27.3.2009

Internetsperre umgehen in 27 Sekunden

Ursula von der Leyen: Nur versierte Internet-Nutzer mit krimineller Energie können künftig Sperrungen von Seiten umgehen. (Quelle)

66 Kommentare zu “Internetsperre umgehen in 27 Sekunden”

  1. Uwe (Link) meint: (27.3.2009 um 16:42) AntwortenReply to this comment
  2. Schäuble meint: (27.3.2009 um 16:46) AntwortenReply to this comment

    Das habe ich bis jetzt noch nicht gewusst. Da muss man doch etwas machen. Ich werde umgehend veranlassen, dass durch das Innenministerium eine Gesetzesinitiative zur Illegalisierung der Umgehung von Internetsperren in den Bundestag eingebracht wird. Zur Lösung dieses Problems werde ich mir natürlich auch für die technische Seite den Rat von meiner Kollegin Frau von der Leyen einholen. Damit die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft vor terroristischen Gefahren geschützt sind und ruhig schlafen können.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Ihr Wolfgang Schäuble

  3. Bernhard meint: (27.3.2009 um 16:56) AntwortenReply to this comment

    Einen *anderen* DNS-Server als den dynamisch zugewiesenen nutze ich seit langem. Kurz vorher war wohl der DNS-Server meines Providers überfragt und ich wurde einfach auf eine Suchseite umgeleitet. Da hat es gereicht.

  4. Definiendum meint: (27.3.2009 um 16:57) AntwortenReply to this comment

    Herr Vetter legt es wohl auf eine Hausdurchsuchung an.

  5. james meint: (27.3.2009 um 17:00) AntwortenReply to this comment

    Wäre mir auch zu heikel in unserem Angststaat solch offensichtliche Dinge zu Bloggen.

  6. mez meint: (27.3.2009 um 17:15) AntwortenReply to this comment

    Und ich dachte das können nur versierte Internetnutzer mit viel krimineller Energie. Das hat doch die Frau von der Leyen gesagt. Und die würde doch niemals lügen. Die hat 7 Kinder, die muss doch Vorbild sein, nein das macht die nicht sowas.

    Also Inkompetenz.

  7. moss meint: (27.3.2009 um 17:16) AntwortenReply to this comment
  8. Terrariummaus meint: (27.3.2009 um 17:18) AntwortenReply to this comment

    Das Ausweichen auf einen alternativen DNS-Server mit Bordmitteln kann man aber sehr leicht unterbinden. Die Wahl eines alternativen Ports hat man ja so nicht. Also kann der ISP einfach Port 53 abfangen, auf eigene Server umleiten oder ganz einfach Pakete an andere IP-Adressen auf diesem Port verwerfen. AOL macht das z.B. schon lange für Port 25 (STMP), um zu verhindern, dass die infizierten Maschinen ihrer Kunden als Spamserver bzw. -relays agieren können.

    Per VPN kann man solche Sperren und Filter dann zwar umgehen, aber das macht bislang wohl kaum Otto Normal.

    Ich warte noch auf den ersten Merkbefreiten, der OpenDNS lobt. Da hat man dann DNS-Sperren samt dem Abfangen von Google-Suchanfragen mittels DNS-Umleitung zuzüglich diverser gutgemeinter DNS-Manipulationen.

    Bernhard: Was für ein Provider soll das sein?

  9. Schwarzmaler meint: (27.3.2009 um 17:19) AntwortenReply to this comment

    Bei unserer Staatsgläubigkeit liefert dies vermutlich einen Anfangsverdacht für Terrorismus. Oder Kinderpornographie. Oder was gerade en vogue ist Rechtsgrundsätze auszuhebeln.

  10. mez meint: (27.3.2009 um 17:25) AntwortenReply to this comment

    @11
    Das glaub ich schon, daß das Otto Normal seit langem macht. Wie soll man sich denn sonst auf hulu.com die neusten Folgen von House, Monk oder BSG angucken?

    Außerdem nutzen viele Laptop Besitzer hotspotshield.com um Ihren Netzwerkverkehr zu schützen, wenn Sie öffentliche WLANS nutzen.

  11. Detlev T. (Link) meint: (27.3.2009 um 17:25) AntwortenReply to this comment

    @11(Terrariummaus)
    Klar kann man das machen, aber wie will man das rechtlich begründen? Das wäre ohne frage ein sehr schwerer Eingriff in den "Fernmelde"-Verkehr und IP-Adressen sind laut Gesetz keine KiPo – oder ähnliches (Jedenfalls noch nicht ;) )

  12. filid meint: (27.3.2009 um 17:32) AntwortenReply to this comment

    Nehmen wir schon mal Abschied von den ganzen LookingGlass und Domain Tools Seiten, da die ja auch indirekt auf wikileaks verlinken. Spaetestens, wenn die Einschlaege an der Internetsperre auch zur Verfolgung fuehren ist dann fuer viele dieser Seiten Schluss.

    Waere aber auch eine gute Loesung gegen botnetz, einmal uebernehmen (siehe BBC) und dann mal die verbotenen Seiten DDoSen lassen. Kurz danach haben wir die groesste Razziawelle und dann weniger Spam, oder?

    TGIF,
    filid

  13. Christian meint: (27.3.2009 um 17:53) AntwortenReply to this comment

    @ 11 Hm.. das blocken von Port 53 auf andere DNS dürfte aber grade Firmen eher weniger gefallen… die haben oft eingene DNS Server und lassen sich wohl ungerne vorschreiben dass sie grundsätzlich nur den DNS des Providers kontaktieren dürfen.
    Und wenn man DNS Abfragen via IP blockt, so könnte man ja auch gleich die IP des KIPO "Servers" blocken..
    Wenn es hart auf hart kommt, dann wird vermutlich, so wie in England des ganze Web Traffic über einen transparenten Proxy laufen.. das würde zuminderst etwas (!) mehr sinn machen..
    Aber es geht ja hierbei vermutlich nur um Wahlkampf.. da "reicht" sowas ja auch aus …

  14. Terrariummaus meint: (27.3.2009 um 17:57) AntwortenReply to this comment

    mez: Ich bin in mehr als 10 Jahren nicht über hulu.com gestolpert. Von daher bezweifle ich, dass es das überhaupt gibt. Jedenfalls gibt es die genannten Fernsehserien sicherlich auch per BitTorrent, Gnutella, eDonkey etc. Allerdings glaube ich nicht so recht, dass Otto Normal englischen Originalton hören will. Demografisch gesehen ist Otto Normal auch sicher älter als 25.

    Wer dieses YouTube-Video für verlinkungswürdig hält, der traut Otto Normal wohl auch kaum zu, von allein auf diese Möglichkeit gekommen zu sein. Oder was kommt als nächstes? "1+1 = 2 in 27 Sekunden"?

  15. Mr. Love meint: (27.3.2009 um 18:01) AntwortenReply to this comment

    @2
    Welcher Partei gehören Sie an? Die werde ich gleich wählen, es ist unerhört, dass deutsche Staatsbürger ohne Probleme auf ausländische Internetseiten gehen können. Sie haben meine volle Unterstützung, auch wenn ich Ausländer bin und eigentlich nicht wählen darf, aber das wird bestimmt niemand merken.

    Am herzlichsten, Ihr
    Mr. Love

    @18
    Statistisch gesehen ist Otto Normal DUMM!

  16. Anderer Gregor meint: (27.3.2009 um 18:06) AntwortenReply to this comment

    @11, Terrarienmaus: Wieso hat man die Wahl nicht? Sobald die Port-Blocks etwas weiter verbreitet sind, werden die ersten "freien" Anbieter sicherlich auch andere Ports als 53 anbieten … und seien es 80 oder 8080 …
    Gut, das sind dann nochmal ein paar Sekunden mehr in Sachen Umkonfigurierung. Egal.

  17. llamaz meint: (27.3.2009 um 18:07) AntwortenReply to this comment

    @18
    Äh… Hulu.com ist ein Videoportal von NBC, FOX und anderen Anbietern. Werbefinanziert und völlig legal.

    Im übrigen: Frau von der Leyen vor ein paar Tagen noch gesagt, das umgehen der Sperre sei nur mit krimineller Energie und von versierten Internetnutzern möglich. Da halte ich ein Video das das Gegenteil beweist schon für verlinkungswürdig. Gerade weil das ganze so banal ist.

    Die geplante DNS Sperre ist einfach nur erbärmlich und lächerlich. Das ist wie wenn man von einem Hausbesitzer bei dessen Haus die Rückwand und alle Fensterscheiben fehlen fordert für 60 Millionen ein neues Sicherheitschloß einzubauen.

  18. Alecs Jonson meint: (27.3.2009 um 18:09) AntwortenReply to this comment

    Immer wieder schön zu sehen.

    Bald bekommen Sie Besuch wegen "Anstiftung zum Umgehen von Internetsperre"… :)

    J/K,

    Alecs Jonson

  19. desperado meint: (27.3.2009 um 18:11) AntwortenReply to this comment
  20. Sanddorn meint: (27.3.2009 um 18:14) AntwortenReply to this comment

    Na Gott sei dank, hat You Tube diese miese Naziraubkopiererterrrorfickervideo gleich gelöscht. rofl

  21. Steve Jobs meint: (27.3.2009 um 18:14) AntwortenReply to this comment

    Ich würde gerne dieses Bild auf von der Leyens Rücken kleben:

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  22. Sanddorn meint: (27.3.2009 um 18:18) AntwortenReply to this comment

    Oh ups, You Tube zeigt mir gar keine Videos mehr an.

  23. Steve Jobs meint: (27.3.2009 um 18:21) AntwortenReply to this comment

    @26
    Bei dir hat es schon angefangen..!!!
    Hast du mal jemanden gekannt, dessen Schwager sein Arbeitskollege in seinem Leben ein Kinderporno Bild gesehen hat?

  24. xenos meint: (27.3.2009 um 18:23) AntwortenReply to this comment

    Erzählt das bloß nicht diesem Überwachungs – Gollum. Wenn der sowas spitz kriegt, bekommt sämtliches IT- Personal demnächst Besuch von der Polizei. Legt schon mal los Jungs, es gibt nämlich auch noch viele tausend Informatik – Studenten, Scriptkiddies und Möchtegernhacker (von den echten mal ganz abzusehen), die können meist noch viel schlimmere Sachen und wollen alle überprüft werden, möglichst vor ihrem Ableben.

  25. M. Müller meint: (27.3.2009 um 18:27) AntwortenReply to this comment

    langsam frage ich mich wer lächrlicher ist..

    a. von der leyen, die sperren für diverse seiten braucht, da sie lieber karriere macht, als drauf aufzupassen, welche webseiten ihre 7kinder besuchen, während sie auf der arbeit ist…
    b. die leute, die wie schlaubi-schlumpf mit erhobenen zeigefinger unter dem "ich weiss was"-motto solche "anleitungen" ins netz stellen.

    es ist doch so; entweder die grosse masse weiss wie man solche sperren umgeht, oder kann dieses leichtens herausfinden.
    was sollen dann solche "anleitungen", wenn es sowieso nahezu jeder weiss?

    oder die breite masse weiss es nicht und ist unfähig sowas schnell herauszufinden.
    was sollten dann solche anleitungen? leute den besuch von KP-seiten schmackhaft machen unter dem motto "mal sehen ob es jetzt funktioniert"?

  26. Andreas meint: (27.3.2009 um 18:38) AntwortenReply to this comment

    Der Politik bietet sich allerdings die Möglichkeit, die ISPs noch weiter zu privaten (Straf)verfolgungsserviceprovidern auszubauen. Die technischen Möglichkeiten dazu böte Deep Packet Inspection. Aufgebaut beim ISP, durch dessen Kabel alle Daten zwischen Internet und User gehen müssen, läßt sich der oben dargstellte technische Umgehungsweg und noch viel mehr zuschütten. Einige ISPs (angeblich nur außerhalb von D) nutzen dass schon jetzt zu Bandbreitenmanagement. Diese Technologie wird Begehrlichkeiten bei den Ordnungs-und Sicherheitsplanern wecken.
    Mehr zu dpi: netzpolitik.org/2009/deep...ection-in-der-diskussion/

  27. R.B. meint: (27.3.2009 um 18:42) AntwortenReply to this comment

    Re: DNS-Zwangsumleitung

    Grundsätzlich ist das möglich. Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten, wie sich der Nutzer gegen untergeschobene Falschantworten schützen kann:

    (1) Verwendung von DNSSEC, so daß erteilte Antworten verifiziert werden. Fehlantworten werden signalisiert und man bekommt die Stopp-Seite gar nicht erst zu sehen. Nach meinem Verständnis von DNSSEC dürfte es bei Zwangsumleitung auf einen Provider-DNS jedoch nur noch Fehlermeldungen hageln, da die Überprüfung der Originalzertifikate nicht mehr möglich ist.

    (2) Verwendung eines Tunnels. Neben der Möglichkeit kommerzieller VPN-Angebote kann man das auch in die eigenen Hände nehmen, z.B. einen Server in einer weniger restriktiven Nation aufsetzen und dann alles z.B. per OpenVPN oder via ssh tunneln.

    Letzteres geht zumindest solange gut, wie derartige Techniken nicht von noch zu erweiternden Terrorparagraphen verboten werden bzw. noch nicht ausreichend Rechenleistung da ist, daß man beliebige Datenströme per Man-in-the-Middle-Attack abfängt und über einen spontan dazwischengeschobenen providereigenen Proxy abhandelt.

    Ich hoffe ja immer noch auf ein positives Korrektiv nach der Wahl…

  28. Michael meint: (27.3.2009 um 19:24) AntwortenReply to this comment

    Der DNS Server von meinem Provider (T-Home) macht doch nichts anderes als eine Domain in eine IP Adresse aufzulösen, oder?

    Wenn ich mir von meinem Lieblingswebseiten, z.B. http://www.lawblog.de, nun einfach _heute_ die IP Adresse speichere, brauche ich den DNS Server doch gar nicht mehr?!

    Oder muss ich noch einen Port speichern? Oder braucht man den DNS Server auch für eine Weiterleitung zur Adresse, sozusagen als Gateway?!?!

    Vielen Dank, wenn jemand meine Fragen beantworten kann :).

    Schönes Wochenende :P

  29. Schleimigel meint: (27.3.2009 um 19:32) AntwortenReply to this comment

    Michael: Ja. Jein. Nein. Nein. Bitte. Danke gleichfalls.

    IP-Adressen können sich schonmal ändern z.B. bei Serverumzug, deshalb hat eine Antwort vom DNS-Server auch immer eine Art Mindesthaltbarkeitsdatum.

    R.B.: Was kommt zuerst? IPv6, DNSSEC oder Menschen auf dem Mars?

  30. Peter meint: (27.3.2009 um 20:02) AntwortenReply to this comment

    @ M Müller:

    Es geht dadrum zu demonstrieren, dass die Sperre absolut sinnlos ist.

    Sollte die Sperre wirklich auf breiter Front eingesetz werden (Nicht nur KiPo-haltige TGP Seiten) werden Dienste wie SwissVPN definitiv auch für den Otto Normal Verbraucher interessant, das konnte man schon bei anderen Ländern beobachten

  31. Avantgarde meint: (27.3.2009 um 20:09) AntwortenReply to this comment

    "Nur versierte Internet-Nutzer mit krimineller Energie könnten künftig Sperrungen von Seiten mit kinderpornografischem Inhalt umgehen, HOFFT von der Leyen."

    Aha. Und bis jetzt waren das nur unkriminelle Dödel?

  32. NewsShit! (Link) meint: (27.3.2009 um 20:12) AntwortenReply to this comment

    Äääääähm … hallo? Warum reden hier alle davon, daß das auch für Otto Normaluser interessant wäre? Es geht doch nur darum, daß Kinderporno-Suchende einen Weg suchen, um die geplante Sperre zu umgehen…

    Otto Normaluser dürfte die Sperre relativ egal sein.

  33. lordo meint: (27.3.2009 um 20:18) AntwortenReply to this comment

    @38
    Das würde dann stimmen, wenn tatsächlich nur Seiten mit kinderpornographischem Material gesperrt würden. Beispiele aus anderen Ländern zeigen daß Gegenteil. In Großbritannien wurde erst vor kurzem der Zugriff auf wikipedia beschränkt wegen eines über ein Jahrzent alten Scorpions Plattencovers.

    Im übrigen ist damit zu rechnen, daß ein Filtersystem Begehrlichkeiten weckt, sobald es erstmal eingeführt ist.

  34. DaPansen meint: (27.3.2009 um 20:23) AntwortenReply to this comment

    ich find das video gut.

    natuerlich hab ich das auch schon vorher gewusst, und sicher auch alle anderen die sich hier hin "verirren".

    ich sehe den punkt des ganzen ganz einfach darin, dass es wirklich jeder weiss/lernt.

    denn dann merkt dieser "jeder" auch, dass die politik völlig unfähig ist und sich lächerlich macht.

    dann erst wird bei der politik ein umdenken statt finden, weil man sich ja nicht lächerlich machen will.

    sonst heisst am ende nicht mehr "hey… toll ins klo gegriffen" sondern "hey… netter von-der-leyen"

    die möglichkeiten von youtube zu nutzen ist übrigens demokratisch und opposition. insweit erwarte ich solche videos von den anderen parteien im bundestag anstatt immer nur zu laben.

  35. ned meint: (27.3.2009 um 20:27) AntwortenReply to this comment

    @29: Ich denke dass doch gerade die Trivialität herausgehoben werden soll; natürlich kann man sehr, sehr, SEHR schnell rausfinden wie man selbst so etwas macht, auch ohne youtube-Anleitung. Mit dieser dämmert es aber auch wirklich /jedem/ Idioten (inklusive Leyen, Adelstitel kann sie sich sonstwohin stecken), dass die Leyen schlichtweg Unfug verbreitet.

    Persönlich denke ich ja, dass die Frau das ganz genau weiss und mit voller Absicht und hoher krimineller Energie das Volk belügt. Tolles Vorbild.

  36. Olaf meint: (27.3.2009 um 20:48) AntwortenReply to this comment

    @38:

    Es geht darum, mit Hilfe der vorgeschobenen Begründung ein gesellschaftliches Problem bekämpfen zu wollen, unser Grundgesetz zu ändern. Und das betrifft uns alle. Es geht leider überhaupt nicht darum, tatsächlich ein Problem anzugehen, denn man ist sich IMHO durchaus darüber im Klaren, dass die Methode ("filtering") dem nicht gewachsen sein wird.

    Die einzige Möglichkeit gegen diesen Machtmissbrauch vorzugehen, ist die Bürger darüber aufzuklären. Aber selbst eine breit aufgestellte Opposition kann wohl einen großen Verlust unserer Bürgerrechte nicht mehr verhindern, da die entsprechenden Gesetzesänderungen noch vor der Wahl verabschiedet werden sollen.

  37. Klaus (Link) meint: (27.3.2009 um 21:34) AntwortenReply to this comment

    Gesetzesänderungen müssen ja nicht für die Ewigkeit in Stein gemeißelt sein.

  38. flyer meint: (27.3.2009 um 22:40) AntwortenReply to this comment

    @40 (DaPansen):
    ''sonst heisst am ende nicht mehr “hey… toll ins klo gegriffen” sondern “hey… netter von-der-leyen”''

    Ich glaube, ich fange sofort damit an, das hier einzuführen ;-)

  39. Olaf meint: (27.3.2009 um 22:46) AntwortenReply to this comment

    @44

    Grundrechte werden erkämpft, nicht gewählt. Erst wenn der Leidensdruck groß ist, bekommen wir sie zurück.

  40. Unwissender meint: (27.3.2009 um 23:16) AntwortenReply to this comment

    Könnte man nicht das ganze Internet für Deutschland sperren ?

  41. Moe (Link) meint: (27.3.2009 um 23:41) AntwortenReply to this comment

    Tja, so einfach kann es gehen. Bin ich jetzt ein "Fachmann mit genügend krimineller Energie"?

    @Unwissender:
    Zypries will ja, dass ausländische Webseiten von Deutschland aus nicht mehr erreichbar sein sollen!

  42. gant meint: (28.3.2009 um 00:42) AntwortenReply to this comment

    Versierte Internetnutzer zeichnet z.B. die Eigenschaft aus, zu wissen, was ein Browser ist.

  43. Palladium meint: (28.3.2009 um 02:02) AntwortenReply to this comment

    Welchen DNS-Server können die anwesenden Damen und Herren denn empfehlen? Ich nutze seit langer Zeit OpenDNS. Nicht weil ich es toll finde, sondern weil ich keinen anderen DNS-Server kenne und mich damals vom Namen habe blenden lassen. "Open" hörte sich so schön nach Open Source an.
    Und nein, es geht mir nicht darum Kipo anschauen zu können sondern ums Prinzip.

  44. peter66 meint: (28.3.2009 um 10:09) AntwortenReply to this comment

    @52 DNS-Server:
    http://nova.zonengoere.net/doku.php?id=server:dns

    Der Vorteil eines "freien" DNS-Servers kann auch darin bestehen, daß einem der Provider keinen Spam mehr präsentiert wenn man sich mal vertippt hat…

  45. Privacy meint: (28.3.2009 um 10:17) AntwortenReply to this comment

    Persönliche Empfehlung: Ich nutze seit vielen Wochen ein VPN mit http://perfect-privacy.com. Sehr zuverlässig, super Datendurchsatz.

  46. Ein Mensch meint: (28.3.2009 um 10:19) AntwortenReply to this comment

    @12 (Schwarzmaler): Ich glaube, das ist der eigentliche Zweck der Internetsperren. Man kann bei absichtlicher Umgehung einer Sperre schwerer argumentieren, dass man versehentlich dahin gesurft sei.

  47. Chris meint: (28.3.2009 um 10:50) AntwortenReply to this comment

    Wie? Dafür muss man Windows nicht neu starten?

    Frau von der Leier denkt sicher auch, dass man nicht mehr telefonieren kann, wenn man aus dem Telefonbuch gelöscht wird …

  48. Justus meint: (28.3.2009 um 14:16) AntwortenReply to this comment

    " … Nur versierte Internet-Nutzer mit krimineller Energie können künftig Sperrungen von Seiten umgehen…"

    Also alle, die es angeht!

  49. Root meint: (28.3.2009 um 16:38) AntwortenReply to this comment

    Google freigeschaltet von der Zensur:
    google.com/webhp?hl=de&ned=de&tab=nw&q

    zZ kein einziges Ergebnis zensiert.

  50. OldManMoses meint: (28.3.2009 um 16:57) AntwortenReply to this comment

    Wenn ich jetzt hinter nem Router sitze und den DNS Server aber in meinen Hardwareinstellungen wie im Video beschrieben ändere, macht das dann überhaupt sinn? Oder hab ich jetzt irgendwo nen Denkfehler?

    Was mir aufgefallen ist, ich komm durch eingabe von fritz.box nicht mehr auf meine box drauf.

  51. Kreischsäge meint: (28.3.2009 um 17:21) AntwortenReply to this comment

    OldManMoses: Sinnvoller wäre es, den DNS-Server im Router zu konfigurieren, denn der Router stellt ja wohl einen lokalen DNS-Server zur Verfügung, was auch sehr vorteilhaft ist, wenn er Caching unterstützt. Dadurch werden Webseiten, die sie öfters aufrufen spürbar schneller ohne initiale Gedenkpause geladen.

    Man sollte allerdings 73x darüber nachdenken, ob man einem dahergelaufenen DNS-Server, dessen Betreiber man nicht kennt, wirklich mehr traut als dem eigenen ISP. Denn Kontrolle über einen DNS-Server ist eine exzellente Möglichkeit für Man-In-The-Middle-Attacken. Selbst wenn der Betreiber es gut meint und nur ehrenhafte Absichten hat, ist es durchaus möglich, dass er die Kontrolle über den Server verliert.

    peter66: Welcher Provider soll das sein? So ein Gebaren und Eingriffe ins DNS kenne ich nur von OpenDNS. Es soll Router (und US-Amerikanische ISPs) geben, die diese Server per Voreinstellung nutzen. Anstatt im Windows herumzufummeln, sollte man sich besser mal mit dem Router beschäftigen. Wer solche DNS-Manipulationen wie von OpenDNS akzeptiert, um sich Schlangenöl trinkender Weise mehr "Sicherheit" (LOL) zu verschaffen, der kann nicht ernsthaft gegen Leyen-DNS sein.

  52. Oder hier (Link) meint: (28.3.2009 um 22:46) AntwortenReply to this comment
  53. link2 meint: (29.3.2009 um 00:20) AntwortenReply to this comment

    Anleitung zur Konfiguration der DNS-Einstellungen
    http://www.ccc.de/censorship/dns-howto/#dnsserver

  54. SD meint: (29.3.2009 um 00:30) AntwortenReply to this comment

    Wie wird die Sperre eigentlich in den skandinavischen Ländern umgesetzt, wo es die schon geben soll? Ich meine die werden doch nicht ernsthaft so blöd sein einfach nur die Einträge im DNS-Server abzuändern, oder? Oder???

  55. thogo (Link) meint: (29.3.2009 um 18:19) AntwortenReply to this comment

    @64 (Kreischsäge)
    Das Vertrauens-Problem besteht immer. Techniken wie VPN, Proxies… können kein Vertrauen schaffen bzw. ersetzen. Das kann Technik nie.

    Ich vertraue auch nicht meinem ISP. Es gab/gibt ja genügend Beispiele wo ISPs DNS umbiegen, Ports sperren etc. Das Internet ist halt der "Wilde Westen" des elektronischen Zeitalters. Man kann nur sein Fort oder Wagenburg bauen und versuchen Gleichgesinnte zu finden (Stichwort Vertrauen).

    Zur DNS-Problematik – ich bevorzuge OpenNIC und wenn mein ISP je Port 53 sperren oder zwangsumleiten würde bin ich selbst darauf vorbereitet.

  56. Konrad (Link) meint: (29.3.2009 um 23:12) AntwortenReply to this comment

    27 Sekunden?
    Mit richtigen Betriebssystemen geht das sogar noch schneller.

    Konrad

  57. Badrat (Link) meint: (30.3.2009 um 08:26) AntwortenReply to this comment

    Schwer ist es nun wirklich nicht solche sperren zu umgehen aber vllt meinte die gute frau ja auch leute die es nicht wollen könn es nicht umgehen… nur halt etwas gezielter krimineller ausgedrückt … das da nun nur eine andere DNS Adresse für notwendig ist das tut ja nix zu sache, geändert muss etwas werden. Naja Politiker haben halt null plan von der Thematik da ist es doch kein wunder das solche sprüche fallen oder nicht

  58. Definiendum meint: (2.4.2009 um 14:02) AntwortenReply to this comment

    Wäre ein

    aptitude install bind9

    nicht besser? So macht man sich am wenigsten von anderen Diensten abhängig.

  59. Shredder Blog (Link) meint: (3.4.2009 um 13:20) AntwortenReply to this comment

    [...]zur Effektivität[...]

  60. Morg N Luft meint: (24.4.2009 um 23:38) AntwortenReply to this comment

    @64 (Kreischsäge)
    zu der frage an peter66, welcher provider bei vertippern spam vorsetzt:
    die suchseite von alice würde ich schon so klassifizieren. schließlich ist die nicht durch den benutzer angefordert. und die "weiteren suchvorschläge" haben gar nichts mit dem nicht gefundenen server zu tun.

  61. wuwus meint: (25.5.2009 um 21:57) AntwortenReply to this comment

    Ich warte schon auf den ersten trojaner der auf die Stop Seite DDoS attacken ausführt…

    hmm was kostet wohl einen Tag lang ein botnetztwerk.

  62. bundesDr meint: (18.6.2009 um 07:59) AntwortenReply to this comment

    Leyen und Schäuble sollte mal zum Arzt gehen,
    da würden sie die wenigen Gestörten treffen, die selbstständig beim Terminlotto gewonnen haben und könnten feststellen,
    dass sie derselben Systemkrankheit erlegen sind:
    Narzismus und Machtmissbrauch –
    (fortgeschrittener Kapitalismus wäre die nächste Diagnose
    in diesen speziellen Fällen, denn Schäuble Gesetze hatten
    schon denselben Zweck:
    Informationskontrolle durch den Polizeistaat
    in dem er ganz oben steht)
    möglicherweise ist Technik nicht die Medizin..

  63. Alex meint: (20.6.2009 um 10:36) AntwortenReply to this comment

    Das Ziel ist, Kinderpornographie zu unterbinden. Dazu müssen Hersteller und Sharer haftbar gemacht werden. Eine Zensur ist 100%ig abzulehnen, da die staatliche Kontrolle unverhältnismäßig überhand nimmt.

  64. Axel meint: (25.11.2009 um 11:03) AntwortenReply to this comment

    Was erwarten wir denn alle groß von der alten Leyen. Sie ist Familienministerin und als solche nicht einmal fähig, an einer Sitzung, bei der es um Änderungen der aktuellen Familienpolitik geht, teilzunehmen, weil sie einen Tag vorher einen Urlaub gebucht hatte, der komischer Weise just an dem Sitzungstag begann!

  65. Thomas meint: (16.2.2010 um 08:20) AntwortenReply to this comment

    die i-net sperre ist doch der größte mist gleich nach dem nacktscanner.
    anstatt das übel bei der wurzel zu packen wird ein stopp-schild davorgehangen!
    die regierung ist nicht einmal in der lage sich vorher über das i-net und die möglichkeiten zu informieren.
    durch die i-net sperre ist niemanden geholfen; nicht den opfern, und nicht denen die durch zufall, dank einer falschen verlinkung auf solche stopp-schleier gelangen.
    den einzigen den es wirklich eine hilfe ist sind diejenigen kinderschänder die die sperren umgehen und ungemeldet den inhalt sehen können.
    gegen die stopp-schilder. für eine löschung des inhalts.
    danke

  66. Cymaphore (Link) meint: (9.4.2010 um 16:05) AntwortenReply to this comment

    "Unwissenheit, Unsicherheit und alte Propaganda: EMMA-Unterstützung für Cecilia Malmström" – http://bit.ly/d41NrM

    [BT]

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