26.3.2008

Mit 67 Jahren

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass das Gejammer auf der Gegenseite stimmt. Eine heute 62-jährige Frau soll angeblich erst mit 67 Jahren in Rente gehen können. Rente mit 67 – noch nie was davon gehört? Die Anwältin auf der Gegenseite klang ziemlich oberlehrerhaft.

Ein Blick auf die Internetseite der Deutschen Rentenversicherung lohnt sich auch für Oberlehrer. Wer vor 1947 geboren ist, für den gilt weiter das Renteneintrittsalter von 65 Jahren.

Erkenntnis nebenbei: Mein Jahrgang ist der erste, der mit 67 Jahren in Rente geht.

50 Kommentare zu “Mit 67 Jahren”

  1. jemand meint: (26.3.2008 um 16:06) AntwortenReply to this comment

    Das heißt zwei Jahre länger law blog :-)

  2. dot tilde dot meint: (26.3.2008 um 16:12) AntwortenReply to this comment

    lebenslanges lernen (auch für die gegenseite)!

    .~.

  3. balu72 meint: (26.3.2008 um 16:21) AntwortenReply to this comment

    Ich Jahrgang 72 werde wohl nie Rente bekommen :-(
    das heißt dann 2072 wenn ich das gestzliche Rentenalter erreicht habe Grundsicherung.

  4. Gerhard meint: (26.3.2008 um 16:23) AntwortenReply to this comment

    Hab' mir vorgenommen bis 86 zu arbeiten und dann Selbstmord zu begehen.

  5. Jens (Link) meint: (26.3.2008 um 16:36) AntwortenReply to this comment

    Wurde die "Altersrente für Frauen" abgeschafft? Wurde ja auch mal Zeit …

  6. Jens (Link) meint: (26.3.2008 um 16:39) AntwortenReply to this comment

    Ah: "Frauen, die vor 1952 geboren sind, können die Altersrente für Frauen frühestens mit 60 Jahren und 18 Prozent Abschlag in Anspruch nehmen. Hierbei handelt es sich um bereits geltendes Recht."

    Naja, meine Mutter wird nicht nur bis 65, sondern darüber hinaus auch noch gut 3 Monate länger bis zum Ende des Schuljahres arbeiten … Die bekommt allerdings auch keine Rente.

  7. dot tilde dot meint: (26.3.2008 um 16:43) AntwortenReply to this comment

    @4 (gerhard):

    das dürfte <a href="http://bundesrecht.juris.de/stgb/__211.html" rel="nofollow">schwierig werden</a>.

    .~.

  8. DieAkte meint: (26.3.2008 um 16:50) AntwortenReply to this comment

    Na ja die Art von "Mord" ist ja noch nicht strafbar :-)

  9. Dennis (Link) meint: (26.3.2008 um 16:52) AntwortenReply to this comment

    2 Jahre mehr oder weniger ist doch egal. Von der Rente, die uns zusteht, wird man nicht mehr leben können. Wir werden noch weniger als die Rentner heute kriegen. Rosige Aussichten für das Alter sind das nicht gerade.

  10. jj meint: (26.3.2008 um 16:54) AntwortenReply to this comment

    das ist Ihnen vor knapp einem jahr (9.3.2007) schonmal aufgefallen… ;-)

  11. KarlAuer meint: (26.3.2008 um 16:55) AntwortenReply to this comment

    Mein Großvater ist mit 63 Jahren Rentner geworden. Und daran hat er sich dann auch über 31 Jahre gehalten.

  12. RA JM (Link) meint: (26.3.2008 um 16:56) AntwortenReply to this comment

    Ergo Baujahr 1964!?

  13. ralph (Link) meint: (26.3.2008 um 17:00) AntwortenReply to this comment

    baujahr '74

    mir wir man wohl eine pistole leihen und von meinen rentenbeiträgen eine patrone kaufen (hoffe das geld reicht dafür, sonst muss ich mir ein seil mieten)

  14. Ralph meint: (26.3.2008 um 17:08) AntwortenReply to this comment

    Ist noch niemandem aufgefallen, dass die "Alterspyramide" heute eine ähnliche Form aufweist wie sie vorhergesagt wird!?! Das "zu viele Rentner, zu wenig Rentenzahler"-Dilemma müsste bereits heute existieren! In den letzten 30 Jahren ist nur eine sehr geringe Verschiebung (5-6 Prozent) zu der Altersgruppe ab 60 Jahre zu beobachten. Und die geburtenschwachen Jahrgänge ab 1970 kommen erst noch in Rente ;o)

    Die Vorhersagen der Versicherungsindustrie und ihrer politischen Ableger bezüglich der gesetzlichen Rente sollte man mit Vorsicht genießen.

  15. MaxR meint: (26.3.2008 um 17:09) AntwortenReply to this comment

    Juhuu, UV und ich sind gleich alt.

  16. xzu meint: (26.3.2008 um 17:38) AntwortenReply to this comment

    Udo Vetter ist von 1947? So alt hätt ich ihn gar nicht eingeschätzt…

  17. F.R. (Psycho-Blog) (Link) meint: (26.3.2008 um 17:43) AntwortenReply to this comment

    Herzlichen Glückwunsch! 8)

    Mal sehen, OB ich welche kriegen werde…

    *rotfl*

  18. Ghettomaster (Link) meint: (26.3.2008 um 17:44) AntwortenReply to this comment

    Hauptsache die Leute zahlen fleissig weiter in die "RiesterRente" ein. Dann muß der Staat am Ende nicht so viel Geld für die Grundsicherung drauf legen.

  19. Zarathustra meint: (26.3.2008 um 17:52) AntwortenReply to this comment

    Naja. Das Gedächtnis lässt jedenfalls schon nach, nicht wahr?

    lawblog.de/index.php/arch...es/2007/03/09/rente-2029/

  20. flipflop^ meint: (26.3.2008 um 17:54) AntwortenReply to this comment

    @14: Das gegenwärtige Rentensystem ist ein reines Schneeballsystem. Entweder braucht es eine erhebliche Schwankungsreserve, oder es muß abgeschafft werden.

  21. Stefan K. meint: (26.3.2008 um 18:11) AntwortenReply to this comment

    @14 Schau Dir mal
    http://www.bpb.de/files/D1IUDV.pdf
    an.

  22. Lutz Baier (Link) meint: (26.3.2008 um 18:16) AntwortenReply to this comment

    @4 – Gerhard
    Na, das nenne ich doch mal eine wahrlich soziale Einstellung ;-)

  23. gung ho meint: (26.3.2008 um 18:39) AntwortenReply to this comment

    empfehlenswerte Dokumentation:

    Rentenangst – Der Kampf um die Altersversorgung
    Saarländischer Rundfunk

    http://www.youtube.com/watch?v=zafa_GIZjTA

  24. mr_black meint: (26.3.2008 um 18:50) AntwortenReply to this comment

    Wenn heute jemand ein privates Finanzierungs"System" erfinden würde, wo jeder Mitspieler 2 neue Mitspieler finden muß, die ihn dann finanzieren und diese ihrerseits je wieder 2 neue Mitspieler…

    1. Wie würde man ein solches "System" nennen?
    2. Würde einem von offizieller Seite/Verbraucherschützern dazu geraten in so ein "System" einzusteigen?

  25. Noby meint: (26.3.2008 um 19:07) AntwortenReply to this comment

    Naja,

    bei der gesetzlichen Rentenversicherung ist aber die "Zulage" (nennt sich Arbeitgeberanteil und ist heute total out …) meist doch wesentlich höher als bei der Riester-Rente.

  26. Daniel Weigelt (Link) meint: (26.3.2008 um 19:18) AntwortenReply to this comment

    Ja, es galt mal als ein gesellschaftlicher Fortschritt, das Renteneintrittsalter zu senken. Die Anhebung desgleichen kommt einer faktischen Rentenkürzung gleich. Abgesehen davon, das wir damit ganz sicher nicht weniger Arbeitslose bekommen.

  27. Frank (Link) meint: (26.3.2008 um 19:31) AntwortenReply to this comment

    Unsere asoziale Wirtschaftselite muß in Zusammenarbeit mit den hörigen Politclowns nun nur noch ein paar unwesentliche Reförmchen vorantreiben, bis wir alle für 2 Euro die Stunde einen 14 Stunden Tag haben ohne Pausen und ohne Arbeitsschutz, dann kann die Rente auch wieder ab 55 sein, da dann dieses Alter eh keiner mehr erreicht.

  28. Moxy meint: (26.3.2008 um 19:37) AntwortenReply to this comment

    @24:
    Hält da tatsächlich einer den Generationenvertrag für sittenwidrig?

    Wer die kapitalgedeckte Altersvorsorge für der Weisheit letzten Schluss hält, darf hier nachlesen:
    nachdenkseiten.de/upload/pdf/071128_mackenroth.pdf

  29. @26 meint: (26.3.2008 um 19:41) AntwortenReply to this comment

    Was Sie dabei übersehen: 1. hat sich in den letzten Jahren die Lebenserwartung massiv erhöht und 2. ist das Berufseintrittsalter ebenso gestiegen. Daher ist die Rente mit 67 keineswegs eine Kürzung, sondern bestenfalls eine Anpassung. 3. ist die Anzahl der Arbeitsplätze nie begrenzt, die Rente mit 67 hat also keinen negativen Einfluß auf die Arbeitslosigkeit, sondern eher einen positiven.

  30. Ingo Vogelmann (Link) meint: (26.3.2008 um 19:46) AntwortenReply to this comment

    Hoffentlich werde ich sie bis dahin nicht mehr brauchen. :-D

  31. Aram meint: (26.3.2008 um 20:06) AntwortenReply to this comment

    jaja die Gnade der späten Geburt schlägt halt wiedereinmal gnadenlos zu, wenn ich Zeit halb werd ich euch bedauern aber als rentner hab ich für so was eh keine Zeit.*g*

  32. Bernd meint: (26.3.2008 um 20:31) AntwortenReply to this comment

    Ich bin Jahrgang ´97. Was bekomme ich?

  33. Dominik meint: (26.3.2008 um 20:42) AntwortenReply to this comment

    > Ich bin Jahrgang ´97. Was bekomme ich?

    Kindergeld.

  34. jemand meint: (26.3.2008 um 20:53) AntwortenReply to this comment

    Ich habe vor kurzem gehört die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland liegt um die 78.
    Wir setzen das Renteneintrittsalter auf 82 und das Problem löst sich von selbst. ;-)
    Ich bin übrigens Jahrgang '92
    @ Bernd, Ich dachte ich wäre der jüngste der hier mitliest. :-)

  35. Mantla meint: (26.3.2008 um 21:21) AntwortenReply to this comment

    Herzlichen Glückwunsch zum Jahrgang!

  36. desp meint: (27.3.2008 um 04:25) AntwortenReply to this comment

    rente??? lol!
    wenn ich 70 bin, prügel ich euch mit meinem krückstock die scheisse aus dem leib und nehme euch die portemonnaies ab!

  37. Stefan meint: (27.3.2008 um 08:05) AntwortenReply to this comment

    "Wer die kapitalgedeckte Altersvorsorge für der Weisheit letzten Schluss hält, darf hier nachlesen:"

    Da hat der Herr Autor nur leider vergessen zu erwähnen, dass dort jeder für sich selbst spart und nicht ein paar Leistungsträger für die Allgemeinheit. Dazu mag jeder stehen, wie er will, aber es hätte schon hineingehört…

  38. Noz meint: (27.3.2008 um 09:08) AntwortenReply to this comment

    @21 Ralph
    1. Sind das Schätzungen die schon mit dem letzten Jahr widerlegt wurde, da letztes Jahr nicht weniger sondern mehr Kinder geboren wurden als im Jahr davor. Niemand (!) kann seriöse Schätzungen über Geburtenraten abgeben die bis zu 50 Jahre in die Zukunft reichen.
    Nebenbei ist zurzeit unsere Pyramide von der Rentensicht her ideal. Am besten diesen Link folgen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=3082
    Die gesamte Website ist sehr empfehlenswert.

  39. OnkelHeini meint: (27.3.2008 um 09:38) AntwortenReply to this comment

    Wer mal eine halbe Stunde Zeit hat und sich stets Gedanken über die Rente macht, kann sich ja mal folgende Doku aus dem ÖR anschauen.

    Die Rente ist tatsächlich sicher, zumindest wesentlich sicherer als eine kapitalgedeckte das je sein kann.

    <a href="http://de.youtube.com/watch?v=zafa_GIZjTA" rel="nofollow">Rentenangst – Rentenbetrug01/05</a>
    <a href="http://de.youtube.com/watch?v=Er1RcGFv2zQ" rel="nofollow">Rentenangst – Rentenbetrug02/05</a>
    <a href="http://de.youtube.com/watch?v=71sL8WGr0_4" rel="nofollow">Rentenangst – Rentenbetrug03/05</a>
    <a href="http://de.youtube.com/watch?v=Fm5DOM5POEo" rel="nofollow">Rentenangst – Rentenbetrug04/05</a>
    <a href="http://de.youtube.com/watch?v=7hEdX1vR-mM" rel="nofollow">Rentenangst – Rentenbetrug05/05</a>

  40. ths meint: (27.3.2008 um 10:02) AntwortenReply to this comment

    ich finde die Forderungen der Rentner immer ziemlich abgefahren, die Rentenerhöhungen fordern, aber nie sagen, woher das Geld kommen soll. Da reicht als Argument "ich hab x Jahre eingezahlt" (früher hieß das noch "geklebt") "und hab einen Anspruch auf eine Erhöhung von y % jedes Jahr".
    Wenn ich meinen jährlichen Brief von der BfA bekomme, und mir die Inflation überlege, könnte ich weinen. Ich bin übrigens Bj. 67. Ich rechne mit weiteren 30 Jahren, bis ich in Rente gehe.

  41. Aude meint: (27.3.2008 um 10:20) AntwortenReply to this comment

    Zack, sind wir in der Meta-Diskussion :p

    Wird das Umlageverfahren mit einem "Schneeballsystem" verglichen, ist das antisoziale Stammtischniveau erreicht. Das ist entweder zynisch oder gedankenloses Nachplappern von Finanzwirtschafts-Propaganda allererster Güte.

    In Sachen Altersvorsorge herrscht enorme Verunsicherung. Zynisch nehmen wir schon hin, das für die jüngere Generation ja eh nichts mehr übrig bleibt.

    Dabei ist unser Rentensystem eigentlich ganz in Ordnung. Nicht in Ordnung ist, wie es systematisch zersetzt wird – von Politik, "Fachgremien" und einer effektiv arbeitenden Lobby-Gemeinschaft. Wir lassen uns die soziale Absicherung schon als "Lohnnebenkosten" einreden und glauben mit schlechtem Gewissen, dass die Arbeit in Deutschland viel, viel zu teuer ist. Das dafür auch effektiver produziert wird; das die viel interessantere Größenordnung der Lohnstückkosten im globalen Vergleich sehr ordentlich dasteht, spielt irgendwie keine Rolle.

    Über das Rentensystem schimpfen ist ein wenig so, als würde man mit dem Ruder der Galeere noch Beifall klatschen, wenn der Kerl an der Trommel den Takt erhöht.

    Jetzt habe ich mich doch zu etwas Sozialromantik hinreißen lassen, verdammich. Ich bitte um Gnade.

  42. Lionel Hutz meint: (27.3.2008 um 10:40) AntwortenReply to this comment

    @28: Das Papier versucht volkswirtschaftlich zu argumentieren, betrachtet dabei aber nur einen Ausschnitt. Erstens beschäftigt es sich keineswegs damit, ob die kapitalgedeckte Rentenversicherung nicht vielleicht das geringere Übel ist. Zweitens nennt es den wirklichen strukturellen Nachteil der kapitalgedeckten Versicherung nur am Rande: Nämlich die Anfälligkeit für Inflation – wobei sich das auch auf wirkliche Krisen reduziert, denn ein nachhaltig negativer Realzins kommt nur selten vor.

    Wo es aber wirklich lächerlich wird: 1,6% Verwaltungskosten gegen 10-20% Verwaltungskosten. Keine Ahnung, ob die 1,6% p.a. überhaupt stimmen, aber die 10-20% sind ja wohl lächerlich. Da kommt man noch nicht mal hin, wenn man Einmalkosten wie Vertriebsprovisionen einfach als p.a.-Kosten rechnet – die Kosten könnte man über Zinsen auch nie reinverdienen – da ist das Geld unter Kopfkissen besser aufgehoben, da wird es wenigstens nicht weniger. Der Verwaltungsaufwand einer kapitalgedeckten Versicherung ist umso höher, je höher der erstrebte Zins ist – deswegen liegt die unverzinsliche Umverteilung natürlich am kostengünstigsten, das heißt aber nicht, dass sie am effizientesten ist.

    Und das mit der "Kapitalrückzahlung" der Erwerbstätigen ist dann ja endgültig Schwachsinn: Einmal differenziert er hier nicht zwischen Zinsen und Tilgung, zweitens ist das private Kreditvolumen viel viel geringer als das Gewerbliche und öffentliche und drittens nimmt keiner Kredite auf, weil er Rentner unterstützen will, sondern weil er Liquidität braucht – die Kreditnachfrage würde allenfalls marginal steigen, wenn mehr Geld auf dem Markt ist (würde die Notenbank aber durch Zudrehen ihrer Geldhähgne kompensieren).

    Richtig ist zwar, dass der cash-flow einer kapitalgedeckten Alterssicherung irgendwo her kommen muss und der Wirtschaft Kapital "entzieht". Das hat die kapitalgedeckte Versorgung aber mit dem Umverteilungssystem gemein – über die Vorteile einer kapitalgedeckten Versorgung ist glaube ich genug gesagt.

  43. gung ho meint: (27.3.2008 um 10:50) AntwortenReply to this comment

    Über das Rentensystem schimpfen ist ein wenig so, als würde man mit dem Ruder der Galeere noch Beifall klatschen, wenn der Kerl an der Trommel den Takt erhöht.

    ganz großes Kino!

  44. Micha (Link) meint: (27.3.2008 um 11:25) AntwortenReply to this comment

    Das tut mir wirklich leid für Sie!
    …Bis ich mal dahin komme liegt das Eintrittsalter wahrscheinlich jenseits der 70… ;)

  45. Manuela meint: (27.3.2008 um 11:31) AntwortenReply to this comment

    Nicht j e d e r ist vom späteren Renteneintritt betroffen. Er gilt nicht für langjährig Versicherte:

    "Wird es auch in Zukunft eine Rente geben, die ich vor dem 67. Lebensjahr und ohne Abschläge beziehen kann?

    Mit der Anhebung der Regelaltersgrenze auf das 67. Lebensjahr wird eine neue Rentenart, die Altersrente für besonders langjährig Versicherte, eingeführt: Wer 65 Jahre alt ist und eine Wartezeit von 45 Jahren erfüllt hat, kann ohne Abschläge in Rente gehen.

    Welche Zeiten werden auf die Wartezeit von 45 Jahren angerechnet?

    Auf die Wartezeit von 45 Jahren werden angerechnet Pflichtbeiträge aus Zeiten einer Beschäftigung, selbständigen Tätigkeit und Pflege, sowie Zeiten der Erziehung eines Kindes bis zum 10. Lebensjahr. Nicht berücksichtigt werden Pflichtbeitragszeiten aufgrund des Bezuges von Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II oder Arbeitslosenhilfe. Ebenfalls nicht berücksichtigt werden Zeiten aus dem Versorgungsausgleich oder Rentensplitting sowie Zeiten mit freiwilligen Beiträgen.

    Was ist, wenn erst nach dem 65. Lebensjahr die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt wird?

    Wird diese Voraussetzung erst nach Vollendung des 65. Lebensjahres erfüllt, kann eine abschlagsfreie Rente im Folgemonat beginnen. Wenn zum Beispiel erst mit 65 Jahren und sechs Monaten im Januar 2021 die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt ist, beginnt die Altersrente für besonders langjährig Versicherte im Februar 2021."

  46. alpha meint: (27.3.2008 um 11:53) AntwortenReply to this comment

    @ ths meint: (27.3.2008 um 10:02):

    Seh ich auch so. Dabei haben die Deutschland im Zweiten Weltkrieg auch noch in Schutt und Asche gelegt.

  47. Jens (Link) meint: (27.3.2008 um 12:47) AntwortenReply to this comment

    "Dabei haben die Deutschland im Zweiten Weltkrieg auch noch in Schutt und Asche gelegt." Und damit für ordentlich Arbeit beim Wiederaufbau gesorgt …

  48. Timo (Link) meint: (27.3.2008 um 13:23) AntwortenReply to this comment

    @Aude

    Sehr schöne Metapher mit der Galeere. Allerdings – wenn ich irgendwann auf Rente gehe – wird das Alter bestimmt erneut hochgesetzt worden sein, so dass mir ein Renteneintrittsalter von 67 sehr human vorkommt und ich neidisch zurückblicken darf…

    Das Thema wird auch in Zukunft für hitzige Diskussionen sorgen.

  49. Abeite selbst und ständig meint: (27.3.2008 um 23:51) AntwortenReply to this comment

    Rente, wie dekadent!

    Das ist nur was für Leute mit Wochenarbeitszeiten von unter 60 Stunden.

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