10.6.2009

Links 389

Grüne fordern Auskunftsanspruch über Vorratsdaten

“Das Internet” gibt es nicht

Hamburg und Teheran, 8. Juni 2009

Wasserfolter bei Scotland Yard?

Boxen auf Leben und Tod

15 Kommentare zu “Links 389”

  1. Johann meint: (10.6.2009 um 19:10) AntwortenReply to this comment

    SpOn mal wieder ziemlich gut, Don Alphonso sogar ganz große Klasse!
    Danke für die Links.

  2. GxS meint: (10.6.2009 um 19:58) AntwortenReply to this comment

    SpOn hat viele lesenswerte Links im Artikel, besonders empfehle ich:
    sueddeutsche.de/E5P38l/29...ls-die-Deutsche-Bank.html

    Grüße

  3. dot tilde dot meint: (10.6.2009 um 23:09) AntwortenReply to this comment

    zum spiegel-artikel, deutsch zwonull:

    the internet has always been what we, you and they are making of it. whatever you want it to be, it surely has enough rope to hang all of you if you deny to understand it.

    .~.

  4. Anderer Gregor meint: (11.6.2009 um 01:47) AntwortenReply to this comment

    Im <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,629623,00.html" rel="nofollow">Spiegel-Online-Artikel</a> zu den Waterboarding-Vorwuerfen finden sich uebrigens folgendes wunderbares Zitat:

    Ein weiterer nicht namentlich genannter Sprecher sagte, es handele sich bei den Vorwürfen jedoch nicht um Waterboarding, vielmehr hätten die Beamten die Verdächtigen mit dem Kopf in Wassereimer getaucht.

    Ich wuerde sagen, das generelle Vorgehen ist damit von offizieller Seite bestaetigt …

  5. Heiner meint: (11.6.2009 um 10:19) AntwortenReply to this comment

    In dem Zusammenhang: Obama lässt CIA-Mitarbeiter, die Waterboarding durchgeführt haben, straffrei davonkommen: http://www.tagesschau.de/ausland/obamacia102.html

    Hier zeigt sich, wie "edel und gut" der gefeierte Obama wirklich ist.

  6. piratenwahl (Link) meint: (11.6.2009 um 10:58) AntwortenReply to this comment

    Leider ist Obama Teil des US-Establishments und braucht die CIA-Jungs. Sicherlich wird heute weniger gefoltert als noch vor einigen Jahren, aber ich kann mir kaum vorstellen, daß Waterboarding nun gar nicht mehr angewandt wird. Das Schlimme aber ist: bezüglich der normalen Ermittlungsbehörden hat ein Tabubruch stattgefunden. Und wenn ein Sprecher sagt, es gebe kein Waterboarding, dann aber im Nebensatz uns das Eintauchen von Köpfen in Wassereimer als ganz normale Ermittlungsmethode verkauft,ist dieser Tabubruch im ganzen Polizeisystem " erfolgreich" vollzogen.

  7. Gustav (Link) meint: (11.6.2009 um 11:12) AntwortenReply to this comment

    Zur Meldung:
    Grüne fordern: Bürger sollen Einsicht in Vorratsdaten haben.

    Gute Idee der Grünen! Denn die Bevölkerung ist ja nichtmal darüber aufgeklärt was alles gespeichert wird.
    Das kleine Video unter:
    http://www.dubistterrorist.de
    klärt über die Vorratsdatenspeicherung auf.

  8. anonym meint: (11.6.2009 um 12:00) AntwortenReply to this comment

    Internet? Gibt es diesen Blödsinn immer noch?

    Homer Simpson

  9. Olaf meint: (11.6.2009 um 13:10) AntwortenReply to this comment

    Spiegel-Artikel:

    "…rocky_shoa.html"?

    Ist für meinen Geschmack etwas entgleister Humor…

  10. GxS meint: (11.6.2009 um 21:55) AntwortenReply to this comment

    @ Gustav (7)
    >Gute Idee der Grünen!
    Das ist nur bedingt richtig; denn dann sehen die Leute nur,
    was die Staatsgewalt über sie gespeichert hat (im Wesentlichen die Telefonrechnung mit Verbindungsdaten).

    Das Bewegungsprofil, das soziale Umfeld, in dem man sich bewegt, daß dieses daraus leicht generiert werden kann und vor allem, daß die Information bei einem Knoten nur unvollständig vorhanden ist, die Staatsgewalt also viel umfassendere Informationen hat, ist dabei auf den ersten Blick nicht offensichtlich.

    Ob die vom ETSI erarbeiteten Spezifikationen inzwischen implementiert wurden, oder wie sich die Umsetzung vollzieht, weiss ich nicht, aber dass sich die Behörden nicht um nationale Verfassungsgerichte kümmern, glaube ich jederzeit,
    z.B. hat es meines Wissens nach das BVerFG verboten, dass die Daten der Vorratsdatenspeicherung an ausländische Geheimdienste weitergegeben werden, nur glaube ich nicht daran
    http://futurezone.orf.at/stories/223854/
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/96489

    Grüße

    P.S.: Das war schon im Jahr 2007 (aus dem Jahr der Meldungen, als die Vorratsdatenspeicherung beschlossen wurde) klar, anderslautende Politikeraussagen waren glatte Lügen…

  11. Nicht die Olaf meint: (11.6.2009 um 22:24) AntwortenReply to this comment

    Olaf: Geschmacklos finde ich eher "entgleist". Soll das etwa eine Anspielung auf die Deportationszüge im dritten Reich sein? Meinten Sie vielleicht "entarteter" Humor? Wieso sehen Sie da überhaupt Humor?

    Sie sind Sie wirklich des Hebräischen mächtig oder haben Sie nur ein Zucken im PC-Muskel gespürt?

    Hier ein bisschen etwas zum Lesen bezüglich des Wortes "Shoa":
    spectator.co.uk/melanieph...all-mistranslations.thtml

  12. Jens meint: (12.6.2009 um 12:40) AntwortenReply to this comment

    @Nicht die Olaf: Also bitte…

    Ich fand das "rocky shoa" auch daneben. Dazu braucht man auch keine Hebräisch-Kenntnisse. Und wenn Du Dir die Diskussion unter dem von Dir verlinkten Artikel anschaust wirst du feststellen, dass der Begriff Kontextabhängig ist. Und in diesem Fall absolut eindeutig besetzt.

    Gruß,
    Jens

  13. HJS meint: (12.6.2009 um 14:11) AntwortenReply to this comment

    @8: Wow, they have the internet on computer now!

  14. Nicht die Olaf meint: (12.6.2009 um 14:55) AntwortenReply to this comment

    Jens: Ihre Argumentationstechnik ist so billig wie verabscheuungswürdig. Sie machen sich eine fremde Quelle zu eigen, indem Sie diese vermeintlich zusammenfassen und der Leser so den Eindruck bekommt, er müsse dem Link gar nicht erst folgen. Überlassen Sie es gefälligst dem Leser, dem Link zu folgen und sich selbst eine Meinung zu bilden.

  15. Anderer Gregor meint: (12.6.2009 um 16:51) AntwortenReply to this comment

    Okay, @4 scheint ein TagesschauSpON-Uebersetzungsfehler zu sein — man kann die Quelle auch so lesen, dass der Sprecher gesagt hat, die Vorwuerfe lauteten auf "Kopf in Eimer" statt "Waterboarding (Brett)". Damit waere das zunaechst unbestaetigt. Ob das die Sache allerdings besser macht, wage ich zu bezweifeln — ich nehme mal an, dass die tatsaechliche Gefahr, den Verdaechtigen zu ertraenken, bei der Eimermethode sogar noch hoeher ist, da das Wasser aus der Lunge nicht mehr herauslaufen kann.

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