Zu solchen Textbausteinen kommen dann noch falsche Zeitangaben und Darstellungen der Vorkommnisse und der Beschuldigte hat ein nicht widerlegbares Problem.
Bei Verkehrskontrollen ist das üblich, damit fehlerhaftes Vorgehen der Polizeibeamten nicht auch noch aktenkundig wird.
Leider war ich selbst schon Betroffener. Replik ist aussichtslos.
Das ist die Folge eines positivistischen Staatsverständnisses.
Das ist so in einer Demokratur.
gant meint:
(16.6.2009 um 18:42) Antworten
Polizeistatisik
Da haben wir ja den Beweis: die Kinderporno-Websperren zeigen bereits jetzt (rückwirkend in die Vergangenheit) Wirkung!!
Kai meint:
(16.6.2009 um 19:39) Antworten
Geständis per Textbaustein: Ähnlich mir passiert.
Beamter: geben Sie den Unfall zu?
Ich: Nein
Beamter: Wer ist in wessen Auto gefahren
Ich: Ich in den des Unfallgegners.
Letzteres sagt ja nichts über das Verschulden aus.
Später vor Gericht stand im Protokoll, ich hätte die Schuld zugegeben. Das kriegt man faktisch nicht weg, welcher Beamter könnte sich erinnern und/oder gesteht seine Dummheit ein?
Und da haben wir es wieder. In meinen Augen: Wenn jemand klug genug ist, wäre man nicht Polizist geworden. Ausnahmen bestätigen die Regel. Mir aber noch nicht untergekommen.
Klaus Graf (Link) meint:
(16.6.2009 um 19:45) Antworten
Ahh, die Dame vom Laienspieltheater brüskiert mit einem anderen Gesetz Fachleute, Experten und die Jugendämter, ohne dass hierbei auch nur EINEM Kind besser geholfen wäre. Das kennt man ja von ihr …
Zumindest habe ich es endlich bei meiner Mutter geschafft, Frau von der Leyen dauerhaft unglaubwürdig zu machen. Ein kleiner Sieg für die Vernunft! :)
Kenguru meint:
(16.6.2009 um 20:58) Antworten
Ein Armutszeugnis…. Anzahl der Kindeserziehung bekegt erfolgreiche Arbeit. ….
Das spottet jeder Beschreibung. Ein Beleg dafür, es wird Zeit dieses Amt in Unjugendamt um zu benennen.
Stuff (Link) meint:
(16.6.2009 um 21:09) Antworten
@Kai
Nunja, ich weigere mich diese hübschen Fragebögen, die da ja international sein sollen, zu unterschreiben, ich mache meine eigenen Fotos und lasse dann den/einen Unfallbeteiligten klagen bzw. klage selbst. Polizei? Was ist das? Diese Blaumiesen? In Österreich hält man das Gesindel von der Strasse den Polizisten durch eine sogenannte "Blaulichtsteuer" vom Hals: Ist nur Sachschaden entstanden, kostet die Unfallaufnahme und die Qualität solcher Unfallaufnahmen ist dergestalt, – aber lassen wir das. Da ich in .de halt doch öfter mal unterwegs bin und mir die Frage: "geben Sie den Unfall zu?" gestellt werden könnte, weiss ich was ich darauf antworte: "Wie sind denn Sie adjustiert!?"
Wirkt immer… ;-)
Stuff
bär meint:
(16.6.2009 um 21:18) Antworten
Man muß wohl Jurist sein, um aus der Antwort auf die Frage "geben Sie den Unfall zu" ein Schuldeingeständnis herauszulesen. Ein Normalsterblicher dagegen steht neben zwei verbeulten Autos und fragt sich, warum der Polizist meint, man wolle das Offensichtliche leugnen. Natürlich ist das ein Unfall. Was gibt es da noch zuzugeben?
Stuff (Link) meint:
(16.6.2009 um 22:36) Antworten
@bär
Ähh, ahemm, “geben Sie den Unfall zu”, was ist das für eine Frage? Geben Sie die Mondstellung zu? Das Wetter?? So einsichtig (nunja, besser: Die Konvention) dass an der Mondstellung oder am Wetter ich nichts beigetragen der verhindert haben könnte, ist ja nun diese Frage nicht! In Österreich gibt es ein Buch von und über Widerstandskämpferinnen mit dem bezeichnenden Titel: "Der Himmel ist blau. Vielleicht." Da wird dieses "Geben Sie zu, dass…" erschöpfend abgehandelt.
Stuff
inga meint:
(17.6.2009 um 11:35) Antworten
Wenn irgendjemand seinen Standpunkt mit einer Polizeistatistik unterstreicht, ist das immer zweifelhaft. Der Artikel macht das deutlich: Es gibt schlicht keine verlässlichen Zahlen, gerade bei Trends müssen die Alarmglocken läuten. Ist beispielsweise eine Zunahme bestimmter Fälle jetzt darauf zurückzuführen dass
- das Dunkelfeld aufgehellt wurde?
- eine neue Definition eines Verbrechens (z.B. Erhöhung der Altersgrenze bei der Definition von Kinderpornografie) eingeführt wurde?
- die Bevölkerung sensibilisiert wurde und jeden Verdachtsfall meldet, auch letztlich unbegründete (Stichwort: Hysterie)?
- die Fälle tatsächlich zugenommen haben?
Durch diese ganzen Schwierigkeiten bei der Kriminalstatistik und dem damit verbundenen breiten Deutungsspielraum kann sie praktischerweise fast alle Argumente irgendwie unterstützen. Damit ist sie als Beleg generell unbrauchbar.
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Zu solchen Textbausteinen kommen dann noch falsche Zeitangaben und Darstellungen der Vorkommnisse und der Beschuldigte hat ein nicht widerlegbares Problem.
Bei Verkehrskontrollen ist das üblich, damit fehlerhaftes Vorgehen der Polizeibeamten nicht auch noch aktenkundig wird.
Leider war ich selbst schon Betroffener. Replik ist aussichtslos.
Das ist die Folge eines positivistischen Staatsverständnisses.
Das ist so in einer Demokratur.
Polizeistatisik
Da haben wir ja den Beweis: die Kinderporno-Websperren zeigen bereits jetzt (rückwirkend in die Vergangenheit) Wirkung!!
Geständis per Textbaustein: Ähnlich mir passiert.
Beamter: geben Sie den Unfall zu?
Ich: Nein
Beamter: Wer ist in wessen Auto gefahren
Ich: Ich in den des Unfallgegners.
Letzteres sagt ja nichts über das Verschulden aus.
Später vor Gericht stand im Protokoll, ich hätte die Schuld zugegeben. Das kriegt man faktisch nicht weg, welcher Beamter könnte sich erinnern und/oder gesteht seine Dummheit ein?
Und da haben wir es wieder. In meinen Augen: Wenn jemand klug genug ist, wäre man nicht Polizist geworden. Ausnahmen bestätigen die Regel. Mir aber noch nicht untergekommen.
Iran und Web 2.0:
http://archiv.twoday.net/stories/5764228/
Ahh, die Dame vom Laienspieltheater brüskiert mit einem anderen Gesetz Fachleute, Experten und die Jugendämter, ohne dass hierbei auch nur EINEM Kind besser geholfen wäre. Das kennt man ja von ihr …
Zumindest habe ich es endlich bei meiner Mutter geschafft, Frau von der Leyen dauerhaft unglaubwürdig zu machen. Ein kleiner Sieg für die Vernunft! :)
Ein Armutszeugnis…. Anzahl der Kindeserziehung bekegt erfolgreiche Arbeit. ….
Das spottet jeder Beschreibung. Ein Beleg dafür, es wird Zeit dieses Amt in Unjugendamt um zu benennen.
@Kai
Nunja, ich weigere mich diese hübschen Fragebögen, die da ja international sein sollen, zu unterschreiben, ich mache meine eigenen Fotos und lasse dann den/einen Unfallbeteiligten klagen bzw. klage selbst. Polizei? Was ist das? Diese Blaumiesen? In Österreich hält man das Gesindel von der Strasse den Polizisten durch eine sogenannte "Blaulichtsteuer" vom Hals: Ist nur Sachschaden entstanden, kostet die Unfallaufnahme und die Qualität solcher Unfallaufnahmen ist dergestalt, – aber lassen wir das. Da ich in .de halt doch öfter mal unterwegs bin und mir die Frage: "geben Sie den Unfall zu?" gestellt werden könnte, weiss ich was ich darauf antworte: "Wie sind denn Sie adjustiert!?"
Wirkt immer… ;-)
Stuff
Man muß wohl Jurist sein, um aus der Antwort auf die Frage "geben Sie den Unfall zu" ein Schuldeingeständnis herauszulesen. Ein Normalsterblicher dagegen steht neben zwei verbeulten Autos und fragt sich, warum der Polizist meint, man wolle das Offensichtliche leugnen. Natürlich ist das ein Unfall. Was gibt es da noch zuzugeben?
@bär
Ähh, ahemm, “geben Sie den Unfall zu”, was ist das für eine Frage? Geben Sie die Mondstellung zu? Das Wetter?? So einsichtig (nunja, besser: Die Konvention) dass an der Mondstellung oder am Wetter ich nichts beigetragen der verhindert haben könnte, ist ja nun diese Frage nicht! In Österreich gibt es ein Buch von und über Widerstandskämpferinnen mit dem bezeichnenden Titel: "Der Himmel ist blau. Vielleicht." Da wird dieses "Geben Sie zu, dass…" erschöpfend abgehandelt.
Stuff
Wenn irgendjemand seinen Standpunkt mit einer Polizeistatistik unterstreicht, ist das immer zweifelhaft. Der Artikel macht das deutlich: Es gibt schlicht keine verlässlichen Zahlen, gerade bei Trends müssen die Alarmglocken läuten. Ist beispielsweise eine Zunahme bestimmter Fälle jetzt darauf zurückzuführen dass
- das Dunkelfeld aufgehellt wurde?
- eine neue Definition eines Verbrechens (z.B. Erhöhung der Altersgrenze bei der Definition von Kinderpornografie) eingeführt wurde?
- die Bevölkerung sensibilisiert wurde und jeden Verdachtsfall meldet, auch letztlich unbegründete (Stichwort: Hysterie)?
- die Fälle tatsächlich zugenommen haben?
Durch diese ganzen Schwierigkeiten bei der Kriminalstatistik und dem damit verbundenen breiten Deutungsspielraum kann sie praktischerweise fast alle Argumente irgendwie unterstützen. Damit ist sie als Beleg generell unbrauchbar.