Apple – schon immer etwas teurer

Nur falls mal jemand die Idee haben sollte, sich mit iPhones vom Graumarkt etwas dazuzuverdienen: Für Unterlassungs- und Auskunftsansprüche setzen die Apple-Anwälte einen Streitwert von zwei Millionen € an. Allein das Abmahnschreiben soll demnach 13.512,80 € netto kosten.

55 Gedanken zu “Apple – schon immer etwas teurer

  1. 1

    2 Millionen Euro Streitwert? Wer erklärt einem juristisch interessierten Laien, wie man auf derlei Streitwerte kommt?

    Und kommen die damit allen ernstes durch?

    Ich weiß schon, warum ich die Firma mit dem angebissenen Obst nicht mehr mag…

  2. 2

    Was versteht man denn in diesem Zusammenhang unter “Graumarkt”. Doch nicht etwa die privaten bzw. halb-kommerziellen Importe aus GB/USA, um die iPhones hier – für alle Netze frei – anzubieten, oder?

  3. 3

    Im Zweifel setzt ein Gericht den Streitwert neu fest. Wenn jemand bei Ebay monatlich eine Hand voll dieser iPhones im Nebenerwerb feil bietet, dürfte ein Gericht eher davon ausgehen, was Apple damit an Umsatz entgeht. Ich vermutem, da ist man schnell im Bereich von 25.000 bis 100.000€ Streitwert. Dann wird es erheblich billiger.

    Eigentlich ist es doch bescheuert, auf so hohe Streitwerte zu pochen. Mit ~50000€ Streitwert und damit verbundenen ca. 3000€ (korrigiert die Summe bitte, bin kein Anwalt) zahlt der Graumarktdealer doch eher zähneknirschend und dealt nie wieder Apple-Zeugs. Bei so nem Streitwert rennt er nur zum Vetter und lässt den zäh um ne Einigung ringen.

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  5. 5

    Na, und ich hatte mich schon so gefreut, was die Apple-Anwälte wohl gegen Psystar und deren Billig-Mac-Clon unternehmen würden. Das hat sich jetzt wohl leider erledigt. War von Anfang an, wie’s scheint, nur ein Fake. Schade.

  6. 6

    Apple bekommt angeblich 1/3 der Gesprächsumsätze des iPhone.
    Das sind für einen 2-jahresvertrag 400 EUR (24*50/3)
    Somit handelt es sich um den gegenwert von 1500 iPhones.

  7. 7

    Abgesehen davon muß ich sagen, die Technik ist den Aufpreis für den angebissenen Apfel wert. Allein die Installation eines neuen Mac Books über den Targetmodus des alten Powerbooks – eine Stunde dem Rechner beim Rödeln zusehen und alle Nutzereinstellungen und -daten sind wieder da, wo sie waren.

  8. 8
  9. 9

    @7 (Schwarzmaler): Also das, was ein `scp hansi@alterrechner:/home/hansi /home/hansi` macht?
    Die Zeile einzugeben spar ich also mir also? Das isses wirklich Wert…

  10. 10

    @9 MrTweek: LOL, genau. Dachte auch gerade, irgendwie lächerlich dass eine OSX Büchse für ein scp in GUI 1h rödeln will

  11. 11

    @MrTweek:
    wenn du eine Linux? so konfiguriert hast, respekt. Nur glauben kann ich das nicht.

    marc

  12. 12

    @11: das ist keine glaubensfrage, sondern den dieser art von unix zugrundeliegenden prinzipien geschuldet. es handelt sich aber wie oben beschrieben nicht um das konfigurieren, sondern um eine wiederherstellung einer alten konfiguration. einer user-konfiguration, nicht einer systemweiten konfiguration der hard- und software. vulgo benutzereinstellungen.

    für glaubenskriege ist in der frage also noch massig platz. wäre nur vielleicht das falsche forum…

    .~.

  13. 13

    @9. Nur komfortabler. Und ob es reicht, einfach zwei Rechner miteinander per Firewirekabel zu verdrahten, und den scp-Kommand einzugeben? Meist verschwinden UNIX-Fans dann fluchend “unter dem Tisch”, basteln an fünf bis zehn Skripten und Parmlibs herum, um dann nach vier Stunden zufrieden zu verkünden, es gehe. War doch so einfach.

  14. 14

    @10. Da sind dann ein paar Gigabyte MP3s, Dokumente und Photos dabei. Wundert mich eigentlich nicht. Aber Chauffeure würden auch die Servolenkung, oder den Airscarf nicht vermissen.

  15. 15

    Ist auch bekannt, ob Apple eine Grenzbeschlagnahme nach § 146 MarkenG beantragt hat?

    Dürfte so manchen “Großmengenimporteur” am Flughafen etwas Ärger bescheren.

    Matthias

  16. 16

    Noch was: Die stützen sich aber nicht auf die fehlende CE-Kennzeichnung an den Geräte, oder? So hat es T-Mobile ja angeblich bereits im Herbst 2007 versucht.

  17. 17

    Ein echter Linuxer hat sein home-Verzeichnis doch eh als Netzlaufwerk gemountet ;)

    Ich frag mich jetzt allerdings auch ob man sich die Werte einfach so ausdenken kann. Und was an diesem Import wirklich illegal sein soll, wir sind ja immerhin in der EU.

  18. 18
  19. 19

    @17

    Das ist etwas umstritten, läuft nach § 146 MarkenG. Zum Teil wird gesagt: Wenn das Produkt einmal in der EWG vertrieben wird, ist es egal, wie es da reinkommt. Dann sagen aber manche: Wenn es ein Alleinvertriebsrecht für einen Anbieter (=Hier T-Mobile) gibt, dann darf man dennoch nicht einfach so (gewerblich) importieren.

  20. 20

    @ 17: Ich frag mich jetzt allerdings auch ob man sich die Werte einfach so ausdenken kann.
    Ich halte die Produkte dieser Firma für maßlos überteuert, ich vermute da Gewinnspannen von mehreren 100% So gesehen…

  21. 21

    Meine Urheberrechts-Vorlesungen sind schon etwas länger her, aber gab’s da nicht mal sowas wie den “Erschöpfungsgrundsatz”?

  22. 22

    @21:
    Ja, das meinte ich mit “Umstritten”.

    Z.T. wird auf ein eventuell bestehendes Alleinvermarktungsrecht abgestellt. Da gibts auch ein Urteil vom BFH zu.

  23. 23

    @19:
    Normalerweise stellt man beim Zoll daher einen Antrag nach VO (EG) Nr. 1383/2003.
    Dann kommts Produkt erst gar nicht in den EU-Raum.
    Funktioniert übrigens gut ;-)

  24. 24

    @20: Kann ich nicht nachvollziehen, dass Apple überteuert ist. Bloß weil die keinen Billigramsch anbieten? Wenn man Apple-Hardware mit technisch ebenbürtigen Systemen aus der Windoff-Welt vergleicht ist man ziemlich beim gleichen Betrag. Ein einem MacBook Pro adäquates Lenovo-Teil kostet praktisch das gleiche. Sowas wie das EUR 500 Megaschnäppchen-Teil von Medion baut Apple halt nicht.

    Und mal zu Microsoft: Leopard EUR 129, Vista Ultimate Edition – unterschiedlich, aber in jedem Fall viel mehr.

  25. 25

    @20 Axel John: Ich kannte Gewinnspannen bisher nur vom Verkauspreis her berechnet. Da ist dann meist bei 100% Schluss… ;-)

  26. 26

    @9: “scp hansi@alterrechner:/home/hansi /home/hansi”

    Nein, eher, was ein “scp hansi@altrechner:/ /” machen würde. Also alle Einstellungen (Netzwerk, usw.), die eingerichteten Benutzer (incl. User-IDs und Gruppen) mit allen Home-Verzeichnissen, usw. Und es geht auch, wenn der alte Rechner einen PPC als CPU, der neue aber einen x86 hat.

    Sicher kein Hexenwerk, alles wird da auch nicht übernommen, aber so viel, dass es dem durchschnittlichen Benutzer einige Stunden Arbeit spart.

  27. 27

    Tano: Erschreckend, was bei Welt Online als Journalismus gilt. Da wird tatsächlich die Zusammenfassung von halb verstandenen US-Blogbeiträgen, die nur einen kleinen Teil der Geschichte abdecken, zur Enthüllungsgeschichte? ,(

    Mein Gott, mac-essentials und das fscklog geben sich doch alle Mühe die Hintergründe für fachfremde Praktikanten abschreibgerecht aufzubereiten. Ist selbst Sinn entnehmendes Lesen inzwischen zuviel verlangt?

    Axel: In der Fachpresse findest du ziemlich präzise Zahlen externer Analysten, wie hoch die Materialkosten für ein iPhone oder einen iPod sind. Hier z.B.:

    http://www.businessweek.com/print/technology/content/dec2007/tc20071217_113525.htm
    http://www.fscklog.com/2007/07/iphone-material.html

    Ja, Apple verdient nicht schlecht an diesen Geräten (von “mehreren 100% Gewinnspanne” ist man allerdings weit entfernt, bei Computer-Hardware ist die Spanne zudem weit niedriger.), muss aber auch noch ein paar Entwickler bezahlen.

    Lionel: Apple subventioniert OSX tlw. über die Hardware, das geht bei Microsoft so nicht. Wenn Microsoft Windows subventioniert (Lizenzen für Kaufhaus-PCs), dann über andere Software wie Office und Co.

  28. 28

    @24. Da die Mac Books in China gefertigt werden, aus Standardbauteilen bestehen, und (aus Erfahrung) mit der IBM Thinkpadqualität – Lenovo kenne ich nicht aus eigener Erfahrung – nicht mithalten können, halte ich Apple für, nunja… überteuert würde ja heißen, ich würde mir in Zukunft kein MacBook mehr kaufen. Also man zahlt eben, wie bei Mercedes für den Stern, für den beleuchteten angebissenen Apfel. Im Wissen, an Hardware zuwenig und an Software, Design und Bedienungskomfort mehr als woanders zu bekommen.

  29. 29
  30. 30

    Daß Apple, wie jeder Entwickler, sein temporäres Monopol auf seine Entwicklung ausnutzt, ist ja legitim. Solche Monopolgewinne dienen der Finanzierung der Entwicklung und als Anreiz dafür. Es ist schließlich niemand gezwungen, deren Produkte zu kaufen.

    Was allerdings (aus VWLer-Sicht) nicht zu rechtfertigen ist: Warum bekommt ein Unternehmen per Gesetz die Möglichkeit, Märkte zu segmentieren? Mir leuchtet nicht ein, warum ein Unternehmen das Recht haben soll, von unterschiedlichen Käufergruppen unterschiedliche Preise zu verlangen. Warum soll ein Unternehmen dadurch noch mehr Konsumentenrente abschöpfen dürfen?

  31. 31
  32. 32
  33. 33

    @27: Ich denke nicht, dass Apple die Software in dem Sinne subventioniert, denn wenn ich mich recht entsinne, weisen sie das Segmentergebnisse auch für bestimmte Softwarekategorien aus, die ebenfalls profitabel sind. Es ist aber sicher richtig, dass sie da weniger Ertragsdruck haben. Aber: Die gleiche Software lässt sich bei Apple einmal nur in viel, viel niedriger Auflage vertreiben, obwohl die Entwicklungskosten vermutlich auch kaum niedriger sind als bei MS und es schon eine massive Subvention wäre, sie zu gleichen Preisen anzubieten. Und eine Quersubvention durch die Hardware ist auch nicht mehr in dem Maße möglich, weil die Margen da – verglichen mit den Margen von anno tobak – auch nicht mehr soviel hergeben. Objektiv unverschämt sind allerdings die von Apple geforderten Aufpreise für RAM- und Plattenaufrüstung ab Werk.

    @28: Wo und was sind denn bitte beim Mac die Billigteile? ThinkPads sind inzwischen Lenovo, wurden und werden ebenfalls schon seit Urzeiten in China hergestellt, und jetzt ist auch noch das Unternehmen ein Chinesisches. Trotzdem – oder vielleicht sogar deswegen – sind das ganz hervorragende Geräte. Gleiches gilt für Apples und ich habe beides schon in unterschiedlichsten Ausfertigungen (IBM und Lenovo, iBooks, Powerbooks, MacBooks) in Verwendung gehabt. Bei Apple irgendwas von minderwertig zu sagen, ist haltlos. Das einfache MacBook bzw. früher iBook ist durch sein Kunststoffgehäuse nicht ganz so solide, das gilt aber in gleichem Maße für die Teile von Lenovo. Ein Mac ist nicht billig, vielleicht ist er auch teuer, aber “maßlos überteuert” ist er sicher nicht.

    Und was das an Hardware zu wenig angeht: [url]http://www.pcworld.com/article/id,136649-page,3-c,notebooks/article.html[/url]

    @30: Wo hat Apple per Gesetz die Möglichkeit, die Märkte zu segmentieren?

    @31: Die gibt’s noch nicht, kommt aber wahrscheinlich auf der nächsten MacWorld raus. Nennt sich iGoggle und sorgt für ständige Präsenz des RTF auch außerhalb des Umkreises von 100m um Stevie-Boy. Kaufe ich mir sofort, dann muss ich mich auch nicht mehr über die Dinge ärgern, die mich bei Apple nerven, aktuell vorwiegend: a) dass die ganze iTunes/iPod-Welt komplett proprietär designed ist – ich würde gerne online Musik auch außerhalb des iTunes Store kaufen – nicht weil der zu teuer ist, sondern weil es einfach manches nicht gibt, b) dass eine letzes Jahr gekaufte Airport Extreme Basistation mit extern angeschlossener Festplatte nicht für das Wireless Backup von Time Machine funktioniert, sondern man dafür gezwungen wird, eine TimeCapsule zu kaufen.

    Um fundiert über Apple zu motzen, muss man sich damit schon etwas auseinandersetzen. Und der Preis ist kein geeigneter Grund zur Beschwerde.

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    @27: Ich denke nicht, dass Apple die Software in dem Sinne subventioniert, denn wenn ich mich recht entsinne, weisen sie das Segmentergebnisse auch für bestimmte Softwarekategorien aus, die ebenfalls profitabel sind. Es ist aber sicher richtig, dass sie da weniger Ertragsdruck haben. Aber: Die gleiche Software lässt sich bei Apple einmal nur in viel, viel niedriger Auflage vertreiben, obwohl die Entwicklungskosten vermutlich auch kaum niedriger sind als bei MS und es schon eine massive Subvention wäre, sie zu gleichen Preisen anzubieten. Und eine Quersubvention durch die Hardware ist auch nicht mehr in dem Maße möglich, weil die Margen da – verglichen mit den Margen von anno tobak – auch nicht mehr soviel hergeben. Objektiv unverschämt sind allerdings die von Apple geforderten Aufpreise für RAM- und Plattenaufrüstung ab Werk.

    @28: Wo und was sind denn bitte beim Mac die Billigteile? ThinkPads sind inzwischen Lenovo, wurden und werden ebenfalls schon seit Urzeiten in China hergestellt, und jetzt ist auch noch das Unternehmen ein Chinesisches. Trotzdem – oder vielleicht sogar deswegen – sind das ganz hervorragende Geräte. Gleiches gilt für Apples und ich habe beides schon in unterschiedlichsten Ausfertigungen (IBM und Lenovo, iBooks, Powerbooks, MacBooks) in Verwendung gehabt. Bei Apple irgendwas von minderwertig zu sagen, ist haltlos. Das einfache MacBook bzw. früher iBook ist durch sein Kunststoffgehäuse nicht ganz so solide, das gilt aber in gleichem Maße für die Teile von Lenovo. Ein Mac ist nicht billig, vielleicht ist er auch teuer, aber “maßlos überteuert” ist er sicher nicht.

    Und was das an Hardware zu wenig angeht: http://www.pcworld.com/article/id,136649-page,3-c,notebooks/article.html

    @30: Wo hat Apple per Gesetz die Möglichkeit, die Märkte zu segmentieren?

    @31: Die gibt’s noch nicht, kommt aber wahrscheinlich auf der nächsten MacWorld raus. Nennt sich iGoggle und sorgt für ständige Präsenz des RTF auch außerhalb des Umkreises von 100m um Stevie-Boy. Kaufe ich mir sofort, dann muss ich mich auch nicht mehr über die Dinge ärgern, die mich bei Apple nerven, aktuell vorwiegend: a) dass die ganze iTunes/iPod-Welt komplett proprietär designed ist – ich würde gerne online Musik auch außerhalb des iTunes Store kaufen – nicht weil der zu teuer ist, sondern weil es einfach manches nicht gibt, b) dass eine letzes Jahr gekaufte Airport Extreme Basistation mit extern angeschlossener Festplatte nicht für das Wireless Backup von Time Machine funktioniert, sondern man dafür gezwungen wird, eine TimeCapsule zu kaufen.

    Um fundiert über Apple zu motzen, muss man sich damit schon etwas auseinandersetzen. Und der Preis ist kein geeigneter Grund zur Beschwerde.

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    Gerne beteilige ich mich am alten spaßigen Systemkrieg zwischen den Welten. Benutze selbst seit Anbeginn der Zeiten Macs und liebe die Kisten. Linux finde ich in Ordnung und respektiere ich, ist leider bloß hässlich anzusehen. Der Mac ist seit OSX dank Unix genauso mächtig wie ein Linux oder andere Unixe. Über Windows kann ich nur lachen. .

    Aber wer glaubt, dass Macs teurer sind, hat schlicht keine Ahnung. Es gibt den schönen Begriff “TCO” (=”Total Cost of Ownership”), also die Gesamtkosten eines Computers über seine Lebenszeit (Kauf, Installation, Wartung, Produktivität).

    Ich betone hier mal, dass die TCO von Macs im Vergleich zu den TCO von Win-Kisten deutlich _günstiger_ (jawoll!) sind. Weil sie funktionieren und man besser mit ihnen arbeiten kann nämlich.

    Aber von mir aus kauft weiter Win-PC. Mir reicht es, wenn Apples Marktanteil stabil bleibt.

  36. 36

    @Kaputnik:

    “Linux finde ich in Ordnung und respektiere ich, ist leider bloß hässlich anzusehen.”

    Na das ist ja das beste Argument überhaupt… Lol… Mir kann die Oberfläche so hässlich aussehen, wie sie will. Nur die Produktivität zählt.

    “Über Windows kann ich nur lachen.”

    Dann lache mal weiter…

  37. 37
  38. 38

    helft mir mal weiter: ich habe hier ein iphone rumliegen und möchte das verkaufen. werde ich ärger bekommen können?
    das iphone kommt aus amerika…

  39. 39

    Lionel: Backups mit Time Machine auf die externe USB-Platte an einer Airport-Extreme-Basisstation funktionieren seit Ostern, zumindest unter Leopard:

    http://www.fscklog.com/2008/03/firmware-731-80.html
    http://www.macnews.de/news/107227.html

    screne: “Nur die Produktivität zählt.”

    Eben. Die Usability von z.B. KDE* ist nunmal unter aller Sau. Featuritis schön und gut, aber eine konsistentes Interface, das auch unverkopfte Nichtinformartiker bedienen können, wäre besser. Ja, ich weiß, dass die KDE-Leute das Problem erkannt haben. Bisher sind die Erfolge leider überschaubar.

    *Über den Rest decken wir besser gleich den Mantel des Schweigens.

  40. 40

    @33: Und warum kaufst du deine Musik nicht einfach ausserhalb von iTunes? iTunes und der iPod haben mit MP3s kein Problem, und dass Musicload mit wmf oder wie diese Töpfe heißen ausschließlich ein proprietäres Format anbieten kannst du ja wohl Apple nicht vorwerfen.

  41. 41

    @33 (Lionel): Apple kann doch anscheinend mit gesetzlichen Mitteln Grauimporte verhindern. Das bedeutet, daß Arbitrage zwischen den verschiedenen nationalen Märkten ausgeschlossen wird und damit eine Segmentierung möglich wird.

  42. 42

    Hi,

    bezieht sich diese Aussage vom Grauimport um die US Iphones oder auch um die EU Iphones ? weil ich kann mir kaum vorstellen, dass man einen Riegel zwischen den EU importen machen kann.

  43. 43

    Kapier ich nicht! Als Deutscher Bürger darf ich doch mein iPhone, was ich natürlich billiger in USA kaufte und auch Zoll zahlte verkaufen? Wieso schreien die Großen immer von „Umsatzverlust“? Wenn mal T-Business DSL ausfällt darf niemand die Wi***** auf Schadensersatz verklagen – ist ja alles vertraglich geregelt.

    Ich hab satt als kleines Schwein immer nur abgezockt zu werden…

  44. 44

    @Kaputnik

    “Über Windows kann ich nur lachen.”
    Also ich muss immer ziemlich herzhaft lachen, wenn mein Musiker-Kollege wieder zähneknirschend tausende Euro in einen neuen MacPro investieren muss, weil seine neue Logic-Software (von Apple) wieder einmal mehr Power braucht, während ich meiner “Windoof”-Kiste einfach ein neues Motherboard mit Prozessor beschere (was er auch gern tun würde).

    Es gibt übrigens neben den besseren OSX-Feautures auch eine ganze Menge Dinge, die bei Windows besser gelöst sind – und nicht nur die Lauffähigkeit auf zahllosen PC-Konfigurationen. Der “Mini-Finder” zum Beispiel, der Kopieren, Löschen und Einfügen auch in Datei-Requestern ermöglicht. Die Taskbar und Flip finde ich ebenfalls besser als Expose (das man auch unter Windows installieren und ausprobieren kann). Zudem läuft Photoshop schneller bei gleicher Ausstattung – zumindest unter Vista.

    Und zur Hardware-Qualität: Da hab’ ich zuletzt im Apple-Store in London herzhaft gelacht, als sich das Macbook Pro nicht mehr öffnen ließ – ein bekanntes Verschleißproblem übrigens. Von den 6-Bit-TFTs (für Fotografen eigentlich nicht zu gebrauchen) mal ganz zu schweigen (siehe hier: http://www.pcwelt.de/start/computer/monitore/news/154486/klage_wegen_macbook_farbqualitaet/index.html)

    Vielleicht einfach mal das Steve-Jobs-Distortion-Field ausschalten …

  45. 45

    und wieder schlägt der gierige monopolist apple zu. und wieder hat apple nix aus den letzten 20 jahren firmengeschichte gelernt.

    immer, wenn apple wirklich erfolgreich war, wurden sie vorher durch den markt gezwungen, ihre gierige monopolistenhaltung aufzugeben (itunes für windows, windows-mac..). in allen anderen fällen hat der gierige monopolist nur das erlebt, was voraussagbar war: die karavane ist vorbeigezogen (mac betriebssystem, firewire, motorola prozessoren…).

    microsoft hat damals (vor 20 jahren) schon mit einem windows-betriebssystem-derivat auf intel rechnern mehr verdient, als apple mit hardware und software zusammen. trotzdem wurde die portierung des mac-betriebsystems auf intelrechnern gestoppt. weil der gierige monopolist alles für sich alleine haben wollte. und heute?

    heute bricht das itunes-monopol. in den staaten kaufen bereits mehr leute frei kopierbare mp3 bei amazon als bei apple, wo alles (wieder mal) nur im proprietären format und nur mit proprietärer software (itunes) zu haben ist. wo man (wieder mal) spezialsoftware von unliebsamen crackern braucht, um seine lieder vom iphone auf ein beliebiges laufwerk sichern zu können…

    auch das iphone lebt davon, dass es eine entwicklergemeinde für gejailbreakte geräte gibt, die sich vom gierigen monopolisten einfach nicht vorschreiben lassen will, ob es z.b. VOIP geben soll oder nicht. oder ob das utility “verbindung” nun für den nutzer sichtbar sein soll oder nicht.

    zum preis vom iphone: t-kom kann das 8GB gerät jetzt für 99 euronen verscherbeln. es sind immer noch die erstbestände mit betriebssystem 1.1.2. dieser preis kommt wohl sehr viel näher an den tatsächlichen einkaufspreis ran als die 300 euro phantasien.

  46. 46
  47. 47

    Ich habe so ein 13.512,80 Euro teures Abmahnschreiben bekommen: iphonescout.de/downloads/apple-schreiben.pdf

    Ich habe 5 Handys verkauft, die dem iPhone sehr ähnlich sind. Muß denn bei 5 verkauften Handys trotzdem von einem Streitwert von 2.000.000 Euro ausgegangen werden? Habe ich da eine Chance?

    Kann mir jemand helfen?

    Liebe Grüße
    K. Becker

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