Vollkommen natürlich
Sascha Lobo macht keine Werbung für Vodafone.
Sascha Lobo zu seiner Tätigkeit für Vodafone:
Ich bin von Beruf Werber, Markenkommunikation war schon immer mein Beruf. An Werbung teilzunehmen, ist für mich also vollkommen natürlich.
(Dieser Beitrag ist inspiriert aus Neid und Missgunst.)
Bei Vodafone scheint man noch nicht verstanden zu haben das Gesichter wie die vom Herrn Lobo oder Basic die Zielgruppe wenig beeindrucken. Aber vermutlich werden sie noch 2 bis 3 Werbekampagnen starten bis sie merken das sie ihre Produkte aendern muessten um "Generation Online" zu begeistern.
Mal abgesehen ist das recht traurige Schadensbegrenzung die Herr Lobo jetzt betreibt nachdem das mit dem Spot in die Hose gegangen ist.
Ich verstehe, daß man seine Rechnungen begleichen muss. Als öffentlich aktiver Internetzensur-Gegner aber bei einem der ersten Internetzensur-Abnicker anzuheuern verstehe ich allerdings nicht. Bin dafür aber wohl auch zu sehr Idealist.
Das also deren Kampagne daher auch absolut schizophren ist, muss ich wohl nicht erwähnen.
Die ist so: Ihr bitte mit uns, aber wir nicht mit euch. Kommt um zu bleiben, wir gehen aber, ohne euch mitzunehmen.
Ohje Herr Vetter. Mit dem Beitrag treten sie was los. Ich komm dann morgen wieder und les die letzten 10 Kommentare.
Ausnahmsweise will ich es hier mal ganz salopp formulieren: Die haben alle einen Schuß.
ich würde mich freuen, wenn wir in den kommentaren hier das thema dokumentierter kindesmissbrauch einklammern könnten.
.~.
"Sascha Lobo macht keine Werbung für Vodafone. Er steht für eine Einstellung, für Menschen, die die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation nutzen, um ihr Leben aktiv und kreativ zu gestalten."
Und dabei steht – bzw. sitzt – er eben ganz zufällig aktiv und kreativ vor der Kamera für einen Vodafone-Werbespot. Wer würde das Werbung nennen?
Wer ist Sascha Lobo? Was verkauft Vodafone?!
Jetzt also auch hier. Schade.
Es dürfte schon bedenklich sein, PR-Aktionen wie die von Chr. Anders durch Kenntnisnahme aufzuwerten – aber Sascha Lobo? Das sollte man dann doch lieber den Blödbloggern überlassen.
Der Herr mit der Toiletten-Reinigungs-Freundlichen Frisur trieb sich doch irgendwann mal in einer der mittel- bis höherwertigen Talkshows rum (War der nicht bei der Illner oder bei der Will vor kurzem?). Wen die heute alles ins Fernsehen lassen … erstaunlich.
@8,9 Etwas anders würde ich das schon sehen. Lobo ist doch nun einmal eins der "Aushängeschilder" des modernen Netzes. Unabhängig davon, was er so erzählt und wie fundiert das alles ist: Für jemanden, der überhaupt noch nicht richtig mitbekommen hat, daß es das Internet gibt oder daß es jetzt vielleicht etwas anders ist als vor (sagen wir:) fünf Jahren (doch, von der Sorte Leute gibt es sehr viele!), für den ist doch Lobo so etwas wie ein Wiedererkenn-Symbol (eine Art lebendes Piktogramm). Also warum ihn hier nicht erwähnen?
Andererseits ist das Fernsehen nun wirklich kein Medium, dem man besonders große Bedeutung zumessen sollte; was dort für Figuren herumlaufen …
Wie schön dass ich grad keinen Fernseher habe und von dieser ganzen Albernheit rein gar nichts mitbekommen habe.
Auch kenne ich Sascha Lobo überhaupt nicht.. warum auch? Er ist blogger.. so what?
Ein Blogger mit Irokesenschnitt als Online-Beirat der SPD.
Das hätte mir mal jemand vor Jahren sagen sollen………. *g*
wenn ich jetzt noch wüsste wer sascha lobo ist…
@13: Das frage ich mich auch.
@10: Eins der Aushängeschilder? Komisch, dafür scheint er recht unbekannt zu sein.
@14
Das ist der "bekannteste Blogger Deutschlands". Sagt zumindest die Unterzeile auf dem Vodafone-Plakat.
Wer ist Sascha Lobo? Ernsthaft, ich lese seit Jahren Blogs, habe eine lange Blogliste, aber ein Herr Sascha Lobo ist mir noch nicht über den Weg gelaufen?
[Sascha Lobo]
> Das ist der “bekannteste Blogger Deutschlands”.
Gut das auch mal zu erfahren. Den Namen kannte ich zwar, aber sein Blog hab ich noch nie gelesen.
zu Vodofon: http://vimeo.com/5602853
Skandal, ein Mensch, der sich an einen Konzern verkauft und sich nicht dafür schämt. Ruft die Bild-Zeitung!
Einerseits.
Andererseits tut er es mit seinem Konterfei im Stile einer Promi-Kampagne ("Ich setze auf die T-Aktie"), das ist das, was einigen nachvollziehbarerweise aufstößt.
Thema durch.
Habt doch mal ein wenig mitleid mit Lobo. Ich sehe den jeden 2 Tag im Friseur umme ecke, wo er sich unter Schmerzen rot lackieren lässt. Ausserdem muss er sich einen fragwürdigen Schnurbart stehen lassen, nur weil sich versehentlich mal so als Marke inszeniert hat! Dann noch die Sache mit dem Online Beirat und so – mir tut er leid ;)
@16 Wer Bücher und Zeitungen liest, ist klar im Vorteil. Aber das sollte jetzt mehr ein Scherz sein. Im Ernst, Lobo ist ja nicht gerade durch seinen Blog bekannt geworden (den es ja wohl auch erst seit recht kurzer Zeit gibt), sondern durch andere Aktivitäten, z. B. sein Buch (mit Friebe). Wenn sogar jemand wie ich, der dem Netz doch nicht nur wohlwollend gegenübersteht, Lobo seit mindestens drei Jahren kennt, dann hat das nicht unbedingt direkt etwas mit dem Netz zu tun.
1. Sascha Lobo existiert.
2. Er ist ein umgänglicher Mensch.
3. Frage ich mich gerade, ab welcher Summe es mir egal wäre, für wen oder was ich werbe. (Diese Sumnme gibt es, da bin ich ganz ehrlich.)
man kann ja vieles kritisieren. aber don alphonso sieht es ja schon als mumpitz an, dass vodafone ins web 2.0 geht, oder nicht? in dem punkt verrennt er sich doch einfach…
Attention Whore
@21 Zu Pkt. 3: In meinem Umfeld hat es auch immer wieder Leute gegeben (selbsternannte Realisten), die behauptet haben, alle Leute wären käuflich. Richtig überzeugt hat es mich aber, ganz ehrlich gesagt, nie.
Ich habe noch nie für etwas werben wollen, und mir fällt auch keinerlei Summe ein. Ob das andere jetzt glauben oder nachvollziehen können – es ist so, etwas anderes kann ich beim besten Willen nicht sagen. Eins stimmt aber: Ich war schon immer unterdurchschnittlich an Geld interessiert.
Die Summe richtet sich nach dem Produkt :)
Werbung für ein sinnvolles, vertretbares, kundenfreundliches Produkt mache ich sogar hin und wieder umsonst. (Etwa durch Empfehlungen im Freundeskreis)
Interessant ist an dieser Stelle, wieviele Menschen sich wieder dazu herablassen, anzumerken, wie völlig absurd es ist, einen (sicher nicht schlecht) bezahlten Werbeauftrag anzunehmen, der einen auf übermenschengroße Plakate, in Dauerrotation ins Fernsehen usw. bringt, solange bei einem selbst keinesfalls die Gefahr besteht, dass man genau das jemals in seinem Leben machen DARF.
@robert (1)
Die Werbekampagne richtet sich nicht an die “Generation Online”, sondern an die, die diese nur via Klischee kennen aber nun irgendwie mitkriegen, dass man dazu gehören müsste/sollte. Da ist es nur allzu verständlich, dass Klischees bedient werden (müssen).
Womöglich bringt diese Kampagne der Piratenpartei mehr Stimmen, als deren eigene..;-)
Stuff
Irgendwie fehlt da noch was
"Nein, Sascha Lobo hat keinen Irokesenschnitt. Seine Haare stehen nur für den Aufschwung, den wir Deutschen ja so brauchen können. Aber nur den konstruktiven."
Wo ist bitteschön der schaden wenn man das offensichtliche sagt: "Ja, wir haben Sascha Lobo als Werbefigur eingekauft. Ja, wir wurden etwas überrascht." Dann könnte anschließend ja noch ein "Aber wir lernen dazu…" kommen.
@ #10: Sie haben schon recht, daß man jemanden nicht bereits deshalb mit Nichtachtung strafen sollte, weil man ihn nicht mag oder ihn für durchschaubar geltungssüchtig, geldgierig und nichtssagend hält, schließlich kann man sich irren, zumal wenn man den Betreffenden persönlich gar nicht kennt.
Aaaber: im vorliegenden Fall besteht doch Anlaß zu der Sorge, daß sich auch die "Qualitäts-Blogs" durch so zweifelhafte Organisationen wie vodafone instrumentalisieren lassen, indem sie sich nun mit Eifer auf so etwas nichtiges wie eine Werbekampagne stürzen (#22 nennt da einen, der sich überhaupt nicht wieder beruhigen kann). Das halte ich für vergleichbar dem Fall eines anderen Bloggers, der täglich aufs neue meint, die Bild-Zeitung der Lüge überführen zu müssen.
Nach meiner unmaßgeblichen Meinung wäre der Eintrag "Meine 0172-Rufnummer" allein eine angemessene, kluge und elegante Antwort auf dieses ganze Theater gewesen.
Andererseits ich bin ja auch kein Blogger, sondern hier nur ein Gast, der vielleicht gerade zuviel meckert. Aber so ist das nun mal, wenn einem ein Blog lieb und teuer geworden ist und einen ständig von der Arbeit abhält )-;
@29 Also Werbung finde ich auch nicht rundum gut, und sie hat für mich auch fast immer ein Glaubwürdigkeitsproblem. Deshalb ist ja berechtigterweise diese Werbung angegriffen worden, z. B. schon gestern oder so von Herrn Schwenzel.
In den Kommentaren hier wurde aber erzählt, man kenne Herrn Lobo nicht, wobei für mich nicht immer eindeutig erkennbar war, ob das eine Frage wie "Madonna Who?" war. Ich kenne Herrn Lobo sehr wohl, wenn auch nicht persönlich. Er hat schon viele Sachen geäußert, und ich bin mir, das muß ich ehrlich sagen, nie so recht darüber klar, was ich exakt von ihm halten soll.
Sascha Lobo tritt (für Geld) in einem Werbespot eines Unternehmen auf.
Ein Schauspieler tritt für seine Gage (und nicht nur für die "Kunst") auf.
Eine Hure schläft für Geld mit Männern.
Ja und? Haben wir keine wichtigeren Themen mehr als die Frage, wer sich für welches Geld an wen verkauft?
@31, nik
"Haben wir keine wichtigeren Themen mehr als die Frage, wer sich für welches Geld an wen verkauft?"
Das ist ein gesellschaftlich sehr wichtiges Thema. Eigentlich steht das ganz vorne in der Spitzengruppe.
Was ist denn an Sascha Lobo so toll? Ich kenn den nur von Neues wie er sinnlos daher brabbelt.
mal ganz ehgrlich…wieso ist der lobo überhaupt so "bekannt"?
ich kannte ihn nur als werbevermittler (oder so ähnlich),aber als blogger?! hab noch nie was von ihm gelesen…und nutze das inet jetzt seit ca. 1999…. *kopfkratz*
"Frage ich mich gerade, ab welcher Summe es mir egal wäre, für wen oder was ich werbe. (Diese Sumnme gibt es, da bin ich ganz ehrlich.)"
Etliche Jahrzehntausende Evolution. Und das kommt dabei raus. Todtraurig und beschämend das. Um nicht andere Worte zu benutzen…………….
[Sascha Lobo]
> Das ist der “bekannteste Blogger Deutschlands”.
Kann nicht stimmen, weil: Nie gehört.
Vielleicht eher
[Sascha Lobo]
> Das ist der selbsternannte “bekannteste Blogger Deutschlands”.
?
Klingt vernünftiger.
Die ehrenwerte Firma hat ihr Ziel erreicht.
Sie ist in aller Munde, respektive in [fast] allen Blogs.
Trauriges Land, dieses Deutschland.
Nur weil man über eine Firma spricht ist das noch lange kein Erfolg.
Es hat schon einen Grund warum er oft mit einem aus zwei Wörter zusammengesetzten Substantiv betitelt wird. Um es einmal so zu umschreiben (Nicht das man den Beitrag noch löschen muss).
Ein Substantiv, das erst das Wort "Werbe" und dann einen unfreundlichen Begriff für Berufstätige aus einem erst legalisierten Gewerbe beinhaltet.
Jemand der frei zugibt das es auch mal Geld für Links nimmt und die dann als "schlechwerbung" unterschiebt, den kann man ja wohl kaum für nen verantwortungsvollen Blogger halten. Als Werbefigur zeigt er das wie kein anderer das Werbung oft einfach nur Blendung und Verarsche ist. Gute Aufklärung Sascha!
Hängt der Nachname Lobo eigentlich irgendwie mit Lobotomie zusammen?
@40.
haha, auf den "gag" ist wirklich noch nie jemand zuvor gekommen…
Hach,
wie gut es doch tut, all das hier zu lesen. Bei so vielen ehrenhaften Kommentaren ist es mir um Deutschland nicht bange.
Nur schade, dass es im realen Leben oft anders aussieht…
auch was lustiges zum dem Thema *hihi*
http://www.ichblogdich.de/?p=1902
Nur weil hier einige Sascha Lobo nicht kennen schliessen sie aus, dass er der bekannteste Blogger Deutschlands ist? Was ist denn das für eine Logik?
ich habe mir gerade die schamhaare rot gefärbt! wer zahlt?
Wer ist Sascha Lobo?
Also wayne interessierts…