Bundespolizei: Mahnwache für mehr Geld
Die Gewerkschaft der Polizei ist mit den Zuschlägen unzufrieden, die Bundespolizisten nachts und an Wochenenden erhalten. Sie ist der Meinung, nur für fünf Euro extra die Stunde sei es ihren Mitgliedern zumutbar, zu “ungünstigen Zeiten” Tag und Nacht und bei Wind und Wetter ihren Kopf hinzuhalten und ihre Gesundheit und ihr Leben zu riskieren. So die Selbsteinschätzung.
Ich persönlich höre eher, dass die Tätigkeit der Bundespolizisten sich darauf beschränkt, Langeweile im Hauptbahnhof zu schieben, ab und zu bevorzugt dunkelhäutige Menschen zu kontrollieren, die Festnahme eines Deo-Diebs im DM-Markt per Pressemitteilung als Fahndungserfolg zu feiern und fleißig Anzeigen wegen “Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte” zu schreiben. Aber das ist nur die subjektive Wahrnehmung eines Strafverteidigers.
Wie nun demonstriert die Bundespolizei für ihre Forderungen?
Spricht Sie beim Dienstherrn vor?
Organisiert sie eine Demo?
Nein, unter einer Mahnwache läuft nichts.
Um rege Anteilnahme wird gebeten.
@Udo Vetter:
> Sie ist der Meinung, nur für fünf Euro extra die Stunde
> sei es ihren Mitgliedern zumutbar
Ich kaufe ein "UNzumutbar". Nebenbei fällt mir da der Spruch von Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin ein, der mal meinte, für 5 Euro Stundenlohn würde er jederzeit arbeiten gehen.
Bei den Polizisten sind es 5 Euro *zusätzlicher* Zuschlag zum Stundenlohn.
@1 das zumutbar ist dort richtig.
"…derzeit 0,68 €, für Nachtdienste zwischen 20.00 und 06.00 Uhr 1,36 € und für Arbeiten an Sonn- und Feiertagen 2,88 € als Zulage je Stunde."
aus der Quelle
Dem Sarrazin hab ich das damals schon nicht geglaubt…
Und im Gegensatz zu dem Herren ist der Job von Polizisten mit Sicherheit nicht überbezahlt.
Udos Warnehmung deckt sich mit meiner. Die Bundespolizei macht genau das, was den Punks immer vorgeworfen wird. Rumlungern und Unruhe stiften.
Wurde nachts während dem warten auf die nächste Bahn auch mal einfach so kontrolliert, ergab dann immerhin ein längeres Gespräch über Verdachtsunabhängige Kontrolle und Recht und Unrecht an sich und hat geholfen die Zeit rumzukriegen, die Beamten waren scheinbar auch nicht gerade ausgelastet zu der Zeit.
Mahnwache … gings nicht noch ein paar Nummern größer – vielleicht ein Mahnmal – ich würd da das "Denkmal des unbekannten nachtdienstschiebenden Bahnpolizisten" vorschlagen…
Man könnte fast glauben, UV hätte eine auf Erfahrung basierende feste Meinung über die Qualifikation von Polizeibeamten im Lesen und Kommentieren von Blogs, sonst würde er nicht gerade diese Gruppe immer wieder zum Thema machen :)
U.V. kann ja mal einen Jugendlichen "mit Migrationshintergrund" bitten auf dem Bahnhof nicht mehr zu rauchen. Er wird schnell nach Hilfe schreien. :-))
@9
U.V. kann ja auch mal einen BP freundlich fragen wie spät es ist. Wenn er dann eine andere Antwort bekommt wie meine Wenigkeit (Können Sie keine Uhr lesen?), dann hat er mir was voraus.
PS: Staatsschützer, wo sind eigentlich die Bürgerschützer?
Die nennen sich <a href="http://netzpolitik.org/2009/unwoerter-des-jahres-2008-karlsruhe-touristen/" rel="nofollow">Karlsruhe-Touristen</a>. :P
@9 Achso, die Bundespolizei ist dazu da, die Einhaltung des Rauchverbots auf dem Gelände der DB zu gewährleisten? Warum sagt einem das auch keiner. Das sollte dem Staat doch einen Zuschlag wert sein.
(P.S.: Die deutschstämmigen Jugendlichen sind da sicher gaaanz anders, gell.)
@12: das war eine anspielung auf diese ubahn-prügler vor einiger zeit.
Keine Sorge, nachdem die staatlichen Einnahmen und Kredite für die Rettung unseres notleidenden Finanzwesen und dessen unterbezahlten Managern draufgehen, wird unsere Exekutive in Zukunft finanziell mit Sicherheit nicht mehr üppig ausgestattet. Da werden eher ein paar neue Gesetze und Unternehmen zu Handlangern gemacht oder in technische Ausstattung investiert, als daß ein kleiner (Bundes)Ppolizist mehr Geld bekommt.
Ich vertraue in dieser Hinsicht unserer Regierung voll und ganz. Sie wird die kleinen Beamten schon kurz halten, in dieser Hinsicht ist auf Herr Schäuble Verlaß.
Bisher habe ich erst einmal erlebt, dass sich die Bundespolizeistreife etwas schneller bewegte. Der Grund war schnell klar – es ging Ihnen um Deeskalation.
Denn als ich in die Richtung weiterging aus der sich die Streife zügigen Schrittes näherte kamen wenige Augenblicke Heranwachsende ohne Migrationshintergrund an und gingen pöbelnd unter Absingen von Slogans wie "nachster Bahnhof Auschwitz" auf den nächsten Bahnsteig – wo sie natürlich das Rauchverbot beachteten.
Meine Frau – die etwas später kam – fragte mich warum denn die Polizei so versammelt vor dem Haupteingang stände und gemeinsam Zigarettenpause mache….
Das ganze war allerdings im letzten Sommer gegen 22:00 Uhr in Rostock – nicht in Düsseldorf.
Für 5 € mehr würde man vielleicht auch mal den Kopf für den Staat erheben, den man zu schützen bereit ist bzw. sein sollte…
Wie gut, dass der Staat bald pleite ist, dann können sich die durchgefütterten Beamtenscharen solche dreisten Forderungen in die Haare schmieren.
Es gibt anscheinend noch weite Bevölkerungsschichten, die den Schuss noch nicht gehört haben. Luftfahrtpersonal 16 % mehr Lohn? Absoluter Realitätsverlust.
Der Stammtisch ist eröffnet!
1.Ich glaube nicht, dass Polizisten überbezahlt sind.
2.Jede (!) Gewerkschaft stellt vor Verhandlungen hohe Forderungen, um am Ende vielleicht einen Bruchteil durchsetzen zu können.
3.Beamte haben kein effektives Arbeitskampf-Mittel, um Forderungen durchzusetzen. Sie sind letztlich auf das Wohlwollen des Arbeitgebers angewiesen.
4.Beamte mussten in den letzten Jahren – wie andere Berufsgruppen auch – heftige Kürzungen hinnehmen (Urlaubsgeld weg, Weihnachtsgeld fast auf null, längere Arbeitszeiten, Kürzung des Pensionsanspruch, höhere Zuzahlung zu Krankheitskosten etc.).
5.Jeder der eine halbwegs vernünftige Schulausbildung hat, kann Beamter werden. Viele machen es nicht, weil sie genau wissen, dass es nur sehr begrenzte Karrieremöglichkeiten gibt.
6.Die "Besoldungstabellen" kann man sich überall im Internet runterladen. Schaut mal nach, was ein Beamter mit Frau und zwie Kindern im mittleren Dienst verdient!
Ich wollte nur mal diesen Beitrag zu einer bis jetzt recht einseitigen Diskussion loswerden.
Das Bashing kann jetzt weiter gehen.
@18: Danke!
Und mal ganz ehrlich: Wer würde sich von Euch für 5Eur brutto an Wochenenden zum Dienst einteilen lassen?!? Das sind für einen ganzen Sonntag gerade mal 40Eur brutto(!) extra. Bei uns würden die Leute dafür noch nicht mal aufstehen, geschweige denn Streifendienst o.ä. machen.
Das sollten sich auch bekennende Nicht-BP-Fans (wie meine Wenigkeit) mal durch den Kopf gehen lassen. Nicht wundern, wenn die Qualifikation und der Diensteifer mit der Bezahlung korrelieren.
Ich befürchte da hat jemand den Sinn für die Arbeitsbedingungen und die Einkommen der nichtverbeamteten Bürger; somit auch den Sinn für die Realität verloren. Die jetztigen DUZ Zulagen entsprechen in etwa dem was sonst gezahlt wird, falls solche Zulagen denn überhaupt ausbezahlt werden.
Es gibt einige Branchen bei denen 5 Euro/h ein Aufschlag um mehr als die Hälfte der regulären Bezahlung wären. Wenn ich mir Nacht für Nacht die “besonderen Belastungen” (im Zolldienst) live ansehe dann lässt sich so etwas einfach nicht rechtfertigen. Die Damen und Herren sind überigens 2 Stunden vor mir nach Hause gegangen, bezeichnernderweise haben sie auch 2 Stunden nach mir angefangen.
@19 (didupp):
Ich weiß ja nicht in welchem elitären versnoppten Viertel du abgestiegen bist, aber 5 Euro extra, sprich 40 Euro für die Schicht sind doch schon mal nicht schlecht. Ok, eine Rolex oder Gucci bekommt man nicht, aber ein nettes Zubrot zum guten Gehalt ist es schon.
Diensteifer? In meiner Abgangsklasse von damals sind drei Mann Polizisten geworden. Genau diese drei Mann waren die faulsten Hunde; nicht all zu blöd, aber saufaul. Aber das ist bestimmt ein Zufall.
Die Ärmsten! Wo kann man für die Working Poor spenden?
Wenn man mal bedenkt das die Poliziste zu den meist verdiensten in Deutschland zählen, würde ich eher mal erhöhungen in anderen bereichen fürsprechen. Aber im allgemeinen is das scho immer ein schritt nach vorne wenn überhaupt wer mehr verdient ;-)
Was ich bei dieser ganzen Bundespolizei/Zoll-Geschichte nicht wirklich verstehe: Die Jungs haben nix richtiges zu tun – warum werden die nicht einfach (ggf. nach Gesetzes-Änderung oder was auch immer nötig ist) formal an die Landespolizeien "ausgeliehen"? Der Bund wird die eh nicht los und so könnten sie noch was nützliches tun…
Die Bundespolizisten sind wirklich keine Spitzenverdiener.
Allerdings ist eine Forderung von 5 EUR zusätzlich mächtig unverschämt, wenn man bedenkt, daß die privaten Wachleute z.B. an Bahnhöfen teilweise nicht einmal 5 EUR Brutto bekommen.
@24: Der Zoll ist gut ausgelastet (teilweise sogar überlastet).
Die Bundespolizei will man nicht los werden. Stattdessen versucht jemand, der das Grundgesetz unter die eigenen Räder bringen will, den Bundesbehörden immer mehr Zuständigkeit zuzuspielen.
Wie wäre es, wenn diese Mahnwache sich erstmal für die deutlich schlechter bezahlten Landesbeamten einsetzen würde?
"PS: Staatsschützer, wo sind eigentlich die Bürgerschützer?
Die nennen sich Karlsruhe-Touristen. :P"
Dass mit den "Karlsruhe-Touristen" ist sicher nur ein Versprecher von dem Herrn Wendt. Der meint sicher "Karlsruhe-Terroristen"; Schäuble, übernehmen sie.
(Ach, hat er schon:
http://www.heise.de/newsticker/
Schaeuble-greift-Verfassungsrichter-Papier-scharf-an–/
meldung/102082)
Man könnte ihnen ja die 5€/h geben und dafür müssen die BP dann pro unverschämt / unfreundlich / gar nicht beantworteter Frage eines Bürgers oder pro Anpöbeln eines Bürgers selber 5€ zahlen. Ist schon deshalb fair, weil die das natürlich niiiiemals tun würden und dann ja auch mehr Geld hätten. Und in den "bedauerlichen Einzelfällen" trifft es dann ja auch Leute, die man eigentlich gar nicht in den Reihen der BP will… ;)
@28 (th. koch):
ich sehe das missverständnis ganz woanders. sind nicht <a href="http://bundesregierung.de" title="website der bundesregierung" rel="nofollow">andere</a> leute die <a href="http://www.bundestag.de" title="website des deutschen bundestages" rel="nofollow">karlsruhe-touristen</a>?
die ingenieure, die so viel verzapfen, was am ende in der qualitätssicherung wieder eingestampft wird, die möchte ich mal sehen.
in einer fabrik könnte man solche leute ihr zelt gleich am ende des fließbands aufschlagen lassen. besonders, wenn wie im falle der kaputten gesetze die kunden am fabriktor schon schlange stehen, um sich zu beschweren.
.~.
Jeder, der sich freiwillig für den Lohn eines Bundespolizisten von dem, was an unseren Bahnhöfen teilweise rumlungert, anmachen und ggf. sogar angreifen lassen will, hebe die Hand…
…oder höre auf zu meckern.
Gehe ich recht in der Annahme, nur sehr wenige Hände zu erblicken? Das hab ich mir gedacht.
"Aber das ist nur die subjektive Wahrnehmung eines Strafverteidigers."…der ja schließlich Organ der Rechtspflege ist und sicherlich ausschließlich höheren Zielen dient. Der Strafverteidiger an sich hat natürlich keinerlei finanzielle Interessen sondern glaubt an das Gute im Menschen und ist mit der Anerkennung der Menschheit und der Zufriedenheit durch den Glauben an eine Belohnung irgendwann vollends und bestens entlohnt. Schade, Herr Vetter, bislang hatte ich ein besseres Bild von Ihnen.
@32 – ich bin eigentlich großer Fan von "wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein", aber in diesem Fall doch eine reichlich unangebrachte Reaktion. Hier werden keine Steine geworfen, hier wird Kritik geübt. Und Kritik üben und eine Meinung haben, darf auch ein Sünder. Das steht zwar in keinem heiligen Buch, aber in einem für Menschen in Deutschland sogar noch wegweisenderen. (ich meine das Grundgesetz, falls irgendwer das nicht kapiert hat) Auch Herr Vetter darf eine Meinung haben und Kritik üben, egal wie er sein Geld verdient und welchen Idealen er sich verschrieben oder nicht verschrieben hat. Sie dürfen natürlich auch Herr Vetter kritisieren, aber ihm aus "moralischen" Gründen die Meinung verbieten zu wollen schiesst doch gehörig übers Ziel hinaus.
Erstmal: Meine Beobachtungen gehen in die gleiche Richtung. Wirkliche Erfolgsmeldungen bleiben aus. Kleine Fische werden vieleicht gefangen…
Allerdings muss man auch sagen: Aufgabe einer Gewerkschaft ist es höhere Gehälter zu fordern. So soll es sein. Ob gerechtfertigt oder nicht ist ja eine andere Frage…
Schäubles FBI-Phantasien kann ich nicht ab; die Landespolizei kann Bahnhöfe ebenso gut schützen. Aber darum geht es hier nicht.
Ich gönne den Beamten die gewünschten 5 Brutto-Euronen Zuschlag, erst recht die zweifuffzich, die dabei wohl herauskommen werden. Ich musste einmal einen Überfall auf einem Bahnhof miterleben und war froh, dass die herbeigerufenen Streifenpolizisten sehr schnell und umsichtig reagiert haben. Schlechte Läufer waren die übrigens auch nicht ;-)
…ausserdem sollten die Bundespolizisten besser ausgestattet werden; z.B. mit Klingelbeutel für eine Kollekte, die Sie im Rahmen ihres tätigwerdens direkt bei den Bürgern erbeten könnten. ;~)
Jetz mal ehrlich, neben dem, sozialversiverungsfreien, Besoldungsbezügen git es noch, losgelöst von den Schichzuschlägen, zb. Kinderzuschlag, Ortszuschlag usw..
Hier bleibt, nach Abzug der PKV für den Beamten sicherlich mehr übrig als für die meisten Facharbeiter; und ich spreche hier nicht von den Mitarbeitern in Zeitarbeitsfirmen. Ist der Beamte krank, bekommt er grundsätzlich einmal seine Besoldungsbezüge uneingeschränkt weiter. Der Facharbeiter steht üblicherweise nach 6 Wochen auf dem Schlauch (da nur noch pauschaliesiertes Krankengeld gezahlt wird) und oft genug im Anschluss auf der Straße.
Als durchschittlicher sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer wird man mit seiner Rente auch nicht im entferntesten an die Altersvorsorgebezüge eine Beamten herankommen können.
Also, mein Mitleid hält sich doch in ganz engen Grenzen.
Und übrigens, Beamte dürfen zwar nicht streiken, haben aber üblicherweise keine weitreichenden Konsequenzen zu fürchetn, wenn sie ihre Besoldung durch ein Gericht prüfen lassen.
@19: hier, ich! 40 euro zusätzlich (!) für eine schicht am sonntag wären ein traum, wenn ich dazu dann auch noch den sicheren arbeitsplatz und die ganzen sozialleistungen hätte wäre das wirklich herrlich.
gerüchten zufolge soll es da draussen im wirtschaftsleben ja noch mehr menschen wie mich geben die, um nicht auf der straße zu landen, unbezahlte pflicht-überstunden machen, wochenendschichten ohne sondervergütung schieben, angst haben sich krank zu melden und trotzdem nicht genau wissen ob sie in ein paar monaten nicht doch "wegen der finanzkrise" gekündigt werden. aber von sowas haben die armen geschundenen bundespolizisten sicher noch nichts gehört, bei all der schweren arbeit hat man eben keine zeit sich mal zu überlegen wie es im lande sonst aussieht.
Ich kann es ja verstehen, wenn Amnesty International eine Mahnwache hält, um gegen schlimme Menschenrechtsverletzungen zu protestieren.
Aber eine Mahnwache halten, weil man mehr Geld will?
Dazu kann ich nur sagen: es geht immer bekloppter zu in diesem unserem Lande.
@Darkstalker Nr.31
*handheb*
Bin 1 Euro Jobber für das Ordnungsamt Dortmund.
Läuft bei uns über die Dortmunder Dienste.
Darfst gern mal danach googeln.
Wir sind tagtäglich mit den BP Jungs am und um dem Dortmunder Hauptbahnhof unterwegs.
Weder wir, noch die gut bezahlten Herren machen einen "echten" job.
Wir laufen ständig neben denen her, da wir nicht allein aggieren dürfen.
Ich beschreibe mal "unseren Job":
Schichtanfang 5:00 Uhr
Frühstück bis 6:30 Uhr
1.Rundgang, mit wenigen Routinekontrollen, bis 8:00 Uhr
Auf die Stube und Kartenspielen mit den BP Jungs bis 11:00 Uhr
Fussweg bis zur Suppenküche ca 30 min, mit einigen Kontrollen.
Mittagessen bis 12:30 Uhr
2.Rundgang, durch die U-Bahn Stationen, bis etwa 13:30 Uhr
Feieraben 14:00 Uhr
Ausbeute 8,00 Euro für uns…
…will mich nicht über die Bezahlung beschweren,
ist ja keine echte Arbeit.
Was BP für den selben Dreck bekommt, kannst du dir ausrechnen.
Darkstalker…
…wenn man keine Ahnung hat, einfach mal… ;-)
@38 Hobbyjurist – Bravo! So sehe ich das auch. Und wenn du denkst, es geht nicht bekloppter, kommt von irgendwo die GdP daher.
Leider zu Recht, aber nicht oft genug:
"ab und zu bevorzugt dunkelhäutige Menschen zu kontrollieren"
@19: "Wer würde sich von Euch für 5Eur brutto an Wochenenden zum Dienst einteilen lassen?!? as sind für einen ganzen Sonntag gerade mal 40Eur brutto(!) extra.
frage mal ärtze in krankenhäuser, was die denn am einem 24std dienst am sonntag verdienen? 40€ nicht mehr
Da darf doch (mal wieder) die Geschichte vom Joghurtbecher nicht fehlen:
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2006/11/24/kriminellenjagd-auf-dem-provinzbahnhof/
Ohne ausschweifen zu wollen:
Wenn ein Teil des öffentlichen Dienstes "Mahnwacht" und wider
Erwarten eine Anhebung der Zulagen für "Dienst zu ungünstigen Zeiten"
durchsetzt, ist die Vereinbarung auf den gesamten öffentlichen Dienst
anzuwenden.
Auch Krankenschwestern, Pfleger, die erwähnten junge Ärzte,
Feuerwehrleute und Förster, Straßenbahner und Kindergartentanten
würden davon etwas haben, soweit sie dem "Öffentlichen Dienst"
angehören.
Beamte dürfen nicht streiken!
In ihrer Freizeit mahnen dürfen sie.
Was ist daran verwerflich?
Daß UV sein ganz persönliches "Feindbild" in allen Dienstleistern
sieht, die auch nur im Entfernsteten mit "Polizei" umschrieben
werden können, ist nur natürlich.
Jede nicht gewonnene Gerichtverhandlung hat ein Strafverteidiger
verloren. Jedenfalls nach seiner Berufsauffassung.
Gewonnen hat dann die Exekutive, die "Polizei".
Die Schutzpolizei, die Verkehrspolizei, die Kriminalpolizei, die
"Lebensmittelpolizei", die Bahnpolizei.
Frustrierend allemal für einen Strafverteiger, und einen pauschalen
vorbeugenden Eintrag in das Lawblog wert.
@20: Mich würde mal interessieren, was du für Arbeitszeiten nachts hast, wenn die Kollegen vom Zoll 2 Stunden später anfangen und 2 Stunden eher nach Hause gehen?
@45
je nach Frachtaufkommen: von 20 Uhr bis 6 Uhr des folgenden Kalendertages. Kann wie heute morgen allerdings auch mal etwas länger dauern.(ca 2-3 mal die Woche)
Primär wird per ATLAS abgefertigt aber halt nicht alles von daher die häufigen Bürobesuche dort.
so viel dummes geschriebenes hier.da merkt man gleich,daß hier unprofessionelle menschen hier oberflächige dinge von sich geben.
wer sich mal wirklich mit dem berufsbild eines polizeibeamten auseindersetzen würde,wüßte schon was er tag täglich leistet und menschen geholfen werden.
das angriffe auf polizeibeamten immer mehr zunehmen,davon redet keiner.
Aktuelle Bericht über den Alltag der Polizeibeamten.Das ist die Realität!!!!Egal ob Bundes- oder Landespolizist
Brandbrief/Polizei Düsseldorf:„Höchste Aggression
und Gewaltbereitschaft“
Dienstgruppenleiter der Polizei berichtet vom „Alltag“ der Polizisten in der Altstadt.
Düsseldorf. Der Brief des Dienstgruppenleiters in
voller Länge:
"Sehr geehrter Herr Höhbusch,
Nach unseren vergangenen Nachtdiensten von
Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag
möchte ich Ihnen im Rahmen meiner
Beratungspflicht die Vorkommnisse, die uns in der
Altstadt widerfahren sind, und die Erkenntnisse, die
wir sammeln konnten, darstellen.
Beide Tage waren grundsätzlich geprägt von
Alkoholübersättigung und einem Höchstmaß an
Gewaltbereitschaft. Kaum ein Besucher der
Altstadt stellte sich noch normal dar. Je später die Nacht, desto größer der Wahnsinn.
Ich schreibe dies hier unter anderem, weil ich zunächst nur subjektiv der Meinung war, dass
sich die Situation, die sich ohnehin in den letzten Jahren permanent verschlimmert hat, seit
dem Sommer ganz extrem und schnell weiter verschlechtert und nach meiner Prognose
auch weiter verschlechtern wird. Die Gewaltspirale dreht sich immer schneller und in den
letzten Monaten kommen objektive Momente hinzu, die das erträgliche Maß überschreiten.
Die Grundlage für beide Nächte stellte eine hohe Einsatzzahl dar. Freitagnacht 90 Einsätze
und Samstagnacht 87 Einsätze. Da es im Altstadtalltag auch den einen oder anderen
Einsatz gibt, der im Vorbeigehen oder im Rahmen anderer Einsätze geregelt wird, darf ich
von knapp 100 Einsätzen je Nacht ausgehen.
Ich möchte nicht beide Nächte ausführliche beschreiben, sondern lediglich die
Samstagnacht, weil sie uns die meisten Erkenntnisse brachte und aus meiner Sicht nahe
dem absoluten Chaos war.
Folgende Voraussetzungen herrschten:
1. Kühles Wetter mit permanentem Nieselregen, was der Laune der Besucher nicht
förderlich war, es hielten sich in der Altstadt auf
2. ca. 50 Junggesellenabschiede,
3. ca. 280 Bayern-Fußballfans, davon 44 gewaltbereite auf der Suche nach Düsseldorfer
Fortuna-Fans,
4. ca. ein Dutzend Fußball-Vereinsfahrten mit jeweils 40-50 Peronen,
5. ca. 30 Dortmunder Fußballfans,
6. ca. 200 Ringer in sechs oder sieben Gruppen (es musste in der Nähe einen
Wettkampftag gegeben haben),
7. eine unbestimmte Anzahl an Migranten libanesischer Abstammung (darunter mutmaßliche
Straftäter, Anmerkung der Redaktion),
8. Schließen einer Bar nach Willen des Betreibers, was einige hundert Migranten, in erster
Linie nordafrikanischer Abstammung, sehr schlecht gelaunt auf die Straße brachte, zzgl.
9. üblicher Erlebnis- und Sauftourismus aus ganz Deutschland, zzgl.
10. Tausende der üblichen Altstadtbesucher, die „etwas erleben wollten“, zzgl.
11. eines auffällig hohen Anteils an jugendlichen und heranwachsenden Migranten,
größtenteils marokkanischer und türkischer Abstammung und
12. ab etwa 3 Uhr ca. 30 Fortuna-Fans.
Jeder Einsatz war geprägt von höchster Aggression und Gewaltbereitschaft. Die Luft in der
Altstadt hatte das sprichwörtliche „Knistern“. Wenn die Polizeibeamten einschreiten
mussten, ging dies fast nie ohne Zwangsmaßnahmen. Beteiligte und Unbeteiligte
attackierten die Beamten verbal und auch durch Angriffe.
Einmischen, Beleidigen („Rassist“ und „Nazi“ waren die „Renner“ der Nacht),
Flaschenwürfe aus der zweiten Reihe, körperliche Attacken durch Schläge und Tritte.
Beleidigungen erfolgten auch regelmäßig ohne konkreten Einsatzanlass im Vorbeigehen,
wenn für die Beleidiger erkennbar war, dass die Beamten auf dem Weg zu einem Einsatz
waren. Es wurde mehrfach „Unterstützung“ gerufen, weil Beamte in arge Bedrängnis
gerieten.
Die Spitze der Nacht stellte ein Einsatz auf der Straße im Bereich Kurze
Straße/Mertensgasse gegen 3.55 Uhr dar. Zwei heranwachsende Migranten, die jeweils in
Gruppen à 30 bis 50 Personen unterwegs waren, prügelten sich und wurden von ca. 30
weiteren Migranten dabei lautstark angefeuert. Als die Beamten vor Ort eintrafen, wollten
sich die Streithähne nicht trennen lassen und leisteten extremen Widerstand gegen die
Maßnahmen.
Die vier Beamten wurden dann zusätzlich von zehn weiteren Personen angegriffen,
geschlagen, getreten und mit Flaschen beworfen. Da sie lautstark kund taten, dass sie die
Beamten nun „töten“ würden, nahm ein Beamter die Waffe aus dem Holster und in
Sicherheitshaltung und ein zweiter Beamter nahm sein Pfefferspray in Anschlag.
Nachdem weitere Kräfte dem Ruf um „Unterstützung“ gefolgt waren, befanden sich
inzwischen knapp 200 jugendliche und heranwachsende Migranten am Einsatzort, die die
weiteren Maßnahmen und den Abtransport der Straftäter verhindern wollten. Sie schrien
uns an, beleidigten uns, bespuckten uns, warfen mit Flaschen etc. Es kam hinzu, dass nach
meiner Übersicht sicherlich 30 Personen mit ihren Handys oder ähnlichen Geräten die
Gesamtsituation aufnahmen.
Nachdem die Frontlinie geklärt war und immer mehr Polizeikräfte eintrafen, zerstreute sich
der Menschenauflauf umgehend. Im Schutze dieser Auflösung konnten die Aggressoren, die
uns zunächst zurückdrängen und vom Ort wegzwingen wollten, unerkannt das Weite
suchen. Dann kam eine Welle von schreienden, anfassenden Menschen auf uns zu, die die
polizeilichen Maßnahmen nicht guthießen und sich wichtig tun, beschweren oder sonst
etwas wollten.
Es war seltsam, dass knapp zehn Minuten nach alledem aber auch gar nichts mehr darauf
schließen ließ, was kurz zuvor stattgefunden hatte. Wir mussten danach noch weitere Male
in den Bereich, weil es sich zuzuspitzen drohte. Die gesamte Nacht war geprägt von Hektik
und Stress. Die Polizei hetzte hin und her und von Einsatz zu Einsatz. Dies blieb den
Besuchern nicht verborgen und sie lebten sich entsprechend aus. Es konnte ebenfalls nicht
verborgen bleiben, dass die Beamten jeweils nur in der Lage waren, den unmittelbaren
Einsatzanlass zu lösen, aber nicht das Chaos darum herum.
Ich bin stolz auf uns, dass wir die jeweiligen Grundanlässe regeln konnten. Dies war
stellenweise auf der Kippe und nicht von vorn herein klar. Es tut mir allerdings jetzt noch
weh, dass wir als Beamte der Altstadtwache mehrfach zu Statisten des Sauf- und
Erlebnistourismus degradiert wurden, man sich ungestraft an uns reiben durfte, und
bespucken und beleidigen konnte und wir nichts dagegen machen konnten.
Der Eindruck in der Öffentlichkeit ist da. Ich wurde mehrfach darauf angesprochen, warum
sich die Polizei so etwas bieten lässt. Von anderer Seite wurde ich mehrfach gefragt, ob ich
denn merken würde, dass mehr „Vorort-Migranten“ denn je in der Altstadt wären.
Als ich dies bejahte, erfuhr ich, dass es derzeit und seit mehreren Wochen ein Wettbewerb
sei, sich an der Polizei zu reiben, um uns in der Altstadt das Zepter aus der Hand zu
nehmen und Erlebnisfilme aufzunehmen. Da dies seit nunmehr knapp drei Monaten auch
gut funktionieren würde, kämen immer mehr Leute auf den Geschmack.
Es sei bei jugendlichen und heranwachsenden Migranten das neue, aktuelle Hobby, die
„Bullen aufzumischen“. Positive Rückmeldung erhielt ich von zwei Gastwirten. Traditionell
bzw. politisch sind/waren die Personen nicht unbedingt Fans der Polizei, sagten mir aber
übereinstimmend, dass sie den Einsatz der Polizei toll fanden und sich in ihrem Bereich
mehr Polizeieinsätze wünschen würden.
Zusammengefasst darf ich aber feststellen, dass unser Ansehen in der Öffentlichkeit
zusehens sinkt und erhebliche Auswirkungen bei der Durchführung unserer Maßnahmen
hat.
Zu 2. Ich persönlich habe an diesem Wochenende einige hundert Straftaten feststellen
müssen, die ich nicht verfolgen konnte. Ich/Wir konnten lediglich in erster Linie im Rahmen
der Gefahrenabwehr tätig werden. Menschen trennen, damit kein schlimmerer
Körperschaden entsteht und das war’s. Der Einsatz eines BeSi-Trupps sollte überlegt
werden.
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Zu. 3. Ich denke, bevor wir an einem der nächsten Wochenenden tatsächlich einmal einen
Einsatz aus der Hand geben werden und die Chaoten damit glauben, die Altstadt
übernommen zu haben, müssen weitere Maßnahmen erfolgen. Sollten die Chaoten das
einmal geschafft haben, werden es immer mehr werden, die es immer öfter probieren
werden.
Wenn wir als Polizei der Entwicklung keinen Einhalt gebieten und sich die Gewalt wie in den
letzten Wochen ansteigend entwickelt, sehe ich für Silvester und Karneval absolut schwarz.
Sollten die Störer, die die selben sind wie in unseren Nachtdiensten bis dahin nicht
begriffen haben, dass wir, die Polizei, das Gewaltmonopol in der Altstadt haben, werden wir
die Einsätze verlieren.
Die Entwicklung auf der Straße läuft. Ich bin der Auffassung, dass die Sauf- und
Erlebniswochenenden in der Altstadt inzwischen nicht mehr als Einsatz in der PI Mitte im
Rahmen der AAO zu bearbeiten sind, sondern dass es sich um eine Behördenlage handelt,
die einer Besonderen Aufbau Organisation bedarf, zumindest bis die Verhältnisse wieder
halbwegs als normal bezeichnet werden können.
Zu 4.: Als Führungskraft einer Basisorganisationseinheit habe ich sicherlich etwas
auszuhalten. Das stimmt. Ich bin, wie schon geschrieben, stolz auf meine und damit Ihre
Mitarbeiter und bin total froh, dass niemand ernsthaft verletzt wurde. Kleinigkeiten
benennen die Beamten nicht.
Ich bin an diesem Wochenende von Menschen aller Altersklassen bespuckt, beleidigt, mit
Flaschen beworfen und sonst wie angegriffen worden. Komischerweise augenscheinlich
durchweg von Migranten. Ich musste einen ehemaligen Footballspieler und Türsteher mit
geschätzt 205 cm Körpergröße und einem geschätzten Gewicht von 160 kg, der meine
Meinung nicht teilte und meine Anweisungen nicht akzeptierte, in Gewahrsam nehmen und
habe mich dabei total nass und durch geschwitzt.
Ich musste viele verschiedene Dinge auf einmal, gleichzeitig, wie auch immer bedenken,
bearbeiten und durchführen. Fußballfans, Chaoten, mögliche Erpresser etc. pp. Es hat mir
dabei nicht geholfen, in der Freitagnacht zwei Beamte für eine Razzia abgeben zu müssen
oder in den Nächten von langatmigen Staus im Gewahrsamsdienst bei einer Einlieferung
von Personen hören zu müssen. Jede Einsatzminute auf der Straße zählt. Ich war bisher ein
guter Dienstgruppenleiter und möchte auch gut bleiben können.
Ich habe an diesem Wochenende Mitarbeiter erlebt, die länger in der Altstadt sind, länger
heißt in unserem Falle leider Gottes mindestens ein Jahr, aber auch Berufsanfänger, die
ihre „Feuertaufe“ erleben mussten. Ich musste in den Gesichtern stellenweise Angst sehen
und habe sie in Gesprächen zum Teil auch erlebt. Einige sprechen nicht darüber, weil dies
nicht „cool“ ist.
Ich weiß, dass es krank macht, sich auf der Straße bespucken, beleidigen und sonst wie
angreifen zu lassen. Ihre Mitarbeiter haben an diesem Wochenende zum wiederholten Male
ihre Jacken reinigen müssen und haben Splitter von berstenden Bierflaschen über sich
spritzen lassen müssen. Meine Mitarbeiter werden so krank.
Zur Belohnung einer eigentlich mit unseren Möglichkeiten gelungenen Nacht durften sie
nach dem normalen Dienstende dann noch bis zu zwei oder drei Stunden Vorgänge
fertigen.
Ich arbeite in einer motivierten Dienstgruppe. Wir nennen uns die Caesaren, damit wir das
Chaos da draußen gemeinsam ertragen. Ich kämpfe seit Jahren mit Abgängen wegen des
Objektschutztes oder wenn Mitarbeiter die volltrunkenen Chaoten nicht mehr aushalten.
Bisher habe ich damit argumentieren können, dass es „da draußen im Einzelfall“ schon
einmal hart zugeht, es aber nicht die Regel ist.
Das hat sich geändert. Es ist die Regel und diese Regel muss wieder gebrochen werden.
Ich befürchte, dass die Mitarbeiter ihre Motivation gegen eine Vermeidungstaktik unserer
Dienststelle eintauschen und uns den Rücken kehren werden.
@48 (leni):
ein link wäre jetzt aber echt kürzer gewesen…
.~.
Ist das hier schon wieder ein Geschwafel….
Die Beamten wollen mehr Geld. Na und?
Hat nicht jeder Berufsstand in Deutschland in den letzten 12 bis 24 Monaten Lohnerhöhungen zwischen 8% (IG-Metall) und 31% (die notleidenen Ärzte) gefordert?
Dagegen sind die Foderungen der Beamten eher minimal.
Und das war nur ein Abend in der Düsseldorfer Altstadt. Köln, Berlin, Schützenfest auf dem Land…
Ach ja: das ewige Gemeckere wegen Beamte u.a.:Die Polizei in NRW sucht händeringend Nachwuchs!
Finden sich leider kaum geeignete Bewerber!
Soweit mir bekannt, suchen alle Länder- und die Bundespolizei ständig nach Nachwuchs.
Auch die Bundeswehr und die Bundesverwaltung ist immer auf der Suche.
Die Höhe der Bezahlung ist subjektiv ausreichend oder nicht.
Abhängig vom Wohnort, Alter, Dienstrang und Aufgabe.
Wenn du beim Staat anfängst ist die Bezahlung meist nicht so super, aber mit der Zeit steigt das.
Ich bleibe bei meiner unqualifizierten und oberflächlichen Meinung, dass, wer in einer Weltwirtschaftskrise einen unkündbaren Job hat und dann auch noch mehr Geld fordert, hat eindeutigst (!) den Schuss nicht gehört. Auch wenn das die Aufgabe einer Gewerkschaft sei, mehr Geld zu fordern. Dann muss man eben austreten aus solchen Karnevalsvereinen, die unter Realitätsverlust leiden. Zwingt einen ja niemand, in einer Gewerkschaft zu sein, die sich mit Schwachsinn beschäftigt. Der Staat ist aber eh bald pleite, deshalb werden auch die Traumtänzer von Beamten noch kapieren, dass es nichts Sicheres und Unkündbares gibt unter der Sonne.
@53: Ihre Aussage wird durch Ihren Link zu Ihrem Blog und den dortigen Inhalten doch etwas unglaubwürdig;-)
Ach ja: Auch ne Art, den Page Rank zu beeinflussen…
GdP: "Es vergeht kaum ein Einsatz an einem Feiertag, wo Polizisten nicht angegriffen werden"
Ist es nicht vielmehr so, daß fast jeder Einsatz vergeht, ohne daß Polizisten angegriffen wurden?
Die häufigsten Einsätze sind (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge): VU, ruhestörender Lärm, falsche Alarmauslösung, Ahndung von Verstößen im ruhenden Verkehr, Pizza holen und Eigenverstöße gegen die deutsche Grammatik.
Und da vergeht kaum ein Einsatz, "wo" Polizisten nicht angegriffen werden?
Ich finde es bedenklich, daß Menschen mit einer derart ulkigen Wahrnehmung vor Gericht als Zeugen so ernst genommen werden.
an die diversen polizei-verteidiger: schön dass auch auf der anderen seite an oberflächlichkeit und geschwafel nicht gespart wird :)
es hat ja keiner behauptet dass alle polizisten den ganzen tag nur in der hängematte liegen, das kann schon ein unschöner job sein, keine frage. aber jeder (!) der sich für diesen dienst entscheidet weiss ganz genau was ihn erwartet und was dafür bezahlt wird, wer das nicht leisten kann und zu hart findet muss das schliesslich nicht tun.
aber trotzdem kann man über eine bessere bezahlung gern mal öffentlich reden, aber erstens nicht während die ganze welt vor der finanzkrise zittert und der staat die neuverschuldung auf rekordhöhe treibt, und zweitens auf gar keinen fall mit einer mahnwache – so etwas reserviert man aus moralischen gründen für echtes mahnen und echte opfer, nicht für satte und gut versorgte menschen die einfach bloss mehr geld in der brieftasche haben möchten.
@54 (wolff) Wieso? Schreibe ich in meinem Blog, dass ich Beamter bin und Gewerkschaftsmitglied, oder was meinen Sie mit "dortigen Inhalten"? Ich weise nachdrücklich anhand von Börsenanalysen auf die Schwere der kommenden Weltwirtschaftskrise hin. Wüsste gerne, warum das im Widerspruch zu meinen Aussagen hier stehen sollte.
@19
"Nicht wundern, wenn die Qualifikation und der Diensteifer mit der Bezahlung korrelieren."
Korrelationen sagen nichts über die Kausalität aus.
Deine Aussage besagt genauso, dass die Bezahlung mit der Qualifikation und dem Diensteifer korreliert. Passt doch.
Was war nochmal die Qualifikation für einen Beamten im Exekutivdienst? Wieviel bekommen andere privat angestellte Personen? ;-)
jeder hat die möglichkeit natürlich nach *eignung und befähigung* den beruf eines polizeibeamten egal ob land oder bund zu absolvieren.
nicht jeder wird genommen.dies ist auch gut so.in anderen berufsbranchen ist es ähnlich.
es wird nie darüber gemeckert,wenn banken ihren mitarbeitern ein 13 oder 14 gehalt jedes jahr zahlen.dies ist auch die übliche praxis seit jahrzehnten.
erhöhungen bei der besoldung der polizeibeamten die gab es seit jahren nie.
menschen die hier nur oberflächiges marktmäßige 4 buchstabenzeitunggebrüll von sich geben haben sich noch nie ernsthaft mit der materie auseinandergesetzt.
wissen ist macht.volksparolen sind hier nicht angebracht.
jeder hat die chance in diesen berufsstand fuß zu fassen.und für bildung ist jeder selber verantwortlich.
wie sagte lenin: lernen lernen nochmals lernen!!
@59 (leni) Na, wie kommen Sie denn darauf, dass alle anderen keine Ahnung haben, weil sie sich angeblich ihre Meinung aus der BILD holen? Solche tiefgründigen Totschlagargumente traue ich nur einem Berufspolizisten zu, der nur seine eigenen persönlichen Interessen kennt. Ein trauriges "Bild", was sie hier von der Polizei abgeben. Es soll übrigens anspruchsvollere Berufsbilder geben als das eines Polizisten. Ich will jedenfalls trotz "Eignung und Befähigung" kein Beamter werden. Niemand will ihnen ihre Fleischtöpfe wegnehmen. Nur das Verlangen nach immer noch MEHR vor dem Hintergrund einer Weltwirtschaftskrise darf wohl trotz allem kritisiert werden. Vielleicht gehen Sie mal auf Argumente anderer ein, anstatt immer mit der Keule "BILD" und "Volksparole" zu kommen. Seit wann ist das Volk nicht mehr Maß aller Dinge in einer Demokratie? Alle Macht geht vom Volke aus. Auch die Macht der Polizei.
So ab leni (beitrag 47)
Irgendwie ist seit einigen Postings der Unterschied zwischen der Polizei und BGS sowie Zoll verloren gegangen.
Zur Erinnerung: Die Polizei wird vom jeweiligen Bundesland nach eigener Besoldungstabelle bezahlt.
Diese Leute machen das was Toto und Harry so an Polizeiarbeit verrichten.
Der Zoll und der (ex)BGS haben andere Aufgabengebiete, diese sind an Flughäfen, Bahnhöfen, Seehäfen, etc zu finden. und werden vom Bund bezahlt. Die sollen auch die geforderten Zuschläge bekommen.
Habe erst jetzt den kleinen Beitrag von leni #48 gelesen: Am besten gefallen mir die "200 Ringer von einem nahegelegenen Wettkampftag".
Man gut, daß in Düsseldorf nicht auch noch die Fecht-Weltmeisterschaft stattfindet.
@53 / Rockafella
Mir sind Beamte bzw. das Beamtentum auch suspekt. Welcher Staat braucht verbeamtete Lehrer, Verwaltungsfachkräfte, Stadtreiniger, Busfahrer etc.pp.?
Aber die Exekutive (Richter, Staatsanwälte, Polizisten, Soldaten) soll meiner bescheidenen Meinung nach verbeamtet sein und bleiben – und wo es die berufliche Lage (Einsatzgegebenheiten) erfordert, auch gut bezahlt werden. Diese Beamten dienen schliesslich dem Staat und damit dem Volk – auch wenn einige Blogger und Schäuble & die (Text editiert. U.V.) da anderer Meinung sein mögen.
soso verbeamtet und gut bezahlt !?, wie käme man auch auf die Idee, dass Reviere geschlossen blieben, nur aufgrund des zukünftig zu gewährenden Streikrechts, hier schreiben anscheinend die ärmsten Schichten der Bevölkerung. . .
Argument 1: Abschnittsbevollmächtigte handeln weitab der absoluten bzw. relativen Wesensgehaltstheorie, sozusagen mit dem Gespühr von Getriebesand, ja jede Berufsgruppe hat halt schwarze Schafe, auch wenn man sie weiß anmalt (Devise anmalen, überall)
2. Beamte @ 39
ich rate mal, Hauptschüler mit abgebrochener Bäckerlehre, da der Weg ins Berufsbeamtentum (ist) verfassungsrechtlich verbrieft (ist), da hilft auch das Arbeitsamt gern weiter !! is wie Lottoschein ausfüllen, nur die Quote bestimmen Sie selbst! (oh Gott ein Quotenopfer)
3. normadäquate Beschäftigung
streitbares Feld, gerecht? bedingt, jedoch meiner Ansicht nach nicht überbezahlt, wobei formelles und materielles Rechtstaatsverständnis nicht einer gewerkschaftlichen Mahnwache widerspricht. Individuelle Unfähigkeit widerspiegelt nicht die sog. G. Normalverteilungskurve, gelle? Die Kritiker seien hierzu herzlich einer adressatengerechten, werteorientierten Wohlfahrt der beamteten Schmarotzer außerhalb des Ledersessels eingeladen.
4. sinnlos überbezahlte Beamte
ich werde mit Nachdruck einer Auflösung der Polizeien der Länder und des Bundes aus rein finanzwirtschaftlichen Gründen zustimmen, so wie der der Flugsicherung, erstens verdiene ich bei Blackwater mehr und zweitens kann man individuelle Sicherheit ja käuflich erwerben. Ich nehme dann 68,-€ p.S.
Juchhu ich verdiene das zehnfache . . .
@Adelheit und ihre Mörder
Du benutzt ein aufgeblasenens Beamtendeutsch und legst Zeugnis von beamtentypischer Begriffsstutzigkeit ab.
Es geht nur um die nutzlose Bundespolizei. Nach Wegfall der Zollgrenzen treibt sie sich im Warmen auf Bahnhöfen rum und vertreibt dort hauptsächlich ihre Standesgenossen. (Die unbezahlten Penner.)
na na na.es gibt viele bereiche bei der bundespolizei.nicht nur die die am den bahnhöfen arbeiten.das sind eher alte bahner.keine die eine normale polizeilauf abgeschlossen haben.die bahner hatten damals die wahl:bei der bahn bleiben oder zur bundespolizei wechseln.viele sind gewechselt und üben ihren dienst genau so aus wie vor 20 jahren.ob sich die bundespolizei sich was gutes angetan hat die bahner zu übernehmen bleibt dahingestellt….
ausserdem ist der bereich sehr fasettenreich.schlau kann man sich über die hauptinternetseite machen.viel spass dabei.