Wikileaks.de: Provider nimmt Stellung
Stellungnahme des Providers zur Abschaltung von wikileaks.de.
Danach hat die Abschaltung der Domain nichts mit den laufenden Verfahren zu tun. Es soll bereits im Dezember eine Kündigung gegeben haben, der nicht widersprochen worden sei. Der Vertrag habe zum 30. März 2009 geendet.
Inwieweit die Angaben richtig sind, ist mir derzeit nicht bekannt.
Auch die Denic hat sich mittlerweile gegenüber heise online geäußert.
Siehe dazu auch heise.de
Denic wehrt sich gegen Sperr Vorwurf
heise.de/newsticker/Wikil...urf–/meldung/136096
Die scheinen ja unaufgefordert Stellung genommen zu haben. Dürfen die das? Ich meine, die plaudern da ja einige Vertragsdetails aus, und manche sind etwas unvorteilhaft. Zwar ist "nicht vertragsgemäßes Verhalten" seitens des (namentlich genannten) Domaininhabers recht schwammig formuliert, aber vor allem unbedarfte Zeitgenossen, die sich darunter nichts vorstellen können, könnten doch aufgrund eines solchen Schreibens ihrerseits von zukünftigen Rechtsgeschäften mit dem Domaininhaber Abstand nehmen… aus der Überlegung heraus, dass man dem ja wohl nicht trauen könne…?
Aber zur Sache: Sofern die Stellungnahme der Wahrheit entspricht, haben wir als Internetbürger ja gerade noch mal Glück gehabt… ganz so weit ist es also noch nicht (kann aber bald kommen) – auf jeden Fall sind wir gewarnt!
@2 (Helge):
Wenn es stimmt, dass der Provider Herrn Reppe den Vertrag bereits im Dezember 2008 gekündigt hat und Herr Reppe nun behauptet, er wisse nichts davon und die Sperrung wäre auf Grund irgendwelcher staatlichen Anordnungen erfolgt …
… dann möchte ich ehrlich gesagt nicht in der Haut von Herrn Reppe stecken! So wie die News durch das Netz gelaufen ist, könnten sowohl die DeNIC als auch der Provider mit Regreßforderungen gegenüber Herrn Reppe mehr als nur einen Achtungserfolg haben (Stichworte: Verleumdung, üble Nachrede, geschäftschädigendes Verhalten; jeweils dann unter Vorsatz)!
Da wird auch sicherlich Herr Vetter zustimmen müssen, oder?
@2: Keine Ahnung ob die das in der Form dürfen. Allerdings wäre es recht albern wenn nicht – immerhin wurden von der Gegenseite mehr als heftige Vorwürfe gemacht und durch diverse Seiten fleissig in die Welt trompetet. Zensur, vorauseilender Gehorsam, etc. . Wenn die Darstellung der DENIC und des Providers zutreffend sind, dann würde ich persönlich als potentieller Neu-Hoster den betreffenden Kunden auf meine Blacklist setzen.
http://www.pdfmenot.com/ plz!
Wenn der Kunde Pressemitteilungen mit falschen Unterstellungen publiziert, muss der Provider doch reagieren dürfen…
@5:
Was soll der Link auf http://www.geloescht ???
Tut nix auch nur ansatzweise etwas zur Diskussion bei.
Roland
Ich glaube hier wird übersehen, dass der Kunde nicht Wikileaks ist, sondern Herr Reppe.
Ich kenne keine Anschuldigung von Herr Reppe, das irgendjemand irgendwas zensiert hat. Soweit ich das sehe behauptet er nur, von nix zu wissen.
Mal ganz davon abgesehen, dass es irgendwie merkwürdig ist, dass die Domain 9 Tage NACHDEM der Vertrag abgelaufen ist erst in den Transit gegeben wurde und nicht sofort…
Ich denke mal, dass es dem ehemaligen Betreiber der Seite (bzw. dem Kunden von Denic und allen die damit was zu tun haben) nicht unbedingt gegen den Strich geht, dass diese Seite nun offline ist.
Bedenkt man, was der Grund für das ganze Theater ist, würde ich auch ganz schnell auf Tauchkurs gehen um den Schatten der Kinderpornographie, den er noch lange lange mit sich rumschleppen wird, nicht unbedingt auf das Maximum auszudehnen.
Oder was würdet ihr tun?
Bei diesem brisanten Thema ist es fast schon egal ob schuldig oder nicht, die neurale Assoziation mit mit diesem Herrn, reicht schon aus, um seine Zukunft zu versauen.
Ich weiß, mein Beitrag ist nicht unbedingt Themenbezogen, aber ich habe manchmal den Eindruck, dass oft grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass es dem Betreiber nicht gefallen wird, seine Page offline zu sehen.
@ 8: Das die Domain erst ein paar Tage nach Ablauf in den Transit geht, ist nach meinen Erfahrungen nicht wirklich ungewöhnlich. Insbesondere nicht, wenn _unterstellt, die Angaben sind zutreffend_ der materiell Berechtigte keinerlei Verfügungen darüber trifft, was mit einer Domain passieren soll. Damit soll wohl das unwissentliche Löschen bzw. Umziehen und die damit einhergehende vorübergehende Unerreichbarkeit vermieden werden.
Ist aber auch von Provider zu Provider unterschiedlich.
Andi84: Ich verstehe nicht, was Sie sagen wollen, weil ich Kernbegriffe ihres Kommentars nicht zuordnen kann.
Wer ist für Sie der "Betreiber"?
Herr Reppe z.B. hat gar nichts betrieben. Der "Provider" hat lediglich ein paar DNS-Einträge verwaltet, die per IP-Adresse auf denselben Webserver wie wikileaks.org zeigten.
Was verstehen Sie unter "Seite"?
Meinen Sie damit das HTML-Dokument, das ihr Webbrowser anzeigt, wenn sie wikileaks.de aufrufen? Oder meinen Sie den Webserver der unter wikileaks.de erreichbar ist? Oder meinen Sie nur die Domain wikileaks.de?
Was verstehen Sie unter "Page"?
Ist das einfach ein Synonym für "Seite"?
Was verstehen Sie unter "offline"?
Weder die Domain wikileaks.de, noch der Webserver unter dieser Adresse war jemals offline.
Eine Sperrung lag genausowenig vor wie die Verbreitung von Kinderpornographie. Die ganze Geschichte ist eine elende Schmierenkomödie. Ich dachte aus dem Fall Tauss hätten einige wenigsten etwas gelernt, aber jetzt wurde schon wieder reflexartig der Weltuntergang herbeigefaselt. Ich kann heise, fefe mitsamt der achso aufgeklärten Blogosphäre genauso wenig ernstnehmen wie BILD. Die BILD macht es nämlich ähnlich. In der Überschrift erstmal laut einen Skandal herbeireden, der sich im eigentlichen Artikel dann schnell in Luft auflöst, aber erstmal für Tage oder gar Wochen alles überlagert und Aufmerksamtkeit auf meist recht unwichtige punktuelle Dinge lenkt, die dann an anderen wichtigeren Stellen fehlt.
Kritisch zu sein bedeutet nicht, jeden Informationsfetzen geschweige denn Informationslücken für seine eigene Position auszunutzen. Es bedeutet auch einfach mal die Fresse zu halten, einen Tee zu trinken und zu warten bis es mehr Informationen gibt. Ansonsten unterscheidet sich das Vorgehen kaum von einem Lynchmob, der auf Stichwort loszieht. Es ist traurig, dass sich kritische Menschen so selbst demontieren und damit zu ihrem größten Gegner werden.
@rotkohl kann gut sein dass mir die technische sachkunde fehlt. Danke für die aufklärung. Grüße!
@12: Danke für die Blumen! Ach ja: Ich möchte anmerken, dass die BILD weder online noch in der Printausgabe bislang über die angebliche "Sperrung" von Wikileaks.de berichtet hat.
So viel zum Thema "einen Skandal herbeireden". Dies machen aktuell ganz viele so genannte "Blogger" und selbst ernannte Internetmedien. Das allerdings heise.de auch mitgemacht hat, hat mich doch sehr verwundert. Von den Kollegen hätte ich mehr journalistisches Gespür (oder zumindest ein klein wenig Recherchehunger) erwartet! Schade!
Mir stellt sich die Frage, warum die Domain ausgerechnet am 9. in den Transit ging.
Wenn ich mit dreimonatigem Vorlauf kündige, wird die Änderung zum Stichtag vorgenommen.
@14: Wieso auch? Wikileaks ist nichts, was die Zielgruppe kennen müßte.
OK, wenn da ein paar d*ck* T auf der Startseite zu sehen gewesen wären, oder mindestens ein wenig Blut… aber so?
@14: Die erstere Meldung ist bei heise vielleicht wirklich etwas verfrüht gewesen.
Aber wenn wir dieses Themenfeld als "Teil für das Ganze" heranziehen, ist doch der Heise Verlag sonst eher unverdächtig bei der Frage nach eigenen Recherchen.
Sehr lesenswert, aus der aktuellen c´t, auch online lesbar:
heise.de/ct/Die-Argumente...ere–/artikel/135867
Wieviele andere, "seriöse" Print-/TV-/Rundfunk-Medien und Medienmacher haben denn die Phantasie-Mutmaßungs-Emotionsweck-Zahlenangaben von Frau v.d.Leyen un-recherchiert und un-reflektiert und un-hinterfragt einfach nur nachgedruckt und weitergeschrieben und weitergesendet, von den durch Hochrechnung aus Nachbarstaaten auf dt. Bevölkerungszahlen übertragenen, angeblichen täglichen KiPo-Klicks, über ein angebliches Millionen-Geschäft damit, bis zum behaupteten Anstieg der Ermittlungsverfahren, das sich nur durch teilweises Einkalkulieren der umstrittenen Aktion "Himmel" herbeirechnen lässt?
Ich finde, ein solches unreflektierte Weitersenden und Weiterdrucken von Regierungs-man muss fast sagen- Propaganda, das ist Profi-Vollzeit-Hauptberufs-"Journalisten" (ich geb zu, vielleicht fühlt er sich tatsächlich unterbezahlt) viel viel schwerer anzulasten. Und diese Hochrechnungs-Zahlen haben viele "seriöse" Zeitungen sogar in Formulierungen abgedruckt, denen nicht mehr zu entnehmen war, dass es naive Hochrechnungen waren (mal beiseite gelassen die Frage, ob alle Hits der Hochrechnungs-Datengrundlage Klicks von Benutzern waren oder Suchmaschinen-Hits).
Eine automatische zerebrale Schnellabschaltung, das scheint einzusetzen bei Vielen, sobald es um diesen speziellen Deliktsbereich geht.
Warten wir nur, dass diese Gedanken-Epidemie auch unsere (demnächst Business-Class-fliegenden) EU-Parlamentarier erfasst. Wetten, dann kommt die "Kinder-Definition = Person unter 18" auch bei den Sperren? Ich war sowieso überrascht, dass man nicht auch wegen Jugendpornographie sperren will.
Das ist halt das Traurige bei einer überstaatlichen Macht-Abgabe nach dem EU-Konstrukt: Politische Fehler wirken sich gleich breitflächig in allen Mitgliedsländern ähnlich aus, einen Wettbewerb um bessere politische Konzepte gibt es in solchen Fällen nicht mehr.
Ach, noch etwas.
Es mag ein Zufall sein, heute auf Future-Zone: Amazon zensiert homosexuelle Literatur aus Verkaufsranking (halt nein, ist natürlich nur ein Missverständnis, das ist jetzt immer "Erwachsenenliteratur").
http://futurezone.orf.at/stories/1602259/
@some.body
Alsowassolldendasjetztnun! Ist doch bloss
Amazon: Störung im System
In einer E-Mail vom Sonntag erklärte Amazons Unternehmenssprecherin Patty Smith, dass es sich um eine Störung im System gehandelt habe und an der Behebung des Fehlers gearbeitet werde. Zudem betonte Smith, dass es keine derartige "Erwachsenen"-Policy gebe.
(AP/futurezone)
Alles klar? Soo weit hinauslehnen, welches System da gestört ist, will sich wohl noch keiner…
Stuff
Weils grad bisschen dazu passt: ist ja "beruhigend", dass man auf EU-Ebene noch kein Verbot von Anonymisierungs-Diensten anstrebt und dies den Mitgliedsstaaten überlässt. Aus der Antwort einer Anfrage an Herrn Barrot:
"[...]The data minimisation principle, leading to anonymity, may also be achieved by the use of Privacy Enhancing Technologies (PETs) . However Member States may adopt measures to restrict the scope of these principles which are necessary to safeguard important public interests such as national security or law enforcement, including combating terrorism or fighting cybercrime."
Man untersuche alleridings gerade die Auswirkungen von Anonymisierungsdiensten auf die Strafverfolgung.
Kryptoverbot, ich seh Dich wieder näherrücken.
Word-Datei der Antwort:
europarl.europa.eu/sides/...2009-0897&language=SL
Die Anfrage war:
europarl.europa.eu/sides/...p;type=WQ&secondRef=0
Eine Kündigung ist eine einseitige, empfangsbedürftige Willenserklärung.
@KaiBerlin:
tja … und wenn der Empfänger einfach seine Post nicht öffnet?
Empfangen mag' er sie ja haben …
@23. / Roland: Es reicht, wenn sie in den Machtbereich des Empfangsbedürftigen gerät.
Also wieder viel Wind um Nichts. :/
@22
Erstes Semester: Für den Zugang muss die Kenntnisnahme möglich und unter Zugrundelegen von normalen Umständen zu erwarten sein – sie muss jedoch nicht tatsächlich stattfinden.
Wenn die Sperrverträge unterschrieben werden, wird Wikileaks wohl zu den sicheren Kandidaten für eine Sperrung gehören.
Aber die andere Seite: die Betreiber von Wikileaks handeln nicht besonders verantwortlich, manche Statements erscheinen naiv bis pubertär – allein die Drohung, man werde einen australischen Minister in Schweden verklagen…
Mehr als eine höchst oberflächliche Aufarbeitung der Quellen findet auf der Seite nicht statt.
Wikileaks hat seiner Pressemitteilung mittlerweile ein Update voangestellt. Leider ist dies wieder komplett falsch. Weder die Stellungnahme der Denic noch die des Providers sind korrekt wiedergegeben.
> Mehr als eine höchst oberflächliche Aufarbeitung der Quellen findet auf der Seite nicht statt.
Welcher "Quellen". Bei mir z.B. bleiben auch einige Fragen offen, etwa: Welcher Vertragsbruch? Mag ja Pech sein, dass der Vertrag gerade jetzt zuendeging, ohne dass T.R. das richtig zur Kenntnis genommen hatte, aber es täte mich trotzdem interessieren, was "Beast Associated" als Grund für eine Kündigung angibt.
Und ohne Verschwörungstheorien nähren zu wollen: Mich würde dann auch mal interessieren ob der Domaininhaber tatsächlich den Zugang einer Kündigung Ende 2008 rekonstruieren kann. Usw.
@7: es ist ein unding .pdf direkt zu verlinken, ärgert mich jedes mal.
Wer ist "Beasts Associated"? Irgendjemand den Namen schonmal gehört?
Mir scheint es eher so, hier hat irgendein Möchtegern-Provider die Hosen voll bekommen. Es ist doch klar, daß nach so einer Hausdurchsuchung auch der Hoster der Domain von den Ermittlungsbehörden kontaktiert wird. Wie Ermittlungsbehörden mit unerfahrenen Personen umzugehen pflegen, dürfte wohl hinreichend bekannt sein. Das hat wohl dazu geführt, daß dieser Hoster seinen Kunden nun schnellstmöglich loswerden wollte, und in der Hoffnung, nicht mit Beschwerden belästigt zu werden, am Tag vor den Feiertagen die Domain zurückgegeben. Die darauf folgenden Reaktionen in den Internetforen und Blogs dürften ihn dann zu der eilig verfaßten Stellungnahme mit der angeblichen Kündigung veranlaßt haben.
Tja, da sollte ja nichts im Wege stehen, dass Hr. Reppe der Version auch zustimmt…. Verbrecherstaat!
#26 Auke
Vermutlich auch 1. Semester:
Derjenige, der sich auf eine Kündigung beruft, hat die Erklärung und deren Zugang zu beweisen.
@27(Torsten):"Wenn die Sperrverträge unterschrieben werden, wird Wikileaks wohl zu den sicheren Kandidaten für eine Sperrung gehören."
Zumindest nach dem geplanten Gesetz, sollen nur Seiten auf der Sperrliste landen, die außerhalb der EU gehostet werden. wikileaks.org in Schweden würde demnach nicht dazu gehören. Ich werde aber sicher die Seite wikileaks.org schon allein aus diesem Grund in Zukunft regelmäßig ansurfen.
@31(Gast):
Da stimmt der Zeitablauf aber nicht. Die Kündigung soll schon im Dezember 2008 ausgesprochen worden sein, die Hausdurchsuchung war aber erst Ende März 2009.
Was das "Update" der Presseerklärung betrifft: Interessant ist vor allem, was nicht drin steht. Die Kündigung als solche wird dort nämlich nicht bestritten.
Das alles hier ist doch eigentlich ganz einfach.
1. Möglichkeit: Herr Reppe hat verpennt, seine Domains umzuziehen. Das wird zwar von Wikileaks bestritten, und sicher auch von Herrn Reppe selbst, aber immerhin sagt das der Provider aus und das Verhalten des Providers passt auch dazu.
2. Möglichkeit: Der Provider lügt. Dann dürfte es Herrn Vetter als Vertreter des Herrn Reppe (habe ich irgendwo so gelesen) wohl leicht fallen, den Provider dafür zur Rechenschaft zu ziehen.
Sollte der Provider nicht gelogen haben, wovon wir alle erstmal ausgehen müssen, sollte Herr Vetter seinem Mandanten nahelegen, sehr schnell zurückzurudern. Andernfalls würde ich als Provider mal jemanden kontaktieren, der sich ebenfalls damit auskennt (Strafrecht) und Herrn Reppe mal zeigen, was ich von seinen Äußerungen halte.
Viel schlimmer ist aber, dass sich alle und wirklich alle, die Zensur im Internet anprangern, jetzt richtig zum Pilz gemacht haben. Eine gute Sache hat so schaden genommen. Frosch hat das ja in seinem Blog schön beschrieben mit dem Jungen, der immer ins Dorf lief und schrie der Wolf kommt, obwohl keiner kam.
Wer wird das nächste mal wirklich an Zensur glauben, wenn sowas noch mal passiert?
@35: Ich weiß nicht, ob "ungerechtfertigte" Casandra-Rufe schlimmer sind, oder der Fakt, dass es so glaubwürdig ist, dass unsere Regierung so handelt.
Das Problem ist, dass man derzeit gar nicht so schnell spucken kann, wie der Evil-Wheelchair-Rider und seine Kumpanen "eines der freiesten Länder der Welt" (danke Robert B.) zu einer Demokratur entarten ließen.
Die Situation ist eher mit nem Fuchs im Hühnerstall zu vergleichen, noch hat er sich kein Opfer ausgeschaut, aber gleich geht es los. Das einige Hühner da Phantomschmerzen in ihren zukünftig abgebissenen Gliedmaßen spüren, ist verständlich.
Demokratie bedeutet, daß es wahrscheinlich der Milchmann ist, wenn es frühmorgens klingelt.
In unserem Land muss man hingegen mittlerweile sämtliche Festplatten stark verschlüsseln, sobald man seine Meinung in Schrift und Bild geäußert hat, weil man jederzeit mit der Hausdurchsuchung rechnen muss.
Insofern ist diese Aufregung sogar nützlich, da sie auch die aufrüttelt, die bislang nur zuschauten.
@35: Da gibt es eine lange Vorgeschichte.
https://www.wikileaks.org..._Wikileaks.de_Stilllegung
Nunja, der Ball liegt bei Herrn Reppe…
Wikileaks hat bestätigt, dass es die Kündigung gab. Ob sich dagegen das Telefonat und dessen Inhalt nachweisen lassen wird, darf bezweifelt werden.
Dumm gelaufen….
Mittlerweile hat Herr Reppe die Kündigung bestätigt und liefert auch einen sehr guten Grund: Er hat versucht sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen die Domain bnd.de überschreiben zu lassen. Nur weil der Provider da einen genauen Blick drauf geworfen hatte, konnte er Schaden verhindern.
wikileaks.org/wiki/Mehr_D..._Wikileaks.de_Stilllegung
Dass sich Reppe an ein ominöses Telefongespräch erinnert, dass die schriftlichen Kündigung aufgehoben haben soll, können wir wohl unter "Verpeiltheit" abheften.
"Dass sich Reppe an ein ominöses Telefongespräch erinnert, dass die schriftlichen Kündigung aufgehoben haben soll, können wir wohl unter “Verpeiltheit” abheften."
@40:
Falsch. Denn sollte man sich nicht so geeiniget haben wie von Reppe oder wikileaks behauptet, hat BA ja unmittelbar nach der Kündigung den Differenzbetrag, der von Reppe auf ein Jahr gesehen zu viel bezahlt wurde, zurückerstattet? Haben sie doch, nachdem sie die endgültige Kündigung aussprachen? Oder brauchen sie dafür 3 Monate statt 14 Tage?
@krokodoc Natürlich hat Reppe Anspruch auf Geld und Endabrechnung. Die muss jedoch nicht unmittelbar nach Kündigung erfolgen, wenn der Vertrag noch drei Monate läuft.
Da Herr Reppe wusste, dass ihm schriftlich zum 31. März gekündigt wurde er aber in Pressemitteilungen und Interviews zunächst lautstark jede Kenntnis bestreitet, spricht nicht gerade für seine Glaubwürdigkeit.
#34: Das ist die große Frage. Wurde tatsächlich schon damals eine Kündigung ausgesprochen, oder nur einfach etwas rückdatiert? Ein entsprechender Nachweis liegt bis heute nicht vor.
#40: Selbst wenn das stimmen sollte, würde es sich zunächst nur um einen dummen Scherz handeln. Ob damit auch eine Vertragsverletzung vorliegt, läßt sich erst beurteilen, wenn der Vertragstext vorliegt.
an 33: nein, ist Prozeßrecht, wird erst für´s zweite Staatsexamen relevant.
@42:
Herr Reppe hat das Recht, seine Rechnungen und seine Post zu lesen und die Verträge einzuhalten..
Mal im Ernst. Eine Endabrechnung ist in dem Geschäft nicht üblich und nicht nötig, da kein Verbrauch abgerechnet wird. Ebenso muss zumeist keine Rückerstattung erfolgen in derartigen Fällen. Der Provider hat, wenn das mit bnd.de stimmt und wovon ich ausgehe, das Recht den Vertrag zu kündigen. Da ich aus alter Zeit auch die BA Verträge kenne, sind auch Fälle von falschen Anträgen etc abgedeckt..
Im übrigend handelte der Provider korrekt.. Sonst gibts evtl. wieder Pannen wie ebay und google etc.
Übrigens gibts BeastsAssociated seit vielen Jahren.. Dort liegen einige große Shops, früher mal DVD-Inside (jetzt ja Cinefacts) etc.. Also doch nichts so klein.. Sondern einfach ein kleinerer Dienstleister, der Sachen macht, die die großen nicht wollen.
Das ist der Nachteil am System der DeNIC, dass man Widerspruch (KKnack) gegen den Umzug (KK) einreichen muss.
BTW: Es war von Anfang an sichtbar, dass die Domain keiner Sperre unterlag.. Nur hat sich nichteinmal Heise mit dem Wort Transit beschäfigt. Das ist traurig..
#45:
Ist zwar schön, daß Du irgendwelche Verträge aus alter Zeit kennen willst, aber solange uns der konkrete, hier aktuelle Vertrag nicht vorliegt, können wir nichts überprüfen.
Hälst Du uns wirklich für so blöd, daß wir auf irgendwelche inhaltsleere Propaganda reinfallen?
@Torsten/Chris:
Ich warte jetzt einfach mal ab, ob sich die schriftlich Kündigung auch so, mit dem Datum 31.3 darauf auch findet. Auf gewisse innere Ungereimtheiten dieser Geschicht wurde jetzt schon oft genug hingewiesen, muss ich jetzt nicht wiederholen.
Was mir nicht klar ist, warum B.A. doch nochmal an T.R. schreiben soll (Brief geht ihm am Dienstag / heute zu), wenn doch der 31te seit 3 Monaten auf der bewussten Kündigung gestanden haben soll, und eine "Endabrechung nicht nötig ist".
"Mittlerweile [...] unter Vorspiegelung falscher Tatsachen
[...] Reppe an ein ominöses Telefongespräch erinnert, dass die schriftlichen Kündigung aufgehoben haben soll, können wir wohl unter “Verpeiltheit” abheften. [...]"
Ganz sicher, das Sie nicht für B.A. arbeiten, "Torsten"? Ich würde mich an Ihrer Stelle mal fragen, ab wann ich mich angreifbar mache …
Nur mal so.
naja, 47, sie sind ein gutes beispiel für den großteil der poster hier, erstmal draufhauen und selbst wenn es dann doch anders ist, das einfach leugnen und bloß nicht eingestehen, sich getäuscht zu haben oder getäuscht worden zu sein. wie der blogger halt, der sagt ja auch nicht, daß sein hinweis auf china im zusammenhang mit wikileaks vielleicht etwas verfrüht war. wäre aber angebracht.
Es ist erschreckend, wie einige Anti-Zensur-Verfechter nun auch noch eine Zensur sehen, wo augenscheinlich keine stattgefunden hat. Erschreckend ist für mich auch, dass Wikileaks solche Äußerungen ins Netz stellt.
Fakt ist, dass Herr Reppe bestätigt hat, dass die Kündigung erfolgt ist. Das schreibt auch Wikileaks. Irgendein Telefonat mit irgendwem irgendwann können alle Verschwörungstheoretiker mal getrost unter "Bla bla mit Sülze" abhaken, denn es lässt sich nicht beweisen.
Domainregistrierungen enthalten in der Regel eine Jahresgebühr für die Registrierung, die der Provider ebenfalls nicht zurückerstattet bekommt von der Registry. Daher wird dort NIE der Betrag zurückerstattet. Das kann man bei allen Providern auf den Webseiten nachlesen, wenn der eigene IQ hoch genug liegt, das zu verstehen was dort steht.
Warum hätte also BA dort eine Rückzahlungspflicht und warum haben die was falsch gemacht?
Es wäre sinnreicher von Herrn Vetter und allen anderen Beteiligten gewesen, es mal mit Dieter Nuhr zu halten und einfach mal still zu sein, bis entsprechende Infos vorliegen.
Ich kann nur hoffen, dass BA Herrn Reppe wegen dieses Imageschadens schön verklagt und dann wollen wir mal sehen, wer dann vor Gericht recht bekommt. Der, der die Kündigung nachweisen kann (was die sicher schaffen werden) oder der, der absichtlich eine Domain des BND registriert, dazu vorgibt die entsprechende Berechtigung zu haben (das muss er nämlich vorab versichern), somit eine Falschaussage im Bezug auf diesen Sachverhalt begeht und auf Grund dieses Vertragsbruchs rausgeworfen wird und nun behauptet, es gab da mal ein Telefonat.
Na warten wir mal ab. Aber es ist eh egal, was ich hier schreibe. Ich bin entweder Schäuble-Freund oder BA-Mitarbeiter oder sonst was, nicht wahr Vader? Manchmal frage ich mich echt, warum einige Leute nicht sachlich diskutieren können und immer wieder abgedroschene Polemik aufgreifen müssen.
Reppe hat Mist gebaut, seht das endlich mal ein. Hier gabs keine Zensur und nichts wurde getürkt.
Mittlerweile hat auch Herr Reppe Stellung genommen: gulli.com/news/wikileaks-...odor-reppe-im-2009-04-14/
@49 – Pascal Rosenberg:
Danke. Endlich jemand, der in Ruhe denkt und versteht.
@46 – Gast:
Inhaltsleere Propaganda? Besorg dir ein paar Verträge zum Thema. Wenns danach nicht klick macht, dann mach einfach den Computer aus. Ist in dem Fall besser.
Und zum "kennen will". Ich stelle fest, dass ich die Verträge kenne.
Viel Spaß anonymous.
#51: Du hast die Behauptung aufgestellt, Du bringst die Beweise bei!
#49: Für mich spielt es keine Rolle, ob eine Zensur durch eine direkte staatliche Anordnung erfolgt, oder durch verklausulierte Drohungen.
@52: Man Junge jetzt kapier das doch endlich mal. Es gab weder eine Zensur, noch kausalierte Drohungen, noch sonst was. Reppe hat ne Kündigung erhalten. Das bestreitet er nicht mal. Fakt ist, dass die Kündigung zum 31.03.2009 bestand. Auch das bestreitet er nicht. Fakt ist auch, dass sich dieses ominöse Telefonat, was er mit seinem Provider geführt haben will, nicht beweisen lässt. Wird Herr Vetter sicher gerne bestätigen. Also die Fakten: 1. Provider kündigt zum 31.03.09 den Vertrag 2. Eine Verrechnung mit Domaingebühren macht in der Regel kein Provider (siehe Strato, 1und1, HostEurope in den jeweiligen Domainrichtlinien) 3. Provider schaltet Domains nach Vertragsende ab.
Wer hat hier also nach den Fakten Mist gebaut? Richtig! Reppe. Du kannst auch nicht heute nen Fahrschein in der U-Bahn lösen und abstempeln und nächste Woche immer noch damit fahren mit der Begründung: "Aber wieso, ich hab doch einmal gekauft! Muss doch reichen! Ach der Schein ist schon seit Tagen ungültig? Na sowas aber auch! Verschwörung!!!"
Das schlimme ist, dass Typen wie Du die ernsthafte Debatte um ein freies Internet und Verminderung von staatlichen Kontrollen völlig torpedieren mit ihren Verschwörungstheorien, wo keine sind.
Frosch hat es sehr gut in seinem Blog gesagt: Wir können froh sein, dass der ganze Mist nicht durch den Mainstream gelaufen ist, sonst könnte Schäuble jetzt nämlich machen, was er wollte und keiner würde mehr an Verschwörung, Beschnüffelung oder sonstwas glauben. Alle würden nur sagen: "Jaja, wie damals bei wikileaks.de – da war ja auch nachher nichts mehr dran!"
#53:
Der neuesten Stellungnahme von "Beasts Associated" zufolge wurde der Zugang der Kündigung nicht dokumentiert.
Wenn Reppe lügen wollte, hätte er einfach den Zugang der Kündigung bestreiten können und das Telefonat nicht zu erfinden brauchen.
Hat er aber nicht. Und die Kündigung existiert nun mal in Schriftform. Punkt. Da er selbst eingeräumt hat, dass diese existent ist, brauchen wir darüber nicht mehr zu streiten, ob die nachträglich erfunden wurde oder nicht. Das Telefonat hingegen lässt sich nun mal nicht beweisen. Ich habe auch nicht gesagt, dass Reppe lügt. Ich sagte, es lässt sich nicht beweisen. Damit ist es als Fakt nicht verwertbar. Somit bleiben nur die anderen bekannten Fakten und nach denen hat Reppe nun mal selbst schuld an seinem Dilemma. Punkt. Und der ganze Verschwörungs- und Zensurmist, den Wikileaks zu dem Thema verbreitet, schadet der Debatte um wirkliche Internetzensur immens. Denn so macht Wikileaks alle anderen zu dummen Spinnern. Warum, das habe ich oben geschrieben.
Aber es ist müssig, hier darüber zu diskutieren. Es gibt halt Leute, die wollen es nicht verstehen, dass hier nur ein einziger Mist gebaut hat. Wie kann man auch so blöd sein und versuchen, die Domain vom BND zu karpern und sich dann wundern, dass der Provider das nicht so toll findet.
Also echt. So dumm kann eigentlich keiner sein.
Er hat niemals versucht, eine Domain zu "kapern" wie es hier gern dargestellt wird, sondern nur einen von vornherein aussichtslosen Transferantrag gestellt.
Kein normaler Provider kündigt deswegen, sodaß die Frage nach anderen Hintergründen wohl verständlich ist.
Gast: Himmelarschundzwirn! Jetzt reißen Sie sich gefälligst einmal zusammen! Wir sind hier doch nicht im Kindergarten. Er hat seinen Provider belogen, indem er behauptete, er sei an der Domain berechtigt. Wie ein Wald- und Wiesen-Provider solche Deppen handhabt, ist völlig irrelevant. Dieser Provider kann sich, wie jeder andere, seine Kunden aussuchen und ist offensichtlich nicht auf solche angewiesen, die ihn verarschen wollen. Ein verständlicher und legitimer Kündigungsgrund ist es allemal. Da DENIC Domain-Transfers anders und weniger sicher handhabt als größere NICs, ist auch keineswegs klar, dass dieser Antrag aussichtlos gewesen wäre. google.de und ebay.de wurden in der Vergangenheit bereits gekapert.
Er hat aber nicht nur seinen Provider belogen, sondern auch die Öffentlichkeit. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wers zweimal tut, ist nicht ganz dicht.
Er hat nicht gegenüber dem Provider behauptet, er sei an der Domain berechtigt. Und womit er die Öffentlichkeit belogen haben soll, kannst Du sicher auch genauer belegen.
@Gast: Okay, dann mal ganz anders. Du darfst Aufträge für eine Domain bei DeNIC nur stellen, wenn Du der Inhaber oder der Admin-C bist. Das steht auch in den DeNIC Richtlinien. Vertragspartner für eine DE-Domain ist nicht der Provider, er ist nur der Vermittler, sondern die DeNIC selbst. Auch das steht in den Richtlinien.
Somit darf nur derjenige einen Antrag im Bezug auf die Domain stellen, der entweder der Domaininhaber selbst oder sein Admin-C ist.
Reppe hat einen Antrag für die Domain BND.DE gestellt. Der Provider musste davon ausgehen, dass die Domain somit entweder ihm gehört oder aber er berechtigt ist, diesen Antrag zu stellen.
Somit hat Reppe den Anschein erweckt, er wäre legitimiert, einen solchen Antrag zu stellen. Das ist dann also keine Falschaussage im Bezug auf die Domain bnd.de?
Wohin es führen kann, wenn ein Provider das nicht gegenprüft, haben wir bei ebay und google mit ihren DE-Domains gesehen.
Und was den Fall des Belügens der Öffentlichkeit angeht, so hat er jedenfalls in einer ersten Stellungnahme verlauten lassen (siehe Netzpolitik.org) er wisse gar nicht warum seine Domain auf einmal nicht mehr erreichbar sei. Klar wusste er das. Der Provider hat ihm gekündigt. Punkt. Und jetzt komm nicht wieder mit diesem ominösen und nicht beweisbaren Telefonat. Abmachungen solcher Art trifft man schriftlich, sonst sieht man nachher nämlich ganz alt aus. Oder wie willst Du beweisen, dass es das Telefonat gab? Nun sag bitte nicht, beweise doch jemand, dass es das nicht gab. Das zählt hier gar nicht. Im Rechtsgeschäft zählen nur eindeutig beweisbare Dinge und ein nicht schriftlich festgehaltenes Gespräch ohne Zeugen ist gar kein Gespräch. Punkt.
Der Provider muß nicht davon ausgehen, daß er berechtigt war, im Gegenteil, er darf das nicht, sondern hat die Berechtigung zu überprüfen, was er auch getan hat.
Einen Antrag zu stellen erweckt auch keinen Anschein, dazu legitimiert zu sein. Wie sieht es denn bei Tippfehlern aus?
Reppe hat zurecht verlauten lassen, er wisse nicht, warum seine Domain nicht mehr erreichbar sei, denn aus seiner Sicht war der Kündigungstermin vom 31.3. aufgeschoben. War zwar sehr naiv von ihm, aber vorsätzlich gelogen hat er nicht.
Wieso, das angebliche Telefonat kann doch eh keiner beweisen. Also war der Termin auch nicht aufgeschoben. Punkt. Und was den Domainantrag angeht, so lesen Sie doch bitte die Denic-Richtlinien und dann wissen Sie, ob der Antrag okay war oder nicht.
Aber man kann sich ja alles schön reden, nicht wahr? Besonders, wenn man so schön Anonym Gast heißt. Mein Name ist Pascal, wie heißen Sie?
Das mag im juristischen Sinne so sein, aber aus seiner Sicht eben anders. Er hat also nicht gelogen.
Die Denic-Richtlinien sind irrelevant. Maßgeblich ist das, was im Vertrag steht, der uns leider immer noch nicht vorliegt.
Die Domainrichtlinien und Domainbedingungen der DENIC sind auf Grund der Konstruktion der Verträge immer zwingend im Vertragsverhältnis enthalten.
Denn wenn die nicht enthalten wären, dann hätte der Inhaber keine Domain.
Legt den Vertragstext endlich vor, ansonsten ist jede weitere Diskussion zwecklos!!!
Den Vertragstext kann niemand außer Reppe vorlegen und er wird das nicht machen, weil er sonst ja zugeben müsste, dass alles was Beasts Associated behauptet, stimmt.
Fakt ist: Die Denic-Richtlinien sind bei der Registrierung einer DE-Domain immer Vertragsbestandteil. Das muss der Provider mit aufnehmen, dazu verpflichtet ihn die DENIC.
Fakt ist aber auch. Egal ob Herr Mayer, Müller oder sonst wer hier seinen Beasts Associated-Vertrag vorlegen wird, die lieben Verschwörungstheoretiker hier werden immer sagen: "Aber das ist ja nicht der von Reppe, da steht bestimmt was anderes drin."
Dass man so merkbefreit wie "Gast" sein kann und einfach nicht kapieren will, dass man auf dem falschen Ast sitzt, das ist schon bemerkenswert. Ich empfehle Ihnen nochmals, die Denic-Richtlinien zu lesen. Besonders den Teil, wer wann wie und wo überhaupt Anträge an die DENIC stellen darf und was der vorher alles wissen muss.
Aber wie gesagt, mache wolllen das ja nicht verstehen und geben lieber anderen die Schuld für etwas, das ein Einzelner alleine zu verschulden hat. Siehe die Statements zu dem Thema auf Wikileaks. Die sind genauso merkbefreit.
Vertrag zwischen Kunde und Denic. Gegenüber dem Provider liegt keine Vertragsverletzung vor.
Falsch, sofern die DENIC-Richtlinien Bestandteil des Vertrages mit dem Kunden und dem Provider werden. Und das werden sie bei allen deutschen Providern, die mir bekannt sind. Somit sicher auch bei Beasts Associated. Wie gesagt, einfach mal AGB der verschiedenen Provider lesen.
Aber das hier zu diskutieren, zumal mit jemandem, der so überzeugt davon ist, dass er recht hat, wie Ursula von der Leyen davon, dass ihre Internetsperre was bringt, das ist sinnfrei. Daher weiterhin schönes trollen und Verschwörungstheorien verbreiten, wo keine nötig waren. ;)
SOFERN die Denic Richtlinien… SIND sie es?
Sind die DIR bekannten Provider identisch mit ALLEN existierenden?
"Beasts Associated" hat eine Vetragsverletzung behauptet, also hat Beasts Associated das substantiiert darzulegen. Mit Deinen wilden Spekulationen werde ich mich nicht weiter auseinandersetzen.
Beasts Associated hat sich vor allen Dingen erstmal an Dinge wie Vertragsgeheimnis und BDSG zu halten. Und dann formuliere ich es eben anders, damit es auch Leute wie du verstehen:
ALLE EXISTIERENDEN PROVIDER, DIE DE-DOMAINS ANBIETEN HABEN DIE DENIC-RICHTLINIEN IN IHRE VERTRÄGE MIT DEN KUNDEN AUFZUNEHMEN UND DEM KUNDEN DIESE BEKANNTZUGEBEN!
Punkt. Ich sag ja, lesen bildet. Steht alles auf der DENIC-Webseite. Aber egal. SO! Und dann soll doch Herr Reppe Beasts Assosiated einfach mal erlauben, Vertragsinterna auszuplaudern oder selber seinen Vertrag posten auf Wikileaks. Dann sehen wir ja alle woran wir sind.
Warum macht er das nicht? Hat er was zu verbergen? Hat Beasts Associated etwa doch Recht? Fragen über Fragen.
Der einzige, der sich in meinen Augen hier korrekt verhalten hat, ist Beasts Associated. Der Kunde hat nachweislich versucht, eine Domain zu karpern. Das bestreitet er nicht mal. Das ist verboten. Punkt. Der Provider hat gekündigt und nach Ablauf der Kündigung die Domain in den Transit geschickt. Das ist genau das, was er zu tun hatte. Punkt. Und nun nenn Deinen Namen und informiere Dich oder halte Dich mit Deinem gefährlichen Halbwissen aus Dingen raus, von denen Du keine Ahnung hast.
@69 Du bist unhöflich. Punkt. Und Du nervst. Punkt. Und nun lehne Dich mal nicht so weit aus dem Fenster, sondern warte mal ein paar Tage ab… Ach ja: Punkt!
@7: Artikel 5 Grundgesetz. Punkt. Unhöflich ist wohl eher eine Definitionsfrage. Punkt. Unhöflich ist eher das herumgereite auf irgendwelchen Verschwörungstheorien und die damit verbundene Rufschädigung einer einzigen Firma. Punkt.
Und nun halt es mit Dieter Nuhr, denn ich möchte wetten, dass Du von dieser ganzen Geschichte hier nicht mehr Ahnung hast, als die Bild-Zeitung. Ach ja: Punkt.
Und bevor ich es vergesse: Mein Name ist Pascal. Wie heißt Du? Bananen? Oder Bieger? Punkt.