Chrome-Nr. und Google-ID

Googles neuer Browser Chrome telefoniert permanent nach Hause. Daraus macht der Anbieter auch kein Geheimnis, und anders können die Suchvorschläge bei Eingabe einer URL auch nicht zustande kommen. Vor allem Inhaber eines Google-Accounts laufen damit Gefahr, dass ihr Surfverhalten lückenlos protokolliert wird und ihnen auch persönlich zugeordnet werden kann. Möglich wird das durch die Seriennummer, die jeder Chrome-Download haben soll. Darauf macht der Datenschutz-Blog aufmerksam:

Sobald ich mich einmal mit einem Google-Account einlogge, wird dann meine Chrome-ID zugeordnet, so dass später jeder Zugriff mit Chrome mir als Nutzer zugeordnet werden kann – auch wenn ich nicht eingeloggt bin und keine Cookies habe? Technisch möglich ist es jedenfalls.

Das jedenfalls ist ein guter Grund, Chrome sparsam zu benutzen.

  • Kampfschmuser

    > Das jedenfalls ist ein guter Grund, Chrome sparsam zu benutzen.
    Nein, nicht sparsam sondern gar nicht.

  • nichtwichtig

    Chrome soll ja Open Source werden, mal sehen wie lange es dauert bis eine inoffizielle “saubere” Version bereitgestellt wird.

    Den Tests nach würde mich Chrome schon reizen. Chrome ist das, was Firefox immer sein wollte: Klein, schlank, schnell.

  • Hondo

    Dem schließe ich mich mal an. Google spioniert einen schon genug aus, das muss man denen nicht noch einfacher machen. “Finger weg von Chrome”, ist daher das einzig Vernünftige, was man tun kann.

  • Kerstin

    @1: Genau.
    Wozu Chrome? Google will ja irgendwann die Antwort auf alle Fragen jedes einzelnen sein. Also gezielte Stellenangebote, gezielte Werbung bis auf den Punkt genau auf das Zielgruppenopfer zugeschnitten.
    Dazu brauchen die exorbitant viele Daten und wenn man sieht, wie genau Google einen inzwischen kennt, wird einem Angst und Bange.
    Ich bin Single über 40 und wohne Nähe Ruhrgebiet.
    ich bekomme bei Google-Ads, ob eingeloggt oder nicht, IMMER Werbung für Single-Frauen über 40 im Ruhrgebiet.

    Und dann soll ich auf Chrome umsteigen, der mich dann noch genauer ins Visier nimmt? Die Datenbanken sind sehr gut. Aber die Daten, die da drin sind, will ich über mich in der Form nicht in einer Datenbank zur Auswertung gespeichert sehen.

    Nö. Ich bleib bei Firefox. Ich such nur noch einen Weg, wie ich Google da umgehen kann. Die haben ja auch ne Abmachung mit denen. IE kommt mal so gar nicht in Frage…viel bleibt da nicht mehr *seufz*

  • Jemand

    So sonderlich viel schneller als der FF ist der Chrome bei mir gar nicht. Ich lasse den Browser drauf aber werde erstmal noch abwarten.

  • Matthias W.

    Falls jemand Windows hat, könnte er ja mal schnell überprüfen, ob diese ID wirklich in den Anfragen an google übertragen wird. Mein Tip: nein

  • Q

    das werde ich nie verstehen: wenn der Staat Daten sammeln will schreien alle auf (teilweise zu Recht/teilweise überzogen – aber das ist eine müßige Diskussion)…
    und Google&Co schmeißt man die Daten hinterher

    Wenn man darüber nachdenkt wird man feststellen, daß (fast) alle Datenpannen bisher von privaten Firmen verantwortet wurden (der Fall in UK: die Gefängnisse sind garantiert privat geführt – habe ich nicht geprüft)

    Ich habe mehr Angst vor Google als vor Schäuble – nur wenn ich mein Recht auf informationelle Selbstbestimmung ggü. Hr. Schäuble aufgebe gewinne ich evtl. Sicherheit – was geweinne ich bei Aufgabe ggü. Google?

  • http://itisme.org Xjs

    Oh, furchtbar. – Finde ich gar nicht. Chrome ist open source, also wenn’s euch stoert, dann kommentiert den Kram aus und kompiliert ihn fuer euch selbst. Ich glaube auch nicht, dass Googles Hauptziel mit Chrome ist, noch mehr Daten ueber euch zu sammeln, sondern eine stabile, solide Plattform fuer Webapplikationen, die sie noch bringen werden, zu schaffen – und mit diesen Webapplikationen sammeln sie dann eure Daten ;-).

  • http://magerquark.de Uwe

    Ich habe aus sicherer Quelle gehört, dass die Chrome- und Google-ID in Deutschland der jeweiligen Steuer-Identifikationsnummer entspricht.

  • daMax

    “Ich glaube….” , “Mein Tipp…”
    – wer nichts weiß, glaubt alles –
    So blauäugig kann man doch gar nicht sein! Google tut NIX aus Altruismus, das sollte auch der letzte Philanthop inzwischen kapiert haben.

  • http://www.zentrum-des-boesen.de CEO CoE

    100%iges Dementi: Das mit dem Datensammeln ist totaler Blödsinn!

    Google (als angeschlossene Abteilung des Centers) wird die freiwillg von den Nutzern in allen möglichen Diensten zur Verfügung gestellten Daten zu keinem Zeitpunkt weiterverwenden!

    Nach Übernahme der Weltherrschaft brauchen wir diese Daten auch nicht mehr!

  • http://ra-melchior.blog.de RA JM

    @ 4 Kerstin: “viel bleibt da nicht mehr” – doch, OPERA!

  • Kinch

    @7 Q
    Tut mir leid, aber es geht mir einfach nicht in den Kopf, warum “die Leute” bei der Diskussion einfach nie den Unterschied zwischen Zwang und Freiwilligkeit einsehen.
    Ich kann mich jeden Tag dafür entscheiden mein Googlemail-Account nicht mehr zu verwenden, wenn ich die Meinung entwickeln sollte, dass meine private Korresponenz für mich derart schützenwert ist. Ich kann mich aber nicht dafür entscheiden, dem Staat den Zugriff auf meine Verbindungsdaten zu verweigern.
    Und genau das ist informelle Selbstbestimmung.

  • Chris

    Ich hab Chrome wieder runter geschmissen. 90% der Features sind eh von Opera gekl… inspiriert

  • ToWi

    @12 RA JM
    Genau! Opera ist schon lange das, was Chrome sein will… :-)

  • RA Buck

    @4 und alle, die gegenüber Google allgemein Bedenken haben:

    Man kann sich das mal durchlesen:

    http://www.ixquick.com/deu/protect_privacy.html

    und dann ja vielleicht das machen:

    http://www.ixquick.com/deu/download_ixquick_plugin.html

    und dann natürlich auch (um zum Thema des Threads zu kommen) Chrome links liegen lassen.

  • Schnablotron

    @7 (Q): Zum einen denke ich, dass es eine etwas verschobene Betrachtungsweise ist, _alle_ Privatunternehmen gegen _eine_ oeffentliche Verwaltung zu stellen – oder genauer: die Groessenunterschiede nicht zu beruecksichtigen. Zum anderen ist beim Staat das besonders kritische nicht so sehr die Moeglichkeit der Datenveroeffentlichung, sondern die Kopplung des Gewaltmonopols mit den Missbrauchsmoeglichkeiten – und da gab es in der oeffentlichen Verwaltung ja durchaus auch schon genug Faelle.

    Und genauso wie Du durch Schäuble evtl. Sicherheit gewinnen koenntest, wenn kein Missbrauch stattfindet, kannst Du durch Google z.B. auf Deine Beduerfnisse massgeschneiderte Suchergebnisse kriegen, was eine erhebliche Zeitersparnis sein koennte – _wenn_ denn kein Missbrauch stattfindet.

    Pikant wird die Datenhaltung durch die Privatwirtschaft aber natuerlich nicht zuletzt dadurch, dass der Staat tendentiell die Moeglichkeit hat, neben seinen eigenen Datenbestaenden auch die Datenbestaende der Privatwirtschaft zu nutzen – und das weitgehend unabhaengig davon, was die betroffenen Unternehmen in ihren Datenschutzrichtlinien zusichern.

  • Q

    @13 Kinch
    da hast Du einen guten Punkt getroffen. Aber ist Google nun freiwillig oder ein Monopolist? Natürlich geht es ohne aber wegzudenken ist Google nicht mehr wirklich.

    Vorschlag: machen wir es doch so wie bei (freiwilligen) Massengentests – die die ihre Daten nicht hergeben sind verdächtig – also Schäuble-opt-in (oder opt-out).

    Und einen weiteren Unterschied gibt es noch: beim Schäuble gibt es Herrscharen von Leuten die darauf achten was passiert: Kontrollgremien etc. und Transparenz (was wird wann wo von wem gespeichert)… und bei Google? Weiß man was Google für Daten auswertet (was übrigens in Deutschland theoretisch prinzipiell verboten ist (Stichwort: Datensparsamkeit, Verknüpfung von Daten) – man könnte darüber diskutieren ob die AdWords nach Suchbegriff überhaupt legal sind – ist natürlich eine philosophische Diskussion weil praktisch nicht durchsetzbar. Manchmal muß man Realitäten auch als Gesetzgeber anerkennen – Stichwort “Raubkopien”).

  • bin am testen

    “Googles neuer Browser Chrome telefoniert permanent nach Hause.”

    Diese Aussage ist sachlich falsch. Es ist der googleupdater(R), der nachhause telefoniert. Und diesen kann man deaktivieren.

    Danach sollte man keine Googletoolbar, kein Google Earth und kein AdBlock verwenden, denn diese Anwendungen senden alle Daten.

    Außerdem kann man sich Chromium installieren, der im Gegensatz zu Chrome echte Open Source ist – wenn man Google hier dasselbe Vertrauen entgegenbringt wie dem Hash der Code-Tarballs!

    http://build.chromium.org/buildbot/snapshots/chromium-rel-xp/

  • Kame

    Chrome läuft bei mir wesentlich schneller als FF und auch stabiler, da ich lange surfe und viele seiten offen habe. Dass Google extrem viele Informationen sammelt ist allgemein bekannt und daher bin ich wirklich gespannt auf den Quelltext. Ich denke jedoch, dass google es sich überhaupt nicht leisten kann, mit diesem Browser (auch da er opensource ist) soviel zu sammeln und Mist zu bauen, da es auffliegt. Auch ich will mir sobald wie möglich den Quelltext ansehen, vor allem da ich die Leute für sehr fähige Programmierer halte. Da fallen verstecke Sachen schnell auf.

    Richtig interessant wird chrome für mich (und viele meiner Freunde) jedoch erst, wenn plugins wie “Adblock Plus” verfügbar werden. Da damit auch google-werbung geblockt wird…

    Abwarten und teetrinken, es ist sicherlich nicht alles gold was glänzt – aber google auch nicht der teufel, den viele mittlerweile an die Wand malen. Google ist groß geworden, aber wo wären wir ohne? windows life search? ich lach gleich…

  • Schnablotron

    @13 (Kinch): Ein Stueck weit kann ich dem folgen – aber Teil des Problems ist, dass eine derartige Unterscheidung nur sehr begrenzt existiert. Zum einen: Auch die Abwesenheit aus Datenbanken, in denen jederman steht, ist ein Datum. Zum anderen: Nein, informationelle Selbstbestimmung waere es, wenn dann alle ueber Dich gespeicherten Daten geloescht wuerden bei Accountaufloesung, und man sich dessen auch sicher sein kann. Ich fuer meinen Teil waere mir da bei Google nicht so sicher. Und nur weil Du Deine neuen Mails nicht mehr dort hinterlegst, ist Dein Persoenlichkeitsprofil, das bis dahin erstellt wurde, noch lange nicht invalide. Zum dritten: Freiwilligkeit im praktischen Sinne hoert nicht unbedingt erst an gesetzlichen Vorschriften auf, sondern oft schon an wirtschaftlichen Grenzen. Natuerlich ist man nicht gesetzlich gezwungen, MS Office zu kaufen – aber dennoch tut es jeder, damit man “kompatibel ist” (nein, ich nicht …).

  • Rolf

    @4: Versuch mal scroogle: http://scroogle.org/

  • Q

    @17 Schnablotron

    ja, ich habe verallgemeinert… und von Google&Co gesprochen. Und daß es vorbildliche Unternehmen gibt ist mir klar. Aber ich denke wir sind uns einig daß wir eben über die schwarzen Schafe sprechen.
    Der Unterschied zwischen Staat und Privatwirtschaft ist aber, daß der Staat andere Prozesse hat die zu einer “verdachtsunabhängigen” Kontrolle führen (z.B. Richter kontrolliert Staatsanwalt, Staatsanwalt kontrolliert Polizist), was natürlich nicht optimal ist aber sicher besser als bei Google&Co.

    Beim Staat sehe ich zwei Möglichkeiten des Datenmißbrauchs:
    – Auswertung von Daten bei “minderschweren” Verbrechen (z.B. Lokalisierung über Handy und Flucht nach Beleidigung eines Polizisten) -> Einzelfälle und amS zu verantworten – mit Fehlern der Exelutive (über das Ziel hinausschießen) während des Ermittlungsverfahrens muß man leben – mit Fehlern von Gerichten weniger.
    – Verkauf der Daten -> unwahrscheinliche Einzelfälle. Meiner Erfahrung nach (IT-Branche) sind die Daten beim Staat wesentlich besser geschützt als in der freien Wirtschaft

    Die schönste Lösung wäre doch wenn ich das selber entscheiden darf ob ich ein gläserner Bürger sein will. Das erlaubt mir Google mit Verweis auf angebliche Alternativen aber nicht. Und der Vorteil für mich durch “personalisierte Suchergebnisse” ist doch nicht vorhanden – da sind wir uns doch einig, hoffe ich (schon technisch gesehen illusorisch).

    Dein letzter Punkt mit der Datenhaltung der Privatwirtschaft trifft den Nagel auf den Kopf – vor allem da im Gegensatz zur Speicherung durch den Staat die Integrität der Daten nicht sichergestellt ist. Woher weiß ich denn ob Master Card nicht Fehler macht bei der Speicherung meiner Kreditkartentransaktionen, bzw. bei der Auskunft an den Staat darüber. Da wird sich kein Unternehmen in die Karten schauen lassen.

  • abc

    @18(Q):
    “Aber ist Google nun freiwillig oder ein Monopolist? Natürlich geht es ohne aber wegzudenken ist Google nicht mehr wirklich.”

    Natürlich ist Google nicht wegzudenken. Aber ein Monopolist? Es ist für jeden quasi ohne Probleme möglich, eine andere Suchmaschine als Google zu benutzen, und einen anderen E-Mail-Provider als Googlemail. Auch zu allen anderen Diensten von Google gibt es Alternativen, die für jeden ohne Probleme zugänglich sind. Solange ist bei Google wirklich jeder selbst schuld, wenn er denen die Daten anvertraut.
    Ein bisschen anders ist das schon bei Microsoft, da manche Dinge nicht, oder nur mit großem Aufwand, ohne Windows funktionieren.

  • spätburgunder

    Irgendwie ist das “es ist besser, der Staat sammelt meine Daten als die Privatwirtschaft” doch bullshit. Der Staat ist – auch zurecht – Inhaber des Gewaltmonopols, und was da herauskommen kann, ist oft genug auch hier bei Udo nachzulesen.

    Die Privatwirtschaft kann ich aussperren, ich kann entscheiden, ob und wie ich sie nutze. Und ich habe weder eine Hausdurchsuchung, noch eine Gefährderdatei mit all ihren Neben- und Hauptwirkungen von den Staatsorganen zu befürchten.

    Das ist der entscheidende Unterschied. BTW: Der Staat hat für mich da zu sein, nicht ich für ihn. Bei der Privatwirtschaft ist das Verhandlungssache.

  • Jeeves

    @16
    Gibt es bereits Erfahrungen mit “ixquick”?

  • http://www.gawart.org Guido Alexander Waldenmeier

    Es wird doch WIRKLICH niemand geben,der anderes erwartet hat.

    Die Firma ist masslos in ihren GIER nach DATEN

    sonst wäre sie ja wohl kaum innerhalb von ein paar Jahren so gewachsen,zum Marktführer der “Suchmaschinen”.

    Auch Firefox wird immer mehr Zum Knecht von Firma Google
    wie man an der immer Stärkeren Zusammenarbeit sehen kann.

    Und Apple verdient auch nicht schlecht dabei,wenn in Safari
    die ach so bequemen “Suchfenster” sind,die auf Firma Google verweisen.

    Microsoft IE ist klar,da erwartet man es gar nicht anders.

    Und Opera macht sich solange interessant ,bis ein “Großer” sie kauft,das kennt man ja zu Genüge in der EDV Welt ;)

  • Thomas

    Gibt es überhaupt einen Grund Chrome zu nutzen?
    Basic Thinking” findet jedenfalls keinen.
    Im Gegenteil

  • http://sebastian.marsching.com/blog/ Sebastian Marsching

    Ich nutze schon seit einiger Zeit clusty.com als Suchmaschine. Clusty versichert (überprüfen kann ich das natürlich nicht) keine Angaben zu speichern, die den Benutzer identifizieren könnten.

    Die Qualität der Suchergebnisse ist meiner Erfahrung nach mit der von Google vergleichbar. Wie man sehen kann, gibt es also durchaus Alternativen zu Google, man muss sie nur nutzen.

    Im übrigen teile ich die Meinung von #17 (Schnablotron): Das Problem bei staatlicher Überwachung ist, dass man sich ihr erstens nicht entziehen kann und zweitens der Staat gleichzeitig das Gewaltenmonopol ausübt, was die staatliche Überwachung / Datensammlung im Vergleich zu privaten Firmen viel gefährlicher macht.

  • Reinhard

    @28: Ja, es gibt einen Grund … die eigene Entscheidung es zu tun oder es zu lassen, gleichgültig wer was wo sagt. Zudem halte ich einen Robert Basic für die wohl denkbar ungeeignetste Person, mir Ratschlag in Sachen “Welche Applikation ist zu empfehlen und welche nicht!”. Ich werde ein Chome erst dann nutzen, wenn es dort min. die gleichen Plugins gibt wie jetzt für den FF. Bis dahin sollte sich auch herausgestellt werden, welche Infos wann an wen gesendet werden.

    Meine Güte, da verhält sich die ach so aufgeklärte Netzgemeinde zT. wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen … ist doch bloß ein Browser :)

  • Justus

    @ 19 (bin am testen)

    Vollkommen zutreffend!

    Im übrigen “telefoniert” auch der Firefox standardmäßig dauernd nach Hause, wenn man ihn nicht mit dem Befehl about:config in der Adress- bzw. Kommandozeile an bestimmten Stellen umprogrammiert.

    Positiv ist mir an Googles Chrome-Browser aufgefallen, dass er bei richtiger Einstellung – im Gegensatz zu seinen Konkurrenten – sehr wenig auf der eigenen Festplatte abspeichert; kann man mit z.B. durch Benutzung des CCleaner nach einer Surfsitzung leicht überprüfen. Beim Firefox ist regelmäßig mehr zu löschen,ebenso beim Explorer.

  • x

    Ist doch gar nich so schlecht, wenn das gesamte Surfverhalten protokolliert wird. So kann ich wenigstens sofort nachweisen, dass ich nicht auf Kinderpornoseiten gewesen bin, mir keine Nazi-Sachen reinziehe etc. Und die Polizei muss nicht mehr solange bei Hausdurchsuchungen alles durchgucken, sondern kann ihre Zeit für was sinnvolleres verwenden! Ich lad mir diesen Chrom-Browser gleich mal runter!

  • http://www.taxedo.de Wolfgang Pries

    Ich war vor einem Monat in Spanien und mit einem fremden Laptop im Internet. Seitdem bekomme ich in Deutschland teilweise Google Werbung in Spanisch. mein Google Account ist gelöscht.

  • Justus

    @ 26 (Jeeves)

    Ixquick ist m.E. die beste Metasuchmaschine, die auch Google mit einschließt…

  • Justus

    Nachtrag zu @ 32

    Wer sich für einen kompetenten Vergleich und eine Beurteilung der “traditionellen” Browser Explorer, Firefox, Opera und Safari anhand von Testreihen interssiert, kann sich bei Experten von c´t wie folgt informieren:

    http://www.heise.de/ct/08/19/182/

    Den vorletzten Absatz zuerst lesen …

  • SH

    Wer nen schlanken browser sucht nimmt am besten DILLO, und zum Suchen scroogle dot org

  • Torsten

    Ähm – falsch. Habt ihr Euch den Browser überhaupt angesehen?

    Die Suchvorschläge in der “Omnibar” kommen ohne direkte Rückfrage bei Google zu Stande – erst wenn man tatsächlich im Internet suchen will, fragt der Browser bei Google an.

    Bedenklicher ist zum Beispiel, dass man unerwünschte Cookies nicht effektiv blocken oder löschen kann. Wie der Phishing-Filter funktioniert, wäre auch eine Überprüfung wert.

  • Hans-Werner

    Bah, so’n Murks. Analytisches Denken ist echt wichtig, wenn man über Sicherheitsprobleme im IT-Bereich schwadroniert. Leider fühlen sich zur Zeit vor allem Yuppies ohne echte Ahnung zum Experten berufen, nur weil sie den ganzen Tag im Netz surfen.

    Google hat den Bezug zwischen einer “Browser-ID” und dem Google-Account völlig unabhängig doch eh spätestens dann, sobald man mit dem Browser auch irgendeiner Google-Seite einloggt. Das muss gar nicht beim Download des Browsers sein. Bei anderen Browsern ist diese Browser-ID eh bereits via Google-(Analytics-)Cookie “nachimplementiert”. Oh richtig, na klar, all diese Kommentatoren haben selbstverständlich handgetunte Cookie-Whitelists. Und Script-Blocker. Und das Flash-Plugin so eingestellt, dass es keine Cookies speichert. Na klar…
    Selbstverständlich ist Google eine Datenkrake. Der Browser ist da aber nur ein weiteres Element, nicht eine weitere Eskalationsstufe neuer Qualität. Und das wichtigste: Es ist einfach auch ein Code-Geschenk an alle, die Freie Software nutzen.

  • Chris H.

    OPERA F T W!

  • Hans-Werner

    Na gut, ich mach mal die Ingrid: Ein Positives hat diese Paranoia ja doch: Die Leute werden sensibler, was die Datenweitergabe angeht. Vielleicht werden auch die bisherigen Aktivitäten von Google dann mal etwas kritischer angeschaut….

  • belltownpro

    Mmh, also strategisch hat das Google ja mehr als geschickt angestellt.
    Zuerst die Partnerschaft mit Mozilla für die nächsten Jahre gesichert und somit das Recht als Standardsuchmaschine im FF implementiert zu bleiben und anschließend einen eigenen, gleichwertigen Browser auf den Markt geworfen, der im Zuge von Kannibalisierungseffekten die anderen gleichwertigen Browser verdrängen wird.
    Well done.

  • http://www.is-nich-wahr.de joky

    habla
    hubla
    hibla

    google ist toll, google ist gut
    drei ecken hat der hut

  • x

    Google ist gut, Google ist toll
    Google ist einfach wundervoll ..

    Mit dem Laden hab ich meinen ersten Tausender an der Börse verdient.. hach, DAS waren noch Zeiten *ggg*

  • joky

    an der börse spekuliert und mit google nichts verliert.
    deinen ersten tausender gemacht – danach haben die million gelacht.
    doch geholfen damit google du hast – kritiker wünschen dich dafür in knast!

  • x

    @ 45 (joky): Mir doch egal! Ich war sogar mal von 2005 bis etwa Mitte September 2007 Aktion bei Gazprom. Ihr glaubt gar nicht, was für ein geiles Gefühl es sein kann, in der Zeitung zu lesen, dass der Gaspreis steigt ;-)
    Momentan investiere ich aber lieber in ein paar Banken. Meiner Meinung setzt da grade die große Krötenwanderung ein.. und zwar aus den Taschen der Kunden in meine *ggg* Wie das in Deutschland ist, weiß ich nicht, aber in den Niederlanden geht in dem Sektor echt die Lutzi ab, vor allem seit Fortis ABN AMRO übernommen hat..

  • 11X/13

    @4:
    Als erstes solltest du mal Nachsehen, was du für permanente Cookies gespeichert hast und dort gründlich ausmisten,
    dann deinen FF unter Bearbeiten | Einstellungen | Datenschutz im Kasten Cookies so einstellen, daß Cookies zwar akzeptiert, aber nur bis zum Ende der FF-Sitzung behalten werden.

    Damit ist schon mal sicher gestellt, daß deine Identität nicht mehr auf dem Silbertablett präsentiert wird.

    Wenn du es noch weiter treiben willst, dann installiere Privoxy auf deiner Maschine. Das ist ein Proxy, der u.a. dafür sorgt, daß keine verräterischen Daten deine Maschine verlassen.

  • n0ne

    dass überhaupt über die anwendbarkeit diskutiert wird…

    mit den abwägungen ist so mancher nicht besser als das bundesverfassungsgericht. :D

  • google-falle

    All denjenigen, die DIESE NEWS völlig aus der Bahn werfen und die noch gutgläubig google benutzen, kann ich nur folgendes Buch empfehlen: “Die Google-Falle” …

    open your eyes

  • Datenvermeider

    @19 bin am testen: Welche Daten sendet AdBlock? Mit AdBLock ist das Chrome-eigene Tool gemeint und nicht zum Beispiel das Firefox-Plugin?

    @32 Justus: Welche Einstellungen muss man bei Firefox in der Config ändern, damit dieser nichts nach Hause sendet und was sendet er sonst?

    @39 Hans Werner: Wie stellt man denn das Flash-Plugin so ein, dass es keine Cookies speichert?

  • http://www.mattcutts.com/blog/google-chrome-communication/ belltownpro

    Matt Cutts (Googler) hat auf seinem Blog veröffentlicht, was Chrome so alles in seinen Telefonaten mit dem mothership erzählt.

    http://www.mattcutts.com/blog/google-chrome-communication/

  • http://www.badratgeber.de/ G30RG

    Wow und ich hab vorhin noch mit dem Gedanken gespielt, mal den neuen Browser auszuprobieren … mal gut das ichs nicht getan hab. Finds ja ziemlich heftig das Google so ein Browser bereitstellt und sich so seine benötigten Informationen holt.
    Hmmm ich glaube auch ohne den Chrome Browser das man an solche Infos kommen kann, aber nungut Google kann sich warscheinlich sowas leisten.

  • Schwarzmaler

    Sowieso häßlich, das Teil.

  • Justus

    @ 51 (Datenvermeider @32)

    Empfehle dir – nach Eingabe von about:config und Bestätigung des Gewährleistungshinweises – insbesondere folgende Änderungen:

    1. In der Zeile:
    “network.prefetch.next” durch Doppelklick auf False umstellen;
    2. In der Zeile:
    “network.http.sendReferrerHeader” statt 2 die 0 eingeben.

    Solche, aber auch weitere Änderungen in der config, über die hier zu schreiben zu weit führen würde, verbessern deine Sicherheit erheblich; können übrigens gefahrlos auch entsprechend rückgängig gemacht werden.

  • Datenvermeider

    @56, Justus, bei den von Dir genannten Einstellungen sendet Firefox aber nichts nach Hause. Prefetching lädt zum Beispiel Links aus einer Linkliste vor. Und der Referer zeigt die verweisende Seite.

  • Striedel

    @ 56: Das Problem ist, dass manche Seiten nicht funktionieren, wenn der Referer ausgeschaltet ist, z.B. gmx. Praktischer ist ein Firefox-Adon: RefControl, das man nach Belieben einstellen kann. Bei mir werden dann auch gerne mal Unsinns-Referer mitgeschickt. ;)

  • Kand.in.Sky

    Demnächst:

    Chrome-Antispy

    #k.

  • Die quengelnde Schildkröte Frieda

    @Udo: Ähm… diesen Browser “sparsam zu benutzen” ist (aus Datenschutzrechtlichen Gründen) eine sehr kluge Entscheidung-
    wir wollen ja nicht, daß folgendes noch einmal passiert- oder??? ;-)
    —> http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/05/26/das-konnte-sie-interessieren/

    *quengelduckundweg*

  • allo

    naja, die URL-Hashes die übertragen werden kann jemand mit einer Datenbank wie Google schnell umkehren.

    @6: Gar nicht nötig, ID wird beim “updatecheck” mitgeschickt, und dort wird IP -> ID zugeordnet. Dann kann bei der Googlesuche die IP genutzt werden um die ID herauszubekommen, und beim Googlemail-Login hast du dann IP -> ID -> Google Account zuordnung, wobei letzere in der Datenbank landen kann.

  • Justus

    @ 60 (Datenvermeider)

    Als “Datenvermeider” bist du gut beraten, die Prefetching-Funktion so zu verändern, wie vorgeschlagen, vgl. auch:

    http://www.firefox-browser.de/wiki/Link_Prefetching

    Wie wäre es sonst möglich, dass schon mancher harmlose (Firefox-) Internetnutzer z.B. im Zuge der sog. “Aktion Himmel” nachweislich in die Fänge übereifriger Staatsanwälte gelangt ist und in ersten Instanzen verurteilt wurde, weil er eine Seite angesurft hat, auf der sich Links befunden haben, die nicht ohne weiteres erkennbar zu illegalen Inhalten führten. Die dazugehörige IP des betreffenden Internetnutzers wurde aber (auch) über den Firefox vermittelt. Erst beim kostenträchtigen Marsch durch die juristischen Instanzen konnten in diesen Fällen Freisprüche erreicht werden.

    Beim Browsen ist Bequemlichkeit und der Komfort der Standardeinstellungen von Internetbrowsern einschließlich des Firefox ein Feind der persönlichen Datensicherheit.

  • http://www.schocker-blogger.de Schocker Blogger

    Na das ist ja ein dickes Ding. Ich hatte zwar schon den straffen verdacht, dass Chrome einiges nach Hause sendet, aber dass dann komplette Profile übermittelt werden, hätte ich auch wegen des “open source” nicht gedacht. Habe gedacht, Google hällt sich da eher etwas zurück, damit die Öffentlichkeit nichts zu meckern hat, aber dass die das trotzdem machen, ist für mich einfach nur ein Zeichen der totalen Frechheit!

    Schocker Blogger

  • Justus

    @ 61 (Striedel)

    Dass manche Seiten “nicht funktionieren” ist etwas übertrieben; bei mir funktionieren alle Seiten, manche etwas eingeschränkt, was aber auch der Sinn der Sache ist.

  • mica

    @20
    Chrome läuft bei mir wesentlich schneller als FF und auch stabiler

    Gib mal :% in der Adresszeile ein.

    Das wars dann wohl mit:
    “Störungen in einem Tab sollen so in anderen Tabs angezeigte Webseiten oder aktive Webapplikationen nicht beeinflussen oder stören können”

  • Striedel

    @ 72: Vielleicht funktionieren ja alle Seiten, die Sie so nutzen, aber, wer sein Email-Account bei gmx hat, wird sich dort nicht einloggen können, wenn der Referer ausgeschaltet ist. Ähnlich ist es bei elektronischen Ressourcen, die über Lizenzen zugänglich sind. Die sind dann nicht bloß “eingeschränkt”, man kann sie einfach gar nicht nutzen.
    Ich kenne die technischen Details nicht, weshalb das so ist. Vielleicht ist jemand schlauer?
    RefControl ist da viel praktischer, da man den Referer bei Bedarf ganz simpel mit einem Mausklick anmachen kann. Kann ich jedenfalls nur empfehlen.

  • Vent

    Gulli meldet, dass bei den Chrome-Nutzungsbedingungen steht, dass man Google alle Nutzungsrechte an den durch den Browser gehenden Inhalten abgibt.
    Das finde ich noch viel besser…

    Quelle: http://www.gulli.com/news/google-chrome-datenkrake-will/

  • Justus-Kritiker

    @69: Für Deine unwahre Behauptung, FF würde nach Hause telefonierenm, bleibst Du jeden Beweis schuldig. Kein Wunder. Es ist eine Lüge. Also lenk nicht ab mit Prefetching.

  • Justus

    @ 76 (Justus-Kritiker)

    Man kann die Dinge auch ohne Schaum vorm Mund betrachten; manchmal hilft auch gesunder Menschenverstand. Anbei ein Hinweis, dass auch Firefox “telefoniert” :

    http://www.pcwelt.de/start/software_os/online/news/168613/firefox_und_thunderbird_telefonieren_nach_hause/index.html

  • pax

    @80:
    selektives threadlesen bringt nix; hättest du weitergelesen, würdest du wissen, dass die aussage mit der email nicht reproduzierbar war. installier dir unter vm chrome und sniffe mit, um dir ein eigenes urteil zu bilden als per copy&paste traffic generieren zu wollen.

    das evilige chromegebashe, das auf histerie und hörensagen basiert, ist ärmlich. es ist eine beta version, die nicht besser oder schlechter, sondern nur deutlich schneller ist als andere browser und die ein sehr zukunftträchtiges konzept von internet und anwendungsvereinfachung verfolgt. wäre chrome von microsoft oder apple geboren worden, wäre das argument von der datenkrake hinfällig und das bashing genauso groß…

    nebenbei lese ich nichts von dem projekt chromium, dass echte open source ist!?

  • Hans-Werner

    @ 51 (Datenvermeider):
    Kurz zu den Flash-Plugin-Cookies: Der Settings-Manager ist Web-basiert (selbst in Flash implementiert) und kann hier aufgerufen werden:
    http://www.macromedia.com/support/documentation/en/flashplayer/help/settings_manager.html (ich bin gerade zu faul zu gucken, ob das auch bei adobe.com irgendwo steht)

  • AlterEgo

    Firefox schickt auch Daten nach Hause…

    http://www.mozilla.com/en-US/legal/privacy/firefox-en.html

  • Googspy

    An alle: So kann man die Chrome ID “ausschalten”

    X:\Dokumente und Einstellungen\”NUTZER”\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Google\Chrome\User Data

    die datei: Local State mit Wordpad öffnen;

    Bei “user_experience_metrics”
    die werte (“client_id” & “client_id_timestamp”) in den klammern löschen.

    Das sieht dann so aus:

    “user_experience_metrics”: {
    “client_id”: “”,
    “client_id_timestamp”: “”,

    Die Änderungen speichern, Datei schreibschützen, fertig.

  • http://www.mattcutts.com/blog/google-chrome-communication/ foobar

    Hi,

    um dem Halbwissen und der Desinformation hier mal ein bisschen entgegenzuwirken: hier ist das ein bisschen weniger polemisch aufbereitet:

    http://www.mattcutts.com/blog/google-chrome-communication/

  • fdaw

    wobei es ansich schon fast lächerlich ist, wieviele leute sich aufregen das google so böse böse infos sammelt, dabei aber bei einschlägigen communities wie myspace, stasiVZ oä. jegliche privatinformationen bereitwillig und gerne eintragen.

    Datenschutz hin oder her. Wenn der User nicht konsequent auf seine Daten achtet, verteilt er sie ohnehin überall im netz.
    da kommts auf die paar daten vom googlebrowser auch nicht mehr an.

    Ausserdem wären Anwälte ja nur halb so beschäftigt wenn nicht hin und wieder der eine od. andere Datenschutzverstoß zu verhandeln wäre.

  • Goospy

    Achtung: Update!

    Wenn man die von mir beschriebenen Änderungen vornimmt, erstellt Chrome eine Local State.tmp Datei im selben Ordner!

    Hier einfach die selben Änderrungen vornehmen, wieder Schreibschützen, und fertig!

  • corax

    @86 fdaw

    wobei es ansich schon fast lächerlich ist, wieviele leute sich aufregen das google so böse böse infos sammelt, dabei aber bei einschlägigen communities wie myspace, stasiVZ oä. jegliche privatinformationen bereitwillig und gerne eintragen.

    Datenschutz hin oder her. Wenn der User nicht konsequent auf seine Daten achtet, verteilt er sie ohnehin überall im netz.
    da kommts auf die paar daten vom googlebrowser auch nicht mehr an.

    Selten in so einem Zusammenhang so einen Schwachsinn gelesen.
    1. Leute die woanders Daten angeben machen das bewusst und freiwillig
    2. Oder bekommen unfreiwillig direkt nach der Geburt ne lebenslängliche SteuerID
    3. Gibts momentan im Internetbereich (außer dem Staat evtl) keine andere Firma außer google die praktisch von überall Daten so konsequent zusammenführen, personalisieren und dauerhaft speichern kann.
    4. Der Normaluser kann sich wegen der Vormachtstellung und der technischen Komplexität kaum dagegen wehren, Google-ID, Google-Analytics, Adsense, Cookies, Scripte, Session-IDs, etc…
    5. Es kommt auf jedes einzelne Datum an, sonst kann man ja gleich nackt rum laufen.

    @ 84|87 Goospy,

    das ist doch völlig kontraproduktiv. Diejenigen die Ahnung von der Technik haben, wissen wie sie sich zu verhalten haben, und die anderen werden durch sowas doch nur verwirrt und überfordert oder fühlen sich im schlimmsten Fall anschließend unberechtigt sicher.

  • MONOPOL-PHOBIKER

    WENN der Chrome_Browser OPEN SOURCE ist,
    UND es tatsächlich ein Problem mit der Privatsphäre gibt,
    WARUM programmiert dann niemand eine “google-freie” Version, die prinzipiell nicht mit der Firma Google telefoniert, weder im download noch im upload? Dann wäre doch jede Gefährdung der informationellen Selbstbestimmung ausgeschlossen, oder etwa nicht?

    Ueber ernsthaft erklärende Antworten würde ich mich ernsthaft freuen!

  • pax

    @89:
    Der Open Source Browser, der die Basis Application für bildet, heißt Chromium.
    http://dev.chromium.org/Home
    Somit ist die Vorraussetzung für eine google.freie Version geschaffen.
    Wenn ein Programm nachhause telefoniert, so ist das kein Grund für die pauschale Annahme, dass die informelle Datenselbstbestimmung als gefährdet gilt. Du wärst bestimmt überrascht, wenn du mit einem sniffer deinen eigenen Datenverkehr protokollieren würdest, egal ob du nun Chrome installiert hast oder nicht. Beispiel: Adblocker aber mit einer blacklist sowie mit einem regelmäßigen Serverupdate bzw. Serveranfrage zur Werbeblockierung. Hierbei wird die angefragte Seite und die IP des aufrufenden Rechners auch versendet…

  • MONOPOL-PHOBIKER

    Auf diese Seite wird man von Googles Datenschutzerklärung verwiesen:

    http://www.export.gov/safeharbor/

    Besonders gefallen hat mir dieser Satz:

    “While the United States and the European Union share the goal of enhancing privacy protection for their citizens, the United States takes a different approach to privacy from that taken by the European Union.”

    @90 (pax): Mir ist klar, das alle browser schon jetzt viel zu viele personalisierbare Daten senden. Aber Chrome schiesst mit den persönlichen Kennziffern (es wird ausdrücklich von mehreren gesprochen) einfach den Vogel ab.

  • pax

    @91:
    -deaktiviere googleupdate.exe
    -danach wird .tmp datei im gleichen verzeichnis erstellt
    -öffne diese und lösche die uan, speichern, fertig
    (wenn die url dazu wiederfinde, erfolg post)

    noch besser, installiere chromium

    Wie du sagst, _es_wird_davon_gesprochen, nur keiner weiß wovon…

  • MONOPOL-PHOBIKER

    Ich habe noch ein wenig weitergelesen in Googles Datenschutzbestimmungen ( http://www.google.com/intl/de/privacy_faq.html#personalinfo ):

    Gut gefallen hat mir hier folgender Absatz:

    “„Besondere personenbezogene Daten“ umfassen uns bekannte Informationen, die sich auf vertrauliche medizinische Informationen, die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Ethnie oder Volksgruppe, die politische oder religiöse Einstellung oder die Sexualität beziehen und mit personenbezogenen Daten verknüpft sind.”

    Isbesondere in der Zusammenschau mit folgendem Absatz ist das sehr erfrischend:

    “Wir stellen solche Informationen unseren Tochtergesellschaften, Partnerunternehmen oder anderen vertrauenswürdigen Unternehmen oder Personen zur Verfügung, die persönliche Daten in unserem Auftrag verarbeiten. Von diesen Parteien wird verlangt, dass sie diese Informationen nur gemäß unseren Anleitungen und unter Einhaltung dieser Datenschutzbestimmungen sowie anderer maßgeblicher Vertraulichkeits- und Sicherheitsmaßnahmen verarbeiten.”
    ( http://www.google.com/intl/de/privacypolicy.html )

    “Von diesen Parteien wird verlangt…” – hübsch!!!!

    Fazit: Google respektiert die Privatsphäre! Auch mit der Presonenkennziffer in Chrome. Sorgen über Angriffe auf das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sind unbegründet! …und Fische brüten auf Bäumen!

    PS: Endlich habe auch ich es geschnallt: “Chrome” ist KEIN open source. Und die Lizenz von “Chromium” verbietet nicht die proprietären Erweiterungen durch Google. Ein Schelm, wer Böses ebi dieser Namensähnlichkeit denkt!

  • Justus

    @ 94 (MONOPOL-PHOBIKER)

    Google hat inzwischen reagiert und seine Nutzungsbedingungen geändert:

    http://www.golem.de/0809/62201.html

    Auch den Nachtrag bei GOLEM lesen!

  • http://divus101.blogspot.com/ Divus

    hmm, wo ich doch chrome in meinem blog noch so gelobt hab, und auch sehr zufrieden damit bin… aber was da genau gesendet wird würde mich trotzdem mal interessieren!

  • whamburg

    “Die Daten fallen doch ehh an!” –> Datenschutz gewährleistet, sagen jedenfalls geistig unterbelichtete Tiefflieger(-innen)

  • http://www.dobszay.ch/2008-09-03/google-chrome-die-frechheit-aller-browser/ LD

    Der Schuss ging diesmal wahrscheinlich nach hinten los. Obwohl sehr viele den Chrome Browser heruntergeladen, installiert und ausprobiert haben (wie z.B. die Besucherstatistiken von heise.de zeigen), wage ich zu behaupten, dass sich der Hype um Chrome schon bald wieder legen wird. Sollte Google nicht auch im Hinblick auf den Datenschutz in nützlicher Frist nachbessern, gebe ich Chrome keine Chance, zum IE- oder Firefox-Killer zu werden.

  • JCL

    Golem.de – Google Chrome: Eindeutige Nummer des Browsers abschalten

    … wird bei meiner Test-Maschine sofort umgesetzt.

  • Justus

    @ 103 (LD)

    Du bist nicht auf dem letzten Stand:

    Goggle wird sicherlich in “nützlicher Frist” nachbessern, und zwar wie bereits angekündigt rückwirkend bei den Nutzungsbedingungen. Es darf schließlich nicht vergessen werden, dass der Chrome-Browser durch eine Panne schon als Beta-Version und damit zu früh auf dem Markt erschien. Auch Einstellungen für den selbst gewünschten Datenschutz wird es (spätestens als AdOns) geben, da es sich um eine offene Plattform handelt.

    Wer will, kann schon jetzt Hand anlegen und die Voreinstellungen ändern, vgl. nicht zuletzt den Hinweis oben bei @ 105. Ich habe übrigens festgestellt, dass beim Einspielen meiner Firefox-Bookmarks auch die bei mir beim Firefox per about:config vorgenommenen Änderungen von Voreinstellungen auf den Chrome-Browswer teilweise mitübertragen wurden …

  • pax – UAN Abschalten

    Golem sagt wie es geht

    http://www.golem.de/0809/62216.html

  • Justus
  • http://self-med.net Timo

    Das ist die größte Frechheit, die ich je gelesen habe. Will uns Google alle zu gläsernen Bürgern machen?

  • Justus

    @ 110 (Timo)

    Du hast offenbar eine selektive Wahrnehmung oder keinen der vorhergehenden Kommentare gelesen.

    Es gibt nicht wenige Google-Kritiker, die vorzugsweise und gern kostenlos die Suchmaschine von Google sowie Google-Earth, Google-Maps, das Fotoprogramm Picasa und andere ausgezeichnete Google-Anwendungen benutzen, sich aber pausenlos über den Datenhunger von Google beschweren, Datenberge, auf die sie andererseits selbst unendweg zurückgreifen wollen. Die Daten sind nicht das Problem, sondern der Umgang damit bzw. der Datenschutz. Und da verhält sich Google verantwortungsbewußter als so mancher Politiker bzw. der deutsche Gesetzgeber in Bund und Ländern.

    Google-Anwendungen kann man vermeiden oder benutzen und selbst einstellen, und der Umgang mit unseren Daten durch Google unterliegt auch gesetzlichen Schranken; der Gesetzgeber aber zwingt uns immer wieder vor das Bundesverfassungsgericht, weil er für den eigenen Gebrauch dem Bürger gegenüber und unentrinnbar für uns andere Regeln aufstellt, die auf den gläsernen Bürger abzielen.

  • Pete

    Wer hat ne Kreditkarte? Oh…das sind die Jungs die Daten von euch sammeln und IMMER weitergeben…aber das stört ja offensichtlich gar niemanden….

  • http://www.ratiomat.de Pepe

    Das die Chrome ID und die Steueridendifikationsnummer gleich sein soll halte ich für völligen blödsinn. Mal ehrlich, hat denn jeder so ein schlechtes Gewissen zu befürchten wenn es um die Daten beim Surfen geht?

  • http://www.gronbach-consulting.de thomas

    Gerade als Webmaster, sollte man chrome weder nutzen noch sparsam nutzen: GAR NICHT NUTZEN !!! Es sei denn die Datensammelwut lässt einen kalt

  • Justus

    @ 115 (thomas)

    Geschwätz!

  • scheunenmann

    Der Befreiphonewettbewerb hat ja gezeigt, wie gougly funktioniert:

    http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/09/09/ausgeklinkt/

  • http://my-tags.net Leander

    @scheunenmann:
    Der Wettbewerb zeigt es immernoch…und noch viel besser. Man kann von vielen Seos die kompletten Linknetzwerke sehen :)

  • http://www.sandra-gesswein.de/geschichten/mitbewohner.php Sandra

    In der WAZ steht, was der Google Chef von Deutschland dazu sagt:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/2008/9/18/news-77370656/detail.html

  • SemuelGirs