14.9.2008

Acer Aspire One

Die Firma Dell hat zwar die Bestellung des Inspiron Mini 9 storniert. Mich über die Gründe aufzuklären, hat sie bis heute allerdings nicht geschafft. Auf die im Kundenkonto angekündigte Mail warte ich jedenfalls nach wie vor vergebens.

Auf das Dell-Netbook dagegen nicht mehr. Bei Amazon habe ich, schon zur Frustmeidung, Donnerstag den Acer Aspire One bestellt; am Samstagmorgen brachte ihn der Paketbote.

Das Netbook ist etwas größer als der EEE PC.

Ich nehme das gerne in Kauf, denn auf der Tastatur des One lässt sich praktisch normal schreiben, auch mit zehn Fingern. Der EEE PC hat deutlich kleinere Tasten, die auch hakeliger sind. Größtes Problem war für mich immer die zu klein geratene Umschalttaste rechts. Die war blind kaum zu treffen, jedenfalls nicht ohne größere Umgewöhnung. Aber wie umgewöhnen, wenn das Netbook nur unterwegs genutzt wird?

Der Untergrund der Tastatur beim Aspire One ist allerdings sehr soft. Wenn man härter in die Tasten haut, biegt sich das Feld spürbar. Das ist sicher Geschmackssache; mir wäre ein stabilerer Untergrund lieber. Allerdings ist das nur ein kleines Manko. Ich jedenfalls habe mich nach einigen Texten schon daran gewöhnt und empfinde es nicht mehr als störend.

Das Display des Aspire One ist in Ordnung. Voreingestellt sind bei Windows XP 1024 x 600 Pixel. Genug, um Internetseiten weitgehend vollständig anzuzeigen. Ausreichend, um auch noch die Schrift im Desktop etc. gut lesen zu können. Die Helligkeit lässt sich enorm aufdrehen, so dass Arbeiten auch im Sonnenlicht zwar kein Vergnügen, aber möglich sein dürfte.

Ein Manko ist die Geräuschkulisse des Aspire One. Der Lüfter läuft permanent und mit einer Lautstärke, die schlicht und einfach nervt. Allerdings muss man daran nicht verzweifeln. Es gibt bereits mehrere Programme, die den Lüfter regulierbar machen. Ich habe AA1FanControl installiert. Der Lüfter schaltet sich jetzt erst ein, wenn der Atom Prozessor mit 65 Grad arbeitet; das ist laut Datenblatt etwas höher als der obere Grenzwert der “normalen” Betriebstemperatur.

Die 65 Grad werden ohne Multimedia-Nutzung aber anscheinend kaum erreicht. Der Lüfter hat sich bisher gerade zwei- oder dreimal angeschaltet. Und das auch nur für Sekunden, denn anscheinend ist das Ding in der Lage, den Prozessor in nullkommanix um 10 oder 15 Grad runterzukühlen. Auch wenn der Lüfter gedrosselt ist, erwärmt sich der Aspire One an der Unterseite kaum.

Mit 1 GB Arbeitsspeicher läuft alles flott. Die Festplatte speichert 120 GB. Die bei Netbooks mit Solid State Disk üblichen Sorgen, dass schon das Betriebssystem und einige Inhalte den Rahmen sprengen, muss man sich bei Aspire One also nicht machen. Trotzdem gibt es die Möglichkeit, eine SD-Karte als Speichererweiterung dauerhaft einzuschieben. Denn neben dem SD-Kartenslot hat der One noch einen gesonderten 5-fach-Kartenleser für die gängigsten Formate. Brauche ich alles eher nicht, die drei USB-Anschlüsse sind aber nett.

Die Akkulaufzeit scheint im Vergleich zu anderen Netbooks ein Minuspunkt zu sein. Ich konnte knapp 2,5 Stunden arbeiten, bis der Akku leer war. Aber ein Sechs-Zellen-Akku mit doppelter Kapazität ist bereits bestellbar. Den werde ich mir kaufen. Schon um nicht unnötig oft das Netzteil mitschleppen zu müssen. Das Netzteil selbst ist zwar klein, aber für die Zuleitung hat Acer nicht nur einen Schuko-Stecker gewählt, sondern auch ein dickes Stromkabel. Mit so was schließt man normalerweise Wäschetrockner an.

Der Trackpad ist gewöhnungsbedürftig, weil die Tasten rechts und links angeordnet sind. Spielt für mich eine untergeordnete Rolle, weil ich bei längerer Nutzung ohnehin immer eine USB-Funkmaus anschließe.

Zu Sound, Mikrofon und Webcam kann ich bisher nur sagen: funktioniert. Gleiches gilt für die für mich wichtigeren Anwendungen wie WLAN. Auch der UMTS-Stick von Vodafone (Ovation MC 950 D) ließ sich problemlos installieren und verrichtet brav seinen Dienst.

Fürs Erste bin ich also zufrieden. Das Aspire One ist vom Feeling her mehr echtes Notebook und weniger Spielzeug als der EEE PC. Schreiben, und das ist für mich der ausschlaggebende Punkt, lässt sich wegen der beinahe “normalen” Tastatur sehr entspannt und flüssig.

Beim Aspire One habe ich erstmals den Gedanken, ob mein nächstes “richtiges” Notebook wirklich wieder ein leichtes 12-Zoll-Gerät wie mein bisheriger Dell Latitude X300 werden muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass es mal richtigen “Ausgang” erhält, ist mit dem Aspire One doch deutlich gesunken. Bisher sehe ich keinen Grund, warum der One anspruchsvollere Aufgaben, wie zum Beispiel mehrtägige Gerichtstermine, nicht meistern sollte.

Noch ein Wort zur richtigen Netbook-Tasche. Ein Blick in die Computerabteilungen lohnt sich nicht. Da gibt es, wenn überhaupt, in dieser Größe nur Biedermeier. In der Taschenabteilung von Karstadt habe ich eine schwarze Umhängetasche von Nike entdeckt. Der Aspire One passt genau rein. Es bleibt noch genug Platz fürs Zubehör. Und so debil wie ein Behältnis von Hama sieht es auch nicht aus.

Hoffe ich zumindest.

45 Kommentare zu “Acer Aspire One”

  1. A.N. meint: (14.9.2008 um 14:32) AntwortenReply to this comment

    Mit einem Foto ließe sich die Optik der Umhängetasche doch gleich viel besser beurteilen ;)

  2. scheunenmann meint: (14.9.2008 um 14:43) AntwortenReply to this comment

    sehr hilfreicher Testbericht

  3. Noby meint: (14.9.2008 um 15:03) AntwortenReply to this comment

    Danke für den Testbericht!
    Bzgl. eines zukünftigen (Sub-)Notebooks als Ersatz für das X300: In England verkauft Dell (Gebranntes Kind scheut Feuer vs. Eine zweite Chance?) ab demnächst 12" Notebooks mit Atom-Innenleben (Dell Inspiron Z530). Je nach dem also das Beste aus zwei Welten oder ein mißlungener Kompromiß, ich bin jedenfalls auf Testberichte gespannt (falls es auch nach Deutschland kommt).

    theinquirer.de/2008/09/14...buntu-zum-discounter.html

  4. Thomas meint: (14.9.2008 um 15:11) AntwortenReply to this comment

    Die Bildschirmergonomie hat sich ja echt enorm weiterentwickelt in 20 Jahren:

    Früher gab es den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Macintosh_SE" rel="nofollow">Guckloch-Mac</a> (9 Zoll), für dieses Gerät (8,9 Zoll) ist eher die Bezeichnung "Sehschlitz" passend…

  5. Peter meint: (14.9.2008 um 15:27) AntwortenReply to this comment

    >> Das Netzteil selbst ist zwar klein, aber für die Zuleitung hat Acer nicht nur einen Schuko-Stecker gewählt, sondern auch ein dickes Stromkabel.

    Also ich wuerde nicht wollen dass mein Notebook ohne Schukostecker laeuft

    desweiteren, wenn ich mich nicht irre, sollte es gar nicht erlaubt sein so ein geraet ohne Schuko zu verkaufen (aber da will ich Ihnen ja nichts einreden ;) )

  6. Judas meint: (14.9.2008 um 15:39) AntwortenReply to this comment

    @5 – Peter:
    Du irrst tatsächlich gewaltig.
    Schuko ist die Kurzform von Schutz-Kontakt-Stecker.
    Und warum zum Teufel sollte ein galvanisch getrenntes, voll gekapseltes Netzteil eine Erdung brauchen?
    Bin jetzt zu faul, die Normen rauszusuchen, aber VDE 0100 passt ja immer…

  7. studiosus jurist meint: (14.9.2008 um 16:29) AntwortenReply to this comment

    @ Udo Vetter:
    schreiben sie ihre schriftsätze eigentlich selbst, oder greifen sie auf das diktieren-und-tippen-lassen-verfahren zurück?

    ich frage mich nämlich, warum viele anwälte (immer noch) diktieren. wer eine 10-seitige klageschrift diktiert, weiß doch bei seite 8 nicht mehr, was er auf seite 3 diktiert hat. und einfach zwischen den absätzen hin- und herspringen oder wörter ersetzen/einfügen geht auch nicht. dann noch tippen lassen und das getippte gegenlesen….das ist man doch alleine schneller?!

  8. Stefan irgendebbes meint: (14.9.2008 um 16:39) AntwortenReply to this comment

    Er diktiert doch nur die eine Seite mit relevanten Informationen, der Rest ist Verwirrungsbeamten/Anwaltsneusprech das duerfen die Sklaven erledigen.

  9. Udo Vetter (Link) meint: (14.9.2008 um 16:57) AntwortenReply to this comment

    Diktieren geht einfach schneller, selbst du gut tippen kannst. Ich diktiere bestimmt 80 % meiner Texte fürs Büro. Allerdings lese ich längere Sachen dann am PC Korrektur. Was sich aber meist auf Rechtschreibung und Stil beschränkt, denn an sich weiß ich auch bei längeren Sachen ziemlich gut, was ich an welcher Stelle sagen möchte.

    Nenn' es Routine…

  10. Spielgerät meint: (14.9.2008 um 17:17) AntwortenReply to this comment

    Mit diesen 16:9-Format-Displays mit nur 600 Pixeln Höhe kann man doch nicht vernünftig arbeiten. Warum gibt es keine 4:3-Displays (1024 x 768) bei diesen Geräten?

  11. Nik (Link) meint: (14.9.2008 um 17:24) AntwortenReply to this comment

    Danke für den Test. Und immer viel Spaß mit dem neuen 'Spielzeug'.

  12. Max (Link) meint: (14.9.2008 um 17:31) AntwortenReply to this comment

    @ Spielgerät: Weil alle das so machen.
    So habe ich das vom Vertreter einer Computerfirma in Leipzig auf der Games Convention gehört.

    Ich befürchte, dass die Entscheider in den Firmen wohl geistig noch im 12. Lebensjahr stecken, wo die Ausrede "das machen doch alle" so beliebt ist…

  13. Gutsu meint: (14.9.2008 um 18:12) AntwortenReply to this comment

    Habe auch den Acer One A150X, bei mir läuft der Lüfter ganz selten auf Hochtouren. Kann mich also über die Lautstärke nicht beklagen. Bin allerdings eine XBOX360 gewöhnt, mein PC ist noch lauter. Was wirklich stört ist die kurze Akku Laufzeit, habe mir gestern den 6 Zellen Akku bestellt. Laut Onlineshop schon auf Lager.

  14. SvenC meint: (14.9.2008 um 20:18) AntwortenReply to this comment

    Für NBs empfehle ich den Tatonka Serverpack Rucksack.
    Die NB-Umhängetaschen nerven eher…

    Die neue Version des Rucksacks hat allerdings etwas vom Sparzwang abbekommen….

  15. Chris meint: (14.9.2008 um 20:23) AntwortenReply to this comment

    Wenn ich nich wüsste, dass ich im lawblog von Udo Vetter bin, da könnte ich glatt denken, ich wäre auf der Seite von Chip o.ä. gelandet. Aber trotzdem danke für den ausführlichen Bericht

  16. Lutz Baier (Link) meint: (14.9.2008 um 20:49) AntwortenReply to this comment

    @12 – Max
    "Ich befürchte, dass die Entscheider in den Firmen wohl geistig noch im 12. Lebensjahr stecken, wo die Ausrede “das machen doch alle” so beliebt ist…"

    Volle Zustimmung! Diese dämlichen 16:9-Displays sind der absolute Müll! Für am-PC-Filmegucker sind die gut, aber zum Arbeiten einfach total ungeeignet. Wenn man die Wahl hätte zwischen diesen Mist und einem 4:3-Display wäre es ja in Ordnung, aber 4:3 bekommt man fast nicht mehr :-(

    Ansonsten kann ich Herrn Vetters Begeisterung voll verstehen. Habe mir vor ein paar Tagen einen IAMM Mediaplayer gekauft. Seitdem bin ich mit meiner Arbeit leicht im Verzug weil ich mich einfach nicht von diesem Teil trennen kann ;-)

  17. Rowerle meint: (14.9.2008 um 21:08) AntwortenReply to this comment

    @17 – Lutz:
    Also, ich muss sagen, dass ich deiner "es muss immer 4:3" Einstellung nicht folgen kann. Ich habe im Büro einen 16:10 (wieso die da was eigenes gebraten haben … ich weiss nicht, die 16:9 wäre ja auch gut gewesen) LCD und bin mit dem wirklich zufrieden.
    Ich könnte zwar auch mit einem Zwei-Schirm-Betrieb gut zurechtkommen, aber in 90% meiner Arbeit sind diese 16:10 ausreichend. Wer Dokumentationen aus Spezifikationen, und auch Verifikationen für Zulassungen erstellen muss, der freut sich über die breitere Fläche wirklich. Dann kann man gut schreiben und nebenher die kombinierten Docs lesen, oder den Quellcode, oder …

    Also, jeder Jeck ist einfach anders und braucht andere Systeme (ich wetter ja auch nicht gegen die Leute, die dieses Kanalwasser trinken, nur weil ich ne Kölsche bin ;-) ).

  18. e7 (Link) meint: (14.9.2008 um 21:28) AntwortenReply to this comment

    16:10-Displays sind keine breiteren Monitore, sondern Monitore, denen oben und unten ein paar Zentimeter fehlen.

  19. Lutz Baier (Link) meint: (14.9.2008 um 21:32) AntwortenReply to this comment

    @18 – Rowerle
    Ja, gebe Dir Recht. Für Deine Arbeit mag dieses Format ja angehen, aber ich arbeite viel im grafischen Bereich und das ist 4:3 einfach die beste Wahl (nach meinem Geschmack).
    Was mich anstinkt, ist dass die Industrie wirklich nach dem Prinzip "das machen alle so" verfährt, ohne eben an die zu denken, die so eine Kiste vielleicht für andere Zwecke verwenden als zum Filmegucken.
    Ähnlich ist das mit den nicht entspiegelten Displays. Ein Depp fängt damit an und die anderen machen es nach.

  20. Rowerle meint: (14.9.2008 um 21:58) AntwortenReply to this comment

    @20 – Lutz
    *lach* wie ich schon sagte … jeder Jeck ist anders und hat andere Vorlieben …
    Der "Dokumentator" benötigt andere Sachen als der Radiologe, der sich nicht mir dem Graphiker einigen könnte. Der 'Bitschuppser' braucht was anderes als der Gamer etc.
    Mich störte eben nur der Satz, daß 4:3 das Beste sein…

    Aber es stimmt schon, daß einem die Arroganz der Industrie teilweise derart wohin gehen kann. Ich mag da einfach nur an die "in Wagenfarbe lackierten Stoßfänger" denken, die aus praktikablen Ansätzen keiner braucht (von den Herstellern/Werkstätten einmal abgesehen). Oder wieso brauchen die ganzen Autos immer mehr und mehr Leistung und werden immer größer?

  21. Deneriel meint: (14.9.2008 um 23:31) AntwortenReply to this comment

    Also ich finde die 16:10 Displays mit gescheiter Auflösung eigentlich sehr nett.

    Man ist ja überhaupt sehr verwöhnt – früher war SVGA mit 800×600 Punkten groß und hochauflösend. Auf einem 15"-Monitor.
    Heute arbeite ich auf einem 15" 4:3 Panel mit 1400×1050 Pixeln und wenn man mal ein Consumer Notebook in WXGA-Auflösung vor der Nase hat erschlagen einen die Riesen Pixel.
    Ein Display bzw. Monitor mit 19?0×1200 Punkten wäre noch vor 10 Jahren ein absolutes High-End Gerät gewesen und unbezahlbar. Geschweige denn daß man für einen normalen Betrag eine Grafikkarte bekommen hätte die es schafft eine solche Auflösung mit mehr als 60Hz Wiederholfrequenz darzustellen.

    Ich empfinde 4:3 als sehr angenehmes Bildschirmformat, aber beklag ich mich wenn man an einen Bildschirm mit gescheiter vertikaler Auflösung (!) seitlich noch ein Stück dranpackt?
    Erst jetzt komme ich davon ab die meisten Anwendungen grundsätzlich im Full-Screen laufen zu lassen.

  22. Christian Franz meint: (14.9.2008 um 23:41) AntwortenReply to this comment

    Hallo Herr Kollege,

    von Ihrem Vorhaben, auf ein 12"-Notebook zu verzichten, rate ich ab. Ich fahre jeden Tag rund drei Stunden Zug und nehme mir natürlich Arbeit mit, schon, um Abends früher rauszukommen. Vor kurzem habe ich mir den Acer – das gleiche Modell, wie Sie es haben – zum Geburtstag geschenkt und ihn auch schon als Ersatz für mein Arbeitspferd mitgenommen. Auch wenn die Tastatur brauchbar ist, hat das kleine Display doch einen Nachteil, der einem dauerhaftes Arbeiten verleidet – man sitzt nicht entspannt vor dem Gerät. Auch bei guten Augen ist die Schrift einfach zu klein, als dass man im Stuhl zurück gelehnt tippen könnte. Ein 12"-Notebook – in meinem Fall ein etwas angestaubtes Toshiba Portégé R200 – hat das gleiche Gewicht, bringt jedoch eine noch bessere Tastatur, eben ein größeres Display, vor allem aber auch die Möglichkeit, eine Dockingstation einzusetzen, mit. Die Dinger sind einfach super, schon um sich das Gefummel mit dem Netzteil zu sparen (hierzu Douglas Adams, amüsant wie immer: http://www.douglasadams.com/dna/980707-03-a.html).

    Weil die leichten Businessdinger doch recht teuer sind, lohnt es sich, einen Leasingrückläufer zu nehmen. Die kosten nicht viel mehr als ein Netbook, sind um die drei Jahre alt und erledigen Büroarbeiten anstandslos. Auf Nachfrage kann ich einen kleinen Laden in Münster empfehlen, der auch einen Online-Shop hat – ein Jahr Garantie und professionell aufbereitete Geräte, ich mag den. Leider ziemlich auf Thinkpads spezialisiert, ich habe aber bereits ein Dell und vor rund einem Jahr eben das Toshiba dort gekauft.

    Unter dem Strich kann man festhalten, dass die Technik mittlerweile recht egal sein dürfte; Netbooks können das, was teuere Business-Notebooks vor drei, vier Jahren konnten – und das reicht. Kein Mensch braucht im Büroeinsatz neuere Technologien wie Draft-n-WLan o.ä. Man sollte daher vor allem auf die Bedienbarkeit achten, also eine gute Tastatur, eine angenehme Displaygröße und geringes Gewicht. Der Größenunterschied macht sich dagegen kaum bemerkbar, denn eine Akte im DIN-A4-Format dürfte ja ohnehin immer dabei sein – und ein vernünftiges 12"-Notebook passt in die Lasche.

    Das Netbook hat gleichwohl seine Daseinsberechtigung, man fasst es nämlich wirklich gerne an. Bei angestrengtem Nachdenken werden mir sicher noch viele interessante Einsatzmöglichkeiten einfallen, von Backup über Mailserver zum Präsentationsträger. Ernsthaft arbeiten kann man damit allerdings nicht.

    Daher nicht trotzdem, sondern vor allem: viel Spaß mit dem Neuerwerb und lassen Sie uns doch bitte wissen, welchen Bestimmungen Sie Ihr Gerät zugeführt haben.

  23. Dangerous Beans meint: (15.9.2008 um 00:48) AntwortenReply to this comment

    Ich habe einmal was bei Dell bestellt, die Lieferung schien sich mir ein wenig zu verzögern, aber Dell hat ein ausgezeichnetes Ticketing System und ich konnte die Lieferroute, den augenblicklichen Ort und den Status der Bestellung jederzeit einsehen.
    Die Bestellung war ein Vergnügen.
    Das Gerät ging relativ schnell kaputt, LOL, aber ich hatte noch eine Austauschklausel für die ersten 12 Monate, es wurde sehr schnell ausgetauscht.
    Das ist natürlich alles wenig relevant, vglb. irrelevant wie die Schilderung des Blogbetreibers. Was bezweckt dieser genau?

  24. Momo meint: (15.9.2008 um 07:57) AntwortenReply to this comment

    Zum Thema 19:10-Display: Das Schlimmste an diesen Notebooks finde ich, dass die Hersteller es nicht schaffen, zu den Displays eine passende Auflösung im Grafikkartenbios unter zu bringen. Zumindest bei Onboard-Intel-Grafikkarten hab ich bis jetzt jedesmal die Erfahrung gemacht, dass werksseitig nur 4:3-Auflösungen vorhanden sind und die richtige 16:10-Auflösung (ein TFT hat ja nur eine reale Auflösung, alles Andere wird auf diese Auflösung umgerechnet) erst manuell nachgeflickt werden muss mittels 915resolution oder dergleichen (siehe eeePC). Peinlichpeinlichpeinlich.

    Ich hoffe, hier kann mir jemand die Frage beantworten: Wie sieht es mit dem Acer Aspire One und Linux aus? Kriegt man die Hardware damit halbwegs nativ zu laufen ohne gleich brutal die Windows-Treiber in den Kernel flicken zu müssen? Meine Freundin sucht noch nach einem Netbook alla eeePC für die Uni, weigert sich aber Windows zu benutzen oder gar kaufen zu müssen (wobei sich jetzt hierbei die Frage stellt, ob man den Aspire ohne Betriebssystem überhaupt zu kaufen kriegt ;)).

  25. Oliver meint: (15.9.2008 um 08:32) AntwortenReply to this comment

    @26 Schau dir mal diese Seite (Englisch) https://help.ubuntu.com/community/AspireOne an. Dort gibt es ne wunderbare Beschreibung für die Ubuntu Installation (hab ich so gemacht). Allerdings kannst du das Acer auch gleich mit Linux kaufen. Kostet dann sogar 50€ weniger :)

    Bei mir laufen XP und Ubuntu friedlich nebeneinander und teilen sich die 120 GByte Festplatte. Ubuntu verkleinert die NTFS Partition des Windows (vorher defragmentieren!).

    Für alle Interessierten eventuell noch interessant:
    Bei Saturn läuft ne Alt gegen neu Aktion (bis 20.09). Gib nen alten Rechner oder Laptop ab ( egal was, Betriebssystem muss starten) und bekomme 100€ dafür wenn man einen neuen PC oder Laptop kauft. So ist mein 500MHz Athlon Tower System am Ende doch noch Gold Wert gewesen :) Ach ja, die Aktion wird nicht mehr beworben. Fragt bei eurem Laden in der Nähe nach, ob sie noch mitmachen. Sie war wohl zu erfolgreich und einige wollen nix mehr davon wissen :)

  26. Chris meint: (15.9.2008 um 09:52) AntwortenReply to this comment

    Dieses WE habe ich meinen Eee PC 901 (in weiß!) erhalten und gleich mal XP runtergeworfen und ein Ubuntu Lnux 8.04 draufgespielt. Seitdem macht das Internetsurfen aus der Relaxliege (wir hatten in Köln am Sonntag fast wolkenlosen Himmel) mächtig Spaß. Und der Akku hielt den ganzen Sonntag ohne Nachtanken (war dann auf 42% runter). Jetzt habe ich noch OpenJDK und Eclipse ans Rennern gebracht und kann meine Ideen sofort und überall ausprobieren. Dieses Netbook macht einfach nur Laune!

    Beste Grüße
    Chris

  27. Ein Uhu (Link) meint: (15.9.2008 um 09:56) AntwortenReply to this comment

    Habe auch den Aspire One mit 120 GB gekauft udn bin soweit sehr zufrieden (umfangreiche Textverarbeitung); einzig das extrem spiegelnde Display ist mr negativ aufgefallen, aber es geht. Und die LINUX-Distribution muß noch ersetzt werden, die ist wirklich etwas allzu benutzerfreundlich (-unflexibel). Wobei es da interessant wäre, welche am besten für das Netbook geeignet wäre.

  28. Marian meint: (15.9.2008 um 10:44) AntwortenReply to this comment

    16:9/10 wird gerne verwendet, weil man so ein normal breites Display einbauen kann und trotzdem nicht so viel Platz auf dem "Unterbau" verschwendet wird.
    Wäre die Tastatur nicht so breit (etwa 16:6-Format wenn ich meinen Tasten trauen kann) könnte man auch 4:3-Bildschirme einbauen. So aber wäre die zusätzliche Höhe beim "Unterbau" verschenkter Platz.
    Insofern stimmt es: 16:9-Displays sind keine breiteren 4:3-Displays sondern niedrigere.

  29. Mattes (Link) meint: (15.9.2008 um 12:47) AntwortenReply to this comment

    Die Probleme mit den kleinen Tasten beim EEEPC kenne ich nur zu gut. Ich nutzen die Kiste kaum und habe sie voller vorfreude gekauft. Ist einfach zu schwierig sich daran zu gewöhnen wenn man es nur gelegentlich nutzt.

    Ich werde mir den ASUS auch mal öfter ansehen.

  30. JoDerBaer meint: (15.9.2008 um 13:09) AntwortenReply to this comment

    Im Moment gibt es beim Dealer meines Vertrauens DELL Latitude D610 als Leasingrückläufer. Centrino, 14" TFT mit SXGA+ (1400 x 1050, 4:3) Auflösung, neuer Akku, XPpro-Sticker dabei…. was will man mehr? Kostet ca. 350,- netto

  31. Nils Michael Becker (Link) meint: (15.9.2008 um 13:55) AntwortenReply to this comment

    Wir haben uns ebenfalls gerade _gegen_ Netbooks entschieden und Leasing-Rückläufer gekauft: Zwei Thinkpad X40, die von den Leistungsdaten für mein Gefühl den Netbooks absolut entsprechen. 1,3 Kilo leicht, kleiner als DIN A4 mit prima Displays und weltbesten Tastaturen. Für rund 400 Euro bekommt man tadellose Geräte inklusive Dockingstation, nur ca. 50 Euro für neue Akkus sollte man zusätzlich investieren. Die Geräte sind einfach klasse.

  32. Udo Vetter (Link) meint: (15.9.2008 um 13:58) AntwortenReply to this comment

    Wer verkauft denn solche Leasingrückläufer?

  33. Joe meint: (15.9.2008 um 14:57) AntwortenReply to this comment

    Der Lüfter schaltet sich jetzt erst ein, wenn der Atom Prozessor mit 65 Grad arbeitet; das ist laut Datenblatt etwas höher als der obere Grenzwert der “normalen” Betriebstemperatur.

    Der Atom-Prozessor braucht keinen Lüfter und hat auch keinen. Es ist der veraltete Chipsatz (Intel benutzt Atom, um i945-Altbestände rauszukehren), der ein Vielfaches der elektrischen Leistung aufnimmt und die muß natürlich aktiv weggekühlt werden.

    Wenn sich das Tool also tatsächlich nach der CPU-Temperatur richtet, ist es Murks.

  34. Martin H. meint: (15.9.2008 um 15:17) AntwortenReply to this comment

    Lapstore.de ist beispielsweise ein Händler, mit dem ich und Bekannte gute Erfahrung haben. Das könnte auch der unter 22 genannte Laden sein. Bei Ebay gibt es auch viele Anbieter, deren Zustandsbeschreibung und -zusicherung reicht aber meist nicht an die von Lapstore. Da kann man Glück haben oder auch nicht.

  35. Sascha Kaupp (Link) meint: (15.9.2008 um 15:18) AntwortenReply to this comment

    @19: Dazu habe ich mich auch schonmal ausgelassen. Siehe Website… :)

  36. Christian Franz meint: (15.9.2008 um 16:27) AntwortenReply to this comment

    @ 35: Treffer ;-)

  37. H.K. meint: (15.9.2008 um 17:51) AntwortenReply to this comment

    Mein Tipp: MSI PR 210 12" Notebook 1,8 KG. Bin absolut begeistert.

  38. Christopher Kunz (Link) meint: (15.9.2008 um 20:55) AntwortenReply to this comment

    Von der Firma "Urban Tool" gibts eine (zumindest fürs EEE) passende Tasche, die gar nicht übel aussieht: urbantool.de/index.php?ka...ge=urba_ia_philippe_d.htm

    Ist vielleicht einen Versuch wert. Ich habe heute eingedenk des Tips mit der Nike-Tasche alle relevanten Läden in Hannover abgeklappert, aber was richtig hübsches kam da nicht bei raus… könnte man evtl. bei Gelegeheit ein Foto der Tasche sehen, Herr Vetter?

  39. PC Experte meint: (15.9.2008 um 21:55) AntwortenReply to this comment

    Hi,

    also man sollte auch mal das Programm RM CPU Clock CPU ausprobieren. Download link: cpu.rightmark.org/download/rmclock_235_bin.exe

    Die Frage wäre nur, ob das Programm schon die neue CPU erkennt, ansonsten noch etwas warten.

    Das Programm erlaubt die Kernspannung des Prozessors zu senken. Damit sinkt die Verlustleistung und der Prozessor erzeugt weniger wärme, läuft also nicht mehr so heiß. Bei meinem Notebook mit Pentium M 1,6 GHz, läuft der Lüfter schon ab 42° C und das tritt nur unter Volllast auf :-)

    mfg
    PC Experte

  40. Joe meint: (16.9.2008 um 10:44) AntwortenReply to this comment

    Das Programm erlaubt die Kernspannung des Prozessors zu senken. Damit sinkt die Verlustleistung und der Prozessor erzeugt weniger wärme

    Der Prozessor erzeugt soviel Wärme wie ein Steckernetzteil im unbelasteten Zustand, nämlich 0,6 bis 2,4 Watt. Die Spannungsabsenkung auf bis zu 0,3 Volt funktioniert ab Werk.

  41. Oliver V. meint: (16.9.2008 um 21:08) AntwortenReply to this comment

    Schade, so kommt es doch nicht zum ultimativen Vergleichstest zwischen Dell und Acer. :-(
    Habe mein Aspire One jetzt auch eine Woche und bin voll begeistert. Klein, leicht und Platz für alles was man so braucht. Nervig ist der Lüfter, aber ich werde gleich mal den Link versuchen. Das Stromkabel erinnert mich auch an das von einem Backofen, aber da wird sich noch eine Lösung finden lassen. Leider verwendet Acer die gleichen Stecker wie Compaq, also gibt es kaum etwas passendes. Hier ist Dell um einiges weiter, mein etwas grösseres Dell Latitude D430 hat ein dünnes Kabel mit Eurostecker. Passt so in fast ganz Europa ohne Adapter. Ach noch eines, einen grossen Akku nehme ich auch!!!! Einfach mitbestellen.

  42. Philipp K. (Link) meint: (19.9.2008 um 15:36) AntwortenReply to this comment

    Tja kann nur bestätigen: großen Akku nehme ich auch!

    LG Philipp

    ————–
    http://www.reymont.at

  43. Marco (Link) meint: (8.10.2008 um 12:28) AntwortenReply to this comment

    Hallo zusammen…
    ich habe mich vom Asus 901 getrennt … und mir einen Acer 110 One zugelegt …. Limpus runter … und … hatte es erstmal bereut mich vom ASUS getrennt zu haben.

    Nach viel Googeln und vielen Tipps von Speicher erweitern und Platte ausbauen … habe ich mir gedacht daß das doch nicht sein kann ..wenn Acer doch die Treiber auf deren HP zur verfügung stellt dann muß es doch auch so gehen …

    1. Versuch
    Platte platt ( Partitionen zusammen gelegt )
    XP installiert …

    Ergebniss … XP läuft aber mit sehr langen Pausen ..

    2. Versuch
    Platte platt
    VISTA Home Basic installiert …

    Ergebniss …. Vista läuft sogar sehr schnell ( entgegen der off gelesenen Meinung zuwenig Arbeitsspeicher )
    – Treiber sind jedoch noch mangelware besonders Netzwerk wird nicht erkannt.. Platte war auch fast voll also runter

    3. Versuch
    Platte platt
    XP erneut installiert..
    PARTITION FAT 32 formatiert (nicht schnell)

    Ergebniss …. XP läuft .. und zwar gut …
    ( mittlwereile auch SKYPE , MS OFFICE, VLC und andere ) bis jetzt ohne merkliche Pausen und jeglichen Absturz…
    Habe von Acer nur Grafik, Wlan und Sound installiert .. keine Intel Chipsettreiber ..

    Nun ich bin zufrieden und hoffe daß ich euch ein bisschen helfen konnte….

    Gruß Marco aus Fuerteventura

  44. Boris Tenz meint: (22.2.2009 um 14:11) AntwortenReply to this comment

    Hab es auch. Cooles Teil. Mit einer über USB angeschlossenen Maus noch besser ;-)!

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