Reingelegt
Eigentlich sollte es ein schöner Betriebsausflug werden. Doch der endete für die Firma, die wir vertreten, im Desaster. Einzelheiten spare ich mir. Nach einigem Hin und Her einigten wir uns mit dem Veranstalter des Betriebsausflugs, dass er 500,00 € erstattet. Außerdem unsere Anwaltsgebühren. Letztere in stolzer Höhe von 96,03 €.
Ich hatte nichts gegen den Vorschlag der Ansprechpartnerin einzuwenden, dass die Anwaltsgebühren an uns, der Schadensersatz direkt an die Mandantin gezahlt werden. Die 96,03 € waren dann auch nach einigen Tagen auf unserem Konto.
Nun, einige Monate später, fragt die Mandantin bei uns nach den 500,00 €. Sie hat nämlich noch nichts erhalten. Wir haben das Geld auch nicht. Also hat die Gegenseite wohl einfach nicht überwiesen. Ich nehme mal an in der Hoffnung, dass Gras über die Sache wächst – vor allem weil der Anwalt, der seine Gebühren gebucht hat, möglicherweise zufrieden ist.
Das Böse lauert halt überall – ich muss es kurz mal vergessen haben. Ein Glück allerdings, dass es den Laden noch gibt. Sonst hätte ich wohl in die eigene Kasse greifen müssen.
Das muss ich mir auf jeden Fall merken. Cleverer Trick.
Warum "in die eigene Kasse greifen"?
Schuldner bleibt doch der Veranstalter, oder nicht?
@2: Anwaltshaftung
@Philip (2.): Na, wenn der Anwalt, der das Geld eintreiben soll, sich quasi vertrösten lässt und der Veranstalter dann pleite geht, haftet der Anwalt, weil er nicht schnell genug war…
Wenn die Mandantin so eine Trantüte ist und sich erst Monate später meldet, dann ist sie wohl selber schuld.
"Einzelheiten spare ich mir."
Kotzausflug: Salmonellen im Essen
Gestrandet: Bus auf der Autobahn ausgebrannt
…
Weitere Ideen?
@Ratespiel:
Bestimmt viel schlimmer, womöglich entpuppte sich der gebuchte Betriebsausflug als Kaffeefahrt.
*hrhrhr*
Was bekommt man denn für 500 Euro?
@8 /Kai2
Ich nehme mal an bei den 500 Euro handelt es sich nicht um den kompletten Preis sondern um einen nachträglichen Rabatt.
@6 / Ratespiel
Och viele. Lausige Musik, lange Wartezeiten, zuwenig Essen, ausgefallene Programmpunkte usw.
Den Satz:
kapiere ich nicht.
Ich musste einem gegnerischen Anwalt mal Gebühren erstatten, hab vergebens auf ne Bankverbindung gewartet und irgendwann bei ihm mal nachgefragt. Da hatte der Mandant der Gegenseite schon seinen Anwalt bezahlt. Fand ich gut :-)
@10 / fernetpunker
Die Gegenseite hat drauf spekuliert das beim Anwalt die Akte nach Bezahlung der Anwaltsrechnung im Archiv verstaubt und dann nicht auffällt das die Zahlung der Hauptforderung noch aussteht.
Hätte ja auch fast geklappt.
Tz das die sich aber auch erst nach Monaten melden :-/
Ich tippe auf einen Ausflug in den Puff.
Jetzt hat´s geklingelt. Der Satz vorher gehört dazu. Sätze sollten aber aus sich heraus verständlich sein…
Ich tippe mal auf die Ballonflieger – haben jede Menge Gutscheine verkauft, ohne eine entsprechende Leistung anzubieten.