Die Morgenpost (und wahrscheinlich auch die Polizei) mokiert sich also, das das Opfer noch nicht beim Täter ausgesagt hat.
M aus B meint:
(18.9.2009 um 17:35) Antworten
namensschilder für berliner polizisten:
jeder bürger sollte eine individuelle nummer auf die stirn tattoowiert bekommen.
würde der aufklärungsquote von straftaten sicher gut tun.
jeder könnte ein straftäter sein.
Samuel meint:
(18.9.2009 um 17:36) Antworten
Der zweite Link (Schäuble) ist kaputt, es gibt ein "http" zu viel.
fh meint:
(18.9.2009 um 17:37) Antworten
@3: Fixed, vielen Dank
mcbexx meint:
(18.9.2009 um 17:40) Antworten
"Der Zwischenfall vom Wochenende, bei dem Polizisten einen Mann verprügelt hatten, hatte die Forderung nach einer Kennzeichnung wieder aufkommen lassen. Das Opfer war indes trotz Vorladung noch nicht bei der Polizei."
Diese zwei Sätze amüsieren mich mehr, als sie sollten.
"Hey, sie sind doch letztes Wochenende von einem unserer Kollegen zusammengedroschen worden und das hat jetzt ziemliche Wellen in den Medien geschlagen. Kommen Sie doch mal bei uns vorbei und wir besprechen die Angelegenheit… ganz formlos unter vier Augen."
Ja nee, is klar. Da hätte ich auch nicht wirklich Bock drauf.
Zum Thema "Einzelfälle":
ich bin seit Jahren im Grunde zufriedener Kunde eines großen deutschen Telekommunikationsanbieters. Neulich erhielt ich einen Benachrichtigung an die dort eingerichtete email-Adresse, in der man mir mitteilt, ich hätte mich für zwei optionale Tarifpakete angemeldet und wie ich diese einrichten bzw. nutzen kann.
Da ich keines der Pakete in Auftrag gegeben habe, bin ich zunächst davon ausgegangen, dass es sich um eine automatische Benachrichtigung handelt, weil mein Tarifpaket um diese Optionen aufgewertet wurde.
Nach kurzer Recherche stelle ich fest, dass dies nicht der Fall ist und die beiden Pakete rund 9 Euro im Monat kosten. Im darauf folgenden Anruf bei der Hotline gebe ich an, diese Pakete nicht geordert zu haben und dass auch sonst niemand außer mir Zugriff auf die Login- und Kundendaten hat. Mir ist dann kurzzeitig der Hörer aus der Hand gefallen, als die Dame mir mitteilte – und das ist kein Witz -, dass es durchaus sein könne, dass einer Ihrer Kollege diese Pakete eingebucht hat, weil er dafür eine Prämie bekommt.
Wenigstens "durfte" ich diese Buchung telefonisch rückgängig machen lassen und musste dies nicht, wie sonst üblich, schriftlich einreichen.
Sicherlich auch nur ein Einzelfall…
stimmviech meint:
(18.9.2009 um 17:55) Antworten
Ich habe- da ich ungelernt bin- selbst längere Jahre " Karriere" in verschiedenen Zustelldiensten gemacht, nicht bei dhl. Die Gründe für die Misere beim Zustellwesen:
geringe Bezahlung( also geringe Motivation), geringe Bildung der Leute( viele können nicht richtig lesen)- und der Hauptpunkt: Überforderung. Letztgenannter Punkt hat nichts mit Bildung zu tun,sondern es werden Leistungsnormen angesetzt, die keiner legal erfüllen kann. Also behilft man sich illegal: Briefe, die unwichtig scheinen( manche private Zustelldienst transportierten in meiner Zeit Anfang des Jahrzehnts z.B. nur Abobestätigungen) fliegen dann unzugestellt gleich in den Müll, auch ungelernte sind da sehr kreativ und kriegen schnell mit, wie der Hase bei den " erfolgreichen" Zustellern läuft.
Letztlich ist das alles eine Folge des Extremkapitalismus, der interessanterweise zu ähnlich degenerativen Erscheinungen wie im Kommunismus führt. Ein Freund von mir hat zu Ostzeiten Elektriker bei der S-Bahn-Berlin gelernt und mußte sich dort mangels Material sein Werkzeug selbst basteln. Und gerade lese ich: die Jungs heute mußten das auch, sicher ein Grund für den Zusammenbruch der S-Bahn.
JJ Preston meint:
(18.9.2009 um 17:55) Antworten
So langsam sollten wir Wähler mal den Schäuble aufs Altenteil schieben. Mir schwebt da Rentenurlaub in Guantanamo Bay vor. Sein Demokratieverständnis unterscheidet sich ja kaum noch von denen, die er angeblich bekämpfen will.
Aber mit der geschlossenen Psychiatrie wäre ich auch schon zufrieden. Unfassbar, was ein Attentat für Schäden hervorrufen kann, und noch unfassbarer, dass so einer noch in ein öffentliches Amt gehievt wird.
stimmviech meint:
(18.9.2009 um 18:01) Antworten
Zum Grünen auf dem Bau: Daran sieht man sehr schön, warum Arbeiter nie die Grünen wählen, wohl aber die Zahnarztgattin. Schließlich ist letztere genauso abgehoben-arrogant wie der Grüne.
foxi meint:
(18.9.2009 um 18:28) Antworten
Den textkommentaren auf youtube zu diesem grünen Trottel ist nichts mehr hinzuzufügen. Wie kann so jemand Abgeordneter werden?
juus meint:
(18.9.2009 um 18:30) Antworten
zum thema Grüner auf dem Bau:
Natürlich hat der sich dort keine Freunde gemacht, aber es stimmt halt, dass man mit 7600€ pro Monat nicht reich ist. man ist ganz gewiss nicht arm, aber reich?
Man muss sich nur fragen, welcher Banker/ Manager dafür morgens aufstehen würde.
juus
@8: auch der Zahnarzt verdient unter Umständen mehr, wird dafür aber nicht vom ganzem (naja, übertrieben) Volk als faul, arrogant, abgehoben bezeichnet.
Das die Aktion nicht besonders klug war, steht aber nicht zur Diskussion.
anonymous meint:
(18.9.2009 um 18:33) Antworten
Wird hier jetzt schon das PI-Blog indirekt verlinkt? Wundert mich jedenfalls nicht, dass sich das vom Einsteller neben dem Youtubevideo findet.
hape meint:
(18.9.2009 um 19:07) Antworten
Kennt denn jemand den Hintergrund zu dem Video? So wie das da zusammengeschnitten ist, ist das ja eine reine Blosstellung von dem Grünen, aber das wird ja nicht der Grund gewesen sein, warum der den Film gemacht hat. Ist das ursprünglich Teil eines längeren Videos oder fehlt da noch was? Irgendwie ergibt das gerade für mich keinen Sinn, dass der sich da von SternTV filmen und dann blosstellen lässt.
stuff meint:
(18.9.2009 um 19:20) Antworten
@hape
Dass der sich bloßstellt, das siehst nur du, auf die Idee käme der Filmhauptdarsteller nie. Das ist mit dem Begriff "abgehoben" gut umschrieben. Seiner Beratercrew, die den Baustellenbetrieb gewiss auch soeben das erste Mal kennengelernt hat, findet den Film sicher ganz toll viral.
Stuff
Dr. h.c. Schreuble meint:
(18.9.2009 um 19:31) Antworten
Warum soll das Parlament denn die Geheimdienste kontrollieren?
Wir haben genügend Mittel ( 500 Milliarden für Banken ).
Wir haben genügend STOPP Schilder.
Wir haben genügend *******, die uns wiederwählen werden.
Gruß, auch von der, zum Blondinenwitz gewordenen *****
PS: Natürlich bekommen die Leistungsträger ihr Geld weiter.
Wir kürzen die Renten und Hatz4. (kein Schreibfehler)
Ihr werdet euch noch wünschen, dass wir euch nur mit Demokratieentzug gedroht haben.
OKAY – für euch. Volk: "Wir haben die Kraft."
hape meint:
(18.9.2009 um 19:39) Antworten
Na ja, blosgestellt wird der aber in dem Audiokommentar zu dem Video. Das macht alles den Eindruck, als wäre das gezielt für SternTV (ich mein ich hätte das Logo da mal gesehen) produziert worden zu sein, die Frage ist dann, warum der sich dafür hergibt. Wenn das ein Ausschnitt aus einem anderen Video wäre, und die hätten das neu kommentiert oder so, würde das viel mehr Sinn ergeben. Aber zuzustimmen, so einen Film zu drehen, der nachher nur gegen mich verwedent wird, erscheint mir einfach nur sinnlos.
Kaboom meint:
(18.9.2009 um 19:43) Antworten
Da freue ich mich schon auf den Lernfähigkeits-Artikel von fh über Schäuble. Der wird langsam schon der NPD zu radikal.
inge meint:
(18.9.2009 um 19:49) Antworten
Leichen in der Asse:
Was lagert im Atomklo Asse (mit Wasserspülung) eigentlich noch so schönes? Scheint ja der reinste Partykeller zu sein.
MaxiMegalon meint:
(18.9.2009 um 20:21) Antworten
Warum sind unsere letzten beiden Innenminister eigentlich dermaßen paranoide Sicherheitsfanatiker, Freiheits- und Verfassungsfeinde? Ist das Voraussetzung für den Job??
Langsam, ganz langsam, bringt dieser ungelenkte (oder zu zielgeführte) Rollstuhlfahrer mich dazu, Attentate anders – und zwar mit gewisem Wohlwollen – zu sehen.
Traurig, was diese Kerle mit einem machen.
mark meint:
(18.9.2009 um 20:40) Antworten
@2: im Gegensatz zur Polizei laufen Demonstranten aber auch nicht vermummt rum, da verboten. Der Polizei ist das erlaubt. Dann kann man aber auch andere indentifikationsmerkmale wie eine Dienstnummer verlangen.
Darkstalker meint:
(18.9.2009 um 20:42) Antworten
@2: Ach quatsch. Wieso denn so offensichtlich. Ein Strichcode im Genick, einen RFID-Chip als Säugling bei der Entbindung implantiert bekommen, obligatorische DNA-Sample Abgabe bei Geburt und der Käse ist gegessen :) Allerdings wollen wir ja nicht alle Polizisten arbeitslos machen. Wer weiss, was die in ihrer neu gewonnen Freizeit blödes anstellen..?
tortureflat meint:
(18.9.2009 um 21:23) Antworten
Da ist sie wieder, die Vergewaltigung des Gehirns. Jedes mal, wenn öffentlich behauptet wird, die Neue Polizeiuniform (TM) sei blau, werden die Gehirne des Volks gefickt. Die Uniform ist nicht blau. Sie ist schwarz. Denn schwarz ist furchteinflößend und steht für Autorität. Angst regiert die Massen, und das Volk ist der Feind. Natürlich hat die Uniform einen gewissen Blauton. Jeder schwarze Stoff reflektiert eine gewisse Menge Restlicht. Und da ist natürlich auch blau dabei. Man möge den GIMP oder ein Grafikprogramm seiner Wahl anwerfen und sich das Spektrum der Farbtöne anschauen. Polizeiuniformblau ist da nicht bei. Das kriegt man nur wenn man die Helligkeit runterdreht – auf schwarz. sein Auge ist blau/er trifft dich mit bleierner Kugel/er trifft dich genau
obil meint:
(18.9.2009 um 21:28) Antworten
Berliner Polizisten erhalten Nummern- oder Namensschilder:
Glaubt eigentlich irgend jemand daran, dass die Klettverschlüsse der Nummer-/Namensschilder dem harten Einsatz bei Demos bzw. Sportereignissen gewachsen sind oder fallen die Schilder nicht doch zufällig ab, wenn es drauf ankommt?
JJ Preston meint:
(18.9.2009 um 21:39) Antworten
Gerade in der Netzeitung gelesene Perversion des Staates:
"Auf allen Flughäfen und an einigen Bahnhöfen patrouillieren seit Freitag Bundespolizisten mit schweren Schutzwesten und Maschinenpistolen.
«Es geht um die Präsenz, wir wollen den Reisenden Sicherheit geben», sagte eine Sprecherin des Bundespolizeipräsidiums."
Ganz ehrlich: Ich fühle mich sicherer, wenn ich die Polizei NICHT sehe, denn dann weiß ich, dass sie nicht NÖTIG ist. Weder das Aufbieten von Panzern am Checkpoint Charlie am 27.10.61 noch die Stationierung von Jupiter-Raketen 1959 in der Türkei und Italien, die Stationierung von SS-4 auf Kuba oder die U-2-Überflüge im sowjetischen und kubanischen Luftraum 1962 haben die Sicherheitslage verbessert – im Gegenteil.
kai meint:
(18.9.2009 um 22:13) Antworten
Namensschilder für Polizisten:
"Der Berliner Landesverband der Gewerkschaft der Polizei (GdP) signalisiert Widerstand gegen die Kennzeichnungen. „Wir halten eine Kennzeichnungspflicht für unnötig und lehnen eine Vorverurteilung der Beamten ab“, sagte der stellvertretende Landesbezirksvorsitzende Michael Purper.
AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH…Vorratsdatenspeicherung ist dann aber ok, was?
@23:
"fallen die Schilder nicht doch zufällig ab, wenn es drauf ankommt?"
Nee, die haben Flecken, sind verkehrtrum drauf, verdeckt von anderen Ausrüstungsteilen, etc.
SvenC meint:
(18.9.2009 um 22:56) Antworten
Nun endlich doch Nummern und Namensschilder?
Vielleicht war der tätliche Angriff doch zu etwas "nütze".
btw. Irgendwie kann ich mir aber nicht vorstellen, dass sich die Polizisten das nicht abdecken bei Einsätzen…
Vor allem den Namen. Andererseits kann man ja auch die Sachen der Kollegen anziehen. Das wird was werden…
Kand.in.Sky meint:
(18.9.2009 um 22:57) Antworten
Vorladung oder Einladung? Egal,jedefalls für Personenschutz sorgen.
Dank auch an die GdP welche die Demontage der Polizei so aktiv unterstützt.
#k.
Hobbyjurist meint:
(18.9.2009 um 23:17) Antworten
Nummern- oder Namensschilder für Polizisten ist schonmal eine Maßnahme, die in die richtige Richtung geht. Aber dann bitte nicht nur in Berlin, sondern bundesweit und nicht nur mit lächerlichem Klettverschluß befestigt, sondern fest angenäht. Zudem müßte es ein Bußgeld geben, falls eine fremde Uniform angezogen wird. Nur so wird man den schwarzen Schafen bei der Polizei dauerhaft und wirksam begegnen können. Korrekt arbeitende Polizisten werden auch dann nichts zu befürchten haben.
ChrisUnger (h.c.) meint:
(19.9.2009 um 00:01) Antworten
@Grüner auf dem Bau,
ein bissl arrogant und dumm kommt er ja schon rüber…
Ach, und was zu den knapp 7.700 €: Diese 7.700 € sind erstmal einkommensteuerpflichtig. Haben wir das erstmal abgezogen kommt noch mehr: Jede Fraktion verlangt von seinen Abgeordneten eine Abgabe ebenfalls nicht ganz niedriger Höhe. Zusätzlich könnten noch Kosten, die über der Kostenpauschale liegen, anfallen, eine Arbeitswohnung in Berlin etc.pp..
Am Hungertuch nagt man ganz sicher nicht, reich wird man aber wirklich nicht.
prior meint:
(19.9.2009 um 00:25) Antworten
es scheint wohl niemand wirklich zu stören, daß unser irrer rollstuhlfahrer aus berlin die parlamentarische kontrolle der gestapo…verzeihung…geheimdienste aufheben möchte? sie damit quasi jeglicher kontrolle zu entziehen, um sie zu seinem eigenen machtinstrument machen zu können? es dürfte doch klar sein, daß sein "expertengremium" aus seinen direkten untergebenen bestehen dürfte, die ihm nach dem mund reden. so wie es ursula von der g. bereits macht mit ihrer volksverhetzenden propaganda. nicht umsonst betrachtet sie den irren rollstuhlfahrer aus berlin als ihren mentor.
Klaus meint:
(19.9.2009 um 00:32) Antworten
Wobei ich mich nun frage, was ich von dem Grünen auf dem Bau lernen soll. Man nimmt jemand (in diesem Fall einen Abgeordneten), steckt ihn auf eine Baustelle, und wundert sich, dass er sich blöd anstellt. Aber ich bezweifle, dass ich (oder Udo Vetter, der sich ja aus irgendeinem Grund berufen fühlte, dieses Meisterwerk zu verlinken) mich wirklich schlauer angestellt hätte. Heißt dass nun, dass ich mein Gehalt nicht verdiene oder realitätsfern bin? Welche Erkenntnis ziehe ich aus dem Film also über die Fähigkeiten und den Realitätsbezug eines MdB?
Und was hätte man denn über den Ausbildungsberuf eines Bauarbeiters gelernt, wenn irgendein völlig Ungelernter sich nicht blöd angestellt hätte? Irgendwie scheint keinem aufzufallen, dass der Film eigentlich viel mehr darüber aussagt, was der Filmemacher von Bauarbeitern hält. Keiner macht das Experiment, mal zu schauen, wie schlau sich irgendein Hinz und Kunz als Gehirnchirurg anstellt, denn es ist gesellschaftlich akzeptiert, dass hierfür eine gute Ausbildung erforderlich ist. Aber auf den Bau kann man jeden stecken, denn wer das nicht ohne Ausbildung kann, der präsentiert sich ja anscheinend als Vollpfosten.
ChrisUnger (h.c.) meint:
(19.9.2009 um 00:59) Antworten
@32 (Klaus),
mit "dumm" bezeichnete ich auch eher seine beiläufigen Aussagen. OK, dumm trifft es vielleicht nicht ganz. Eher niveaulos. Solche Formulierungen und Aussagen erwarte ich eher nicht von Akademikern, die im Bundestag sitzen.
BTW: Der Herr ist Agraringenieur und hat früher u.a. als Bauleiter gearbeitet. Ein wenig Ahnung von der Ingenieurskunst darf man ihm also durchaus unterstellen, zumindest mehr als einem Juristen.
Hans Holunder meint:
(19.9.2009 um 03:37) Antworten
Nummern- bzw. Namensschilder für Polizisten.
@23:Das "zufällige Abfallen" der Schilder ist eine Sache.
Es wird laut Artikel die Wahl geben Dienstnummer oder Nachnamen zu tragen.
Da habe ich das Gefühl das demnächst alle Mitglieder der Berliner Polizei den Namen Meier oder Schmidt tragen werden.
igel meint:
(19.9.2009 um 08:39) Antworten
@24 JJ Preston:
Wie war das mit dem Truppenabzug aus Korea, vor dem Koreakrieg? Nordkorea griff erst an, als die meisten Amerikaner verschwunden waren. Man kann sich eben nicht immer mit Wattestäbchen und viel Verständnis verteidigen.
Duker meint:
(19.9.2009 um 09:39) Antworten
@32
Fuer die Taetigkeiten, die da gezeigt wurden braucht man keine Ausbildung, nur ein paar Tage Einarbeitung. Und "dumm" war wohl wirklich eher, dass er die ganze Zeit Muell gelabert hat und sich nichts sagen hat lassen.
Dierk meint:
(19.9.2009 um 10:06) Antworten
Tja, die DHL-Einzelfälle in Lachstadt kamen in den letzten zwei Jahren so selten vor, dass es nur jeden tag passierte, dass ein Zusteller bereits vor Abfahrt wusste, welche Kunden nicht bedient werden konnten. Karte ausgefüllt in Umschlag verklebt und in den nächsten großen gelben Mülleimer geworfen. Den Status irgendwann zwischen 11 Uhr und 13:30 Uhr auf 'Zustellung nicht möglich/abgebrochen' setzen; der Kunde holt das dann in zwei oder drei tagen ab, je nachdem wie schnell die Kollegen von der Briefzustellung sind.*
Teilweise mögen das eher ungeeignete – weil z.B. unerfahrene – Mitarbeiter sein, der Personalabbau und die damit immer größer geschnittenen Zustellbezirke [DHL wie Brief] helfen da allerdings nicht wirklich weiter. Ganz zu schweigen von der neuen Politik des Konzerns, tägliche Rotation zu betreiben. Früher hatten wir sowohl für Brief wie Paket je einen reguöären Zusteller, die kannten sich hier aus, hatten ihre Strecke optimiert und sogar die Sendung so vorsortiert, dass sie effizient eingeworfen werden konnten. Nur zu deren Urlaub gab es mal Verzögerungen. Heute kommt jeden Tag ein Neuer …
Beschwerden bei Amazon bringen tatsächlich etwas, da die einer der größten Kunden von DHL sind. In den letzten Monaten wird immer häufiger Hermes eingesetzt, was mich schon einige Male sehr positiv überraschte – Samstagnachmittag bestllt, Montagmorgen Versand-E-Mail erhalten, Montagnachmittag Paket angenommen. Das waren keine Expresssendungen.
*Eigene Erfahrung, rumhören bei anderen, Unterhaltungen mit Filialpersonal, langes Gespräch mit einem höher positionierten Herrn der Reklamationsabteilung von DHL.
gant meint:
(19.9.2009 um 11:03) Antworten
Bei der Bundeswehr hat jeder seinen Namen vorne an der Uniform.
Pauschalverdacht, ist klar – sind ja auch alles Mörder.
…
JoSchu meint:
(19.9.2009 um 11:29) Antworten
Den Nummerntausch sehe ich ehrlich gesagt als unproblematisch an. Dann zieht man eben vorerst den nichtprügelnden Tauschpartner zur Verantwortung. Der kann dann entweder glaubhaft darlegen, dass er getauscht hat (womit der wahre Täter identifizierbar wird) oder er muss eben für seine Dummheit bezahlen. Da müsste man nur ein einziges Exempel statuieren, schon kommt kein Beamter mehr auf die Idee, die Nummern tauschen zu wollen. Da ist das "Verlieren" von Nummern schon problematischer.
In Sachsen wurde jetzt übrigens eine Petition zu dem Thema eingereicht. Den Text findet man unter http://piraten-sachsen.de/2009/09/18/petition-zur-kennzeichnung-von-polizeibeamten-im-dienst/ (Jaja, ich weiß, die bösen Piraten wieder ;) )
Der Text ist jetzt natürlich auf die hiesigen Gegebenheiten und die Möglichkeit zur Online-Petition zugeschnitten, sollte aber mit kleinen Änderungen auch in anderen Bundesländern Anwendung finden können.
gant meint:
(19.9.2009 um 11:50) Antworten
Ich denke, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe:
1) generelle Nichtidentifizierbarkeit, einerseits weil man den Täter aus einer frisur-uniformen Hundertschaft kaum herausfinden kann – erst recht anhand eines verwackelten Videos. Ebenso verhält es sich mit umstehenden Beamten, die man evtl als Zeugen heranziehen will und diese nicht klar auseinanderhalten kann.
2) andererseits bewusst und damit vorsätzlich Körperverletzung planende Polizisten, die zur Verdeckung ihrer geplanten Straftat ihre Identifikationsnummern/namen abdecken, tauschen, verändern usw.
Die Behauptung, das Namensschild oder die ID-Nummer unterstelle den betreffenden irgendwelches Unrecht, ist absurd. Andersrum hilft so etwas den Beamten als ein gewisser Schutz vor einer falschen Verdächtigung. Statt nur anhand des mehr oder weniger genauen Aussehens, das sich ein gerade frisch Zusammengeschlagener durch seinen blutverschmierten Blick einprägt, hat er nun auch noch den Namen oder einen ID-Nummer(nteil) parat.
Andererseits verstehe ich das auch mit der Unrechts-Unterstellung durch Namensschilder: d.h. jetzt ergibt es für mich einen Sinn, dass das bei Bankangestellten und unfreundlichen Kassiererinnen der Regelfall ist.
MCDynamo meint:
(19.9.2009 um 12:24) Antworten
@19
Das halte ich aber für ein gerücht, ein blick auf youtube zum thema scharzer block zeigt das es da eine menge "demonstranten" gibt die sich vermummen.
amb meint:
(19.9.2009 um 13:36) Antworten
Die Personalnummer? Wie lang ist die? 30-40 Zeichen? Also brauch man visuelle Medien, da sich die ganze Nummer kein Mensch merken können wird.
Da es wohl die Personalnummer des Landes ist, dürfte diese teilweise 16 mal existieren können. (Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass 2 Polizisten mit der selben Nummer am selben Einsatz teilnehmen gegen 0 gehen dürfte)
Außerdem kann man mit der Personalnummer normal bei den Landesämtern telefonisch so gut wie alles erfragen.
Oh ich sehe gerade, da steht Dienstnummer –
* Sind diese bundesweit eindeutig?
* Ist es etwas anderes als die Personalnummer?
* Wie lang ist diese Nummer?
gant meint:
(19.9.2009 um 14:25) Antworten
@42, amb
Es ist das Problem der Polizei, wie sie das Identifikationsmerkmal ausgestaltet. Gefordert wurde ja letztendlich nur, dass ein deutliches Merkmal geschaffen wird.
Die Befürchtung, es würden z.B. von rechtsradikalen Gruppen Zuordnungslisten von Personnennummern und Namen/Adressen angefertigt und auf diese Weise gezielt Einsatzkräfte bei nächster Gelegenheit attackiert, kann ich nachvollziehen. Dem kann man mit einsatz-individuellen Erkennungsnummern entgegenwirken. Oder, ähnlich effektiv, aber weniger aufwendig, anhand von festen Nummern, die in regelmäßigen zeitlichen Abständen neu vergeben werden.
Die Polizei muss selber wissen, ob ihr der Schutz ihrer Einsatzkräfte ein gewisser bürokratischer Mehraufwand (Protokoll der Nummernvergabe) wert ist. Wenn nicht, dürfen sich die Polizisten bei ihren Vorgesetzten beschweren, nicht aber bei denen, die lediglich die Identifizierbarkeit der Einsatzkräfte (durch ein Gericht) fordert und nicht genau diese möglicherweise nachteilige Ausgestaltung.
Lurker meint:
(19.9.2009 um 15:21) Antworten
An welche Behörde muß ich mich eigentlich wenden, um Name, Meldedaten und Steuernummer ändern zu lassen?
Irgendwie muß das ja möglich sein – ansonsten könnten doch staatliche Stellen auf die Idee kommen, Datenbanken einzurichten und eine lückenlose Identifizierbarkeit zu ermöglichen….
mark meint:
(19.9.2009 um 17:13) Antworten
@41: Ja aber die kann sich die Polizei rausgreifen und Erkennungsdienstlich behandeln. Das kannst du mit der Polizei nicht machen.
Ratefix meint:
(19.9.2009 um 17:32) Antworten
JoSchu: Das wäre aber nicht rechtsstaatlich, jemanden für etwas zu bestrafen, das er nicht getan hat. Ein schwarzes Schaf könnte da sicherlich schnell mal einige Nummernschilder vertauschen, ganz besonders wenn diese regelmäßig neu verteilt würden. Man stelle sich vor, jemand würde sich nachts Ihr Autokennzeichen ausleihen und dann tanken ohne zu bezahlen. Soll man dann Sie bestrafen, weil es ja Ihr Kennzeichen war? Kann oder muss man davon ausgehen, dass Sie Ihr Kennzeichen wissentlich verliehen haben?
gant meint:
(19.9.2009 um 20:00) Antworten
@46
Autokennzeichen haben auch die unfallverursachenden Autos, dessen Fahrer anschließend Fahrerflucht begehen. Für gewöhnlich sind das die eigenen Kennzeichen. Und für gewöhnlich planen diese Leute morgens nicht am Frühstückstisch, später Fahrerflucht zu begehen und deshalb direkt die Schilder abzuschrauben/zu vertauschen.
Selbiges kann man den Polizisten unterstellen. Falls es anders ist, zeigt das ziemlich deutlich einen Vorsatz, was die Tat dann insgesamt nochmal weit wegrückt von irgendwelcher Affekthandlung, Gruppendynamik etc.
Sanddorn meint:
(19.9.2009 um 20:54) Antworten
Grüner auf dem Bau
Perfekt geschnitten, wer das ernst nimmt dem ist nicht zu helfen. Der hätte sich auch auf den Kopf stellen können, RTL wusste doch schon vorher wie der Beitrag aussehen sollte. Hab beim Zivildienst genug Leute gesehen die sich ähnlich dämlich anstellen und keine Grüne sind. Vielleicht gibts ja bald ein Video über einen "Piraten auf dem Bau", mal sehen ob der sich besser anstellt.
@Lurker (44)
Und wie genau unterbindest du die lückenlose Identifizierbarkeit durch eine Behörde, die sowas neu vergibt? Die legt doch nicht jedesmal einen neuen Datensatz an, sondern aktualisiert doch nur den bereits Vorhandenen (Ersetze "alte Steuernummer" durch "neue Steuernummer" usw.) … *grübel*
André
jan meint:
(22.9.2009 um 13:09) Antworten
Bei den Zielen von Herrn Schäuble sollte man sich so langsam mal mit Art. 20 Abs. 4 GG beschäftigen.
Die Morgenpost (und wahrscheinlich auch die Polizei) mokiert sich also, das das Opfer noch nicht beim Täter ausgesagt hat.
namensschilder für berliner polizisten:
jeder bürger sollte eine individuelle nummer auf die stirn tattoowiert bekommen.
würde der aufklärungsquote von straftaten sicher gut tun.
jeder könnte ein straftäter sein.
Der zweite Link (Schäuble) ist kaputt, es gibt ein "http" zu viel.
@3: Fixed, vielen Dank
"Der Zwischenfall vom Wochenende, bei dem Polizisten einen Mann verprügelt hatten, hatte die Forderung nach einer Kennzeichnung wieder aufkommen lassen. Das Opfer war indes trotz Vorladung noch nicht bei der Polizei."
Diese zwei Sätze amüsieren mich mehr, als sie sollten.
"Hey, sie sind doch letztes Wochenende von einem unserer Kollegen zusammengedroschen worden und das hat jetzt ziemliche Wellen in den Medien geschlagen. Kommen Sie doch mal bei uns vorbei und wir besprechen die Angelegenheit… ganz formlos unter vier Augen."
Ja nee, is klar. Da hätte ich auch nicht wirklich Bock drauf.
Zum Thema "Einzelfälle":
ich bin seit Jahren im Grunde zufriedener Kunde eines großen deutschen Telekommunikationsanbieters. Neulich erhielt ich einen Benachrichtigung an die dort eingerichtete email-Adresse, in der man mir mitteilt, ich hätte mich für zwei optionale Tarifpakete angemeldet und wie ich diese einrichten bzw. nutzen kann.
Da ich keines der Pakete in Auftrag gegeben habe, bin ich zunächst davon ausgegangen, dass es sich um eine automatische Benachrichtigung handelt, weil mein Tarifpaket um diese Optionen aufgewertet wurde.
Nach kurzer Recherche stelle ich fest, dass dies nicht der Fall ist und die beiden Pakete rund 9 Euro im Monat kosten. Im darauf folgenden Anruf bei der Hotline gebe ich an, diese Pakete nicht geordert zu haben und dass auch sonst niemand außer mir Zugriff auf die Login- und Kundendaten hat. Mir ist dann kurzzeitig der Hörer aus der Hand gefallen, als die Dame mir mitteilte – und das ist kein Witz -, dass es durchaus sein könne, dass einer Ihrer Kollege diese Pakete eingebucht hat, weil er dafür eine Prämie bekommt.
Wenigstens "durfte" ich diese Buchung telefonisch rückgängig machen lassen und musste dies nicht, wie sonst üblich, schriftlich einreichen.
Sicherlich auch nur ein Einzelfall…
Ich habe- da ich ungelernt bin- selbst längere Jahre " Karriere" in verschiedenen Zustelldiensten gemacht, nicht bei dhl. Die Gründe für die Misere beim Zustellwesen:
geringe Bezahlung( also geringe Motivation), geringe Bildung der Leute( viele können nicht richtig lesen)- und der Hauptpunkt: Überforderung. Letztgenannter Punkt hat nichts mit Bildung zu tun,sondern es werden Leistungsnormen angesetzt, die keiner legal erfüllen kann. Also behilft man sich illegal: Briefe, die unwichtig scheinen( manche private Zustelldienst transportierten in meiner Zeit Anfang des Jahrzehnts z.B. nur Abobestätigungen) fliegen dann unzugestellt gleich in den Müll, auch ungelernte sind da sehr kreativ und kriegen schnell mit, wie der Hase bei den " erfolgreichen" Zustellern läuft.
Letztlich ist das alles eine Folge des Extremkapitalismus, der interessanterweise zu ähnlich degenerativen Erscheinungen wie im Kommunismus führt. Ein Freund von mir hat zu Ostzeiten Elektriker bei der S-Bahn-Berlin gelernt und mußte sich dort mangels Material sein Werkzeug selbst basteln. Und gerade lese ich: die Jungs heute mußten das auch, sicher ein Grund für den Zusammenbruch der S-Bahn.
So langsam sollten wir Wähler mal den Schäuble aufs Altenteil schieben. Mir schwebt da Rentenurlaub in Guantanamo Bay vor. Sein Demokratieverständnis unterscheidet sich ja kaum noch von denen, die er angeblich bekämpfen will.
Aber mit der geschlossenen Psychiatrie wäre ich auch schon zufrieden. Unfassbar, was ein Attentat für Schäden hervorrufen kann, und noch unfassbarer, dass so einer noch in ein öffentliches Amt gehievt wird.
Zum Grünen auf dem Bau: Daran sieht man sehr schön, warum Arbeiter nie die Grünen wählen, wohl aber die Zahnarztgattin. Schließlich ist letztere genauso abgehoben-arrogant wie der Grüne.
Den textkommentaren auf youtube zu diesem grünen Trottel ist nichts mehr hinzuzufügen. Wie kann so jemand Abgeordneter werden?
zum thema Grüner auf dem Bau:
Natürlich hat der sich dort keine Freunde gemacht, aber es stimmt halt, dass man mit 7600€ pro Monat nicht reich ist. man ist ganz gewiss nicht arm, aber reich?
Man muss sich nur fragen, welcher Banker/ Manager dafür morgens aufstehen würde.
juus
@8: auch der Zahnarzt verdient unter Umständen mehr, wird dafür aber nicht vom ganzem (naja, übertrieben) Volk als faul, arrogant, abgehoben bezeichnet.
Das die Aktion nicht besonders klug war, steht aber nicht zur Diskussion.
Wird hier jetzt schon das PI-Blog indirekt verlinkt? Wundert mich jedenfalls nicht, dass sich das vom Einsteller neben dem Youtubevideo findet.
Kennt denn jemand den Hintergrund zu dem Video? So wie das da zusammengeschnitten ist, ist das ja eine reine Blosstellung von dem Grünen, aber das wird ja nicht der Grund gewesen sein, warum der den Film gemacht hat. Ist das ursprünglich Teil eines längeren Videos oder fehlt da noch was? Irgendwie ergibt das gerade für mich keinen Sinn, dass der sich da von SternTV filmen und dann blosstellen lässt.
@hape
Dass der sich bloßstellt, das siehst nur du, auf die Idee käme der Filmhauptdarsteller nie. Das ist mit dem Begriff "abgehoben" gut umschrieben. Seiner Beratercrew, die den Baustellenbetrieb gewiss auch soeben das erste Mal kennengelernt hat, findet den Film sicher ganz toll viral.
Stuff
Warum soll das Parlament denn die Geheimdienste kontrollieren?
Wir haben genügend Mittel ( 500 Milliarden für Banken ).
Wir haben genügend STOPP Schilder.
Wir haben genügend *******, die uns wiederwählen werden.
Gruß, auch von der, zum Blondinenwitz gewordenen *****
PS: Natürlich bekommen die Leistungsträger ihr Geld weiter.
Wir kürzen die Renten und Hatz4. (kein Schreibfehler)
Ihr werdet euch noch wünschen, dass wir euch nur mit Demokratieentzug gedroht haben.
OKAY – für euch. Volk: "Wir haben die Kraft."
Na ja, blosgestellt wird der aber in dem Audiokommentar zu dem Video. Das macht alles den Eindruck, als wäre das gezielt für SternTV (ich mein ich hätte das Logo da mal gesehen) produziert worden zu sein, die Frage ist dann, warum der sich dafür hergibt. Wenn das ein Ausschnitt aus einem anderen Video wäre, und die hätten das neu kommentiert oder so, würde das viel mehr Sinn ergeben. Aber zuzustimmen, so einen Film zu drehen, der nachher nur gegen mich verwedent wird, erscheint mir einfach nur sinnlos.
Da freue ich mich schon auf den Lernfähigkeits-Artikel von fh über Schäuble. Der wird langsam schon der NPD zu radikal.
Leichen in der Asse:
Was lagert im Atomklo Asse (mit Wasserspülung) eigentlich noch so schönes? Scheint ja der reinste Partykeller zu sein.
Warum sind unsere letzten beiden Innenminister eigentlich dermaßen paranoide Sicherheitsfanatiker, Freiheits- und Verfassungsfeinde? Ist das Voraussetzung für den Job??
Langsam, ganz langsam, bringt dieser ungelenkte (oder zu zielgeführte) Rollstuhlfahrer mich dazu, Attentate anders – und zwar mit gewisem Wohlwollen – zu sehen.
Traurig, was diese Kerle mit einem machen.
@2: im Gegensatz zur Polizei laufen Demonstranten aber auch nicht vermummt rum, da verboten. Der Polizei ist das erlaubt. Dann kann man aber auch andere indentifikationsmerkmale wie eine Dienstnummer verlangen.
@2: Ach quatsch. Wieso denn so offensichtlich. Ein Strichcode im Genick, einen RFID-Chip als Säugling bei der Entbindung implantiert bekommen, obligatorische DNA-Sample Abgabe bei Geburt und der Käse ist gegessen :) Allerdings wollen wir ja nicht alle Polizisten arbeitslos machen. Wer weiss, was die in ihrer neu gewonnen Freizeit blödes anstellen..?
Da ist sie wieder, die Vergewaltigung des Gehirns. Jedes mal, wenn öffentlich behauptet wird, die Neue Polizeiuniform (TM) sei blau, werden die Gehirne des Volks gefickt. Die Uniform ist nicht blau. Sie ist schwarz. Denn schwarz ist furchteinflößend und steht für Autorität. Angst regiert die Massen, und das Volk ist der Feind. Natürlich hat die Uniform einen gewissen Blauton. Jeder schwarze Stoff reflektiert eine gewisse Menge Restlicht. Und da ist natürlich auch blau dabei. Man möge den GIMP oder ein Grafikprogramm seiner Wahl anwerfen und sich das Spektrum der Farbtöne anschauen. Polizeiuniformblau ist da nicht bei. Das kriegt man nur wenn man die Helligkeit runterdreht – auf schwarz. sein Auge ist blau/er trifft dich mit bleierner Kugel/er trifft dich genau
Berliner Polizisten erhalten Nummern- oder Namensschilder:
Glaubt eigentlich irgend jemand daran, dass die Klettverschlüsse der Nummer-/Namensschilder dem harten Einsatz bei Demos bzw. Sportereignissen gewachsen sind oder fallen die Schilder nicht doch zufällig ab, wenn es drauf ankommt?
Gerade in der Netzeitung gelesene Perversion des Staates:
"Auf allen Flughäfen und an einigen Bahnhöfen patrouillieren seit Freitag Bundespolizisten mit schweren Schutzwesten und Maschinenpistolen.
«Es geht um die Präsenz, wir wollen den Reisenden Sicherheit geben», sagte eine Sprecherin des Bundespolizeipräsidiums."
Ganz ehrlich: Ich fühle mich sicherer, wenn ich die Polizei NICHT sehe, denn dann weiß ich, dass sie nicht NÖTIG ist. Weder das Aufbieten von Panzern am Checkpoint Charlie am 27.10.61 noch die Stationierung von Jupiter-Raketen 1959 in der Türkei und Italien, die Stationierung von SS-4 auf Kuba oder die U-2-Überflüge im sowjetischen und kubanischen Luftraum 1962 haben die Sicherheitslage verbessert – im Gegenteil.
Namensschilder für Polizisten:
"Der Berliner Landesverband der Gewerkschaft der Polizei (GdP) signalisiert Widerstand gegen die Kennzeichnungen. „Wir halten eine Kennzeichnungspflicht für unnötig und lehnen eine Vorverurteilung der Beamten ab“, sagte der stellvertretende Landesbezirksvorsitzende Michael Purper.
AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH…Vorratsdatenspeicherung ist dann aber ok, was?
@23:
"fallen die Schilder nicht doch zufällig ab, wenn es drauf ankommt?"
Nee, die haben Flecken, sind verkehrtrum drauf, verdeckt von anderen Ausrüstungsteilen, etc.
Nun endlich doch Nummern und Namensschilder?
Vielleicht war der tätliche Angriff doch zu etwas "nütze".
btw. Irgendwie kann ich mir aber nicht vorstellen, dass sich die Polizisten das nicht abdecken bei Einsätzen…
Vor allem den Namen. Andererseits kann man ja auch die Sachen der Kollegen anziehen. Das wird was werden…
Vorladung oder Einladung? Egal,jedefalls für Personenschutz sorgen.
Dank auch an die GdP welche die Demontage der Polizei so aktiv unterstützt.
#k.
Nummern- oder Namensschilder für Polizisten ist schonmal eine Maßnahme, die in die richtige Richtung geht. Aber dann bitte nicht nur in Berlin, sondern bundesweit und nicht nur mit lächerlichem Klettverschluß befestigt, sondern fest angenäht. Zudem müßte es ein Bußgeld geben, falls eine fremde Uniform angezogen wird. Nur so wird man den schwarzen Schafen bei der Polizei dauerhaft und wirksam begegnen können. Korrekt arbeitende Polizisten werden auch dann nichts zu befürchten haben.
@Grüner auf dem Bau,
ein bissl arrogant und dumm kommt er ja schon rüber…
Ach, und was zu den knapp 7.700 €: Diese 7.700 € sind erstmal einkommensteuerpflichtig. Haben wir das erstmal abgezogen kommt noch mehr: Jede Fraktion verlangt von seinen Abgeordneten eine Abgabe ebenfalls nicht ganz niedriger Höhe. Zusätzlich könnten noch Kosten, die über der Kostenpauschale liegen, anfallen, eine Arbeitswohnung in Berlin etc.pp..
Am Hungertuch nagt man ganz sicher nicht, reich wird man aber wirklich nicht.
es scheint wohl niemand wirklich zu stören, daß unser irrer rollstuhlfahrer aus berlin die parlamentarische kontrolle der gestapo…verzeihung…geheimdienste aufheben möchte? sie damit quasi jeglicher kontrolle zu entziehen, um sie zu seinem eigenen machtinstrument machen zu können? es dürfte doch klar sein, daß sein "expertengremium" aus seinen direkten untergebenen bestehen dürfte, die ihm nach dem mund reden. so wie es ursula von der g. bereits macht mit ihrer volksverhetzenden propaganda. nicht umsonst betrachtet sie den irren rollstuhlfahrer aus berlin als ihren mentor.
Wobei ich mich nun frage, was ich von dem Grünen auf dem Bau lernen soll. Man nimmt jemand (in diesem Fall einen Abgeordneten), steckt ihn auf eine Baustelle, und wundert sich, dass er sich blöd anstellt. Aber ich bezweifle, dass ich (oder Udo Vetter, der sich ja aus irgendeinem Grund berufen fühlte, dieses Meisterwerk zu verlinken) mich wirklich schlauer angestellt hätte. Heißt dass nun, dass ich mein Gehalt nicht verdiene oder realitätsfern bin? Welche Erkenntnis ziehe ich aus dem Film also über die Fähigkeiten und den Realitätsbezug eines MdB?
Und was hätte man denn über den Ausbildungsberuf eines Bauarbeiters gelernt, wenn irgendein völlig Ungelernter sich nicht blöd angestellt hätte? Irgendwie scheint keinem aufzufallen, dass der Film eigentlich viel mehr darüber aussagt, was der Filmemacher von Bauarbeitern hält. Keiner macht das Experiment, mal zu schauen, wie schlau sich irgendein Hinz und Kunz als Gehirnchirurg anstellt, denn es ist gesellschaftlich akzeptiert, dass hierfür eine gute Ausbildung erforderlich ist. Aber auf den Bau kann man jeden stecken, denn wer das nicht ohne Ausbildung kann, der präsentiert sich ja anscheinend als Vollpfosten.
@32 (Klaus),
mit "dumm" bezeichnete ich auch eher seine beiläufigen Aussagen. OK, dumm trifft es vielleicht nicht ganz. Eher niveaulos. Solche Formulierungen und Aussagen erwarte ich eher nicht von Akademikern, die im Bundestag sitzen.
BTW: Der Herr ist Agraringenieur und hat früher u.a. als Bauleiter gearbeitet. Ein wenig Ahnung von der Ingenieurskunst darf man ihm also durchaus unterstellen, zumindest mehr als einem Juristen.
Nummern- bzw. Namensschilder für Polizisten.
@23:Das "zufällige Abfallen" der Schilder ist eine Sache.
Es wird laut Artikel die Wahl geben Dienstnummer oder Nachnamen zu tragen.
Da habe ich das Gefühl das demnächst alle Mitglieder der Berliner Polizei den Namen Meier oder Schmidt tragen werden.
@24 JJ Preston:
Wie war das mit dem Truppenabzug aus Korea, vor dem Koreakrieg? Nordkorea griff erst an, als die meisten Amerikaner verschwunden waren. Man kann sich eben nicht immer mit Wattestäbchen und viel Verständnis verteidigen.
@32
Fuer die Taetigkeiten, die da gezeigt wurden braucht man keine Ausbildung, nur ein paar Tage Einarbeitung. Und "dumm" war wohl wirklich eher, dass er die ganze Zeit Muell gelabert hat und sich nichts sagen hat lassen.
Tja, die DHL-Einzelfälle in Lachstadt kamen in den letzten zwei Jahren so selten vor, dass es nur jeden tag passierte, dass ein Zusteller bereits vor Abfahrt wusste, welche Kunden nicht bedient werden konnten. Karte ausgefüllt in Umschlag verklebt und in den nächsten großen gelben Mülleimer geworfen. Den Status irgendwann zwischen 11 Uhr und 13:30 Uhr auf 'Zustellung nicht möglich/abgebrochen' setzen; der Kunde holt das dann in zwei oder drei tagen ab, je nachdem wie schnell die Kollegen von der Briefzustellung sind.*
Teilweise mögen das eher ungeeignete – weil z.B. unerfahrene – Mitarbeiter sein, der Personalabbau und die damit immer größer geschnittenen Zustellbezirke [DHL wie Brief] helfen da allerdings nicht wirklich weiter. Ganz zu schweigen von der neuen Politik des Konzerns, tägliche Rotation zu betreiben. Früher hatten wir sowohl für Brief wie Paket je einen reguöären Zusteller, die kannten sich hier aus, hatten ihre Strecke optimiert und sogar die Sendung so vorsortiert, dass sie effizient eingeworfen werden konnten. Nur zu deren Urlaub gab es mal Verzögerungen. Heute kommt jeden Tag ein Neuer …
Beschwerden bei Amazon bringen tatsächlich etwas, da die einer der größten Kunden von DHL sind. In den letzten Monaten wird immer häufiger Hermes eingesetzt, was mich schon einige Male sehr positiv überraschte – Samstagnachmittag bestllt, Montagmorgen Versand-E-Mail erhalten, Montagnachmittag Paket angenommen. Das waren keine Expresssendungen.
*Eigene Erfahrung, rumhören bei anderen, Unterhaltungen mit Filialpersonal, langes Gespräch mit einem höher positionierten Herrn der Reklamationsabteilung von DHL.
Bei der Bundeswehr hat jeder seinen Namen vorne an der Uniform.
Pauschalverdacht, ist klar – sind ja auch alles Mörder.
…
Den Nummerntausch sehe ich ehrlich gesagt als unproblematisch an. Dann zieht man eben vorerst den nichtprügelnden Tauschpartner zur Verantwortung. Der kann dann entweder glaubhaft darlegen, dass er getauscht hat (womit der wahre Täter identifizierbar wird) oder er muss eben für seine Dummheit bezahlen. Da müsste man nur ein einziges Exempel statuieren, schon kommt kein Beamter mehr auf die Idee, die Nummern tauschen zu wollen. Da ist das "Verlieren" von Nummern schon problematischer.
In Sachsen wurde jetzt übrigens eine Petition zu dem Thema eingereicht. Den Text findet man unter http://piraten-sachsen.de/2009/09/18/petition-zur-kennzeichnung-von-polizeibeamten-im-dienst/ (Jaja, ich weiß, die bösen Piraten wieder ;) )
Der Text ist jetzt natürlich auf die hiesigen Gegebenheiten und die Möglichkeit zur Online-Petition zugeschnitten, sollte aber mit kleinen Änderungen auch in anderen Bundesländern Anwendung finden können.
Ich denke, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe:
1) generelle Nichtidentifizierbarkeit, einerseits weil man den Täter aus einer frisur-uniformen Hundertschaft kaum herausfinden kann – erst recht anhand eines verwackelten Videos. Ebenso verhält es sich mit umstehenden Beamten, die man evtl als Zeugen heranziehen will und diese nicht klar auseinanderhalten kann.
2) andererseits bewusst und damit vorsätzlich Körperverletzung planende Polizisten, die zur Verdeckung ihrer geplanten Straftat ihre Identifikationsnummern/namen abdecken, tauschen, verändern usw.
Die Behauptung, das Namensschild oder die ID-Nummer unterstelle den betreffenden irgendwelches Unrecht, ist absurd. Andersrum hilft so etwas den Beamten als ein gewisser Schutz vor einer falschen Verdächtigung. Statt nur anhand des mehr oder weniger genauen Aussehens, das sich ein gerade frisch Zusammengeschlagener durch seinen blutverschmierten Blick einprägt, hat er nun auch noch den Namen oder einen ID-Nummer(nteil) parat.
Andererseits verstehe ich das auch mit der Unrechts-Unterstellung durch Namensschilder: d.h. jetzt ergibt es für mich einen Sinn, dass das bei Bankangestellten und unfreundlichen Kassiererinnen der Regelfall ist.
@19
Das halte ich aber für ein gerücht, ein blick auf youtube zum thema scharzer block zeigt das es da eine menge "demonstranten" gibt die sich vermummen.
Die Personalnummer? Wie lang ist die? 30-40 Zeichen? Also brauch man visuelle Medien, da sich die ganze Nummer kein Mensch merken können wird.
Da es wohl die Personalnummer des Landes ist, dürfte diese teilweise 16 mal existieren können. (Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass 2 Polizisten mit der selben Nummer am selben Einsatz teilnehmen gegen 0 gehen dürfte)
Außerdem kann man mit der Personalnummer normal bei den Landesämtern telefonisch so gut wie alles erfragen.
Oh ich sehe gerade, da steht Dienstnummer –
* Sind diese bundesweit eindeutig?
* Ist es etwas anderes als die Personalnummer?
* Wie lang ist diese Nummer?
@42, amb
Es ist das Problem der Polizei, wie sie das Identifikationsmerkmal ausgestaltet. Gefordert wurde ja letztendlich nur, dass ein deutliches Merkmal geschaffen wird.
Die Befürchtung, es würden z.B. von rechtsradikalen Gruppen Zuordnungslisten von Personnennummern und Namen/Adressen angefertigt und auf diese Weise gezielt Einsatzkräfte bei nächster Gelegenheit attackiert, kann ich nachvollziehen. Dem kann man mit einsatz-individuellen Erkennungsnummern entgegenwirken. Oder, ähnlich effektiv, aber weniger aufwendig, anhand von festen Nummern, die in regelmäßigen zeitlichen Abständen neu vergeben werden.
Die Polizei muss selber wissen, ob ihr der Schutz ihrer Einsatzkräfte ein gewisser bürokratischer Mehraufwand (Protokoll der Nummernvergabe) wert ist. Wenn nicht, dürfen sich die Polizisten bei ihren Vorgesetzten beschweren, nicht aber bei denen, die lediglich die Identifizierbarkeit der Einsatzkräfte (durch ein Gericht) fordert und nicht genau diese möglicherweise nachteilige Ausgestaltung.
An welche Behörde muß ich mich eigentlich wenden, um Name, Meldedaten und Steuernummer ändern zu lassen?
Irgendwie muß das ja möglich sein – ansonsten könnten doch staatliche Stellen auf die Idee kommen, Datenbanken einzurichten und eine lückenlose Identifizierbarkeit zu ermöglichen….
@41: Ja aber die kann sich die Polizei rausgreifen und Erkennungsdienstlich behandeln. Das kannst du mit der Polizei nicht machen.
JoSchu: Das wäre aber nicht rechtsstaatlich, jemanden für etwas zu bestrafen, das er nicht getan hat. Ein schwarzes Schaf könnte da sicherlich schnell mal einige Nummernschilder vertauschen, ganz besonders wenn diese regelmäßig neu verteilt würden. Man stelle sich vor, jemand würde sich nachts Ihr Autokennzeichen ausleihen und dann tanken ohne zu bezahlen. Soll man dann Sie bestrafen, weil es ja Ihr Kennzeichen war? Kann oder muss man davon ausgehen, dass Sie Ihr Kennzeichen wissentlich verliehen haben?
@46
Autokennzeichen haben auch die unfallverursachenden Autos, dessen Fahrer anschließend Fahrerflucht begehen. Für gewöhnlich sind das die eigenen Kennzeichen. Und für gewöhnlich planen diese Leute morgens nicht am Frühstückstisch, später Fahrerflucht zu begehen und deshalb direkt die Schilder abzuschrauben/zu vertauschen.
Selbiges kann man den Polizisten unterstellen. Falls es anders ist, zeigt das ziemlich deutlich einen Vorsatz, was die Tat dann insgesamt nochmal weit wegrückt von irgendwelcher Affekthandlung, Gruppendynamik etc.
Grüner auf dem Bau
Perfekt geschnitten, wer das ernst nimmt dem ist nicht zu helfen. Der hätte sich auch auf den Kopf stellen können, RTL wusste doch schon vorher wie der Beitrag aussehen sollte. Hab beim Zivildienst genug Leute gesehen die sich ähnlich dämlich anstellen und keine Grüne sind. Vielleicht gibts ja bald ein Video über einen "Piraten auf dem Bau", mal sehen ob der sich besser anstellt.
Und noch'n Link:
http://blog.beck.de/2009/09/19/ag-karlsruhe-abmahnanwaeltin-guenther-abzocker-zur-erstattung-der-kosten-verurteilt
Grüße!
@Lurker (44)
Und wie genau unterbindest du die lückenlose Identifizierbarkeit durch eine Behörde, die sowas neu vergibt? Die legt doch nicht jedesmal einen neuen Datensatz an, sondern aktualisiert doch nur den bereits Vorhandenen (Ersetze "alte Steuernummer" durch "neue Steuernummer" usw.) … *grübel*
André
Bei den Zielen von Herrn Schäuble sollte man sich so langsam mal mit Art. 20 Abs. 4 GG beschäftigen.