iPhone hat sich erledigt
Apple hat die Möglichkeit, auf iPhones gespeicherte Programme eigenmächtig zu löschen. Apple-Chef Steve Jobs hat ausdrücklich eingeräumt, dass jedes iPhone ungefragt eine Webseite besucht, über die eine entsprechende Löschfunktion aktiviert werden kann.
Selbstverständlich, beteuert Mr. Jobs, gehe es nur um den Schutz der Kunden. Sie sollen vor schädlichen Programmen geschützt werden, die möglicherweise über den App Store vertrieben werden.
Glaubt das wirklich jemand?
Immerhin sollte es auch Apple möglich sein, Programme zu überprüfen, bevor sie in den App Store gelangen. Überdies kann man ja auch die Kunden warnen, wenn es Probleme gibt. E-Mail, SMS, Presse – alles sehr taugliche Mittel für diesen Zweck. Überdies: Wie apokalyptisch kann eine Software auf einem Mobiltelefon eigentlich sein, damit der Hersteller zentral und ohne Rückfrage beim Eigentümer des Telefons zuschlagen muss?
Als Einsatzgrund für die Apple-Attacke nennt Jobs dann ausgerechnet Programme, die heimlich Nutzerdaten ausspähen und verschicken. Schön zynisch, denn mehr als seeeehr viel Vertrauen in die Redlichkeit Apples bleibt dem iPhone-Nutzer ohnehin nicht.
Ob das Vertrauen berechtigt ist, kann ich mangels Erfahrung mit Apple-Produkten nicht sagen.
Dabei wird es vorerst auch bleiben.
Bis zum Beweis des Gegenteils glaube ich nicht mal, dass sich das Backdoor auf eine Löschfunktion beschränkt. Wahrscheinlich ist Apple schon da, wo das Bundeskriminalamt mit seiner Online-Durchsuchung hin möchte. Jedenfalls wird jeder Ermittler vorhandene technische Möglichkeiten im Bedarfsfall gern für sich instrumentalisieren.
Apples Gegenwehr dürfte sich bei diesem Selbstverständnis in Grenzen halten.
Die Funktion geht vom Telefon ausgelöst, d. h. dieses sucht regelmäßig eine Seite auf, auf der eine zur Zeit leere Liste mit gesperrter Software ist. Daher ist das ganze als Backdoor wohl ungeeignet. Was natürlich nicht bedeutet, dass es nicht eine andere Möglichkeit gibt, die dann wahrscheinlich aber bei allen Telefonen bestehen würde.
Beim Besuch der Seite kann es doch nicht bleiben. Es muss ja ein Prozess ausgelöst werden, der die Software auf dem iPhone löscht. Wenn ich aber eine Software löschen kann, dürfte aber auch so ziemlich jeder andere Prozess auf dem Telefon in Gang zu setzen sein – wenn man denn will.
Das ist echt ein Witz!
Erst diese komische MyBe-Seite von Apple dann die horrenden Preise für das iPhone, die Lizenzen des Zusammenbaus deren Klagen jeden in Grund und Boden treiben, danach das automatische Installieren des Safaris ohne Rückfrage und jetzt das!
Ich glaube aus der einzigen erfrischenden Marke ist ein schlimmerer Wirtschaftskonzern als Microsoft geworden.
Nichts gegen die Technik an sich, die ist immer noch super und sieht gut aus, aber die Firma Apple und die Strategien sind einfach nur noch unverantwortlich.
Es gibt so kaum noch einen Grund zu Apple zu wechseln.
Dabei hatte ich das schon vorbereitet ….
Apple macht wirklich tolle Produkte – aber in letzter Zeit wird der Haufen um den Diktator… ich meinte CEO… immer schlimmer.
Allein schon für die Exklusivverträge mit den Mobilfunkanbietern gehören Sie getreten.
Dazu dann noch dieses AppStore Gehampel. Als Entwickler wäre ich stinksauer, wenn meine Applikation (in die ich Zeit, Geld und Resourcen gesteckt habe) plötzlich aus dem AppStore entfernt wird, weil Sie "unerwünscht" ist – das reicht ja schon aus.
Beispielsweise dieses Thetering Programm (mit dem man das iPhone als Modem nutzen kann, was ja eigentich ein Core-Feature eines jeden Smartphones ist) hat Apple vermutlich entfernt, weil AT&T nicht möchte, dass die Nutzer ihren Vertrag für Thetering nutzen.
Der Entwickler hat damit keinerlei Möglichkeit mehr seine Applikation zu vertreiben.
Ich verstehe auch nicht, warum da noch keiner geklagt hat.
Microsoft hat von der EU doch auch was auf den Deckel bekommen für die tiefe Integration des Internetexplorers.
Ist Apple hier nicht vergleichbar?
- iTunes unterstützt nur iPods, Fremdanbieter benachteiligt
- iPhone kann nur via AppStore mit Applikationen "befüllt werden", Fremdanbieter benachteiligt
- Apple bietet keine vernünftigen Schnittstellen an, mit der ein Fremdanbieter ein 100% Duplikat des "MobileMe" Service entwickeln könnte (es gibt zwar SyncServices, aber trotzdem ist eine genauso tiefe Integration in Applikationen nicht möglich)
Kann da nicht mal jemand klagen?
Europa scheint ja offenbar ohnehin die einzige Gegend zu sein, wo Verbraucherschutz noch einigermaßen funktioniert (immerhin ist Apple in Belgien und Italien gezwungen das iPhone unlocked und ohne Vertrag) zu verkaufen.
thebestpageintheuniverse.net/c.cgi?u=iphone
hier wurde schon (mit einem unvergleichlichen stil!) vor über einem jahr klargestellt, warum das iPhone doch wirklich SEHR überflüssig ist. für bessere funktionen mit weniger fashion-gehabe und werbegeheische nehme man doch beispielsweise einfach das N95.
Wg. EU Kommission: Bei MS ging es darum, dass eine marktbeherrschende Stellung auf dem Markt für Betriebssysteme dazu genutzt wurde ebendiese Stellung auch auf dem Markt für Web-Browser zu erlangen.
Weder beim iPhone, noch bei Mac OS, noch bei iTunes hat Apple aber eine marktbeherrschende Stellung, daher kein Einschreiten der Kommission…
Alle die hier über Apples Wandel zur "dunklen Seite" moppern:
Apple war schon immer so: Alles wird restriktiv gehandhabt und nur so wie Apple das möchte. Auf Freiheit der Kunden wurde da noch nie viel gegeben (MacOS nur auf Apple Computern I-Pod nur mit I-Tunes etc..)
Den Markt auf dem [--zensiert--] jeden Dreck kaufen wenn er nur teuer und in weissem Plastik verpackt ist beherrscht Apple doch ziemlich vollständig.
@ #5/Tobi:
Kommt drauf an, wie man marktbeherrschende Stellung definiert.
Unter vergleichbaren Produkten hat Apple sicher eine marktbeherrschende Stellung – es gibt schlicht keine wirklich vergleichbaren Produkte. Was den "Online Musikhandel" angeht, ist Apple sogar -absolut gesehen- Marktführer.
> Glaubt das wirklich jemand?
Ja, ich glaub' das.
Kann allerdings damit zusammenhängen das ich in der Vergangenheit mal für einen Telephonhersteller arbeitete…
SW Management (ab Bootvorgang) für Mobiltelephone ist eine kitzlige Sache. Im Gegensatz zu anderen Computern, kann Fehlfunktion eines Telephons ja nicht nur für den Benutzer ärgerlich sein, sondern auch mal die Netzfunktion beeinflussen.
Deshalb wird es für alles, was an einem Funknetz hängt immer Möglichkeiten geben, SW zu stoppen oder ähnliches.
Oder wer möchte mal anderen Leuten erklären, das sie deshalb keinen Notruf absetzen konnten, weil man selber gerade ein .mp3 runterladen musste (Der Fall ist offensichtlich übertrieben, aber denkbar).
Das gibt es mit der Zertificate Revocation List auch für Blackberrys. Die sind ja schon länger auf dem Markt.
Apple hat eben nur das Problem, dass dort wo viel Licht ist auch viel Schatten entsteht.
Blackberry bleibt unbehelligt, weil die Geräte weniger öffentlichkeitswirksam sind.
Ich bin ja kein Jurist, aber geht das nicht in Richtung
§303a
"(1) Wer rechtswidrig Daten (§ 202a Abs. 2) löscht, unterdrückt, unbrauchbar macht oder verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft." ?
Durch AGB sollte das nicht regelbar sein.
Es einzuklagen ist natürlich eine ganz andere Sache :)
@2: theoretisch ist eine Backdoor das sicherlich moeglich. Praktisch sicherlich auch. Auf jedem Telefon. Nennt sich Firmware-Update. Damit laesst sich noch sehr viel mehr anstellen.
Wir wissen nicht wirklich, wie das Loeschen vor sich gehen soll. D.h. ob es still und heimlich funktioniert oder erst nach Rueckfrage. Wir wissen nicht was in einem solchen Fall mit den Applikationsdaten passiert etc.
Spyware deaktivieren zu koennen ist per se ja eigentlich nichts unanstaendiges.
Eine solche Liste ist erstmal was vollkommen anderes als eine Backdoor.
@3: Was genau ist mit "unverantwortlich" gemeint. Welche Verantwortung hat denn Apple Ihrer Meinung nach?
Bislang halte ich die Strategie Hardware und Content zu verknuepfen und so fuer einen nachhaltigen Revenue-Stream zu sorgen fuer sehr brilliant.
@ #10 / TheDoctor:
Es scheitert wohl am "rechtswidrig".
Bei Schadsoftware dürfte eine mutmaßliche Einwilligung (=fiktive Einwilligung – hätte Apple den Nutzer gefragt: "Sollen wir diese totaaaal gefährliche Software von deinem Telefon entfernen?", hätte der Nutzer zugestimmt) des Nutzers zum Löschen vorliegen.
Marktführer gibt es eigentlich in jedem Markt, das hat nichts mit einer marktbeherrschende Stellung zu tun. Außerdem darf man den Markt natpürlich nicht solange verengen bis eine marktbeherrschende Stellung zwangsläufig wird (weiße, schicke Computer mit einem Apfelemblem…). Apple hat meiner Meinung nach keine marktbeherrschende Stellung in irgendeinm Markt (weder iPod, noch iPhone oder gar bei Computern).
@ 1: Was natürlich nicht bedeutet, dass es nicht eine andere Möglichkeit gibt, die dann wahrscheinlich aber bei allen Telefonen bestehen würde.
Mein Telefon hat knapp 40 EUR gekostet. Es telefoniert sich damit ganz hervorragend, mehr soll es nicht und mehr kann es auch nicht.
Ich verstehe den ganze I-Hype eh nicht.
Kaum jemand würde für eine Tüte Pommes 30 EUR bezahlen, nur, weil da ein bestimmtes Markenzeichen aufgedruckt ist.
Zum I-Phone:
Man stelle sich vor, es gäbe eine Kaffeemaschine für 300 EUR zu kaufen, die nicht mehr kann, als andere Maschinen für weniger als die Hälfte. Dafür aber die Arbeit verweigert, wenn man anderen Kaffee als den von Firma XY einfüllt.
@ Axel John
In diesem Fall ist Kaffeemaschinen allerdings ein gute Beispiel: Nennt sich Nespresso oder auch andere Padmaschinen. Teilweise Patente auf den Kapseln bzw. Strickcode zum erkennen des Inhalts.
Die verweigern tatsächlich den Dienst.
Ansonsten kann ich zum I-Hype nur etwas sagen, was auch bei anderen immer gesagt wird wenn man mit einer Sache nicht einverstanden ist: "Nicht kaufen". (Gruß an map)
Blackberries kann man »remote« sperren lassen und sogar remote löschen. Das ist das gleiche in grün. Normale Handies kann man fernanschalten und mithören. Ich verstehe die Aufregung nicht ganz – ist doch alles nichts neues?
@ 2 / Udo Vetter: Ohne Software-Entwickler zu sein, vermute ich, dass das Ganze in etwa so abläuft:
1. Software auf dem iPhone mit im Wesentlichen 2 Befehlen, nämlich a. Lade Liste böswilliger Software von Apple herunter und b. Lösche jedes Programm, das in der Liste aufgeführt ist.
2. Serverseitig bei Apple besteht dann eben – nur – die Möglichkeit, Programme in die Liste aufzunehmen. Von der Ausführung beliebiger Programme durch Apple auf jedem iPhone kann dann nicht die Rede sein. Dass Apple in den Firmware-Updates potenziell jede Menge üble Dinge unterbringen könnte, steht auf einem anderen Blatt; aber davon würde ich nicht bereits deswegen ausgehen, weil Apple einräumt, die Möglichkeit zum Löschen von Programmen zu haben.
@ 14: Wer nur mit seinem Handy telefonieren will, der liegt sicherlich mit dem iPhone falsch. Wer sein Handy aber als Kombinationsgerät zwischen Telefon, MP3-Player, Kalender, und mobiler Internet- und Kommunikationszentrale ansieht, für den gibt es nichts besseres als das iPhone. Ich hab eins, ich liebe das Teil und hatte noch nie ein besseres Handy.
Das Apple Applikationen sperren/löschen kann, lag doch von Anfang an auf dem Tisch. Schließlich ist ein DRM im Spiel und da muß man auch jenseits der Unterdrückung von unauthorisierter Verbreitung die Frage stellen wie lang ein Nutzer auf die Applikation zugreifen kann. Im Musik- und Videobereich gibts ja inzwischen genug Beispiele für DRM-Opfer.
Insoweit ist es für mich auch viel wichtiger zu erfahren, was bei kostenpflichtigen Applikationen passiert, wenn sie von Apple "zurückgezogen" werden. Denn das ist hier meine Hauptsorge. Das ich für eine Software Geld ausgebe, die durch einen Dritten jederzeit blockiert werden kann.
Zu diesem Punkt erfährt man leider nichts.
@12 "Es scheitert wohl am “rechtswidrig”."
So eine dumme Begründung hab ich selten gelesen.
Apple muss den Besitzer fragen ob die Daten gelöscht werden sollen oder wenn das aufgrund der Umstände "zu gefährlich wäre" (dafür müssten aber gute Gründe vorliegen) den Zugriff unterbinden bis der User gefragt werden kann.
Bin ich eigentlich der einzige, der eher glaubt, dass hier unauthorisierte (=kostenlose) Software abgeschossen werden soll?
Die IPhone-Hardware ist ja ganz nett, aber die Software ist mir zu restriktiv.
Im vielbenutzten "Microsoft Windows" hat sich der Hersteller ähnliche Möglichkeiten vorgehalten: Über das "Windows Update" werden Veränderungen am Betriebssystem vorgenommen.
Mit dem "Windows-Tool zum entfernen bösartiger Software" das über diese Update-Funktion vertrieben wird, verfügt Microsoft über ein ähnliches Feature wie Apple mit technisch "bedenklicherer" Umsetzung, da nicht wie bei Apple zu vermuten einfach nur eine Liste von zu löschender Software geladen und abgearbeitet wird, sondern scheinbar ein eigenständiges Programm geladen und ausgeführt wird.
Darüber hinaus drängt Microsoft seine Benutzer mit drastischen Warnungen vor Sicherheitsproblemen dazu, den Update-Dienst automatisiert abzufragen und Updates ohne Benutzerinteraktion zu installieren. Rein technisch sollten hier weitaus größere Einflussmöglichkeiten gegeben sein.
Grundsätzlich ist das Interesse an und die Bestürzung über die Möglichkeiten von Apple durchaus zu begrüßen, jedoch zeigt sich wieder einmal, wie selektiv Verbraucher so etwas wahrnehmen.
Schlimmer:
- Interessante Apps werden aus dem App Store ausgeschlossen, wenn sie irgendwas mit Messaging zu tun haben.
- Man kann das iPhone nur mit iTunes befüllen.
- keine Kartenslots oder Bluetooth, damit man ja nicht auf die Idee kommt Daten ohne Apples Segen zu transportieren.
- Mangelnde Qualitätskontrolle.
- Keine ernsthafte Kommunikation mit dem interessierten Kunden.
@18
zu 1. könnte man so machen, wenn man sich aber z.B. die div. Trojanern etc. für den PC ansieht, braucht man mehr "Intelligenz" als ein einfaches Löschen aufgrund des Namens, da sich diese Programme u.a. "tarnen".
Beispielsweise könnte sich eine, zuerst harmlos wirkende, Software, erst ab einem gewissen Datum aktivieren, sich im System "verstecken" und z.B. Logins/Passwörter mitschreiben.
zu 2. s.o. um solche Programme zu erkennen, bräuchte man schon eine Art Virenscanner/AntiSpyWare. D.h. wenn Apple sowas verhindern will, könnte es eine Möglichkeit geben, das auch zusätzliche Software auf diesem Weg installiert werden kann.
Axel John: Das iPhone kann eine Menge, was andere bis dahin nicht konnten. Userinterface und mobile Browser mögen Dich nicht interessieren, sie sind aber vorhanden.
miles: Das “Windows-Tool zum entfernen bösartiger Software” musst Du separat installieren, Du startest es selbst und bestätigst bevor es ein Programm löscht. Ein besserer Vergleich wären die Anti-Phishing-Filter.
@ #20 / Wolfi:
Ich empfehle die Lektüre eines guten Buchs.
Wie wäre es mit einem Lehrbuch zum Allgemeinen Teil des Strafrechts?
Für den Anfang reicht auch:
cjfa.de/CJFA/material/DSt...2/t_rechtswidrigkeit.html
Dort bitte bei "mutmaßliche Einwilligung" nachlesen.
Soviel zum Thema "So eine dumme Begründung hab ich selten gelesen".
@12/Martin, die mutmaßliche Einwilligung ist zur ausdrücklichen Einwilligung subsidiär. Das heißt auf Deutsch: Wenn ich den Betroffenen fragen kann, dann muss ich das auch tun und kann nicht über seinen Kopf hinweg so verfahren, wie es für ihn meiner Meinung nach "das Beste" ist. Zumindest gilt das für einwilligungsfähige Rechtspersonen.
@ #27 / fernetpunker:
Das ist korrekt. Apple wird sich aber damit exkulpieren können, dass die Applikation besonders gefährlich ist und daher ohne schuldhaftes Zögern löschen.
Ich halte das keineswegs für richtig – ich sage nur, dass es keinen Straftatbestand erfüllt.
Leute, jedes Programm was ihr als Binary vorliegen habt, oder was ihr compiled habt ohne den Code zu lesen könnte wer weiß was tun. Wer selber compiled kann sich immerhin sagen: "manch einer liest den code, wahrscheinlich würde das auffallen wenn da was drin ist", oder wer z.B. Ubuntu mit signierten Paketen verwendet weiß dass er das gleiche Binary wie alle Ubuntu-User hat, und wenn einem davon was aufällt würde das vermutlich auch bekannt.
Aber bei closed Source kann immer alles mögliche drin sein, ob Skype oder iphone …
Laut daringfireball.net/2008/08/core_location_blacklist gilt diese Liste übrigens nur für die "Core Location", also insbesondere GPS-Funktionen, d. h. Apple will damit die Möglichkeit haben, "bösen" Anwendungen den Zugriff auf die Position des Benutzers auch nachträglich zu verbieten.Hört sich nicht besonders böse an, wenn ich mich auch eher selbst um sowas kümmern will.
Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, daß der moderne Mensch immer massiver dazu neigt, sich selbst zu bestrafen (Masochismus). Wie sollte es sonst erklärbar sein, daß ausgerechnet stets die miesesten Produkte mit den übelsten Bedingungen und saftigsten Preisen die TOP-Renner auf dem Markt sind?
Wegen der Werbemaschinerie? Sag ich doch: Masochismus.
Die Leute zahlen bei Apple für den "lifestyle" und das Gefühl von Exklusivität. Daher werden die auch weiter bei Apple kaufen, ob das Ding nun ein iPhone, spyPhone oder jesusPhone ist.
@30
Ich beneide sie um ihre Welt, in der es offensichtlich perfekte Produkte zu kleinsten Preisen gibt, die aber niemand kaufen will, weil Apple überteuerte Produkte anbietet, die zudem auch noch unglaublich schlechter sind.
Hach…
Als ich damals im Heise-Forum bereits auf solche 'Features' im IPhone hingewiesen habe, hat man mir kein Wort geglaubt…
heise.de/mobil/newsticker...136723/msg-14845120/read/
Gratulation zu der, recht späten, Einsicht. :)
@21. miles:
Vermutlich ist es mit Apple wie mit Microsoft: wo kein Kläger, da kein Richter, wobei man das Autoupdate von Microsoft abschalten kann.
@27. Martin:
Jo, aber bei Gefahr im Verzug muss ich dann nachher zeigen das es so war, sonst könnte ich ja jemanden mit dem CO2-Löscher abspritzen und nachher sagen "…ich dachte der brennt…"
@ 21:
Der Vergleich hinkt etwas.
Bei Windows habe ich die Möglichkeit, Windows Update ganz auzuschalten und nur noch manuell zu starten, wenn und wann ich es möchte. Zudem kann ich die einzelnen Updates auswählen, die ich installieren möchte. Das Tool zum Entfernen… habe ich noch nie installiert.
Beim iPhone hingegen habe ich keine Wahl. Apple glänzt mal wieder mit einer Benutzerbevormundungsstrategie, die MS noch bei weitem übertrifft.
@ 32: Ich beneide sie um ihre Welt, in der es offensichtlich perfekte Produkte zu kleinsten Preisen gibt, die aber niemand kaufen will,
Inzwischen haben alle(!) großen Handyhersteller s.g. "Billighandys" im Angebot, welche kaum mehr als die Grundfunktionalität besitzen und es kommen immer mehr Modelle dieses Genres auf den Markt. Seltsam, wo die doch angeblich niemand kaufen will.
weil Apple überteuerte Produkte anbietet, die zudem auch noch unglaublich schlechter sind.
Schlecht sind diese Produkte nur in Bezug auf ihre Preis- Leistungs- Relation. Das hat nichts mit der technischen Qualität an sich zu tun.
Es wird aber immer Menschen geben die bereit sind, für ein 10 EUR-Shirt 180 EUR zu bezahlen, nur, weil da ein Krokodil draufgenäht ist.
Oder 500 T EUR für eine aufgepimpte S-Klasse mit "M" auf der Motorhaube, die es ein wenig "einfacher" (mit Stern) für weniger als die Hälfte gibt.
Haha, das ist hier ja fast wie im Heise-Forum. Niemand wird gezwungen, dieses Produkt, zu welchen Konditionen auch immer, zu erwerben. Millionen Leute, die dies getan haben, sind _selbstverständlich_ gehirnamputierte Idioten, die nur ein Stück „lifestyle“ mit sich herum tragen wollen (wer käme schon auf iPod, Mail-Client, Browser, Plattform für hunderte Programme nach persönlichem Geschmack, alles perfekt mit dem Rechner synchronisiert?) Apple hat so einen „bösen“ Mechanismus implementiert. Na und? Man äußert sich öffentlich dazu, dass er bisher nicht eingesetzt wird, ist frei einsehbar. Lieber eine implementierte Notbremse eines Software-Konzerns als Zombie in einem Bot-Netz zu sein. Dass es meinen Taskmanager, die Planetariums-Software oder meinen Newsreader erwischt, ist auch nicht sonderlich gut vorstellbar.
Zwischen Apple und Microsoft seh ich inzwischen, was die Bevormundung und Rechteeinschränkung der Nutzer angeht, endgültig keinen Unterschied mehr.
Hey wo sind die ganzen Apple-Fanboys geblieben… Die sind auf einmal alle so ruhig. Seltsam….
@Karl: Die haben vielleicht erkannt, dass es irgendwie absurd ist, sich über Produkte aufzuregen, die man nicht besitzt und zu deren Besitz man nicht gezwungen wird.
Oder sie sind auf Arbeit.
Ich werfe an dieser Stelle dann noch einmal das Nokia E71 in den Raum. Natürlich nur symbolisch und nicht real.
Das Gerät ist nahezu perfekt und dem iPhone in quasi allen Punkten (außer der Touch-Bedienung) überlegen.
Warum das Gehampel um das iPhone? Sobald ich als Anwender spezielle Programme installieren *muß*, um auf das Gerät zugreifen bzw. Adressen oder Nachrichten austauschen zu können, hat der Hersteller seine Hausaufgaben nicht gemacht.
Ich werfe an dieser Stelle dann noch einmal das <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/b001b9axns/amazonde08-21/?m=A3JWKAKR8XB7XF" rel="nofollow">Nokia E71</a> in den Raum. Natürlich nur symbolisch und nicht real.
Das Gerät ist nahezu perfekt und dem iPhone in quasi allen Punkten (außer der Touch-Bedienung) überlegen.
@ 45 (Fritz)
Vollkommen einverstanden; das iPhone ist demgegenüber nur ein hübsches aber teures Spielzeug, mit dem man noch nicht einmal eine MMS verschicken kann…
@44
Mit welches Handy kann denn ohne spezielles Programm Nachrichten und Adressen austauschen? So gut wie jedes Handy was ich kenne braucht bspw. zur Synchronisierung mit Outlook sowas wie "Treiber". Das sind durchaus spezielle Programm.
@36
Welche Wahl habe ich beim iPhone nicht?
Ich habe die Wahl, Updates zu installieren oder nicht.
Ich habe die Wahl Firmware-Updates durchzufuehren oder nicht.
Was die Programmloeschfunktion angeht: wir wissen es nicht. Denn diese ist bislang nicht spezifiziert.
Interessant ist allerdings dass durchaus Artikel als auch die meisten Kommentare auf heise.de-Niveau sind. Ohne wirklich recherchierte Hintergruende werden "Fakten" verbreitet – oder das was man dafuer haelt.
@37:
"Inzwischen haben alle(!) großen Handyhersteller s.g. 'Billighandys' im Angebot, welche kaum mehr als die Grundfunktionalität besitzen und es kommen immer mehr Modelle dieses Genres auf den Markt. Seltsam, wo die doch angeblich niemand kaufen will."
Und was hat das jetzt mit dem iPhone oder überteuerten Geräten zu tun? Wer eigentlich nur ein einfaches Handy wollte, sollte seine Produktauswahlstrategie überdenken, wenn er sich da das iPhone länger als fünf Sekunden anschaut.
'Es wird aber immer Menschen geben die bereit sind, für ein 10 EUR-Shirt 180 EUR zu bezahlen, nur, weil da ein Krokodil draufgenäht ist.'
Natürlich. Nur ist es nichts anderes als Polemik, wenn in den Raum gestellt wird, daß Apple-Produkte ausschließlich als Statussymbol erworben werden.
Es mag das ein oder andere Weltbild ja in Frage gestellt werden, aber es soll durchaus Leute geben, für die Apple-Produkte eine Verbesserung, resp. die bestmögliche Lösung für ihre Anforderungen an eine bestimmte Aufgabe erfüllen.
Ehrlich.
Aber vermutlich kann einfach nicht sein, was nicht sein darf.
Also vom i-phone 3G sieht deine Seite Super aus. ;-)
@5.
Ich sag nur unmittelbare Drittwirkung von Dienstleistungs-/Warenverkehrsfreiheit (Grundfreiheiten der EG).
@ 48: es soll durchaus Leute geben, für die Apple-Produkte eine Verbesserung, resp. die bestmögliche Lösung für ihre Anforderungen an eine bestimmte Aufgabe erfüllen.
So eine Art "gefühlte Verbesserung"?
theinquirer.de/2008/08/11...pelt-so-teuer-wie-pc.html
Wenn wir schon dabei sein gibt es immer eine andere Meinung.
Schön ist gleich der erste Satz:
"Note: This isn’t a guide to evangelize and convert people from Windows to Mac OS X. It’s a guide to give people options. If you’re happy with what you’ve got, great! But if you’re interested in alternatives read on."
tomshardware.co.uk/apple-...s-vista,review-31192.html
@41: Neinein, für diese Leute ist das eine echte Verbesserung.
Mir ist schon klar, daß Sie sich das nicht vorstellen wollen. Sie werden Ihre Gründe haben, warum sie anderen Menschen nicht einfach die Entscheidung lassen das Geld auszugeben, was diese für angemessen halten und (Gott bewahre) am Ende mit dieser Entscheidung sogar noch zufrieden zu sein.
Ansonsten muß ich ihnen natürlich Dank aussprechen. Es ist selten geworden in dieser kapitalistischen Welt, daß es noch Mitmenschen gibt die sich Sorgen um Andere machen und sie vor dem Unglück bewahren wollen Produkte von Apple zu kaufen, wo es doch vergleichbare Produkte in Hard-, Software und Design gibt, die deutlich weniger kosten.
Nochmals vielen Dank.
Apple ist seit Langem schlimmer als es Microsoft immer vorgeworfen wird. Ich war früher auch Apple-Nutzer, vielleicht sogar Fan, nur wachen vernünftige Menschen irgendwann auf und leider besteht die Applekundschaft zu 80% aus Fanatikern, bei denen sich Apple wirklich ALLES erlauben kann.
Der Link auf den SPON ist in diesem Fall keine gute Wahl. Die "Internet-Bild" macht aus den wenigen Worten, die Jobs hierzu im WSJ-Interview verloren hat einen ganzen Artikel. "Ausdrücklich eingereäumt, dass das iPhone regelmäßig eine Webseite besucht" hat niemand. Es wurde lediglich bestätigt, dass es die Möglichkeit gibt aus dem Ruder laufende Programme zu stoppen – alles andere, selbst die Tatsache, dass dies tatsächlich über die von Zdiarski gefundene Code-Stelle läuft, ist reine Spekulation.
ähm, udo. wenn wir was programmieren, geht es im idealfall nie um können, sondern um wollen. wenn ich will, dass ein programm was kann, ohne dass der benutzer das weiß, dann kann ich das auch. diese freie programmierbarkeit ist doch gerade der trick beim computer.
wenn ich wirklich wissen will, was ein programm macht, muss ich den quellcode verstehen. und den des compilers, der mir ja aus dem quellcode das ausführbare objekt bäckt.
vollziehe ich das nicht nach, ist eigentlich alles möglich. egal ob apple oder sonst wer.
.~.
Also es tut mir leid, aber eine Firma wie Apple hätte viel zu verlieren, wenn es wirklich von außen auf ein beliebiges iPhone zugreifen könnte. Außerdem wäre dieser Zugriff auch für jeden Hacker möglich.
Zum Thema DRM: Es handelt sich um Code Signing. Dabei wird vom Bestandteil des Betriebssystems, dass dafür zuständig ist Programm zu starten, geprüft ob die Signatur des Programms erlaubt und vor allem noch gültig ist (Datumsmäßig). Diese Signaturen werden auch in Verschlüsselungstechnologien und in jedem Browser (SSL) verwendet und sind eine ganz legitime Art und Weise sicherzustellen, dass nur Software auf dem Computer (sowas hat auch Nokia und alle anderen Mobiltelefon mit Java und ist auch Computer genauso möglich), die auch vorher überprüft wurde.
Zum Thema App Store: Apple verdient 30% an den Applikation, vermutlich in erster Linie um die Infrastruktur aufrechtzuerhalten und ich kann mir vorstellen, dass es dem Ruf des Unternehmens eher schadet an einem Programm wie "I am rich" mitzuverdienen, als es zu sperren.
Zum Thema Produktqualität:
- es gibt auf keinem anderen Handy bisher einen Browser, der so viel Webstandards unterstützt wie Safari
- es gibt kein anderes Handy, dass Mehr-Finger-Bedienung zulässt
- es gibt kein anderes Handy, dass solch umfangreiche Programmierschnittstellen hat (CoreGraphics, Quartz Core, Core Audio, CoreAnimation, OpenGL ES, Quicktime API, uvm…)
Und wer sich mit den Grundlagen der Informatik auskennt, der weiß, dass Unix-Systeme (auch Abkömmlinge wie Linux) und OS X keine magischen, apokalyptischen Systeme sind. Sondern deren Hersteller bei Ihren Konzepten viel mehr eben diesen Grundlagen der Informatik aufsetzen.
Wie die Vorredner bereits sagten bezieht sich diese Liste tatsächlich auf CoreLocation.
Dabei muss bedacht werden, dass CoreLocation – nach Bestätigung des Benutzers – sowieso auch im Internet nach der Location sucht (in einem Wifi-Register) und vermutlich dabei auch diese Liste runterlädt um zu schauen, ob die Applikation diesen Dienst auch noch nutzen darf.
Ich habe nur eine Bitte an meine Vorredner. Bitte informiert euch nicht durch zweite und dritte Hand, sondern versucht auch mal selbst und direkt an den entsprechenden Produkten zu recherchieren.
Apple hat kein Problem mit einer »versteckten« Hintertür, sie haben ein Problem mit ihrer Kommunikation.
Wäre die Software Revokation als Feature zum Verhindern von Malware, Viren und Co. mit Hinweis auf die Gefahren des Immer-Online-iPhone platziert und nicht durch Schnüffeln im Netzverkehr des Gerätes entdeckt worden, wäre das Gebrummel jetzt halb so laut.
Ansonsten bitte deutlicher zwischen Backdoor und Software Revokation unterscheiden! Die Software Revokation verhindert die Ausführung des vom Anwender installierten Programms über Signaturen.
Eine Backdoor bringt im Hintergrund – ohne Interaktion des Anwenders – Programme auf das Gerät und führt sie ungefragt aus (so z. B. Bundestrojaner).
Beim BlackBerry, wie bereits erwähnt, kann das nicht nur RIM, sondern sogar der Admin des BES-Servers, also der Mobilfunkprovider oder der Firmen-Admin. Ist das ein besseres Gefühl?
Randnotiz @Martin: iTunes funktioniert auch mit Rio-MP3-Playern, nur dass es Rio nicht mehr gibt.
@ 60 (lastcosmonaut)
" … Zum Thema Produktqualität:
- es gibt auf keinem anderen Handy bisher einen Browser, der so viel Webstandards unterstützt wie Safari …"
…., der aber gleichwohl nicht die Sicherheit z.B. des Opera-Browsers aufweist.( hast du vergessen zu erwähnen )
Also, egal wie gut oder schlecht man nun das iPhone findet – Malware für mobile Geräte ist auf jeden Fall ein realistisches Bedrohungsszenario und wird Firem wie Nutzern in den nächsten Jahren noch viel Kopfzerbrechen bereiten. Im Falle des iPhones kommt natürlich hinzu, dass dort jede Softwareapplikation als root ausgeführt wird und das Teil durchaus eine leistungsfähige Hardware enthält, die es für Schadanwendungen attraktiver macht, als viele der zur Zeit noch im Umlauf befindlichen Mobiltelefone.
Sich deshalb Gedanken darüber zu machen, wie man die Geräte eventuell schützen kann, ist daher sicherlich nicht falsch. Ob die Strategie diese sein muss ist fraglich und absolut streitbar, nur dürft ihr nicht vergessen, dass es viele Leute gibt, die das Ding quasi zum Spielen haben und sich über mögliche Bedrohungen keine Gedanken machen wollen oder auch nicht über entsprechendes Fachwissen verfügen. Und die sind dann vielleicht ganz froh, wenn sie sich nicht darum kümmern müssen…
@Matthias: Wieso nehmt Ihr Apple dermaßen in Schutz? Natürlich ist eine derartige Funktion prinzipiell neutral zu bewerten — an sich ist sie weder gut noch schlecht. Es kommt darauf an, wer letztlich die Kontrolle hat. Und an dieser Stelle ist Apple einmal wieder zum Kotzen intransparent.
Gibt es die Möglichkeit, Nachfragen vor der Revocation zu aktivieren? Kann ich ggf. Programme vorsorglich von der Revocation ausnehmen? Gibt es die Möglichkeit, von Firmenadmins eigene Revocation-Listen zu definieren? Apple schweigt und Jobs labert etwas von dem achso tollen Hebel, dessen Fehlen verantwortungslos wäre.
Leute, versteht doch, dass nicht die Funktion das Problem ist, sondern Apples absolut unzureichende Dokumentation und Kommunikation mit dem Kunden.
@ 65 (Matthias)
" … Sich deshalb Gedanken darüber zu machen, wie man die Geräte eventuell schützen kann, ist daher sicherlich nicht falsch…"
Richtig, aber was viele nicht wissen, es gibt inzwischen auch (kostenlose) zuverlässige Viren- bzw. Malware-Scanner für Mobiltelefone und PDAs, die in Echtzeit mitlaufen und vor allem heuristisch arbeiten, z.B. von AVIRA u.a. für Windowsmobile oder F-Secure (kostenpflichtig=rd.3 EUR/Monat) für`s S60-Betriebssystem etc.
Mit Handies und/oder PDAs gehe ich – so geschützt – täglich von unterwegs ins Netz, hatte noch nie Probleme.
@Mattias (ohne 'h'): dem von Dir geschriebenen Kommentar möchte ich mich nachdrücklich anschließen :)
Ergänzt um das Tron-Zitat: »Die Entscheidung liegt bei uns, den Usern.«
Apple goes Microsoft? Ich hoffe nicht. Und ich hoffe auch, dass alle iPhone-Nutzer genau wissen, was sie da gekauft haben.
Ein Handy ist zum Telefonieren da!
…. das Schlimme dabei ist, viele Hersteller ziehen mit und fangen an, Apfel zu kopieren.
Erst die integrierte fest Akku-Geschichte, dann Care Pläne, dann Standards die man extra zahlen muss, nun das Gedöhns mit dem Touchscreen
Ehrlich? Ich kriege NUR NOCH DAS KOTZEN!!!!
Ich als Käufer fühle mich einfach nur noch für dumm verkauft, wenn man nun auch noch Notebooks mit Touchscreen rausbringt, den Unsinn macht man ja nun auch schon beim mobilen Player.
Dank Hype und Massenhysterie darf ich mir als Käufer einen Player zwischen Pest und Cholera aussuchen, vernünftige mobile player gibt es kaum mehr.
…ich weiss schon, warum ich dem Handy-Wahn nicht verfallen bin.
Wer ein überteuertes Gerät mit mittelmäßigen technischen Daten /Ausstattung kauft, der hat nichts anderes verdient.
die alternativen kommen dann bei den menschen an,wenn es die platz-
hirsche zu dolle treiben!
die konjunktur kommt bei den menschen definitiv nicht an,aber freie
betriebssysteme oder auch die einsichten,was nötig ist,um morgen
noch überleben zu können.
richtungsentscheidungen sind gefordert!
grüße uwe
@68 / Justus:
"es gibt inzwischen auch (kostenlose) zuverlässige Viren- bzw. Malware-Scanner für Mobiltelefone und PDAs"
Wenn ich bedenke, daß Virenscannern auch auf vollwertigen PCs nicht zuverlässig arbeiten (können), stimmt die obige Aussage dann wohl auch nicht.
Virenscanner können systembedingt nicht alle Viren erkennen. Die Aussage eines Virenscanners, daß er in einer Datei / auf einer Festplatte / auf einem Computer keinen Virus finden konnte, heißt also genau das – der Scanner hat nichts gefunden. Es heißt nicht, daß dort kein Virus ist.
Was die von Dir angesprochene "Heuristik" angeht, die Virenschreiber sind auch nicht faul und verbergen ihre Funktionen immer gekonnter. Ganz zu schweigen davon, daß sich mitunter schlicht nicht entscheiden läßt, ob eine Funktion nun "bösartig" ist oder nicht. Das Löschen von Dateien als Funktion kann gewollt sein, um ein Beispiel zu nennen.
@ 75 (Roman)
" … Was die von Dir angesprochene “Heuristik” angeht, die Virenschreiber sind auch nicht faul und verbergen ihre Funktionen immer gekonnter…"
Zugegeben, aber Heuristik braucht keine Signaturdatenbank und z.B. AVIRA-Antivirus integriert in seine Software inzwischen auch Funktionen, sog. rootkits zu enttarnen. Sicherheit funktioniert auf diesem Gebiet ohnehin nach dem Hase- und Igelprinzip, ohne dass ich deshalb auf meinen Scanner verzichten möchte, der z.B. auch alle eingehenden SMS überprüft …
Hallo,
ich bin mal so dreist und schreibe meinen Kommentar mit dem iPhone. Also was ich hier gelesen habe ist wirklich ein Haufen Mist!!! Auch bei anderen Herstellern gibt es die Funktion der Softwarelöschung, auch ist OK wenn Hr. Jobs die Zügel fest in den Händen hält, Hr. Gates hat es nicht anders gemacht.
Fazit: Wer hier seine Kommentare ernst meint, sollte ALLE seine Telefone und Windows PCs verschrotten.
Das Eiphone wurde befreit, es ist jetzt ein Befreiphone…
kann befreiphone nur zustimmen
Die Funktion hat ihren Sinn. Wie soll man sonst nachträglich Software als ungewollt erklären? Wer das System an sich akzeptiert, dass Apple den Daumen auf die Freigabe aller Software hat, der muss auch mit diesem Rückkanal leben.
Jeder BluRay und HD-DVD-Player hat sowas eingebaut (nachträglich ganze Gerätegenerationen als unerwünscht markieren). Dabei wird die HARDWARE unbrauchbar.
Nach der Logik "iPhone hat sich erledigt" hat sich demnach auch jedwede HD-Video-Lösung für Sie erledigt, Herr Vetter.