20.6.2009

Links 393

“Die warten auf eine biologische Lösung”

Brandenburg: Gefängnisstrafen für Richter und Staatsanwalt

Wo sind die Hersteller von Faxgeräten, die anprangern, dass man keine Faxgeräte-Messen mehr ausrichten könne, weil im Internet Texte einfach so verschickt werden, ohne dafür zu bezahlen?

Muss man als Arbeitnehmer putzen?

29 Kommentare zu “Links 393”

  1. Erst kommentieren, dann lesen meint: (20.6.2009 um 17:45) AntwortenReply to this comment

    Ich habe den dritten Artikel noch nicht gelesen, erdreiste mich aber schon einmal etwas dazu zuschreiben, schon deshalb, weil mir Analogien von Laien zuwider sind, auch weil man diese nun seit 10 Jahren, also seit Napster immer wieder um die Ohren geschlagen bekommt.

    Faxgeräte sind ja eher Abspielgeräte und kein Inhalt. Die Eletronikindustrie beschwert sich aber überhaupt nicht. Sony schon gar nicht. Im Gegenteil, die haben sich sogar sehr gut auf MP3 eingestellt und das schon lange bevor die Firma mit dem Apfel Töne verkauft hat. Selbst Stereo-Anlagen und Auto-Radios haben schon seit Jahren SD-Lesegeräte oder ähnliches und können MP3s abspielen.

    Bei Videos ist es das gleiche. DVD-Player die DixV, MP4 etc. abspielen können, gibt es für einen Apfel und ein Ei überall um die Ecke. Festplattenrecorder ebenso. Der Verkauf von externen Festplatten boomt geradezu. Jeder Supermarkt hat die im Angebot.

    Also bitte. Die Analogie ist wieder einmal fürs Rektum.

    Nachschlag: Wo wir schon beim Thema Text sind. Warum dauert es wohl so lange, eBooks einzuführen, wenn tragbare Video- und Audio-Player seit Jahren Alltag sind? Das liegt jawohl im wesentlichen daran, dass man genau weiß, dass diese Inhalte noch wesentlich einfach kopier- und verteilbar sind und quasi kaum schützbar. Die Text-Industrie hat sehr wohl eine präemptive Panik oder besser gesagt eine Angststarre.

  2. Putzer meint: (20.6.2009 um 18:04) AntwortenReply to this comment

    Wen interessiert, ob man als AN putzen muss? Die Tage habe ich sogar mein Büro renoviert. Bei einem Stundensatz von 50+ Euro würde ich sogar die Klo's putzen.

  3. Stuff (Link) meint: (20.6.2009 um 18:25) AntwortenReply to this comment

    Die Crux der Geistigen/Geistlosen-Eigentums-Sch^H^H^HVorstellungen ist ja, dass Verwertungsrechte implizit an mehr oder minder aufwendig zu produzierende Datenträger gebunden sind, an Materialisierungen, an denen dann Edikte und Urteile exekutiert werden könn(t)en. Bei Übertragung dieser Rechte auf Nicht-Materielles gerät aber alle Logik aus den Fugen, wie z. B. das Verleyerungsgesetz zeigt: Weil in der X-Strasse in Y ein Verlag sitzt, der ein Z-Buch, welches verboten worden ist, herausgibt, werden nun alle Telefonbücher, Stadtpläne, Baedeker-Reisebeschreibungen und Telefonauskunftsfirmen verpflichtet, diese Adresse zu tilgen und Warnungen bei Verlangen nach Auskunft auszusprechen und auch den Anrufer zu identifizieren und seine Daten für allfällige Strafverfolgungsmassnahmen bereitzuhalten. Dass an besagter Adresse noch weitere 30 Adressaten, die mit diesem Verlag nur die Hausnummer gemein haben, leben, deren Adresse nun auch verschwindet, sei Kollateralschaden. Auch soll dieser negative Stadtplan geheimgehalten werden.
    Das Problem, dass nun Zahlen mit 18 Mrd. Stellen in sedezimaler Schreibweise (~DVD-Inhalt) Eigentümer haben sollen ist ja noch nicht ausjudiziert, wird aber sicherlich noch spannend werden, wenn sich jemand für einen derartigen Schriftsatz findet. Denn das Problem, dass diese Zahl(en) in ihrer Existenx einem Edikt/Urteil nicht zu unterwerfen sind, das hätte ich noch gerne als Live-Kabarett vorgeführt gekriegt…

    Stuff

    BTW: Ist inzwischen klar, welche Fassung der Verleyerung zur Abstimmung gekommen ist?
    http://blog.fefe.de/?ts=b4c40521

  4. Pirat meint: (20.6.2009 um 18:51) AntwortenReply to this comment

    @ 3
    dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/134/1613411.pdf
    Darüber (Beschlussempfehlung auf S. 3) wurde abgestimmt.

  5. pistor meint: (20.6.2009 um 18:52) AntwortenReply to this comment

    Interessantes Video zu " biologische Lösung":
    http://www.youtube.com/watch?v=BhbCp_qvwJ0

  6. Mugros meint: (20.6.2009 um 20:05) AntwortenReply to this comment

    @1:
    Deine Darstellung ist zwar nicht falsch, verdreht aber einiges. Die großen Hersteller von Multimediageräten haben sehr lange gezögert, bis sie Unterstützung von freien Formaten wie MP3 oder DivX eingeführt haben. Lieber hätten sie es gehabt, wenn sich die eigenen propietären Formate durchgesetzt hätten. Zusätzlich muss man noch anmerken, dass einige auch die Finger im Musikgeschäft haben, allem voran Sony.
    Die Popularität von MP3 und DivX hat aber kleine Hardware-Hersteller hervorgebracht, die die Popularität der freien Formate ausgenutzt habe und zuerst Geräte auf den Markt gebracht haben, die diese Formate auch abspielen können.
    Die großen Hersteller sind dann nachgezogen, als sie gesehen haben, dass sich ihre eigenen Geräte nicht mehr so gut verkaufen.

    Aber ein Vergleich Internetdateitausch/Faxgerät ist trotzdem bekloppt. Niemand stellt sein Faxgerät auf Dauerversand kopiergeschützter Texte. Und die Kopien sind auch nicht identisch.

  7. ui meint: (20.6.2009 um 20:38) AntwortenReply to this comment

    Die Frage muss lauten:
    Kann man als Arbeitnehmer putzen? Oder muss man eine Scheinselbstständigkeit eingehen, weil keiner einen zum Putzen einstellt.

    Muss ich in der Uni das Labor sauber machen um andee zu schützen, oder muss die Uni das sauber machen um mich zu schützen?

  8. hausgeist meint: (20.6.2009 um 21:17) AntwortenReply to this comment

    Mensch, Udo, was ist denn los? Wo ist der Bericht über den Beitritt von Tauss zur PPD? :>

  9. mez meint: (20.6.2009 um 21:19) AntwortenReply to this comment

    @1
    Tja, dein Beitrag ist auch für den A…. Hättest den Artikel lieber lesen sollen. Es geht nämlich in dem Beitrag um die Tonträgerindustrie, das heißt die Produzenten von CDs und nicht um die Musikindustrie als solches. Insofern hinkt der Vergleich überhaupt nicht. Es geht um das Medium: CD vs MP3, genau wie im Vergleich: FAX vs Internet.

  10. Kraven meint: (20.6.2009 um 21:35) AntwortenReply to this comment

    >>Aber ein Vergleich Internetdateitausch/Faxgerät ist trotzdem bekloppt. Niemand stellt sein Faxgerät auf Dauerversand kopiergeschützter Texte. Und die Kopien sind auch nicht identisch.<<

    Darum geht es ja auch gar nicht. Wenn du den Text liest, wird der Vergleich etwas klarer: Es geht darum, dass die Faxindustrie eben nicht rumheult, weil das Internet eine billigere Alternative zum Versand von Nachrichten (E-Mails) zur Verfügung stellt. Die Leute also keine Faxe mehr senden müssen, sondern das Ganze per E-Mail machen können.

  11. flyer meint: (20.6.2009 um 21:49) AntwortenReply to this comment

    @9: Mit dem wesentlichen Unterschied, dass das Versenden von E-Mails selbst nicht illegal ist. Zumindest ein Teil der Methoden, unter denen sich Menschen im Internet Musik besorgen, ist es aber. Und das grundsätzlich zu Recht.

    Ich bezweifle aber ebenso, dass die behaupteten Verluste der "Musikindustrie" (was für ein bescheuerter Begriff, aber eigentlich verdammt passend – Fließband) wirklich zu einem so großen Teil auf Verletzungen des Urheberrechts zurückzuführen sind.

    In den letzten 5 Jahren habe ich eine einzige CD gekauft und ich nutze weder die legalen Shops noch illegale Tauschbörsen. Und auf der CD war kein Stück nach 1990 komponiert.

    Das Argument mit der Qualität zieht aber nur bedingt zu Gunsten der dateitauschenden Zunft. Wenn das Zeug so schlecht ist, warum es dann runterladen?

  12. Erst kommentieren, dann lesen meint: (20.6.2009 um 22:01) AntwortenReply to this comment

    mez: Ich hoffe, du hast das Gleitmittel nicht vergessen! Ich habe den Artikel durchaus noch gelesen. Allerdings ist er so dumm, belanglos, irreführend, realitätsfremd, dass mich ich frage, ob der Autor nicht vielleicht gegen das BTM-Gesetz verstoßen hat. Der Name "Popkulturjunkie", auf den ich nicht geachtet hatte, sagt ja schon alles. "Pop" ist keine Kultur, sondern verblödender Zivilisationsmüll und Opium fürs dumpfe Volk. Nur deshalb kann Gorny wie Sektenguru brabbeln um sich hinterher wieder den Aufmerksamkeitshuren zuwenden, die ihm die Füße abschlabbern.

    Kraven: Es gibt keine Faxindustrie. Die Hersteller von Faxgeräten haben auch nie etwas an den Faxen verdient. Die Faxhersteller können einfach andere Geräte verkaufen, was sie vermutlich schon immer getan haben. Gab es jemals dedizierte Faxgerätehersteller? Hardware wandelt sich, aber sie verschwindet nicht.

    Die Telekomunternehmen verdienen nicht mehr an Faxen, dafür eben an Internet, SMS und Handys. Die Kosten dürften deutlich gesunken sein, das Volumen dafür stark gestiegen, sodass man trotz der vermeintlich niedrigen Preise relativ gesehen mehr verdient.

    Bei Inhalten ist das etwas ganz anderes, weil diese fast kostenlos kopierbar sind, was früher eben nicht der Fall war. Aufwand und Eigenschaften wie Preise der Medien setzten da eine gewisse Schranke, sodass die Kopierei nie wirklich den Tonträgerumsatz gefährdet hat. Das ändert sich auch nicht, wenn die Tonträger durch kostenpflichtige MP3s ersetzt werden. Die kann man immer noch kopieren. Faxgeräte nicht und man baut sich auch nicht so schnell ein privates Internet.

    Noch etwas: Es gibt keine illegale Tauschbörsen, liebe Propagandaopfer. Rufmord. Staatsanwalt. You understand?

  13. Stuff (Link) meint: (20.6.2009 um 23:22) AntwortenReply to this comment

    Habe mir soeben den Dienstvertrag der Reinigungskraft durchgelesen: Ja, die muss putzen, wiewohl Dienstnehmerin!

    ;-)

    Stuff

  14. dot tilde dot meint: (21.6.2009 um 00:32) AntwortenReply to this comment

    @1 (erst kommentieren, nachschlag):

    da gibt es sicher nicht nur einen grund. der technische schritt vom buch zum lesegerät ist größer, als eine euphorische minderheit erwartet, die sich für die mehrheit hält. das produktdesign der lesegeräte steckt in den kinderschuhen. typografisch ist das ebook so ein säugling, da wären sogar kinderschuhe tierquälerei. viele verlage möchten die alten vertriebsstrukturen verlassen und meinen, den techniksprung dafür nutzen zu können, und wundern sich nun über die flaute.

    welche schwellen müsste so ein gerät überwinden, um ihre gunst zu erwerben? literaturferne, geldmangel, keine zeit? oder hat der download von so kleinen dateien einfach zu wenig geek appeal?

    .~.

  15. Erst kommentieren, dann lesen meint: (21.6.2009 um 01:49) AntwortenReply to this comment

    dot tilde dot: Ich missbrauche einfach meinen portablen Audio-Player als eBook-Reader. Das war beim Kauf keine Priorität, aber ich habe darauf geachtet, dass das Gerät das prinzipiell Textdateien darstellen kann, eine Bookmark-Funktion hat und dass das Display nicht allzu klein ist. Tatsächlich ist der Text dank hoher Auflösung des LCD wesentlich lesbarer als ich es erwartet hatte. Ich lese seit Jahren wenig Bücher, weil Computer und Internet zuviel Zeit verschlingen. Jetzt lese ich aber immerhin wieder in den Pausen, wenn mir danach ist. Das Gerät ist so klein – etwa wie ein Recclam-Heft, dass es kaum spürbar in die Hosentasche passt und dabei erstaunlich robust ist. Taschenbücher passen dagegen bestenfalls in eine Tragetasche. Das will ich aber nicht mit mir herumschleppen.

    E-Paper ist eher überbewertet und für mich kein muss. Die 160 dpi vom LCD reichen mir locker. Zumindest in Innenräumen reicht die Helligkeit und der Kontrast vom LCD ebenfalls. Im Gegensatz zu E-Paper ist die Leselamp inklusive. "Leerlesen" kann ich den Akku nicht an einem Tag und aufladen lässt sich der Akku in etwa 3 Stunden, also locker über Nacht. Daher ist die Stromerparnis durch E-Paper auch nur interessant aber kein Muss.

    Bei der Typografie haben sie völlig recht, aber ich bin eher anspruchslos und Minimalist. Ich lese damit auch nur Romane oder eventuell mal etwas Informatives. Der Font oder die Seitenaufteilung im Original interessieren mich nicht. Da verhält es sich ähnlich wie mit Platten zu MP3s. Manch einer mag eben die "Abfallprodukte" wie Haptik und Cover, aber die Mehrheit will doch eigentlich nur den Inhalt. Außerdem verschlingt der fehleranfällige, technologische Schnickschnack Lizenzgebühren und teilweise Resourcen, die in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Normalen Text anzuzeigen ist um Größenordnungen effizienter als modernes HTML mit CSS und sonstigen Schikanen, obwohl das meist den Leser weit weniger interessiert als den Designer. Den allermeisten Autoren dürfte der Font und die Seitenzahlen herzlich egal sein, behaupte ich einfach einmal.

    Ein Gerät das etwas mehr auf eBook-Funktion optimiert ist, würde mich jetzt nachdem ich weiß, dass ich damit klarkomme schon interessieren. Allerdings ist die Schallgrenze da bei 100 Euro oder eher noch weniger. Ich habe inklusive Versandkosten gerade einmal 60 Euro für mein Gerät bezahlt. Die Frage ist eben welche Zielgruppe man bedienen will. Für Fachbücher mit technischen Zeichnungen oder Bildbände eignen sich eBooks wohl auch in 10 Jahre noch nicht. Aber stellen sie sich mal vor, man hätte das Web erst kommerziell genutzt, sobald Browser DTP-fähig gewesen oder einen eingebauten Kopierschutz hätten. Dann gäb es heute noch keine Newsseiten, Internetshops etc.
    Auch Google hat gezeigt, dass weniger mehr sein kann… falls sich noch jemand an die alten Suchmaschinen erinnert.

    Wenn Verlage Angst vor Kopien haben, könnten sie Testballons starten. Zum Beispiel ältere Bücher digitalisieren und für kleines Geld anbieten. Aber solange in Deutschland noch über Buchpreisbindung diskutiert wird, geht es den Verlagen offensichtlich noch zu gut und der Leidensdruck ist nicht hoch genug.

  16. Woschtsupp’ meint: (21.6.2009 um 10:01) AntwortenReply to this comment

    "Der Bürger müsse darauf vertrauen können, dass bei der Anwendung des Rechts nicht manipuliert werde."
    *kicher*
    Wie da wohl der Realitätsabgleich aussieht?

  17. kenguru meint: (21.6.2009 um 11:01) AntwortenReply to this comment

    @putzer "Wen interessiert, ob man als AN putzen muss? Die Tage habe ich sogar mein Büro renoviert. Bei einem Stundensatz von 50+ Euro würde ich sogar die Klo’s putzen"

    üblicherweise wird putzen nicht so hoch entlohnt…, bei euch wird wohl eher Geld gewaschen

  18. studiosus juris meint: (21.6.2009 um 11:53) AntwortenReply to this comment

    Der zweite Link wird einige hier erschüttern, die immer und immer predigen, Juristen im Staatsdienst säßen im Elfenbeinturm und eine Krähe hacke der anderen sowieso nie ein Auge aus.

  19. Lord meint: (21.6.2009 um 12:02) AntwortenReply to this comment

    @kenguru: Mein Anwalt hat einen Stundensatz von 150€, und selbst wenn er das versteuert ist er noch gut dabei..
    Und wenn ich so sehe was mein Steuerberater berechnet….

  20. dS meint: (21.6.2009 um 12:37) AntwortenReply to this comment

    Vierzehnhundertsowieso sollen ja die großen europäischen Skriptorien geschlossen auf die Teilnahme an der jährlich stattfindenden Buchmesse verzichtet haben. Als Grund hierfür wurde die Erfindung des Buchdrucks durch J. Gutenberg und der daraus resultierende Auftragseinbruch genannt…;-)

  21. thogo meint: (21.6.2009 um 13:36) AntwortenReply to this comment

    @studiosus (#17).
    Nö, wieso? Subsummier ich unter Außnahme, welche die Regel bestätigt und Lichtblick. Brandenburg scheint in diesem Sektor noch nicht so verfilzt zu sein wie andere Länder (ein Stichwort: Sachsensumpf).

  22. campbelltomatoetins meint: (21.6.2009 um 18:33) AntwortenReply to this comment

    @thogo
    ganz im gegenteil, am betreffenden amtsgericht eisenhüttenstadt an dem der nun verurteilte richter m. bisher geurteilt, hat sind vorher bereits des öfteren solche vorwürfe laut geworden. nicht ganz unschuldig daran ist der nun mittlerweile pensionierte Richter a.D. Dr. Werner Ruppert der durch verschiedene medienwirksame äußerungen( man müsse "gute" jugendliche, von "schlechten" jugendlichen selektieren) auffällig wurde [so z.B. in der National- Zeitung (inhaber ist der rechtsextreme mäzen der dvu, gerhard frey), sowie in kleineren lokalen medien]

  23. xxx meint: (21.6.2009 um 20:21) AntwortenReply to this comment

    Ein Link, der im weiteren Sinne zum Thema passt:

    taz.de/1/politik/schwerpu...r-killerspiele-gefordert/

  24. pixel meint: (21.6.2009 um 20:47) AntwortenReply to this comment

    @20: ich vermute mal, Sie sind beim Thema des sog. "Sachsensumpf" nicht auf dem aktuellen Stand…

  25. Hobbyjurist meint: (21.6.2009 um 22:09) AntwortenReply to this comment

    Bei der Story mit dem Richter und dem Staatsanwalt fällt mir nur eines ein: Ostdeutschland. ;-)

    Wäre vielleicht auch etwas für's law blog:
    Polizist in Rage – Angriff auf Kameramann
    http://www.spiegel.de/video/video-1008266.html
    Habe den Film gerade gesehen und war einigermaßen fassungslos.

  26. Moxie meint: (21.6.2009 um 23:51) AntwortenReply to this comment

    Klar, Ostdeutschland. Und Westjuristen (Jg. 1956 und 1966): "Erstmals in Brandenburgs Justizgeschichte stehen nun ab 
20. April ein Richter und Oberstaatsanwalt ohne DDR-Berufsvergangenheit wegen Rechtsbeugung und Freiheitsberaubung vor Gericht." (moz.de/index.php/Moz/Arti...lin_Brandenburg/id/264263)

  27. Daarin meint: (22.6.2009 um 00:16) AntwortenReply to this comment

    Also, zum Thema ebooks kann ich sagen, ich habe mir vor gut 3 Jahren einen PDA gekauft. Es war mir damals scheiß egal, was das Ding für nen Speicher hatte, welche Software da drauf lief. Inzwischen weiß ich das alles, und ich habe Glück gehabt.. :D

    Ich habe das Ding damals gekauft, weil ich damit einfach Textdateien lesen wollte. Das mache ich heute auch noch, acuh wenn ich ihn jetzt auch als MP3-Player nutze, aber ich habe ein echtes Buch trotzdem lieber in der Hand, aus einem ganz einfachen Grund: Auf dem PDA zu lesen ist, wenn man es Stundenweise macht anstrengend. Das ist es ja schon auf einem Monitor. Und wenn man schon müde ist ist es auch Anstrengend. Ich "klaue" auch keine Bücher, es gibt im Internet ja schließlich auch einige Quellen für kostenlose Stories, je nachdem was man mag. Trotzdem kaufe ich Bücher, weil ich es einfach nicht anders will, ich brauche ein Buch.

    Ein Mitstudent hat am Freitag gerade zu mir gesagt, die Menschen brauchen das Umblättern der Seiten, um einen Erfolg zu haben und um eine kurze Ablenkung zu haben. Ich bin kein Psychologe, aber ist das wirklich so abwegig?

  28. kenguru meint: (23.6.2009 um 00:07) AntwortenReply to this comment

    @Lord

    Im Putzgewerbe stehen nicht so hoch angesetzte Stundenverrechnungssätze zur Verfügung wie bei RA oder StB.
    Der Duchschnitts AN im Putzbereich wird wohl erheblich niedriger entlohnt, bevor der selbst. RA oder StB seine Angestellten putzen läßt, engagiert er wohl dann wohl doch eher 'nen Putzdienst, falls er keine günstigere Möglichkeit findet.

    Mandanten der genannten werden wohl den Stundensatz der RA und StB nicht zum putzen finanzieren …

    Wobei, bei StB richtet sich der Verrechnungssatz auch eher nach der Art der Tätigkeit und schwankt deshalb eher zwischen € 60,00 – € 150,00 bei Abrechnung nach Gebührenordnung (Lohnabrechnung zähl ich hier malnicht, die werden üblicherweise zu Entstehungskosten abgerechnet, sozusagen als "giveaway"), die Abrechnung außerhalb der Gebührenordnung ist wohl eher die Ausnahme.

  29. anwalt-in-mol.de (Link) meint: (23.6.2009 um 10:01) AntwortenReply to this comment

    @ 25: Vielen Dank für die sehr sinnige Bemerkung.
    Die meisten Juristen im Staatsdienst von "Neufünfland" im Alter von ca. 40+X sind "Importe" aus dem ehem. Westteil Deutschlands, die Anfang der 90er Jahre mit dem 2. Staatsexamen gerade fertig geworden sind und sich in "El Dorado" taten sich eine Unmenge von freien Stellen auf Lebenszeiten auf.
    Ferner sei darauf hingewiesen, daß sich selbst der BGH ggü. ehem. DDR-Richtern bzgl. des Vorwurfes der Rechtsbeugung schwer tat.
    Mei-o-Mei… daß es immernoch die Grenze in den Köpfen gibt…

Kommentar schreiben

Zulässige HTML-Tags:
Fett: <b> - Kursiv: <i> - Durchgestrichen: <s> - Zitat: <blockquote>

Kommentar-Editierfunktion ist aus Sicherheits/Datenschutzgründen bis auf weiteres deaktiviert. Eine Wiederinbetriebnahme dieser Funktion ist nicht geplant.

Powered by WordPress, vollmar.net Server und Florian Holzhauer