Drei Kreuze
Heute ein etwas turbulenter Tag, mit einer längeren Vernehmung bei der Polizei, Gesprächen in diversen Zellen und zwei Terminen bei Haftrichtern.
Aber gerade der letzte Termin brachte eine erfreuliche Nachricht. Der Ermittlungsrichter, mit dem ich und die Mehrzahl der Verteidiger wohl ständig unangenehm aneinander geraten sind (Beispiel 1, 2, 3), ist wohl mit anderen Aufgaben betraut. Oder vielleicht sogar in Rente.
Mit der Nachfolgerin kann man ruhig und sachlich reden.
Dafür mache ich drei Kreuze. So mancher Beschuldigte wahrscheinlich vier.
Woher kommt eigentlich die redensart "drei Kreuze machen"? Bei den ganzen Akademikern hier weiß das sicher einer!
Zu faul google zu nutzen…
@torsten, du hast es doch so schön in anführungzeichen gesetzt, warum googelst du es auch nicht genau so?
@Torsten: "Drei Kreuze [hinter jemandem; hinter etwas] machen
Diese Wendung nimmt darauf Bezug, dass fromme Katholiken nach dem günstigen Ausgang einer unangenehmen Angelegenheit ein Dankgebet sprechen und sich bekreuzigen. Mit der umgangssprachlichen Wendung wird Erleichterung darüber zum Ausdruck gebracht, dass man mit einer bestimmten Person oder Sache nichts mehr zu tun hat: Wenn du erst wieder im Internat bist, werde ich drei Kreuze machen.
© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG"
@Torsten:
bei http://www.gidf.de findest du bestimmt die antwort
Irgendwie scheinen wir unsere Informationen nicht mehr in unseren Hirnen aufzubewahren. Das ist gut, wenn auf Google ist viel mehr Platz als in unseren kleinen Hirnen. Aber irgendwie fehlt mir was.
@6
"Aber irgendwie fehlt mir was."
Hmmm. Eine Suchmaschine vielleicht? Oder ein Notizblock?
Problematisch wird das dann, wenn die Suchmaschine (heute leider synonym zu Google) Sachen mit Absicht vergißt…