17.4.2009

Mietwagen: So wird ein wenig extra kassiert

Wer im Ausland mal ein Auto gemietet hat, hat das vielleicht schon erlebt: Der Wagen wurde vollgetankt zurückgegeben, aber später kommt dann noch eine Abrechnung über angeblich fehlendes Benzin. Fünf Liter nur, der Betrag wird samt einer Servicegebühr fürs Nachtanken der Kreditkarte belastet. Auf eine Streiterei wollen sich die wenigsten Kunden einlassen und schlucken die Kröte.

Freunde aus Münster, die Ostern auf Mallorca verbrachten, berichten von einer neuen Benzin-Masche bei der Autovermietung: Sie hatten online den Wagen gebucht und holten ihn am Flughafen von Palma de Mallorca ab. Der Mitarbeiter hatte eine gute Nachricht: Sie bekämen den Wagen vollgetankt und könnten ihn mit leerem Tank zurückgeben. Das Auftanken übernehme die Mietwagen-Firma.

Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt: Für diesen Service mussten die Münsteraner 75 Euro extra zahlen. Diskussionen vergeblich, so wie bei anderen verblüfften Kunden am Schalter. Vereinbart war das nämlich nicht.
Nachgerechnet: Der Wagen, ein Citroen C4 Picasso, hat einen Tank von 60 Litern. Der Benzinpreis liegt aktuell bei etwa 1,10 Euro auf Mallorca. Macht etwa neun Euro Aufpreis. Nur, wer schafft es, einen leeren Wagen am Flughafen zurückzugeben? Die meisten Kunden dürften mit mindestens fünf oder zehn Litern wieder auf den Hof rollen, denn kurz vor dem Abflug wird niemand riskieren, mangels Benzin zu spät zu kommen.

Das Ergebnis – wie gehabt: Wegen 15 oder 20 Euro Nepp wird selbst ein Münsteraner Rechtsgelehrter nicht streiten wollen, schon gar nicht bei einer Firma im Ausland. Zu befürchten ist allerdings, dass unschuldige Studenten demnächst in Klausuren zu vielfältigen Rechtsfragen rund um solches Vertragsgebahren Stellung nehmen müssen.

(Autor: AK)

62 Kommentare zu “Mietwagen: So wird ein wenig extra kassiert”

  1. Thomas Ruppel meint: (17.4.2009 um 18:33) AntwortenReply to this comment

    Hoffentlich nicht! Wir werden schon so genug gequält!

  2. inge meint: (17.4.2009 um 18:54) AntwortenReply to this comment

    ausland ausland, einfach in dtl. urlaub machen so scheisse ist es hier nicht

  3. Toby meint: (17.4.2009 um 18:55) AntwortenReply to this comment

    Die Masche ist aber schon älter, genau so ging es mir bereits vor 2 Jahren im Sommerurlaub. Alleine die Idee, dass man den Wagen leer zurückgeben soll, ist schon ausgefuchst.

  4. studiosus juris meint: (17.4.2009 um 18:57) AntwortenReply to this comment

    @2, inge:

    Genau, bloß nicht den Horizont erweitern!

  5. Holgi meint: (17.4.2009 um 18:59) AntwortenReply to this comment

    Freunde waren im Januar in Südafrika im Urlaub und hatten da ein Auto gemietet. Ein paar Wochen später kommt eine Mail mit dem Hinweis, sie hätten ein Ticket für Falschparken bekommen, bräuchten das zwar nicht zu bezahlen, aber man habe ihnen knapp 15 Euro Bearbeitungsgebühr in Rechnung gestellt und von der Kreditkarte abgebucht.

    (@studiosus: Trolle einfach nicht füttern. Dann sterben die ab. ;) )

  6. Randalf meint: (17.4.2009 um 19:06) AntwortenReply to this comment

    Dafür muss man nicht ins Ausland fahren. Das mit dem angeblichen Nachtanken hab ich auch schon bei einer Sixt-Filiale in Norddeutschland erlebt. Einen Smart gemietet, ca. 100 km Autobahn gefahren, 8 Liter getankt, zurückgefahren (wobei ich die 8 Liter schon etwas krass für so ein Auto fand). Ein paar Tage später die Rechnung, Sixt hätte angeblich noch 4 Liter in den Tank gequetscht! Die Dame an der Hotline hat mir zwar ziemlich schnell geglaubt, dass ein Smart keine 12 Liter/100km frisst, aber die Firma hat mich seit dem nicht wiedergesehen.

  7. Senfgnu meint: (17.4.2009 um 19:12) AntwortenReply to this comment

    Ein Chargeback ist schnell veranlasst und dann bin ich mal gespannt, ob die Gegenseite wegen 15€ Zirkus machen will.

  8. Caron meint: (17.4.2009 um 19:14) AntwortenReply to this comment

    Wenn das nicht vereinbart war, warum zahlt man es dann? Wieso müsste der Mann bei einer KK-Buchung selbst vor Gericht ziehen? Ich kenne das so, dass man den Sachverhalt dem KK-Unternehmen mitteilt und ganz fix seine Kohle zurückhat. Dann kann der Autovermieter ja mal überlegen, ob er klagt.

  9. dot tilde dot meint: (17.4.2009 um 19:14) AntwortenReply to this comment

    @2 (inge):

    sie haben neben einem sonnigen urlaub nicht nur einen lyrikpreis verdient, sie haben ja auch noch so recht: ausland ausland ist wirklich unheimlich einfach in dtl.

    und richtig: urlaub machen so scheiße ist es hier wirklich auch nicht.

    andererseits: im ausland ausland urlaub machen so scheiße ist es aber auch nicht. ich kenne da ein paar schöne flecken auf der blauen murmel, die sind anregend und bereichern nebenbei noch ganz wunderbar meine wahrnehmung von dtl.

    schönen urlaub – und stehen sie bequem!

    .~.

  10. AlteEgo meint: (17.4.2009 um 19:23) AntwortenReply to this comment

    Genau, ins Ausland verreisen und dann sich über schlechte Hotels (nach deutschem Standard) samt Touristenabzocke beklagen. Da man ja auch nicht mehr per Reiseleitung verreist und alles selbst macht, kann man nicht mal den Reisepreis runterklagen… wie schade…

    Nächste Mal einfach den Nepp einplanen.

  11. rw meint: (17.4.2009 um 19:26) AntwortenReply to this comment

    Die "Masche" ist jedenfalls auf Mallorca mind. 10 Jahre alt – und dort mittlerweile Standard. Sie steht bei allen Anbietern, die ich bisher genutzt habe (einige!) in den Bedingungen. Seit ein paar Jahren bieten die größeren Anbieter ein Wahlrecht, wenn die Mietzeit eine Woche unterschreitet.

    Ich finde die Regelung übrigens um einiges besser und bequemer als die Regelung, einen vollen Tank zurückzugeben. Geschmackssache.

  12. fdaw meint: (17.4.2009 um 20:03) AntwortenReply to this comment

    Dank 9/11 kann sich der clevere mieter hier nichtmal das Restbenzin abzapfen um den eigenen Wagen daheim zu betanken.
    Diese Flüssigkeitsmenge, im speziellen entzündlicher natur, wird man nicht so schnell ins flugzeug bekommen.

    Wobei das benzin abzuzapfen und am straßenrand weiterzuverkaufen sicherlich auch ausreichend verblüffte Gesichter bei der Autovermietung erzeugen sollte.

  13. Thomas meint: (17.4.2009 um 20:11) AntwortenReply to this comment

    In den Staaten nehme ich meist das 'Prämiumpaket' bei Mietwagen für ~20 Euro dazu (immer über deutsche Seiten buchen – aus myteriösen Gründen ist das immer günstiger!). Da drin ist neben diversen (mehr oder weniger) nützliche Extraversicherungen eine ganze Tankfüllung.

    Und für 20 Euro bekommt man in den USA auch keine Tankfüllung mehr ;)

  14. Jörg Beck meint: (17.4.2009 um 20:39) AntwortenReply to this comment

    Wir hatten im letzten Schottland-Urlaub auch den Fall, dass man uns den Wagen voll hingestellt hat, und wir ihn "as empty as possible" wiederbringen dürften.

    Das hat mich so genervt, dass ich mir zum Leidwesen meiner Frau in den Kopf gesetzt habe, das wörtlich zu nehmen ;-) Als wir den Wagen zurückgegeben haben, hat der Bedienstete dort 3x die Zündung angemacht, weil er nicht glauben wollte, dass sich die Tanknadel nicht einen Milimeter bewegte … und beim 3ten Mal dann hat er auch den Motor angemacht, und siehe da … kurzes Blubb Blubb und aus wars ;-)) Das war mein persönlicher Sieg gegen dieses Verfahren.

    Zukünftig werde ich jedoch drauf achten und vor Antritt schriftlich eine Voll/Voll-Übergabe vereinbaren.

  15. vaid meint: (17.4.2009 um 20:42) AntwortenReply to this comment

    Der Spritpreis lag um Ostern sogar bei nur 94 cent …

  16. 4thmarch meint: (17.4.2009 um 20:44) AntwortenReply to this comment

    Frage an die Dieselfahrer. Wieviel Ärger im Motor macht der völlig leere Tank?

  17. kastensand meint: (17.4.2009 um 21:00) AntwortenReply to this comment
  18. Miep meint: (17.4.2009 um 21:20) AntwortenReply to this comment

    *Miep* Der Service hat eben keine 75 Euro gekostet, wenn das Benzin inbegriffen ist. Dass man Service kommerziellerweise nicht aus purer Nächstenliebe anbietet, sondern um Geld zu verdienen, dürfte jedem einleuchten der nicht noch von Sonne und voll Sangria nachleuchtet. Es empfiehlt sich immer mit Gehirn zu verreisen, auch wenns schwerfällt, denn die Leute vor Ort haben ihr Gehirn ganz gewiss dabei und machen auch davon Gebrauch.

  19. slurpee meint: (17.4.2009 um 21:58) AntwortenReply to this comment

    das ist ungefähr so gut wie eine andere art auf Malle: ich bekomme das auto zu irgendeinem Prozentsatz vollgetankt und muss es auch so voll wieder zurückgeben. wie soll ich wissen, dass wenn ich vorher 60% hatte und dann fast leer wie ich wieder auf 60% komme?!

  20. Mokantin meint: (17.4.2009 um 22:55) AntwortenReply to this comment

    Also ich finde das sehr praktisch und einen guten Service. Bin schon oft in fremden Städten herumgekurvt auf der Suche nach einer Tankstelle vorm Abgeben.

    Könnte mir vorstellen, dass das Problem gerade viele Urlauber haben. Somit spart die Autovermietung dem Kunden Zeit und Stress, was natürlich bezahlt werden muss.

  21. Jens meint: (17.4.2009 um 23:12) AntwortenReply to this comment

    Ja, in Australien haben die mir auch ein paar Liter Sprit abgerechnet …

    Das Ding war allerdings am Anfang auch übervoll, paßte also schon irgendwie …

  22. Ulf meint: (18.4.2009 um 00:39) AntwortenReply to this comment

    Öhm, da muss man nicht mal ins Ausland schauen, das wird in Deutschland auch gern verkauft, vorzugsweise an Flughäfen. Das Produkt nennt sich beispielsweise Prepaid Gas und richtet sich eigentlich an ausländische Kunden, die evtl. Probleme haben eine Tankstelle vor der Rückkehr zum Flughafen zu finden.

    Ich persönlich empfinde dies auch als Nepp, insbesondere da die Mitarbeiter der Vermieter am Flughafen gern ihre Verkaufsquote der Zusatzprodukte ohne Rücksprache mit dem Mieter aufbessern wollen. Mein (damaliger) Arbeitgeber ist deswegen mal über die volle Länge über eine entsprechende Rechnung gegangen (ohne sonderlichen Erfolg)

    Es gibt aber durchaus Kunden, für die es Sinn macht. Wenn die eine zu weit entfernte Tankstelle anfahren, würden sie mit der Nachbetankung und der Servicegebühr mehr bezahlen, da das Prepaid Gas meist sehr nah am aktuellen Tankstellenpreis ist.

  23. Matthias meint: (18.4.2009 um 08:20) AntwortenReply to this comment

    Einfach im 3. Gang über die Autobahn zum Flughafen zuckeln, Fenster auf, Klima an und Heckscheibenheizung mal glühen lassen.

    Wer mich so dreist verhumpst, der…. Wie man aus dem ersten Satz lesen kann, ist mir das auch schon mal passiert.

    Gruß
    Matthias

  24. asd meint: (18.4.2009 um 09:22) AntwortenReply to this comment

    ist mir noch nie passiert. und ich miete in jedem auslandsurlaub ein auto. ich rede auch immer vorher mit den vermietern. frage nach der nächsten tankstelle und die nutze ich dann auch zum volltanken und basta. falls ich ne kreditkarte nutzen würde und die würden bei mir abbuchen, dann würde ich das wieder zurückbuchen lassen… kann ich gar nicht verstehen. ist doch auch kein aufwand. die müssen mich dann doch verklagen.

  25. Darkstalker meint: (18.4.2009 um 09:32) AntwortenReply to this comment

    @2: Selbst hier würde man sich dafür nicht streiten. Wer das doch macht, hat entschieden zu viel Freizeit

  26. semteX meint: (18.4.2009 um 11:00) AntwortenReply to this comment

    @16: Das hängt wieder vom autotyp ab… ob das ding ne förderpumpe hat oder nicht… ohne förderpumpe is es fatal, weil die einspritzpumpe dauernd trocken läuft (diesel ist ja auch gleichzeitig das schmiermittel)

  27. h.c. (Christian Unger) meint: (18.4.2009 um 11:06) AntwortenReply to this comment

    @3 (Toby),

    ich habe nach dem Kauf von Möbeln bei dem entsprechenden Möbeldiscounter ein Fahrzeug (3,5 Tonner von Fiat) gemietet. Das war nicht nur recht günstig, sondern dort musste man ebenfalls den Wagen nicht volltanken. Hat alles problemlos geklappt, man sollte also nicht pauschalisieren.

    Wobei man natürlich unterscheiden muss: Da die wenigsten Privatpersonen einen 3,5 Tonner in der Garage zu stehen haben und die Anlieferung für manche zu teuer ist haben Möbeldiscounter dann auch ein natürliches Interesse an einen günstigen Mietwagen, der den Kunden wenig Probleme bereitet. Die verdienen das Geld hauptsächlich mit Möbeln und ohne diese Miettransporter würden die Leuten dann vielleicht nicht kaufen oder aber doch liefern lassen, was für den Möbeldiscounter nicht billiger werden wird.

    Bei Firmen, die primär Autos vermieten sieht das natürlich anders aus.

    @19 (slurpee),

    zur Not:
    Gefahrene KM*Durchschnittsverbrauch lt. Bordcomputer
    Gefahrene KM*Verbrauch lt. Hersteller

    Ob sich die Vermieter damit einverstanden erklären weiß ich nicht, was besseres fällt mir aber grad nicht ein… ;)

  28. Saarlänner meint: (18.4.2009 um 11:35) AntwortenReply to this comment

    Komisch, solche Probleme hatte ich bei ausländischen Mietwagenfirmen noch nie. Weder im letzten Jahr auf Kreta noch im Jahr zuvor auf Teneriffa. Die Mietwagen hatte ich zuvor stets bereits online zuhause reserviert – über eine Plattform, die Kundenbewertungen von einigen Mietfirmen postet. Was ist nun Zufall: dass alles immer gutging oder dass ich bislang noch keinem Nepper auf den Leim gegangen bin?

  29. Holger meint: (18.4.2009 um 11:42) AntwortenReply to this comment

    Es gibt dann noch den Trick mit falsch betankt: "Sie haben statt Benzin Diesel getankt" – also immer brav die Tankquittungen aufheben oder doch nicht tanken. Das ist einem Bekannten mal passiert, der zum Glück gar nicht getankt hatte und den Wagen mit leerem Tank abgegeben hat.

  30. VolkerK meint: (18.4.2009 um 11:45) AntwortenReply to this comment

    @asd #24
    Das mit dem Rückbuchen von Mietwagenrechnungen auf der Kreditkarte ist leider nicht so einfach wie bei anderen Branchen. Mir wurde vor nem Jahr auch mal eben die Summe von locker 1200 EUR auf der Mastercard belastet – von der Filiale Rom einer angesehenen Autovermietung. Ich war aber meinen Lebtag noch nicht in Rom. Aber über ein Jahr zuvor in Italien. Ich befürchtete natürlich, dass damals jemand ein Duplikat meiner Karte angefertigt hat (der Magnetstreifen ist ja recht einfach zu duplizieren, dann die Daten auf eine andere Karte draufschreiben – niemand hat bei mir bislang die Kartennummer auf dem elektronischen Beleg mit der auf der Karte selber verglichen…)
    Ich wollte die Summe auch "zurückbuchen lassen", bekam aber erstmal von der Firma, die Disputes für Mastercard regelt, eine Mitteilung, ich solle mich erstmal mit der Autovermietung einigen. Erst nach einer fast schon eidesstattlichen Erklärung, dass ich weder bei dieser Firma noch in Rom noch in diesem Leben einen Mietwagen hatte, wurde das Geld erstattet.
    Nach einigen eindringlichen Gesprächen mit der Dispute-Firma erfuhr ich folgendes:
    - Nachbelastungen der Kreditkarten durch *ausländische* Autovermieter sind sowas von üblich, 99% aller Reklamationen sind erfolglos, weil die Vermieter in praktisch allen Fällen, in denen ein Mietvertrag zustande kam, Belege über Knöllchen, Reparaturen oder Kraftstoff vorlegen, die mit dem Mietvertrag in Zusammenhang stehen (sollen/könnten/möchten). Die Summen sind meist so gering, dass ein grenzüberschreitender Rechtsstreit Wahnsinn wäre.
    - Die Kartennummern werden auf den Nachbelastungsbelegen gerne per Hand eingetragen, wenn es ein elektronisches Verfahren ist, meckert das Programm so lange, bis die Prüfziffer stimmt. Ignorante Mitarbeiter im Backoffice der Autoverleiher verursachen das 1% der Reklamationen, die erfolgreich sind, indem sie bei unleserlichen Belegen solange an den Ziffern drehen, bis der Computer die Nummer annimmt.
    Also: Enfach zurückbuchen mit dem Hinweis "unberechtigte Forderung" geht in praxi gar nicht, wenn man einen Vertrag mit dem Vermieter hatte.

  31. Siggi meint: (18.4.2009 um 12:05) AntwortenReply to this comment

    Ich hatte auch noch nie Probleme, weder auf Mallorca noch in den Staaten. USA-Mietwagen buche ich von hier aus, wen dann der deutsche Anbieter subkontrahiert, ist mir quasi egal.
    Auf Mallorca (über den Jahreswechsel) waren Automieter wohl Mangelware, so daß die üblichen Tricks "vergessen" wurden?

  32. Sanddorn meint: (18.4.2009 um 12:41) AntwortenReply to this comment

    @4 2 Wochen München oder Saarbrücken (oder für Westler Dresden/Rostock) können den Horizont sicher mehr erweitern, als jedes Jahr zum Saufen nach Mallorca zu fahren.

  33. Alex meint: (18.4.2009 um 14:41) AntwortenReply to this comment

    @32: Und wozu sich die 3. Welt anschaun, wenn man auch nach Neukölln fahren kann?

    Inwiefern Saarbrücken als solches den Horizont irgendeines Deutschen erweitern soll ist mir nicht ganz klar. Und der Osten hat seit dem Grenzfall auch an Charme verloren.

  34. Christian meint: (18.4.2009 um 16:00) AntwortenReply to this comment

    Eine Information wäre zum diesem Beitrag noch ganz praktisch – reden wir hier von "einheimischen" Anbietern oder von großen, internationalen Ketten (oder alle)?

  35. Markus meint: (18.4.2009 um 20:55) AntwortenReply to this comment

    Ich mache das genauso wie Siggi (31) und hatte innerhalb Europas und der USA bisher keine Probleme (ich war noch nie auf Mallorca). Ich gehe immer zu holidayautos.de (ich hoffe ich darf das hier sagen), da gibt es — meiner Ansicht nach — gute Komplettpakete mit Versicherungen und so, was im Falle eines Unfalls dann doch plötzlich wichtig wird. Wäre durchaus an weiteren Tipps interessiert, insbesondere auch an _positiven_ Erfahrungsberichten bei anderen Mietwagenfirmen und -agenturen.

  36. Alex meint: (18.4.2009 um 21:45) AntwortenReply to this comment

    Als frequent (grins) traveller: Ich habe bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Autos buche ich entweder bei den heimischen Platzhirschen (Europcar, Sixt, selten Avis) oder über autoeurope(.com,.de,.fr), die typischerweise die günstigsten Anbieter sind.
    Es ist mir in mehr als 10 Jahren "häufiger" Anmiete noch nicht einmal passiert, daß ich geneppt wurde – weder in Deutschland, noch in Frankreich, noch in den USA.

    Wenn man mit der Kreditkarte bezahlt kann man sich des Problemes übrigens auch ohne großen Rechtsstreit entledigen: Einfach die Zahlung bestreiten und/oder die Belege anfordern. Dann ist der Anbieter in der Pflicht.

    Hilft natürlich nicht, wenn man sich eine "Vereinbarung" aufdrücken läßt. Da aber kann der Rückgriff auf den Konzern helfen – die großen Anbieter verdienen ihr Geld (kein Geheimnis!) keinesfalls mit der Vermietung oder kleinen Schweinereien, sondern mit dem Massengeschäft des An- und Verkaufes von (dann gebrauchten) Autos.

  37. Delphinmetzger meint: (18.4.2009 um 22:47) AntwortenReply to this comment

    @ 36 (Alex): Bis vor ca. 2 Wochen hätte ich Ihre Erfahrungen noch bestätigt. Jetzt ist es mir am Flughafen Baden-Baden als langjähriger Stammkunde bei Hertz doch passiert: Eine halbe Tankfüllung für einen Golf findet sich nunmehr mit über 98 Euro zzgl. gut 30 Euro Service-Gebühr auf der Rechnung wieder. Mal sehen, ob die mir dieses kleine "Mißverständnis" zumindest erklären werden…

  38. Bernd meint: (19.4.2009 um 00:13) AntwortenReply to this comment

    Man bekommt doch was man bezahlt. Ich habe zufällig heute bei Hertz gebucht und bewusst Goldcar als spanischen Anbieter mit der beschriebenen Masche nicht gewählt.

    Wer den Kopf bei der Anmietung und Abgabe einschaltet kann sich da schon wehren…

  39. h.c. (Christian Unger) meint: (19.4.2009 um 13:49) AntwortenReply to this comment

    @38 (Bernd),

    man bekommt zwar was man bezahlt, meistens. Dennoch muss man dem zustimmen was man will.

    Wenn mir jemand einen Porsche leiht und dann plötzlich meint, er hätte ihn mir verkauft, kann der zwar trotzdem 60.000 € kosten, deshalb will ich ihn ja noch lange nicht.

  40. Thomas meint: (19.4.2009 um 15:13) AntwortenReply to this comment

    Habe die Woche ebenfalls online nach einem Mietwagen für eine Woche auf Mallorca gesucht und bin dabei auch auf diese tolle "neue Option" gestoßen. Die Erfahrung sagt aber, dass es fast unmöglich ist den Tank auch nur auf 10 Liter leer zu fahren, vor allem weil man Entfernungen und Verbrauch in so einer Situation meist schlecht abschätzen kann. Und dass dann beim Auftanken Spezial-Preise genommen werden, war mir auch klar.

    Daher gleich die Wahl wie auch bisher immer den Wagen vollgetankt zurückzugeben.

  41. Willi Butz meint: (19.4.2009 um 16:02) AntwortenReply to this comment

    Malle im Herbst 08 zum Wandern besucht.
    Keine Probleme bei Sixt-Holidaycars, Smart voll betankt bekommen und auch so wieder abgeliefert.
    Tanke ist kurz vorm Flughafen…
    So sollte es sein…

  42. moosgruber meint: (19.4.2009 um 17:33) AntwortenReply to this comment

    Ich habe nie diese Probleme. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich auch meine Fahrzeuge nur bei Sixt miete.

  43. suki11 meint: (20.4.2009 um 08:45) AntwortenReply to this comment

    Ich war 2006 auf Madeira. Mit leerem Tank zurückgeben wurde dort damals schon als Option angeboten.

    Den Mietwagen hab ich so am Flughafen zurückgegeben, dass ich schon Sorge hatte, die Frau von der Autovermietung, würde es noch nicht mal mehr bis zur Zapfsäule schaffen, die es irgendwo auf dem Flughagen geben muss.

    Die hat auch etwas komisch geguckt, als sich der Benzin-Zeiger keinen tausendstel Milimeter bewegt hat. Ich hab die im Geiste schon Benzinkanister schleppen sehen … so leer war der Tank. :)

  44. Tawarisch meint: (20.4.2009 um 09:26) AntwortenReply to this comment

    Kann mir nochmal jemand erklären, wie genau das funktioniert? Ich soll das Fahrzeug also möglichst leer fahren, und wenn es komplett leer ist, zahle ich nix und wenn noch ein Liter drin ist, zahle ich den Rest-Tank plus service fee? Welchen Vorteil hat dann das Unternehmen, wenn möglichst viele Kunden es schaffen, leer zu fahren?

  45. Badrat meint: (20.4.2009 um 09:31) AntwortenReply to this comment

    Es ist doch wie bei jedem Kauf bzw. jeder Miete .. man sollte sich vorher genau über das Unternehmen erkundigen, Internet Bewertungen, Werbung, Fehrnsehen… dort werden oft genug solche Schwarzenschafe gezeigt und man sollte sich dinge dann auch erst machen wenn man sich sicher sein kann das niemand dort einen betrügt.

  46. suki11 meint: (20.4.2009 um 11:58) AntwortenReply to this comment

    @44 Tawarisch
    Das hast du etwas falsch verstanden… :)
    Entweder man kriegt den Mietwagen voll und muss ihn dann voll zurück geben. (Sonst stellen die das Benzin-Nachtanken teuer in Rechnung)
    Oder man zahlt am Anfang eine Pauschale, kriegt den Wagen voll und darf ihn leer zurück bringen.
    Wenn man ihn als Kunde dann halb voll zurück bringt ist das natürlich ein schlechtes Geschäft. Wenn man ihn völlig leer fährt, je nach Benzinpreis, sogar ein gutes.

    @45 Badrat
    Blos dass halt jede Filliale anders ist und andere Leute dort arbeiten. Sicher ist man nirgendwo. Und ein paar Liter Benzin kriegt man halt noch in jeden Tank gequetscht. Das muss bei 2-3 Litern ja noch nicht mal böse Absicht sein.

  47. baboom meint: (20.4.2009 um 13:36) AntwortenReply to this comment

    Ja, das Spielchen kenne ich auch. Hatte neulich einen Mietwagen in Girona abgeholt, den ich nur benoetigt habe um die 60km nach Empuriabrava zu fahren und ne Woche spaeter wieder zurueck. Ich hab das Auto mit 3/4 vollem Tank wieder abgegeben und dafuer knapp 50 Euro bezahlt. Ich haette wohl abschnorcheln sollen und das Benzin irgendwo verticken…

    Ich wurde uebrigens schon bei der Buchung darueber informiert.

  48. Lionel Hutz meint: (20.4.2009 um 14:42) AntwortenReply to this comment

    Die "Masche" war in den USA schon immer Normalzustand. Von mehreren von mir in USA angemieteten Autos war nie eines ohne "prepaid fuel" und die Dame am Schalter sagte schon "Try to return it as empty as possible!". Bei früheren US-Benzinpreisen war es im Prinzip auch egal, wie voll man das Teil zurückgab, allein das Ersparen der obligatorischen Tankstellenfahrt war ein paar Liter "verschenkten" Sprit wert.

    Ich weiß aber nicht, wieso man sowas als Masche bezeichnen sollte. Es ist halt ein Preismodell und entweder wird es angenommen oder es wird untergehen. In diesem Fall halt die Frage, ob die Mehrkosten (in diesem Fall also 9 EUR plus Kosten für nicht genutztes Benzin) gegenüber dem Tanken die Bequemlichkeit wert sind. Bei Geschäftsreisenden wird das häufig interessant sein (vor allem wenn man an atemberaubende Rechnungen für Autos denkt, die aus Zeitmangel nicht mehr getankt werden konnten), bei Privatreisenden eher nicht so.

    Nachdem es andererseits Charterfliegern gelingt, extra Geld für Leistungen wie genießbares Essen oder menschenwürdige Sitzplätze (Notausgang, Mittelsitz frei) einzunehmen, mag der Komfortfaktor inzwischen auch hier eine Rolle spielen.

  49. Siggi meint: (20.4.2009 um 14:56) AntwortenReply to this comment

    @46:

    Das mit der Prepaid-Pauschale habe ich dann überlesen/nicht umgesetzt, nun ist es klar, daß nicht-ganz-leer-Fahren zwar nicht verboten, aber, da bezahlt, eher geboten ist. Danke!

  50. datenwachschutz.de meint: (20.4.2009 um 18:49) AntwortenReply to this comment

    Die Abzocke kenn ich aus Erfahrung. Nach einem USA-Urlaub den Wagen ordnungsgemäß zurückgegeben und später eine Belastung auf der Kreditkarte – ohne Begründung. Weit weg, anderes Rechtssystem usw. Lass sausen!

  51. SQN meint: (20.4.2009 um 19:43) AntwortenReply to this comment

    Ich miete auch regelmäßig Mietwagen und hatte noch nie ein Problem mit zusätzlichen Gebühren. Selbst kleinere Schäden (Steinschlag, o.ä.) wurde mir aus Kulanzgründen nie in Rechnung gestellt.

    Und manchmal fahre ich locker 20 km von der Tankstelle zur Rückgabestation – war nie ein Problem. Ist bei Business Kunden sicherlich noch einmal anders, als bei Touri-Kunden, denn wenn man die nachhaltig verärgert, ist der Schaden für die Mietwagenfirma umso größer.

    @ 6 Randalf

    Unabhängig von der Mietwagenfirma (es liegt mir fern irgendwelche Werbung zu machen) – nicht so angespannt sein; Fehler passieren, und wo gehobelt wird, da fallen Späne. Wenn sich der Fehler problemlos am Telefon klären ließ, ist doch alles halb so wild.

    Es gibt andere Gründe, Sixt nicht zu nutzen. Schlechter Service ist meiner Erfahrung in der Regel keiner davon.

  52. Dennis meint: (20.4.2009 um 22:50) AntwortenReply to this comment

    Hatte ähnliches auch vor einigen Jahren auf Mallorca erlebt. Damals bei AVIS gemietet. Vollgetankt zurück gegeben… wurde dann mit Tankservice berechnet. Aber ein Anruf und die Sache wurde storniert.

  53. Don meint: (21.4.2009 um 10:41) AntwortenReply to this comment

    Hatte etwas _gefühlt_ ähnliches vor ein paar Jahren bei Sixt in Deutschland. Wir haben das Auto (einen Transporter) gemietet für einen Umzug. Konnten diesen dann am Wochenende mit Schlüssel einschmeissen auf dem Firmengelände abstellen. Es wurde vorher bezahlt. Kaution und sowas haben wir am nächsten Montag (iirc) gemacht. Alles war Okay.

    1 – 2 Monate in etwa später, kam ein Brief von Sixt, dass man einen Unfallschaden festgestellt hat und ich mich doch bitte dazu äußern sollte. Ich fiel aus allen Wolken und rief meinen Vater an, der die ganze zeit neben mir im Auto saß und somit wußte dass ich nichts verbockt habe.

    Gottseidank, hatten wir VOR der Mietung eine Kopie der vorhandenen Fahrzeugbeschädigungen bekommen, den ich aber leider irgendwo in meiner Wohnung verlegt hatte.

    Wir gingen erstmal ohne diesen Zettel zu Sixt und wollten ihr Original ddieses Zettels sehen, auf dem ja der Schaden schon stand. Dieser war bei Sixt aber nirgends aufzufinden. Gabs quasi nie. Als wir dann erwähnten, dass wir eine Kopie haben wurden sie gleich ein wenig besonnener und verlangen unsere Kopie, damit sie sie zu den Akten legen können. (hö?)

    Ich habe dann meine Bude auf den Kopf gestellt und habe den Zettel gefunden. Erst nach Vorlade dieses Zettel war für Sixt der Fall damit erledigt.

    Wir waren ein wenig shockiert und haben dass mal in der Familie herumerzählt um zu hören ob ähnliches bekannt sei. Hier und da wurde mir erzählt, dass das völlig normal sei und eben Versicherungsbetrug sei. Allerdings nicht beim Kunden sondern bei der eigenen Autoversicherung. Kleine Kratzer werden mehrfach abgerechnet, da ja immer andere Wagenmieter als Verursacher benannt werden können. Bei recht kleinen Summen krähen die Versicherungen da quasi nicht nach und prüfen es wohl auch nicht. Der Fall ist nun aber auch schon mind. 6+ Jahre her.

    Bei Robben und Vientjes hatte ich noch nie Probleme, Sixt war damals nur eine Notlösung und dann auch noch mit dieser Überraschung.

  54. Britta Stahl meint: (21.4.2009 um 13:31) AntwortenReply to this comment

    Sicher gibt es überall schwarze Schafe, die im Nachhinein versuchen, Geld zu ergaunern. In den meisten Fällen funktioniert aber das Ausleihen eines Mietwagens reibungslos, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

  55. eggbert meint: (21.4.2009 um 14:02) AntwortenReply to this comment

    (Hallo Herr Vetter, Vertragsgebaren schreibt man meines Wissens ohne -h-. In Verträgen bahrt man nicht etwas auf, sondern man gebärdet sich.)

  56. alex meint: (21.4.2009 um 17:40) AntwortenReply to this comment

    @eggbert: Hah! Das "Aufbahren" des Kunden sollte tatsächlich bei der Inhaltskontrolle gnadenlos rausfallen, aber es wird immer wieder gerne gemacht :-)

  57. Don meint: (22.4.2009 um 10:25) AntwortenReply to this comment

    @56: Autor ist AK :>

  58. Boris meint: (23.4.2009 um 19:26) AntwortenReply to this comment

    Ich habe gute Erfahrungen gemacht. Auch bei kleinen Schäden musste ich nie was nachzahlen. Wenn man gut verhandelt kann man sogar häufig ein Schnäppchen machen.
    z.B. Den Wagen Freitags für 4 Stunden mieten. Nachmittags sind viele Autovermietungsbüros nicht mehr geöffnet und man kann ihn fürs selbe Geld länger behalten. ;-)

  59. edehac meint: (27.4.2009 um 13:26) AntwortenReply to this comment

    Auch in Deutschland wird beschissen: ich hatte 2008 von Portugal aus bei einem der groessten deutschen Autovermieter fuer Frankfurt/M. reserviert. Das Auto wurde vollgetankt abgegeben und trotzdem wurde meine Kreditkarte mit nachtanken belastet. Nach einigem hin und her, mehrere eMails in zwei Wochen, wurde mir der "Nachtankbetrag" zurueckerstattet aber nur, weil ich meine Tankquittung aufgehoben hatte. Ich habe mal in den 60-ziger Jahren bei einer Autovermietung gejobt. Damals gab es noch keinen Aufpreis fuers nachtanken. Aber ein cleverer Wagenpfleger konnte leicht bescheissen beim Sprit und dabei erhebliche Zusatzeinnahmen fuer sich privat erzielen – teilweise gab es auch betruegerische Deals mit Tankstellenpersonal – ob dass heute auch noch moeglich ist?

  60. Tania meint: (2.7.2009 um 00:03) AntwortenReply to this comment

    Ja genau, wer demnächst nach Mallorca fliegt dem rate ich aufzupassen.
    Ich selbst hatte über Santelmo (ein Broker) einen Mietwagen von Goldcar gemietet am Flughafen. Leider habe ich nicht das Kleingedruckte gelesen. Anstatt 163 € hat der Wagen uns für 8 Tage dann 240 € gekostet. Man zahlt vorher den vollen Tank, der da 60 € kostet. Nicht mal ein Mercedes benötigt 60 € für einen vollen Tank. Der 2. Fahrer kostete extra. Die Versicherung deckt keine Glas – u. Reifenschäden.
    Besser ich hätte vor Ort gebucht. Man kann selbst tanken, der 2. Fahrer ist fast immer inklusive, genauso wie die Versicherung, die alle Schäden deckt.
    Bisher habe ich nie so ein teures Angebot in Spanien gehabt.
    Das war das erste und letzte Mal.

  61. mietwagen kreta meint: (22.3.2010 um 22:16) AntwortenReply to this comment

    immer AGB lesen… IMMER

    http://www.e-mietwagenkreta.de

  62. mietwagen kreta meint: (4.5.2011 um 15:39) AntwortenReply to this comment

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