installieren, die man vom Ubuntu kennt)
> für Nichteingeweihte ist es praktisch unmöglich, bekannte und
> beliebte Programme zu installieren. Abgesehen davon, dass es von den
> Programmen oft gar keine Linux-Versionen zu geben scheint.
Äh, ja, wenn Sie etwa unter "bekannte und beliebte Programme" z. B. MS Office verstehen und nicht mit Alternativen arbeiten können/wollen.
Allerdings bringt das System für alle erdenklichen Aufgaben, für die ein Subnotebook gedacht sein dürfte (ich schließe z. B. Videoschnitt aus) entsprechende Software mit.
Wenn das nicht reicht, kann man immer noch die (mehr als) umfangreichen Repositories anzapfen.
Ist nicht gerade das für einen "Nichteingeweihten" großartig, daß da eben nicht steht: MS Internet Explorer oder Mozilla Firefox, sondern "Web" und dann wird ein Browser gestartet?
Gerade für ein Gerät wie einen "Unterwegs-Laptop" würde ich das Augenmerk nicht zuletzt auf die Sicherheit legen und da ist XP mit seinem teilweisen Zwang zum Gebrauch administrativer Rechte, damit das System auch vernünftig läuft, nun wohl eher die schlechtere Wahl.
Allerdings: de gustibus non est disputandum
Den Asus Desktop würde ich mich persönlich auch nicht antun wollen. Ein Ubuntu mit Gnome oder KDE allerdings auch nicht, da ich mir kaum vorstellen kann, dass es auf diesem Ding angemessen funktioniert.
Ich würde wohl eher zu einem Linux Mint Fluxbox raten; aber Fluxbox zu bedienen dürfte wohl für einem Windows-Menschen eine zu steile Lernkurve sein.
Da würde ich auch lieber bei XP bleiben, immerhin muss man nichts Neues dazu lernen. (Was ja ein ganz legitimer Wunsch ist für jemand der IT-technisch nicht versiert ist)
Was ich allerdings wenig nachvollziehen kann ist es, welche Programm es für XP aber nicht für Linux auf diesem Subnotbook geben soll. Photoshop? Crysis?
@3: Frank, der Schlüsselbegriff lautete hier nicht "bekannte und beliebte Programme", sondern "Nichteingeweihte". Alleine mit dem Wort "Repository" kann doch kein Normaluser etwas anfangen …
Und ja, ich habe über die Jahre auch einige Versuche gebraucht, um mit Linux warm zu werden. Aber wir können froh sein, dass UV nicht Vista installiert hat ;)
@4: Quake 3 "Mandanten Arena" ;-)
Tja, ich sag es schon immer:
Workstations mit Windows, Server mit Linux
Und so handhabe ich es auch schon immer.
Grüße,
morphium
jaja, linux. beim ersten mal tut`s immer weh.
aber interessant das eees` BIOS von USB booten kann, so stände einem hosentaschen-OS nichts mehr im wege.
ich habe von dem ding nicht viel gehalten, aber DAS wäre ein echter kaufgrund.
btw: computerbild sux. SCNR
Oha, oha… sind die bei Computerbild etwa böse Raubkopierer?
In dem Video wird bei 0:30 ein UNBESCHRIFTETER ROHLING eingelegt. Also wenn das nicht verdächtig ist… Am besten wird da gleich mal eine Hausdurchsuchung veranlasst!
Ich glaube das war eine gute Entscheidung. Es gibt eben Leute die lieber vorverdautes zu sich nehmen um sich die Arbeit des Kauen zu sparen.
War die XP-Lizens eigentlich frei, oder war sie von Microsoft und dem Auslieferer an einen bestimmten PC gebunden.
Ich glaube ich werde mal wieder Onkel Toms Hütte lesen.
Da hier schon genug "Linux-Spezialisten" ihren Kommentar abgegeben haben erspare ich mir Meinen. Linux muss man verstehen .. und wer hat den Verstand erfunden?
Kann es sein, daß WinXP gar nicht in der geringen Auflösung vom Eee PC läuft und dann ständig Tooltips erscheinen? Oder wird dieses Verhalten durch die Treiber-CD ausgeknippst?
Bin selbst vor einigen Wochen von Linux zurück zu Windows. Das bedauere ich mittlerweile auch schon wieder, denn Linux war deutlich stabiler (nicht ein Absturz über Wochen), Aber gerade die Installation von Programmen war für mich ein böhmisches Dorf.
Vielleicht bin ich gerade zu debbert mich da in andere Menschen hinein zu denken, oder die Installation von Programmen ist bei anderen Distris total anders, aber ich kann das Problem mit der Programm Installation gerade überhaupt nicht nachvollziehen.
Unter Ubuntu ist das Installieren aus den Paketquellen, so ziemlich das trivialste was mir in der Computer-Welt je unter gekommen ist. Einfach nur "sudo apt-get install <NamedesProgramms" eintippen – fertig.
Wer es graphisch mag: "Programme hinzufügen auswählen" die Liste von Programmen die es so gibt anschauen einen Haken dran machen – fertig.
Es gibt für mich wirklich nichts einfacheres.
Die Böhmen waren es nicht ;-))
@8 (desp):
"beim ersten mal tut`s immer weh"
Da muss wohl was dran sein. Ich wurde auch erst beim zweiten Anlauf warm mit GBU/Linux. Deswegen kann ich jeden verstehen, der es irgendwann wieder weglegt. Nicht jeder kann und/oder möchte auch die notwendige Zeit investieren sich damit zu beschäftigen…
@14 wo kein Setup oder Install dran steht .. ist für manche ein Böhmisches Dorf ;-)
Ein armer… unschuldiger Linuxrechner… geplättet… und WINDOWS draufgemacht?! … YAAAAAAAAAAAAAAAARGHHHHHHHHH!
<- Obligatorischer Geekkomentar fehlte hier noch.
Zu Hause halte ich es generell so: Desktops haben Linux, Laptops haben Windows, allerdings auch nur, da letzteres mitgeliefert und mit Treibern zu 100% auf den Läppi angepasst wurde. Deshalb würde ich auch NIE ein zu 100% funktionierendes Notebook mit Linux drauf plätten, um Windows drauf zu installieren.
@Kinch: Der Mensch ist aber ein Gewohnheitstier. Wenn du Windows gewöhnt bist und keinen Bock zum Lesen hast, dann ist dir z.B. Suse ein Rätsel.
@4: Das Asus-Dashboard kann man auch fix mit einigen bashcommandos durch einen vollwertigen Desktop ersetzen. Das ist nicht das Problem.
Daß es sich bei Linux auf dem Eee-PC nur um ein Alibi handelt, erkennt man schon an der Windowstasten, die das Gerät mitbringt (dafür fehlt die die rechte Shift-Taste und einiges anderes).
Meine Seele weint, dicke Tränen laufen mir die Wangen herunter.
Ok gut, tolle Frau hat mich versetzt, das wird so sein übriges tun….aber trotzdem, winxp auf auf EEE, musste das sein, Herr Vetter? Haben Sie denn kein Erbarmen für Ihre Mitmenschen? ;-)
Schönen Abend nach Düsseldorf.
LG,
km23
Der Windows-User will sich zur Programminstallation nun mal ein Paket von ein paar hundert Megabyte runterladen. Dann will er alle anderen Anwendungen beenden (wird nicht umsonst für Windows empfohlen). Er will auf das runtergeladene Paket draufklicken und einen dämlichen Installationswizard sehen. In dem Wizard will er auf "Weiter", "Weiter", "Weiter" und "Weiter" klicken ohne zu lesen was da steht oder mitzubekommen zu was er gerade seine Zustimmung gibt. Dann will er auf "Fertigstellen" klicken. Danach möchte er nicht unter zehn Minuten einen Fortschrittsbalken beobachten dürfen. In der Zeit wird der Rechner selbstverständlich nicht für anderes verwendet. Startet er das Programm erwartet er, dass es erstmal nach Hause telefoniert und ein doppelt so großes "Update" nachläd, ein Redirekt zu einer Webseite mit einem Kaufangebot für ein Upgrade aufpoppt und die Software irgendwelchen Dreck in Verzeichnisse schreibt, in der sie eigentlich nichts zu suchen hat.
Klar, da überfordert das Linux-Konzept natürlich. Programm aus Liste auswählen. Auf "Installieren" klicken. Während des automatischen Downloads und der automatischen Installation einfach weiterarbeiten. Irgendwann die "ich bin fertig"-Meldung wegklicken und Programm benutzen. Ist schon ein hartes Leben, was wir Linux-User so haben.
Zum Einstieg empfehle ich ein Ubuntu aber auf einem richtigem PC. Später dann vllt. Xubuntu auf dem EEE? Leider selber noch nicht mit rumgespielt, aber hochangepasste Lösungen sind selten gut, wenn man sie außerhalb ihres Spezialgebiets (hier wohl Surfen) nutzen möchte.
Ist ihnen eigentlich aufgefallen, dass es sich in besagtem Video bei der XP-CD um eine RaubSchwarzkopie handelt?
Tz, das hätte ich nun nicht gedacht, dass sich Herr Vetter als so Windows-hörig entpuppen würde. Die Einrichtung des „Full-Desktop-Modes“ jedenfalls wäre einfacher gewesen als die Installation von Windows XP:
- einfach-eee.de/tutorials/...andros-full-desktop-mode/
- pcwelt.de/start/software_os/linux/praxis/109838/
Hoffentlich erteilt Ihnen der CCC jetzt nicht Hausverbot beim nächsten Vortrag. ;)
23, Hannes: Sehr schön gesagt, daß kann man eigentlich ausdrucken, einen Rahmen für kaufen und an die Wand hängen. Sehr schön :)
@9, @25
Keine Raubkopie sonder wahrscheinlich eine Slipstream-CD
http://de.wikipedia.org/wiki/Slipstreaming
Die Stimme im Video kam mir bekannt vor, ist das der Ex-Praktikant aus dem WDR Computerclub? (Der mit dem Zopf)
Was soll die ganze Diskussion. Dieser Asus Eunuch ist die 100 Dollar Laptop Antwort für die bessere Welt.
Den gibt es jetzt auch schon für 199 Euro hier:
… Hört das mal auf? fh.
:-)
Sorry
Dazu fällt mir nur folgender Link ein:
felix-schwarz.name/files/.../Linux_ist_nicht_Windows/
@23
herr X ist selbstständig und benutzt linux. er hat einen 16. stundentag hinter sich und schaut vor`m schlafen gehen noch kurz seine emails durch. er hat post. es ist wichtig. es geht um das meeting am vormittag. die email hat einen dateianhang. es ist eine powerpoint-präsentation!
herr X weiss nicht wie er sie öffnen soll. er googelt. er findet ein tutorial. er befolgt die anweisungen. es funktioniert nicht. denn herr X hat eine kanotix-distrubition, und im web finden sich nur anweisungen für unbuntu und suse. doch herr X ist hartnäckig, darum installiert er kurzerhand eine suse-distrubition. nachdem er dann seine netzkonfig und den email-klient eingerichtet hat, kann er dann endlich die powerpoint angucken.
gott sei dank, denn das meeting ist in 30 minuten…schnell noch eine kasse taffee, dann rast er los…
herr Y ist auch selbstständig, doch er benutzt windows. nach einem 16. stundentag schaut er seine emails durch. er hat post. es ist wichtig. es geht um das meeting am vormittag. die email hat einen dateianhang. es ist eine powerpoint-präsentation!
herr Y öffnet den dateianhang, liest sich die kacke kurz durch und geht schlafen.
Herr X öffnet den dateianhang mit Open Office, liest sich die kacke kurz durch und geht schlafen.
>Herr X öffnet den dateianhang mit Open Office, liest sich die >kacke kurz durch und geht schlafen[...]
und träumt von einer perfekten welt.
tja, aber wenn nun so ein laptop wegkommt, was ist dann besser?
spiegel.de/politik/deutsc...and/0,1518,532713,00.html
Es gibt gelegentlich Probleme beim Abspielen, aber ansehen kann ich mir die einzelnen Seiten jedenfalls und darauf kommts ja wohl an
Herr Y probriert Linux. Er bekommt eine Powert-Point Datei und gibt bei inkrementellen Suche der Programmausahl "Power Point" ein, und findet ein Programm namens "Power Point Viewer", schließt die Programmauswahl wieder und schmeißt seinen Browser an.
Herr Y googelt dann nach "Power Point Viewer" und findet eine Setup.exe zum Download. Er ließt, dass man EXE Dateien nur mit Wine ausführen kann, und installiert es. Ein Doppelklick auf die Datei führt aber nicht zum Ergebnis, trotz installiertem Wine. Er googelt dann nach "Power Point Viewer Linux" und lädt sich das erstbeste herunter, eine RPM-Datei die er unter einem DEB System zu installieren versucht. Er klickt darauf, und es öffnet sich eine Konsole – hysterisch bricht er alles ab. Entnervt gibt er auf und schreibt: "Boar, ist das eine Kacke Programme unter Linux zu installieren."
herr z hat für solche fälle einen zweiten rechner, auf dem windows installiert ist.
:-)
@38 eben
Leute die NUR mit Linux arbeiten, können auch damit umgehen. Sie wissen auch mit der Windows-Welt zu kommunizieren.
Die anderen haben schon noch einen Windows Rechner rumstehen.
Hehe, geil, die benutzen ne gebrannte CD :D
Offensichtlich haben einige Heise-Trolle ihr Kampfgebiet auf dieses Blog ausgedehnt. Das nimmt noch ein böses Ende. Vielleicht wäre es Zeit für Bewertungen? Ich fange mal an:
@31/desp: [--]
gute entscheidung aber die 4 gb speicher werden bald aufgefressen sein…
und überhaupt… Powerpoint ist doch keine Standard Windows Anwendung… selbst den Powerpoint Viewer muss man sich erstmal besorgen… und viele wissen nichtmal das es den gibt.
Also ich würde mich nicht wundern, wenn heute Nacht vor Deinem Haus von als Pinguin verkleideten Leuten Kreuze verbrannt werden, so Mississippi-Burning-mäßig…
irgendwie lustig. Also, den eee-pc finde ich durchaus interessant, wenn auch nicht überzeugend. Fakt ist aber für wenig Geld ein Subnotebook heruasgebracht zu haben, das einen breiten Kundenmarkt vorfinden könnte.
Allerdings….nun wirklich nicht mit XP :-D
( und hoffentlich steht in den Lizenzbedingungen nicht, dass der eeePC ausschließlich mit Xandros betrieben werden darf..*räusper*)
Herr zzz… löscht den Powerpointscheiß ungelesen und hat a) seine Ruhe und b) dieselbe Informationsmenge konsumiert wie die vorgenannten XYZs.
@6:
Quake 3 läuft auf dem eeePC brauchbar :-).
Hier nur OpenArena, aber Quake3 läuft genauso, wenn nicht flotter:
einfach-eee.de/eee-pc-gam...n-mit-dem-eee-pc-1-linux/
@45: Keine Kreuze, nur die Buchstaben "XP" :D
@9,25,40
Entweder das ist eine Slipstream-Fassung, wie ja bereits schon angemerkt und man möglicherweise aus dem Kommentar (Windows-Setup-CD mit integriertem SP2) hätte schließen können. Oder es ist eine ganz legal selbstgebrannte Scheibe. So what? Studenten können sich so ziemlich jedem MS-Mist als ISO-Images an der Uni (MSDNAA) runterladen und brennen. Die eigentlichen Beschränkungen konzentrieren sich dabei auf die Anzahl der mit demselben Key vorgenommenen Installationen.
MapleIV hatte ich damals an der Uni auch zum Selbstkostenpreis mitsamt handbeschrifteter Disketten bekommen. Legal, die Uni hatte die erforderlichen Lizenzen.
Soll ich nun sagen Verräter oder Noob, der nicht mit nicht MS Programmen zurecht kommen will? Naja, ein aktuelles Repository ist schon einiges Wert, vor allem wenn man das Ding nicht nur zum Tippen oder für administrative Zwecke nutzen will.
Schieben wir leiber Microsoft den schwarzen Peter zu, die noch immer damit verbringen Vista unter 1GB zu kriegen, damit endlich (leider) eine Vista-Version des Eee-PCs erscheinen kann.
Bleibt nur die Frage, warum sie es noch nciht geschafft haben, denn läuft doch WindowsXP drauf?!
Am besten fand ich bisher #47.
Was für ein "wichtiger" Inhalt könnte das denn schon sein in dieser ominösen PPP? Die Präsentation möchte ich sehen, deren Inhalt sich nicht auch genauso einfach anders darstellen lässt.
Ideal wäre natürlich, wenn sich für die Ausbildungs- und Arbeitswelt langsam mal einheitliche (= plattformunabhängige) Dateiformate etablieren ließen. PDF-Dateien sind ja schon mal ein Schritt in diese Richtung … die Fäden laufen zwar teilweise bei Adobe zusammen … scheinbar wird dort allerdings bei "Crossplattformangelegenheiten" nicht so kleinlich rumgezickt, kann das sein? Da gibt es ja schließlich genug Freeware für alle möglichen Arbeitsumgebungen.
justmy2cents :E
Vor der Bettruhe:
spiegel.de/politik/deutsc...and/0,1518,532713,00.html
Die Herren von der inneren Sicherheit wären zwar imho besser geeignete Ziele gewesen … man kann nicht alles haben.
Gute Nacht!
Jedem das was er will und bezahlen/kopieren kann. :-)
@50 Ich hoffe ja mal, dass dir die leicht angedeutete Ironie in meinem Beitrag (9) nicht entgangen ist ;)
"Aber für Nichteingeweihte ist es praktisch unmöglich, bekannte und beliebte Programme zu installieren."
Zum Glück habe ich das nicht geschrieben, da wären die Trolljäger nicht mehr zu stoppen gewesen. ;)
Allerdings bevorzuge ich auch das exoterische MS Windows. Das ist DAU-fähig, was ein Leistungsmerkmal ist das auch vom Fachmann gewürdigt wird.
@55
Du hattest den Umstand der Auffälligkeit vergessen zu erwähnen. Die sich daraus ergebende Verdächtigkeit begründet selbstredend die von Dir genannten Maßnahmen gegen diesen scheußlichen Verbrecher. Auf dass es diesem Gesetzesfeind gelinge seine gewiss inexistente Unschuld zu beweisen…
(Hab in der Eile wohl DEN Aspekt der Ironie bei Dir tatsächlich überlesen, hmm, weiss auch nicht warum)
Ich sehe hier keine Angebote von Linuxexperten Herrn Vetter einen Einführungskurs in die Materie zu geben. Natürlich müssten sie Herrn Vetter für die verlorene Arbeitszeit auch entsprechend finanziell entschädigen. :)
Ein Hauch von 'Heise Forum'…
Ich nutze inzwischen Linux, in Form der Ubuntu-Distri. Das was ich bisher auf dem Eee gesehen habe hätte ich genauso nicht genutzt, sorry. Insofern sollte man den Anwendern erstmal erklären, dass es verschiedene Linux-Distributionen gibt, die sich nicht nur in der Optik unterscheiden (bitte keine Belehrungen über Windowmanager jetzt, ich denke an die verschiedenen Pakete wo ich das Debiansystem inzwischen klar bevorzuge)
Ohne Windows geht es aber bei mir nicht, da viele juristische Datenbanken nunmal nur unter Win laufen. Daher nutze ich ein Windows in einer virtuellen Umgebung, wobei Virtualbox unter Ubuntu einfach nur göttlich gut läuft. Darin ein originales WinME, das reicht für die archaischen Jura-Programme. Ich glaube, das hier beschriebene wäre auf einem Eee gar nicht mehr möglich aufgrund der doch eher kleinen Perfomance :)
Am Ende bin ich heute mit Ubuntu glücklich und kann es jedem empfehlen, sofern man etwas paralleles hat. Wenn ich das Geld zusammenhabe gibt es einen neuen Laptop auf den auch nur noch Ubuntu kommt. Ich habe übrigens gesehen, dass mein Anbieter mit 100 Euro nachlässt wenn ich kein Windows mitgeliefert haben will, das ist doch mal was :)
Ach ja, zum Office: Openoffice ist zwar gut, aber Lotus Symphony gefällt mir momentan sehr viel besser. Das Auge schreibt halt mit ;) Und nachdem IBM direkten Ubuntusupport dafür angekündigt hat dürfte das in der Final alle Anwender glücklich machen.
Ich versteh die unsinnige Diskussion wegen "linux vs. MS" auch nicht, sollen die Leute lieber froh sein das sich "Die große Masse" (nur) mit MS auskennt… stellt euch mal vor wir hätten da draussen Millionen von Linux Cracks "so wie die Linux anhänger es sich wohl meistens wünschen" GRUSELIGE VORSTELLUNG Brrrrrr
Windows = Computernutzung für die breite Masse ermöglichen und dass ist dem guten Bill G. zu 100% gelungen. Und solange sich die Menschheit nur noch an der Wirtschaftlichkeit misst und die sogenannte Zukunft mit all seinen tollen kleinen neuen Elektronischen Geräten und Zeugs, was den Menschen trotzdem nicht vor dem austerben rettet, von dem wichtigen Problemen ablenkt sage ich "HÖRT MA ALLE AUF ZU MECKERN UND DENKT MAL ÜBER UNSER ALLER ZUKUNFT NACH" wie kann es sein das auf der Welt die meisten Länder und Menschen noch dermaßen Unterentwickelt vor sich hin Leben und jeden Tag darum Kämpfen am nächsten Tag noch die Augen öffnen zu können, Zeitgleich hier (in den sogenannten G8 Staaten) der Fortschritt nur so dermaßen angetrieben wird nur um Wirtschaftlich zu bleiben. Mein allgemeines Fazit auch wenn ich voll vom Thema abgewichen bin: "Haltet die Welt an ich will aussteigen!"
Ich bin mit meinem Ubuntu auch sowas von zufrieden (ich persönlich würde sogar von einem ganz anderem Computer-Erlebnis rede, ist allerdings nur subjektiv). Trotzdem war ich mit XP und auch Vista nie wirklich unzufrieden. Wenn etwas Arbeit investiert kann man auch mit diesen Betriebssystem, zumindest anwendungsseitig, ganz gut arbeiten.
Ich würde zwar freiwillig nicht mehr zurück gehen wollen (allein schon, weil ich die hässliche Optik wohl nicht mehr ertragen könnte – ja ich bin oberflächlich) aber warum soviele Linux-Nutzer sich über Menschen ärgern die Linux nicht mögen, kann ich auch nicht verstehen.
Ich seh' das so: Mehr Linux für mich.
Und Trolle sind einfach nur langweilig, egal in welchem Forum.
Um nochmal meine Meinung zum Linux vs Windows Thema abzugeben:
Ich habn Mac, jahrelang mit Windows und Linux (verschiedene Distris… Debian, *buntu, Archlinux, Gentoo, etc) gearbeitet, und ich muss sagen- ja, Linux ist nicht schlecht. Aber man investiert viel mehr Zeit für Einstellungen als bei Windows. Ständig funktioniert irgendein Programm nicht, oder man muss sich erst Sources selber compilen, etc.
Max OSX ist einfach genial. Dachte mir damals nur… "Mal ausprobieren. Genug Geld haste. Und wenne nicht mit klarkommst machste einfach per Bootcamp Windows drauf, sieht immernoch schick aus."
Mittleiweile benutz ich vieleicht noch zwei mal im Monat Windows per Parallels, um irgend ne Software zu benutzen für die ich keine Mac-Alternative habe (meistens VB6 Anwendungen… Was ja schon für sich spricht).
So viel dazu. Wenn ihr das Geld habt: kauft euch nen Mac. Ich bereuh es kein bisschen.
Die Diskussion Linux vs MS wird wohl kein einvernehmliches Ende finden ;) Erinnert mich an MS vs Apple..
Aber: Eine Anleitung von Computerbild verwenden, hm. ;)
Ich weiss natürlich nicht, was die Herren X und Y sonst noch so treiben. Aber es sieht ein wenig so aus, als ob sie Probleme mit der einer voll-technisierten Welt haben. Vermutlich nutzen sie noch Pferdegespanne, weil ein Kfz ohne Peitsche bedient wird. Wäsche und Geschirr wird von X und X vermutlich noch per Hand gewaschen, vor dem wöchentlichen !!) Bad wird der Badeofen angeheizt. Telefon, Strom, Gas und ähnliches Teufelszeug kommt nicht ins Haus.
Natürlich steht es jedem frei das Betriebssystem zu benutzen, mit dem er am Besten zurecht kommt. Und es lohnt sich vermutlich, beim Wechsel des Gerätes ein auch sonst genutztes System samt Anwendungen vorzufinden. Der Austausch des mitgelieferten OS beim EEE-PC ist von daher nachvollziehbar. Aus der eigenen Unkenntnis und/oder dem fehlenden Willen etwas dazu zu lernen auf Mängel an anderen Produkten zu schliessen, ist aber kein gutes Argument.
Vor ein paar Tagen hat sich meine Frau an einen Rechner mit Linux (KDE) gesetzt, um eine email zu schreiben. Dann hat sie mit Konqueror und einigen Anwendungen rumgespielt und meinte, ihr gefalle Linux wahrscheinlich viel besser, weil es einfacher zu bedienen sei als Windows XP.
@36 kinch: Was ist denn das fuer ein Argument? Wenn ich unter Windows eine .tar.gz oder .odt Datei anschauen will, habe ich auch Probleme.
Naja, so benutzerunfreundlich ist Linux auch nicht mehr. Blöd nur, dass ich wegen der Arbeit Programme brauche die sich nicht emulieren lassen.
Hab' auf einem Rechner Ubuntu installiert. Negativ aufgefallen sind mir eigentlich nur zwei Punkte: Die von mir benötigten Programme laufen größtenteils nicht auf diesem Betriebssystem. Außerdem lässt sich die irrsinnig hohe Bildschirmauflösung der Anmeldemaske nicht über das GUI reduzieren, so dass sich mein Monitor abschaltet und ich mich nur im Blindflug anmelden kann.
#73: Zumindest Ubuntu 8.04 erkennt den Bildschirm des EeePC auf Anhieb. Sollte das nicht helfen, einfach mal mit Strg+Alt+F2 eine Textkonsole hervorholen und dort mit dem Kommando
sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg
die X11-Konfiguration starten. Beim Detailgrad der Monitorauswahl am Besten "Medium" wählen.
Es muß einfach einmal eins für alle Windows-Benutzer ganz klar gesagt werden:
Linux ist nicht Windows
felix-schwarz.name/files/.../Linux_ist_nicht_Windows/
Besser läßt es sich nicht ausdrücken.
Der Text „Linux ist nicht Windows“ ist inhaltlich meiner Meinung nach weitgehend veraltet. Ich würde es begrüßen, wenn nicht ständig jemand auf ihn verwiese, wenn GNU/Linux kritisiert wird. Das erinnert fatal an den pawlowschen Hund.
64.:
"…aber warum soviele Linux-Nutzer sich über Menschen ärgern die Linux nicht mögen, kann ich auch nicht verstehen."
Es gibt bestimmt mehrere Gründe, aber einen möchte ich mal versuchen darzustellen. Es ist z.B. ärgerlich, weil es eine verpasste Chance ist. Man bedenke die Bedeutung, die der Benutzerschar bei freier Software zukommt. Freie Software braucht und verdient Unterstützung und bittet nur freundlich darum. Es ist ärgerlich, wenn Leute stattdessen Unternehmen dafür bezahlen und belohnen (neue Windows- und Powerpointlizenz etc.), dass diese konstant und mit aller Macht versuchen, ihre Kunden (und dadurch potentiell neue Kunden) weiter abhängig zu machen.
"Ich seh’ das so: Mehr Linux für mich."
Das Gegenteil ist ja der Fall. Je mehr Menschen es benutzen, je mehr Unterstützung es bekommt, desto mehr Linux für dich. Schau' dir doch Projekte an, die nur eine Nische bedienen. Angenommen ein Programm wird von 2 Leuten entwickelt und von 10 benutzt, ist das gut für den einzelnen? Du benutzt Ubuntu! Organisationen finanzieren es, Leute spenden und arbeiten freiwillig daran. *Davon* profitierst du.
"Und Trolle sind einfach nur langweilig, egal in welchem Forum."
Selbstverständlich sind sog. Trolle nervig, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass die Trolls eines Tages ganz normale Menschen waren, die die hier diskutierte Starrköpfigkeit und verquere Logik einfach nicht mehr ertragen konnten.
@74,
Also ob das wirklich ein guter Rat ist: Einem Nichtlinuxer die X-11-Konfiguration zu empfehlen (101/102/104/105-Tasten? Und wie stelle ich den Zeichensatz ein? No_dead_keys??? Hä?).
Außerdem stört sich Gnome grade mal gar nicht an irgendwelchen Einstellungen in der xorg.conf. Da hat der Treiber scheinbar (leider) auch noch ein Wörtchen mitzureden…
Soo einfach ist das denn leider doch nicht…
#75: Nunja, die Distribution des Eee ist aber auch extrem unglücklich gewähnt. Mit einem Interface, das besser auf den kleinen Bildschirm abgestimmt ist und einer intuitiveren Benutzerführung wäre des nicht passiert.
Dass es möglich ist, ein Linux absolut endbenutzerfreundlich zu machen, zeigt ja Nokia mit Maemo. Vor diesem Hintergrund wurdert mich der Griff zum Xandros und die halbfertigen Anpassungen an den kleinen Bildschirm und den kleinen Speicher — insbesondere da Maemo auch fast komplett (bis auf den Browser und den Mediaplayer) Open Source ist und leicht hätte angepasst bzw. erweitert werden können.
Siehe auch meinen Pingback in #66 und
#78: Wenn der Bildschirm beim Umschalten auf X11 schwarz bleibt ist "dpkg-reconfigure" auf der Kommandozeile wohl die einzige Möglichkeit. Und nein, Gnome hat erstmal nix mitzureden. Das kann zwar per xrandr die Auflösung umschalten, aber erst nach der Loginmaske.
101/102/104/105-Tasten und Zeichensatz ist nicht wild: Im Zweifel einfach die vorgeschlagenen Werte nehmen.
@60 Jens Ferner
da kann ich dir nur uneingeschränkt zustimmen;auf meinem Laptop laufen XP und Ubuntu auf Festplatte nebeneinander. Für Schreibvorgänge starte ich mit Ubuntu, für auf dem Laptop gespeicherte Datenbanken, u.a. Wikipedia-Vollversion 2006 – kostenlos von DVD, starte ich hin und wieder XP. Dieser Rechner hängt nicht am Netz; gesichert und verschlüsselt werden selbst erzeugte Dokumente auf USB-Stick; ich nehme mal an, sehr zum Mißvergügen von Herrn Schäuble und Gesinnungsgenossen…
Ein Betriebssystem sollte neue Anwender nicht mit Problemen wie einer für den Monitor gefährlichen – und offenbar nur über die Konsole veränderbaren – Bildschirmauflösung des Anmeldeformulars überraschen. Wenn schon ein GUI vorhanden ist sollte es auch die vorhandenen Möglichkeiten abdecken. Auch die in den vermeintlich deutschsprachigen Distributionen enthaltenen schlecht oder gar nicht übersetzten Programme empfinde ich als störend.
Zum eigentlichen Thema: Es war schon mutig von Herrn Vetter, sich einfach so auf Linux zu stürzen. Man braucht vielleicht nicht mehr zwei Jahre Exil, um Linux zu kapieren, aber ein Copilot, der sich auskennt, und ein paar Wochen Zeit können schon nicht schaden. Ich würde auch keinem einen Vorwurf machen, der darauf keinen Bock hat.
Zum Privatgespräch unter Geeks ("Linux ist nicht Windows"): Es stimmt schon, dass Linux und GNU nie als Windows-Alternative gedacht waren, sondern als freies Unix. Und Linux hat die proprietären Unices sehr erfolgreich verdrängt.
@83: Vielleicht sollte jemand ein "freies Windows" erfinden…
@84/Ein Bayer: Irgendwann ist ReactOS (zusammen mit Hurd und Duke Nukem Forever ;)) bestimmt fertig: http://www.reactos.org/
#82: Das beschriebene Monitorproblem kommt heutzutage extrem selten vor. Wird der Monitor nicht korrekt erkannt, ist wie unter Windows eher eine zu geringe Auflösung der Fall — man kann dann in der GUI die Feineinstellung vornehmen.
Liefert das DDC dagegen höhere Werte als der Monitor verkraftet, wird es auch unter Windows schwarz. Es ist also müßig über die Kleinigkeiten zu diskutieren, ob Ubuntu nun nach dem ersten Start eine Box zur Bestätigung anzeigen sollte, ob man die Auflösung erkennt.
Im Falle vom EeePC hat es Asus allerdings verpennt, ein perfekt auf die Hardware und den Einsatzzweck abgestimmtes Linux zu installieren. Udo musste sich nicht mit X und Konsorten rumschlagen — und dennoch wars nix. Das ist schade, weil Linux als extrem flexibles System für spezielle Einsatzbereiche normalerweise besser als andere Systeme punkten kann.
@84
"Vielleicht sollte jemand ein “freies Windows” erfinden…"
ReactOS:
http://www.reactos.org
könnte aber noch eine Weile dauern…
@80, Mattias
Was in der xorg.conf eingetragen ist und was unter Gnome als Bildschirmauflösung angeboten wird (und nur das kannst du mit xrandr umstellen), hat nur leider meistens nix miteinander zu tun.
Aber ich denke, das hat in diesem Forum nicht wirklich seinen Platz…
ist noch jemanden aufgefallen, das die win xp cd ein unbeschrifteter rohling war?
Wie ich gehört habe kann man aus dem Datenträger einer rechtmäßigen Lizenz mit ein wenig Aufwand ein Installationsmedium mit aktuellem Service Pack und allen Aktualisierungen machen.
Dann muß man nach der Installation nicht mehr so viel vom Microsoftupdate runterladen.
/N O
@89: Na und? Entscheidend ist nicht der Datenträger sondern die Lizenz.
Ich muss zugeben, dass ich von diesem Blog-Post überrascht gewesen bin. Da du hier viel veröffentlichst, und auch technisch sonst meist recht versiert erscheinst, hätte ich erwartet, dass du einen tieferen Einblick in die Hintergründe des Windows Monopols hast.
Aber um auf den Kommentar einzugehen:
bekannte und beliebte Programme zu installieren
Die Andersartigkeit der Installation hat nichts mit Weihe zu tun, sondern mit Gewöhnung. Das Windows, wie es die meisten Nutzer kennen, installiert Software auf einem recht merkwüridgen Weg (exe-Dateien, Setup durchklicken, etc.). Das ist technisch zumindest fragwürdig und alles andere als sinnvoll (bei Masseninstallation von Windows wird das z.B. auch anders gemacht) – aber die meisten Menschen kennen es nicht anders.
Linux geht da meist einen anderen Weg – das man den als Normalnutzer nicht kennt, hängt also eher mit einer Gewöhnung an das Heimnutzer-Windows zusammen als mit technischen Besonderheiten.
Zu dem Hinweis auf fehlende bekannte Programme fällt mir allerdings nicht viel ein – ein Monopol ist eben ein Monopol. Viel Software gibt es auch heute nur für Windows (speziell alle Software, die aus dem Haus Microsoft kommt). Nur wenig Software wird für Mac OS X oder Linux angeboten. Bei Mac OS findet man am ehesten noch Grafik & Multimedia-Software, bei Linux eher wissenschaftliche Spezialsoftware. Im Kern aber bleibt das Problem erhalten, dass Microsoft sich mit fragwürdigen Mitteln ein selbsterhaltenes Monopol aufgebaut hat, was nur schwer zu brechen ist.
Wie kommt es, dass dich das überrascht hat?
@93: Stimmt schon, dass es für Windows die meisten Programme gibt. Dass dabei jede Software in X verschiedenen Implementierungen existiert, von denen man die meisten getrost vergessen kann, wird jedoch oft nicht beachtet.
Für die meisten Menschen sollten die rund 15,000 Pakete unter Debian (und damit Ubuntu und Xandros) doch vollkommen ausreichen. und Mac OS frisst ja bekanntlich den meisten Linux-Code, aber lassen wir das — sonst wirds zu geekig.
OS Dschihad??
Ruf (die Menschen) mit Weisheit und einer guten Ermahnung auf den Weg deines OS und streite mit ihnen auf eine möglichst gute Art.
;))
Wieder mal ein Sieg für Micro$aft.
typisch Windowsuser. Anstatt sich die Mühe zu machen und nach alternativen für seine Windowsprogramme zu suchen installiert man lieber Windows XP. Wenn man sich die Mühe gemacht hätte und nach Alternativen gesucht hätte, hätte man sich für jedes "tolle" Windowsprogramm mindestens zwei Linuxprogramme gefunden. Die auch noch dazu vollkommen kostenlos sind und die man ohne große Probleme einfach über die Linuxoberfläche installieren kann.
Ich kann's verstehen – die einzig brauchbare Distribution ist Ubuntu und selbst bei der bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie schon "so weit ist". Vielleicht doch eher einen Mac? Da ist zwar kein Linux drunter, aber ein BSD. Das ist auch nicht schlecht :)
Beim Mac ist kein BSD "drunter", sondern oben angeflanscht. Drunter ist ein langsamer Mach-Microkernel den Steve alten Next-Zeiten mitgebracht hat.
Gibt es RA-Micro nicht für Linux? ^^
Welche Progamme fehlten Herrn Vetter denn eigentlich?
typisch Windowsuser. Wenn man sich die Mühe gemacht hätte und nach Alternativen gesucht hätte, hätte man sich für jedes “tolle” Windowsprogramm mindestens zwei Linuxprogramme gefunden.
Gegen"argument": Typisch Linuxanwender. Will einfach nicht einsehen, dass manche Dinge mit Linux (noch) nicht funktionieren oder den Aufwand nicht wert sind…
Ich versuche seit über zehn Jahren immer mal wieder, meinen Arbeitsrechner von Windows auf Linux umzustellen. Es gibt einfach Anwendungen, die es (bisher) nicht für eine Linux-Umgebung gibt…
Ich kenne z.B. bis heute keinen halbwegs brauchbaren Ersatz für PageMaker/InDesign, Silverfast AI, Illustrator und PaperPort, um mal nur die Grafikprogramme zu nennen.
Und nein, der Rechner soll mich bei meiner Arbeit unterstützen und ich wähle nicht meine Arbeit nach den Programmen, die es für mein Betriebssystem gibt…
Meist fehlen nicht einmal die Programme (Ausnahmen wie vorstehend für Grafik-Profis). Sondern komfortablere Installationsroutinen dafür. Wer /etc/fstab und einige andere Basics nicht *verstanden* hat, bleibt häufig genug außen vor. Es ist natürlich das Vorrecht der Programmierer von freier Software, in die Programmierung komfortabler Installationsroutinen keine oder nur geringe Energien zu stecken.
Andererseits ist es das Vorrecht von Menschen, ihre Lebenszeit zielgerichtet zu verwenden. Dazu muss die Beherrschung der Linux-Basics nicht gehören. Nach dem Erwachsenwerden wählt man als erstes die Anwendungen, die man benötigt und erst danach eine passende Kombination aus Betriebssystem und Hardware. Den notwendigen Sachverstand u.a. für die Sicherheitsaspekte muss man sich als Profi natürlich organisieren. Wobei sich solche Notwendigkeiten für ein Lokus-Surftop in überschaubaren Grenzen halten dürften.
Zugegeben: Auf Standard-Hardware laufen einige aktuelle Linux-Distributionen inzwischen deutlich komfortabler durch als eine Windows-XP-Installations-CD.
Aber wenn es mit der Standard-Distri irgendwo hakt, muss man häufig genug in die Konsole und in Konfigurationsdateien, deren Funktion man möglichst verstanden haben sollte. Wobei das Verständnis selten genug zielführend step-by-step erlangt werden kann, sondern aus diversen Ecken zusammengeholt und möglichst ins Langzeitgedächtnis überführt werden sollte. Das hat zwar auch seinen Reiz, ist aber für Gelegenheits-Admins ziemlich ineffizient, solange sie als Gedächtnissportler nicht überdurchschnittlich begabt sind. Der Normalverbraucher geht "fuzzy" an solche Aufgaben heran, was für das Nutzen einer case-sensitiven Kommandozeile eine denkbar schlechte Voraussetzung ist.
P.S.: Bis Aschermittwoch sollten mindestens 111 Postings im Thread stehen.
P.P.S.: Sobald ein eee-PC mit einem Display da ist, welches den Deckel ausfüllt, werde ich mir das Teil auch mal besorgen.
@Einzelhändler Stefan:
PageMaker/Illustrator : http://de.wikipedia.org/wiki/Scribus ??
Die anderen Scan-Programme schreien auf den ersten Blick nach MacOS, mit riesigem Arbeitsspeicher…
Kann man diese denn nicht eventuell mit dem Emulator 'Wine' auch unter Linux ans Laufen kriegen?? Mal ausprobiert?
@Spectator:
Posting 104 :))
Ich kann U.V. Entscheidung allerdings auch nachvollziehen.
Für das Großmütterchen wird wohl auch Linux reichen. Ein bißchen surfen, ein bißchen Briefe schreiben, ein bißchen Bilder gucken und mailen. Das kann jedes Programm, und wenn man nicht Dauergast als Family-Admin werden will ist Linux da ne gute Entscheidung.
Für den "Nur-Anwender", der auf Windows gelernt hat, Windows mittlerweile kann und der erwartet, dass die Kiste läuft, die Programme laufen (Mainstream), und wo er einfach ein neue Programme kommt ist Windows XP wohl die beste Alternative.
Schön ist natürlich die Variante beide Systeme auf dem Rechner installiert zu haben. Ein Linux neben einem Windows XP. Die Eigenen Dateien liegen auf einer dritten Partition für gemeinsamen Zugriff. Das Windows ist i.d.R. offline geschaltet (dann ist es nämlich wirklich ein sehr sicheres System), und die meiste Zeit kann man gemütlich und sicher in Linux arbeiten.
Die Konfig geht aber eher nur auf "echten" Notebooks und nicht auf solchem Spielzeug mit 4 Gigabyte Speicher…
Ich kenne bisher nur eine Person, die sich vollständig von Windows verabschiedet hat. Mit Sicherheit gibt es davon noch einige mehr, aber von den ITlern die ich kenne eben nur den einen.
Den EeePC hätte ich persönlich aber wohl mit Linux weiter gefahren, da a) Linux nicht so wartungsintensiv ist wie XP, b) der mit XP auch ansatzweise überladen sein dürfte und c) man mit Linux die absoluten Must-Have-Basics auch ausführen kann. Bei dem Spielzeug würde ich daher meine Bedürfnisse auf die eines Großmütterchens zurückschrauben, obgleich selbst der EeePC sogar ein wenig mehr kann (und das mit Linux).
In meinem Büro arbeitet überhaupt kein Windows. Ich bin allerdings nicht repräsentativ, da ich als Freiberufler (Web-Designer, Entwickler, System- und Datenbankadmin) und Autor arbeite. Früher habe ich pro Jahr ca. 10-20.000,-EUR für Win Software ausgeben müssen, dieses entfällt jetzt völlig.
Ich kann alle Arbeiten mit UNIX-/Linux-Werkzeugen erledigen:
– Webbrowser Firefox, Galeon, Opera
– Mailclient Thunderbird, Evolution
– normaler Textverarbeitung (OpenOffice)
– Satzprogramme (Scribus, Latex)
– Datenbanken (mySQL, postgresql)
– Entwicklungsumgebungen (Eclipse, Netbeans, Eric)
– Programmiersprachen (C, C++, Java, Python)
– Webentwicklung (Quanta, Bluefish)
– Bildbearbeitung (Gimp, ImageMagick),
– Videokonvertierung (ffmpeg)
– Buchhaltung (lxfibu, Eigenentwicklung)
– Mindmapping (Kdissert, Freemind)
– Firewall (OpenBSD, Linux)
Da ich außerdem der Ansicht bin, daß die Anwendungssoftware langfristig sowieso im Netz läuft, halte ich das Geschäftsmodell von Microsoft für ein Auslaufmodell. Es gibt nur wenige wirkliche Gründe für den Einsatz properitärer Software, wie z.B. Schulungsaufwand oder Verfügbarkeit der Lösung. Der Hauptgrund, warum viele wieder wechseln (wie U.V.) liegt darin, daß sie die Lernkurve vermeiden wollen. Sie sind der Meinung, daß sie Computer (in diesem Fall Windows) kennen und sich den Lernaufwand nicht mehr antun müssen. Ich hatte letztens das Problem, daß ich in ca. 20 Dateien ein Wort ändern mußte. Mit UNIX war die Lösung relativ einfach: Kommandozeile und eine Schleife über alle Dateien, ändern des Wortes mit sed(Streameditor). Zeitaufwand 2 Minuten. Ich habe nur eine rudimentäre Vorstellung, wie sich dieses unter Windows lösen läßt, wahrscheinlich durch manuelles Editieren jeder einzelnen Datei im Editor. Dieses hätte natürlich einen Riesenvorteil, wenn man nach Stunden bezahlt wird :-).
Da ich UNIX-SysAdmin-Schulungen mache, erlebe ich immer wieder,daß sich meine missionarische Tätigkeit auszahlt. Bei jedem Kurs habe ich einige Teilnehmer, die auf den Geschmack kommen.
> Der Hauptgrund, warum viele wieder wechseln (wie U.V.) liegt
> darin, daß sie die Lernkurve vermeiden wollen. Sie sind der
> Meinung, daß sie Computer (in diesem Fall Windows) kennen
> und sich den Lernaufwand nicht mehr antun müssen.
Warum sollten sie? Als Anwender kommt man mit dem Betriebssystem ohnehin kaum in Berührung.
> Ich habe nur eine rudimentäre Vorstellung, wie sich dieses
> unter Windows lösen läßt, wahrscheinlich durch manuelles
> Editieren jeder einzelnen Datei im Editor.
Für Windows gibt's unüberschaubar viele Editoren die diese Aufgabe entweder über die Kommandozeile oder über eine komfortable Programmoberfläche erledigen können.
Sehr geehrter Herr Kollege,
in Düsseldorf gibt es eine Linux-User-Group (dlug.de). Da hätte man das neue Asus-Teil bewundert und geholfen. Nun hat die nur einmal im Monat einen Stammtisch, aber eine rege Mailing-Liste.
Dann gibt es in Düsseldorf eine Geschäftsstelle der Free Software Foundation Europe (FSFE). Auch dort hätte man ganz schnell hilfreiche Kontakte vermitteln können. (Einmal im Monat ein Treffen gibt es auch.)
Schließlich gibt es in Düsseldorf auch noch einen ERFA-Kreis des CCC (chaosdorf.de). Auch dort gibt es hilfswillige Menschen, denen es ein Vergnügen gewesen wäre, dem bekannten Rechtsanwalt Udo Vetter Hilfestellung zu geben.
Und alle hätten aus "Spaß anner Freud" geholfen.
Sowohl Pinguine als auch Gnus sind sehr gesellig. So you never walk alone.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
#105:
> Kommandozeile und eine Schleife über alle Dateien,
> ändern des Wortes mit sed(Streameditor). Zeitaufwand
> 2 Minuten. Ich habe nur eine rudimentäre Vorstellung,
> wie sich dieses unter Windows lösen läßt,
Indem man Cygwin installiert und darauf achtet, "sed" nicht zu vergessen.
Mal ernsthaft: Im Prinzip ist das Betriebssystem absolut egal. Ich hab Kunden mit Linux-Desktops, bei denen ein paar noch benötigte Windows-Programme entweder aus einer VirtualBox kommen (seamless!) oder per seamless RDP vom Applikationsserver. Ich hab aber auch Kunden, die soviel lokale Windows-Software brauchen, dass Linux oder BSD nur auf dem Server zu finden ist — und dort eben mit so Schweinereein wie dem Nachts per PXE gebooteten Mini-Linux zur Datensicherung und dem Virenscan die Sache am Laufen halten.
Dass man vom Asus-Xandros gefrustet ist, kann ich verstehen, wenn der Synaptic-Paketmanager mit den falschen Installationsquellen gefüttert und kaum zugänglich ist. Alleine ein schnell auffindbarer Paketmanager und Zugriff auf kategorisierte Software hätte sicher bei vielen Nutzern meh Lust am Basteln verursacht…
Wenn Autos nur 10% so kompliziert in der Anwendung wären, hätten wir heute noch keine Autobahnen…
Ein Medikament mit der Anwenderfreundlichkeit müsste als 100g Tablette alle 15 Minuten geschluckt werden…
Leute tut mal 'was, um eure Produkte ANWENDERREIF zu machen!!
Die Autos schaffen wir auch noch ;)
Die Produkte sind de facto "anwenderreif". Man muss nur wollen, nech?!
Die Fehleranfälligkeit der Auto-Elektronik ist jedenfalls schon fast auf dem Niveau eines handelsüblichen Betriebsystems. :p
Ist eigentlich jemanden aufgefallen, dass Udo seitdem nicht mehr gepostet hat? Werden Linux-Austeiger also doch gelyncht?
Oder hat er sich als Düsseldorfer doch wirklich auf den Karneval getraut? Das Kostüm möchte ich gerne mal sehen :-)
@Florian
Klar, seit dem Umstieg auf XP kommt Herr Vetter nicht mehr ins Internet
;-)
UV hat sich als Richter verkleidet.
wie einfallsreich.
@gerhardq
Seit wann ist "Linux" eine Firewall?
@Einzelhändler Stefan, es gibt für die genannten Programme jeweils durchaus ausreichende Alternativen: Scribus, Gimp, Inkscape, etc. laufen übrigens auch unter Windows, und können dort den Geldbeutel massiv entlasten. Zwar ist teilweise der Funktionsumfang nciht gleich, diese Beschränkung trifft aber auf eine stetig kleiner werdende Personengruppe zu.
@Spectator: Die Grundlagen der /etc/fstab sind bei aktuellen Linux-Distributionen irrelevant, da so was von hal, udev und anderen Daemons automatisch gelöst wird. Generell sind Konsolenkenntnisse nur noch in den seltensten Fällen notwendig. Der Grund, warum trotz allem häufig auf solche Lösungen verwiesen wird, ist, dass sie schneller umzusetzen sind als langwieriges Klicken.
Darüberhinaus sind elementare Konfigurationen in Windows auch nur über die Registry zu erreichen. Und das manuelle Konfigurieren der Windows-Registry ist alles andere als Trivial und steht in Sachen Lernkurve und Komplexität der Kommandozeile nicht nach. Der Vergleich hinkt also gewaltig.
In der Diskussion wird außerdem überdeutlich, dass viele Anwender vor ein paar Jahren Linux getestet haben, und seit dem keinen Überblick mehr über den aktuellen Stand haben, sondern ihre eigenen Erfahrungen extrapolieren – was im Rahmen von Open Source zu falschen Ergebnissen führt.
Ein Beispiel ist hier der freundlich gemeinte Hinweis von Nutzer "Martin" zu sehen, der erzählt, dass er eine dritte Partition erstellt, um Daten auszutauschen. Das ist überflüssig, da jede moderne Linux-Distribution heutzutage problemlos auf NTFS schreiben und lesen kann.
Und zu guter Letzt: ich würde sagen, U.V. hat sich als Windows-Fahne verkleidet auf den Karneval begeben, und wurde dort von einem Gnu ausversehen auf die Hörner genommen. Ärgerlich…
merkt ihr eigentlich noch wie peinlich das hier ist…
hier fehlt es beiderseits an akzeptanz, ihr pinguine hört endlich auf aus dem Window zu springen…
1.
Linux ist toll kann alles wenn man will.
2.
Microsoft ist toll und kann auch alles auch ohne das man es will ;)
?!
Ich finde es traurig, dass er Linux gelöscht hat. Aber es sprechen keine juristischen Gründe dagegen ;)
Linux gelöscht und jetzt kann der Udo seinen Blog nicht mehr betreiben? Oder feiern Anwälte auch Fasching, obwohl die das doch das ganze Jahr haben! ;-)
Bisher hat sich der Bloginhaber als Faschingsmuffel dargestellt:
lawblog.de/index.php/arch...2/15/knast-oder-karneval/
Aber vielleicht ist er heute von der johlenden Menge einfach mitgeschleift worden 8)
Zwar ist teilweise der Funktionsumfang nciht gleich, diese Beschränkung trifft aber auf eine stetig kleiner werdende Personengruppe zu.
Aha. Es gibt also "Alternativen", die jedoch nicht den gewohnten/benötigten Leistungsumfang erreichen. Wie definierst Du "Alternative"? Sieht auf den ersten Blick ähnlich aus und man kann 80% der anfallenden Arbeit damit erledigen?
Scribus und viele andere freie Softwarepakete sind bis heute für den professionellen Anwender keine ernst zunehmende Alternative. Wäre ja auch nicht schlimm (es gibt die Windows-Programme ja noch zu kaufen), wenn es nicht ständig von Menschen behauptet würde, die nicht wissen, wovon sie da reden…
Den generellen Umstellungsaufwand von *irgendeiner* funktionierenden Umgebung auf *irgendeine* andere Umgebung will ich jetzt mal gar nicht erwähnen.
Ich werde nach wie vor alle ein bis zwei Jahre eine aktuelle Distribution auf ihre Tauglichkeit testen und wechseln, sobald es mir möglich ist…
@114: Ich arbeite unter Linux mit iptables und unter OpenBSD mit dem Paketfilter pf.
Ansonsten ist mir egal, wer welches Betriebssystem benutzt. Jeder kann nach seiner Fassion selig werden.
Genau! Jeder benutzt das Betriebssystem, das er verdient.
@Einzelhändler Stefan, die Vermutung, dass ich nicht wissen würde, wovon ich rede, weise ich als Unverschämtheit zurück. Ich kenne den Anspruch diverser Anwender, und ich kenne auch die Grenzen solcher Programme wie Scribus oder Gimp.
Außerdem legst du mir Worte in den Mund, die ich nicht geschrieben habe, das ist unter aller Sau. Reiß dich bitte etwas zusammen.
Um das klarzustellen: Die Frage, ob eine Alternative nur 80% können müsse, ist deiner Feder entsprungen, hat nichts mit meinem Posting zu tun und ist auch reichlich hirnfrei: wenn ein Programm eine benötigte Funktion nicht hat, ist es keine Alternativen.
Aber: wenn 80% der Nutzer keinen Bedarf an mehr als 8bit Farbtiefe pro Kanal haben, dann ist GIMP eine Alternative. Die Nutzer, die mehr als 8bit Farbtiefe brauchen, können mit GIMP herzlich wenig anfangen. Aber die große Masse braucht nicht mehr als 8bit Farbtiefe.
Hat sich in den letzten zehn Jahren nicht viel geändert. Nur, daß Apple inzwischen das Unix liefert, das ich mir für Linux gewünscht hätte. Mac OS X und MS Office – und keine Wünsche offen.
#124: Ich hab grad Office 2008 auf dem Mac. Also noch schlimmer: Microsoft liefert mir das Office, das ich mir immer für Linux gewünscht hätte.
Allerdings: Wie soll ich mit einem Notebook, das kein LAN, nur einen USB-Port, einen eingebauten Akku und dieses bescheuerte Adapter-Mini-DVI-Ding hat, ordentlich Präsentationen halten. Das EeePC ist in einigen Punkten durchdachter als das MacBook Air…
Und OS läuft auch drauf:
http://uneasysilence.com/archive/2007/11/12654/
Aber: wenn 80% der Nutzer keinen Bedarf an mehr als 8bit Farbtiefe pro Kanal haben, dann ist GIMP eine Alternative.
Wenn man z.B. auch alle anderen Funktionen, die es für Photoshop als Add-On gibt, nicht braucht: Möglich, aber unwahrscheinlich…
Ich sage ja gar nicht, dass es für Linux keine brauchbare Software gibt, im Gegenteil: Es gibt jede Menge gute Software für Linux. Nur ist sie leider in vielen Bereichen (Satz/Grafik ist der, in dem ich es genau weiss) nur auf Privatanwender zugeschnitten und nicht für den professionellen Arbeitsalltag geeignet.
die Vermutung, dass ich nicht wissen würde, wovon ich rede, weise ich als Unverschämtheit zurück.
Das bleibt dir unbenommen. Aber wer Scribus und Gimp als vollwertige Alternative zu den Adobe-Suiten anbietet, zeigt fröhlich genau das: Keinen ausreichenden Überblick über die täglichen Anforderungen an professionelle Werkzeuge…
Wie Schwarzmaler schon (mit anderen Worten) schreibt: Wer heute ein produktives Linux/Unix für Gestaltungsarbeiten braucht, muss zu Apple greifen…
@ Einzelhändler Stefan: naja fürs setzen is LateX doch genau das richtige für den professionellen Arbeitsalltag….jedenfalls für Doktor-/diplomarbeiten in den Naturwissenschaften…
Ein Poster weit vor mir hat es schon mal auf den Punkt gebracht: Im Naturwissenschaftlichen Bereich gibt es mehr als genug professionelle Alternativen in den Quellen. Bei der Auswertung von Statistiken wird man z.B. durch Linuxprogramme wesentlich besser bedient (R). Auch in der Mathematik (mit maple und Mathematica) kommt man sehr gut zurecht.
Du magst recht haben, dass es im Grafikbereich für den hochprofessionellen Anwender kein adequates Programm gibt, nur solltest du dann nicht sagen, dass es in "vielen Bereichen" so wäre…
grüße,
LinuxDAU
Ja, ihr habt Recht (und ich meine Ruhe)…
Mein Fazit: Es gibt (fast) alles auch für Linux, wenn man nur bereit ist, seine Ansprüche weit genug herunter zu schrauben oder halt selbst zu entwickeln. Wer das nicht kann/mag, weil er den PC primär als funktionierendes Werkzeug ansehen will, der lässt es halt noch eine Zeit bleiben bis der Markt "entdeckt" wird…
@Florian: Ja, tatsächlich, noch immer kein Lebenszeichen von UV.
Wer weiß, vielleicht hatte er ja einen Unfall? (Siehe Webseite)
also: in köln weiß jeder, dass zur karnevalszeit nichts läuft. die behörden sind nicht erreichbar, läden machen früh dicht usw.
in düdo kann das ähnlich sein, wenn sich da genug leute finden, um sich bei einem zweitklassigen regionalumzug mit schlechtem lokal-bier zu betrinken.
Um darauf mal einzusteigen… in Ddorf bekommt man immerhin Bier (wenn auch nicht gerade das dollste); in Köln gibt's nur Kölsch!
73 Kommentare zu “Mein erster Linux-Rechner”
133 Kommentare zu “Ich hatte mal einen Linux-Rechner”
So, so.
Bin hier super zufrieden mit Vista und verstehe nicht warum Linux für nen Desktop so toll sein soll. Setze es allerdings als Server ein und bin in diesem Bereich zufrieden. Aber auf meinem Asus Laptop läuft nicht eine Distri in der Auflösung von 1600×1050 und Vista hatte nach dem ersten Booten alle Treiber erkannt und gut wars. Würde mir allerdings auch Vista nicht extra kaufen wenn es nicht beim PC dabei ist. Wer ein altes Windows will soll sich NT 4 besorgen ;-)
[...] wer Scribus und Gimp als vollwertige Alternative zu den Adobe-Suiten anbietet, zeigt fröhlich genau das: Keinen ausreichenden Überblick über die täglichen Anforderungen an professionelle Werkzeuge
Seufz. Niemand hat hier ernsthaft behauptet, dass es vollständige Alternativen sind. Es scheint nur, dass du davon ausgehst, dass das jeder Linux-Nutzer tut. Diese Meinung projezierst du sogar auf mich, obwohl ich klar und auch detailliert meine Position, die gänzlich anders aussieht, dargestellt habe.
Wie wäre es, zur Abwechslung mal zu lesen, was andere schreiben, als nur die Reflektion deiner Meinung über diese Leute zu sehen?
@danielj: schusch!
"Einfach nur “sudo apt-get install <NamedesProgramms” eintippen – fertig."
"einfach mal mit Strg+Alt+F2 eine Textkonsole hervorholen und dort mit dem Kommando sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg"
Das klingt wie Poesie in meinen Ohren, ich wünschte mir, das häufiger zu hören. Kann es Schöneres geben, als diese Sätze schon früh morgens vor sich hinzuträllern, nur ab und zu unterbrochen vom genüsslichen Schlürfen des heissen Kaffees…
135: Dein Vista haste sicherlich teuer bezahlt. Es wird zwar nicht separat auf der Rechnung ausgewiesen, in den Gesamtkosten ist es aber trotzdem mit drin.
Auszerdem ist dir bestimmt schonmal der Aufkleber "Designed for MS Windows XY" aufgefallen. Dieser besagt nichts anderes, als dass die Komponenten des Geraets ausdruecklich auf das betreffende Betriebssystem ausgerichtet sind. Wenn das auf dem Rechner steht, sollte es dein gutes Recht sein zu erwarten, dass der Rechner auch mit dem betreffenden Windows funktioniert.
Die wesentlichen Gruende, warum offene Betriebssysteme fuer mich persoenlich auch auf Desktoprechnern eine feine Sache sind:
- das Betriebssystem ist kostenlos
- ich kann sicher sein, dass keine Funktionen gegen meinen Willen eingebaut sind
- die Hardware die laeuft, ist quasi unkaputtbar
- nahezu alle Formate sind standardkonform und untereinander kompatibel
- ich muss mir keine Sorgen um Schaedlinge machen
- alte Hardware wird wesentlich besser unterstuetzt und bleibt weiterhin nutzbar
#138: "einfach eine monitor.inf selbst erstellen" wäre bei manch einem Redmonder System die Alternative. Und wenn es mit Installation oder Deinstallation nicht klappt, muss man in die Registry. Glaub mir: Bei Linux ist die Lernkurve zwar steiler, aber unter dem Strich schenken sich die praktischen Probleme nicht viel.
Wenn ich das Computerbild-Video so sehe frage ich mich: Was ist denn mit Wear-Leveling des Flash Speichers? Wenn ich so mit XP arbeite kann ich das Gerät doch in 2 Jahren weg schmeißen oder?
Meinen Eee hab ich auch schon wieder verkauft: manu.plasticalsoftware.de...ee-PC-steht-bei-Ebay.aspx
Linux weg – Windows drauf.
Ja, klar.
Das kommt dabei heraus, wenn jahrzehntelang von Microsoft Indoktrinierte plötzlich versuchen ein richtiges OS zu verwenden – ist wie zum ersten Mal zu versuchen selber zu denken…
Wenn der Autor geschrieben hätte, "…ich mag meine Gewohnheiten, mag meine geistige Trägheit und das subjektive Gefühl dazu zu gehören (weil fast alle anderen auch Windows benutzen) und bleibe deshalb beim schlechteren aber wohlbekannten Betriebssystem." – dann könnte ich es verstehen und sogar gutheissen.
Aber dieses latente fast schon Troll-hafte Gehabe à la "Linux hatte seine Chance…" geht mir auf die Nerven, offen gesagt.
Der Autor will weder ein gutes OS noch Linux, er will einen Windoes-Ersatz.
Fällt das zuzugeben derart schwer?
Warum XP installieren?
Mal beim Robert nachlesen…
http://tinyurl.com/3btss8
Herr Vetter,
jetzt muss der EeePC natürlich noch vollständig verschlüsselt werden: http://www.truecrypt.org/
Wenn der mit den ganzen Mandanteninfos in falsche Hände gerät…
Ich hoffe für ihr kleines Spielzeug, Sie haben bei Windows das SWAP-File und ähnliche flashfeindliche Features (i.E. Datum des letzten Dateizugriffs) ausgestellt.
Nun bin ich doch etwas amüsiert.
Also, zugegeben, nicht alle Anwendungen haben eine Linux Portierung und auf meinem Subnotebook läuft ebenso wieder Vista, um zumindest einen vernünftigen Adress- und Terminabgleich mit meinem Blackberry zu erreichen.
Allerdings ist ein Linuxderivat nun auch kein Substitut zu Windows. Windows Programme kann man schlicht nicht oder nur unter starken Einschränkungen unter Linux installieren.
Am einfachsten noch ist die Nutzung von Crossoffice, das zu einem günstigen Preis zu haben ist und auf der Wine Emulation aufsetzt. Darunter habe ich sogar ein Dreamweaver und ein älteres Photoshop unter Linux zu laufen bekommen.
Allerdings macht dies nur wenig Sinn. Sinnhafter ist eine virtuelle Madchine mit VMware, unter Linux kann dann auch ein XP sicher laufen. Und mit ihm alle Programme.
Gerade schreibe ich unter Linux, auf einem stabilen, verschlüsseltem Ubuntu 64 Bit System. Und die einzigen Einschränkungen, die man wirklich hinnehmen muss, sind unzureichende PDA Unterstützung und miserable DTP Programme. Naja, Scannen funktioniert unter 64 bit auch nur mit nem Klaps auf den Hinterkopf.
Linux ist allerdings immer noch nichts für einen rundum-sorglos Anwender. Dafür sorgen die kleinen Kniffe, die einem das Leben schwer machen.