19.6.2009

Raubkopierer machen Messe tot

Ich war noch nie auf der popkomm, habe mir aber sagen lassen, dass es dort meist stinklangweilig war. Da sich niemand gerne langweilt, könnte es natürlich sein, dass die Messe für Aussteller wie Besucher einfach von Jahr zu Jahr unattraktiver geworden ist.

Da braucht es schon jemanden wie den Jammerlappen vom Dienst, Messeveranstalter und Musikverbandschef Dieter Gorny, um den eigenen Misserfolg noch in eine, wenn auch lächerliche Attacke zu verwandeln:

Viele Unternehmen können es sich wegen des Diebstahls im Internet nicht mehr leisten, an der Popkomm teilzunehmen.

58 Kommentare zu “Raubkopierer machen Messe tot”

  1. J. S. meint: (19.6.2009 um 16:32) AntwortenReply to this comment

    Wird jetzt eigentlich alles dem Filesharing in die Schuhe geschoben?

    Was hätte Dieter Gorny wohl vor 50 Jahren gesagt?
    Dieses Filesharing kommt der Musikindustrie doch wie gerufen, da es sehr gut als Sündenbock für alles mögliche herhalten kann.

  2. Reinhard meint: (19.6.2009 um 16:39) AntwortenReply to this comment

    Weiter so, Herr Gorny, weiter so! Je schriller Ihr weinerliches Geplärre wird, desto mehr Leuten fällt auf, DASS Sie nur weinerliches Geplärre von sich geben.

  3. SvenR meint: (19.6.2009 um 16:46) AntwortenReply to this comment

    Ich habe ja mal gehört, dass die Wohnbevölkerung in Afrika und Asien in manchen Ländern so gut wie überhaupt keine CDs kaufen – das müssen dann ja wohl auch alles Kinderpornokonsumenten Raubkopierermörder sein, oder?

    </zynismus>

  4. Anon123 meint: (19.6.2009 um 16:54) AntwortenReply to this comment

    Die Aussagen sind nachvollziehbar. Wenn man sein eigenes, längst überholtes und unattraktives Geschäftsmodell aussterben sieht kann man entweder mit der Zeit gehen oder aber Weinen. Herr Gorny hat sich halt fürs Zweite entschieden.

  5. Martin meint: (19.6.2009 um 17:04) AntwortenReply to this comment

    "Jammerlappen vom Dienst", schön gesagt. Nicht zu toppen!!

    Die Aussage wundert mich, ist doch Filesharing laut Harvard gar kulturfördernd.
    http://www.golem.de/0906/67852.html

  6. affenärschle meint: (19.6.2009 um 17:07) AntwortenReply to this comment

    Ach wie lustig ist das Alphabet: …KLMNOPQ …
    Opel, Popcomm, Quelle … brauch´mer alles ned … halt, hätt ich doch glatt wen vergessen: HRE

  7. Bernd meint: (19.6.2009 um 17:22) AntwortenReply to this comment

    Let's face it – die popkomm war eigentlich mal eine klassische B-to-B Veranstaltung. Als Brancheninsider erinnere ich noch so manche triste Stunde in fast leeren, ärmlich dekorierten Messehallen, als ich Gespräche geführt habe, die man auch am Telefon hätte abklären können und mich insgeheim nach meinem Büro gesehnt habe. Lustig waren damals höchstens die Clubbesuche nach Messeende.
    Das alles war VOR dem großen Messehype mit gesperrten Straßenzügen, Beachbars & Liveshows.
    Als VIVA groß wurde und die Messe in die Öffentlichkeit drängte waren noch weniger "Geschäfte" zu machen. Man traf sich abseits des Trubel um zu reden und nutzte die "Messe", um sich auf Label-Kosten die Kante zu geben, nach den jungen Dingern zu schauen und sich wichtig zu fühlen.
    Die popkomm, wie die meisten Leute sie heute kennen, war eine Werbeveranstaltung von VIVA und den großen Labels. Ach ja, und natürlich interessant für all die "lustigen" Werbepartner. Nur ging es dabei nie um die Musik. Es ging um Crosspromotion, Reichweite und Marktanteile. Und vielleicht auch darum, dass Köln auch eine "Love Parade" haben wollte.
    Kein Wunder also, dass diese Musi-Kirmes durch ist. Die Love Parade ist es ja auch.
    … und wer war eigentlich dieser VIVA?

  8. lawblogleser meint: (19.6.2009 um 17:35) AntwortenReply to this comment

    Gut das sie weg ist, da war vor Jahren schon doch nur noch die selbst hergestellte Konservenmusikgülle der Industrie mit lächerlichen PVC-Sängerinnen und Grinselappen die als einzige Quali neben nach Haargelprodukten zu riechen beim singen nicht auf die Schnautze fallen dürfen. Ich war das letzte mal da als sie überall so zusammengewürfelte Boy-/Girlie Bands zusammengetragen hatten. Am Ende der Messe habe ich mich nur gefragt, erwarten die wirklich, dass die Leute Geld für Musik ausgeben von künstlichen Gruppen die alle gleich klingen? Massenweise?

    Und der Gorny ist mittlerweile nur noch der bezahlte Lobbyisten-Jammerlappen der Industrie, der hat wie viele andere nicht begriffen, dass das Internet für die Musikindustrie mehr Chance als Feind sein könnte.

    Nachdem die Kassetten erfunden wurden haben sie den Untergang der Musikindustrie prophezeit, als die CD auf den Markt kam haben sie den Untergang der Musikindustrie prophezeit…wo bleibt denn bitteschön das Ende?

  9. marcus05 meint: (19.6.2009 um 17:36) AntwortenReply to this comment

    internet killed the video star…

  10. bassist meint: (19.6.2009 um 17:38) AntwortenReply to this comment

    na klasse..weiter so, herr gorny! als sie mir mitte der 80er das basszupfen an der bergischen musikschule beibrachten, war ihre kleine welt ohne viva und popkomm noch in ordnung. mit verlaub herr gorny, sie sind ein arschloch.

  11. Axel John (Link) meint: (19.6.2009 um 17:40) AntwortenReply to this comment

    Was will er auch anderes sagen?
    Gorny kann ja schlecht zugeben, das die Musikindustrie unfähig ist, tragfähige Geschäftsideen zu entwickeln.

    Viel entlarvender ist der Satz:
    Deshalb sei die Absage auch als Aufforderung an die Politik zu werten, mehr gegen Internetpiraterie zu tun.
    Netzsperre ist das Zauberwort. Soll er der Zypries einen Beratervertrag anbieten, dann hat sich das Problem schnell erledigt.

  12. anwalt-in-mol.de (Link) meint: (19.6.2009 um 17:44) AntwortenReply to this comment

    Ich mußte erst einen Link anklicken (welt.de/kultur/article230...or-Europas-Untergang.html), um zu sehen, wer dieser Mensch ist. Zugegeben, ich bin da wohl nicht ganz auf der Höhe. Viell. liegt es aber auch daran, daß mein Musikgeschmack in eine andere Richtung als diese ewige Weichspülmusik geht, deren Einfallslosigkeit sich vorallem darin zeigt, daß große Hits "gesampelt" werden.

    Daß nun das leidige Internetgesetz durch ist, ist bedauerlich. Ich frage mich, wann die erste VB in KA eingeht.
    Daß nach dem Ki-Po-Argument nun auch die Musikbranche in den Startlöchern steht und wie glaube in Frankreich Internetsperren fordert, war zu erwarten (welt.de/webwelt/article25...ot-fuer-Raubkopierer.html).
    Es gibt doch eine Studie, in der belegt wird, daß durch das Filesharing der Verlust der Musikbranche gegen 0 (in Worten: null) tendiert. Ich will damit nicht sagen, daß ich dieses Filesharing unterstütze oder gutheiße. Aber so mancher Musikbranchenvertreter sollte hin und wieder die Kirche im Dorf lassen. Sonst gibt er sich und seine Branche der Lächerlichkeit preis.

    @7: ist denn VIVA nicht ein Gemeinschaftsprojekt der großen Plattenverlage?!

  13. SvenC meint: (19.6.2009 um 17:53) AntwortenReply to this comment

    War Gorny nicht der, der Musik noch mehr kommerzialisiert hat als normal?

  14. popcom meint: (19.6.2009 um 18:12) AntwortenReply to this comment

    Die Musikindustrie beliefert uns alle, ich wiederhole, uns ALLE mit einer sehr großen, gestigen und anspruchsvollen Schöfpfungswerke der Künstler/innen. Das sollten wir anerkennen und jeder Haushalt sollte per Stopp-Schild-Gesetz verpflichtet werden jeden Monat mind. 3 CD/DVD käuflich zu erwerben.

    Mist.

    Mir fällt gerade kein Name ein.
    Kein Name, eines Künstler, den ich nun kaufen würde.

    Was im Radio und Internet gegen die GEZ Zwangsabgabe geboten wird ist eher bekömmlich. *lol*

  15. Martin meint: (19.6.2009 um 18:16) AntwortenReply to this comment

    Weltweiter Umsatz mit digitaler Musik steigt um 25 Prozent auf 3,7 Mrd. US-Dollar – Deutscher Downloadmarkt wächst mit mehr als 30 Prozent überdurchschnittlich

    musikindustrie.de/politik...=110&cHash=80682ea1e2

    (n.c.)

  16. Sören meint: (19.6.2009 um 18:21) AntwortenReply to this comment

    Nachdem man nun von der SPD gezwungen werden soll, zur Wahl zur gehen, müssen wir wohl demnächste pro Monat 3 CDs zu Gunsten notleidender Musikkonzernen kaufen.

  17. Samariter meint: (19.6.2009 um 18:21) AntwortenReply to this comment

    Oh je, die armen Geldscheffler. Ich richte gleich ein Spendenkonto ein.
    "Brot für die Musikindustrie" oder so.

    Viva ist doch die Videoverwertungsanstalt oder irre ich mich da :)

  18. Nun ja meint: (19.6.2009 um 18:46) AntwortenReply to this comment

    Das ist wirklich arm. Ich hätte ehrlich gesagt nichts dagegen wenn die Musikindustrie mit der Zeit in der jetzigen Zeit verschwindet. Evtl. geht es den Künstlern wie auch Nutzern dann besser.

  19. SvenC meint: (19.6.2009 um 19:01) AntwortenReply to this comment

    Ich überlege die ganze Zeit. WAS hat Herr Gorny eigentlich die letzten Jahre so gemacht und vor allem geleistet?

  20. Shamo meint: (19.6.2009 um 19:07) AntwortenReply to this comment

    "Insgesamt lag 2007 die Zahl der weltweit verkauften Musikprodukte mit 2,95 Milliarden leicht über dem Vorjahr. Während die Zahl der verkauften Longplays (CDs, Videos, LPs und MCs) mit 1,75 Milliarden nach fast zwei Milliarden im Vorjahr weiter zurückgegangen ist, stieg die Zahl der verkauften Singles von 931 Millionen in 2006 auf 1,2 Milliarden in 2007 signifikant. Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf die rasant steigende Zahl von Musikdownloads zurückzuführen. Aufgrund der geringeren Stückpreise kann der Downloadmarkt die Rückgänge im physischen Geschäft aber noch nicht kompensieren."
    http://www.musikindustrie.de/internationales0.html

    Naja, es wird mehr verkauft, allerdings öfter online (LEGAL) zu geringeren Stückpreisen, weil: ohne Verbrauch unnötiger Datenträger und dem realistischen Wert angepasst…
    Sieht für mich eher nach Gewinneinbußen aufgrund von unrealistischen und überhöhten Preisen in der Vergangenheit aus, als aufgrund eingebrochener Kauf-Zahlen und bösen Raubkopierern…

  21. nesbit meint: (19.6.2009 um 19:08) AntwortenReply to this comment

    na ja, die deutschen illegalen Downloader werden ja demnächst vor einem Stoppschild stehen…

  22. Reinhard meint: (19.6.2009 um 19:08) AntwortenReply to this comment

    @19: Herr Gorny hat nichts geleistet, sondern nur auf Kosten der Industrie seinen Arsch breitgesessen, ohne dieser Industrie einen Weg in das 21. Jahrhundert aufzuzeigen. Nicht, dass die Musikindustrie das überhaupt wollte, aber wer sich nicht anpassen will, der muss die Konsequenzen tragen …

  23. derRösrather meint: (19.6.2009 um 19:32) AntwortenReply to this comment

    @20 shamo

    Online zu geringeren Stückpreisen? Das kann ich nicht bestätigen. Je nach Qualität kostet ein DL 0,99 – 1,98. Zum Beispiel würde das BAP-Album Dreimal Zehn Jahre[Doppel-CD](32 Titel) mind. 32€ im DL kosten. Im Handel kosten die CDs 24€.

    Der einzige Vorteil den ich bei Online-Kauf sehe, man kann die Stücke selektiv kaufen und auf den Geräuschmüll verzichten.

  24. Darkstalker meint: (19.6.2009 um 19:44) AntwortenReply to this comment

    "Diebstahl im Internet" – Wo genau ist da die bewegliche Sache?

    @16: Was spricht gegen die Wahlpflicht? Solange sie ein Kästchen "Enthaltung" auf den Zettel drucken, ist das im Grunde eine sinnvolle Idee.

  25. derRösrather meint: (19.6.2009 um 20:19) AntwortenReply to this comment

    @25 darkstalker

    Es reicht, durch Mehrfach-Ankreuzen den Stimmzettel ungültig zu machen.

  26. Michael Friedel meint: (19.6.2009 um 20:34) AntwortenReply to this comment

    "Viele Unternehmen können es sich wegen des Diebstahls im Internet nicht mehr leisten, an der Popkomm teilzunehmen."

    Ach Herr Gorny, könnte es nicht sein, dass zu viele Unternehmen zu viel unverkäuflichen Müll produzieren, der sie ruiniert.

    Es werden immerhin noch Gold- und Platin-Auszeichnungen vergeben, selbst Künstler die den Kopierschutzwahn nie mitgemacht haben (z.B. Springsteen) verkaufen noch reichlich CDs – es scheint also durchaus noch einen Markt für CDs zu geben -> wenn Preis und Qualität angemessen sind.

    Es ist auch naiv zu glauben, dass jemand der sich mit einem 256er illegalen Download eines Titels zufrieden gibt, ansonsten die CD gekauft hätte.

    Das sind "Jäger und Sammler" – aber keine Musikliebhaber.

    Bei mir stehen über 3000 CDs im Regal, davon nicht eine Raubkopie, nur Originale.

    Warum – weil ich Musik liebe, gern höre, etliches Geld in meine Anlage gesteckt habe und Geniesser bin.

    Aber die "Liebe zur Musik" wird ja von der Industrie systematisch gekillt. Angeführt seien nur die "loudness wars" ( http://www.youtube.com/watch?v=3Gmex_4hreQ ) die JEDE Musik kaputt machen.

  27. fernetpunker (Link) meint: (19.6.2009 um 21:50) AntwortenReply to this comment

    Ich kann den Beiträgen hier nicht zustimmen. Das Urheberrecht ist durch mangelnde Durchsetzung und Verteidigung zunehmend als Norm infrage gestellt. Hier muss eine Lösung her, die die wirtschaftlichen Interessen der Urheber berücksichtigt. Da hat Gorny doch Recht?! Diese Forderung mit der Einstellung der popkomm zu verknüpfen ist natürlich kindisch und albern.

  28. Sebastian Salzgeber meint: (19.6.2009 um 21:56) AntwortenReply to this comment

    HErr Gorny ist bei uns an der FH Düsseldorf Dozent (fh-dus.de/vvz/index.php?task=detail&id=1222). Ich habe einige male seine Freitagskurse besucht und habe den Kurs dann aber geschmissen. Dieser Mann hat eine gewissen Background den man ihm lassen muss, allerdings führt er einen Unterricht der an langeweile kaum zu überbieten ist: Mit dem IPod spielt er uns Musik vor und erzählt uns danach was daran besonderes war. Dass man ihm in unserm BEreich (Kultur- und Kreativwirtschaft) garnicht mehr aus dem Weg gehen kann, weil er u.a. auch zum Design-Direktor (nicht der genaue Titel) für das Ruhr2010-Projekt ins Boot geholt wurde (essen-fuer-das-ruhrgebiet...2010-gmbh/team/gorny.html) wo er mich letztens erst wieder von einer Grossbildleinwand anraunte dass die Musikindustrie in schweren Zeiten wäre und man das Uhrheberrecht und die geistige schöpfung viel besser Schützen müsste und überhaupt: 70 Jahren sind zu wenig.

    Dieser Mann ist eine sehr fragliche Instanz an unserer Hochschule. Ich finde leider nur an selbiger FH keine ähnlich denkenden weil sie alle ihn anhimmeln weil er mal Viva gegründet hat. Dass er in seinen Kursen gerne mal einen Exkurs in die wunschdimension der verschärften Uhrheberrechte macht wird dabei lächelnd in kauf genommen.

    In diesem Podcast findet sich auch einige schöne Live-Mitschnitt-Zitate von Herrn Gorny und seinen Ansichten: http://www.bitsundso.de/tag/gorny/ (Ab 00:42:00)

  29. Marcel Dunkelberg (Link) meint: (19.6.2009 um 22:09) AntwortenReply to this comment

    Als die Popkomm noch in Köln war, neben dem öffentlichen Straßenfest und ich als Musiker über die "Fachmesse" schlenderte und die voll tollen Selbstbeweihräucherungen neben den abgrundtief schlechten Popsternchen mit einer Halbwertszeit vom Schaum auf einem Apfelsaft begutachtete wunderte ich mich immer wer sowas kauft. Anscheinend nicht mehr so viele. Aber mal ehrlich ich würde mir heute mit DER Mucke auch nicht mehr mein Leben versauen und der Musikindustrie Geld in den Rachen schieben weil ich eines ihrer Meisterwerke geladen habe. Ich hab meine 10 EUR Napsterflatrate und blätter durch Jazz und Pink Floyd. Damit konnte man eh noch nie Geld verdienen :D

  30. GxS meint: (20.6.2009 um 00:55) AntwortenReply to this comment

    In diesem Jahr sollten zehn Meter Messestand 2500 Euro kosten. Vor allem den kleinen Firmen fehle das Geld dafür, sagt Dieter Gorny. Mehr fällt ihm dazu nicht ein.

    Aus:
    zeit.de/online/2009/26/popkomm-2009?page=all

    Kein weiterer Kommentar (ausser dem nächsten Absatz)

    Ach, doch: Die Politik müsse entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Eine bekannte Forderung in diesen Zeiten. Ist der Betrieb am Boden, soll der Staat ihn wieder aufrichten.

  31. Bob meint: (20.6.2009 um 01:04) AntwortenReply to this comment

    Popkomm 2009 abgesagt aus Protest gegen Musikpiraterie – zurecht? (09:34 Minuten)
    ondemand-mp3.dradio.de/fi...0090619_1609_1b2f28c7.mp3

  32. Stuff (Link) meint: (20.6.2009 um 04:27) AntwortenReply to this comment

    Also wenn das stimmt, dass Raubkopieren der Popelkomm den Todesstoss versetzte – dann sind die gesamten ftp-raubkopierer-kipopo-Horden doch zu was gut!

    Stuff

  33. xf2k5 meint: (20.6.2009 um 06:56) AntwortenReply to this comment

    wenn man 2500 eur für nen "messe-meter" verkauft (stand-bezogen), muss man eh nicht mehr alle an der klatsche haben. wer ist denn eigentlich noch so blöd, und macht das mit? keiner!
    die preise sind überzogen, die messe das langweiligste und dööfste, das mir je untergekommen ist (als produzent und kleiner label-mitbetreiber..)
    irgendeinen schuldigen muss man ja finden, stimmts herr g, oder habe ich recht? am besten rolle rückwärts und wir hauen alle eifrigst aufs tamburin!

  34. Hannes meint: (20.6.2009 um 07:29) AntwortenReply to this comment

    Ich stelle jetzt mal die These auf, dass sich die Musikindustrie mit ihren Dauerwerbesendungen wie "Deutschland suche den schlausten Popstar" (oder so) selber mehr geschadet hat, als alle bösen Kopierer zusammen.

    Mit diesen Sendungen wurde vielen Nicht-Insidern klar gemacht, woher die Supersänger wirklich kommen. Nämlich aus der Retorte. Neu war das natürlich nicht, es seien nur so glorreiche Gruppen wie Milli Vanilli, Bony M, oder Les Humphries Singers genannt. Jeder konnte sehen, dass die Musikindustrie nun rein gar nichts mehr mit Kunst zu tun hat. Alles wird auf Aufmerksamkeit erregen und schnell absahnen getrimmt.

  35. SvenC meint: (20.6.2009 um 10:34) AntwortenReply to this comment

    @27 Michael
    SO sieht es aus. Ich habe meinen Grundstock and CDs (Originale!) zumeist Anfang / Mitte der 90er gekauft. Logisch, irgendwann geht die Kaufkurve nach unten (wie auch bei meinen DVDs).
    Dazu noch die schlecht abgemischten, übersteuerten CDs. Warum sollte ich mir sowas kaufen, Herr Gorny?
    Wie wär´s, wenn Sie endlich mal Qualität abliefern? Dann kaufe ich auch wieder!
    Bis dahin, bye bye, Herr Gorny. Kommen Sie wieder, wenn Sie mir etwas anbieten können. Denn Angebot und Nachfrage regeln den Markt!

    Und wer nen ixxx nutzt, den kann ich sowieso nicht ernstnehmen! Auf der einen Seite das "Kopieren" beklagen, auf der anderen Seite einen Quasi-Monopolisten unterstützen…

  36. mcbexx meint: (20.6.2009 um 10:46) AntwortenReply to this comment

    @30:
    Ich hoffe doch, Herr Gorny hat die Musikstücke, die er in seinen Vorlesungen vorspielt, GEMA-technisch korrekt gemeldet?

  37. NewsShit! (Link) meint: (20.6.2009 um 10:46) AntwortenReply to this comment

    Sein wir doch mal ehrlich: Für die großen Major-Konzerne ist es relativ egal, ob sie nun 105 oder nur 100 Millionen Umsatz im Jahr haben.

    Aber die kleinen, semikommerziellen Labels haben schon zu knabbern, wenn 10 Alben runtergeladen statt verkauft werden. Das wird in der ganzen Debatte immer schön unter den Teppich gekehrt.

  38. Hamburger1984 meint: (20.6.2009 um 12:12) AntwortenReply to this comment

    mein erster Gedanke dazu war: "Dann sollten die Unternehmen mit dem Diebstahl mal aufhören…"

  39. Muhsiegspezialist meint: (20.6.2009 um 12:49) AntwortenReply to this comment

    Hamburger1984: Das war auch einer der meinen Gedanken. Einfach mal über Timbaland schlau machen, der so dumm war, sich erwischen zu lassen.

    Und wo wir schon alles durcheinander werfen: Covern ist zwar genauso wenig Diebstahl wie File-Sharing, aber wenn wir schon so lax mit Begriffen um uns werfen, dann möchte ich noch anmerken, dass das ewige Wiederkäuen spätestens mit 20 Jahren jedem Hörer bewusst wird. Das Problem der Industrie ist weniger, dass die Kunden kopieren, als dass sie selbst nur noch standardisierte Fließbandprodukte abliefert und zyklisch immer wieder zwischen denselben Trends alterniert. Da gibt es sehr schnell keinen Grund mehr etwas Neues zu kaufen, weil alles schon mal so dagewesen.

    Echte Innovation oder Vertiefung von Genres findet nur außerhalb der Mainstreams statt. Die wirklichen Künstler haben aber heutzutage wenig Grund sich von der Industrie aussaugen zu lassen, weil sie ihre Musik ganz leicht einem weltweitem Publik zugänglich machen können und eine kleine treue Fanbase letztlich mindestens genauso lukrativ sein kann, wie als One-Hit-Wonder einmal durch die Industriepresse geschleift zu werden.

    Vielleicht sollten Gorny und Kollegen auch einfach mal wieder Nachrichten lesen anstatt überteuertes Backpulver zu konsumieren. Dann wäre der Lebensstil nicht so teuer und man bekäme auch so Sommerloch-Themen wie "Wirtschaftskrise" mit. Halten wir fest: GM und Opel hätten viel mehr Grund sich über Raubmordkopierer aufzuregen.

  40. Kand.in.Sky meint: (20.6.2009 um 12:59) AntwortenReply to this comment

    Zumindest in Köln war die Popkomm immer so eine Mischung aus Dorfkirmes und dem EntertainmentProgramm von MediaMarkt.

    Stinklangweilig und doof, d.h. 100% auf die Zielgruppe zugeschnitten.

    Wolny, dessen Äusserungen zu zitieren/diskutieren sie unnötigerweise aufwerten, kriegt Gegenwind aus eigenen Reihen. Denn im selben Käseblatt kann man auch nachlesen woran es gehakt hat,
    http://www.welt.de/article3958792

    Wiewiele Jahrzehnte haben eigentlich PferdekutschenLobbyisten das Automobil verflucht..?

    #k.

  41. Klopfer (Link) meint: (20.6.2009 um 14:00) AntwortenReply to this comment

    Ein Artikel im Guardian ( guardian.co.uk/news/datab...vd-music-downloads-piracy ) deutet an, was für die sinkenden Umsätze der Musikindustrie tatsächlich verantwortlich sein könnte: DVDs und Computerspiele, die einfach auf Minuten pro Euro (bzw. Pfund) gerechnet auch das bessere Preis-/Leistungsverhältnis liefern.

  42. finefin (Link) meint: (20.6.2009 um 17:39) AntwortenReply to this comment

    Unerträgliches Gejammer! Anstatt sich ob der eigenen Misswirtschaft zu überlegen, was man besser machen könnte, wird der erstbeste Sündenbock medienwirksam geschlachtet. Dass wieder einmal – quasi aus dem Stegreif – die eigene Kundschaft kriminalisiert und beleidigt wird, sagt doch schon alles.

    Und die Politik soll gefälligst spuren. Es geht ja um ach so viele tausend Arbeitsplätze. Und was soll der Schwachsinn von der "Digitalen Krise"? Das gegenteil ist doch der Fall. Digital ist im Vormarsch.

    Hört sich für mich an wie Karstadt und die anderen Schweine-Konzerne, die "wegen der Krise" die Hand aufhalten, nachdem sie sich selbst in die Scheiße geritten haben.

    Löffel deine Sülze selber aus, Gorny. Die Popkomm holt halt niemanden mehr hinterm Ofen hervor. Will keiner. Hat sich Aus-gepopkommt. Jetzt Klappe halten und überlegen, wie man's besser machen kann.

  43. daniel meint: (20.6.2009 um 18:37) AntwortenReply to this comment

    Wenn es sich die Unternehmen nicht mehr "leisten" können könnte es auch daran liegen, dass die Teilnahme an der Messe schlicht zu teuer ist für den Nutzen der sich daraus ergibt!!

  44. Frank (Link) meint: (20.6.2009 um 19:38) AntwortenReply to this comment

    Nun, ich war viele Jahre auf dieser Messe und ich kann sagen dass sie zumeist nicht langweilig war, ganz im Gegensatz zu denmeisten die hier urteilen aber offensichtlich noch nie da waren.
    Mag sein das die Schwierigkeiten der Musikindustrie viele Hintergründe hat, sicher ist aber dass Raubkopiererrei einen nicht unwesentlichenBeitrag dazu leisten.
    Ich bin regelmässig entsetzt mit welcher selbstverständlichkeit heutzutage kopiert und getauscht wird. Selbst im Kindergarten verteilen Mütter Kopien der Hörbücher und Spiele ohne jedes Unrechtsbewusstsein.
    Das Argument das die Qualität der Musik (oder der Spiele oder der Filme etc.) schlechter werden ist ein wenig dünn. Nur weil es evtl. schlechter ist darf man es noch lange nicht klauen.
    Ja, das mag kleiner hören, ich weiß. Bei uns muss immer alles billig oder umsonst sein (und jeder der doch irgendiw eGeld verdient ist ein mieser Monopolist und gehört ohnehin terschlagen).
    Ich lese das Blog hier ja an sich ganz gerne, aber ab und an sollte man vieleicht nicht so ganz stur eine Meldung tippen. Gibt immer zwei Seiten die man fairer Weise beleuchten sollte.

  45. NewsShit! (Link) meint: (20.6.2009 um 21:49) AntwortenReply to this comment

    Wenn man Autos, Essen und Häuser im Netz runterladen könnte, würden alle fettleibig mit dem Ferrari nach Hause ins Schloss fahren. Es ist nicht die Schuld der Musik- und Filmindustrie, daß man deren Produkte so einfach kopieren kann.

    Selbst wenn ein Download pro Song nur 1 Cent kosten würde, gäbe es immer noch viel zu viele, die sich denken: "10.000 Dateien kosten 100,- EUR, ich krieg's kostenlos".

  46. finefin (Link) meint: (20.6.2009 um 22:03) AntwortenReply to this comment

    Ich möchte mich erstmal für meinen ruppigen Ton von heute Mittag entschuldigen, da war ich wohl etwas unterzuckert.

    @Frank:
    Ich finde, dass es nicht darum geht, ob Musik gut oder schlecht ist. Musik/Kunst ist Kulturgut, Teil des kollektiven Unterbewusstseins. Einmal in der Welt, gehört ein Song dann allen, die sich daran erinnern…

    Das kopierte Hörspiel im Kindergarten ist völlig okay. Es ist ja nicht so, dass die CDs aus dem Kofferaum von Mamis Auto vertickt werden.

    Sondern es ist ein freundschaftliches Geschenk, mit der Hoffnung verbunden, der beschenkte habe ebenso schöne Erfrahrungen mit dem Hörbuch wie man selbst.

    Da "raubt" niemand. Da "teilt" jemand. Und eins habe ich im Kindergarten gelernt: das es etwas Gutes ist, zu teilen.

  47. Hannes meint: (20.6.2009 um 23:20) AntwortenReply to this comment

    Das Argument das die Qualität der Musik (oder der Spiele oder der Filme etc.) schlechter werden ist ein wenig dünn.

    Schlechter? Wir bekommen eine unglaubliche Scheiße angeboten.

    Wie viele andere kompensiere ich das Einstellen des Kaufs von CDs nicht durch Raubkopien, ich will den Müll nicht auf meiner Festplatte.

  48. Edzehard (Link) meint: (21.6.2009 um 01:14) AntwortenReply to this comment

    Dieter Gorny gehört der "verlorenen Generation" derer an, die immer noch glauben (über ZEHN JAHRE nach Napster), dass mit der Kriminalisierung der halben Bevölkerung und albernen Verboten und Gesetzen demnächst wieder massig CDs für 16 € pro Stück über den Ladentisch wandern (werden dann Konzerte auch wieder billiger?). Wie kommt er drauf: geschenkt. Unwichtig. Not going to happen anyways. Der Mann hat es einfach nicht kapiert – Geld mit Musik als physikalischem Tonträger ist kaum mehr zu machen. Und digigtal ist digital. Das geht legal (gerne günstiger) und illegal. Nicht mal in einem "1984"-mäßigen Staat wäre eine Kontrolle machbar, und der AUFWAND übertrifft doch um das zehn bis hundertfache das Ergebnis. Vollbeschäftigung durch 15 Mio. Deutsche, die Datenaustausch im Netz überwachen. Im Ernst: da kann ich nur schallendes Gelächter anbieten. Get over it, dude. Game over…

  49. Reinhard meint: (21.6.2009 um 18:04) AntwortenReply to this comment

    @Frank, 47:

    "sicher ist aber dass Raubkopiererrei einen nicht unwesentlichenBeitrag dazu leisten."

    Richtig. RAUBKOPIEN! Kopien, die, auf Datenträger gepresst, für wenige Euro zB. auf Flohmärkten verscherbelt werden. Dass jedoch die sog. Schwarzkopie, das nicht lizensierte Kopieren und Verbreiten für den rein privaten Zweck irgendwie mit irgendwelchen Umsatzrückgängen zu tun haben soll, dafür gibt es keinen Beweis. Nicht einen einzigen!

  50. Lompelplop meint: (21.6.2009 um 20:47) AntwortenReply to this comment

    Reinhard: Ich glaube eher, dass Filesharing Raubkopierern das Wasser abgegraben hat. Wer will schon Kopien in mieser Qualität zum halben Preis des Originals, wenn er das gleiche in besserer Qualität einfach herunterladen kann?

    Bei DVDs gibt es sicher noch viele, die auf Boxsets aus Hongkong hereinfallen, zumindest wenn es sich um exotische Produktionen handelt. Meinen Vorturteilen zufolge, sind Raubkopien sowieso eher ein Problem des osteuropäischen und asiatischen Marktes und haben in Westeuropa nie eine signifikante Rolle gespielt.

    Bei Musik fällt mir als Ausnahme nur allofmp3 ein. Das haben aber nur Heuchler genutzt, die ganz genug wissen, dass die Rechteinhaber von den Einnahmen keinen Cent sehen und die Kunden gleichzeitig ihre Hände in Unschuld waschen können, weil sie ja keine "bösen Tauschbörsennutzer" sind.

    Raubkopien sind auch einfach deshalb schädlicher, weil man Geld nur einmal ausgeben kann. Wenn man sich etwas per Filesharing besorgt, kann man mit dem gesparten Geld immer noch das gleiche oder ein anderes Produkt des Rechteinhabers erwerben. Wer jetzt meint, dass wäre ja nur ein winziger Teil der Filesharer die das tun. Nun ja, bei Werbung ist es auch so, dass darauf nur ein winziger Bruchteil anspringt. Im Gegensatz dazu kostet Filesharing den Rechteinhaber keinen Cent, Werbung kostet Millionen oder gar Milliarden, die selbst verständlich der Kunde bezahlen soll.

  51. der schorsch meint: (22.6.2009 um 08:24) AntwortenReply to this comment

    selber schuld!

    ich hab die Popcomm noch vor 10 jahren und mehr erlebt, wo man in Köln nur so mit Geld um sich geworfen hat. Hier ne Party und da ne Party und für jedes Event hats einen extra-mister-wichtig-button gebraucht. das war ein gipfeltreffen von arroganz und überheblichkeit. jeder, der daheim in seinem laden nix zu sagten hatte, durfte einen auf obercool machen und den türsteher als oberster mister wichitgkeit mimen

    dass man mit solchen vollversagern keine zukunftsorientierte firmenpolitik machen kann, ist eigentlich klar.

    aber das ist nicht nur bei der musikindustrie so. erlebe das selber immer wieder, wenn ich in sogenannten Glanzzeiten mal bei so ner strahlepräsentation einwerfe, dass man sich rechtzeitig gedanken machen solle, wenns mal nicht so optimal läuft, da sieht man dann schnell, wer mitdenkt und wer sich nur im erfolg sonnt!

  52. Nobody meint: (22.6.2009 um 11:33) AntwortenReply to this comment

    Na so lange die Filesharer noch nicht an Opel schuld sind.

  53. André meint: (22.6.2009 um 15:15) AntwortenReply to this comment

    War für mich der Lacher des Freitags. Zum brüllen komisch, wie jemand unter den allgemein bekannten und gegebenen Bedingungen versucht, einen alten "Schuldigen" wieder auszubuddeln, nur um mal wieder in die Nachrichten zu kommen.

    Heutiger Lacher des Tages (bisher): Die Stellungnahme des Vattenfall-Chefs zur Energie aus der Sahara – "zu teuer" und noch ein paar aus der Luft gegriffene Argumente, die bereits mehrfach wiederlegt wurden (spiegel.de/wirtschaft/0,1518,631699,00.html).

    Die eigentliche Frage sollte lauten: Wer fragt diese Leute nach diesen Themen? Und wer druckt den Unsinn dann auch noch völlig unreflektiert ab?

    André

  54. Jupp Schmitz meint: (22.6.2009 um 19:51) AntwortenReply to this comment

    Und nächstes Jahr ist dann die Kölner Messe "InterKarneval" dran (die war gerade auch seeeeeeeehr langeweilig)! Allerdings wird dann die Argumentation mit den Raubkopierern schwer! Na gut, waren es hier dann halt die Düsseldorfer!

  55. ToTo meint: (22.6.2009 um 22:38) AntwortenReply to this comment

    @Frank (47)
    Es ist nur halt keine gute Idee einen Krieg gegen seine eigenen Kunden zu führen. Erst die Zeichen der Zeit nicht erkennen und dann massive Klagewellen um die eigene Unfähigkeit zu verschleiern das man die neuen Vertriebswege verpennt hat.
    Nicht zu vergessen die unsägliche Werbung in der Jedem, der Musik kopiert, gedroht wird ihm im Knast vergewaltigen zu lassen oder ganze Familien auseinander reißen zu wollen.
    Ist doch klar das ich da rebelliere und der MI den Mittelfinger zeige.

    Aber einen Erfolg darf sich die MI auf die Fahnen schreiben – sie hat es tatsächlich geschafft ganze Generationen von Musikliebhabern gegen sich aufzubringen. Ach ja, die Evolution von Software für P2P, Verschlüsselung und IP- Verschleierung haben sie auch indirekt vorangetrieben. Dafür herzlichen Dank. Das meine ich durchaus ernst. Viele politische Bewegungen profitieren davon wie man aktuell sehen kann.

    Um die Künstler tut es mir in diesem Krieg leid, aber da die nach meinem Wissensstand genau so von den Verwertungsgesellschaften abgezockt werden kann es an sich auch nur in deren Interesse sein wenn die großen Kriegsschiffe der MI absaufen. Ein anderes große Raubtier (Amazon) macht sich ja gerade über den Kadaver MI her und falls TuneCore ein Erfolg wird und von den Künstlern angenommen wird ist das der Todesstoß für Gorny & Co.

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