"Ein Käfig voller Enten" fand ich echt interessant. Auf der Seite ist unten ein PDF verlinkt, das ist der eigentliche Inhalt der Radiosendung. Liest sich recht flott…
nils
achso und ERSTER, falls man das hier darf ;)
SB_nulleins meint:
(14.5.2009 um 21:34) Antworten
"Ein Käfig voller Enten", auf der Seite gibt es nicht nur den Artikel als PDF oder TXT, sondern auch als MP3, rechts unten auf der Seite "Ein Käfig voller Enten" MP3 Download
Sven Borkert meint:
(14.5.2009 um 22:12) Antworten
Wird es nicht für Frau von der Leyen irgendwann mal langweilig, immer wieder die gleichen unsinnigen Argumente vorzubringen? Das gebetsmühlenartige Wiederholen dieser, bereits lange widerlegten, Argumente wirkt langsam lächerlich. Wer so sehr auf wirkungslosen Maßnahmen besteht, dem ist nicht mehr zu glauben das es ihm überhaupt um den Schutz von Kindern geht.
Sinnfrei meint:
(14.5.2009 um 23:13) Antworten
@2: Gut versteckt. Danke für den Hinweis.
Die Informationen sind ja nicht wirklich neu, und erzählen so ziemlich das Bild, welches man auch in den freien Internet-Blogs kurze Zeit nach der Verhaftung sehen konnte. Und nach zwei Jahren scheint es immer noch niemanden zu interessieren, die Wahrheit zu hören.
Peter meint:
(15.5.2009 um 00:21) Antworten
@Ein Käfig voller Enten
Laut Wiki besteht TATP nicht aus H2O2 + Mehl, sondern aus H202, Aceton und Säure. Explodieren soll es schon durch Hitze, Schlag oder Reibung. Offensichtlich hätten die Sauerland-Terroristen den Sprengstoff also auch ohne die Zünder aus der Türkei zur Detonation bringen können.
Einige Aussagen in dem Bericht sind also nicht korrekt.
Spectator meint:
(15.5.2009 um 00:50) Antworten
Der Spiegel-Artikel zum integrierten Rückenwind war grottenschlecht recherchiert, was die Vorschriften der StVZO zum "Rasen ohne Helm und Führerschein" betrifft. Das Ende des Artikels wiederspricht dem Untertitel jedenfalls heftig, nachdem die größten Schoten verschlimmbessert wurden.
Unter den derzeit geltenden Bestimmungen wird man jedenfalls kein Pedelec erleben, was aus Christian "Sommerloch" Wüst einen Erik Zabel im Endspurt eines Zeitfahrens mit Geschwindigkeiten bis ca. 70km/h macht.
Peterchens Mondfahrt meint:
(15.5.2009 um 02:06) Antworten
Peter: Meinen Sie Wikipedia? Wikipedia ist weder das einzige Wiki, noch war es das erste. Ein Wiki ist eine Homepage mit einer bestimmten Struktur und Publikationsschema, so wie ein Blog oder Webforum auch nur Homepages sind, die sich aber an gewisse Struktur gebende Konventionen halten. Wiki ist also keineswegs eine Abkürzung für Wikipedia.
Das mit dem Peroxid und dem Mehl habe ich auch immer noch nicht kapiert.
Bekannt sind Raketenantriebe mit 90%gen Per + einem Brennstoff, und alles was eine Rakete treibt kann bei entsprechender Verdämmung auch bumm machen (Verbrennungsfront brennt mit Unterschall), ist aber nicht detonationsfähig (Verbrennungsfront erreicht Überschall).
Und da ja Bombenbauanleitungen im Internet verboten sind kann einem auch niemand erklären wie das den laufen soll.
Und das BKA sagt nur "….uhh, gefährlich, dürfen wir gaaar nicht erklären…"
piratenwahl meint:
(15.5.2009 um 09:40) Antworten
Der Brief von vdL besteht nur aus den altbekannten Textbausteinen und geht auf die Problematik des Aufbaus einer Zensurinfrastruktur überhaupt nicht ein. SPD und CDU stehen für den Aufbau dieser demokratiefeindlichen Gesetze. Wer das nicht will, sollte über Wahlalternativen nachdenken. Etwas ändern wird sich erst, wenn diese Altparteien in der Versenkung verschwinden.Im Herbst wird sich die große Koalition der Verbieter nochmal an der Macht festklammern, es wird sicher noch weitere Verbote hageln. Ich könnte mir z.B. vorstellen, daß strafbewehrt die Nutzung eines providerfremden DNS-Servers nach der Wahl verboten wird, denn erst dann ist die Zensurinfrastruktur komplett.
Gleichzeitig werden wir mehr parteifremde Aktionen sehen, ich hoffe, daß die Macht der Altparteien dann bis 2014 zerfällt.
inge meint:
(15.5.2009 um 10:03) Antworten
Ich bekomme langsam den Eindruck, daß die Politiker den Kinderpornodreck nicht aus dem Internet entfernen wollen, weil die selber drauf zugreifen … eine sehr provokante These meinerseits.
Und mit den Sperrlisten, die sie im Rahmen ihrer Arbeit erhalten, müssen sie auch nicht mehr danach suchen.
Bert meint:
(15.5.2009 um 10:14) Antworten
@Ein Käfig voller Enten/Peter: Danke für den Hinweis. Schade, dann ist der Bericht wohl relativ wertlos, wenn schon bei so einer Kleinigkeit, die man leicht überprüfen kann, so "geschlunzt" wurde. :/
Streitberg meint:
(15.5.2009 um 11:38) Antworten
@Ein Käfig voller Enten: Wäre das nicht ein Traum-Mandat für einen engagierten Rechtsanwalt? Alles mal genüßlich aufdröseln, inkl. der Verwicklungen von CIA und BND?
Peterchens Mondfahrt meint:
(15.5.2009 um 15:04) Antworten
Stefan: Sehen Sie, dass so eine Antwort kommen wird, habe ich schon gewusst als ich meinen Kommentar abgeschickt hat. Das ist einer der Gründe, warum Wikipedia einfach nur Müll ist. Jeder Idiot kann dort sein gefährliches Halbwissen hineinkippen und es gottgleich zu einem Fakt erheben. Wenn ich also behaupte TRALAFITTI sei eine Eissorte, dann ist das per Wikipedia so lange ein Fakt, bis jemand den Schwachsinn entfernt. Allerdings habe es bis dann schon Millionen Leser einfach geglaubt und weiter verbreitet. Dann wird eine Google-Suche angeschmissen und die hohe Zahl an Treffern soll dann belegen, dass es genau so sei wie behauptet.
Ich behaupte dann einfach mal, Stefan sei ein Synonym für Vollidiot. Das entspricht sogar ganz unzynisch meiner Lebenserfahrung.
marcus05 meint:
(15.5.2009 um 15:04) Antworten
Ein bild für die, die sich fragen warum Ursel ihre Lügen ständig wiederholt:
Zitat: "Und da ja Bombenbauanleitungen im Internet verboten sind kann einem auch niemand erklären wie das den laufen soll."
Wie sieht es denn eigentlich mit den Lehrplänen für Chemie an den Gymnasien aus? Mitte der 1970er saß ich mit Chemie als Abiturprüfungsfach in der Oberstufe und wir stellten aus Baumwolle und Nitriersäure Schießbaumwolle und aus Toluol und Nitriersäure Trinitrotoluol (TNT) her. Wenn auch nur in homöopathischen Dosen…Stand offiziell im schleswig-holsteinischen Lehrplan für organische Chemie. Zu einer Zeit, als die RAF-Hysterie und Sympathisantenhetze ihren ersten Höhepunkt erreichte.
Wo sind bloß meine alten Schulunterlagen abgeblieben?
SB_nulleins meint:
(15.5.2009 um 15:31) Antworten
Peter: ihre Argumentation ist genauso Fehlerhaft / Lückenhaft wie die Argumentation "ohne Zünder ist das alles unmöglich"
P.S. Meine Damen und Herren: Zentral Abitur Frage: Wie wurde und wird der Nobelpreis finanziert.
Peter meint:
(15.5.2009 um 17:52) Antworten
@SB_nulleins
Wieso ist meine Argumentation Fehlerhaft / Lückenhaft?
Sollte sich aus H2O2 und Weizenmehl tatsächlich eine Sprengstoff herstellen lassen, wäre es kein TATP. (Vllt. hätte man dafür die Zünder gebraucht. Ich weiß es nicht!) Hatten die Täter aber vor, TATP herzustellen, hätten sie die besagten Zünder nicht gebraucht.
Es ging mir dabei um folgenden Punkt:
Herr van Rossum wirft den Medien mangelnde Recherche und kritiklose Weiterverbreitung der offiziellen Verlautbarungen vor. Auf der anderen Seite übernimmt er selbst ungeprüft die falsche Behauptung TATP würde aus H2O2 und Weizenmehl bestehen. Er hat also zumindest in diesem Fall genauso wenig recherchiert bzw. kritisch nachgefragt wie die von ihm angegriffenen Kollegen.
MartinM meint:
(15.5.2009 um 19:47) Antworten
Von mangelnder Recherche kann, in Falle der Sprengstoffe, keine Rede sein. Denn das einzige, was wirklich sicher ist, ist dass die Möchtegern-Terroristen sich H2O2 besorgt hatten, mit dem sie einen Sprengstoff herstellen wollten. Ob das wirklich Acetonperoxid gewesen wäre, wissen die Täter allein! Ich glaube nicht, dass sie wirklich auf diesen Stoff aus waren.
Acetonperoxid bzw. TATP ist einer der schlagempfindlichsten Stoffe überhaupt; lässt man einen 1 kg schweren Hammer aus 3 cm Höhe darauf fallen, explodiert der Stoff.(Zum Vergleich: Gycerintrinitrat, besser bekannt als Nitroglycerin, und berüchtigt, weil es ein so empfindlicher Sprengstoff ist, explodiert, wenn man einen 2 kg schweren Hammer aus 12 cm Höhe darauf fallen lässt. Verglichen mit TATP ist "Nitro" ein Sicherheitssprengstoff.)
Schon das Öffnen des Schraubverschlusses einer mit TATP gefüllten Flasche kann gefährlich sein. Deshalb wird auch bezweifelt, ob bei den Londoner Bombenanschlägen wirklich TATP verwendet wurde – mit dem Zeug im Rucksack wären die Attentäter schon beim schnellen Treppensteigen oder einem versehentlichen Rempler in die Luft gegangen. Angebliche wollte die "Sauerlandgruppe" damit eine Autobombe bauen. Nun, eine Autobombe, die wahrscheinlich beim ersten Schlagloch hoch geht (wenn es diesen Dilettanten überhaupt gelungen wäre, TATP unfallfrei herzustellen und abzufüllen), wäre wenig effektiv.
TATP hat deshalb ein so großes "Panikpotenzial", weil es sich mit üblichen Sprengstoffdetektoren nicht aufspüren lässt. Das, und die in der Tat große Sprengkraft von Acetonperoxid (vergleichbar mit TNT) drängt in der Aufmerksamkeit den nicht unwichtigen Aspekt in den Hintergrund, wie schlecht sich der Stoff wirklich für den Bombenbau eignet.
Weil kein Mensch genau weiß, was die Sauerland-Möchtegernterroristen denn wirklich herstellen wollten (vielleicht wussten sie es selber nicht), und TATP nur aufgrund wilder Spekulationen nach den Londoner Anschlägen, und eine vereiteltem Anschlag auf Londoner Flugzeuge im Jahr 2006, als "besonders gefährlicher Terroristensprengstoff" in die Schlagzeilen geriet (und zu den Absurden Flüssigkeits-Bestimmungen bei Flugreise führte), halte ich die "Mehl"-Sache für einen nebensächlichen Schnitzer – auch, weil sich tatsächlich ein Sprengstoff auf Mehl-Wasserstoffperoxid-Basis herstellen ließe. (Als dritte Komponente bräuchte man dann Kaliumpermanganat.) Aber die bei tatsächlichen Terrorbombern "beliebten" Ammoniumnitrat-Sprengstoffe lassen sich einfacher herstellen, sind weniger empfindlich, und die diskrete Beschaffung der Rohstoffe – Ammoniumnitrat ist ein beliebter Kunstdünger – ist auch möglich. (Und Mehl ist eine denkbare Komponente dieser "bewährten" Bombenbastlersprengstoffe.)
bombjack meint:
(15.5.2009 um 19:59) Antworten
@ TheDoctor
[...]
Das mit dem Peroxid und dem Mehl habe ich auch immer noch nicht kapiert[...]
Einfach mal nach > 3047441 Hydrogen peroxide explosives < suchen….
Dafür braucht man auch Zünder…..
Btw. ist aber meines Erachtens in der Menge wie von den Ärschen geplant genauso undürchführbar wie APEX, da hoko. Wasserstoffperoxidlsg. nicht so einfach handhabbar ist. Es reagiert z.B. schon auf Staub mit stürmischer Zersetzung, die wegen Wärmeentwicklung immer stürmischer wird, von katalysierenden Schwermetalspuren ganz zu schweigen.
bombjack
EDIT: Als verkappter Chemiker mit einem Hang zu Knall und Bumm ;-) kann ich sagen, daß die Herstellung von irgendwelchen Explosivstoffen kein Problem ist, das Wissen kann in jeder Unibibliothek nachgelesen werden. Es gibt auch genügend handhabungsichere Mischungen die sehr eifnach zu mischen sind…..
Nur steigt der logistische Aufwand mit der Menge….es ist kein Problem mal 10 kg zu machen, es wird aber zu einem wenn man 750 kg und mehr haben möchte….der Witz an der ganzen SAche ist, daß kein Überwachungsgesetz der Welt es verhindern kann, daß Terroristen sich "kleine Mengen" besorgen, aus der Hinsicht verwundert es mich ein wenig, das es bei uns nicht an allen Enden und Ecken knallt.
SB_nulleins meint:
(15.5.2009 um 20:12) Antworten
Peter: Ob der Artikel "perfekt" recherchiert ist bezweifele ich. Allerdings gestehe ich dem Autor zu, vorsätzlich (nicht unbedingt weil es verboten ist, sondern viel mehr weil es vertrettbar ist) keine Anleitung geben zu wollen.
Ein "korrekter" Artikel über das Thema oder alleine die korrekte Anleitung und oder Bezeichnung wäre dem Verfasser schlecht bekommnen.
Um auf Ihre Frage zurück zu kommen:
Ich möchte die Anmerkungen aus meinem 2. Posting nicht wiederholen, aber sein Sie versichert selbst die Zentral Abitur Frage war ein "Wink mit dem Zaunpfahl".
Sanddorn meint:
(16.5.2009 um 10:28) Antworten
Mein Gott. Das ehemalige Nachrichtenmagazin aus Hamburg kann nicht mal über simple Elektroräder berichten, ohne die Geschichte gleich zum Untergang der Menschheit aufzusexen. Langsam versteh ich was mit German Angst gemeint ist.
Stefan meint:
(17.5.2009 um 23:50) Antworten
#11 inge:
Erinnerst Du Dich noch an die Dutreaux-Affäre? Da sollten auch hochrangige Politiker mit verwickelt sein. Wurde aber nie aufgeklärt, weil die Ermittlungen massiv behindert wurden.
Mal angenommen, Dutreaux hätte seine "Kunden" heimlich gefilmt, etwa um sie später zu erpressen. Wenn solche Filme nun in Umlauf sind, wäre es dann auch legitim, uns diese vorzuenthalten?
"Ein Käfig voller Enten" fand ich echt interessant. Auf der Seite ist unten ein PDF verlinkt, das ist der eigentliche Inhalt der Radiosendung. Liest sich recht flott…
nils
achso und ERSTER, falls man das hier darf ;)
"Ein Käfig voller Enten", auf der Seite gibt es nicht nur den Artikel als PDF oder TXT, sondern auch als MP3, rechts unten auf der Seite "Ein Käfig voller Enten" MP3 Download
Wird es nicht für Frau von der Leyen irgendwann mal langweilig, immer wieder die gleichen unsinnigen Argumente vorzubringen? Das gebetsmühlenartige Wiederholen dieser, bereits lange widerlegten, Argumente wirkt langsam lächerlich. Wer so sehr auf wirkungslosen Maßnahmen besteht, dem ist nicht mehr zu glauben das es ihm überhaupt um den Schutz von Kindern geht.
@2: Gut versteckt. Danke für den Hinweis.
Die Informationen sind ja nicht wirklich neu, und erzählen so ziemlich das Bild, welches man auch in den freien Internet-Blogs kurze Zeit nach der Verhaftung sehen konnte. Und nach zwei Jahren scheint es immer noch niemanden zu interessieren, die Wahrheit zu hören.
@Ein Käfig voller Enten
Laut Wiki besteht TATP nicht aus H2O2 + Mehl, sondern aus H202, Aceton und Säure. Explodieren soll es schon durch Hitze, Schlag oder Reibung. Offensichtlich hätten die Sauerland-Terroristen den Sprengstoff also auch ohne die Zünder aus der Türkei zur Detonation bringen können.
Einige Aussagen in dem Bericht sind also nicht korrekt.
Der Spiegel-Artikel zum integrierten Rückenwind war grottenschlecht recherchiert, was die Vorschriften der StVZO zum "Rasen ohne Helm und Führerschein" betrifft. Das Ende des Artikels wiederspricht dem Untertitel jedenfalls heftig, nachdem die größten Schoten verschlimmbessert wurden.
Unter den derzeit geltenden Bestimmungen wird man jedenfalls kein Pedelec erleben, was aus Christian "Sommerloch" Wüst einen Erik Zabel im Endspurt eines Zeitfahrens mit Geschwindigkeiten bis ca. 70km/h macht.
Peter: Meinen Sie Wikipedia? Wikipedia ist weder das einzige Wiki, noch war es das erste. Ein Wiki ist eine Homepage mit einer bestimmten Struktur und Publikationsschema, so wie ein Blog oder Webforum auch nur Homepages sind, die sich aber an gewisse Struktur gebende Konventionen halten. Wiki ist also keineswegs eine Abkürzung für Wikipedia.
Was ein Wiki ist, erklärt sogar Wikipedia ausführlich selbst:
http://en.wikipedia.org/wiki/Wiki
@7 Peterchens Mondfahrt
Und dass Sie nur sehen, was Sie sehen wollen, erklärt Wiki auch ausführlich:
"Wiki steht für:
- …
- …
- Wikipedia (umgangssprachlich)"
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki_(Begriffsklärung)
Das mit dem Peroxid und dem Mehl habe ich auch immer noch nicht kapiert.
Bekannt sind Raketenantriebe mit 90%gen Per + einem Brennstoff, und alles was eine Rakete treibt kann bei entsprechender Verdämmung auch bumm machen (Verbrennungsfront brennt mit Unterschall), ist aber nicht detonationsfähig (Verbrennungsfront erreicht Überschall).
Und da ja Bombenbauanleitungen im Internet verboten sind kann einem auch niemand erklären wie das den laufen soll.
Und das BKA sagt nur "….uhh, gefährlich, dürfen wir gaaar nicht erklären…"
Der Brief von vdL besteht nur aus den altbekannten Textbausteinen und geht auf die Problematik des Aufbaus einer Zensurinfrastruktur überhaupt nicht ein. SPD und CDU stehen für den Aufbau dieser demokratiefeindlichen Gesetze. Wer das nicht will, sollte über Wahlalternativen nachdenken. Etwas ändern wird sich erst, wenn diese Altparteien in der Versenkung verschwinden.Im Herbst wird sich die große Koalition der Verbieter nochmal an der Macht festklammern, es wird sicher noch weitere Verbote hageln. Ich könnte mir z.B. vorstellen, daß strafbewehrt die Nutzung eines providerfremden DNS-Servers nach der Wahl verboten wird, denn erst dann ist die Zensurinfrastruktur komplett.
Gleichzeitig werden wir mehr parteifremde Aktionen sehen, ich hoffe, daß die Macht der Altparteien dann bis 2014 zerfällt.
Ich bekomme langsam den Eindruck, daß die Politiker den Kinderpornodreck nicht aus dem Internet entfernen wollen, weil die selber drauf zugreifen … eine sehr provokante These meinerseits.
Und mit den Sperrlisten, die sie im Rahmen ihrer Arbeit erhalten, müssen sie auch nicht mehr danach suchen.
@Ein Käfig voller Enten/Peter: Danke für den Hinweis. Schade, dann ist der Bericht wohl relativ wertlos, wenn schon bei so einer Kleinigkeit, die man leicht überprüfen kann, so "geschlunzt" wurde. :/
@Ein Käfig voller Enten: Wäre das nicht ein Traum-Mandat für einen engagierten Rechtsanwalt? Alles mal genüßlich aufdröseln, inkl. der Verwicklungen von CIA und BND?
Stefan: Sehen Sie, dass so eine Antwort kommen wird, habe ich schon gewusst als ich meinen Kommentar abgeschickt hat. Das ist einer der Gründe, warum Wikipedia einfach nur Müll ist. Jeder Idiot kann dort sein gefährliches Halbwissen hineinkippen und es gottgleich zu einem Fakt erheben. Wenn ich also behaupte TRALAFITTI sei eine Eissorte, dann ist das per Wikipedia so lange ein Fakt, bis jemand den Schwachsinn entfernt. Allerdings habe es bis dann schon Millionen Leser einfach geglaubt und weiter verbreitet. Dann wird eine Google-Suche angeschmissen und die hohe Zahl an Treffern soll dann belegen, dass es genau so sei wie behauptet.
Ich behaupte dann einfach mal, Stefan sei ein Synonym für Vollidiot. Das entspricht sogar ganz unzynisch meiner Lebenserfahrung.
Ein bild für die, die sich fragen warum Ursel ihre Lügen ständig wiederholt:
http://www.fohguild.org/forums/attachments/general/109513d1242237876-obama-karl_rove_and-plato.gif
@9
Zitat: "Und da ja Bombenbauanleitungen im Internet verboten sind kann einem auch niemand erklären wie das den laufen soll."
Wie sieht es denn eigentlich mit den Lehrplänen für Chemie an den Gymnasien aus? Mitte der 1970er saß ich mit Chemie als Abiturprüfungsfach in der Oberstufe und wir stellten aus Baumwolle und Nitriersäure Schießbaumwolle und aus Toluol und Nitriersäure Trinitrotoluol (TNT) her. Wenn auch nur in homöopathischen Dosen…Stand offiziell im schleswig-holsteinischen Lehrplan für organische Chemie. Zu einer Zeit, als die RAF-Hysterie und Sympathisantenhetze ihren ersten Höhepunkt erreichte.
Wo sind bloß meine alten Schulunterlagen abgeblieben?
Peter: ihre Argumentation ist genauso Fehlerhaft / Lückenhaft wie die Argumentation "ohne Zünder ist das alles unmöglich"
Anmerkung: Selbstmörder ja/nein, Instabile Substanz ja/nein, Kartoffelkanone ja/nein, Sylester ja/nein, Physikunterricht 5 oder 6 Klasse ja/nein
P.S. Meine Damen und Herren: Zentral Abitur Frage: Wie wurde und wird der Nobelpreis finanziert.
@SB_nulleins
Wieso ist meine Argumentation Fehlerhaft / Lückenhaft?
Sollte sich aus H2O2 und Weizenmehl tatsächlich eine Sprengstoff herstellen lassen, wäre es kein TATP. (Vllt. hätte man dafür die Zünder gebraucht. Ich weiß es nicht!) Hatten die Täter aber vor, TATP herzustellen, hätten sie die besagten Zünder nicht gebraucht.
Es ging mir dabei um folgenden Punkt:
Herr van Rossum wirft den Medien mangelnde Recherche und kritiklose Weiterverbreitung der offiziellen Verlautbarungen vor. Auf der anderen Seite übernimmt er selbst ungeprüft die falsche Behauptung TATP würde aus H2O2 und Weizenmehl bestehen. Er hat also zumindest in diesem Fall genauso wenig recherchiert bzw. kritisch nachgefragt wie die von ihm angegriffenen Kollegen.
Von mangelnder Recherche kann, in Falle der Sprengstoffe, keine Rede sein. Denn das einzige, was wirklich sicher ist, ist dass die Möchtegern-Terroristen sich H2O2 besorgt hatten, mit dem sie einen Sprengstoff herstellen wollten. Ob das wirklich Acetonperoxid gewesen wäre, wissen die Täter allein! Ich glaube nicht, dass sie wirklich auf diesen Stoff aus waren.
Acetonperoxid bzw. TATP ist einer der schlagempfindlichsten Stoffe überhaupt; lässt man einen 1 kg schweren Hammer aus 3 cm Höhe darauf fallen, explodiert der Stoff.(Zum Vergleich: Gycerintrinitrat, besser bekannt als Nitroglycerin, und berüchtigt, weil es ein so empfindlicher Sprengstoff ist, explodiert, wenn man einen 2 kg schweren Hammer aus 12 cm Höhe darauf fallen lässt. Verglichen mit TATP ist "Nitro" ein Sicherheitssprengstoff.)
Schon das Öffnen des Schraubverschlusses einer mit TATP gefüllten Flasche kann gefährlich sein. Deshalb wird auch bezweifelt, ob bei den Londoner Bombenanschlägen wirklich TATP verwendet wurde – mit dem Zeug im Rucksack wären die Attentäter schon beim schnellen Treppensteigen oder einem versehentlichen Rempler in die Luft gegangen. Angebliche wollte die "Sauerlandgruppe" damit eine Autobombe bauen. Nun, eine Autobombe, die wahrscheinlich beim ersten Schlagloch hoch geht (wenn es diesen Dilettanten überhaupt gelungen wäre, TATP unfallfrei herzustellen und abzufüllen), wäre wenig effektiv.
TATP hat deshalb ein so großes "Panikpotenzial", weil es sich mit üblichen Sprengstoffdetektoren nicht aufspüren lässt. Das, und die in der Tat große Sprengkraft von Acetonperoxid (vergleichbar mit TNT) drängt in der Aufmerksamkeit den nicht unwichtigen Aspekt in den Hintergrund, wie schlecht sich der Stoff wirklich für den Bombenbau eignet.
Weil kein Mensch genau weiß, was die Sauerland-Möchtegernterroristen denn wirklich herstellen wollten (vielleicht wussten sie es selber nicht), und TATP nur aufgrund wilder Spekulationen nach den Londoner Anschlägen, und eine vereiteltem Anschlag auf Londoner Flugzeuge im Jahr 2006, als "besonders gefährlicher Terroristensprengstoff" in die Schlagzeilen geriet (und zu den Absurden Flüssigkeits-Bestimmungen bei Flugreise führte), halte ich die "Mehl"-Sache für einen nebensächlichen Schnitzer – auch, weil sich tatsächlich ein Sprengstoff auf Mehl-Wasserstoffperoxid-Basis herstellen ließe. (Als dritte Komponente bräuchte man dann Kaliumpermanganat.) Aber die bei tatsächlichen Terrorbombern "beliebten" Ammoniumnitrat-Sprengstoffe lassen sich einfacher herstellen, sind weniger empfindlich, und die diskrete Beschaffung der Rohstoffe – Ammoniumnitrat ist ein beliebter Kunstdünger – ist auch möglich. (Und Mehl ist eine denkbare Komponente dieser "bewährten" Bombenbastlersprengstoffe.)
@ TheDoctor
[...]
Das mit dem Peroxid und dem Mehl habe ich auch immer noch nicht kapiert[...]
Einfach mal nach > 3047441 Hydrogen peroxide explosives < suchen….
Dafür braucht man auch Zünder…..
Btw. ist aber meines Erachtens in der Menge wie von den Ärschen geplant genauso undürchführbar wie APEX, da hoko. Wasserstoffperoxidlsg. nicht so einfach handhabbar ist. Es reagiert z.B. schon auf Staub mit stürmischer Zersetzung, die wegen Wärmeentwicklung immer stürmischer wird, von katalysierenden Schwermetalspuren ganz zu schweigen.
bombjack
EDIT: Als verkappter Chemiker mit einem Hang zu Knall und Bumm ;-) kann ich sagen, daß die Herstellung von irgendwelchen Explosivstoffen kein Problem ist, das Wissen kann in jeder Unibibliothek nachgelesen werden. Es gibt auch genügend handhabungsichere Mischungen die sehr eifnach zu mischen sind…..
Nur steigt der logistische Aufwand mit der Menge….es ist kein Problem mal 10 kg zu machen, es wird aber zu einem wenn man 750 kg und mehr haben möchte….der Witz an der ganzen SAche ist, daß kein Überwachungsgesetz der Welt es verhindern kann, daß Terroristen sich "kleine Mengen" besorgen, aus der Hinsicht verwundert es mich ein wenig, das es bei uns nicht an allen Enden und Ecken knallt.
Peter: Ob der Artikel "perfekt" recherchiert ist bezweifele ich. Allerdings gestehe ich dem Autor zu, vorsätzlich (nicht unbedingt weil es verboten ist, sondern viel mehr weil es vertrettbar ist) keine Anleitung geben zu wollen.
Ein "korrekter" Artikel über das Thema oder alleine die korrekte Anleitung und oder Bezeichnung wäre dem Verfasser schlecht bekommnen.
Um auf Ihre Frage zurück zu kommen:
Ich möchte die Anmerkungen aus meinem 2. Posting nicht wiederholen, aber sein Sie versichert selbst die Zentral Abitur Frage war ein "Wink mit dem Zaunpfahl".
Mein Gott. Das ehemalige Nachrichtenmagazin aus Hamburg kann nicht mal über simple Elektroräder berichten, ohne die Geschichte gleich zum Untergang der Menschheit aufzusexen. Langsam versteh ich was mit German Angst gemeint ist.
#11 inge:
Erinnerst Du Dich noch an die Dutreaux-Affäre? Da sollten auch hochrangige Politiker mit verwickelt sein. Wurde aber nie aufgeklärt, weil die Ermittlungen massiv behindert wurden.
Mal angenommen, Dutreaux hätte seine "Kunden" heimlich gefilmt, etwa um sie später zu erpressen. Wenn solche Filme nun in Umlauf sind, wäre es dann auch legitim, uns diese vorzuenthalten?