18.5.2008

Links zwei – vier – fünf

Lehrstück über die Globalisierung

Trotz Arbeit arm

Vorsicht, schwarzhaarige Jugendliche

Arachno-Aliens

Gebäck aus Bangkok

46 Kommentare zu “Links zwei – vier – fünf”

  1. Schulzki meint: (18.5.2008 um 18:56) AntwortenReply to this comment

    Naja, also ich habe bei meiner letzten Tour mit meinen Teens gelernt, dass diese neuen merkwürdigen Schwarzhaarigen "Emos" heißen……… Schätze, dass die Bremer allerdings nicht Emos gemeint hatten.

  2. Tribble meint: (18.5.2008 um 19:11) AntwortenReply to this comment

    Die Hersteller des "Gebäcks aus Bangkok" sollte die JVA beliefern, in der Armin Meiwes einsitzt.

  3. Nordländer meint: (18.5.2008 um 19:55) AntwortenReply to this comment

    "Schwarzhaarige Jugendliche" ist eine zulässige Täterbeschreibung, ob von einem Bademeister oder einem Polizisten abgegeben. Klar, dass die taz auch dieses Tätermerkmal aus den Personenbeschreibungen eliminieren will, um Statistiken zu erschweren. Später beruft sie sich dann darauf, dass Kriminalstatistiken eine bestimmte, von einem medial unbeeinflussten Teil der Bevölkrung gelegentlich gemachte Aussage gerade nicht hergeben.

  4. Vogtraider meint: (18.5.2008 um 20:45) AntwortenReply to this comment

    @2: :-) Wirklich klasse !

  5. martin meint: (18.5.2008 um 21:20) AntwortenReply to this comment

    @3: mein gott, ihre dummheit ist erschreckend.

  6. Judas meint: (18.5.2008 um 21:28) AntwortenReply to this comment

    @5:
    Naja, Nordländer sind halt blond… mit allen Konsequenzen.

  7. Scooby meint: (18.5.2008 um 22:21) AntwortenReply to this comment

    @6:
    Soll das ein Argument sein? Das billige Vorurteil der dummen blonden Menschen … jeder Rassismus ist häßlich.

  8. Birgit meint: (18.5.2008 um 22:27) AntwortenReply to this comment

    Hört das denn gar nicht mehr auf mit dieser Globalisierung?

    Erst im Ausland gefertigtes Meiwes-Spezialgebäck, dann schonungsloses Konfrontiertwerden mit "heimlichen Einwanderern, unheimlichen Invasoren (schwarzen!!!Metapopulationen) im Herzen Europas". Da ist doch die vom Bademeister gewählte Formulierung "schwarzhaarige Jugendliche" gleich viel liebenswürdiger, man weiß gar nicht, was die Leute immer haben. Wahrscheinlich alles Bademeister-Hasser.

    "Lehrstück über die Globalisierung" und "Trotz Arbeit arm" haben mir das Lachen gründlich vergehen lassen.
    Leider ist das Thema Globalisierung viel zu komplex, um es in einem Blog gründlich besprechen zu können. Außerdem muß ich zugeben, daß ich nicht genügend darüber weiß. Aber mir macht es Angst. Es wird immer von den Chancen (ja vielleicht, aber Chancen für wen?) der Globalisierung gesprochen, die kann ich für unsere Bevölkerung nicht so wirklich erkennen – was ja nicht gegen die Globalisierung sprechen muß.

    Zu den beiden Artikeln denke ich mir folgendes:
    Leider kann ich das Handeln des leitenden Managers, so schreckliche Folgen es für die Mitarbeiter hat, ganz gut nachvollziehen. Vom Unternehmensstandpunkt aus hat er an die Situation angepasst, also "richtig", gehandelt, wie mir scheint. Für die Arbeitnehmer (also die meisten von uns), ist diese Entwicklung allerdings desaströs. Sie vernichtet immer mehr Existenzen, oft unwiderruflich.

    Sachlich wird zu dieser Entwicklung oft gesagt: Die Globalisierung verändert die Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Technik. Okay, das ist der staatsmännische Panoramablick aufs Ganze. Ich, als Ameise sozusagen, empfinde es aber eher als Vernichtung denn als Veränderung. Übersehe ich was? Bitte, widerspricht mir jemand überzeugend?!!!

  9. Michael Schöfer meint: (18.5.2008 um 22:47) AntwortenReply to this comment

    zum Bericht der Welt über die Armut in Deutschland:
    Vorsicht bei den Zahlen! Beim letzten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (2003) waren hierzulande bereits 13,5 Prozent der Einwohner arm. Die Armut dürfte seitdem kaum auf 13 Prozent gesunken sein. Bin gespannt, wenn der Bericht veröffentlicht wird, wie die Entwicklung erklärt wird.

  10. Hobbyjurist meint: (19.5.2008 um 00:43) AntwortenReply to this comment

    @ Michal Schöfer:
    wie heißt es noch: "glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast".
    Die Arbeitslosenstatistik wird ja auch nach Kräften geschönt.

  11. mez meint: (19.5.2008 um 08:10) AntwortenReply to this comment

    Arbeitnehmer schreien zwar immer: Lasst eure Produktion hier! Aber der neue Fernseher wird dann nicht bei der eigenen Firma gekauft die in Deutschland produziert – der ist ja viel zu teuer. Ne dann wird im Online Shop in Frankreich ein japanischer gekauft. Der war da nämlich billiger. Selber munter mitmachen bei der Globalisierung solange es dem eigenen Geldbeutel dient – ist ja grundsätzlich nicht verwerflich – aber rumjammern wenn Unternehmer das gleiche tun.

  12. Kand.in.Sky meint: (19.5.2008 um 09:15) AntwortenReply to this comment

    @9/Michael Schöfer
    Erklärt wird es mit dem Aufschwung der immer mehr Menschen in diesem Lande erfasst/beglückt und endlich unten angekommen ist.

    @11/mez
    ich gehe einfach mal drauf ein obwohl das hier nicht das heiseForum ist:
    Also haben die RaubKäufer/Verbraucher die Firmen dazu genötigt ihre Produktion auszulagern? Gibt es gegen diese Schmarotzer von Verbrauchern keine Gesetze?!? Schröcklich sowas!
    Wahrscheinlich musste AEG-Nürnberg auch deswegen auslagern, weil die Angestellten alle nur noch ausländische Waschmaschinen kauften. Diese Räuber! Okay, jetzt kommt eine AEG endlich auch aus dem Ausland…

    #k.

  13. mez meint: (19.5.2008 um 10:49) AntwortenReply to this comment

    @12
    Von was redest du? Ich stelle nur fest dass viele Leute gerne bereit sind die Vorteile der Globalisierung zu nutzen solange es dem eigenen Geldbeutel dient. Z.B. weil der Dollar grad so günstig ist in den USA Waren zu bestellen.

    Aber dann rumheulen wenn ein Unternehmer die Vorteile die ihm die Globalisierung bietet nutzen will.

    Beide handeln meiner Meinung nach völlig legitim. Aber deswegen rumzuheulen find ich albern.

  14. dot tilde dot meint: (19.5.2008 um 11:17) AntwortenReply to this comment

    @3 (nordländer):

    falsch. das _kann_ eine zulässige täterbeschreibung sein – wenn es denn eine tat gibt. im artikel (haben sie den vollständig gelesen?) steht:

    Man habe einer bestimmten Gang, der aber bislang nichts Konkretes nachzuweisen war, eben einen Schreck einjagen wollen.

    obenstehendes ist also hier nicht zutreffend. über verleumdungen darf jeder empört sein.

    aus dem norden der republik grüßt fragend

    .~.

  15. SvenR meint: (19.5.2008 um 11:44) AntwortenReply to this comment

    Wenn ich "Trotz Arbeit arm" lese, dann habe ich dabei ein komisches Gefühl. Natürlich weiß ich, dass es in Deutschland Menschen gibt, die wirklich arm sind.

    Wenn ich aber dann Zahlen lese, dass man als Alleinstehender mit 781 Euro netto schon als arm gilt, dann bin ich doch schon ganz schön irritiert. Für einen alleinlebenden Auszubildenden oder Studenten sind 781 Euro eine ganze Menge Geld. Ich glaube auch, dass sich ein Rentner in Nord-Hessen, Mittelfranken oder in Brandenburg mit diesem Betrag nicht unbeding "arm" vorkommen muss. Dass ein vierzigjähriger vollarbeitender Single in München mit netto 1200 Euro noch ein Problem haben kann, über die Runden zu kommen und sich mit recht "arm" fühlt, kann ich genauso nachvollziehen.

    Und dass man als Familie mit zwei Kindern mit mehr als 7178 Euro netto im Monat schon "reich" ist, finde ich auch nicht wirklich berührend. Natürlich ist das viel Geld, ich würde mir wünschen so viel zu haben, aber "reich" in meinen Augen ist eigentlich etwas anderes. Ab wann ist mann denn ein "Besserverdiener", "gehobene Mittelschicht" oder wie auch immer man das nennen mag?

    Was ich sagen will: Dieser Absolutheitsanspruch der Armuts- und auch der Reichtumsdefinition zusammen mit den genannten Zahlen finde ich bei weitem nicht so bedrohlich, wie die Autoren dies wünschen.

  16. NI821 meint: (19.5.2008 um 12:49) AntwortenReply to this comment

    @SvenR

    für einen Studenten und einen Auszubildenden ist es nur ein kurzer Lebensabschnitt wo er nur so wenig Geld zur verfügung hat.
    Für einen Langzeitarbeitslosen bzw für einen der 40Stunden in der Woche arbeitet und unter 800€ verdient ist es einfach Armut. Was für ein Leben ist es wenn du über 30jahre alt bist und nur 800€ verdienst und du weist das du keinen anderen Job mehr kriegst wo du mehr verdienen kannst. Mit den 800€ kannst die grade mal die Wohnung bezahlen und das nötigeste Essen bei Aldi kaufen.

  17. mez meint: (19.5.2008 um 12:52) AntwortenReply to this comment

    Definitionsgemäß ist der arm, dem nur ein gewiesser Prozentsatz des Durchschnittseinkommens zur Verfügung steht. Da hilft nur die radikale Lösung:

    Jedes Einkommen über 800 EUR wird vom Staat eingezogen. Dann verdient jeder genau gleichviel und es gibt keine Armut mehr.

    Wobei: Wieso eigentlich den Leuten 800 EUR lassen. Wenn jeder nur 300 EUR hat gibts definitionsgeß auch keine Armut mehr…

  18. mez meint: (19.5.2008 um 12:54) AntwortenReply to this comment

    zu 17.
    Ein m und ein ä kann ich mir grad noch leisten. Das sollte natürlich "definitionsgemäß" heißen.

  19. Ben (der Unerwünschte) meint: (19.5.2008 um 13:17) AntwortenReply to this comment

    Um mal was zum Geplärre zu sagen, die Arbeitnehmer würden ja selbst schließlich auch die Globalisierung kräftig anheizen, indem sie billigere Chinawaren kaufen. Seit 1992 gab es:

    - ca. 25% reales (!) Wirtschaftswachstum
    - ca. 7% gesunkene Nettoeinkommen (real!) der Arbeitnehmer

    Kapitalerträge und Einkünfte aus unternehmerischer Tätigkeit sind im gleichen Zeitraum explosionsartig gestiegen, aber das soll hier nicht mal das Thema sein. "Real" bedeutet übrigens, dass die Inflation schon berücksichtigt ist.

    Wenn also die Arbeitnehmer denn wirklich ach so viel von der Globalisierung profitieren würden, durch gesunkene Preise von Fernsehern und co., dann müsste deren Kaufkraft nun besser dastehen. Weil ein 10% billigerer Chinafernseher nun mal *MINUS* 10% Inflation bedeuten würde. Also, mez, du kannst nun bitte versuchen, deine wilden Theorien mit den Zahlen und Fakten in Einklang zu bringen, oder aber dir deine Geiferei gleich mal wieder ganz gemütlich in den Arsch schieben.

  20. Ben (der Unerwünschte) meint: (19.5.2008 um 13:23) AntwortenReply to this comment

    Um es noch deutlicher zu sagen: Die Löhne sinken deutlich stärker als die Preise, die Unternehmens- und Kapitaleinkünfte entwickeln sich hingegen sehr, sehr gut.

    Und trotzdem reißen Typen wie mez konträr zu allen realen Zahlen und Fakten die Fresse auf, wie doch angeblich die Arbeitnehmer sich selbst ausbooten würden. Das tun sie nachweislich nicht, denn dann müssten ihre Kaufkraft gestiegen sein, statt um 7% zu sinken.

  21. mez meint: (19.5.2008 um 13:37) AntwortenReply to this comment

    @19
    Würde der durchschnittliche Arbeitnehmer die Globalisierungsvorteile nicht nutzen, z.B. in dem er billige Elektrogeräte aus China kauft, wäre die Inflationsrate noch höher. Die Inflation wird mit Hilfe eines Warenkorbs berechnet. Innerhalb dieses Warenkorbs sind viele Dinge deutlich billiger geworden. Gerade Unterhaltungselektronik. Andere dafür deutlich teurer. Z.B. Benzin.

    Das das Nettoeinkommen real gesunken ist wird ja niemand bezweifeln. Ist ja schließlich eine gute Möglichkeit für den deutschen Arbeitnehmer wieder wettbewerbsfähiger zu werden. Hat ja funktioniert. Die Arbeitslosigkeit sinkt ja gerade.

    Im übrigen bin ich der Meinung dass die deutschen Arbeitnehmer die Möglichkeit einen Job zu haben nicht für sich gepachtet haben. Die Leute in Entwickunglungsländern sollen auch die Möglichkeit haben Geld zu verdienen.

    Wenn allerdings Firmen ins Ausland gehen und dann nicht einmal die dort gültigen Mindeststandards hinsichtlich der Arbeitsbedingungen einhalten wollen, ist das natürlich zu verurteilen.

  22. Rob! meint: (19.5.2008 um 13:40) AntwortenReply to this comment

    @19 Sie behaupten mit ihren Zahlenlediglich, dass das Nettoeinkommen gesunken ist, nicht aber, dass dies auch auf die Kaufkraft zutrifft. Zwingend ist ein entsprechender Zusammenhang aber m.E. nicht.

    im Übrigen kommt bei der Diskussion (wie leider fast immer) das Stichwort Selbstverantwortung nicht zum Vorschein. Sozialstaat heißt doch eigentlich, die grundsätzlich nicht Leistungsfähigen, also vor allem Kinder, Kranke und Alte, zu versorgen, nicht aber für jeden einzuspringen, der kein eigenes Einkommen hat. (Fast) Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und Bildung ist der Schlüssel zu allem. Angesichts der quasi kostenfreien Bibliotheken und des Internets sollte es doch nicht so schwer fallen, sich den Veränderungen anzupassen.

    Und wer hier seinen Job bei BALDA verliert, der kann sich doch mit seinen Ex-Kollegen zusammentun, in China Handyschalen produzieren lassen und diese nach Europa importieren. Mit diesem Geschäft müsste(n) er (sie) sich ja schließlich auskennen. Den Rest kann man ja lernen.

  23. mez meint: (19.5.2008 um 13:48) AntwortenReply to this comment

    "Und wer hier seinen Job bei BALDA verliert, der kann sich doch mit seinen Ex-Kollegen zusammentun, in China Handyschalen produzieren lassen und diese nach Europa importieren."
    @22

    Das würde aber bedeuten ein Risiko einzugehen. Dazu ist der durchschnittliche Deutsche aber nicht bereit. Der ist gerne Vollkasko versichert…

    Im übrigen ist so etwas hierzulande sowieso nur für Hartgesottene. Zumindest ist das meine persönliche Erfahrung. Wer sich selbständig machen will wird erstmal für bekloppt erklärt. Dann – in den ersten Jahren wenns noch nicht so gut läuft und er privat Abstriche machen muss wird er ausgelacht – schau mal, der Trottel in seinem 12 Jahre alten Golf…

    Und wenn er sich dann berappelt hat und ordentlich Geld verdient schlägt ihm nur noch der blanke Neid entgegen.

  24. Ben (der Unerwünschte) meint: (19.5.2008 um 14:09) AntwortenReply to this comment

    > @19 Sie behaupten mit ihren Zahlenlediglich, dass das
    > Nettoeinkommen gesunken ist, nicht aber, dass dies auch
    > auf die Kaufkraft zutrifft.

    Tja, wenn Sie denn mal gelesen hätten, hätten sie feststellen können, dass ich vom Nettorealeinkommen rede. Da sind Inflationseffekte berücksichtigt. Passiert ist folgendes: Die Nettolöhne sind (nominal) gestiegen, dies konnte aber die weit höhere Inflation nicht ausgleichen. Diese Nebelkerze können Sie also gleich wieder mal vergessen, entgegen Ihrer Aussage habe ich die Kaufkraft selbstverständlich berücksichtigt.

    Ihr übriges Geseier ist angesichts der Fakten genauso lächerlich: Wer nur seine Arbeitskraft anzubieten hat, dem ist seit 1992 trotz eines Gesamtwachstums von 25% das Gehalt geschrumpft. Dies unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Wachstum durch Menschen erarbeitet wird. Wer Kapital besitzt kann in der Tat ganz tolle Geschäfte machen, aber die Tatsache ist nun mal, dass die Mehrheit in diesem Land kein oder zu wenig Kapital besitzt.

  25. Snafu meint: (19.5.2008 um 14:49) AntwortenReply to this comment

    @mez

    Gibt es eigentlich eine Firmendatenbank in der (alle|viele) deutsche Firmen aufgelistet sind. Zusammen mit dem Produktionsland könnte man dadurch ja einmal eine Kaufentscheidung fällen, die dem deutschen Arbeitnehmer auch hilft. Denn ich kann mich ja heutzutage nicht mehr auf den Firmennamen verlassen. Selbst alteingesessene Firmen wie Metabo, AEG oder (teilweise) Bosch produzieren heutzutage doch im Ausland.

    Vielleicht würde das auch "Made in Germany" mal wieder aufwerten.

  26. Ben (der Unerwünschte) meint: (19.5.2008 um 14:55) AntwortenReply to this comment

    > Im übrigen bin ich der Meinung dass die deutschen Arbeitnehmer
    > die Möglichkeit einen Job zu haben nicht für sich gepachtet
    > haben. Die Leute in Entwickunglungsländern sollen auch die
    > Möglichkeit haben Geld zu verdienen.

    Wie süß, Sie sind ja ein echter Entwicklungshelfer. Ja, bei 7% niedrigeren Nettoreallöhnen bei 25% höherer Wirtschaftsleistung, da ist die Differenz natürlich fett an die Arbeitnehmer in Fernost gegangen. Glauben Sie eigentlich an den Mist, den Sie hier verzapfen? Ist es Ihnen gar nicht peinlich, gegen so offensichtliche Zahlen anzulügen?

  27. Ben (der Unerwünschte) meint: (19.5.2008 um 15:01) AntwortenReply to this comment

    >> “Und wer hier seinen Job bei BALDA verliert, der kann sich
    >> doch mit seinen Ex-Kollegen zusammentun, in China
    >> Handyschalen produzieren lassen und diese nach Europa
    >> importieren.”
    > @22
    >
    > Das würde aber bedeuten ein Risiko einzugehen. Dazu ist der
    > durchschnittliche Deutsche aber nicht bereit. Der ist gerne
    > Vollkasko versichert…

    Der durchschnittliche Deutsche verfügt über kein ausreichendes Eigenkapital, kriegt von überängstlichen Banken keinen Kredit, und muss sich dann noch von Leuten wie Ihnen von der Seite anpupsen lassen, er sei nicht risikobereit.

    Aber wer mit dem goldenen Löffel im Arsch geboren ist, kann sich so etwas vermutlich nicht vorstellen. Bleiben Sie mal schön bei Ihrem einfachen Welt-BILD.

  28. R.A. meint: (19.5.2008 um 16:22) AntwortenReply to this comment

    @19, Ben:
    > – ca. 7% gesunkene Nettoeinkommen (real!)
    > der Arbeitnehmer
    Für den Vergleich mit dem Wirtschaftswachstum ist aber das BRUTTOeinkommen relevant.

    Und das hat sich deutlich besser entwickelt.

    Wenn nun aber der Staat aus mehr Brutto weniger Netto macht, ist das ein spezielles Problem …

  29. R.A. meint: (19.5.2008 um 16:27) AntwortenReply to this comment

    Was den "Armutsbericht" betrifft:
    Ich halte es für eine Frechheit, wenn der Minister per BILD schon seine politische Interpretation übermittelt, während der Bericht selber noch geheim ist und die Zahlen und Details nicht geprüft werden können.

    Und es ist ein (leider übliches) Armutszeugnis für die deutschen Medien, daß über diese Ministerpräsentation und die Reaktionen darauf groß berichtet wird OHNE darauf hinzuweisen, daß eigentlich noch keiner weiß, was eigentlich Sachstand ist.

    Übrigens der Sachstand von 2005 – obwohl so getan wird, als ginge es um die aktuelle Situation.

  30. Ben (der Unerwünschte) meint: (19.5.2008 um 16:51) AntwortenReply to this comment

    > Für den Vergleich mit dem Wirtschaftswachstum
    > ist aber das BRUTTOeinkommen relevant.
    >
    > Und das hat sich deutlich besser entwickelt.

    Ach ja? Deutlich? Was ist denn "deutlich", ihres Erachtens nach? Wohlgemerkt, ein Bruttoplus von 25% würde bedeuten, dass die Arbeitseinkommen nur exakt genau so stark gestiegen wären, wie der Rest der Wirtschaft. Das war dann schon mal nicht der Fall. Was also ist deutlich, Ihres Erachtens? Auf DIE Antwort bin ich gespannt.

    >
    > Wenn nun aber der Staat aus mehr Brutto weniger
    > Netto macht, ist das ein spezielles Problem …

    Nee, nee, mein Guter, so einfach nicht! Da hätte ich gerne mal die Gegenrechnung, wer denn das mehr vom Brutto einbehaltene erhält. Wenn der Staat nämlich Beispielsweise den Arbeitnehmern 10% mehr Steuern und Abgaben aufbürdet, den Unternehmen im Gegenzug aber aus den Mehreinnahmen eine Entlastung zukommen lässt, dann ist das glasklare Lohnpolitik. Also, wo ist das Geld? Frisst der Staat es? Hmmm, die Steuer- und Abgabenquote an der Wirtschaftsleistung ist laut Financial Times Deutschland weitgehend konstant geblieben.

    Die Arbeitslosen durften miterleben, wie mit Hartz IV die deutsche Arbeitslosenhilfe komplett eingedampft wurde. Die haben nicht mehr bekommen, sondern die Leistungen wurden gekürzt. Die Arbeitnehmer haben ebenfalls nicht mehr bekommen, sondern weniger. Also, wo ist das Geld?

  31. corax meint: (19.5.2008 um 17:42) AntwortenReply to this comment

    @R.A. / Ben

    Schauen wir doch mal was der<a href="http://www.bundestag.de/wissen/analysen/2005/2005_06_27a.pdf&quot; rel="nofollow">Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages</a> dazu schreibt.
    Hab ich grade beim Spiegelfechter in den Kommentaren gefunden.
    (Kommentat #3 tar)

  32. mez meint: (19.5.2008 um 18:43) AntwortenReply to this comment

    @27
    Tut mir leid dass ich deinem Klischee nicht entspreche, aber meine Eltern gehörten mit 4 Kindern und einem Arbeitereinkommen zu den definitionsgemäß "Armen". Was ich im übrigen als Beleidigung empfinde und weshalb mich der Armutsbegriff der Bundesregierung ärgert. Wir hatten keinen Fernseher (zum Glück aus heutiger Sicht) und in Urlaub sind wir sowieso nie gefahren. Aber arm waren wir definitv nicht. Arm ist für mich jemand der kein Dach über dem Kopf hat oder seine Familie nicht von seinem Einkommen ernähren kann. Leute die sich als arm empfinden weil sie nicht zum Urlaub einmal im Jahr nach Malle fliegen können sind in meinen Augen Jammerlappen und haben keine Ahnung was Armut heißt. Arm ist auch nicht jemand der meint weil er mal irgendwann Bäcker gelernt hat kann er jetzt auf seinem Hintern sitzen und warten bis in seinem Dorf jemand eine Bäckerei aufmacht und ihm das Arbeitsamt dort einen Job vermittelt. Der ist mit Verlaub ein Arsch.

  33. Ben (der Unerwünschte) meint: (19.5.2008 um 23:12) AntwortenReply to this comment

    @mez:

    Achso, sorry, dann habe ich mich geirrt (zumindest für den Fall, dass du hier nicht schlicht und einfach lügst, was ich absolut für möglich halte). Dann gehörst du der fast genauso netten Gruppe "Meinungsstark, kleinbürgerlich, faktenresistent, reaktionär" an. Auch in Ordnung.

    Ein paar Sachen seien Leuten wie dir allerdings mal gehörig ins Stammbuch geschrieben:

    1.) Es geht nicht um den Urlaub auf Malle, auch wenn Leute wie du das immer wieder gerne giftspritzend behaupten. Sehr wohl aber darum, dass nach mittlerweile überall *FAKTISCH* weitgehend abgeschaffter Lernmittelfreiheit Schulbücher und Klassenfahrten der Kinder ein Problem werden. Das war nämlich bei *DIR* noch kein Problem!

    2.) Es geht ebenfalls darum, dass die Gesundheit und Ernährungslage der armen Familien mit Kindern ein Problem wird.

    3.) Es geht darum, dass sich arme Leute dank Studiengebühren und nachweisbar drastisch verschlechterter Studienbedingungen inklusive der Bafög-Regelungen sich ein Studium schlicht und einfach nicht mehr leisten können. Das ging mal, zu Deiner Zeit! (Na gut, vermutlich behauptest du als nächstes, du wärst entweder 20 oder 80 Jahre alt, aber egal.)

    4.) Es geht auch darum, dass genau das von dir zitierte "oder seine Familie nicht von seinem Einkommen ernähren kann" mittlerweile nachweisbar verdammt oft zutrifft, und Leute staatliche Beihilfen brauchen, um es doch zu können.

    Übrigens, wenn du hier die Fresse so aufreißt, von wegen dem gelernten Bäcker, der sich nicht aufraffen täte: Eines ist schon mal klar, nämlich dass er dank ultra-restriktiver Handwerksordnungen, die gerade von CDU und FDP massiv verteidigt werden, sich eben nicht mal eben rasch einen Eimer Farbe schnappen, und als Maler selbstständig machen kann. Oder als jemand, der Computer repariert (1995 ging das noch, dank CDU/FDP jetzt nicht mehr). Oder Fahrräder. Und so weiter, und so fort. Da kommen im Normalfall AUSSCHLIESSLICH Umzüge in Frage, um woanders einen Job zu kriegen. Umzüge, die letztendlich ein Heidengeld kosten, welches der Arbeitslose tendenziell NICHT hat. Das heißt dann noch lange nicht, dass der Job dann auch gehalten werden kann, oder das Angebot seriös war, weil immer mehr angebliche Arbeitgeber einfach nur exploiten und bescheißen.

    Aber egal, gerade aufgrund der Tatsache, wie du hier einerseits vom Leder ziehst, über deine ach so arme Kindheit (Wann denn? 1930?), andererseits aber Basisfakten ignorierst, die jeder kennt, der mit wenig Geld aufgewachsen ist (z.B. dass eine Firmengründung mangels Kapital nahezu unmöglich drin ist!), gehe ich ohnehin davon aus, dass du schlicht und einfach lügst.

  34. Ben (der Unerwünschte) meint: (19.5.2008 um 23:53) AntwortenReply to this comment

    Ach ja, und um Typen wie dir auch mal zu sagen, was erforderlich wäre, aber eben nicht getan wird.

    Wenn man den armen Familien das Geld nicht geben will, aus der vielleicht berechtigten Sorge, dass irgendwelche Asi-Eltern das sinnlos verballern, dann ist das in Ordnung. Warum aber bitte wird für die Kinder nichts getan:

    - ECHTE Lehrmittelfreiheit, auch bei Klassenfahrten.
    - Kostenlose Kindergartenplätze, bei entwicklungsschwächeren Kindern verpflichtend!
    - Ganztagsschulen mit kostenloser Schulspeisung.
    - Kostenlose medizinische Versorgung für Kinder.
    - Und, sorry: Solange die Kinder nicht untergebracht
    . sind, ist Eltern sein ein Job. Punkt!

    Und warum macht man es bei den Studenten und Arbeitslosen nicht mal mit Fördern?

    - Studium und jegliche Weiterbildung fördern mit an strenge Leistungskontrollen gebundenem, WIRKLICH ausreichendem Bafög. Und zwar in Form eines minimalen Taschengeldes (50 bis 100 Euro), WIRKLICH verfügbaren freien Lehrmitteln, einer Unterkunft und von gesponsertem (Mensa-)Essen. Rückzahlung von Bafög und Gebühren NACH dem Studium/der Weiterbildung, und auch nur ab einem soliden Nettoeinkommen.

    - Arbeitslosen werden Fahrtwege bis zu vier Stunden zugemutet, dafür haben Sie im Gegenzug aber das Recht (und die Pflicht!) auf entweder einen solide bezahlten Job (Stichwort moderater Mindestlohn!), oder aber stattlich finanzierte Weiterbildungen, bis sie ausreichend qualifiziert sind! Wenn das bedeutet, dass der erfolglose Hauptschulabbrecher 10 Jahre nachlernen muss, dann ist das eben so, Punkt.

    - Ich bin es satt, dass Ämter teilweise (wie sich im nachhinein herausstellt) ungerechtfertigten Terror gegen Arbeitslose machen, wohl wissend, dass viele sich nicht wehren können. Die Erfolgsquoten von 50% vor Gericht sind hammerhart, da in Deutschland normalerweise ganz außerordentlich behördenfreundlich geurteilt wird. Deswegen als last Resort: Egal wie scheiße sich jemand (angeblich!) anstellt (vielleicht hat ja auch nur das Amt mal wieder Unterlagen verschlampt), Sachleistungen in Form einer privaten, minimalen Unterkunft, medizinischer Versorgung und Lebensmitteln müssen IMMER drin sein.

    Wenn jemand wirklich der allerletzte Penner und Arsch ist, ok, kürzt ihm die Mietzuschüsse auf null, und gebt ihm eine kommunale Mini-Wohnung von 12 Quadratmeter oder so. Und gebt solchen Leuten meinetwegen auch kein Geld, aber Lebensmittel müssen IMMER drin sein.

    So, *DAS* wären mal die absoluten Basics, auf die Reaktionäre natürlich keine Lust haben, weil sie genau wissen, dass ihr propagiertes Weltbild in Wirklichkeit ein verlogener Haufen Scheiße ist. Ja, es gibt die Penner, Schmarotzer und die Asis, aber von vier Millionen Leuten ohne Job gehören mal minestens drei Millionen NICHT dazu, und denen geht es vollkommen ungerechtfertigt richtig mies, während Leute wie du schadenfroh johlend und Beifall klatschend daneben stehen.

    Was ich vorschlage, ist fair. Es ist letztlich die Drohung an die sicherlich auch vorhandenen Asis "Wenn du dich daneben benimmst, kannst Du tiefer fallen, als dies heutzutage im DURCHSCHNITT der Fall ist", kombiniert mit zwei Angeboten, nämlich "Erstens: Wir lassen dich NIEMALS ganz fallen (weswegen es für uns auch keinen Sinn macht, dich mit Scheinmaßnahmen zu schikanieren)" und "Zweitens: Du kriegst von uns entweder Weiterbildung oder einen Job, beschäftigungslos wirst du jedenfalls nicht sein".

  35. F.R. (Psycho-Blog) meint: (20.5.2008 um 09:24) AntwortenReply to this comment

    Die Meldung zu den "Arachno-Aliens" verleitet mich zu der Frage, ob nicht jemand aus NRW Lust hat, mal im Juli ein Bloggertreffen in der Umgebung der Essener Isenburg zu organisieren 8)

    http://www.psycho-blog.net/a01040.htm

  36. R.A. meint: (20.5.2008 um 11:03) AntwortenReply to this comment

    @30, Ben:
    > Was ist denn “deutlich”
    Wenn das Netto um 7% abnimmt, das Brutto aber zunimmt, dann wäre das schon deutlich.
    Wobei ich jetzt nicht weiß, woher Ihre Zahlen von 1992 bis heute kommen. Da müßten normalerweise auch die Bruttoangaben dabei sein.

    > Da hätte ich gerne mal die Gegenrechnung,
    > wer denn das mehr vom Brutto einbehaltene
    > erhält.
    Das ist für diese Diskussion ziemlich irrelevant.
    Erst einmal behält der Staat dieses Geld ein, und kehrt damit eine positive Entwicklung ins Negative. Die Tarifparteien sind dafür nicht verantwortlich.
    Was der Staat dann mit dem Geld macht, ob er es irgendwelchen Gruppen schenkt, eingräbt oder den Bundestag vergoldet – völlig andere Baustelle.

    > die Steuer- und Abgabenquote …
    … wird in Deutschland amtlich falsch berechnet und ist daher wenig für Argumente brauchbar.

    > Die haben nicht mehr bekommen, sondern
    > die Leistungen wurden gekürzt.
    Das ist so pauschal falsch.
    Einige Leistungen wurden gekürzt, andere wurden erhöht. Unterm Strich werden nach Hartz IV einige Milliarden mehr ausgezahlt als vorher.
    Thematisiert werden natürlich nur die Fälle, wo jemand weniger bekommt – wer mehr bekommt, schweigt stille.

  37. Ben (der Unerwünschte) meint: (20.5.2008 um 13:54) AntwortenReply to this comment

    R.A.:

    Viel Drumherumgerede Ihrerseits, nebenbei nachweisbar falsch (die Leistungen für frühere Sozial- und Arbeitslosenhilfeempfänger sind mit Hartz IV zurückgegangen), aber bezeichnend ist Ihre Weigerung, die Frage zu beantworten, wo das Geld hin ist.

    Ihre Weigerung, solche Tatsachen, wie eine staatliche Umverteilung von Arbeitnehmereinkünften in Unternehmenshände zu thematisieren, spricht ebenfalls Bände.

    Ebenfalls bezeichnend, dass die angeblich ach so "gefälschten" Zahlen zur Staatsquote nun einmal dennoch keine Steigerung erkennen lassen. Selbst wenn die Datenerhebung verfälscht wäre, einen Trend müsste sie dennoch zeigen, außer man ändert jedes Jahr die Berechnungsmethode.

    Aber wie gesagt, am bezeichnendsten ist Ihre Weigerung, die Frage zu beantworten, wo das Geld hin ist.

    Leute wie Sie diskutieren halt nicht, sie lügen und ignorieren offene Zahlen, wenn es sein muss.

  38. R.A. meint: (20.5.2008 um 14:41) AntwortenReply to this comment

    @38, Ben:
    > Viel Drumherumgerede Ihrerseits, …
    Sagt wer? Der Ben, der hier ellenlange Zinnober schreibt, der mit Thema kaum ansatzweise zu tun hat? Oh Mann!

    > nebenbei nachweisbar falsch
    Dann weisen Sie es nach.
    Nach HartzIV-Einführung war in allen Zeitungen zu lesen, daß es eben nicht zu den erwarteten Einsparungen kam, sondern im Gegenteil Milliarden mehr ausgeschüttet wurden.

    > aber bezeichnend ist Ihre Weigerung, die
    > Frage zu beantworten, wo das Geld hin ist.
    Die Weigerung ist berechtigt, weil Sie damit nur vom Thema ablenken – das hatte ich erläutert.

  39. Ben (der Unerwünschte) meint: (20.5.2008 um 16:23) AntwortenReply to this comment

    R.A.:

    >> nebenbei nachweisbar falsch
    > Dann weisen Sie es nach.

    Ihnen gegenüber? Mal ehrlich, was würde das ändern? Wenn Sie zu dumm oder zu faul sind, um ihre falschen, ideologiegeprägten Vorurteile zu überprüfen… nein danke, ich winke ab. Sie sinds menschlich nicht wert. :-)

    >
    >> aber bezeichnend ist Ihre Weigerung, die
    >> Frage zu beantworten, wo das Geld hin ist.
    > Die Weigerung ist berechtigt, weil Sie damit nur vom Thema
    > ablenken – das hatte ich erläutert.

    Auch wenn es lern- und beratungsresistente Ideologen wie Sie nicht einsehen wollen: Der Staat hat mit seinen Steueränderungen faktisch Tarifpolitik zum Nachteil der Arbeitnehmer und zum Vorteil der Kapitalbesitzer und Firmen betrieben. Das ist nicht von selbst, sondern durch massives Lobbying passiert, und ein Kernpunkt der ganzen Angelegenheit.

    Es ist für die faktische Lage weitgehend irrelevant, ob das Ergebnis, nämlich -7% Netto bei Arbeitnehmern, nun durch entsprechende Tarifpolitik der Unternehmen oder "über Bande" durch Beeinflussung der Politik zustande gekommen ist. Es ist im Ergebnis vollkommen egal, ob Unternehmen nun die Gehälter um 7% kürzen, oder ob stattdessen neoliberal beeinflusste Politiker 7% mehr von den Löhnen einziehen lassen, und diese dann den Unternehmen als Steuererleichterungen zurückzahlen.

    Das sind alles Selbstverständlichkeiten, die ich nun nicht weiter mit Ihnen diskutieren werde. Ich habe Besseres zu tun, als in dieser Sache meine Zeit mit Ihnen zu verschwenden. Alles, was nicht Ihrer Ideologie entspricht, ist bekannterweise irrelevant.

  40. SvenR meint: (20.5.2008 um 17:38) AntwortenReply to this comment

    @ Ben (der Unerwünschte) #40 u. a.:

    Was ist denn mit Ihnen los? Jemand der anderer Meinung ist als Sie ist "menschlich nicht wert", "lern- und beratungsresistent", "dumm oder zu faul" und hat "ideologiegeprägte Vorurteile"?

    Ja doch, Ihre Argumentation muss richtig sein, so fachlich und fundiert wie sie vorgetragen wird.

  41. Ben (der Unerwünschte) meint: (20.5.2008 um 18:30) AntwortenReply to this comment

    @SvenR:

    Geh doch heulen, wenn es dir nicht passt. :-)

    Was soll ich meine Zeit mit Leuten verschwenden, deren "Gegenargumente" auf klar vorliegende Zahlen und Fakten aus zwei Mustern bestehen, nämlich "Die Zahlen sind nicht relevant!!!1!eins!!elf!!" und "Die Zahlen sind gefälscht!!!".

    Ja, solche Leute sind faul, dumm und ideologisch verbohrt. Leute wie Sie Du können die Sachargumente nicht ertragen, und wollen auf meinen deftigen Ton ablenken, als ob ich keinerlei Fakten gebracht hätte, aber so einfach ist es halt nicht. Die Fakten bleiben bestehen:

    Es ist für die faktische Lage weitgehend irrelevant, ob das Ergebnis, nämlich -7% Netto bei Arbeitnehmern, nun durch entsprechende Tarifpolitik der Unternehmen oder "über Bande" durch Beeinflussung der Politik zustande gekommen ist. Es ist im Ergebnis vollkommen egal, ob Unternehmen nun die Gehälter um 7% kürzen, oder ob stattdessen neoliberal beeinflusste Politiker 7% mehr von den Löhnen einziehen lassen, und diese dann den Unternehmen als Steuererleichterungen zurückzahlen.

    Typen wie Du haben halt aus Faulheit, Dummheit und ideologischer Verblendung keinen Bock auf diese Zahlendebatte. Da werde ich meine Zeit nicht übermäßig vergeuden, sorry, dafür ist Deinesgleichen ein paar Größenordnungen zu unwichtig. Und jetzt kannst du ja wieder rumheulen und mit dem Fuß aufstampfen, wenn es dir nicht passt. :-)

  42. Udo Vetter meint: (20.5.2008 um 18:34) AntwortenReply to this comment

    Gab's für einige der Streithähne hier nicht schon während meines Urlaubs einen Ordnungsruf?

    Löscht doch einfach die persönlichen Anfeindungen, bevor ihr "Kommentieren" klickt.

    Danke.

  43. SvenR meint: (20.5.2008 um 20:12) AntwortenReply to this comment

    @ Ben (der Unerwünschte) #42:

    Ja, ne, is' klar, man verwendet seine Zeit auch viel besser mit dem Beschimpfen desjenigen, der anderer Meinung ist. Oder – noch besser – desjenigen, der fragt, warum Sie den Andersmeinenden beschimpfen.

    Sie wollen scheinbar keine sachliche Auseinandersetzung, dann lassen wir es halt.

  44. Ben (der Unerwünschte) meint: (20.5.2008 um 21:07) AntwortenReply to this comment

    @SvenR:

    Es gibt einen Unterschied zwischen "Sachliche Auseinandersetzung wollen" und "Wenn die Sache aufgrund totaler Ignoranz der neoliberalen Gegenseite sinnlos ist, es sein lassen, diesen Fakt aber auch mal klar benennen". Letzteres mache ich hier, lasse mir den schwarzen Peter aber nicht zuschieben. Zur Sache liegt das hier auf dem Tisch:

    Es ist für die faktische Lage weitgehend irrelevant, ob das Ergebnis, nämlich -7% Netto bei Arbeitnehmern, nun durch entsprechende Tarifpolitik der Unternehmen oder "über Bande" durch Beeinflussung der Politik zustande gekommen ist. Es ist im Ergebnis vollkommen egal, ob Unternehmen nun die Gehälter um 7% kürzen, oder ob stattdessen neoliberal beeinflusste Politiker 7% mehr von den Löhnen einziehen lassen, und diese dann den Unternehmen als Steuererleichterungen zurückzahlen.

    Haben Sie dazu irgendwas zu sagen, außer "Das ist irrelevant", "Das lenkt vom Thema ab", "die Zahlen stimmen eh nicht" oder "dein Diskussionsstil ist unanständig"? Irgend etwas? Wenn nicht, dann war's das mit der Sachdiskussion. Nur sparen Sie sich doch bitte Ihre tüchtig hervorgepressten, heiß kullernden Krokodilstränchen, und mir meine Zeit. Danke.

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