17.11.2008

Doppelt zahlen, ein Drittel bekommen

1 GB über UMTS für 9,90 Euro im Monat. Wenn ich so was lese, frage ich mich schon , warum ich bei Vodafone mit 19,90 Euro doppelt so viel bezahle, dafür aber mit 300 MB nicht mal ein Drittel des Datenvolumens bekomme.

Der immer wieder herausgestellte “Datenturbo” HSDPA ist für mich als Multimedia-Muffel jedenfalls nicht so wichtig. Was sich ja schon daran zeigt, dass ich die 300 MB bislang noch nicht überschritten habe.

30 Kommentare zu “Doppelt zahlen, ein Drittel bekommen”

  1. Thomas meint: (17.11.2008 um 15:07) AntwortenReply to this comment

    Rechtsberatung für 7 Euro. <a href="http://www.vz-nrw.de/UNIQ122693054304473/link201227A.html&quot; rel="nofollow">Wenn ich so was lese</a>, frage ich mich schon, warum ich beim Anwalt mit 190 Euro siebenundzwanzig mal so viel bezahle, dafür aber mit dem Bus durch die halbe Stadt fahren muss.

    Die immer wieder herausgestellte "Fachkenntnis" ist für mich als Rechtsmuffel jedenfalls nicht so wichtig. Was sich ja schon daran zeigt, dass ich die Beratung bislang noch nicht einmal in Anspruch genommen habe.

  2. Manuel meint: (17.11.2008 um 15:17) AntwortenReply to this comment

    Sehr gut, Thomas! :-)

  3. fernetpunker meint: (17.11.2008 um 15:21) AntwortenReply to this comment

    @1 (Thomas) LöL

  4. Darkstalker meint: (17.11.2008 um 15:29) AntwortenReply to this comment

    Wer schenkt sich denn heutzutage noch für 190 EUR/h her? :)

    Wenn man gewinnt, muss es doch sowieso der andere zahlen, wieso also über den Stundensatz meckern? =)

  5. Entwicklungsland meint: (17.11.2008 um 15:30) AntwortenReply to this comment

    hab gerade herzlich gelacht, in Österreich bekommt man für 10 € 10 GB oder noch mehr.

  6. Striedel meint: (17.11.2008 um 15:32) AntwortenReply to this comment

    Also ich finde ja, dass Vodafone maßlos überteuert ist. Ich war da viel zu lange Kundin. Nach einem Anbieterwechsel hat sich meine Rechnung nun um drei viertel reduziert. Kann ich nur empfehlen.

  7. Auke meint: (17.11.2008 um 15:35) AntwortenReply to this comment

    Laut Onlinekosten "ist die Nutzung von Voice over IP oder gar von Peer-to-Peer-Diensten ausgeschlossen". Bitte wo bei Simyo steht das?

    VoIP bei Simyo zu nutzen lohnt sich gerade bei Festnetzgesprächen sehr, wenn man bereits aus anderen Gründen eine VoIP-Festnetzflat hat. Dann enstehen beim Internetpaket umgerechnet lediglich ca. 0,001 Euro/Minute (statt 0,09) an Kosten bei Verwendung von G.729.
    Außerdem ist man auf seinem Handy ohne Weiterleitung mit seiner Festnetznummer erreichbar und telefoniert auch mit ihr raus.

  8. Frank K. meint: (17.11.2008 um 15:37) AntwortenReply to this comment

    @1

    Warum gehen manche Männer für 50 € ins Freudehaus(vulgo: Puff) wenn sie es sich umsonst mit der Hand machen können? Ersparniss = Unendlich. :-P

  9. MaikD meint: (17.11.2008 um 15:44) AntwortenReply to this comment

    Gebucht ! Und bei Eplus selbst kosten 250 MB 10 Euro … Wie armselig…

  10. fernetpunker meint: (17.11.2008 um 15:46) AntwortenReply to this comment

    @4 (Darkstalker) Das ist nur der Grundsatz nach § 91 ZPO, §§ 670 ff. BGB. In arbeitsrechtlichen Angelegenheiten stimmt das schon mal nicht mit der Erstattung der RA-Kosten (§ 12a ArbGG). Die schlichte Erstberatung kann man dem Gegner meines Wissens auch schlecht aufdrücken, wenn es denn überhaupt einen Gegner gibt.

  11. Opfer meint: (17.11.2008 um 15:49) AntwortenReply to this comment

    @ Autor/UV

    Soeben bestellt!

    Vielen Dank fuer den Tipp. Als Hangtaeter/Pleitier/Schuldner hat insbesondere die Option PREPAID sowie fehlende Realnamen-Pflicht interessiert ;-)

    Nun noch ein netzkompatibles Mobil-Tel besorgt und los gehts mobil ins Netz.

    Yippiiie.

  12. der@jurist.de meint: (17.11.2008 um 15:49) AntwortenReply to this comment

    @Fernstpunkter: Eine Erstberatung kann bei anschließender weiterer Beauftragung gar nicht abgerechnet werden.

    @Darkstalker: Der Gegner muss nicht den Stundensatz, sondern nur den meist deutlich niedrigeren RVG-Satz bezahlen; es gibt keine wirksamen Verträge zu Lasten Dritter.

  13. Philip meint: (17.11.2008 um 15:51) AntwortenReply to this comment

    Fonic hat's für 2,50EUR/Tag, wenn man also weniger als 4 Tage im Monat UMTS braucht und/oder HSDPA benutzen will, wäre das sicher auch keine schlechte Alternative.

  14. Philister meint: (17.11.2008 um 15:55) AntwortenReply to this comment

    @ 13/Phil

    Gibt sogar Firmen die reine verbrauchsgebundene Tarife anbieten, wer also gar nicht ins Netz moechte, braucht auch gar nichts zu zahlen – ebenso eine Alternative – eine DEPPENALTERNATIVE!

  15. Ben (der Unerwünschte) meint: (17.11.2008 um 16:32) AntwortenReply to this comment

    Obwohl ich Vodafone gerne sowohl Pest, als auch die Cholera an den Hals wünschen würde, nehme ich mal eine unpopuläre Meinung ein.

    Funktioniert es dann, wenn du es brauchst? Macht es dir keinen Ärger? Dann würde ich empfehlen, alles so zu lassen.

  16. Huck meint: (17.11.2008 um 16:45) AntwortenReply to this comment

    Das Problem bei simyo und blau ist, dass die das E-Plus-Netz benutzen. HDSPA braucht man nicht unbedingt, aber auch UMTS ist dort wesentlich lückenhafter als bei Mannesmann-D2.

    Mit GPRS, also Datenaustausch mit ca. 8 KByte/sec, wird niemand glücklich, der nicht nur Mails austauschen will, sondern surfen. Das ist aber bei E-Plus der Normalzustand abseits der Großstädte. Und mit abseits der Großstädte meine ich auch Mittelstädte wie Arnsberg oder Lüneburg.

  17. Stefan meint: (17.11.2008 um 17:02) AntwortenReply to this comment

    Der Unterschied ist: Bei Vodafone steht das UMTS-Netz an ziemlich vielen Orten in D auch wirklich zur Verfügung, im Netz von E-Plus ist der Ausbau mit HSDPA und UMTS sehr löchrig und die Indoor-Versorgung (auch in den Städten) lässt stark zu wünschen übrig.

  18. Referendar meint: (17.11.2008 um 18:30) AntwortenReply to this comment

    *haarspalt*

    "warum ich bei Vodafone mit 19,90 Euro doppelt so viel bezahle"

    das doppelte von 9,90 EUR sind 19,80

  19. saibot meint: (17.11.2008 um 18:49) AntwortenReply to this comment

    in Österreich bekommt man dafür 3Gb (für20€) mobiles Internet… ich habe das Gefühlt in Deutschland funktioniert der Markt nicht so gut wie in Österreich….

  20. bru meint: (17.11.2008 um 19:12) AntwortenReply to this comment

    Sie bezahlen mehr dafür, dass es teurer ist. Der höhere Preis ist das Alleinstellungsmerkmal von Vodafone, so ähnlich wie bei der 1. Klasse im Zug.

  21. bb meint: (17.11.2008 um 22:02) AntwortenReply to this comment

    wieso kommt eigentlich niemand drauf, dass man bei o2 für 25€/monat ne umts-fairflat mit 10GB bekommt? *kopfkratz*

  22. Daniel223 meint: (17.11.2008 um 22:52) AntwortenReply to this comment

    Naja, Vodafone ist nunmal (vereinfacht gesagt) der teuerste Provider in Deutschland. Da die früher noch absolut herausragende Servicequalität im Laufe der letzten Jahre abgenommen hat, empfiehlt sich – sofern man Geld sparen will – ein Blick auf die vielen günstigeren Angebote. Wie etwa die von (21) erwähnte Flatrate von o2, oder die neuen Angebote von z.B. blau.de, Simyo, etc.

  23. karl meint: (17.11.2008 um 22:54) AntwortenReply to this comment

    @saibot: Ich weiß ja nicht, ob Du Dich in Österreich schon mal umgeschaut hast. Wenn ich Deutschland zu 90% mit UMTS versorgen will, brauche ich zig tausend Stationen. Wenn ich Österreich zu 90% versorgen will, stelle ich (mal übertrieben) genau 1 Mast auf einen hohen Berg. Was ist wohl günstiger? Du vergleichst hier Äpfel nicht mal mit Birnen, sondern noch mit was anderem.

  24. ghost meint: (18.11.2008 um 08:50) AntwortenReply to this comment

    @23 karl

    Dafür ist der Markt auch deutlich kleiner. Weniger Einwohner, weniger Kunden, weniger Einnahmen. Wenn man vergleicht, dann sollte man das auch bedenken.

  25. Gnatz von Gliebenfaus meint: (18.11.2008 um 10:21) AntwortenReply to this comment

    @19: warte mal, wenn die EU die hohen Roaming-Kosten, mit denen Eure Touris abgezockt werden, unterbindet ;-P

  26. Roman meint: (18.11.2008 um 10:25) AntwortenReply to this comment

    @16/Huck: GPRS schafft üblicherweise 56KBit/sec, also maximal (!) 7KB/sec. Aber den Wert wird man nicht ausschöpfen (Overhead etc.), im Schnitt habe ich ungefähr 4 bis 5 KB/sec erreicht.

    Im D1-Netz ist EDGE eine interessante Alternative. Damit erreiche ich Geschwindigkeiten zwischen 20 und 30KB/sec (nicht KBit/sec!), die Netzabdeckung ist gut und der Betrieb in der fahrenden S-Bahn problemlos möglich. Reicht auch, um ein wenig zu surfen. So brauche ich kein UMTS-fähiges Endgerät und spare mir die sonstigen Tücken von UMTS (z.B. höherer Stromverbrauch).

  27. Roman meint: (18.11.2008 um 10:27) AntwortenReply to this comment

    @7/Auke: Simyo unterbindet das in seinen AGB. Ist nicht unüblich, bei z.B. Congstar ist das genauso. Man will schließlich an Telefonie und SMS verdienen. Da wäre es der pure Wahnsinn, Skype und Messengerdienste zuzulassen. Mal abgesehen davon, daß Skype über GPRS auch keinen Spaß macht. ;-)

  28. Der andere Udo meint: (18.11.2008 um 10:40) AntwortenReply to this comment

    @21: das gibts sogar als Loop Prepaid. Damit zahlt man auch 25 EUR/Monat, muss sich aber nicht auf 2 Jahre binden. Und wer einmal weniger Traffic hat, etwa wegen einem Urlaub, kann in einem Monat auch Pakete für 5 oder 10 EUR buchen – gut, wenn man richtig Urlaub = "Frei"-Zeit macht, nicht nur Web-Surfen am Strand

    Man muss zwar den Netz-/Sim-gelockten O2 UMTS USB-Stick für 69 EUR dazu kaufen, der bei der "normalen" Flat nur knapp 30 EUR kostet. Der hat aber immerhin auch einen Steckplatz für eine Micro SD-Karte, hilfreich bei Netbooks.

    Nach einem Monat Nichtbenutzung oder mehreren Urlauben hat man den Mehrpreis des Sticks fast wieder raus. Außerdem bedeutet die fehlende Vertragsbindung, dass man ein vor Ablauf der 2 Jahre kommendes günstigeres Angebot (was erfahrungsgemäß sehr wahrscheinlich kommen wird) nutzen kann, dann rechnet es sich sowieso.

    Das Aufladen lässt sich sogar automatisieren.

    Und O2 hat zumindest in den größeren Städten HSDPA. Nur im ICE ist die Verbindung recht mäßig, aber für E-Mail reicht es auch dort.

  29. Name (erforderlich) meint: (19.11.2008 um 11:53) AntwortenReply to this comment

    Glückliches Österreich!
    Ich zahle Euro 50 für 20GB bei Verdoppelungsoption um Euro 5; aktuell letzten Monat Euro 60 für 60GB!

  30. Johannes meint: (11.12.2008 um 22:56) AntwortenReply to this comment

    Naja,

    ich finde die Preise zwar auch überteuert, aber Qualität hat nunmal Ihren Preis. Und bevor ich ins E-Netz wechsel und dort von Verbindungsabbrüchen und schlechten Service genervt bin, zahle ich lieber ein Euro mehr bei Vodafone.

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