17.3.2009

Still burning

Fireball:

FIREBALL garantiert, keine mit Personen verknüpfte Daten zu speichern. … Die FIREBALL Suchresultate sind, aufgrund eines wachsenden und auf Deutschland fokussierten Suchindexes, einzigartig. Die exklusiven FIREBALL Resultate werden mit Suchresultaten von Yahoo zu einer optimalen Informationsdienstleistung zusammengeführt. FIREBALL geht bewusst keine Partnerschaft mit Google ein.

Gerade als Inhaber einer iGoogle-Seite kann man das ja mal zur Kenntnis nehmen.

35 Kommentare zu “Still burning”

  1. Markus meint: (17.3.2009 um 10:55) AntwortenReply to this comment

    Wenn ich JavaScript nicht zulasse (Standardeinstellung hier), bekomme ich keine Suchergebnisse angezeigt. :-(

  2. erky meint: (17.3.2009 um 11:02) AntwortenReply to this comment

    Die Suche nach dem law blog bringt mir mindestens zwei Treffer hierher – warum? Als so "optimal" empfinde ich das nicht. Ein Treffer (ja ok, den ersten natürlich ;-)) würde mir locker ausreichen.

  3. Devil meint: (17.3.2009 um 11:21) AntwortenReply to this comment

    "keine mit Personen verknüpfte Daten"
    …aber mit IP-Adressen und Cookies verknüpfte Daten?

  4. allo meint: (17.3.2009 um 11:25) AntwortenReply to this comment

    Früher eine der besten deutschen Suchmaschinen.

  5. M.Berger meint: (17.3.2009 um 11:33) AntwortenReply to this comment

    "Gerade als Inhaber einer iGoogle-Seite kann man das ja mal zur Kenntnis nehmen."

    Und doch nutzen 480 Mio User ICQ obwohl: "You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ Inc. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it." http://www.icq.com/legal/policy.html

    Das waere nur eins von einigen hundert Beispielen die ich nennen koennte, was Speicherung von Daten oder deren (angeblichen) Missbrauch angeht, weitere waeren: freemailer, windows, unverschluesselte mails, telekom, etc pp

  6. RA JM meint: (17.3.2009 um 11:41) AntwortenReply to this comment

    <a href="http://eu.ixquick.com/deu/protect_privacy.html&quot; rel="nofollow">Ixquick</a> schützt Ihre Privatsphäre. Die einzige Suchmaschine, die Ihre IP-Adresse nicht speichert.

  7. marcus05 meint: (17.3.2009 um 11:50) AntwortenReply to this comment

    @5 mberger

    Ich verstehe diesen Text beim Überfliegen gerade halbwegs. Aufgrund meiner überdurchschnittlichen Intelligenz und Bildung ist daher davon auszugehen dass die meisten Menschen den Text selbst bei höchster Anstrengung nicht komplett begreifen.

  8. Ta Lun meint: (17.3.2009 um 11:57) AntwortenReply to this comment

    hm..ich habe den Text verstanden und das mit einer nur durchschnittlichen Intelligenz.
    Ich glaube weiterhin das alle Seiten und alle Firmen in irgendeiner Form Daten speichern.
    Problematisch wird es erst, wenn diese ausgewertet werden und untereinander verküpft.

  9. alterjakob meint: (17.3.2009 um 11:59) AntwortenReply to this comment

    @7 Vielleicht sollten Sie mit ihrer überdurchschnittlichen Intelligenz einfach mal Englisch lernen;-) Dann ist es gar nicht so schwer den Text zu verstehen. Es geht in Beitrag 5 darum, dass ICQ alle möglichen Daten speichert.

    Was das mit igoogle oder fireball zu tun hat, ist allerdings auch mir nicht klar…

  10. anonym meint: (17.3.2009 um 12:01) AntwortenReply to this comment

    Vor Google gab es ja auch schon Suchmaschinen, ich erinnere mich. Zumindest gab es Seiten, die sich so nannten. Ich habe die meisten Namen seit Jahren vergessen.

    Kennzeichnend für nahezu alle dieser Seiten war damals, daß man mit ihnen nichts suchen konnte. Oder suchen vielleicht, aber das Finden klappte überhaupt nicht. Ich habe damals doch etwas über die Unverfrorenheit der Betreiber gestaunt; als ob jemand eine beliebige Holzkiste nimmt, an vier Seiten Räder drannagelt und das Ganze in aller Öffentlichkeit Auto nennt.

    Das Problem war schon die grauenhaft schlechte Gestaltung der Seiten. Ich sah nichts außer Werbung. Das Such-Feld selber mußte ich jedesmal erst auf der Seite suchen. Bei Google habe ich ernstlich jahrelang gar nicht gemerkt, daß auf den Seiten Werbung steht; es fällt mir heute immer noch nicht richtig auf.

  11. mrg’ meint: (17.3.2009 um 12:04) AntwortenReply to this comment

    Yahoo ist doch kein Deut besser als Google.

  12. Justus meint: (17.3.2009 um 12:13) AntwortenReply to this comment

    @ 6 (RA JM)

    " … Die einzige Suchmaschine, die Ihre IP-Adresse nicht speichert…"

    Wenn es denn stimmt?!

  13. Dieter meint: (17.3.2009 um 12:35) AntwortenReply to this comment

    @5
    Lizenzbedingungen liest sich im Regelfall ja eh niemand durch. In meinem Bekanntenkreis gibt es "Spezialisten", die nichtmal eine Warnmeldung von Windows lesen sondern die einfach wegklicken. Das schlimmste Beispiel war jemand, der irgendeine Virusinfektion hatte (hat mit Admin-Rechten gesurft und den Internet Explorer verwendet…) und die ca. alle fünf Sekunden aufpoppenden Warnungen des Virenscanners abwürgte, indem er diesen einfach beendete – sonst "könne er mit dem Computer ja nicht mehr arbeiten, bei den ganzen nervigen Meldungen".

    Lizenzbedingungen werden wie Fehlermeldungen einfach nicht gelesen und weggeklickt. Schuld daran ist erstens Faulheit ("Ööööh, so ein langer Text"), Bildungsferne (vielen Menschen fällt es wohl schwer zu lesen und verstehen/schreiben und anständig zu formulieren und sie vermeiden es daher so gut es geht) und schlichtes Desinteresse. Hauptsache, das Programm funktioniert am Ende und hat schicke Wusch-Effekte.

    @7
    Um den Text zu verstehen muss man eigentlich nur gut Englisch können und ein gutes Textverständnis haben. Der Text ist nicht in Alltagssprache geschrieben sondern in "Juristenenglisch" und etwas verklausuliert, was die Sache etwas schwieriger macht, aber sonst, wenn man Schritt für Schritt vorgeht und im schlimmsten Fall eben mal das eine oder andere Wort nachschlägt, durchaus verständlich.
    Die Mühe macht sich halt nur keiner. Wozu auch, wenn man einfach auf "Continue" klickt, funktioniert das Programm – den Text davor zu übersetzen und zu verstehen wäre ja unnötige Extraarbeit.

    @10
    Verwende Firefox mit dem Addon "CustomizeGoogle". Dann kannst du dort in den Einstellungen des Addons lauter praktische Dinge einstellen – zum Beispiel auch, dass bei Google keine Werbung mehr angezeigt wird.

  14. Chris meint: (17.3.2009 um 12:40) AntwortenReply to this comment

    @marcus05:

    Die meisten Menschen überschätzen ihre eigene Intelligenz.

  15. Scharnold Warzenegger meint: (17.3.2009 um 13:12) AntwortenReply to this comment

    @5
    Es nutzen bestimmt KEINE 480 Mio. Menschen ICQ. Davon träumen die wohl. Bei einer Weltbevölkerung von etwas über 7 Mrd. Menschen, würden dann ca. 7% der Weltbevölkerung ICQ benutzen. Das ist Blödsinn. Wenn die auf 1% kämen, wären sie sicher schon sehr froh.

  16. desp meint: (17.3.2009 um 13:15) AntwortenReply to this comment

    meiner erfahrung nach läuft yahoo, zumindest als searchengine, google den rang ab. die haben halt nicht 1000 eisen im feuer, da bleibt noch zeit für die spiderbots.

  17. nick meint: (17.3.2009 um 13:28) AntwortenReply to this comment

    weitere Alternative:
    http://www.metager.de
    oder die hardcore-version:
    http://www.metager2.de/

    viel Erfolg beim Finden
    Nick

  18. st meint: (17.3.2009 um 13:30) AntwortenReply to this comment

    @15: Von ICQ gibt es meines Wissens keine Aktuellen Zahlen, aber ICQ dürfte wohl mit absoluter Sicherheit zur Spitzgruppe gehören (AOL&ICQ haben zusammen über 50% Marktanteil – AIM hat allein bis zu 53 Millionen aktive Nutzer (2007)).

    Ich denke 1% der Weltbevölkerung wär für ICQ ein Rückschritt.

  19. Andreas meint: (17.3.2009 um 13:42) AntwortenReply to this comment

    @10: Es gab auch vor Google bereits gute Suchmaschinen. Populär war insbesondere <a href="http://www.altavista.com/&quot; rel="nofollow">Altavista</a>, das zunächst als Projekt zur Demonstration der Leistungsfähigkeit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alpha-Prozessor">alpha-Architektur</a&gt; von DEC gedacht war. Nachdem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Equipment_Corporation&quot; rel="nofollow">DEC</a> an Compaq (und später an HP) fiel, wurde Altavista mit Werbeangeboten geflutet, so dass dann Google ein leichtes Spiel hatte, die Vorherrschaft zu übernehmen. Wenn ich mich richtig erinnere, basierte Fireball ursprünglich auf Altavista. Erst später haben die gewechselt.

  20. Johannes meint: (17.3.2009 um 13:46) AntwortenReply to this comment

    Ich meine mich zu erinnern, mal etwas über die Wirksamkeit der AGB von ICQ gelesen zu haben. Demnach sei diese Klausel in Deutschland von vorneherein ungültig, weil sie gegen das Fernmeldegesetz verstößt. Weiß da jemand genaueres?

  21. Matthias meint: (17.3.2009 um 14:10) AntwortenReply to this comment

    @20:
    Die AGB von ICQ sind sicherlich in Deutschland so nicht ok. Das ist ja ein Seelenverkauf der feinsten Art.

  22. Mitfühlender Laie meint: (17.3.2009 um 15:02) AntwortenReply to this comment

    Fireball verlangt aber Javascript; auch etwas, was man mit Vorsicht genießen sollte. Tatsächlich scheint die Metasuchmaschine Ixquick im Moment die sicherste Suchadresse zu sein.

  23. m.berger meint: (17.3.2009 um 15:16) AntwortenReply to this comment

    @7 Sie ueberschaetzen Ihren Intellekt massiv.

    @13 eben die Wegklicker sind die die am lautesten schreien: Google die Datenkrake

    @15 2001 feierte ICQ "ICQ Celebrates 100mio registered users", auch wenn nicht mehr alle aktiv sein moegen.

    @ wenig bis nicht englischsprechender Rest: Bei weiterklicken nach der ICQ Registration tritt man alle Rechte an die ICQ Betreiber ab, das beinhaltet nicht nur geschriebenen Text, auch versendete Bilder etc. Erst einmal sicher nur in der Theorie, mir ist kein Fall bekannt das sich ICQ so ein tolles Paten gegriffen haette, aber sie koennten dies wohl.

  24. Stefan meint: (17.3.2009 um 15:56) AntwortenReply to this comment

    Wenn man Probleme mit dem Verfahren bei ICQ hat, installiert man einfach den ICQ Client "Miranda" und dazu das Addon OTR. Wenn beide Seiten das laufen haben, ist alles verschlüsselt und ICQ schaut in die Röhre.

  25. st meint: (17.3.2009 um 16:16) AntwortenReply to this comment

    Das beide Seiten OTR installiert haben ist eigentlich so gut wie nie der Fall – die Wahrscheinlichkeit das mein gewünschter Chatpartner einen Jabberclienten ist wesentlich höher.

  26. Frage meint: (17.3.2009 um 17:21) AntwortenReply to this comment

    Umgeht man die ICQ-Datenspeicherung, indem man einen anderen Client (z.B. Pidgin) benutzt?

  27. M.Berger meint: (17.3.2009 um 17:25) AntwortenReply to this comment

    @26 nein, die Frage eruebrigt sich eigentlich auch, da nicht der Client speichert sondern der Server (oder vielmehr die), auf der Seite auf welche der Client connected…

  28. ugga meint: (17.3.2009 um 17:37) AntwortenReply to this comment

    lol @ Fireball-Impressum

    Deppenapostroph und dann "Deutschlands Suchdienst" aus der Schweiz?

  29. Chris meint: (17.3.2009 um 19:26) AntwortenReply to this comment

    Lustig, da schreibt einer, dass er überdurchschnittlich intelligent ist und schwupps outen sich nachfolgend per Kommentar die, die damit irgendwie ein Problem haben …

  30. chris meint: (17.3.2009 um 20:38) AntwortenReply to this comment

    Das einzige was bei Fireball eine ganze Zeit lang recht witzig war, war die Live Suche: http://www.fireball.de/Live.asp

  31. dirtydan meint: (18.3.2009 um 00:29) AntwortenReply to this comment

    @23 Wieviele ICQ-Accounts ich in meinem Online-Leben vergessen habe, das kann ich gar nicht mehr zählen! ;)

    Abgesehen davon sind deren Geschäftsbedingungen m.E. in Deutschland wirklich illegal.

    Fireball habe ich früher benutzt. Zum Suchen bieten sich eigentlich auch andere Suchmaschinen an. Ich mag Metasuchmaschinen. :D

  32. InforX meint: (18.3.2009 um 01:22) AntwortenReply to this comment

    "2008
    Lycos Europe geht eine Vermarktungs – Kooperation mit Google ein, welche Fireball mit einschliesst."

    Steht bei Fireball in der Kategorie "Geschichte".

  33. Sebastian Salzgeber meint: (18.3.2009 um 06:00) AntwortenReply to this comment

    Also ich benutze manchmal auch für Fälle in denen ich nicht möchte dass google weiss was ich tue (weil ich ja auch ein gmail-accoutn habe) scroogle:

    http://www.scroogle.org/

    Ein Searchbar-Plugin um quasi via Proxy zu suchen und dennoch nicht auf den Google-Datenstamm verzichten zu müssen.

  34. Voo meint: (18.3.2009 um 21:53) AntwortenReply to this comment

    Halte das wie 33 – für was andere Suchmaschinen verwenden, wenn ein einfacher Proxy völlig ausreicht?

    Noch dazu, ist nicht nur Papier sehr geduldig – behaupten kann man vieles.

  35. Robert meint: (19.3.2009 um 08:49) AntwortenReply to this comment

    Vielleicht sollte auch die Gefahr, dass Google mit rund 95% Marktanteil ein 'Monoploist' in Deutschland ist, mit berücksichtigt werden.
    Google entscheidet welche Webangebote gelesen werden und welche Seiten erfolg haben. Immer öffter sind die erfolgreichen Seiten dann auch im Besitz oder verbandelt mit Goolge (Blogger, Youtube).
    Eine Alternative beim Suchen welche deutschte Webangebote bevorzugt scheint sehr sinnvoll.

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