Auf der Suche nach Entertainment-Müll
Thomas Knüwer analysiert “den erschreckenden Misserfolg von Spiegel online”:
Spiegel Online ist ein Nischenprodukt. Mal lustig, mal interessant, sehr oft fehlerhaft, insgesamt ohne große Bedeutung. Man spricht nicht darüber. Große Enthüllungen gibt es keine. Damit ist Spiegel Online nicht allein: Eine ganze Reihe führender Medien bezieht seinen Inhalt sekundär, schreibt Agenturen und Zeitungen ab und sucht irgendwelchen Entertainment-Müll für seine Bildergalerien.
Das natürlich darf man so eigentlich nicht sagen. Egal, was man über Journalisten schreibt, hinterher wird man von ihnen doch nur verdroschen, weil man nichts verstanden oder mit den falschen Leuten gesprochen hat. Es ist ein bisschen so, als würde man sich einer Sekte nähern, die in internen Grabenkämpfen zwischen Redaktionen und Verlagen versunken ist.
Auch die Zahlen zur rechnerischen “Reichweite” jedes Spon-Mitarbeiters sind interessant. 23.760 Besucher schafft nach Knüwers Berechnung jeder pro Tag; die Contentpower des gedruckten Spiegel bleibt außen vor. Diese Seite, auch ein Freizeitprojekt, hatte gestern 31.097 Besucher.
"Diese Seite, auch ein Freizeitprojekt …"
Geschickt ausgeteilt. Lernt man solche Spitzen vor Gericht, oder wird man weil man das kann Anwalt?
argh, das ist mal wieder eine richtig bescheuerte Rechnung….
Wenn man die Nutzerzahl durch die Anzahl der Mitarbeiter teilt ist die geringe – nennen wir es mal Effizienz- vollkommen normal.
Ein grosses Kaufhaus z.B macht so gerechnet pro Person auch weniger Umsatz als ein gut gehender Kiosk als One-Man-Show. Ab einer gewissen grösse braucht man halt eine Organisation. Aufwände für Personalwesen, Buchhaltung usw. werden bei steigender Grösse nicht geringer.
Das ausgerechnet jemand vom Handelsblatt – immerhin eine grosse Wirtschaftszeitung- diese einfachen betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge nicht erkennt lässt tief blicken.
Einem Anwalt lass ich sowas mal durchgehen. Die Berufsgruppe hat es nicht so mit Zahlen ;-)
Hallo Udo,
ist das die Rache dafür, dass Du gestern nicht bei SPON zu den fünf einflußreichsten deutschen Bloggern gezählt wurdest?
Aber ich gebe Dir schon recht – SPON ist meilenweit von dem Print-Produkt aus dem gleichen Hause entfernt.
Gruß
SPON ist BILD für Leute mit Schamgefühl.
Welche berufliche Karriere eröffnet sich einem denn, wenn man zu so etwas nicht in der Lage ist, Marc?
Na gestern war ja auch ein großer Tag für den Blogger Udo-Uwe.
Was so ein beiläufig einstreuter iPhone-Hoax nicht alles bewirken kann. Man muss auf den Hype-Zug einfach nur aufspringen, dann läufts auch mit dem Blog wieder…
"ist das die Rache dafür, dass Du gestern nicht bei SPON zu den fünf einflußreichsten deutschen Bloggern gezählt wurdest?"
Dieser Artikel bei SPON war ein schlechter Scherz, zumal es ermüdend ist, immer die gleichen 5 Blogs zu lesen. Als ob irgendeiner mehr oder weniger Einfluss hat, nur weil er insgesamt viele Leser vorweisen kann. Typisch Deutsch, Ranglisten nach dem Einbahnstrassen-Prinzip zu erstellen. Wer mit unkategorisierten Top-5 Listen "die Blogs" gewichten will, zeigt nur, das er nicht begriffen hat wie man das Thema angehen muss.
Und wenn man in einem Blog schon regelmässig mit liest und es mag, ist man als Leser sogar froh, wenn es in solchen Listen nicht auftaucht. Externe Links von Mainstream-Seiten bemerkt man in den Kommentaren immer sofort ;)
Deja-vu
Thomas Knüwer:
"Egal, was man über Journalisten schreibt, hinterher wird man von ihnen doch nur verdroschen, weil man nichts verstanden oder mit den falschen Leuten gesprochen hat. Es ist ein bisschen so, als würde man sich einer Sekte nähern, die in internen Grabenkämpfen zwischen Redaktionen und Verlagen versunken ist."
SPON: (http://tinyurl.com/62hluu)
"Egal, was man über Blogger schreibt, hinterher wird man von ihnen doch nur verdroschen, weil man nix verstanden oder mit den falschen Leuten gesprochen hat. Ist ein bisschen so, als würde man sich einer Sekte nähern, die in internen Grabenkämpfen versunken ist."
Irgendwie krieg ich das Gefühl, dass Blogger und Journalisten ein nicht gerade unterentwickeltes Ego haben…… ("Wer ist besser… wer hat Recht… wer hat den größeren….")
Statt gegenseitig voneinander zu profitieren und sich wechselseitig zu beeinflussen, werden Grabenkämpfe ausgefochten. Das finde ich schade, da die Blogger m.E. nach das Potential zur "kontrollierenden Gewalt der Presse" haben. (sowas was die Presse/Medien für die Politik ist/sein sollte)
Einseitige und belanglose Berichterstattung ist die eine Seite.
Schlimmer ist die Manipulation der öffentlichen Meinung der Leser. FOCUS zensiert Leserbeiträge skrupellos, wenn sie redaktionell und politisch nicht ins Bild passen oder unerwünscht sind (wir reden hier nicht von Netiquetten). Welche Meinung der Leser zu einem Artikel öffentlich haben darf, dass bestimmt die Redaktion. In Russland nennt man das Zensur.
@Klaus-Bärbel
Wurdest du im Kindergarten eigentlich immer verprügelt?
@10
Nein, aber ich halte meine Meinung gerne Geschlechtsneutral.
:-)
( ohne Werbung machen zu wollen, wird dies so betrachtet bitte löschen )
Hier :
http://otaku1612.wordpress.com/2008/07/21/der-spiegel/
habe ich gestern alles gesagt was es zu SPOM IMHO zu sagen gibt.
Das die so dummdreist sind über Blogger zu schreiben ist der Gipfel des Hochmutes. Vor dem Fall…
Have fun
Otaku
Ich bin 66 Jahre alt und kenne mich im Internet recht gut aus.
Dies dachte ich jedenfalls, bis ich diesen Artikel gelesen habe.
Hat jemand bessere Favoriten zu Internetseiten wie Spiegel Online?
Eine seriöse schnelle Nachrichtenseite wäre mir am Liebsten.
Vielen Dank,
Wolfgang
@Wolfgang
Du wohnst aber nicht zufällig in Gengenbach und wirst von Freunden liebevoll Rolli-Wolli genannt?
@13
Was uns die Medien täglich servieren beschränkt sich ausschließlich auf schwarz/weiß. Zwischen schwarz und weiß steckt die gesamte Palette des Regenbogens. Um ihn halbwegs realistisch darstellen zu können, hat sich die Technik auf 16,7 Mio. Farben geeinigt. Schwarz/Weiß ist das, was dir die Medien servieren. Der Regenbogen steckt in deinem Kopf.
Was soll denn diese bescheuerte Zahlenschieberei? Ich finde es irgendwie logisch, dass die Zahl der Leser nicht proportional zu den beschäftigten Kräften steigt. Möglicherweise erreichen manche Blogger 2000, 5000, 10.000 oder mehr Besucher pro Tag, obwohl sie alleine veröffentlichen. Aber würden sie alle in dem selben Blog schreiben würden sich diese Zahlen auch nicht addieren, ganz einfach weil sich die Leserkreise teilweise überschneiden.
Ich finde den Blogeintrag von Knüwer bestenfalls peinlich, weil er wie ein stumpfer Racheartikel wirkt der nur entstanden ist, weil Spiegel online mit "Die Beta-Blogger" einen Angriff auf die detsche Blogosphäre gewagt hat.
Also ich finde die Satire auf den SPON-Beitrag koestlich!
@9 Klaus-Baerbel: Ich moechte es zwar nicht Zensur nennen, schliesslich finde ich, auch focus.de hat das Recht auf seine Seiten zu lassen was sie wollen, aber in der Sache stimme ich zu: Kein Kommentar kommt auf deren Seite der in irgendeiner Weise eine kritische Position zu dem Artikel bezieht. Und es wird auch sonst nicht reagiert. SPON ist da meiner Ansicht nach etwas anders, die haben schon des oefteren mal Fehler aufgrund von Lesermeldungen korrigiert. Vermutlich weil sie nicht so viel Zeit mit dem Freischalten von Kommentaren verschwenden muessen.
Ich hatte zumindest mal vor Jahren das Gefühl, auf SPON könnte man Nachrichten lesen.
Auch wenn ich keine Bild Zeitung lese :) – ist Spon seit ca. 3 Jahren meine ganz persönliche Bild geworden.
Fehlerhafte Artikel en masse und alles läßt sich praktisch in den "Panorama" Bereich einordnen.
Erst gestern die Meldung bzgl. der Anfrage der Ukraine, ob Dtl. bei der EM 2012 aushelfen könne… heut morgen hieß es im Radio, die uspr. Meldung sei vom Daily Telegraph und der DFB wisse von nichts.
"weil Spiegel online mit “Die Beta-Blogger” einen Angriff auf die detsche Blogosphäre gewagt hat."
Schon wieder diese Verallgemeinerung – ich habe ein Blog, sogar zwei. Bin ich damit Teil der "Blogosphäre"? Wenn ja: Ich fühle mich nicht angegriffen. Wenn nein: Wie wird man dann Teil davon?
Jetzt mal ehrlich: Machen wir das nicht vor allem aus Mitteilungsbedürfnis und ganz besonders Spaß an der Freude? Was interessiert dann irgendein, im Zweifellsfall ohnehin nicht stimmender, Besucherpegel? Und warum sind laut SPON die Blogger "zu unpolitisch", nicht aber die Politiker Stein des Anstoßes, die man auf Blogs nicht antrifft?
Über die Qualität von SPON mag man streiten, heutzutage leider auch aus gutem Grund. Eine Diskussion zur Blog-Kultur ist das aber noch lange nicht.
@20 (Jens):
Wie würdest du sonst die deutsche Blogwelt als ganzes nennen? "Blogosphäre" ist meines Wissens nach der einzige Begriff, der das umreißt, was Spiegel online im Artikel angesprochen hat. Ich habe hier nicht verallgemeinert sondern ich habe nur gesagt, was der Spiegel gemacht hat: Der hat nicht zwischen Bloggern unterschieden und sich auch keine einzelnen herausgegriffen, er hat die Blogwelt als ganzes kritisiert.
@4 (fincut):
ist der von dir? schön formuliert.
@14 (angie aus dem osten):
manchmal ist es echt unpassend, so unfreundlich und selbstgerecht zu sein.
@13 (wolfgang):
ein guter anfang wäre, bei google auf "news" zu klicken. da findet man eine ständig wechselnde zusammenstellung von nachrichten aus vielen quellen. du kannst dort auch nach artikeln suchen, wie du das an anderer stelle von google gewöhnt bist. wenn du die einzelnen artikel aufrufst, kommst du meist durch klick auf das logo zur eingangsseite des nachrichtenanbieters. viel spaß!
.~.
@22
Unfreundlich und selbstgerecht? Nur weil ich nachfrage, ob der 1942 geborene Wolfgang zufällig in Gengenbach im Ortenaukreis wohnt? Und Rolli-Wolli klingt doch süß.
@23 (angie ausm osten):
ich finde diese wohlfeilen witzchen in anbetracht der gefährlichen politik unseres bundesinnenministers absolut unangebracht.
.~.
Sind wohlfeile Witzchen in Anbetracht der gefährlichen Politik von Rolli-Wolli nicht sarkastisch, ironisch, satirisch oder dergleichen gemeint?
@25 (angie ausm osten unter falschem namen):
was möchtest du abseits deiner abseitigen bemerkungen ohne jede originelle gedanken und gehässigkeit zur diskussion beitragen? am besten zur diskussion des beitrags, der um die qualität eines deutschen nachrichtenportals geht?
abseits von deiner gehässigkeit wenig internetkundigen älteren menschen gegenüber erinnert mich dein verhalten an einen schaulustigen, der zu seinesgleichen meint, es sähe ja so lustig aus, wie albern die leute im brennenden haus aussehen, während sie ihre kinder aus dem fenster werfen.
natürlich kann man über den bundesinnenminister originelle scherze machen. aber probier's doch lieber ein andermal: zur sache und so, dass es die diskussion weiterbringt. deine differenzierte meinung wäre durchaus wichtig.
warum postest du eigentlich diesmal fast mit meinem nickname und ohne porno-link?
.~.
(Den Werbelink habe ich entfernt. U.V.)
@13
für Nachrirchten aus/über Deutschland aus einem etwas anderen Blickwinkel schaue ich ganz gerne mal auf die NZZ-Seiten (naja, sowas wie die FAZ der Schweiz ;-) )
http://www.nzz.ch/
und für internationale Nachrichten gibt es für mich nur die BBC
http://news.bbc.co.uk/2/hi.html
eines der beliebtesten "argumente" wenn man eigentlich gar keine mehr hat: es ist MAINSTREAM!
Leider zeigt auch diese Seite, dass ich dem SPON Artikel im Großen und Ganzen zustimmen muss ^^
Diese Milchmädchenrechnung mit den Besucherzahlen überzeugt mich auch nicht so ganz. Spiegel Online hat einfach die Besuchermasse auf seiner Seite und die ist natürlich nicht proportional zur Anzahl der Mitarbeiter steigerbar. Interessanter wäre wie Spiegel Online sich in Bezug auf die Besucherzahlen monetär gemacht hat.
Mir ist bislang auch nicht aufgefallen, dass Spiegel Online ein Misserfolg wäre und ich empfinde den Vergleich mit den Blogs eher als peinliche Wichtigtuerei der Blogosphäre, die sich wohl als Konkurrenz zum Spiegel sieht. Nit Ausnahme einiger weniger Blogs finde ich diesen Vergleich schief und anmaßend – sowohl was Qualität, als auch der Vergleich mit Besucherreichweite angeht. Blogger kopieren und verlinken sich – stärker als die professionellen Medien – größtenteils doch nur untereinander. Erkenntnisse aus investigativen Tätigkeiten werden nur von wenigen Bloggern in Umlauf gebracht und dabei wird dann häufig noch auf Spiegel oder andere Quellen verlinkt, um den Anschein von Seriosität zu stärken. Blogger und Spiegel können prima koexistieren, jedenfalls wenn es darum geht dass Blogger als Mediatoren und Zweitverwerter die Reichweite der Artikel erhöhen und bewerten.
Grüße
Dirk
@26, dot tilde dot
Wo genau hatte ich einen Porno-Link genannt? Magst du mir das erklären?
@29
"Erkenntnisse aus investigativen Tätigkeiten werden nur von wenigen Bloggern in Umlauf gebracht"
Blödsinn.
Es interessiert nur keinen weil man dazu selbst recherchieren und vor allem denken müsste. Wozu sollte man, es gibt doch Daily Soaps da tobt das wahre Leben…
Das ist aber zu anstrengend wenn man lieber vorgekaute Kost bevorzugt.
Nur deshalb ist SPON ect. so "erfolgreich".
Gegenbeispiele mit Hintergründen und wirklichen Standpunkten statt weich gespülter Konsenssch…. :
http://blog.fefe.de/
http://www.duckhome.de/
( lässt sich beliebig verlängern, aber wenn ich hier 150 Links poste dürfte jemand leicht angesäuert reagieren ;-) )
Und ich wette keine kleinen dummen Hintern : Mit den Werbe Millionen des Spiegels in der Hand wurde etliche Blogger noch ganz andere Schweinereien ans Tageslicht befördern….
"jedenfalls wenn es darum geht dass Blogger als Mediatoren und Zweitverwerter die Reichweite der Artikel erhöhen und bewerten."
Und dann sollte SPON mal anfangen die Blooger für jeden gesetzten Bezug zu entlohnen. Das Prinzip des Mehrwertes dürfte ja auch dort bekannt sein. Aber nein, man schmarotzt lieber… Und Punkto Zweitverwerter.. Oftmals werden die Spon Artikel erst dadurch beachtenswert das das, was die Herren Redakteure aus Opportunitätsprinzip weglassen, von den Bloggern hinzugefügt wird. Zb. wem den was gehört und wer, wo was , wie beeinflusst….
Have fun
Otaku
zufällig gefunden:
http://www.google.de/search?hl=de&q=google.de&btnG=Google-Suche&meta=
(man beachte das Bild mit netten Herrn am Mikrofon)
Ich weiß nicht wie viel des Artikels von Thomas Knüwer einfach eine ironische Antwort auf den katastrophalen SpiegelOnline Artikel über Blogs sind aber man sollte ihn auf jeden Fall aufgrund der genannten "Fakten" nicht allzu Ernst nehmen.
Ich finde schön dass Herr Vetter auf so nutzlose Zahlenspiele hinweißt und nochmal deutlich macht, dass auch oder grade Blogs ein sehr fehlbares und vor allem launisches Medium sind.
Wenn ein Blogger schlechte Laune hat schreibt er es und lässt es einfach raus. Man sollte halt nicht den Fehler begehen alles bedinglos für voll zu nehmen was in Blogs steht…
Leute kriegt euch mal wieder ein!
Blogs sind Blogs sind Blogs, sprich private Gedanken eines (i.d.R.) einzelnen und erheben alles, außer Anspruch auf Objektivität.
Die jedoch tun die zahlreichen Nachrichtenagenturen, Zeitungen etc. (ob online oder nicht) und sind deshalb schon nicht miteinander zu vergleichen. Wer einen Blog ließt, der weiß, dass ist die persönliche Meinung des Schreiberlings. Wer eine Nachrichtenmeldung ließt, hofft, dass dies alles sauber recherchierte, unverfälschte Fakten sind. Für die Meinung des Schreiberlings gibt es dann den gesonderten Kommentar.
Leider ist es aber immer häufiger so, dass sich Artikel der diversen "Magazine" immer mehr wie persönliche Blogs lesen. Wahrscheinlich kam man beim Spiegel deshalb auf diesen (m.E.) etwas merkwürdigen Artikel.
Was lernen wir daraus? Unabhängige Informationen sind immer schwieriger zu erhalten und deshalb ist es gut auch mal den einen oder anderen "persönlichen" Blog zu lesen, der die Thematik vielleicht kritisch durchleuchtet und sich daraus dann seine eigene Meinung zu bilden, diese aber auch nicht als die einzug Wahre gelten zu lassen.
Und wenn sich SPON mit den Blogs vergleicht, ja dann ist es wohl auch nur ein Blog unter den vielen…
@7 Linksaußen Jens Ferner. Das Erstellen von Ranglisten ist nicht typisch deutsch sondern typisch amerikanisch. Ihr Geifer zielte wieder nur FAST in die richtige Richtung.
@ altermann #2:
Sie haben offensichtlich überhaupt keine Ahnung.
Ein mir bekanntes "Kaufhaus" in Süddeutschland machte 2006 mit weniger als 30 Mitarbeitern über € 12.000.000 Umsatz (über € 400.000 pro Mitarbeiter) und knapp € 3.000.000 Gewinn (über € 100.000 pro Mitarbeiter) – welches Kiosk kennen Sie, dass einen Umsatz von € 100.000 macht?
@ Kai K #8:
Schon mal was von Ironie gehört? Ist das echt so schwer?
@ PhilipS #33:
Alles?
Leute, habt ihr euch den Artikel überhaupt ganz durchgelesen und euch mit den Kommentaren beschäftigt? Kennt ihr außerdem den Spiegel-Artikel wirklich? Der gesamte Artikel beim Handelsblatt ist eine SATIRE! Arrrgh, wie blind muss man sein?? Wie oberflächlich lest ihr eigentlich eure Informationen?? Schlimm.
@SvenR: 100.000 Euro Umsatz im jahr sind 273 Euro am Tag.
Alleine mit den Tageszeitungen schiebt man so viel Umsatz, wenn der Kiosk am Bahnhof steht – und selbst wenn er nicht am Bahnhof steht so kann man doch davon ausgehen, dass die Person, die den Kiosk betreibt, gerne im Monat Minimum 1000 bis 1500 Euro übrig behalten will (muss!) damit sie überhaupt von der Arbeit leben kann. Das macht 50 Euro am Tag. Gewinn. Bei einer Marge von sagen wir mal 20 Prozent (mehr kann man an Zeitungen und Zigaretten nicht verdienen, gemittelt mit den Süßigkeiten und Getränken) sind 250 Euro Umsatz am Tag wohl das Minimum dessen, was man machen muss, damit es zum Überleben reicht.