Sinnfreier Raum
Das Internet – ein “rechtsfreier Raum”? Ein Glanzlicht in der Debatte gab es heute morgen im ZDF-Morgähnfernsehen zu bewundern. Kerstin Kullmann vom Spiegel fasste den aktuellen Spiegel-Titel ebenso wirr zusammen, wie er geschrieben ist.
Schläge mit dem StGB auf Hinterköpfe von Redakteuren erhöhen auch deren Denkvermögen!
haha… Sex sells, auch beim Spiegel.
Unfassbar. Dabei ist die Dame doch schon einige Jahre im Internet unterwegs. Ich frage mich, wie der Spiegel so hartnäckig seinen Ruf halten kann, er wäre irgendwie seriös.
kipo ist also "im echten leben nicht möglich". wer hätte das gedacht…
Hachja, rechtfreier Raum im Internet.
Kann man vielleicht WIRKLICH Recht etablieren?
Lustig finde ich die Formulierung, dass KiPo, Gewalt, Beleidigung und Verleumdung ja im "echten" Leben nicht möglich ist… jaja ^^
@2 Damien:
Interessante Redewendung vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um KiPo (die ja den "rechtsfreien Raum" zum Gegenstand machte, wenn nicht gar erfand) …
Hat einer von euch überhaupt mal den SPIEGEL Artikel gelesen?
Ich finde das ist einer der besten Artikel, der einigermaßen neutral die verschiedenen, in der Gesellschaft vorherrschenden, Meinungen zusammenfasst und allgemeine strukturelle Probleme aufzeigt. Besser geht immer. Aber der Artikel ist für mich von ungewohnter neuer Qualität (positiv)!
Aus Sicht der Politik ist das Internet gefährlich:
heise.de/newsticker/Kanzl...net–/meldung/143273
heise.de/newsticker/SPD-S...ate–/meldung/143239
heise.de/newsticker/SPD-S...sen–/meldung/143208
Die Liste liese sich beliebig fortsetzen.
Ich fordere eine zwölfjährige Ausbildung:
"Medienkompetenz für die politische Kaste".
@6:
Kann ich erst heute abend lesen. Die Spiegel hat die Sonntagslieferung für Abonnenten im Osten Berlins eingestellt. Unwirtschaftlich! ;-)
Aber das Statement der Dame ist ja wirklich zum Haare raufen. Sie ist doch sowas ähnliches, wie 'ne Journalistin? Macht man sich da nicht eigentlich erst schlau und redet dann?
Wer war eigentlich der erste, der die Worte "Internet" und "rechtsfreier Raum" gemeinsam in einen Satz gepackt hat? Hauen müssten man den!
Nicht nur bei den Qualitätsmedien gibt es Leute, die in Hysterie ausbrechen, wenn das Reizwort Kinderpornographie fällt. malte-welding.com/2009/08...osen-kinderpornobesitzer/
Herr Thomas de Maiziere "fordert scharfe Regeln im Internet"
Eine Kostprobe? Bitteschön!
"Der Chef des Bundeskanzleramts, Thomas de Maiziere (CDU), hat schärfere Regeln für das Internet gefordert. „Ähnlich wie auf den Finanzmärkten brauchen wir mittelfristig Verkehrsregeln im Internet“, sagte de Maiziere der „Rheinischen Post“. „Sonst werden wir dort Scheußlichkeiten erleben, die jede Vorstellungskraft sprengen.“"
welt.de/webwelt/article42...e-Regeln-im-Internet.html
So ist das also: Die Kinderpornos werden gar nicht in echten Hinterzimmern gedreht und von echten Menschen mit echten Computern ins Netz gestellt (Wenn überhaupt). Das ist alles bereits online! Puh…damit muss ich jetzt erst mal fertig werden. Meine Welt steht Kopf!
Oh, Barbie kann sprechen. Nur am Inhalt muss sie noch feilen.
Sie haben doch alle nur Angst. "schärfere Regeln für das Internet" fordern ist nichts anderes als "ich möchte bestimmen was andere sehen/lesen können". Sie haben einfach Angst.
Die Dame ist Autorin des Artikels "Familienpolitik – Krieg um Zahlen" im aktuellen Spiegel. Mit dem Netzpolitikartikel hatte sie inhaltlich nichts zu tun, jedenfalls wird sie nicht bei den Autoren geführt. Vermutlich wurde sie auch wegen diesem, ihrem eigenen Artikel, ins Moma eingeladen und dort interviewt. Lediglich die letzte Frage ging wohl zu dem Leitartikel, den sie anscheinend gar nicht gelesen hatte. Entsprechend beginnt das Video auch erst mitten im Interview.
Ich denke, das sollte man berücksichtigen, wenn man sie an den Pranger stellt,
Dass sie den Artikeln nicht mitgeschrieben hat, ergibt sich schon aus ihren Worten. Sie spricht nämlich von "meinen Kollegen". Aber ändert das etwas?
Aber hier im Blog dagegen zu wettern, nimmt doch keiner von denen, die das Morgenfernsehen mitbekommen haben, wahr.
Wie wäre es, wenn man mal anfragt, ob Udo auch so ein Kurzinterview bekommen kann und seine Aussage "das Internet ist kein rechtsfreier Raum und war es nie" einmal dem morgendlichen Fernsehzuschauer vor Augen führt.
Gruß
Thomas
@ 15 bzw. Franz: Ja, das stimmt. Das habe ich nicht bedacht. Aber wer das ZDF kennt, weiß das sämtliche Fragen meist vorher abgesprochen sind. Das ZDF will schließlich keine bösen Überraschungen und ist bekannt für ihre blümchen-kuschel Welt.
Leider habe ich den Artikel tatsächlich noch nicht gelesen.
Aber unabhängig davon ich würde es mal so ausdrücken:
Fast alle Tatbestände sind aus Zeiten, zu welchen noch niemand daran gedacht hat, dass es mal ein Internet geben wird. Daraus ergeben sich Fallstricke, die letztlich nur Juristen sehen, Laien leider nicht.
Abgesehen davon ist es für einige nicht schlecht vorgeschrieben zu bekommen, was sie sehen dürfen! Das ist nunmal so.
Und dabei nannte sich der Spiegel einmal "Sturmgeschütz der Demokratie". Um bei einer solchen Terminologie zu bleiben: das war wohl eher ein Rohrkrepierer (sowohl der Titel als auch das "Kurzinterview".
Schade, dass ich den Spiegel bereits vor einem halben Jahr gekündigt habe, sonst wäre das jetzt ein sehr guter Grund zum kündigen.
Der Moderator hat den Artikel ganz sicher auch nicht gelesen…
was ist eigentlich los in diesem land? leben wir in einer zeit der volksverdummung? wo sind blos die journalisten geblieben, welche den dingen wahrhaftig auf den grund gehen (können)?
diese dame ist dumm. das internet ist kein rechtsfreier raum und war es auch schon früher nie gewesen, denn es ist in uns und um uns, schwebt aber nicht in unerreichlichen höhen 12 meilen über uns. sie, und vermutlich auch die politische kaste, hat in keinster weise das wesen des web begriffen. wobei die politische kaste eher noch den anschein erweckt, angst zu haben, durch das web ihre macht zu verlieren, stichwort basisdemokratie, und entsprechend agiert. aber nichts da. so wird, ja so muss es kommen! das web wird die gesellschaft ändern. und diese änderung brauchen wir auch dringenst, denn demokratie war gestern…
@Kerstin Kullmann
Die Gedanken sind frei, nur: Sie sollten nicht freigelassen werden, so die gänginge eher satirische Meinung. Nunja, Medien, die da so die veröffentlichte Deinung unter die Leutz bringen sollen, bedienen ja jedwedes Klischee, dennoch: Was gab's denn so an Honorar, hat's gelohnt? Denn alle Klischees in einem, für alle Zuseher gleichzeitig zu bedienen, das _MUSS_ kosten!
Falls das Honorar nicht so in etwa für eine kleine Eigentumswohnung in U-Bahnnähe gereicht haben sollte: Wenden Sie sich doch an diesen Link, gleich rechts von meinem Namen. Talente wie Sie sollten nicht allzu billig sein!
Stuff
Und rennen schon alle an den Kiosk, den Spiegel kaufen? Nenene.
Nette PR-Aktion.
25 @ im bösen Internet kannste dir die aktuelle Ausgabe irgendwo gratis als pdf laden
ich habe den beitrag nur bis sekunde 25 verfolgen wollen, um ihn dann angeekelt ob soviel dummbratzigkeit wegzuklicken!
in solchen situationen wünschte ich mir, stephen fry würde im wellington- kostüm neben person xy (in diesem fall kullmann) stehen und ihr die wahrheit ins ohr brüllen.
auch für sie, frau kullmann, nochmal ganz langsam geschrieben – das internet ist kein rechtsfreier raum!!!!!!
@11
„Ähnlich wie auf den Finanzmärkten brauchen wir mittelfristig Verkehrsregeln im Internet“
Les dir diese Zeilen noch mal langsam durch und denk an die Finanzkriese. Dann weisst du jetzt schon wie Sinnvoll die Gesetze auf dem Internetsektor werden. Und wer daran verdient.
@24
Du meinst so als Praktikantin das blonde naive Dummchen geben und dazu die Luft erhitzen mit warmen Worten? Ja das muss schon mehr wert sein als 10 Euro für so einen Auftritt ;).
Die Frau ist genau einer der Gründe, warum ich den Spiegel abgestellt habe. Das scheint da ein rechtsfreier Raum auf Papier zu sein. Tonen von Gesetzen hat Frau Zypries für das Internet angepasst: BGB, ZPO, StGB, UrhG, AO, VwVFG, GewO.
Wer so einen Unsinn wie diese Frau erzählt, gehört gemieden. Offenbar liest die ihr Blatt nicht: der Spiegel berichtete, dass atusende von Kinden in Iralnd von katholischem Personal über Jahrzehnte missbraucht wurden, im Internet ist pyhsischer Missbrauch wioe bei den Katholiken nicht möglich.
Alleine gestern im Krimi in der ARD wurde wieder gezeigt, wie man Kindesmissschändern mit Hilfe des Internets auf die Spur kam, wie dem Kinderschänder letzte Woche auch. Wer die Tatsachen verdreht wie diese Frau oder Frau vond er LEyen, betreibt Täterschutz. Pfui!
bei diesem Äußeren sei ihr doch alles verziehen.
Ohne Ton anschauen, schont die Nerven und mehr fürs Auge
@25. Paul Lanon:
Der ist auch so schon irgendwie ins Netz geschwappt. Ein gutes Stichwort ist "spiegel-3309-68-81-Netz-ohne-Gesetz.pdf".
@U.V.: Falls es schon wegen des Dateinamens Ärger geben könnte, bitte den Kommentar löschen.
und wieder folge ich meinen Vorurteilen:
1. Frau Kullmann:
Hübsch, blond, blöd.
2. DER SPIEGEL
Zitat von der Website http://www.spiegelgruppe.de :
"Der SPIEGEL, die Bastion für das freie Wort, für den freien Gedanken, den Mut, sich mit der Obrigkeit und dem Staat anzulegen.“
Ja nee, is klar… Wer das glaubt, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
3. Morgenmagazine (ganz allgemein)
Ein weiteres Beispiel dafür, dass Fernsehen erstens dumm macht und man zweitens nichts verpasst. Und schon gar nicht Morgens, zu solch unchristlichen Zeiten.
Schön dazu auch ein Tweet von SpOn:
@SPIEGEL_Netz Netzwelt-Ticker: Parteien wetteifern mit Internet-Schelte… – http://tinyurl.com/mezvpf
Ja, mit wem wetteifern sie denn? Untereinander und vor allem mit dem Spiegel-Titel…
Zitat:
"LesenBildet meint: (10.8.2009 um 14:57)
Hat einer von euch überhaupt mal den SPIEGEL Artikel gelesen?
Ich finde das ist einer der besten Artikel, der einigermaßen neutral die verschiedenen, in der Gesellschaft vorherrschenden, Meinungen zusammenfasst und allgemeine strukturelle Probleme aufzeigt. Besser geht immer. Aber der Artikel ist für mich von ungewohnter neuer Qualität (positiv)!"
Ja habe ich gelesen. Du bist auf deren Gehirnwäsche reingefallen…
Die Kommentare hier stehen denen im Heise-Forum immer öfter in nichts nach. Wenn ich mich recht an die Netiquette erinnere, steht dort irgendwo (oder auch nicht): erst nachdenken, dann schreiben. Das gäbe auch dem rechtsfreien Raum einen Sinn. Oder so.
PS: Wenigstens habe ich den SPIEGEL-Artikel gelesen.
vor wenigen wochen habe ich den spiegel (endlich) abbestellt, bekomme ihn aber noch. heute morgen schon beim titelbild aufgeregt, was für fiese details und anspielungen. dann dennoch beim gehen gelesen…und teilweise im dreieck gesprungen: der letzte drecksartikel. inhaltlich unterhalb jeglicher (it-)kompetenz und fortwährend der versuch, die gegner gegen die internet-zensur mit kriminellen machenschaften in verbindung zu bringen. kommt mir sehr bekannt vor: in den 80ern war ich einer der (potentiellen) terroristen, weil wir uns gegen die volkszählung engagierten, jetzt bin ich ebenso (potentieller) kinderschänder, mafiosi, terrorist etc.pp. was für zeiten…
Kommentare wie "Hübsch, blond, blöd" sind doch mehr als unangebracht, wenn man diese Dame nicht näher oder persönlich kennt.
Sie hat an dem Artikel nicht mitgearbeitet und braucht auch nicht zu jedem Thema auf der Welt eine völlig ausdifferenzierte Meinung abgeben, die weder eine Möglichkeit zur Fehlinterpretation bietet, noch irgendjemandem nicht dumm vorkommt.
Da heißt es für Herrn Vetter und einige andere hier also weiterhin: Ich missverstehe lieber andere, bevor ich selbst missverstanden werde.
@38
"[..]weiterhin.[..]"
Steine dieser Welt, kommt in eure Glashäuser!
@t.h.
Sie gehen in Ihrer Argumentation undiffernziert vor! Unbestritten ist, dass Frau Kullmann blond ist, ob sie hübsch ist, ist schon Geschmackssache, die Geschmäcker sind ja verschieden. Strittig kann ja nur sein, ob sie blöd ist. Unklar ist dann aber, warum Frau Kullmann sich in die Sendung verirrt und zu Themen Äusserungen abgibt, die als ausdiffernziert unterstellt werden oder meinen Sie, dass nur irgendein lautmalerisches Geschwätz hinreichend ist, im Fernsehen aufzutreten, mit dem Anspruch der Informationsvermittlung? Soweit schon konditioniert, überhaupt Anforderungen an gebührenfinanzierten Rundfunk zu stellen? Was, bitte, bitte, kann an den Äusserungen – es wurde ja der Clip für jene, die sowas übersehen/überhören könnten gleich wiederholt – missverstanden werden? Oder ist Produktion von Missverständnissen Auftrag für öffentlichen Rundfunk??
Stuff
@ 38, t.h.
Wenn mir einer eine Frage stellt, zum Beispiel zum Thema Recht, dann sage ich ihm:
das ich keine Ahnung vom Thema habe und ihm deshalb nicht antworten kann,
oder
das ich nur wenig und oberflächlich Ahnung von Thema habe, weil ich nur am Rande mitbekommen habe, was meine Kollegen da getan haben (dies scheint mir im speziellen Fall der Frau Kullmann so zu sein),
oder
ich deklariere mein Halbwissen, als Halbwissen, damit mein Gesprächspartner die Information qualitativ einordnen kann,
oder
ich verweise ihn einfach an jemand, der sich mit so etwas auskennt (Gelbe Seiten)
In jedem Fall aber entlarve ich nicht meine Unwissenheit, weil ich mich dem Zwang unterwerfe, eine Antwort geben zu müssen. Das ist weder souverän, noch klug, noch sinnvoll. Und da Unwissenheit nichts mit Dummheit zu tun hat, es aber dumm ist, wenn man Unwissenheit zu verbergen versucht, weil man ja "was sagen" muss… Ach, es dreht sich im Kreis.
Fazit:
Hübsch, blond, blöd. (Wobei hübsch und blond keine Eigenschaften sind)
Cherno Jobatey(das ist er doch?) springt ihr ganz niedlich zur Seite … Beleidigung, Verleumdung …, der ist wohl immer noch sauer wegen der "Zimmer frei" Geschichte.
Warum müssen Blondinen eigentlich bei jeder Gelegenheit gewisse Vorurteile bestätigen?!
… booaahh was für ein Stuss wird da morgens im TV verzapft! Auweia, schlimmer geht´s nimmer.
Mit Ton ist der Videoclip einfach ein Ärgernis, ohne Ton jedoch macht er sogar Spaß. Also einfach Ton abstellen, zurücklehnen und genießen. ;-)
Soviel Dummheit, wie sie diese Frau hier anschaulich zu Tage trägt, wird langsam nicht mehr hinnehmbar.
Wurd das weggeschnitten oder hat das nette Mädel vergessen am Ende zu erwähnen, dass sie jetzt in die Tiefgarage muss?
*scnr*
@46: Das geht mir bei diesen Clips ganz ähnlich:
http://preview.tinyurl.com/m7xt8r
(Sorry für OT, aber es ist grad so warm hier.)
@Hobbyjurist:
Achja, daher dieser Begriff "ZDF-Morgähnfernsehen"!
"Gähnst Du schon oder schläfst Du noch?"
Naja, Frühdienst ist immer scheusslich.
@Michael:
Die gesamte Sendung spielt in einer Tiefgarage!
Stuff
U.V. im Interview: http://tinyurl.com/nqjvpy
Der Spiegel-Artikel ist grandios, allerdings habe ich einen Verbesserungsvorschlag.
Die Schlagzeile "freiheit@undendlich.welt" ist prima, sollte aber mit der Unterzeile "Datenautobahn für Dummies, von Dummies" ergänzt werden.
Um ehrlich zu sein, habe ich in den letzten zehn Jahren nicht einen einzigen derart schlechten Artikel gelesen – und das, wo ich den Spiegel mehr als einmal in der Hand hatte. In den Kategorien sprachliches Niveau, aussageträchtige Schreibe und fachlicher Inhaltsvermittlung gehört diese Wortmüllhalde in die "BILD der Frau", die "Coupé" oder die "Apotheken-Rundschau".
Punkt 1: Das Ansammeln aller jemals in Verbindung mit dem Internet gestandenen Sommerloch-Geschichten. Der "Kannibale von Rotenburg", der diese Woche aktuelle Turnlehrer, die Nigeria-Connection und der Bundestrojaner. Ein bunter Reigen von allem, was es bis ins "Volle-Kanne"-TV geschafft hat.
Punkt 2: Das armselige Dreschen von hippen Memen, um sich den Anstrich von hippen (und versierten) Multimedia-Journalisten zu geben. Kostprobe? "'Im Internet weiß niemand, dass Du ein Hund bist', kalauerte man früher." Oder die Geschichte vom "dog shit girl".
Punkt 3: Das Dahinstellen von irgendwo mal aufgeschnappten "Fakten". Zum Thema Bombenbauanleitung weiß der Spiegel: "Sowohl die sogenannten Kofferbomber als auch die Sauerlandgruppe hatten die Instruktionen für ihre Höllenmaschinen aus dem Internet." Klar. Und den V-Mann mit den Zündern haben sie vermutlich in der StudiVZ-Gruppe "Dschihad Castrop-Rauxel" kennengelernt.
Punkt 4: Das grüblerische Stellen (und Beantworten) von rhetorischen Sinnfragen. "Ist der Cyberspace [...] ein Raum der Freiheit, des Glücks und der Gerechtigkeit? Im Netz tobt nicht nur Karneval, es herrscht auch Krieg." Halleluja.
Ich gestehe, nach der 7. Seite den Rest nur noch überflogen zu haben. Aber eigentlich dürfte dort nichts mehr gestanden haben, was die Titelstory (!) retten könnte. Sehr geehrte Herren Thomas D., Frank H., Martin M., Marcel R. und Hilmar S. – ob Ihr nun zu viele Köche wart oder für das Sommerloch das Phrasenschwein geschlachtet habt – das hat mit Journalismus so viel zu tun wie StudiVZ mit Bombenbauen.
(Verzeihung. Für die Spiegel-Dummies: Wie die Online-Galeerensklaven mit dem Presseversorgungswerk.)
Aber die Vorratsdatenspeicherung wird kritisch betrachtet.
Niemand würde es sich gefallen lassen, wenn von jedem Brief an einer zentralen Stelle eine Kopie hinterlegt würde.
So etwas hätte es seit Hitler und Stalin nicht mehr gegeben.
Der Spiegel scheint auch keine klügeren Journalisten mehr
einzustellen als die Bildzeitung. Höchste Zeit SPON aus den Lesezeichen zu löschen.
ZDF Morgenmagazin leider auch.
sagte Oettinger: "Ich zahle Gebühren und erwarte dann, dass meine Anstalten mich in Stuttgart treffen oder in Berlin, aber nicht hier. Denn Ihre Anfahrt zahle ich auch."
MEINE Anstalten.
http://www.newsroom.de/news/detail/%24FTEQFPIQLRNR
Ach ja, das ZDF…
Das ist wieder mal sowas wie mit der Umfrage zu den Netzsperren:
flashanywhere.net/en/puzz...egames/11199-zombies.html
Wieviele CDUler, SPDler und sonstige, die gerade Wahlkampf führen, sitzen eigentlich so im ZDF-Fernsehrat?
Schaut´s Euch mal an:
http://de.wikipedia.org/wiki/ZDF-Fernsehrat
Ich zitiere mal aus dem Untertitel der Artikelüberschrift (aus dem Wartezimmer der Arztpraxis abfotografiert):
"Längst ist das Internet ein Paralleluniversum. Die Refugien der Diebe, Rufmörder, Kinderschänder entziehen sich weitgehend der Kontrolle des Rechtsstaats."
Weiter bin ich aufgrund akuten Brechreizes nicht gekommen.
Hübsch isse ja, die Kerstin.
Nur. Reicht "hübsch" alleine aus für eine Journalistenstelle?
Wird der Spiegel bald noch schlimmer als die Bxxx?
Es ist unglaublich, eigentlich sollte man davon ausgehen können, dass das angebliche "Leitmedium" Spiegel Vetreter in die Öffentlichkeit stellen kann die ein Mindestmaß an Sachkompetenz aufweisen.
Hier wurde offensichtlich statt dessen auf die Schnelle die Blondine vom Dienst an die Medienfront geschickt.
Andererseits, mit Herrn Jobatey als Interviewpartner waren kritische und sachlich fundierte Fragestellungen wohl auch nicht wirklich zu erwarten. Offensichtlich hatten die beiden Richtigen Gelegenheit sich harmlos gegenseitig zu bespaßen.
Seriöser Journalismus im Morgenmagazin ist seit einigen Jahren sowieso zu einer reinen Wunschvorstellung geworden.
Schade, das Format hatte in den 90er Jahren echtes Potential.
Nach dem ich das hier gesehen habe bin ich wieder recht froh mein Spiegel-Abo bereits vor 5 oder 6 Jahren gekündigt zu haben. Zwar lese ich regelmäßig im SPON und in den letzten Jahren habe ich mir 3 oder 4 Printausgaben gekauft aber ich bin überhaupt nicht in Versuchung ein neues Abo abzuschliessen. Jdenfalls nicht so lange Rudolf Augstein tot ist.
Nach dem ich das hier gesehen habe bin ich wieder recht froh mein Spiegel-Abo bereits vor 5 oder 6 Jahren gekündigt zu haben. Zwar lese ich regelmäßig im SPON und in den letzten Jahren habe ich mir 3 oder 4 Printausgaben gekauft aber ich bin überhaupt nicht in Versuchung ein neues Abo abzuschliessen. Jedenfalls nicht so lange Rudolf Augstein tot ist.
@56 muldig:
Ich dachte auch, mein Schwein pfeift Wind of Change. König Öttinger und seine ARD. Ein wunderbares Beispiel für den Realitäts(wahn)sinn einiger Politiker.
Doch, doch!
Das Internet ist bööööööööööse!
http://www.regensburg-digital.de/?p=4015
Und, Jungs, wer nimmt die heute abend als W….vorlage?
@15: die gute frau wurde für die tägliche presseschau eingeladen, nicht wegen eines bestimmten artikels (daß man montags gern spiegel-redakteure einlädt, ist purer zufall). vorher ging es um artikel in anderen zeitungen, z. b. taz, bild (sprach ich von zeitungen?), …
es war also kein interview, die dame hat sich zu den verschiedenen titelthemen geäußert, wie das halt bei der presseschau immer so üblich ist.
@18: doch, ich ;) ansonsten natürlich vollkommen richtig.
@28: bist du aus sachsen? ;)
@38: richtig, sie muß "nicht zu jedem Thema auf der Welt eine völlig ausdifferenzierte Meinung abgeben", aber vollkommen falsche dinge sollte sie als politikredakteuren (und das thema gehört zur politik) auch nicht sagen, dann lieber in der öffentlichkeit den mund halten.
@60: beim thema "seriöser journalismus" unterscheiden sich ard und zdf erheblich, z. b. letzte woche in der ard mit den beiden, die sich im dezember 89 bei der erstürmung der bezirks-stasi-zentrale in halle gegenüberstanden und sich schon ewig kannten, das war ziemlich gut.
mich hat das ganze heute morgen so angepiept, daß ich ihr einen leserbrief (zu einem ihrer artikel) schrieb:
"Sehr geehrte Frau Kullmann, ich habe vorhin gerade Ihre Ausführungen im ZDF-Morgenmagazin gehört, u. a. zum Thema "Internet". Ich möchte Sie fragen, ob Sie wirklich glauben, was Sie da gesagt haben, nämlich daß das Internet ein weitgehend rechtsfreier Raum ist. Dazu möchte ich Ihnen die Lektüre des folgenden Artikels (und des Blogs allgemein) empfehlen: lawblog.de/index.php/arch...sfreiheit-als-sondermull/
Kritisch finde ich, daß mit einem sehr sensiblen Thema so stammtischmäßig umgegangen wird. Niemand wird von sich sagen wollen, daß er für Kinderpornographie ist. Also kann man jeden, der die derzeitige Vorgehensweise kritisiert, mit dem Vorwurf "Dann bist du wohl dafür?" verbal erschlagen. Es gibt in vielen Bereichen solche Totschlagargumente ("Wer nichts zu verbergen hat …"), nur sind diese destruktiv und verhindern jede sachliche Diskussion.
Aber überlegen Sie sich die Aussage vom angeblich rechtsfreien Raum auch mal vor dem Hintergrund der letzten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes (spickmich.de, Beschlagnahme von Mails beim Provider, …) – diese wie auch viele andere Entscheidungen zeigen doch, daß das Internet überhaupt kein rechtsfreier Raum ist. Ich bin kein Jurist, aber ich lese in Computerfachzeitschriften genug davon, daß und wie die Strafverfolgung bei Straftaten (bzw. Verdachtsmomenten) erfolgt.
Mit freundlichen Grüßen
xxx"
so, das reicht erstmal … ;)
nachtrag: @65: schäm dich!
Kaum zu glauben, wie schlecht die gedruckte Ausgabe des Spiegels ist. Ich dachte immer die lassen ihren redaktionellen Abfall von Ihren Azubis im Onlineportal (SpOn) verwursten und in der Printausgabe gibt es irgendwie bessere Qualität. Aber der Artikel lässt ja tief blicken.
Weiter als auf Seite 2 des Artikels (ja, die Seite, deren oberes Drittel aus einer Art "Tittenbild" besteht) bin ich nicht gekommen. Dafür war mir dann meine Zeit doch zu schade. Und das obwohl auch auf der ersten Sie kaum Text zu lesen ist, da 2/3 der Seite auch mit grafischen Content belegt ist – Frau vor Notebook, jaja "Thema Internet" wiedermal äußerst kreativ bebildert.
<Zitat>
Kann der Staat das Netz sich selbst überlassen? Ist der Cyberspace ein riesiger Raum der Unabhängigkeit, der Emanzipation von Staat und Bevormundung, ein Raum der Freiheit, des Glücks und der Gerechtigkeit? Im Netz tost nicht nur Karneval, es herrscht auch Krieg. Der Cyberspace des 21.Jahrhunderts ist in der Hand von globalen Playern des Kommerzes, Finanzjongleuren, wirtschaftlichen und politischen Tyrannen.
Die Grauzonen dieser neuen Weltordnung werden vom organisierten Verbrechen genutzt. Während an der Oberfläche des digitalen Reichs tausend bunte Blumen blühen, Shopping, Chats, Schöngeistiges, wuchert im Wurzelwerk darunter ein Pilzgeflecht aus Intrigen, Täuschung und Terror.
<Zitatende>
Neue Weltordnung! "Internet ist in der Hand von …"! Finanzjongleure! Politische Tyrannen! Grauzonen! Organisiertes Verbrechen!
Was für ein unglaublicher Schmarrn (Man kann "Cyberspace","Netz" etc. zur eigenen Belustigung auch einfach mal durch "Briefpost", "Telefonie" aber auch "Wissenschaft" o.ä. ersetzen :P )
Ist die Zielgruppe des Spiegel mittlerweile geistig schon völlig sediert, oder was soll das? Aua Spiegel. Nun ja, wer Broder als Kolumnisten anstellt, von dem kann man wohl auch sonst wohl nicht viel erwarten …
Der Artikel liest sich in der Tat nicht gut. Interessante Gedanken werden zu häufig allenfalls angerissen, bevor auf nichtssagende Begriffe wie den einen ominösen "Netz-Code" oder die "Cyber-Obrigkeit" abgestellt wird.
"Ein paar Stellschrauben im Cyberspace gedreht – und schon ist die überprüfbare und öffentliche Identifizierung jedes Benutzers global möglich."
Aha. Vielleicht hat sich ja einer der Autoren an seinem letzten Computervirus angesteckt.
@66
Und nun sagen sie mir mal, wie die Aussagen von der Frau Kullmann in Verbindung stehen mit dem "Für und wider der KiPo". Sie hat nichts in diese Richtung angedeutet. Sie hat nicht in die Debatte eingegriffen.
Dass sie meint, der Artikel behandle den "weitgehend rechtsfreien Raum", bedeutet doch noch lange nicht, dass sie dies selbst auch so sieht oder dass irgendeine Ansicht dazu "richtig" ist. Sie wirbt (und das kann man ihr vielleicht vorwerfen) für den Artikel, indem sie überspitzt formuliert. Aber wer macht das denn nicht, wenn er Aufmerksamkeit erregen will (für sich oder eben den Artikel der Kollegen)? Selbst Herr Vetter macht es.
Der ganze Streit ums Internet ist teilweise so absurd und paranoid geworden. Beide Seiten werfen mit Dreck, reden aneinander vorbei, sehen Angriffe oder Gegner, wo keine sind und eine Lösung wird immer unwahrscheinlicher. Hier wird diese Frau nun zum Sündenbock, weil einige hier ihre Aussage als einen erneuten "Angriff" oder die Verbreitung unrichtiger Angaben interpretieren. Sie selbst nehmen dies dann sogar noch zum Anlass die Dame zu beleidigen und schon haben wir wieder unsere zwei Fronten. Man macht das Spaß…
"im echten Leben…" man fasst es einfach nicht, wie tief der Spiegel gesunken ist!
Man kann hier nur an alle apellieren: Leserbrief schreiben und Qualitätsjournalisums einfordern!
Gewalt im echten Leben nicht möglich, nur im Internet?
ZDF vom 10.8.09: Kalifornien: Gewaltausbruch im Gefängnis; Bombenserie auf Mallorca; Vergewaltigungen in iranischen Gefängnissen. Aber sowas auch, dürfen die denn das offline alles tun? Und in Afganistan pflückt die Bundeswehr nen hübschen Blumenstrauss.
Und so was sind Spiegelredakteure?!?
Ich kann gar nicht soviel fressen…
Dieser Ausschnitt ist doch lächerlich..die ganze Diskussion um das "rechtsfreie Netz" ist sowas von lächerlich. Die Leute sollen sich bitte erstmal ausgiebig mit dem Netz auseinander setzen und dann urteilen.
Am besten ist ja noch der Satz:
Kipo, Gewalt usw…sind im echten Leben nicht möglich…*lol* wird das alles nur virtuell durchgeführt?
Ticken die denn noch sauber?…
Soso, das Internet ein rechtsfreier Raum…
Wo jeder machen kann was er will…
Der münsteraner Juraprofessor Thomas Hoeren veröffentlicht
zweimal pro Jahr das "Kompendium Internetrecht".
Mittlerweile hat das 543 Seiten!!!
Soviel zum rechtsfreien Raum.
Hier zum nachlesen, sehr empfehlenswert, ideale Ergänzung
zu dem Videovortrag von Udo Vetter:
uni-muenster.de/Jura.itm/...ript/Skript_Maerz2009.pdf
…da lob ich mir doch youporn, da labern die scheinminderjährigen nicht lange rum, sondern machen gleich die beine breit…(ping)zynismus aus.
@15 und alle anderen, die wenigstens ein wenig über die gezeigte Szene nachdenken und evtl. die Wortwahl etwas ZU genau betrachten:
Ich behaupte, die Dame hat ihr zustehende Meinung schlicht etwas tollpatschig formuliert.
Beispiel: Ich denke nicht, dass sie die Existenz von Kinderschändern verneint, sondern lediglich darauf hinweisen wollte, dass Menschen im (scheinbaren) Deckmantel der Anonymität viel schneller die Sau rauslassen.
Also ruhig Blut und sich den Videoausschnitt bitte im rechten Licht vielleicht noch ein zweites oder drittes Mal ansehen – mit etwas mehr Kulanz – da eine schnell zwischengeworfene (und im Vorfeld sicher nicht besprochene) Frage jeden Menschen ins Stottern bringt und schnell auch mal eine sehr blöde Formulierung dabei rumkommt.
Liebe Grüße, Ronald Kaufmann
@Ronald Kaufmann
Allein schon die Formulierung, das Internet sei ein rechtsfreier Raum gewesen, zeigt die totale Unwissenheit dieser Dame.
Und auf so eine Frage sollte man doch wohl vorbereitet sein.
wenn die junge Frau wirklich entscheidend(nix Kaffeeholen oder Beinebreitmachen)an dem Titelseiten-Artikel mitgewirkt hat, sei ihr der Auftritt im MoMa verziehen.
Wir sind im Wahlkampf, niemand würde solch ein "unerfahrenes" Piepchen losschicken.
Keine Partei tut es und der "ernstzunehmende Journalismus" möge sich davor hüten.(um sich nicht endgültig lächerlich zu machen)
Bitte sagt mir, daß sie eine der Mitverfasserinnen dieser Titelstory ist
Ja, was Frau Kullmann sagt, ist Unsinn. Sie hat die Titelgeschichte ja aber auch nicht geschrieben. Schockierender als die Unwissenheit von Frau Kullmann in einem Themenbereich, der nun offenbar einmal nicht ihrer ist, finde ich den ungebremsten Hass und Sexismus, der hier über sie hereinbricht, und der leider wieder einmal das Vorurteil bestätigt, dass im Internet ein aggressiver Mob seine niedersten Instinkte austobt und aus der Anonymität heraus Leute fertig macht.
Leute, kommt mal wieder runter. Das ganze ist eine ausgebuffte Aktion von TITANIC, wie damals mit den Buntstiften bei WettenDaß.
Layouter und Drucker wurden bestochen, die Blondine ist aus einer Modellagentur – der ganze Kalauer ist offensichtlich.
In der nächsten TITANIC wird erklär werden wie man das bewerkstelligt hat.
#k.
Die Metamorphose des "Sturmgeschützes der Demokratie" zum "Stürmer" des 21. Jahrhunderts kann nunmehr als voller Erfolg verbucht werden.
@Sven(78): Wer sich in Gefahr, äh, ins Fernsehen begibt kommt darin um. Von daher hält sich mein Mitleid in Grenzen.
ACHTUNG BITTE KURZ LESEN:
Eine Kurzzusammenfassung:
1) Die Spiegel Autorin hat am Artikel über das Internet nicht mitgeschrieben.
2) Die Fragen an die Autorin gingen um ein anderes Thema.
3) Das Video zeigt nur den Ausschnitt der am Ende angehängten Frage, in dem sie versucht "irgendetwas" zu dem Thema zu sagen (das ist ein Kritikpunkt dem sie sich letztendlich stellen muss)
4) Der Originalartikel im Spiegel behandelt das Thema deutlich kritischer und differenzierter.
5) Viele Kommentatoren haben alle vorhergehenden Artikel nicht gelesen und prügeln immer wieder mit den gleichen Vermutungen und Unterstellungen auf die Autorin ein.
Das einzige was wirklich dumm ist an dem Video, ist dass hier letztlich nur mal wieder der Beweis angetreten wurde, dass über das Thema Internet viel zu Viele den Mund aufreißen, ohne wirklich die Kompetenz zu besitzen. Einige weil sie dummerweise in einer Situation wie hier zu einer "literarisch wertvollen und absolut fundierten" Aussage kommen sollen, und andere weil sie sich bewusst öffentlich mit falschen Aussagen äußern.
@77: Diese penetrante absolut flache Unterstellung und Beleidigung, vermutlich machen sie das bei allen Frauen die sich mal aus der Masse heraustrauen, ist unerträglich.
Ich kenne so etwas aus dem Kollegenkreis, bei Kollegen die ziemliche Probleme mit Frauen haben. Oder sollte ich besser sagen: Sie haben mal davon gehört, dass es Frauen geben soll.
@78: Kann mich nur anschließen.
@43 oli
") Die Spiegel Autorin hat am Artikel über das Internet nicht mitgeschrieben.
2) Die Fragen an die Autorin gingen um ein anderes Thema."
Die Fragen an die Autorin waren offensichtlich auch zur Titelstory des Spiegel.
Nochmal (wurde oben schon explizit gesagt):
Die Dame ist zur täglichen Presseschau eingeladen gewesen. Ich würde vermuten, dass man gar nicht so bescheuert sein kann, sich nicht ein bisschen schlau zu machen über die aktuellen Themen im Lande. Im eigenen Magazin! Als Politik-Redakteurin (so stands oben)! Ressort Deutschland?
Politikredakteurin ohne Interesse an Politik?
Wirklich unfassbar und unentschuldbar. Peinlich für den Spiegel.
Sorry meinte @83
@84: Ich arbeite in einem IT-Unternehmen mit derzeit 6 Vollzeit-Technikern – ich könnte jetzt auf die Schnelle nicht sagen, woran meine Kollegen gerade arbeiten, geschweige denn eine Kurzzusammenfassung eines Projekts meines Abteilungsleiters abgeben.
Der Spiegel hat sicher ein paar Leute mehr und so ganz nebenher steht gerade ein Printmedium unter erhöhten Zeitdruck.
Ich bleibe dabei – die Dame hat sich vielleicht unglücklich ausgedrückt und sich damit die Blöße gegeben, sie aber deswegen fertig zu machen halte ich schlicht und ergreifend für Blödsinn.
Liebe Grüße, Ronald Kaufmann
Das mit dem rechtsfreien Raum ist doch so ähnlich wie mit den probiotischen Drinks: Ganz plötzlich verkauft man uns, dass unser Immunsystem etwas Neues braucht. Hats bisher zwar auch nicht gebraucht, weil die "Gesetze" des Körpers reichten. Aber plötzlich braucht der Körper das, weil es ja so viel besser ist. Denn auf einmal reicht eine gesunde Ernährung und Sport nicht mehr aus, nein, du brauchst probiotische Drinks.
Mit der gleichen Argumentationswut und Unwissenheit geht man nun auch mit dem Internet um. Das Internet braucht neue Regeln sowie unser Körper diese Schwachsinns-Drinks braucht.
@69: es ging mir nicht primär um kinderpornographie (auch wenn das logischerweise derzeit der hauptansatz ist), es geht um die aussage "weitgehend rechtsfreier raum". sie hätte schon die möglichkeit gehabt, dem kurz zu widersprechen, wenn es nicht ihre auffassung ist. das hätte sie beispielsweise unter dem hinweis auf eine kontroverse diskussion, die ja im gange ist, tun können.
aber viel mehr interessiert mich, WO bzw. WIE ich frau kullmann beleidigt habe. entweder habe ich eine falsche vorstellung von beleidigung oder sie antworten genauso undifferenziert, wie sie es anderen vorwerfen. und übrigens sollte man von jedem, der sich so artikulieren kann und eine solide und umfangreiche ausbildung besitzt (wovon ich bei ihr ausgehe) und dazu auch noch sehr viel im internet bewegt (wovon ich ebenfalls bei ihr ausgehe) erwarten können, zu wissen, daß das recht nicht vor dem eingang zum internet halt macht und daß es auch strafverfolgungen zu straftaten, die im bzw. via internet begangen werden, gibt (deshalb auch mein hinweis zu den aktuellen urteilen des bvg).
@77: was sollen solche formulierungen? die sind destruktiv und beleidigend!
@78: vielleicht zufälligerweise genau danach, aber richtig gut geantwortet.
@82: auch ein freiwilliges sich-in-gefahr-begeben berechtigt andere nicht zu beleidigungen, sexistischen anmachen usw.
Sollte der Originalartikel tatsächlich fundierter sein, als die Worte der werten Frau Kullmann, dann ist das Armutszeugnis für sie ja umso größer.
Wenn man als Spiegel-"Journalistin" schon montagmorgens ins Frühstücksfernsehen darf, dann sollte man zumindest den Titelartikel der Publikation für die man selbst arbeitet, gelesen und darüber nachgedacht haben. Anscheinend hat sie mindestens eines der beiden nicht. Kann ich ihr aber auch nicht verdenken. Ich mußte auch nach sechs oder sieben Spalten aufhören, weil bis dahin nur über ein Internet von Betrügern, Gaunern und Schwerverbrechern geschrieben wurde.
@83 oli und zum Mitverfolgen (@78 sven),
habe heute meinen kommentar (77jos) im Kollegenkreis zum Besten gegeben…mein Boss ist eine Frau…
das Ganze im Zusammenhang mit der Internetsperrdiskussion, auf die ich in meinem Umfeld aufmerksam machen möchte.
Auch meine Frau und meine Tochter haben das zu Lesen bekommen…
so, mein lieber oli: jetzt bist Du dran…zeig doch mal Deinen Beitrag im Kollegenkreis herum!!!!
@91: Die entsprechenden Kollegen kennen meine Einstellung zu ihrer Einstellung.
Das die Frauen in deiner Umgebung sich über deine diffamierende Anmerkung bzgl. "Beine breitmachen" amüsieren will ich nicht ausschließen und kann ich von hier aus auch nicht beurteilen.
Weis die Frau überhaut wovon sie da redet? Kein Wunder dass das Gesetz von unserer lieben Zensursula solche Zustimmung erfährt, wenn die Medien solchen Murx berichten! Die gute Frau sollte sich vielleicht erst mal den CRE 129 von Udo und Tim über das Recht im Internet anhören.
http://chaosradio.ccc.de/cre129.html
@89
Sie haben wahrscheinlich die Leerzeile und damit einen Wechsel des Inhalts nicht bemerkt, den ich zwischen der persönliche Frage an Sie und der allgemein gehaltenen Aussage zur Situation der Debatte ums Internet gesetzt habe.
Sie missverstehen daher – ich habe nicht behauptet, sie persönlich wären beleidigend gewesen. Sie haben der Frau Kullmann nur etwas geschrieben, wovon sie sich nicht angesprochen fühlen dürfte, weil es ganz an dem vorbeigeht, was sie gesagt hat.
Spiegelautorin: "Kinderpornografie, Gewaltdarstellung, all das…"
ZDF-Moderator: "Beleidigung, Verleumdung"
Spiegelautorin: "…was im echten Leben nicht möglich ist scheint im Netz zu gehn."
Ausdrucken und überall verteilen per Flugblatt :D
@94: ja richtig, diese trennung habe ich nicht so aufgefaßt, so daß ich das im zweiten abschnitt gesagte auf mich bezogen habe …