Betrunkene sollen für Zelle bezahlen
Betrunkene Randalierer und Ruhestörer sollen für ihren Aufenthalt in der Ausnüchterungszelle zur Kasse gebeten werden. “Wer sich nicht mit Anstand besaufen kann, sollte für die Nacht in der Gewahrsamszelle auch bezahlen”, sagte der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt laut DER WESTEN.
Wendt nennt Hessen als Vorbild. Dort koste die Gewahrsamszelle in den ersten sechs Stunden 20 Euro. Für jede weitere sechs Stunden würden fünf Euro fällig. 2,50 Euro koste das Kater-Frühstück auf der Wache.
Die Mickergebühren verursachen zusätzlichen Verwaltungsaufwand auf den Wachen und beim Forderungseinzug, ganz zu schweigen von Gerichtsprozessen gegen die Kostenbescheide und erfolglosen Zwangsvollstreckungen. Da wächst nur eins – der bürokratische Wasserkopf in den Polizeibehörden. Letztlich würde jedem eingenommenen Euro noch ein stattlicher Betrag an Steuergeldern hinterhergeworfen.
Etwas vernünftiger klingt da schon der Vorschlag, die großen Fußballvereine für den Schutz ihrer Spiele zahlen zu lassen.
Der Fussball-Fan soll dafür bezahlen (höhere Eintrittspreise), dass die Polizei ein gesamten Stadtteil zum Hochsicherheitstrack macht ? Wer soll sagen wie viel Polizei ausreicht ? Der Fußballclub oder die Polizei ?
Das einzig positive wäre dann, dass auch die Atomkonzerne ihre Castoreinsätze selber zahlen müssten.
2,50 fürs Frühstück ist ein recht preiswertes Catering.
Wo soll das enden? Wenn Betrunkene ihre "Inhaftierung" bezahlen müssen, warum dann nicht Straftäter? Und was ist mit Leuten, die sich fahrlässiger oder gar mutwillig verdächtig machen? Müssen die dann für die Ermittlung zahlen? Ich sehe schon die Kreditkartenwerbung vor mir: "Eine Hausdurchsuchung: 500€. Abtransport der beschlagnahmten Gegenstände: 150€. Lagergebühr für 6 Monate: 70€. Unschuldig sein: unbezahlbar"
Ich frage mich auch, wer denn der "Auftraggeber" für die öffentliche Ordnung ist, die diese Kosten verursacht. Sind wir das nicht alle? Ist es dann nicht auch in Ordnung, dass dies auch alle zahlen?
"…2,50 Euro koste das Kater-Frühstück auf der Wache."
Cool, kann man da auch mal so vorbeischauen? Bestimmt günstiger als McCafe ;-)
Es gibt Bundesländer wo die Ausnüchterungszelle umsonst ist? Cool. Das hätte man zu Studienzeiten wissen sollen. In BaWü kost's übrigens selbstverständlich auch Kohle. Und nicht zu knapp. Hessen dürfte da noch als Discounter durchgehen.
Wie ist das Frühstück denn so? Ist der Kaffee ok?
Mit dem Scheinargument "Die Mickergebühren verursachen zusätzlichen Verwaltungsaufwand… Da wächst der bürokratische Wasserkopf in den Polizeibehörden" kann man ja jede Art von Bußgeld schlechtreden.
Da die Polizeibehörde auch jetzt schon eine Bußgeldstelle hat, dürfte der Mehraufwand sich in Grenzen halten.
Vielleicht sollten die Vereine mal überlegen, private Sicherheitsfirmen in Betracht zu ziehen. Denn die werden zwangsläufig billiger sein, man hat die Weisungsbefugnis und man bringt die Polizei ins Schwitzen, denn das wird langfristig die Einflußmöglichkeiten der Polizei beeinträchtigen. Denn derzeit wird ja schon viel im Vorfeld organisiert und gelöst durch die gemeinsame Kooperation der Vereine und der Polizei. Wenn diese wegfällt, wirds für die Polizei auch schwieriger.
"Da die Polizeibehörde auch jetzt schon eine Bußgeldstelle hat, dürfte der Mehraufwand sich in Grenzen halten."
Die Zielgruppe dieser "Unterbringungen" sind aber oft zahlungsunfähig, das wird die Vollstreckung recht teuer machen.
@#4: Egg McMuffin kostet mit kleinem Kaffee exakt 2,50€. Ich unterstelle einmal, dass die beiden Frühstücke kulinarisch auf dem selben Niveau liegen.
Vielleicht kann die Wache dafür wenigstens mit "coffee bottomless" dienen?
Wie private Securityfirmen die Polizei zum Schwitzen bringen kann man hier http://www.laola1.at/135+M53aa528b2c9.html sowie hier sturmtifo.com/gallery/thu....php?album=166&page=2 sehen. Ich halte das für keine gute Idee. Unabhängig von der speziellen Art Polizisten die man auf Fußballspielen antrifft bezweifle ich, ob die Weisungsbefugnis des Vereins mit dem eigentlichen Schutzauftrag der Polizei gegenüber den anderen Bürgern zu vereinen ist. Denn dann wird irgendwann Stadionatmosphäre gegen Sicherheit abgewogen. Gab es die (unmittelbare) Gebührendiskussion nicht auch schon mit Castortransporten vor ein paar Jahren?
Die Sicherung von Fußballspielen ist gar nicht Aufgabe der Polizei. Angemessen wäre es, dass die Ausrichter solcher Spiele einen geordneten und sicheren Verlauf selbst mithilfe von privaten Sicherheitsdienstleistern sicherstellen. Wenn ein Verein dazu nicht in der Lage ist, darf er halt keine Spiele ausrichten.
Es ist doch sonst auch so, dass ich auf meiner privaten Veranstaltung selbst für Ordnung sorgen muß.
@3: Die Idee gabs schon vor Jahren. Aber zum Glück nur im Film ("Brazil").
also ich bin mir jetzt nich sicher, aber ich glaube in stuttgart muss man für ne nacht in der zelle schon zahlen!
und zwar richtig gut!
200 € oder sowas war das glaub ich, oder war das dann n ordnungsgeld für irgend n vergehen ?
@12, Gabriel:
> Angemessen wäre es, dass die Ausrichter
> solcher Spiele einen geordneten und
> sicheren Verlauf selbst mithilfe von
> privaten Sicherheitsdienstleistern
> sicherstellen.
Richtig.
Das trifft auf jeden Fall die Sicherung des eigentlichen Stadiongeländes – das sollte die Polizei wirklich nichts angehen.
Problematischer ist die Frage, was mit der Sicherung des Umfelds ist, sowohl bei der Verkehrsregelung wie beim Schutz gegen Randalierer etc.
Das muß wohl Polizeiaufgabe bleiben (weil private Dienste dafür gar keine Berechtigung haben / haben dürfen). Und da der Veranstalter für die Vorgänge im Umfeld nicht verantwortlich ist, kann dafür wohl auch keine Finanzierungspflicht bestehen.
Und wo endet dann die Pflicht zur Gewährleistung eines geordneten und sicheren Verlaufs? An den Stadiontüren, vor dem Stadion oder am Hauptbahnhof? Wenn private Sicherheitsfirmen hoheitliche Aufgaben wahrnehmen, dann haben wir es aber geschafft. Mit Rettungsdiensten funktioniert es doch auch. Ab einer Veranstaltungsgröße von x sind y Sanitäter à z € nötig. Die Erforderlichkeitsschwelle ist dann erreicht, wenn es nicht mehr zu Ausschreitungen, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen kommt. Wenn ein Verein nicht willens ist, diesen Einsatz der Polizei zu zahlen, dann darf er halt keine Spiele ausrichten. Der Unterschied zu einer privaten Veranstaltung liegt ja schon mal relativ offensichtlich in der Gewinnerzielungsabsicht.
Das Problem ist, dass Fußball als Aushängesschild von Ländern und Gemeinden nicht nur beim Bau der Stadien mitfinanziert wird.
@AlterEgo: Private Sicherheitsdienste werden durchaus von den Vereinen eingesetzt. Und zwar IN den Stadien. Wenn es zu Ausschreitungen kommt dann aber meist AUßERHALB der Stadien, und dort gibt es nun mal ein Gewaltmonopol der Polizei. Selbst wenn die Vereine wollten, ihr privates Sicherheitspersonal hätte da nicht mehr zu melden als Du und ich.
Von daher halte ich die Idee den Vereinen die Einsätze in Rechnung zu stellen für reinen Populismus.
ok hab mich getäuscht, der transport mit polizei / krankenwagen kostet :)
Was beinhaltet denn so ein Katerfrühstück zu zweifünfzig eigentlich alles?
Also brauche ich mich in Hessen nur volllaufen zu lassen und zahle für das Hotel statt 100 nur noch 20 Euro?
Den Vereinen könnte man wenigstens Geld abknöpfen, ohne dass das ein Zuschussgeschäft wird. Das "besser" bezieht da auf Mickergebühren und Verwaltungsaufwand.
Die Formulierung "Wer sich nicht mit Anstand besaufen kann" erfreut mein Herz. :)
Bis jetzt dachte ich immer, dass gerade ein anständiges Besäufnis in der Ausnüchterungszelle endet.
Zum Thema Fußballspiele:
Es ist unermesslich, welchen Wert Bundesligaspiele für Städte, Kommunen und Staat haben. Ich will gar nicht wissen, wieviel Umsatz ein Spiel des BVB in Dortmund alle 14 Tage generiert – und damit Steuern und Arbeitsplätze bringt und sichert!
Würde all dies wegfallen, weil der Verein die Sicherung der Stadt bei Heimspielen zahlen müsste (und das vermutlich nicht könnte), würden dem Land Millionen von Steuergeldern fehlen. Steuergelder, die die Polizeieinsätze mit Sicherheit längst refinanzieren und übersteigen.
Klingt also nach Schwachsinn, zumal die Vereine ja das direkte Stadionumfeld sichern. Wenn sich 2 Betrunkene im Hauptbahnhof prügeln und in Gewahrsam genommen werden müssen, kann der Verein ja nichts dafür… Sonst müsste zukünftig ja jeder Kneipenbetreiber dafür haften, wenn ein Gast seiner Wirtschaft nach dem Besuch irgendwo "randaliert" – zum Beispiel in der Ausnüchterungszelle. ;-)
Außerdem wird das oft übertriebene Polizeiaufgebot von vielen Fußballfans schon seit Jahren kritisiert – auch wegen der Kosten. Ich muss im Zug nicht von einer glatten Hundertschaft begleitet und "beschützt" werden.
@13/Mathan Die Idee ist älter. Erich Ohsers Witwe bekam zum Beispiel eine detaillierte Rechnung für die Hinrichtung ihres Mannes.
@3: "Wo soll das enden? Wenn Betrunkene ihre “Inhaftierung” bezahlen müssen, warum dann nicht Straftäter?"
Exakt. Ich befürchte, dass die Realität irgendwann alle Satiren einholt. In diesem Fall Terry Gilliams "Brazil", worin eine Ehefrau bei der Festnahme ihres Gatten eine Rechnung für den dafür nötigen Polizeieinsatz überreicht bekam.
@24, Torsten
Ohser committed suicide.
Ich glaube nicht, dass der Wert unermesslich ist. Und wenn dem so ist, sollte es Fußballvereinen möglich sein, die nötigen Vorkehrungen zu treffen um die Gefahren, die sie durch Ausrichtung der Spiele schaffen, zu minimieren. Ob die Steuergelder "mit Sicherheit" zur Refinannzierung der Polizeieinsätze ausreichen sei, selbst wenn man die Finanzierung der nötigen Infrastruktur inkl. Stadion außen vor lässt, mal dahingestellt. Die Vereine die große Polizeieinsätze auf Grund des Verhaltens der eigenen Fans in der Vergangenheit provozieren, schwimmen in der Regel auch nicht im Geld; bringen mangels Einkünften bei Spielen also auch keine Millionen an Steuern. Als Beispiel sei hier nur Rostock oder Dresden genannt.
Für mich klingt das weniger nach Schwachsinn sondern mehr nach Störerhaftung. Der Polizeieinsatz wäre ohne dieses genau bestimmbare Spiel nicht erforderlich gewesen. Wenn es um Werbeeinnahmen und Bannmeilen die exklusiv den jeweiligen Sponsoren zugewiesen werden sollen geht, lassen sich Verbände und Vereine die Wege zum und vom Stadion gerne zu rechnen. Sobald aber in der riesigen Gelddruckmaschine Fußball auch Kosten getragen werden sollen ist davon keine Rede mehr.
Meiner Meinung nach bringt nur die mittelbare Anwendung von Bußgeldern durch die Pflicht zur prozentualen Erhöhung des Eintrittspreises den gewünschten Erfolg. Freiwillige Maßnahmen zur Reduzierung der zu erwartenden Bußgelder können selbstverständlich durch die Vereine hinzukommen. Fankoordination und Stadionverbote wären nur ein Mittel.
… das selbst verschuldete Polizeiaufgebot… ;-)
nichts für ungut. Aber es wird einfach viel zu viel mit Fußball verdient.
Da ist das Frühstück bei IKEA aber wesentlich günstiger. Zudem komme ich da auch so ran. :)
Zu den Kosten: Die sollten die „Ernüchterten“ selbst zahlen müssen, da sie selbst und freiwillig zum Glas gegriffen haben. Ein wenig Selbstbeherrschung sollte jeder haben.
"Etwas vernünftiger klingt da schon der Vorschlag, die großen Fußballvereine für den Schutz ihrer Spiele zahlen zu lassen."
Tun sie doch schon, es gibt einen angemessen großen Ordner-Dienst. Den bezahle ich als regelmäßiger Stadion-Gänger mit meinem Eintritt mit. Die Polizei, die sich dann noch in die ohnehin vollen Züge quetscht und selbst bei dem weit überwiegenden freundlichen Umgang miteinander, den Kontakt zu den Fans der Gegenmannschaft unterbindet, hab ich für ihre zu allermeist unsinnigen Einsätze schon mit meiner Steuer bezahlt. Der Vorschlag ist also unsinnig, Herr Vetter. Sonst sollen zukünftig vielleicht auch Demonstranten oder gar die Bewohner eines Stadtteils für Polizeipräsenz zahlen.
Ich für meinen Teil habe noch keinen Polizeieinsatz verschuldet – bei rund 200 Fußballspielen allein in den letzten drei Jahren. Warum sollte ich jetzt also mehr Eintritt zahlen? ;-)
Dass man im Einzelfall die entsprechenden Einsätze bezahlen lassen sollte, kann ich ja nachvollziehen (Bsp. Polizei "stürmt" den Block aufgrund von Pyrotechnik). Wenn aber Stadt, Land oder gar Staat die Polizei beordern, um im Rahmen eines Bundesligaspiels in der Stadt, also mitunter fernab des eigentlichen Austragungsorts (bei dem der Verein die Sicherheitsmaßnahmen trägt) für Ruhe und Ordnung zu sorgen, warum sollte der Verein das dann zahlen?
Wie gesagt: Ich als aktiver Fan finde die Polizeimaßnahmen meist überzogen und unkoordiniert. Ein wenig mehr Kompetenz würde da schon helfen, Gelder zu sparen. Wenn man nämlich statt 50 Polizisten in voller Montur (die im Übrigen durch dieses agressive und meist arrogante Auftreten eher Aggressionen schüren als deeskalierend zu wirken) nur 3 bis 5 Beamte an gewissen Stellen aufstellen würde, die aber entsprechend ausgebildet und sozial kompetent sind, wäre das vollkommen ausreichend.
Fußballfans sind nicht per se Randalierer und Asoziale, das ist ein verschindend geringer Teil. Statt sich diesem vernünftig anzunehmen, behindert man alle anderen durch Repressionen und Omnipräsenz – totale Sicherheit wird es aber niemals geben.
Aber ich fürchte, ich schweife inzwischen viel zu weit ab… ;-)
@24 Nicht Erich Ohsers Witwe (er beging Selbstmord) sondern die Witwe des mit E.O. Plauen zusammen verhafteten und von Freisler abgeurteilten Erich Knauf erhielt diese Rechnung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Knauf
@15, R.A.
>Problematischer ist die Frage, was mit der >Sicherung des Umfelds ist, sowohl bei der >Verkehrsregelung wie beim Schutz gegen >Randalierer etc.
>Das muß wohl Polizeiaufgabe bleiben (weil >private Dienste dafür gar keine Berechtigung >haben / haben dürfen). Und da der Veranstalter >für die Vorgänge im Umfeld nicht verantwortlich >ist, kann dafür wohl auch keine >Finanzierungspflicht bestehen.
Das ist ein gutes Argument. Das ist zT wohl tatsächlich die Polizei gefragt.
ZT aber auch nicht: auf dem Bahnhof zB ist das dann aufgabe der DB; diese können dann wiederum die Vereine um Kostenbeteiligung bitten (oder die fraglichen Züge streichen).
Wie manche Leute sich auf einem Bahnhof benehmen können ohne Hausverbot zu erhalten, ist unglaublich. Da gibt es wohl zweierlei Maß für Fußballfans und Themenunabhängige Auffällige.
Kostenlose Ausnüchterungszelle? Frühstück? What?!?
Im schönen München kostet Hotel Dienststelle mit Holzbett 50€ pro Nacht. Wo ist denn das bitte kostenlos?
Man kann die Perversion noch steigern: Opernhäuser werden "natürlich" von den Steuerzahlern bezahlt. Dann muss das Haus aber auch "bespielt" werden, und das kostet Geld. Steuergeld! In Köln wird jede Vorstellung und Sitzplatz pro Vorstellung mit über 150€ Subventioniert!!! In den Genuss, gar nichts zahlen zu müssen, kommen nur die so genannten Spitzen aus Politik und Wirtschaft. Die wetzen sich in den Arsch völlig umsonst! Der Bürgermeister zahlt nix, der Pförtner vom Rathaus muss dagegen in die Tasche greifen.
Übrigens, Opern- und Schauspielhäuser zahlen keine Vergnügungssteuer. Also muss Kabale und Liebe zu schauen eine echte Qual sein, Kiss aber ein Vergnügen …
@30:
>
>Ich für meinen Teil habe noch keinen Polizeieinsatz
>verschuldet. Warum sollte ich jetzt also mehr Eintritt zahlen?
>
Weil Du Nutznießer der Polizeieinsätze bist, denn Du profitierst von der Sicherheit, welche die Polizei Dir gewährt, indem Sie Dich vor Randalierern schützt.
Ich hingegen, der ich nie Fußballspiele besuche, profitiere kaum davon. Warum soll also ich mit meinen Steuern dafür zahlen, statt Du mit Deinem Eintritt?
in München kostet das Holzbett 50,-€? mit oder ohne Frühstück…und dann noch die Zelle wieder selber schön sauber machen!!! Muß ich doch gleich mal auf der Davidswache ( Reeperbahn Hamburg) fragen was das so bei denen kostet. Hoffentlich ist der Kaffee dann auch schön lecker!!!
Die Kugel mit der der Terrorist erschossen wird, wird den Angehörigen in Rechnung gestellt.
@7 Thomas
Stimmt! Da sitzen aber schon einige, die sich schon den Arsch Tag für Tag platt sitzen. Aber wenn Ich, Bürger und Steuerzahler, von einer Dienststelle der Gemeinde eine Auskunft haben möchte, muss ICH erst mal an die Kasse! Der faule Arsch ist doch schon von Mir bezahlt worden …
einmal pieseln: 50 ZENTT!
In Heilbronn waren die Kosten für betrunkene Randalierer im Jahr 2004 wie folgt:
Transport im Polizeifahrzeug: 30,00
Aufenthalt in der Gewahrsamseinrichtung: 20,00
Frühstück – Fehlanzeige
…die großen Fußballvereine für den Schutz ihrer Spiele zahlen zu lassen.
Bitte? Gehts noch Udo? Denen ist doch scheiß egal, ob ihre Spiele geschützt sind oder nicht. Für den Schutz der Spieler werden ohnehin seit Jahr und Tag private Sicherheitskräfte eingesetzt. Und alles andere betrifft den Schutz der Bürger vor anderen Bürgern. Damit hat ein Fußballclub doch nichts zu schaffen.
Und wie machen wir weiter? Zahlen die Diskotheken dann die Schichtzuschläge am Wochenende, da die (Ex)"Grünen" dort Stammkunde sind und den Großteil ihrer Einsatzzeit verbringen? Grundsätzliche Zwangsabgabe für die Proletenjugend von 14 bis 25, da die ja sowieso immer Stress mit der Polizei haben?
DE ist ein Sozialstaat und darum werden auch die übelsten Schmarotzer mitgezogen. Und es wird Sicherheit gewährleistet, auch wenn mal nicht 100% der Bevölkerung direkt daran beteiligt sind. Dennoch ist Fußball Volkssport No. 1
Und zu den Zellen… da zahlen wir hier, wo eh alles besser ist als bei euch im Norden, in BaWü schon lange deftige Rechnungen.