Neues Leben
Der Vorwurf lautete: illegaler Aufenthalt.
Ich nahm hierzu Stellung:
Meine Mandantin streitet nicht ab, illegal eingereist zu sein. Jedoch ist sie selbst eher Opfer als Täterin. Meine Mandantin verfügt über praktisch keine Schulbildung. Eine Schlepperorganisation hat ihr in Deutschland das „goldene Leben“ versprochen. Meine Mandantin konnte sich nur mit Hilfe ihres neuen Lebenspartners, der deutscher Staatsbürger ist, vor einem Abgleiten in die Prostitution bewahren. Meine Mandantin hat große Angst, dass man ihr gegenüber ausgesprochene Drohungen wahr macht.
Wegen des gemeinsamen Kindes hat meine Mandantin nun einen vorläufigen Aufenthaltstitel erhalten, wie in der Akte vermerkt. Meine Mandantin hat nun möglicherweise die Chance, ein geordnetes Leben zu führen.
Ich rege vor diesem Hintergrund an, das Ermittlungsverfahren nach § 153 StPO einzustellen.
Die Staatsanwaltschaft antwortet:
Das Ermittlungsverfahren habe ich gemäß § 153 Abs. 1 der Strafprozessordnung mit Zustimmung des zuständigen Amtsgerichts eingestellt.
Eine Entscheidung mit Augenmaß. Das freut mich für meine Auftraggeberin. Ihrem neuen Leben dürfte damit nichts mehr im Wege stehen.
Ich rate mal: Es war nicht in Bayern?
@1 Offensichtlich nicht.
Immer die "armen Opfer", die gegen ihren Willen von Schlepperbanden nach Deutschland verschleppt werden – Ich kann es bald nicht mehr hören!!
Mit freundlichen Grüßen
Günter Frhr.v.Gravenreuth
…kann man FvGr neicht der einfachheit mal abschieben (z.B. nach China) ? Ich bin mir Sicher, aufgrund seiner "besonderen" Qualifikationen findet er dort sicherlich ein Betätigungsgebiet, mit dem er den dort lebenden Chinesen auf der Suche nach dem Recht behilflich sein kann.
… er nervt einfach nur.
Ich dachte Sie seien im Knast, Herr Freiherr?
…und hoffendlich gibt es dort kein Einfurverbot für derartige Fälle. :-)
@2: Dringliche Empfehlung: Ohren zuhalten! :)
@3 Dafür dürfte es keine Rechtsgrundlage geben.
@ 2: Immer die “armen Opfer”, die gegen ihren Willen von Schlepperbanden nach Deutschland verschleppt werden
Jawollja! Das schreit geradezu nach einer Strafanzeige gegen die StA wegen Strafvereitelung und das Gericht wegen Rechtsbeugung.
@5 Karl Robertsen
Warscheinlich erst nach dem nächsten Prozess im August….. Mal abwarten wie lange dann Ruhe ist.
OT: @Frank K.: Ihr Deutschunterricht war nicht nur kostenlos, sondern leider auch umsonst…
@ 11: Sie als mein Deutschlehrer müssen das ja wissen. :-P
Aber nichts deso trotz, wenn Sie keine Inhalte erkennen können, dann sei es Ihnen zumindest gegönnt, dass Sie nach den Orthographichen Fehlern suchen. Auch so kommt man zu Lebensinhalten.
In diesem Sinne schöne Grüße aus dem sonnigen Rösrath
Schade das es hier in den Kommentaren manchmal nur auf ein gegenseitiges Beschimpfen hinausläuft. Kleine Fehler können jedem mal passieren und disqualifizieren ja nicht gleich eine Person oder deren Diskussionsbeitrag.
Ansonsten: Glückwunsch zu diesem Ergebnis Herr Vetter. Wenn man auf die einzelnen Personen sieht sehen die Statistiken über illegalisierte Aufenthalte in Deutschland gleich ganz anders aus.
@ 2 (Günter Frhr.v.Gravenreuth): "Immer die “armen Opfer”, die gegen ihren Willen von Schlepperbanden nach Deutschland verschleppt werden – Ich kann es bald nicht mehr hören!!"
Es soll ja auch Schlepperbanden geben, die arme Menschen gegen ihren Willen aus Deutschland verschleppen, so etwa die USA ;-)
@2
In diesem Fall stimme ich dem Freiherren sogar halbwegs zu.
Ich kann zwar die Entscheidung, das Verfahren einzustellen, unter den gegebenen Umständen verstehen aber es ist in meinen Augen eine Frechheit, dass die Frau sich auch noch als Opfer hinzustellen traut – eher ein Fall von Glück gehabt.
Wer sich mit mafiösen Organisationen einlässt, der darf später nicht jammern, wenn es nicht so sonnig aussieht, wie vorher versprochen. Ob sie Schulbildung hat oder nicht spielt dabei keine Rolle, was die Mafia ist, sollte sie schon wissen – zumal die Schelpperbanden in der Regel ja noch in anderen Bereichen tätig sind und als organisierte Kriminalität auch in der dritten Welt bekannt sind.
Davon mal ganz abgeshen bedeutet die Unterstützung solcher Banden auch die Stärkung der Kriminalität in Deutschland. Diese ach so armen Illegalen kaufen sich letztlich ihre Einrisse auf dem Rücken der Opfer dieser Banden auch in Deutschland.
Glückwunsch, Herr Vetter! Da kann man sich mitfreuen.
@Günter Frhr.v.Gravenreuth,
Sie spielen auf das handfeste wirtschaftliche Interesse an, das die Frau dazu getrieben hat, sich an die Schleuser zu wenden. Darüber kann man durchaus diskutieren. Indiskutabel sind jedoch die Machenschaften der Schleuser, die ihren Opfern Milch und Honig versprechen und sie dann zur Prostitution zwingen. Nicht jeder Wirtschaftsflüchtling ist im Rotlichtviertel zu Hause. Viele möchten dort nie heimisch werden.
Wenn Sie in der eigenen Familiengeschichte kramen (die ich nicht kenne), ist es wahrscheinlich, dass sich irgendwann der eine oder andere entfernte Verwandte von Ihnen auf den Weg in die Vereinigten Staaten gemacht hat, sei es als politischer Flüchtling im 19. Jahrhundert, als Hunger leidender Wirtschaftflüchtling im 19. oder frühen 20. Jahrhundert oder gar als rassistisch/religiös/politisch Verfolgter in den 30er oder 40er Jahren. Falls das so ist, werden Sie froh sein, dass Ihre Verwandten nicht zur Prostitution gezwungen wurden und bei allen Restriktionen, die es auch in den USA immer wieder gab, den Schutz eines humanen Rechtsstaates genießen konnten. In meiner Familie war das jedenfalls so, und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass auch ihr Gastland von der Einwanderung profitiert hat.
Das war wohl der Fall, wo U.V. mit der Bahn fahren musste?
Auch wenn das Ergebnis sicherlich in Ordnung geht, muss ich trotzdem daran denken, dass die Menschen, die hier keine Kinder haben, rechtlos abgeschoben werden können.
btw: Was ist denn so verwerflich, wenn man aus wirtschaftlichen Gründen flüchtet? Wo ist der Unterschied zur (staatlichen) Verfolgung? Gerade in Afrika sterben so viele Menschen durch Hunger und aus sonstigen wirtschaftlichen Gründen, soll das dann ein geringerer Grund sein?
Außerdem sind es doch auch die europäischen Staaten gewesen und zum Teil immer noch, die die Wirtschaft in den Schwellen- und Entwicklungsländer absichtlich blockieren in ihrer wirtschaftlichen Entfaltung und somit auch im Aufbau einer vernünftigen Staatlichkeit. Von daher finde ich die Angst vor Wirtschaftsflüchtlingen irrational und unehrlich.
Gibt es einen sachlichen Grund, Sätze wiederholt mit „Meine Mandatin“ anzufangen anstatt auch einfach mal „Sie“ zu beginnen?
Selbst wenn man der Frau in ihrem Heimatland das blaue vom Himmel heruntergelogen hat: Dass sie illegal einreist hat sie vermutlich gewusst. Immerhin dürfen solche Leute für die Schlepperbanden ordentlich zahlen. Sei es ein gewisser Betrag im voraus oder die Zusage, dass man das Geld ihm Zielland "abarbeiten" könne (Was dann nicht selten unter unmenschlichen Bedingungen durch den Zwang zur Prostitution erfolgt).
Und sofern sie gewusst hat, dass sie illegal einreist, ist sie auch Täterin. Da ist sie dann selber schuld, wenn sie doch abgeschoben wird. Wobei ich ihr für den Versuch keinen Vorwurf machen würde, wer weiß, wie ich in ihrer Situation gehandelt hätte. Vielleicht hätte ich auch versucht, nach Europa zu kommen…
Ich entschuldige mich für das Juristendeutsch.
nun gönnt dem sog. Freiherrn doch daß er meint jemanden gefunden zu haben auf den er verächtlich herabsehen kann… stelle ich mir als gar nicht so einfach vor.
Ob illegal eingereiste Männer sich auch so einfach als »Opfer« darstellen können? Zudem das mit dem Sich-Schwängern-Lassen kompliziert wird ohne Gebärmutter.
Ich denke, das Ding war von vorneherein genau _so_ geplant. Und es hat funktioniert. Gratulation.
ist es so verwerflich, das wenn es einem in seinem land sehr schlecht geht, man sich eine bessere zukunft in einem andreren verspricht?
ist der grundgedanke, die sehnsucht nach einem "besseren" leben nicht auch grade in deutschland modern? man schaue sich nur "auf und davon", "die auswanderer" oder wie die erfolgreichen formate derzeit alle heissen an.
und ohne das man die umstaende kennt, unter denen die frau vorher gelebt hat fallen einem dennoch dutzende beispiele ein, die jede noch so schlecht aussehende chance, rosig erscheinen lassen können. sind da nicht diejenigen die verbrecher, die einen markt dafür schaffen, das sich frauen als ehefrauen hergeben, nur um von zuhause wegzukommen?
- also ich habe für die frau vollstes verständnis.
@25 runatthesun: Glaubst du wirklich, was du im Fernsehen siehst?! Ich dachte, _jeder_ wüsste, dass das _alles_ nur fürs Fernsehen produziert wird. Du bist der Gegenbeweis.
morphium
Grau ist alle Theorie: wenn man tatsächlich mal erlebt, wie die Mädchen von den Schleuserbanden angeworben und hier behandelt werden, dann weiss man, daß sie die Opfer sind.Man würde seinem ärgsten Feind nicht die Behandlung wünschen, die hier oft Mädchen erhalten, die in ihrer Heimat in einem völlig intakten sozialen Umfeld gelebt haben, nur eben in wirtschaftlicher Not.
@20, 22
Ich war eher positive überrascht, mit welch klarer Sprache und ohne umständlich konstruierte Argumente hier ein guter Ausgang erreicht wurde.
@28 "guter Ausgang" für wen erreicht? Für die Illegale oder das deutsche Sozialsystem auf dessen Kosten sehr viele geduldete leben.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Frhr. v. Gravenreuth
@17
"Wenn Sie in der eigenen Familiengeschichte kramen (die ich nicht kenne), ist es wahrscheinlich, dass sich irgendwann der eine oder andere entfernte Verwandte von Ihnen auf den Weg in die Vereinigten Staaten gemacht hat, sei es als politischer Flüchtling im 19. Jahrhundert, als Hunger leidender Wirtschaftflüchtling im 19. oder frühen 20. Jahrhundert oder gar als rassistisch/religiös/politisch Verfolgter in den 30er oder 40er Jahren. Falls das so ist, werden Sie froh sein, dass Ihre Verwandten nicht zur Prostitution gezwungen wurden und bei allen Restriktionen, die es auch in den USA immer wieder gab, den Schutz eines humanen Rechtsstaates genießen konnten. In meiner Familie war das jedenfalls so, und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass auch ihr Gastland von der Einwanderung profitiert hat."
Ach, deshalb haben die USA also diesen riessigen Zaun im Sueden ihres Landes gebaut…
Das kann man naemlich nicht so einfach vergleichen. In den USA gab es bis Anfang (oder doch eher Mitte?) des letzten Jahrhunderts so gut wie keine Sozialleistungen und die Einwanderer waren komplett auf sich selbst angewiesen – ohne dem Staat etwas zu kosten.
Ein Grossteil der europaeischen Einwanderer brachte wichtige Faehigkeiten mit, die dort gebraucht wurden. Damals war es eben weniger ein Brain als ein Muscle und Skill Drain.
Man kann es niemanden zum Vorwurf machen in ein Land gehen zu wollen, wo es ihm besser geht. Aber das bedeutet nicht, dass diese Laender nicht auch Regeln erstellen sollten, wen sie reinlassen moechten.
Ich möchte allen, die am Herbeiführen dieses Ergebnisses beteiligt waren, meine Hochachtung ausdrücken. Es dürfte selten sein, dass derartige Verfahren ein gutes Ende nehmen. Das macht Höffnung, vielleicht haben ja doch noch nicht alle vergessen, was richtig, anständig und in meinen Augen Recht ist.
Wenn ich dann aber tatsächlich noch lese, dass es Menschen gibt, die der betroffenen Frau diese eine positive Wendung missgönnen, dann ist es wieder vorbei mit der Hoffnung.
Mir fehlen die Worte im Angesicht von soviel Bosheit.
Ein geordnetes Leben kann sie doch auch weiterhin in ihrem Heimatland führen. Menschen ohne Schulbildung bringen uns hier auch nicht weiter.
"Menschen ohne Schulbildung…"
Mein erster Gedanke: das Bundeskabinett – aber nein, die ja nun nicht!
Sind doch alles Hochqualifizierte!
;-)
Woher der Herr Dörr zu wissen glaubt, dass die Frau irgendwelche Sozialleistungen erschleicht". bleibt allein sein Geheimnis.
Glückwunsch, Herr Vetter. Ich weiß, wie schwer so etwas ist. Wir haben in der Nachbarschaft eine bosnischstämmige Familie mit vier Kindern, die sollten über Jahre aus immer anderen, aber immer fadenscheinigen Gründen abgeschoben werden. Die Famikie ist voll integriert, der Mann Mathematiker, Frau hat Hotelfach gelernt. Die beiden letzten Kinder sind hier in Deutschland geboren, alle Sprechen befriedigend bis hervorragend Deutsch, arbeiten vom ersten Tag, an dem sie durfte.
Den letzten Abschiebe-Versuch, den wir gerade so vereiteln konnten, war am Tag vor der mündlichen Abiturprüfung der ältesten Tochter. Sie brauche in Bosnien ja kein Abitur, sagte der Herr Sachbearbeiter in seinem Bescheid. Sie lebt jetzt in Frankreich und studiert an der Sorbonne, mit einem Begabten-Stipendium. Interessanter Weise hat sie in Frankkreich keinerlei Aufnthaltsbeschränkung…
Glückwunsch an die Dame, hoffentlich erfüllen sich ihre Wünsche nach einem geregelten, glücklicheren Leben.
An die Unser-schönes-Sozialsystem-Schreier:
1.: Wenn Ihr in einem Land der Dritten/2.5-Welt leben würdet, dann hättet ihr auch schon längst eure paar Habseligkeiten gepackt. (Tanja wäre als Erste losgezogen.) Ich kann nichts verwerfliches daran finden, wenn Menschen nicht mehr arm sein möchten.
2.: Ich bezahle mit meinen Steuern und Abgaben einen solchen Riesenhaufen an faulen, inkompetenten und bornierten Verwaltungsbeamten mit, da rauben mir die Armutsflüchtlinge auch nicht mehr den Schlaf.
@29:
Ja, ja herr von Grafenreuth. Jemand der wegen Untreue und versuchtem Betrug verurteilt ist, ist natürlich besonders geeigntet sich über Ausnutzung der Allgemeinheit auszulassen. Meinen Glückwunsch!
Wer zahlt eigentlich bei einer Einstellung nach 153 die angefallenen Kosten & Gebühren?
@37: Wahrscheinlich der "neue Lebenspartner, der deutscher Staatsbürger ist". Zumindest die Kosten. Gebühren fallen nicht an.
Es gibt keine "illegalen" Menschen. So einfach ist das.
ich finde es richtig, das Verfahren einzustellen…
"vorläufiger Aufenthaltstitel" klingt für mich nach ziemlich wenig. was für Rechte hat Ihre Mandantin denn damit genau? darf sie wenigstens einer Arbeit nachgehen?
und bekommt sie jetzt bald die Staatsbürgerschaft? …immerhin sie ist ja anscheinend Mutter eines deutschen Kindes.
@29: ich gehe davon aus, daß Sie dem Steuerzahler inzwischen wesentlich teurer kommen als das einer illegale Einwandererin je möglich sein wird. ein sozialsystem ist u.a. für genau solche fälle da, auch wenn inzwischen die titanic quer durch die löcher passt.
Hoffen wir, dass ihr Kind in 20 Jahren keine deutschen Rentner in der U-Bahn verprügelt.
@42
Keine Ahnung, ob Ihr Kommentar ernst gemeint oder einer armseligen Trollpsyche geschuldet ist. Sowas Widerwärtiges liest sonst nur in den Leserbriefen der Springerpresse.
Und Ihr anderen, die ihr voller Hass auf die herabblickt, denen es schlechter geht … ihr haltet euch tatsächlich für was besseres?! Widerlich.
immer dieselbe leier, wenns um schein-ehen geht…. sorry, aber nix anderes wirds sein.
@44: …und??
Der Alte erzählte ihr Geschichten vom Paradies,
das in einem fernen Land hinter der Sahara liegt.
Er zeigte ans Ende der Wüste, als Fatima schwieg,
da der Traum vom Paradies in ihr wie ein Brandmal blieb.
Der Alte nahm ihre Hand: "Es wäre deine Rettung,
aber es schottet sich von uns ab, wie eine Festung.
Es ist wie gut und schlecht, wie drinnen und draußen,
dort ist alles schön und glänzt – wie deine Augen".
Fatima dankte dem Alten bat ihren Gott um ein Wunder.
Es war unvorstellbar: Es gab ein Land ohne hunger!
Sie dachte an den Wasserbauch ihres kleinen Bruders,
und beschloss, ihr Schicksal in die hand zu nehmen wie ein Ruder.
(Irie Révoltés – Papiers)
Ich denke, dass Wirtschaftsflüchtlinge genauso ein Recht auf leben haben, wie alle anderen MENSCHEN auch! Eine Selektierung der Menschen nach "Wirtschaftlichkeit" ist ein Verbrechen, welches zeigt, wie gewissenlos manche Menschen denken, wenn es um ihren Wohlstand geht.
Jeder Mensch hat das Recht auf Leben.
Jeder Mensch hat das Recht, in Würden zu leben.
Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit.
Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung.
Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit.
Kein Mensch ist Illegal!
@40: Eine Abschiebung wäre ohnehin unwahrscheinlich, als Mutter eines deutschen Kindes wenn sie die Fürsorge ausübt. Einen höherwertigen Grund für ein Bleiberecht gibt es nicht, illegale Einreise/Aufenthalt reichen da imho nie und nimmer für eine Abschiebung.
Es ging wohl "nur" um die strafrechtliche Verfolgung.
Staatsbürgerschaft ist da eine ganz andere Nummer, da hängt die Latte viel höher, geht frühestens nach 7 oder 8 Jahren legalen Aufenthalts usw…
@46 Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben in Deutschland? Dürfte bald verdammt eng werden.
Ausserdem hat deine heulsusige Geschichte einen Fehler "Land ohne Hunger" – lies doch bitte mal den letzten Armutsbericht.
@48 (Sanddorn)
1. Ich bin nicht aus deutschland, sondern aus der Schweiz.
2. denke ich, dass das Lied eher über ganz (West-)Europa als um ein spezifisches Land geschrieben wurde
3. Nein, ich will nicht, dass alle Menschen in eine geographische Region gequetscht werden, weil dort die momentanen wirtschaftliche Entwicklung gut ist. Ich will, dass alle Menschen – egal wo – gleiche oder ähnliche Chancen haben. Für das werden allerdings sehr viele Reformen / Revolutionen notwendig sein.
@46
Und wenn man keine Argumente hat, dann drückt man halt auf die Tränendrüse und wird populistisch.
Schade nur, dass man so keine Lösungen schafft oder überhaupt ein Problem diskutieren kan. Aber den Herrn Lafontaine stört das ja auch nicht…
@48 (Sanddorn)
ja klar, mit einer Geburtenrate von knapp über 1,3% wird es bald riiiichtig eng in Deutschland werden… ;-)
@47 (info4alien)
also, verstehe ich das richtig? OBWOHL sie Mutter eines deutschen Kindes ist, muss sie 7 oder 8 Jahre warten, bevor sie überhaupt das erste mal wählen darf??
@50 (Laie)
Richtig. Oder aber man kann natürlich auch jemanden, den man bisher aus 2 kommentaren zu einem Artikel kennt, in die Schublade "Linker aus nichtwissen" drücken ;)
Nicht jeder, der ne andere Meinung hat als du, ist deswegen dumm!
Ein Zitat aus einem meiner Lieblingslieder widerzugeben spricht natürlich auch gegen mich…
Der Vergleich mit einem Politiker, mit welchem ich mich bisher nicht gross beschäftigt habe, trifft mich auch. Direkt unterhalb der Gürtellinie ^^
Ah… btw: Wo sind denn deine Argumente?
@52
jepp, das mit dem Wahlrecht ist aber nicht der einzige Nachteil (Visumspflicht für mehr Staaten, Familiennachzug schwieriger usw.). Für die Staatsbürgerschaft gibt es aber noch weitere Hürden, wie z.B. gesicherter Lebensunterhalt.
Wie ich in diesem Blog schon einmal an anderer Stelle kommentierte, kann ich vor Herrn Vetter nur meinen Hut ziehen. Dass Sie sich für Menschen einsetzt, die eben nicht so privilegiert sind und deren Vergehen darin besteht, dass sie nicht das Glück haben, von einem deutschen Elternteil gezeugt bzw. geboren worden zu sein, bewundere ich sehr.
Es ist eine Katastrophe, wie in Deutschland mit Asylanten umgegangen wird. Diese Menschen haben keine Lobby und werden oft wie Abfall behandelt (einige Kommentare hier sprechen für sich…).
Sollten wir nicht alle für eine bessere Welt für alle wollen? Oder gilt das Grundgesetz in Deutschland nur für "Leistungsträger" (was auch immer das sein mag)? Gelten Menschenrechte nur für weiße männliche Besserverdienende?
Striedel
@53
Wieso? Ich habe nur Ihren Argumentationstil, oder Mangel dessen, beurteilt. Meine Argumente finden Sie in den Kommentaren weiter oben.
Ob es Ihnen gefällt oder nicht, Lafontaine macht es auch so (die arme Krankenschwester, die kein Geld verdient, während der Chefarzt Jaguar fährt blablabla).
@55
War sicherlich auch Pro Bono.
Dann sollten Sie sich mal die Asylentengefängnisse / Auffanglager in Frankreich oder Großbritanien anschauen bevor Sie so hochtrabende Aussagen machen bezgl. Umgang mit Asylenten.
@56 (Laie)
Schön.
"Man kann es niemanden zum Vorwurf machen in ein Land gehen zu wollen, wo es ihm besser geht. Aber das bedeutet nicht, dass diese Laender nicht auch Regeln erstellen sollten, wen sie reinlassen moechten."
Doch. Die Menschenrechte müssen überall uneingeschränkt gelten.
Dass sie die Menschen als Wirtschaftsfaktor behandeln wollen sieht man gut an diesem Argument:
"Ein Grossteil der europaeischen Einwanderer brachte wichtige Faehigkeiten mit, die dort gebraucht wurden. Damals war es eben weniger ein Brain als ein Muscle und Skill Drain."
Der Staat ist doch eben dazu da, für ALLE MENSCHEN, welche in ihm leben, das bestmögliche Leben zu bewirken.
Dass nun die Marktwirtschaft dieses Leben für viele Menschen verunmöglicht, nun, das könnte entweder als Kollateralschaden angesehen werden, oder als Unterdrückung der Armen durch die Reichen verstanden werden.
Merkmale zur Theorie der Unterdrückung:
- Den Reichen geht es nicht schlechter
- Die Reichen halten sich nicht an ihre eigenen Regeln (z.B. Steuerhinterziehung)
- Die Reichen motzen über zu hohe Abgaben, während die Auszahlungen für Arme gesenkt werden.
- Eine grundsätzliche Neustrukturierung der Gesellschaft wird von der Regierung und den Medien grundsätzlich abgelehnt.
Erschreckend, wie die Linksextremisten unter den Kommentatoren hier allen Menschen dieser Welt beliebiges Zuzugsrecht nach Deutschland und beliebig hohe finanzielle Unterstützung gewähren wollen. Glücklicherweise gestattet unser Grundgesetz das nicht. Eine Vorlesung in Allgemeiner Staatslehre könnte hilfreich sein. Vielleicht reicht aber auch schon gesunder Menschenverstand.
Lassen Sie mich raten: Ihr Lebenspartner lebt genauso von Hartz IV wie die illegal eingereiste Fast-Prostituierte!?
Immer schön nach Deutschland kommen liebe Ausländer. Hier fließt in den Bächen Honig und Milch und alle seid ihr willkommen.
@ 56
Das ist sicherlich richtig. Aber nur weil es in anderen Ländern noch schlimmer läuft, wäscht das unsere Weste nicht weiß.
@ 58
Ich bin übrigens nicht Linksextrem sondern Christ und ich finde erschreckend, wie wenig Ihnen das Prinzip der Nächstenliebe bedeutet. Vielleicht wäre ein bisschen mehr Demut angebracht?
@59 (Stotter-Bernd)
nur weil viele Deutsche zufrieden an der Titte des Staates hängen, heißt das noch lange nicht, dass dies auch das primäre Ziel der Einwanderer ist, die hierher kommen.
Zitat des deutschen Nationalökonomen Werner Sombart: "diejenigen Individuen, die sich zur Auswanderung entschließen, sind die tatkräftigsten, willensstärksten, wagemutigsten … Naturen; ganz gleich, ob sie sich wegen religiöser oder politischer Unterdrückung oder aus Erwerbsgründen zu der Auswanderung entschließen. durch die Auswanderung werden aus diesen Unterdrückten wiederum diejenigen ausgelesen, die es satt haben, sich durch Anpassung und Kriecherei im eigenen Lande am Leben zu erhalten."
ICH GLAUBE KAUM, dass diese Menschen zu uns kommen, weil sie hoffen, ein paar Krümel vom gigantischen Umverteilungskuchen abzubekommen!
An der Umverteilungstheke endet allerdings trotzdem ein beachtenswerter Anteil von Einwanderern, teils weil sie keinen Job finden können, teils weil sie halt trotz Tatkraft und Willensstärke nicht die für deutsche Arbeitgeber entscheidenen Qualifikationen mitbringen.
Dass dieses Ergebnis von den Einwanderern sicherlich nicht gewollt und für diese auch unangenehm ist, hat allerdings keinen Einfluss darauf, dass es ein für den Staat als solchen negatives Ergebnis ist.
@60: Nächstenliebe ist mir nichts wert. Die Islamisten werden Euch Christen sowieso fertigmachen. Als Atheist weiß ich das jetzt schon und werde nicht zu den Opfern gehören. Und Demut gegenüber Erfolgslosen ist für mich ein Widerspruch in sich.
@61: Das Gegenteil istder Fall. Fast alle kommen ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen hierher und es sind ganz überwiegend nicht die Erfolgreichen sondern die Erfolglosen.
@59 (Waldemar)
"Erschreckend, wie die Linksextremisten unter den Kommentatoren hier allen Menschen dieser Welt beliebiges Zuzugsrecht nach Deutschland und beliebig hohe finanzielle Unterstützung gewähren wollen. Glücklicherweise gestattet unser Grundgesetz das nicht. Eine Vorlesung in Allgemeiner Staatslehre könnte hilfreich sein. Vielleicht reicht aber auch schon gesunder Menschenverstand."
Schade, dass ich das bisher nirgends gelesen habe…
@63 (Waldemar)
"Nächstenliebe ist mir nichts wert. Die Islamisten werden Euch Christen sowieso fertigmachen. Als Atheist weiß ich das jetzt schon und werde nicht zu den Opfern gehören. Und Demut gegenüber Erfolgslosen ist für mich ein Widerspruch in sich."
Finde ich schade! Jeder Mensch bleibt ein Mensch, und jeder Mensch sollte grundsätzlich vorurteilslos behandelt werden, am besten als Freund!
@ marc (61)
"Zitat des deutschen Nationalökonomen Werner Sombart: “diejenigen Individuen, die sich zur Auswanderung entschließen, sind die tatkräftigsten, willensstärksten, wagemutigsten … Naturen"
Der von Ihnen zitierte Werner Sombart ist vor 70 Jahren gestorben. Möglicherweise war sein Zitat damals richtig, heute schaut die Lage anders aus: 85% aller Einwanderer haben weder eine schulische noch eine beruflich Ausbildung.
"abgleiten in die Prositution"???
Bevor die Frauen in Deutschland arbeiten, werden sie im Ausland erst einmal geschult, soll heissen die arbeiten erst in einem Puff dort und wenn sie sich bewaehren kommen sie nach Deutschland.
Ich setze so etwas als "gerichtsbekannt" voraus.
Soooooooo naiv kann man doch gar nicht sein!