1.8.2008

Wir begrüßen Preisstufe D

Dienstreisen sind immer eine Freude. Vor allem, wenn man in fremden Städten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren will, und zwar möglichst nicht schwarz. Da gibt es Waben, Ringe und Tarifgebiete. Kein Automat kommt mit weniger als 30 Tasten aus. Jemand, der einem das bürokratische Chaos erklärt, ist nie in Sicht. Wo also ist der verdammte Taxistand?

Ein Kompliment deshalb an den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Der schafft es tatsächlich, sein Tarifsystem noch komplizierter zu machen. Seit heute haben die bisherigen Preisstufen A, B, C ausgedient.

Der Kunde, vor allem der auswärtige, darf sich von jetzt an noch intensiver in die Materie einarbeiten, wenn er eine Reise über 3 bis 5 Haltestellen plant. Wobei vor allem ausländischen Fahrgästen die Sache weiterhin konsequent dadurch erleichtert wird, dass es nicht mal englischsprachige Hinweise gibt. Außer natürlich auf den den Schildern, die vorm Schwarzfahren warnen.

Der VRR-Kunde hat also ab sofort die Wahl zwischen den Preisstufen A (bei Monatskarten aufgesplittet in A1 und A2), B, C und D.

Die Kontrolleure wird’s freuen. Die Taxifahrer oder Fahrradvermieter auch.

56 Kommentare zu “Wir begrüßen Preisstufe D”

  1. Pascal meint: (1.8.2008 um 13:27) AntwortenReply to this comment

    "SchokoTicket, BärenTicket und SemesterTicket sind weiterhin verbundweit gültig"

    Also ein Semesterticket haben wir hier auch, aber was bitte ist der Rest?

  2. Manuel meint: (1.8.2008 um 13:30) AntwortenReply to this comment

    Ich hatte mal ähnliche Probleme. Wie kommt man von Hamburg nach Kiel? -> http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=1791

  3. Wolf-Dieter meint: (1.8.2008 um 13:38) AntwortenReply to this comment

    Mein Standpunkt ist dieser:

    Wenn ich die Bedienungsanleitung auf dem Automaten nicht verstehe, zahle ich beim Schaffner.

    Wenn kein Schaffner da ist, hat der Verkehrsverbund ein Problem, nicht ich.

  4. Michael meint: (1.8.2008 um 13:43) AntwortenReply to this comment

    @1:
    Unter Ticket und Tarife finden sich die entsprechenden Tickets:
    Schokoticket für Schüler und Bären für Senioren ;)

  5. Julian meint: (1.8.2008 um 13:45) AntwortenReply to this comment

    @ 1:
    Das SchokoTicket ist für Schüler und das BärenTicket für Senioren.

    @ 2:
    Zumindest in Regionalzügen in NRW wird darauf hingewiesen, dass man grundsätzlich keine Tickets beim Schaffner mehr kaufen könne. Also: ein neues Problem.

  6. Julian meint: (1.8.2008 um 13:45) AntwortenReply to this comment

    Edit: Es sollte @3 und nicht @2 heißen. Sorry…

  7. Alexander Merrick meint: (1.8.2008 um 13:46) AntwortenReply to this comment

    ich weiß nicht wo das Problem ist.
    Ich habe ncoh keinen Verkehrsverband in Deustchland erlebt der so einfach ist, wie der VRR.
    Und das System ABCD finde ich besser als ABC.
    Jetzt kann ich auch mal in eine Stadt nebenan fahren ohne gleich das teuerste Ticket zu nehmen.
    Ist doch einfach:
    -A = Stadt wo man ist
    -B = A + Nachbarwabe
    -C = B + Nachbarwabe
    -D = Gesamter VRR

    Besodners das neue C spart 'ne Menge Geld, wenn man bedenkt das man von Essen Nord anch Velbert früher C kaufen musste
    und auch von Essen Nord nach Herne immer C, weil dazwischen noch Bochum lag.

    Herr Vetter, fahren Sie mal im System in Bayern oder in BErlin. Da kaufen Sie freiwillig das Komplettticket!

    @Pascal
    Das Schokoticket ist für Schüler.
    Das Bärenticket für Personen über 50- (od. 60jahre)
    Für Auszubildende gibt es ncoh das YoungTicket.

    Gruß

  8. gerhardq meint: (1.8.2008 um 13:49) AntwortenReply to this comment

    Typisch deutsche Kleingeisterei, man könnte ja irgendwo etwas verschenken.

    Wir haben hier in Bayern Bahnstationen ohne Fahrkartenautomaten. Die Zugführer nehmen kein Geld entgegen und geben auch keine Fahrschein aus. Auch in den Zügen gibt es keine Fahrkartenautomaten.
    Welche Lösung fiel letztens einem Kontrolleur ein:
    Am Zielbahnhof wird eine Rückfahrkarte gelöst! Diese wird dann zerrissen und dem Lokführer gezeigt!

    Ich glaube, das ist an Schwachsinn kaum zu überbieten.

  9. towo meint: (1.8.2008 um 13:55) AntwortenReply to this comment

    Was freue ich mich ehrlich darüber, daß sich die AStAs der NRW-Universitäten mit den Verkehrsverbünden geprügelt haben, so daß jetzt am Ende das wunderbare sogenannte NRW-Ticket rauskommt, womit ich einfach meinen Semesterausweis in ganz NRW als Fahrkarte nutzen kann.

  10. Fincut meint: (1.8.2008 um 13:58) AntwortenReply to this comment

    Das einfachste System hat wirklich Hamburg. Es gibt nur drei relevante Preisbereiche und an jeder Bushaltestelle und an jedem Fahrkartenautomaten steht genau, wie weit ich mit den entsprechenden Preisen komme.

    Will ich als Tourist z.B. vom Hauptbahnhof nach Wedel, dann gucke ich einfach auf den riesiegen Plan neben dem Automaten und schwupp sehe ich: Wedel = 3. Also Preisbereich 3. Dann die drei am Automaten drücken und fertig.

    In München muss man Fahrkarten sogar in einen Stempelding "entwerten". LOL!

  11. gant meint: (1.8.2008 um 14:09) AntwortenReply to this comment

    @2
    Hat das nicht schon jeder erlebt?
    Wenn man sieht, wie die Bahn Ihre Kunden an die verschiedenen Automaten schickt, als sei das eine Selbstverständlichkeint, dann kommt es einem im Verglich dazu doch wie ein Hohn vor, wenn die Züge, für die man die Tickets der unterschiedlichen Gesellschaften aus unterschiedlichen Automaten gezogen hat, dann doch identisch sind und nicht über separate Schienen fahren.

    Dann noch die absolut geniale Bedienbarkeit:
    Man soll ganz zu Anfang entscheiden´, ob man das NRW-weissichnicht- oder das Schönen-Dingsbums- bzw das Superwochenenden-Trallala-Ticket haben möchte. Will ich das? Ist es selbstverständlich, dass ich im voraus weiß, was sich hinter diesen Schlagworten versteckt und ob es überhaupt günstig ist für mich?
    Natürlich. Die Bahn geht offenbar immer noch davon aus, dass sie eine Behörde ist, die Bittsteller mit Dienstleisungsersuchen im Kulanzverfahren bedient.

    Weshalb tippt man nicht einfach seine Strecke ein, bekommt die Resulate mit ggf zubuchbaren Optionen aufgelstet und kann sich daraus das jeweils günstigste heraussuchen?
    Kann es dem Kunden nicht wirklich schei**egal sein, ob die Strecke jetzt vom Verkehrsverbund XY bedient wird, sie Teil einer Langsteckenfahr ist oder tatsächlich direkt von der Bahn betrieben wird?

    Nein, denn Bahn-Mitarbeiter schätzen ja auch ihre speziell angefertigte Google-Suchmaske. Da müssen erst die IP-Kreise der Fundrechner eingegrenzt werden. Dann muss die Zeit angegeben werden, die man bereit ist auf das Ergebnis zu warten. Zum Schluss gibt es nur die Ergebnisse, für die die Webseitenbetreiber ihre Happydigits-Zugehörigkeit bestätigt haben, sofern man nicht ganz am Anfang der Suchanfrage ein Häkchen im unteren Seitenrand gesetzt haate. Abhilfe: Sucher abbrechen und alle Eingaben mit gesetztem Häkchen wiederholen.
    Zum Ende wird angegeben, dass kein gültiges Zahlungsmittel auf einem der vorherigen Seiten angegeben wurde und daher die gesamte Suche inkl Angaben abgebrochen wird. Kostenbpflichtig ist die tageszeitabhängige Angabe der maximal geduldeten Suchanfragen-Wartezeit, die kleiner angegeben wurde als der Wert des kostenlosen Tarifs.
    Kreditkartendaten würden akzeptiert, eine Zahlung ist dann aber erst am Ende bei Benutzung des IE7 möglich.

    Unsinnig? Dann bitte mal selber ein Bahnticket lösen. Am besten in Aachen für eine Strecke Köln HBF nach Köln Deutz. Es ist in der Tat unmöglich. (Gut, von Köln HBF bis Münster geht – damit komme ich dann auch nach Deutz. Aber am anderen Automaten, klar).

  12. zf.8 meint: (1.8.2008 um 14:10) AntwortenReply to this comment

    9/towo

    Das ist aber noch nicht an allen Universitäten abgesegnet, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

  13. Karl-Ulrich meint: (1.8.2008 um 14:22) AntwortenReply to this comment

    @9

    das stimmt nicht.

    ZB bei der Ruhr-Uni Bo ist es so, dass der Semesterausweis nur im VRR gültig ist.
    Um in ganz NRW fahren zu können, muss man sich das NRW Ticket gesondert ausdrucken. (und mitführen)
    Um legal in ganz NRW zu fahren muss man also insgesamt Studentenausweis, NRW-Ticket (eine Seite DIN A4!!!!!) und den Perso mitnehmen

    einfach ist das nicht, einmal davon abgesehen, dass das NRW Ticket für die meisten Studenten mehr Geld kostet als es wirklich spart

  14. Berlin meint: (1.8.2008 um 14:25) AntwortenReply to this comment

    Alexander Merrick: In Berlin gibt es die Bereiche A, AB und ABC: A ist die Innenstadt (innerhalb S-Bahn-Ring), AB ist gesamte Stadt und bei ABC wird das Umland (etwa 15KM um Berlin) eingerechnet. Das finde ich weder einfacher, noch komplizierter als die Regelungen in den anderen Städten.

  15. Christoph meint: (1.8.2008 um 14:28) AntwortenReply to this comment

    @12:
    Das sind ca. 12 Euro mehr im Monat. Dafür kann ich dann in gesamt NRW den ÖPNV nutzen.

  16. Gerhard meint: (1.8.2008 um 14:29) AntwortenReply to this comment

    „In München muss man Fahrkarten sogar in einen Stempelding “entwerten”. LOL!“ (Fincut)

    Das ist eigentlich eine ziemlich tolle Sache. So kann man die Fahrkarten ohne Stress bereits am Vortag kaufen.

  17. gkts meint: (1.8.2008 um 14:36) AntwortenReply to this comment

    @10:
    Nö, Dresden macht's noch einfacher:
    Ein Preis für die ganze Stadt. Und das Ticket ist nach dem Einlösen genau eine Stunde gültig. Damit kommt man von einer äußersten Ecke zur anderen.

  18. Der Jan meint: (1.8.2008 um 14:38) AntwortenReply to this comment

    3 bis 5 Haltestellen.. wenn sie nicht gerade im Zug unterwegs sind und eigentlich Bahnhöfe meinen… dann bewegen sie sich bei 3 bis 5 Haltestellen im VRR wohl in Preisstufe A oder B. Dort ist bis auf die Einführung der Stufen A1 und A2 für Monatskarten alles beim alten.
    Ja.. die neue Preisstufe D kostet mehr als die alte C. Diese Preiserhöhung wäre aber ihnehin gekommen. Man schaue nur auf andere Verkehrsbetriebe und -verbünde. Sollte bei der Entwicklung der Energie- bzw Treibstoffkosten auch nicht verwundern. Und da erdreistet sich also der VRR eine Vierte(!) Preisstufe einzuführen. Und damit sogar den Preis für diejenigen zu senken, die in die neue Stufe C fallen. Die hätten sonst die Erhöhung für diejenigen, die viel weiter fahren, mittragen müssen.
    Nagut, eigentlich gibt es 5 Preisstufen. Es gibt ja noch die Kurzstrecke. je nach Haltestelle gilt die für 3-4 Haltestellen (wird an der Haltestelle ausgehängt). Freilich nur beim Einzelticket und beim 4er Ticket.
    Ansonsten sei gesagt das die Preise im Verhältnis zur damit zurücklegbaren Strecke im VRR in Deutschland wohl die besten in Deutschland sind.

  19. danio meint: (1.8.2008 um 14:41) AntwortenReply to this comment

    Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass es im VRR vor KABC die Preisstufen 1,2,3,4 und 5 gab (und Kurzstrecke?). Da wurden Waben noch auf Stadtteile runtergebrochen. Die Fahrscheine hatten verschiedene Farben und gab es vom Abrissblock beim Fahrer, Twix hiess Raider und Treet waren besser als M&M. Ich werd alt.

  20. Der Jan meint: (1.8.2008 um 14:44) AntwortenReply to this comment

    :@ 16: im VRR gilt auch in jeder Stadt ein Preis: Preisstufe A.
    Nur ist der VRR halt "etwas" größer

    @ 14: afaik ist der Preis zur zeit bei 35,30 € pro Semester. Sind also knapp 6€ im Monat.
    Um so mehr also bezweifele ich das das Ticket mehr kostet als es spart.

  21. oldman meint: (1.8.2008 um 14:46) AntwortenReply to this comment

    Das einfachste Prinzip ist noch Schwarzfahren:
    - Funktioniert überall
    - Es gibt keine Zonen
    - ist unabhängig vom Verkehrsbetrieb
    - es wird kein Kleingeld benötigt
    - im Zahlungsfall kann man mit Karte zahlen
    - hat einen gewissen Unterhaltungswert (Spannung) bei Kontrollen
    - wird man erwischt kostet es 60EUR (kann unterschiedliche sein)
    - wird man nicht erwischt kostet es nix (ist überall gleich)

  22. Pascal meint: (1.8.2008 um 14:47) AntwortenReply to this comment

    Danke für die Aufklärung. Aber wer denk sich denn solch entwürdigende Namen aus?

    @10: Hinter das Münchner System bin ich auch noch nicht gekommen. Insbesondere was diese Faltkartendinger anbelangt. Vor allem wenn die dann in verschiedenen Verkehrsmitteln unterschiedlich weit gelten, und man unter 21 nur die Hälfte braucht etc.

    Das Berliner System geht eigentlich, finde ich. Auch wenn ich mir dank Semesterticket die genauen Modalitäten sparen kann.

  23. RamBam meint: (1.8.2008 um 14:48) AntwortenReply to this comment

    @U.V.: Der Link zum Fahrradvermieter führt ins WP-Admin-System und funktioniert daher nicht.

    @all: Das System mit dem Entwerten gibt es nicht nur in München, auch Stuttgart hat Entwerter. Vorteile sind, neben dem bereits angesprochenen Vortagskauf, auch die Möglichkeit von Streifenkarten, die "auf Vorrat" gekauft werden, und je nach gewünschter Entfernung an verschiedenen Stellen abgestempelt werden können und mehrfach genutzt werden können. Außerdem muss nicht jede Karte entwertet werden. Zeitkarten sowieso nicht, und wenn man einen Fahrschein bspw. in Tram oder Bus löst (es gibt in jeder Tram und jedem Bus Automaten), dann ist dieser schon automatisch für diese Fahrt entwertet. Allerdings – kompliziert ist das System in München trotzdem irgendwie. Fraglich ist, ob es eine einfachere und trotzdem faire und kostendeckende Lösung geben könnte.

  24. Martin_mb meint: (1.8.2008 um 14:49) AntwortenReply to this comment

    An solchen Ausprägungen des Gerechtigkeitsfetisch kann man wunderbar erkennen, wie lächerlich krank Deutschland ist. Wollte man hier einen Einheitsfahrpreis wie z.B. in der New Yorker Subway einführen ($2 One Ride) – das gäbe Bürgerkrieg: "Aber ich fahre nur an ungeraden Wochentage in Monaten mit "R" bei Neumond, ich sollte weniger zahlen müssen als jemand, der noch zwei Tüten Milch dabei hat, es sei denn, er transportiert auch noch Gemüse (wegen Förderung der schützenswerten Schrebergärtnerkultur)…"

    Da erzeugt man lieber eine Simulation von Gerechtigkeit und finanziert die ganzen Reibungsverluste durch die entstehende Bürokratie mit. Würde mich z.B. wundern, wenn es bei uns keine Fahrpreiskommissionen gibt, in denen die Vertreter der verschiedenen Verbände von der Batik-Gruppe bis zum Kleintierzüchterverein an der Tarifbildung mitwirken dürfen.

    Deutscheland – Schafe-Land…

  25. Enno meint: (1.8.2008 um 15:00) AntwortenReply to this comment

    Das erinnert mich an meine Erlebnisse mit dem Fahrkartenautomaten am Düsseldorfer Flughafen. Wir haben uns auf Anhieb nicht verstanden.

    Quizfrage: Wie lang ist eine Kurzstrecke (Kurzstreckenticket), woher soll man das wissen, und warum gibt es den Tarif überhaupt?

    Es könnte so einfach sein: Ziel eingeben, evtl. Bahncard einschieben, billigste Fahrkarte zum Ziel bekommen. Oder meinetwegen alle gültigen, sinnvollen Alternativen (schnellste, billigste). Steve Jobbs, bitte übernehmen sie!

  26. Pascal meint: (1.8.2008 um 15:03) AntwortenReply to this comment

    Steve Jobs? Damit die Automaten gut aussehen, aber dafür das dreifache kosten und nur mit Mac richtig funktionieren? ;)

  27. pm meint: (1.8.2008 um 15:17) AntwortenReply to this comment

    @Pascal dafür halten die auch 5x länger und stürzen nicht ab.lol

  28. Timo Reitz meint: (1.8.2008 um 15:25) AntwortenReply to this comment

    Ich bin noch nie in dieser Region mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren, aber die Erläuterungen des VRR sind für mich völlig einleuchtend.

    Ist das wohl der "gesunde Menschenverstand", der mich komplizierte informatische, physikalische, chemische, mathematische und tarifliche Sachverhalte verstehen lässt, aber mich in juristischen Dingen so völlig im Stich lässt?

  29. Detlev T. meint: (1.8.2008 um 16:24) AntwortenReply to this comment

    Mit den Tarifsystemen ist das wie mit dem Steuerrecht: Will man es allen recht machen, wird es kompliziert.

    Wobei sich ja auch noch niemand beschwert hat, dass er diverse Verkehrsregeln und -schilder lernen muss, wenn er auf der Straße unterwegs ist. Nur der ÖPNV muss anscheinend Deppen-kompatibel sein.

    Man könnte ja auch jemanden fragen. Und aus meiner Sicht gehörte das Fahren mit dem ÖPNV einschließlich Ticketkauf zum Umfang der "Verkehrserziehung" in den Schulen, nicht nur wie bisher die Straßenverkehrsregeln. Kein Wunder, dass wir uns da immer neue Generationen von Klima-killenden Autofahrern heranziehen.

  30. kopfkino meint: (1.8.2008 um 16:25) AntwortenReply to this comment

    @7: Was ist denn am Berliner System unverständlich? Entweder ich bleibe in der Stadt (ein Tarif) oder ich will noch ins Umland (zweiter Tarif)….mehr gibts doch gar nicht zu kaufen. Ok, außer der Kurzstrecke. Also kompliziert ist anders.

  31. gerhardq meint: (1.8.2008 um 16:46) AntwortenReply to this comment

    @28: Beides ist überflüssig wie ein Kropf.
    Weder im ÖPNV noch im Steuerrecht erreicht man durch die Kompliziertheit Gerechtigkeit, nur das Gegenteil.
    Ich kann nachvollziehen, daß ein einfaches Steuerrecht für die Vielen, die daran verdienen, nicht sinnvoll ist. Das deutsche Steuerrecht bevorzugt die Reichen und benachteiligt die normalen Arbeitnehmer.
    Ähnliches gilt für komplizierte Tarife des ÖPNV, die Wissenden werden belohnt und die, die das System nicht kennen oder begreifen, werden bestraft.
    Es sollte immer das Prinzip "KISS" gelten: "Keep it simmple stupid!".
    Kompliziertheit und Komplexität ist häufig Absicht, um Ungerechtigkeiten zu verdecken!

  32. Schäubles Alptraum meint: (1.8.2008 um 17:05) AntwortenReply to this comment

    In Passau habe ich mal versehentlich eine Streifenkarte mit 8 Streifen auf einem Feld doppelt abgstempelt (den Fehler bemerkt und noch einen "frischen" Streifen gestempelt.

    Tage später eine Kontrolle. Ich hätte mich vor drei Tagen verstempelt und dadurch sei der ganze Fahrschein ungültig, 60 Euro bitte.

    Da ich mich geweigert habe meine Personalien anzugeben, wurde die Polizei gerufen. Denen habe ich meine Personalien dann gegeben und der Fahrschein wurde sichergestellt.

    Nach ca. 4 Monaten bekam ich – wieder in Hamburg lebend – Post von der Staatsanwaltschaft Passau, man wolle mich wegen der Erschleichung von Leistung in Höhe von 65 Eurocent anklagen, ich könnte die Anklage jedoch vermeiden, wenn ich 50 Euro an eine Behindertenwerkstatt zahle – LOL.

    Abermals Monate später bekam ich dann Post vom Gerich aus Passau, die Anklage würde man nicht erheben, da am "Tattag" einwandfrei gestempelt wurde und der "Doppelstempel" als "unvorsätzliches Versehens eines Systemunkundigen" gelten würde.

    Ich als Hamburger kann also sagen: es gibt mindestens einen intelligenten Menshcen in Bayern.

  33. Detlev T. (nochmal) meint: (1.8.2008 um 17:31) AntwortenReply to this comment

    @30(gerhardq)
    Ich gebe dir in deiner Bewertung recht. Ich wollte damit auch nicht behaupten, dass man damit das Ziel auch erreicht. Es ist lediglich meine Beobachtung, dass die Absicht(!) "gerecht" stets zu "kompliziert" führt.

  34. Sebastian meint: (1.8.2008 um 17:49) AntwortenReply to this comment

    Wer nicht mindestens das Tarifsystem der "Regionalen Tarifkooperation Schwarzwald-Baar-Heuberg" (zu finden ausgehend von http://www.ringzug.de/ ) gesehen hat, darf sich nicht erdreisten, über das VRR-System zu schimpfen. ;-)

  35. Frank meint: (1.8.2008 um 22:21) AntwortenReply to this comment

    Ich halte ja das Berliner System für sehr gut: es gibt die drei Fachbereiche. A ist der innere S-Bahn-Ring (das merkt man, das sieht man in jedem Plan). B ist das restliche Stadtgebiet außerhalb des Ringes. Und C ein gewisser Bereich in Brandenburg. Die kleinste Fahrkarte ist AB – also komplette Stadt. Also kann einem diese Regelung zwischen A und B auch egal sein. Und wenn man doch mal rauswill, naja – dann kostet es halt paar Cent mehr. Und man sollte noch beachten, daß Berlin ein wesentlich besser ausgebauten Nahverkehr hat, als die übliche VRR-Stadt. Und für die riesige Fläche von Berlin zahlt man das gleiche wie für eine kleine VRR-Stadt.

    @derJan: auch bei der Bahn sind Stationen, an denen man nur Ein- aus Aussteigen kann (also keine Weiche im Boden liegt) nur Haltepunkte. Ein Bahnhof ist es erst, wenn an einem Haltpunkt ein Zug starten oder enden kann. Ansonsten halte ich die Preise im VRR schon zum Teil drastisch. Mag vielleicht in Düsseldorf der Preis für die Leistung noch stimmen. Schaut man sich Essen oder Duisburg an, dann … und selbst eine Stadt wie Dresden schafft es, die Straßenbahnen rund um die Uhr rollen zu lassen. JEDEN TAG. Keine Sperrstunden.

    @31: weißt du nicht. Es könnte auch ein Pendler aus Deutschland sein.

  36. Norbert meint: (1.8.2008 um 22:50) AntwortenReply to this comment

    Die ganze Frechheit vom VRR ist ja noch, daß mit Einführung der Preisstufe D das verbundweit gültige Ticket mal eben um 20 Prozent teurer wird – ohne dafür nur eine Mehrleistung zu erbringen! In der Presse wird dies frecherweise noch als "Verbilligung der Preisstufe C" vermarktet – ohne aber zu erwähnen, daß der Gültigkeitsbereich stark eingeschränkt wurde. Kam man bisher von Dortmund bis an die holländische Grenze vor Venlo, kommt man mit einem Abo-Ticket der Preisstufe C jetzt von Düsseldorf bis Erkrath, eventuell noch bis Wuppertal-Elberfeld, wenn man Erkrath als "Zentrum" auswählt.

    Für mich als Gelegenheitsfahrer, der sich das verbundweite Abo nur aufgrund Vermeidung der kaputten Automaten und der ganzen Rennerei deswegen zugelegt hat, ist die Grenze überschritten. Jetzt wird mit Preisstufe A nur noch "im Kaff" gefahren. Aber selbst da gibt es je nach Stadt wieder andere Tarife… ein Chaos!

  37. textkoch meint: (1.8.2008 um 22:57) AntwortenReply to this comment

    Ich sag mal so: bevor ich mich in ein Autos setze und losfahre, muss ich einen Führerschein machen, Regeln lernen, eine Prüfung bestehen. Und danach weiß ich noch lange nicht, wie ich in einer fremden Stadt meinen Weg finde.

    Nur im Nahverkehr, da erwartet jeder Gelegenheitsnutzer sofort ohne weitere Beschäftigung mit dem Thema, seinen Weg und seinen Tarif auf Anhieb zu finden. Ein bisschen Lektüre am Automaten gilt da schon als Zumutung. Hallo?

  38. flyingb meint: (1.8.2008 um 23:16) AntwortenReply to this comment

    also ich weiss ja echt nicht was daran so schwer ist, für gewöhnlich hängt doch an jedem automaten eine liste wo genaus steht was bis zur haltestelle braucht. was daran jetzt so schwer ist in die liste zuschauen verstehe ich nicht wirklich.

  39. ariel.prospero meint: (2.8.2008 um 02:06) AntwortenReply to this comment

    @33: "Ringzug.de"

    Da wird einem ja schwarz vor Augen.
    Oder es flimmert.
    Oder man fällt in Ohnmacht.
    Zu verstehen ist dieses "System" nicht.
    Ist das Absicht?
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  40. Ein Mensch meint: (2.8.2008 um 03:30) AntwortenReply to this comment

    Das einfachste System hat wohl London mit der OysterCard, die mit einem RFID ausgerüstet und beliebig wiederaufladbar ist. Beim Betreten und Verlassen des Underground-Bereichs wird die OysterCard an die Sperre gehalten, und beim Verlassen wird der Betrag der kostengünstigsten Route abgebucht. Solange man die anonyme Variante der OysterCard wählt, also kein Abo und kein "Auto Top-Up per Kreditkarte", ist wohl alles in Ordnung.

  41. Ein Mensch meint: (2.8.2008 um 03:33) AntwortenReply to this comment

    Ich nehme den letzten Satz zurück. Die OysterCard verwendet einen MIFARE-Chip.

  42. Zarquod meint: (2.8.2008 um 10:08) AntwortenReply to this comment

    Wie, nur A bis D? Das ist doch übersichtlich. Der VBN bietet da viel mehr. Preisstufen von A bis H, dazu noch die Varianten I und II (die sich unterscheiden, je nachdem, in welcher Stadt man gerade ist) und natürlich noch Preisstufe S für Fahrten zwischen dem Stadtgebiet Bremen und dem direkten Umland.

  43. Falk meint: (2.8.2008 um 10:08) AntwortenReply to this comment

    Was bitte schön ist ein Verkehrsverbund, was ein Tarifsystem und was ein Taxi? 8)

    Ich freue mich gerade ein bisschen darüber, dass die Preise für Benzin wieder eeeetwas nach unten gehen. Und dass ich mit meiner Fahrweise so langsam auf die 5 Liter pro 100 km zufahre 8)

    Und kurze Wege in der Stadt bewältige ich zu Fuß.

  44. rhabarber meint: (2.8.2008 um 10:17) AntwortenReply to this comment

    Das Problem ist ja nicht nur die Kompliziertheit der Tarife, sondern dass es überall anders ist. Dann gibt es noch die feinen Details: Mitnahme eines Fahrrads kostet bei uns z.B. Kinderkarte, übers Verbundsgebiet braucht man wieder andere Fahrkarten, Klappräder sind umsonst aber müssen in Zügen verpackt sein. Vielleicht kosten Koffer ab einer Größe auch irgendwo einen Extratarif? Gelten die Tageskarten bis Betriebsschluss (und wann ist das?), oder 24 Stunden? Ah, und dann noch so ein Knüller, irgendwo hat der Fahrkartenautomat nur Münzen angenommen … für 10-€-Tickets …

    Bei uns gibt's ein Zonensystem, aber die Zonen hängen so gut wie nirgends aus. Und von Busfahrern gibt's da dann auch falsche Infos. Und während man in Bussen Karten kaufen kann, geht das wieder nicht in Straßenbahnen oder Zügen.

    Wahrscheinlich ist das ganze ein wissenschaftlich begleiteter Versuch zur "Steigerung der interpersonalen Kommunikationsfähigkeiten im öffentlichen Personennahverkehr".

  45. Zapp meint: (2.8.2008 um 11:25) AntwortenReply to this comment

    Eigentlich wollte ich ja schreiben, dass die nee Preisstufe gerechter ist, da es irgendwie nicht einzusehen ist, warum ich bei 45km Fahrtstrecke das gleiche zahlen muss, wie jemand, der mit über 100km einmal komplett den VRR durchquert. Bei aller Lust an Bierdeckel-Vereinfachungsmethoden, irgendwo hört es auch auf, insbesondere, da der hohe Pauschaltarif auf der Entfernung beim besten Willen nicht mit dem Auto konkurrieren kann.

    Nun habe ich festgestellt, dass meine 45km-Strecke in Zukunft in Preisstufe D fällt …

    PS: Ist es nicht so, dass man an den Touchscreen-DB-Automaten innerhalb des VRR auch Verbundfahrkarten kaufen kann? Dort bekommt IIRC der Gelegenheitsfahrer ohne grosses Tarifraten nach Eingabe von Start- und Zielpunkt automatisch den passenden Fahrschein (und kann auch mit Karte zahlen, wenn mal wieder das Kleingeld nicht für den VRR-Automaten reicht). Wenn man besondere Angebote nutzen will, kommt man um eine Beschäftigung mit dem Tarifsystem allerdings nicht herum, aber wo ist das anders?

  46. cbeck meint: (2.8.2008 um 11:33) AntwortenReply to this comment

    @ 9

    Mein Semesterticket der Uni Münster lässt mich auch nicht in ganz NRW frei fahren. Scheint also noch lange nicht überall zu gelten. Hier kabbelt sich der AStA schon seit Jahren mit den Stadtwerken – und nicht mit der Bahn.

  47. Mischa meint: (2.8.2008 um 12:01) AntwortenReply to this comment

    Jaja, das schweinische Studi-Ticket. Während die ÖPNV-Fahrt zur Uni und zurück zur Wohnung ja gerne per Solidargebühr gefördert werden darf/soll, ist es ein Unding, dass ich meinen Komillitionen nun zwangsbeglückt die Friezeit- und Wochenendefahrten mitbezahlen darf.

  48. Platzhalter meint: (2.8.2008 um 14:49) AntwortenReply to this comment

    @24 erinnert mich, wie ich nach längerem auslandsaufenthalt wieder zurück nach frankfurt kam und am flughafen eine fahrkarte lösen wollte. abends. "DIe liste mit kurzstreckenfahrtzielen befindet sich an der seite des automaten" *such* nix liste. Bezahlen – kreditkarte? fehlanzeige, debitkarte? fehlanzeige. Geldkarte? Im Ausland noch nie gehört. Hatte mir im Ausland extra Euro besorgt – allerdings natürlich nicht kleiner as 50 euro, was der automat nicht nimmt. kein mensch in sicht. naja, die bahn (die im großstadtabend takt von 30 (!) minuten fährt) war eh gerade weg, also taxi…

  49. engywuck meint: (2.8.2008 um 22:04) AntwortenReply to this comment

    @37: Das habe ich bei meinem ersten Aufenthalt in Frankfurt ja auch *versucht*!
    Nur steht an den Automaten in den Außenbezirken *nirgends*, dass alle Teilorte dasselbe Tarifgebiet sind bzw wie weit dieses reicht… wäre ja auch zu komplex, im Schienenplan auch noch Tarifgrenzen einzuzeichnen…
    Dazuhin gibt es innerorts in der "Zieltabelle" weder unter "Frankfurt" noch unter "Innenstadt" oder "City" einen Eintrag – wozu auch, man muss ja nur die Tickettaste drücken dafür – wird vorher kein Ziel eingegeben ist damit automatisch das aktuelle Tarifgebiet gemeint. Nur steht das nirgends… "Pardon wird nicht gegeben" – sorry, "bei Schwarzfahren gibt es kein Pardon" dafür gleich fünfmal in verschiedenen Sprachen.

    Beim ersten Mal hat mir dann nach knapp 10 Minuten Automatenstudium ein freundlicher Mensch der gerade herankam weitergeholfen sonst wäre ich wohl schwarz gefahren…

    Und allen die sagen "Führerschein muss man auch machen" — die Leute die täglich fahren nutzen die Automaten nicht, die haben Zeitkarte. Die die das System kapieren müssen/sollen sind die Personen, die fremd in der Stadt sind. Wenn ich regelmäßig verschiedene Modelle (mit stempeln und ohne, mit Zielsuche und ohne — und wie weit geht diese verfl…. Wabe/Zone/wasauchimmer, ist mein Zielpunkt, der sich minimal in der nächsten Zone befindet noch als Endpunkt der alten erlaubt oder nicht?) kapieren soll dann macht das bitte auch so, dass ich als studierter Mensch, dem ein gewisses Leseverständnis schwerlich abzusprechen ist, das *kann* und vergesst nicht wichtige Informationen.
    Ich habe

  50. engywuck meint: (2.8.2008 um 22:20) AntwortenReply to this comment

    @47: dass da nix steht wird daran liegen, dass "Kurzstrecke" in FFM meines Wissens auf zwei Kilometer Fahrtstrecke beschränkt ist und der Flughafen weiter außerhalb liegt… :)
    Aus diesem Grnd stehen die Kurzstreckenlisten meist auch nur an den Bushaltestellen.
    Ach ja: FFM Stadt ist Tarifgebiet 5000 falls das mal wer braucht :)

  51. x meint: (3.8.2008 um 15:57) AntwortenReply to this comment

    Jaja.. die Deutschen leben tatsächlich noch in Zonen *ggg* Warum führt ihr nich einfach mal ne bundeseinheitliche Streifenkarte ein? Wenn ich hier in Nijmegen in den Bus steige, kann ich mit ein und derselben Fahrkarte bis nach Den Haag durchfahren. Einfach einen Basisstreifen pro Person entwerten plus je nach Entfernung noch ein paar Streifen hinzu (Nationale Strippenkaart). Und wenn ich Zug fahren will, kann ich entweder (bei kurzen Strecken) auch die Strippenkaart benutzen oder mich am Fahrkartenautomaten bedienen.. einfach Start und Ziel eingeben und hopp.. man hat eine reichsweit gültige Fahrkarte in den Händen. Toll wa? Sogar die ungebildeten Amerikaner schaffen es daher am Flughafen ohne Hilfe ne Fahrkarte zu kaufen *gg*

  52. Engywuck meint: (4.8.2008 um 00:02) AntwortenReply to this comment

    Vielleicht weil viele Verkehrsverbünde (in denen dasselbe Tarifsystem gilt) auch nicht soooo viel kleiner als die Niederlande ist und ihr zudem eine höhere Bevölkerungsdichte habt? ;-)

  53. Johnny meint: (4.8.2008 um 08:14) AntwortenReply to this comment

    naja… Frankfurt Stadtgebiet ist nicht mehr 5000 sondern 50, Zuschläge auf Zeitkarten zu kaufen ist seit einigen Wochen selbst für Einheimische eine Wissenschaft für sich. Man muss sich bei der Automateneingabe irgendwelche Preisstufen merken und im nächsten Bild wieder angeben. sehr dubios.

    Einen Wabenplan gibts… aber nicht direkt am Automaten.. und dort sind auch nur Gebiete angezeigt… "etwas" verwirrend (selbst für Einheimische) und der Ortsplan mit den Zahlencodes hat doch noch nicht jedem weitergeholfen… Noch dazu kommt, dass der Flughafen nen eigenes Tarifgebiet ist (manchmal, ausser wenn man ne Zeitkarte hat).

    Ich glaube Frankfurt ist schon kompliziert, und so richtig vertändlich ist die Benutzungsanleitung halt auch nicht. Zu guter letzt ist Frankfurt SAU teuer…

  54. reinhard meint: (9.8.2008 um 16:16) AntwortenReply to this comment

    nichts gegen "zwischen"-tickets, die eine tatsächliche ersparnis bedeuten würden… hier wurde aber nur das c-ticket im preis erhöht – und das beträchtlich :(
    das neue "günstige" c-ticket kostet 4 euro weniger als das alte vrr-weite c-ticket (und um es mal neumodisch auszudrücken … das neue c-ticket "kann nix" im gegensatz zu seinem vorgänger)… wo da die ersparnis liegen soll, bleibt mir schleierhaft.
    und nach eingehendem studium der wabengrenzen drängt sich mir der verdacht auf, dass ich wahrscheinlich keine andere wahl haben werde, als mir ein d-ticket zuzulegen.

  55. Ari meint: (15.8.2008 um 15:13) AntwortenReply to this comment

    Hmm ich finde es schon unverschämt das ich von mir bis Mönchengladbach ( knapp 80 km) 10,50 € bezahlen muss wo ich früher 9,10€ bezahlt habe ( was auch nicht grad billig ist)

    Wenn ich selber von Herne nach MG fahre ist der Sprit genau so teuer. Heisst es nicht die Bahn entlasste die Umwelt bei über mehrere Millionen Autos täglich?

    Also mein Portmonee entlasten die damit nicht.

    Alles nur Geldmacherei!!!

  56. Sebijk meint: (8.10.2008 um 13:33) AntwortenReply to this comment

    Ich stimme Ari zu.

    Die neue Preisstufe hat nichts günstiger gemacht, im Gegenteil. Die Preise wurden alle um ca. 10 % oder mehr erhöht. So kostet z.B. Preisstufe A jetzt 2,20 und B nun 4,30.

    Vergleiche:

    August 2007: http://www.vrr.de/imperia/md/content/vrrstartseite/vrr_preise_08_2007.pdf

    August 2008: http://www.vrr.de/imperia/md/content/vrrstartseite/vrr_preise_2008.pdf

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