14.4.2009

interplastic 1022 G

Beim spontanen Ausmisten eines Schrankfachs mit Büromaterial bin ich gestern auf Kohlepapier gestoßen. Eine ganze Packung.

Auch wenn wir keine Schreibmaschine mehr im Betrieb haben, hebe ich es mal auf. Dürfte ja schon heute genug Menschen geben, die gar nicht wissen, was man damit genau gemacht hat.

34 Kommentare zu “interplastic 1022 G”

  1. Bernhard meint: (14.4.2009 um 08:08) AntwortenReply to this comment

    Hier putzt der Chef noch selbst… ;-)

    Wenn man den Bundstrojaner auf seinem Rechner vermutet kann es noch nützlich werden…

    42

  2. Rudi meint: (14.4.2009 um 08:11) AntwortenReply to this comment

    Ich hab letztens eins gebraucht und tatsächlich bekommt man das noch in der Schreibwarenhandlung.

    Die Dame meinte, daß heutzutage der einzige Zweck dessen sei, damit Geld im Briefumschlag zu verschicken, damit es von aussen nicht zu erkennen ist…

  3. Thomas meint: (14.4.2009 um 08:13) AntwortenReply to this comment

    Das wird ja tatsächlich noch verkauft: <a href="http://www.pelikan.com/pulse/Pulsar/de_DE.Store.displayStore.25910./kohlepapier-interplastic-1022-g&quot; rel="nofollow">Kohlepapier interplastic 1022 G</a>

  4. acid47 meint: (14.4.2009 um 08:22) AntwortenReply to this comment

    @2: Kohlepapier zum verstecken von Schmugglerware bringt angeblich gar nichts, sondern macht es erst auffällig. Mein "Wissen" kommt aus Doku-Reihen im TV, die nicht vor 22 Uhr laufen. :)

  5. A.N. meint: (14.4.2009 um 08:30) AntwortenReply to this comment

    Scheint ein verbreitetes Phänomen zu sein. RA Hoenig hatte doch neulich auch welches gefunden und gebloggt.

  6. njs meint: (14.4.2009 um 08:48) AntwortenReply to this comment

    @acid47: Als Spiegel-Tv ueber den Zoll 'ne Doku gebracht hat haben die das erwaehnt, das ganze sollte in der Videosektion von Spiegel-Online zu sehen sein.

  7. RA Lothar Müller-Güldemeister meint: (14.4.2009 um 09:21) AntwortenReply to this comment

    Wenn das mit dem Niedergang des baren Zahlungsverkehrs so weiter geht, weiß wahrscheinlich auch bald niemand mehr, was Papierkohle ist.

  8. DeserTStorM meint: (14.4.2009 um 09:22) AntwortenReply to this comment

    Uih, Urzeitkopierer :-) Hm naja aber Durchschläge kennen die meisten doch noch, wenn auch nicht mehr so in dieser Form :-)

  9. MaverickX meint: (14.4.2009 um 09:34) AntwortenReply to this comment

    Einfach bei EBay verkaufen. Antike Sachen gehen immer gut :-)

  10. keiner meint: (14.4.2009 um 09:46) AntwortenReply to this comment

    Gut aufheben und schon mal wieder die Schreibmaschine vom Dachboden holen! Damit können auch ohne Strom Schriftsätze verfasst werden und Rechnungen geschrieben werden.

    Das Mittelalter ist manchmal näher als man glaubt und Herr Güldemeister: Bargeld kommt wieder, bevor es in bälde komplett verschwindet und das gute alte Gold wieder über den Tisch wandert (oder gleich gegen Naturalien getauscht wird). Haben Sie was zum tauschen im Keller?

  11. Markus meint: (14.4.2009 um 09:59) AntwortenReply to this comment

    Sehr witzig, das Zeug scheint überall in den Kanzleien rumzuliegen oder handelt es sich hier um einen Running-Gag?

    http://www.kanzlei-hoenig.info/buerobedarf-eines-strafverteidigers

  12. Olray meint: (14.4.2009 um 10:14) AntwortenReply to this comment

    WOAH du bist ein Glücklicher! Ich habe etwa 4 Wochen in allen Neusser Läden nach dem guten, blauen Kohlepapier gesucht. Bei der Metro gibt es sehr dünnes, einmalig verwendbares Durchschlagpapier in Schwarz. 20 Blätter 5 Euro paarzerquetschte. Man kann es dann rumdrehen und evtl zwei- bis dreimal verwenden. Wer sich outet kann dann oben einen Streifen abschneiden und versuchen die Flächen "zwischen den Zeilen" noch zu verwenden.

    Macht aber nicht gerade einen guten Eindruck…

  13. Don meint: (14.4.2009 um 10:28) AntwortenReply to this comment

    …oder in der nächsten Amtsstube abgeben. Da wird das nämlich noch regelmäßig verwendet :-)

  14. MZ meint: (14.4.2009 um 10:30) AntwortenReply to this comment

    Damit könnten Sie der email Generation veranschaulichen, was "cc" bedeutet.

  15. Kant meint: (14.4.2009 um 10:34) AntwortenReply to this comment

    "Spontanes Ausmisten" klingt für mich nach absolut überhaupt nichts zu tun und nervös auf seinem Büruostuhl hin und her wippen. :D So geht es mir nämlich, wenn ich am Wochenende aufstehe und mir überlege was ich eigentlich heute machen will. Naja, erstmal alles entrumpeln.*

    * gilt natürlich nur bei schlechtem Wetter. :-)

  16. Lexus meint: (14.4.2009 um 11:03) AntwortenReply to this comment

    Soooo ungewöhnlich ist Kohlepapier doch heutzutage wirklich noch nicht. Spätestens wenn sie Vater werden, werden sie sehen wie der gute Herr Doktor bei der U3 ein ganz klassisches Kohlepapier in das Untersuchungsheft legt.

  17. IT-Psycho meint: (14.4.2009 um 11:09) AntwortenReply to this comment
  18. Jerry meint: (14.4.2009 um 11:18) AntwortenReply to this comment

    @4 man kann Geld auch per Post verschicken, ohne das es illegal ist. Muss ja nicht gleich in großen Mengen ins Ausland sein.

    Auch Postsortierer und -zusteller sind nur Menschen, die manchmal lange und klebrige Finger bekommen.

    J.

  19. Parkrocker meint: (14.4.2009 um 11:19) AntwortenReply to this comment

    Das erinnert mich spontan an die erstaunten Gesichter, als ich kürzlich mal eine alte 8"-Diskette hervorgekramt habe :D

    Gruß

    Parkrocker

  20. brasilblogger meint: (14.4.2009 um 11:20) AntwortenReply to this comment

    Das gute alte Kohlepapier ist ja auch aus den Lottoscheinen verbannt worden seitdem die Dinger dank modernster Technik gescannt werden :)

  21. wolfi meint: (14.4.2009 um 11:30) AntwortenReply to this comment

    ob die leute überhaupt wissen, dass cc für carbon copy steht? (übersetzt also durchschlag)
    kohlepapier macht aber nur in büros sinn, wo es noch elektrische oder mechanische schreibmaschinen gibt…

  22. Bernhard meint: (14.4.2009 um 11:33) AntwortenReply to this comment

    Wie mag die auf der Schachtel abgebildete Dame wohl heute ausssehen?

  23. Thomas meint: (14.4.2009 um 11:34) AntwortenReply to this comment

    @wolfi:
    …oder wenn beim Nadeldrucker das Band leer ist ;-)

  24. Graham Tappenden meint: (14.4.2009 um 11:44) AntwortenReply to this comment

    Ich nutze noch Kohlepapier fast täglich für Arbeitsprotokolle bei meinen Kunden!

    Denn nicht jeder Kunde hat einem Kopierer zu Hause und es ist eben viel zuverlässiger und einfacher als einen mobilen Drucker mitzunehmen.

  25. timon meint: (14.4.2009 um 12:07) AntwortenReply to this comment

    Also ich traf in den letzten Jahren am häufigsten beim Zahnarzt auf Kohlepapier. Da musste ich immer drauf rumnagen, damit der gute sehen konnte, wo noch was an der neuen Füllung abzuflexen war. Keine besonders gute Assoziation also.

  26. Hans meint: (14.4.2009 um 12:10) AntwortenReply to this comment

    @25: Und wie kommen Sie darauf, daß das Kohlepapier war? Das würde überhaupt keinen Sinn ergeben. Es handelt sich um eine dünne Metallfolie die sich durchs draufbeissen verformt, und dann kann man auch was sehen. Kohlepapier würde das nicht ermöglichen.

  27. Fritz meint: (14.4.2009 um 12:26) AntwortenReply to this comment

    Ich schreibe einfache Briefe per Hand und verwende dafür "Kohle"-Papier. Dieses Papier ist ja nicht nur für Schreibmaschinen.

  28. timon meint: (14.4.2009 um 12:30) AntwortenReply to this comment

    @26 Hans: Nee, das ist ein dünner Papierstreifen, der zur leichteren Applizierung längs in einen Metallhalter geklemmt ist. Auf das Papier beißt man drauf und dann hinterlässt das auf der mit Farbe beschichteten Seite farbige Abriebe auf den Zähnen und zwar genau dort, wo der Biss mit der gegenüberliegnden Zahnreihe kollidiert. Wenn dabei die Füllung betroffen ist, wird sie solange abgeschliffen, bis sie belastungsfrei ist beim Zubeißen. Ich hab nie nachgefragt, aber so stellt sich mir das jedenfalls dar.

  29. Christian M. meint: (14.4.2009 um 13:28) AntwortenReply to this comment

    In einer Reportage über den Zoll am Flughafen Wien habe ich gesehen, dass so mancher Drogenschmuggler glaubt, dass in Kohlepapier eingewickelte Drogen unsichtbar werden (zumindest für die Röntgenanlage).

    :D

  30. Christian meint: (14.4.2009 um 16:25) AntwortenReply to this comment

    Kann man gut für Klausuren gebrauchen.. dann kann man hinterher gleich ansehen was man falsch gemacht hat..

  31. Thorsten meint: (14.4.2009 um 17:09) AntwortenReply to this comment

    Mein persönliches Computerzeitalter hat erst im Jahr 2000 angefangen. Da der einzige PC im Hause in aller Regel für mich nicht verfügbar war, arbeitete ich mit Schreibmaschine und Kohlepapier. Denn wegen jedes geschriebenen Briefes in den Copyshop zu rennen, war mir zu teuer und zu langwierig. Ja ja, das waren noch Zeiten… In meinem früheren Jugendzimmer dürften auch noch ein paar Reste davon irgendwo herumfliegen.

  32. RA JM meint: (14.4.2009 um 18:19) AntwortenReply to this comment

    @ 11 Markus: Das ist eben genau wie mit den Kommentaren, s. Nr. 5 A.N.

  33. Elisabeth meint: (20.4.2009 um 22:34) AntwortenReply to this comment

    Damit können die Kanzleikinder das Abpausen üben.

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