Übrig bleibt der Kleinbürger voller Angst
Hier lässt sich nachlesen, was der heftig angefeindete Thilo Sarrazin im Zusammenhang gesagt hat.
Man muss seine Bestandsaufnahme nicht vollständig finden. Man kann seine Meinung für falsch, seine Ausdrucksweise für überzogen halten. Aber Beleidigung? Volksverhetzung gar?
Nein, nein, nein. Eher schon, das, was Don Alphonso in seinem FAZ-Blog herausarbeitet:
Und genau das machen all die von Oben agierenden Klassenkämpfer mit den Argumentationsmustern eines Sarrazin anders. Ihre Strategie lautet “Divide et impera”, weil es das ist, was sie auf lateinisch sagen können, und weil sie – ohne Hintergrundwissen um den Niedergang des Imperiums – gehört haben, dass es bei den Römern funktioniert hatte. Es werden ganze Klassen, Schichten und Weltanschauungen ausgesondert und abgewertet: Die Muslime. Die 68er. Die Arbeitslosen. Die armen Familien. Die Alleinerziehenden.
Man hackt mit ein paar Phrasen unterhalb, seitlich und über der vom Abstieg bedrohten Mittelschicht die nicht genehmen Gruppen weg. Übrig bleibt letztlich der spiessige Kleinbürger voller Angst, man könnte ihm auch seinen kleinen Status wegnehmen und zu solchen Gruppen rechnen. Gruppen des sozialen Prestigeverlustes, Gruppen, vor denen er sich fürchtet, weil sie nicht seiner und der Herrschenden Norm entsprechen. Gruppen, mit denen man den Mittelstand dazu bringt, die Herrschaft der Spalter von Oben zu lieben.
Man sollte Sarrazin also nicht für seine Offenheit tadeln. Man sollte ihn preisen. Weil er den Vorhang aufreißt und den Blick auf das öffnet, was bei uns ziemlich unappetitlich hinter der Political Correctness gärt – in den Leserkommentaren der Onlinezeitungen zum Beispiel.
Dagegen kommen keine Gedankenpolizei und keine Gesinnungsstaatsanwälte an. Höchstens eine vernünftige Politik für die von Sarrazin angesprochenen Menschen, von denen viele Jüngere (weniger die Kopftuchmädchen, mehr die zornigen Jungs) so sind, wie sie sind, von denen aber viele anders wären, wenn man sie nicht seit 15, 20 Jahren ungerührt im Regen stehen ließe.
Keine Ahnung, um was es hier geht, habe mal auf den "Hier"-link geklickt und dann gelesen, daß sich Menschen nach Volksgruppen definieren…gut zu wissen…
Naja, ein Stück weit kann man das nachvollziehen, was er schreibt. Aber zwei Sachen machen mich dann doch stutzig:
1. Er sagt es zwar nicht direkt, aber die Aufzählung der "integrationswilligen" und "-unwilligen" Volksgruppen suggeriert ganz klar eine Grenze zwischen christlicher und islamischer Welt. Die Iraner, die ebenfalls gute "Integrationsleistungen" zu bieten haben, hat er irgendwie vergessen. Zufall?
2. "Wir haben in Berlin vierzig Prozent Unterschichtgeburten, und die füllen die Schulen und die Klassen, darunter viele Kinder von Alleinerziehenden." Türkisch/arabisch und alleinerziehend ist in meinen Augen irgendwie keine besonders häufige Kombination. Hier werden Sachen bunt durcheinander gemischt.
Natürlich existieren in Berlin (und anderswo) türkische und arabische Parallelgesellschaften. Aber was man ebenfalls erkennen muss ist, dass es auch deutsche Parallelgesellschaften gibt. Die Lebenswirklichkeit vom Kind einer alleinerziehenden Mutter, die für 400 Euro putzen geht und dazu aufstockendes Arbeitslosengeld erhält, während wechselnde Sauf- und Fickpartner sich zu Hause faul auf dem Sofa rumlümmeln, hat überhaupt nichts gemein mit dem Akademikerkind, was von der Hausfrauenmami die ganze Woche über zum Reiten, Klavierspielen und Hockeytraining gefahren wird. Sie besuchen nicht einmal dieselbe Schule. Und diese betroffenen Kinder haben dieselben miesen Bildungschancen, wie die Kinder türkischer Integrationsverweigerer.
Wir züchten uns gerade eine ganze Generation von Verlierern heran, und die einzige Antwort, die unsere Politiker dazu haben ist anscheinend, arme Eltern (und ihre Kinder) verloren zu geben, und die reichen mit mehr Elterngeld etc. zu subventionieren, in der Hoffnung dass sie jene in der Geburtenrate überflügeln.
Ähm – Don Alphonso ist der spießbürgerlichste Blogger überhaupt. Wenn der über Spießbürger lästert, wen meint er dann wirklich?
1. kann ich Torsten da voll zustimmen. Ob man sich auf Don Alphonso bezieht oder die Zeitung mit den großen Buchstaben ist eins und
2. wurde Sarrazin auch deswegen kritisiert, weil er eben aktuell nicht in erster Linie Politiker ist, sondern Bundesbanker. Und für einen solchen ist eine Aussage, wie er sie tut, vollkommener Irrsinn.
3. aber das passt hier kaum her, wurde diesen Menschen 20 Jahre die Integration von Staates wegen verweigert.
Mich interessiert, warum da nicht mal ein Soziologe oder Statistiker was dazu schreibt. Man hört und liest immer wieder die verschiedensten Sachen welche Gruppe nun mehr Steuern zahlt als verbraucht, integrations(un)willig ist usw., aber wie sieht es denn mit der Wirklichkeit aus? Harte Daten wären mir mal recht.
Wie sagte noch gleich Hagen Rether:
Integration ist keine Einbahnstraße. Ähnlich ist es mit den weiteren genannten Gruppen.
Wer Don wegen der paar Silberkännchen für einen Spießbürger hält, sollte vielleicht nicht nur die Bilder in seinem Blog angucken.
StGB 130 interessiert mich nicht, aber man sollte immer auch schauen wer etwas sagt und nicht nur, was gesagt wird. Sarrazin ist ja hier nicht das erste Mal auffällig gewesen. Das Meiste, was er sagt ist wahrscheinlich richtig beobachtet oder zumindest zulässig überschlagen, selbst wenn dort auch sich bekannte sich quasi selbst erfüllende Vorurteile mitschwingen. Man beachte jedoch Details und lese auch zwischen den Zeilen.
Sarrazin sagt: "Man muss davon ausgehen, dass menschliche Begabung zu einem Teil sozial bedingt ist, zu einem anderen Teil jedoch erblich."
Spätestens an der Stelle – es gab schon mindestens eine ähnliche Aussage vorher – wird es doch arg bedenklich, zumal der Schluss völlig unsinnig ist. Wieso man als Experte für dunkelbraune Rassenkunde ausgerechnet in der SPD ist, kann wohl nur noch Otto Schily nachvollziehen.
Übrigens macht er auch keine konstruktiven Vorschläge, sondern argumentiert nur im Sinne von "das Boot ist voll", d.h. seine Lösung ist prinzipiell sozial-darwinistischer Genozoid qua "intelligenter" (eigentlich eher politisch-wirtschaftlich motivierter) Selektion. Stattdessen könnte man ja vielleicht mal die Ghettoisierung durch verschiedenste Maßnahmen – vor allem positive Anreize – verhindern bzw. auflösen und Fördermaßnahmen anbieten, die einen legalen sozialen Aufstieg ermöglichen, d.h. neben Deutsch auch Arabisch- und Türkisch-Kurse, denn in der 2. und 3. Generation beherrschen viele weder das eine noch das andere über ein rudimentäres Maß hinaus. So lässt kaum Wissen erwerben und vermitteln. Kein Wunder, wenn sie dümmer wirken. Mit den Veranlagung bzw. den Genen hat das nichts zu tun, sondern einzig dem sozialen Umfeld.
Ach der Sarrazin, ich hoffe dieser PR-Stunt bricht ihm endlich das Genick. Nicht weil er inhaltlich ein paar Dinge zu benennen scheint die wirklich aus dem Ruder gelaufen sind.
Sarazin ist einer der Fronten verhärtet und Menschen pauschal beleidigt weil er nicht anders kann. Auf Internet-Deutsch: er ist der geborene Troll. Da er nicht der Internet-Generation angehört trollt er halt in Verlautbarungen an die Presse.
@Milchshake
"Man muss davon ausgehen, dass menschliche Begabung zu einem Teil sozial bedingt ist, zu einem anderen Teil jedoch erblich."
Was ist daran bitteschön bedenklich?
Das wird dir jeder Genetiker/Evolutionsbiologe unterschreiben.
Nein, preisen sollte man ihn nicht. Was da gärt ist auch kein Geheimnis. Man darf es nicht ignorieren, aber man muss es auch nicht mit Nährstoffen füttern.
@Torsten
Haha, der war gut. Man muss ihn nicht mögen, den Don, ich mag ihn auch nur an ungeraden Tagen bei abnehmendem Mond oder so. Aber ihn in die falscheste Schublade zu quetschen, das tut doch weh! Falls Sie mit Ihrer Einordnung zum Ausdruck bringen wollen, dass Ihnen Spießbürger nicht am Herzen liegen, dann haben Sie wahrscheinlich mehr gemein mit Don A. als Ihnen lieb ist.
Machen wir uns doch nichts vor: auch ich kenne Leute, die gern linke Parteien wählen, aber sofort aus dem bisher geliebten multikulturellem Stadtzentrum wegziehen, wenn sich Kinder einstellen. Die, die dann noch übrig bleiben, können sich ein Leben im Speckgürtel nicht leisten und werden aufgerieben. Es ist bedrückend, wenn man dazu Aussagen von Lehrern hört und die Sonderschulquoten genannt bekommt. Wenn man diesen Kindern helfen will, muß man ihre Situation benennen dürfen. Aber auch hier ist es wichtiger, daß das Fußballstadion renoviert wird.
erforderlin: Jeder? Das ist schon einmal unwahr. Natürlich gibt es solche, die dies behaupten. Aber lesen Sie doch erst einmal ganz anspruchslos einen Wikipediaartikel, damit Sie nicht ganz unbelastet von Wissen sind:
de.wikipedia.org/wiki/Int...igenz#Erbe_oder_Umwelt.3F
Sie können mir im Gegenzug sicher auch Genetiker nennen, die Türken und Araber genetisch bedingt für dümmer als Deutsche halten. Sie könnten sich natürlich auch einmal fragen, warum überhaupt von "Türken und Arabern" die Rede ist. Schon einmal vom "Islam" gehört?
@sanní
Don ist nicht wegen seiner Silberkännchen ein Spießbürger. Er ist eitel, unbescheiden und großmäulig und wird nicht müde, auf seine "hohe Geburt" hinzuweisen. Die extrem gestelzte Sprache, in der er seine Artikel bei der FAZ verfasst und die zur Schau getragene Kultiviertheit, lassen den Schluß zu, dass hier jemand peinlichst darauf achtet, nicht in die falsche gesellschaftliche Schublade gesteckt zu werden. Nichts ist Spießiger als das.
Don (Aus den Kommentaren zum verlinkten Artikel): "Ich fände es ja ganz reizend, wenn man das schöne Wort "dekadent" nicht in einer kleinlichen Art benutzen würde, die es ganz schäbig und banal wirken lässt.
.
Danke, das andere ändere ich noch (ich war gestern und heute quasi dauernd unterwegs und komme jetzt erst aus Italien zurück (ich musste Speck kaufen)."
Und alle so: super …
Gleichzeitig ist er aber auch ziemlich scharfsinnig und rücksichtslos und stellt überraschende Zusammenhänge her, welche es dann doch wieder zu einem Genuß und Gewinn machen, ihn zu lesen.
Aber ein Spießer ist er allemal. Wer, wenn nicht er.
Meiner Meinung nach, ist nicht die Wortwahl das skandalöse an dem Mann, sondern mit was für einem schon menschenverachtendem Zynismus dieser Typ seine Weltvorstellung aus seinem Elfenbeinbüro rauskotzt.
Und das von jemanden, der selber bisher sehr gut von Steuergeldern gelebt hat. Finsterste Ideologie ist das. Es wurde auch oft angemerkt, dass er ja nur sagen würde, was eh viele denken….und das soll bitte positiv sein?
Das was er sagt, spiegelt lediglich die pure, emotionslose Analyse eines Finanzbankers wieder. Auf diesem Gleis sozialer Kälte bewegt sich die SPD seit Schröder mit der Agenda 2010, nur in Bild, BamS und Glotze hat dieser sich gewählter ausgedrückt, passend zum Armani Anzug. Offene Äusserungen hat er höchstens anderen Staatsmännern auf G-8 Gipfeln zugeflüstert, er hätte ja in Deutschland für einen riesigen Markt an billigen Arbeitskräften gesorgt.
Jetzt zu Sarrazin:
Für das WAS er gesagt hat, verdient er bestimmt keinen Dank oder Respekt.
Aber für WIE er es gesagt hat, weil jetzt auch der letzte Idiot kapieren muss, was dort in der deutschen Politik und "Elite" sitzt. Man kann, man darf Menschen nicht auf Tabellen und Zahlen minimieren.
IMO ist das ganze ein zweischneidiges Schwert, je nachdem wie man's sieht, mal sehen was bei rauskommt…
Das ist Unsinn. Islamische Heranwachsende (und nur um die geht es) haben genauso Zugang zu Schulen, Universitäten und Arbeitsmarkt wie Immigranten aus Vietnam, Korea, Spanien, Italien, Indien, etc. Probleme gibt es ausschließlich mit den Erstgenannten. Wer hier geboren ist, dieses Land und seine Bewohner jedoch mit einer Attitüde der Verachtung behandelt, sich weigert die Sprache zu lernen, eine stammesgemeinschaftliche Familienehre hochhält, gleichwohl aber staatliche Geldleistungen als Selbstverständlichkeit entgegennimmt – ist für sein Scheitern ganz allein verantwortlich. Das Entgegenkommen des Staates gerade dieser Bevölkerungsgruppe gegenüber ist – paradoxerweise – fast grenzenlos. Und je weiter dieses Entgegenkommen geht, desto mehr verstärkt es den Unwillen und die Verachtung, die diese Menschen Deutschland gegenüber hegen. Daher wäre es richtig, die seit dreißig Jahren praktizierte, völlig verfehlte Appeasement- und Alimentationspolitik insgesamt aufzugeben.
Die Reaktion der veröffentlichten Meinung auf das Interview, die Berufsverbot fordert und mit dem Strafrecht droht, kann einen im Übrigen an der Geltung von Artikel 5 GG zweifeln lassen.
Sobald hier mein name fällt, kommt immer Torsten auf den Plan und beschwert sich, dass man es hier wagt, mich zu erwähnen. All die Jahre. Nun, ich mag vielleicht mitunter Anwandlungen haben, die auf manche spiessig wirken – aber ich bin wenigstens kein paranoider Stalker. Das ist auch schon was wert, in Zeiten wie diesen. (Ich hoffe, mit dieser Aussage keinen zu überfordern, liefere bei Bedarf für geistig suboptimal Bemittelte, die Leute mit billigen Billyregalen statt ordentlicher Schubladen im Kopf, gern eine knallige Kurzfassung)
@16 (Jens)
Ausschließlich islamische Jugendliche hegen (ich ergänze: immer) eine Attitüde der Verachtung gegen Deutschland, sie weigern sich, deutsch zu lernen, glauben, in Stammesgemeinschaften zu leben und tun all das umso mehr, je weiter man ihnen entgegen kommt? Der Staat kommt "gerade dieser Bevölkerungsgruppe" besonders entgegen?
Besonders dieses letzte Zitat lasse man sich bitte auf der Zunge zergehen. Der deutsche Staat kommt Muslimen besonders entgegen, mehr als Christen oder Juden?
Ist bei PI gerade Wandertag in andere Foren?
Glauben Sie diesen – mit Verlaub – Blödsinn denn wirklich?
Lassen Sie mich raten: Sie glauben auch, dass Muslime Freitags beim Metzger auf Schweinefleisch spucken und dass etliche Banken aus "Rücksicht" keine Sparschweine verkaufen?
Man entschuldige meinen Ärger, aber manche Leute glauben tatsächlich jeden Unsinn, wenn er ihre xenophoben Ängste untermauert.
Ohja, fassen Sie sich bitte kurz.
@milchshake
Der wiki-Artikel sagt genau was ich gesagt habe, wobei ich von Biology und nicht Psychologie geredet habe. Anscheinend ist das in der Psychology also genauso.
"In der Psychologie besteht heutzutage breiter Konsens, dass sowohl Vererbung als auch Umwelteinflüsse bei der Intelligenzentwicklung eine Rolle spielen.[19][20] Uneinigkeit herrscht allerdings darin, in welchem Umfang die einzelnen Faktoren relevant sind."
Unbelastet von Hintergrund? Ich sollte anfangen mit meinem Diplom auf sie einzuschlagen ;-)
"Sie können mir im Gegenzug sicher auch Genetiker nennen, die Türken und Araber genetisch bedingt für dümmer als Deutsche halten."
Nein, damit habe ich mich nie beschäftigt. Finde solche rassistischen Fragestellungen allerdings auch schlecht. Wer ist Türke und wer ist Araber? Hört sich für mich stark nach Nazisprach an.
"Sie könnten sich natürlich auch einmal fragen, warum überhaupt von "Türken und Arabern" die Rede ist. Schon einmal vom "Islam" gehört?"
Ja dann ist der Sarrazin halt ein Rassist. Na und. Fakt ist dass die Aussage von Sarrazin "Man muss davon ausgehen, dass menschliche Begabung zu einem Teil sozial bedingt ist, zu einem anderen Teil jedoch erblich." vollkommen richtig ist.
Dass er es dann mit Rassen oder bestimmten Migrationshintergrund verbindet ist natürlich bullshit, das ist ohne Frage.
@ 18/ Thomas R.: Doch, etwa die Jurisdiktion durch Gewähren allerlei Vorrechte, von Befreiung vom Sportunterricht bis hin zu separaten Gebetsräumen, wie gerade in Berlin geschehen…
Herr Sarrazin spricht mit der strengen Selektion von Einwanderern nur das an, was in den USA und anderen traditionellen Einwanderungsländern normal ist. Was dort normal ist, ist hier wohl skandalträchtig. Seltsam.
@Guido: Ich will hier Sarrazins Thesen nicht beurteilen sondern nur ein paar Hinweise zu Daten liefern. Ein paar Statistiken zu Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund gibt es z.B. hier:
https://www-ec.destatis.d...nzeige.csp&ID=1023127
Ich empfehle, die Excel-Tabelle runterzuladen. Sehr plastisch wird es z.B. in Tabelle "8 %" (Bevölkerung nach detailliertem Migrationsstatus, allgemeinem Schulabschluss und Geschlecht, in %), dort die Spalten F-O. Für die Faulen hier ein Auszug mit ein paar hervorhebungen, die einige der Thesen Sarrazins illustrieren (alle Angaben in % der jeweils betrachteten Gruppe):
img14.imageshack.us/img14...szugstatistikbildungm.png
Tabelle 4 gibt die Daten für Heirat wieder, die Anteile muß man hier selbst berechnen. Beispielsweise der Anteil der Ehen von Personen mit Migrationshintergrund mit einem/r Deutschen ohne Migrationshintergrund an den Ehen insgesamt: Der liegt für den Durchschnitt aller Personen mit Migrationshintergrund bei 18%, bei Migranten aus der Türkei bei ca. 8% (der niedrigste Wert aller betrachteten Gruppen).
Die Gründe für diese Werte lassen sich aus den Daten natürlich so noch nicht erkennen, trotzdem sind die Werte als solche schon einmal interessant.
Etwas mehr aufbereitet für den Leser ist hier eine Studie (habe ich allerdings noch nciht gelesen):
berlin-institut.org/filea...Integration_RZ_online.pdf
Interpretieren kann die Daten ja jeder selbst, vielleicht hilft das, die Diskussion zu versachlichen.
Manchmal muss man wohl einige der dinge die Herr Sarrazin da (völlig zu Recht !) anspricht erlebt haben um sich der Tragweite bewusst zu sein, in dem Moment, wo in der Grundschule (!) islamisch erzogene Kinder die Autorität der Lehrerin in Frage stellen und kein Elterngespräch möglich ist weil die Eltern weniger gut Deutsch können als ihr Kind, falls überhaupt, ist der Integrationskampf schon komplett verloren. Und dieser Fall ist in den letzten 15 Jahren von der Ausnahme zur Regel geworden.
Zu bedauern ist lediglich das manche Formulierungen wohl aus Frustration nicht besonders gelungen sind und nun zu seiner medialen Hinrichtung beitragen.
Nicht die Einwanderungspolitik der USA ist skandalträchtig. Die abfälligen und pauschalisierenden Bemerkungen eines Herrn Sarrazin sind es.
Wikipedia: "2005 gab es 707.000 ausländische Zuwanderungen nach Deutschland und 628.000 Abwanderungen von Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit aus Deutschland. Was einem Überhang von etwa 79.000 Zuwanderungen entspricht. In den letzten Jahren ist die Einwanderung in Deutschland zurückgegangen"
Darüber kann die USA doch nur müde lächeln.
Die Probleme die bestehen kann man nur MIT den Menschen lösen, nicht gegen sie. Es geht hier nicht um Einwanderungspolitik sondern um eine sinnvolle Auseinandersetzung mit den Menschen jedweder Coleur, die längst hier sind. Sie sind Teil unserer Gesellschaft und werden es auch bleiben; das kann man nicht abschieben.
Nachtrag: Eines möchte ich noch klarstellen. Ich habe kein Problem damit, dass Sarrazin sagt was er denkt – ganz im Gegenteil. Ihn strafrechtlich mundtot zu machen wäre kompletter Blödsinn. Seine Meinung teile ich dennoch nicht.
@milchshake man lese die schriften des Genetikers und Psychologen Volkmar Weiss. Insbesondere beweist er die Rassebezogenheit der Intelligenz.
"Der im rechtsradikalen politischen Spektrum aktive Weiss vertritt die These, dass Intelligenz ein vererbbares Merkmal sei, dessen Ausprägung je nach Ethnie und sozialer Klasse unterschiedlich hoch sei. Seine Thesen werden wissenschaftlich nicht rezipiert."
"Weiss versucht, gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen einer nach sozialen Klassen, Regionen und Staaten unterschiedlich verteilten Intelligenz nachzuweisen und daraus eine bevölkerungspolitische Praxis abzuleiten. Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören Psychogenetik: Humangenetik in Psychologie und Psychiatrie (1982; zugleich die Habilitationsarbeit für den Dr. rer. nat. habil.) und Die IQ-Falle: Intelligenz, Sozialstruktur und Politik (2000). Darin will er die Auswirkungen der Intelligenzanlagen auf den individuellen Erfolg in der Ausbildung, im Beruf und im sozialen Status aufzeigen. Dabei warnt er vor der Einwanderung von Menschengruppen, wie „Zigeuner“ und Türken, denen er eine niedrige Intelligenz zuschreibt."
"Er vertritt etwa in seinem Internetauftritt die als wissenschaftlich abgestützt behauptete Meinung, es sei „für soziale Kasten, wie für die Neger in den USA, die Zigeuner in Europa und für die Burakumin in Japan ein mittlerer IQ von etwa 85 [als] typisch“ anzunehmen"
"An dem von Weiss vertretenen erbbiologischen Ansatz und an seiner Methodik kritisierte Stephen Jay Gould, Weiss schließe unsauber von statistischen Korrelationen auf Ursachen. Es werden ihm Rassismus, Gegnerschaft zum grundlegenden Wert sozialer und politischer Gleichberechtigung und ein verstiegenes Elitetum vorgeworfen."
Und so geht es weiter… danke für den Hinweis.
"Man muss davon ausgehen, dass menschliche Begabung zu einem Teil sozial bedingt ist, zu einem anderen Teil jedoch erblich."
Das ist sicherlich richtig. Doch gilt das für jeden von uns; unbesehen der ethnischen Zugehörigkeit.
Wenn die Farbigen in den USA trotz 40 Jahre affirmative action einen um 15 Punkte niedrigeren Iq als die Weißen aufweisen, läßt sich das nur durch die Gene der Farbigen erklären. Auf die rassetypischen Unterschiede zwischen den deutschen Immigranten hat Sarrazin schon hingewiesen. Siehe auch die Forschungsresultate von Lynn/Vanhanen. Die Wikipedia kann man bei anstößigen Themen nicht ernst nehmen, da wird von engagierten Ideologen alles Störende gelöscht. Speziell unter Intelligenzforschern ist der rassegebundene IQ Konsens. Schön, daß der Fall Sarrazin diese Forschungen nun bekannt macht.
@Stimmviech:
> Wenn die Farbigen in den USA trotz 40 Jahre
> affirmative action einen um 15 Punkte
> niedrigeren Iq als die Weißen aufweisen, läßt
> sich das nur durch die Gene der Farbigen
> erklären.
Anscheinend haben diese Gene sich dann seit Kurzem deaktiviert. In den neuesten Testergebnissen an US-Schulen gibt es nämlich keinen statistisch signifikanten Unterschied mehr zwischen schwarzen und weißen Schülern.
@Stimmviech: "Wenn die Farbigen in den USA trotz 40 Jahre affirmative action einen um 15 Punkte niedrigeren Iq als die Weißen aufweisen, läßt sich das nur durch die Gene der Farbigen erklären."
Das ist kompletter Unsinn. Wenn das überhaupt stimmen sollte (keine Ahnung, kenne die Zahlen nicht), dann gibt es massenhaft andere mögliche Erklärungen, von denen viele sehr viel plausibler sind. Affirmative action bewirkt doch nur, daß ein bestimmter Anteil von Plätzen für höhere Bildung für Farbige reserviert ist. Erstens bringt das relativ wenig für die Ausbildung, und zweitens ist zu dem Zeitpunkt, wo ein durchschnittliches farbiges Kind zum ersten mal in seinem Leben irgendetwas damit zu tun hat, ein großer Teil der kindlichen Entwicklung, wo die Grundlagen gelegt werden, schon vorbei. Wenn diese Entwicklung in einem sozial eher wenig förderlichen Umfeld geschieht, kann das durch irgendwelche Affirmative Action natürlich nicht mehr korrigiert werden. Nur mal so als Denkanstoß.
Im übrigen: Ich mag ja blind sein, aber ich sehe nirgendwo, daß Sarrazin in dem Interview über Rassen spricht. Er spricht von Herkunftsländern, und das verweist zunächst einmal hauptsächlich auf Kultur und Sozialisation, also genau das Gegenteil von etwas genetisch festgelegtem wie der Rasse!
"Speziell unter Intelligenzforschern ist der rassegebundene IQ Konsens."
Das ist solch hanebüchener Unsinn. Mir fehlen die Worte. Alleine das Konzept eines Intelligentzquotienten ist hochumstritten und es gibt derlei viele unterschiedliche. Ich verwette meinen Allerwertesten darauf, das Ihrer bei einem von diesen unterdurchschnittlich schlecht abschneidet. Aber dafür können Sie ja nichts. Sie sind ja weiß.
@Don Alphonso: Hast mich überzeugt! Was mach ich jetzt mit meinen Billy-Regalen? Braucht wer sowas – okok, ist etwas spät, die sind ab jetzt im Preis sicherlich gefallen – aber: War noch nie was drin, sind originalverpackt…
Stuff
Ich möchte @2 zustimmmen: Man kann viele Probleme Deutschlands auf das "türkische Symptom" reduzieren, aber das ist nicht zielführend, weil die Ursache woanders liegt. Denn die Spaltung findet nicht zwischen integrationsunwilligen Türken und integrierten Deutschen statt, sondern zwischen Unter- und Oberschicht. Die allermeisten Türken befinden sich in der Unterschicht und haben die selben Probleme wie die "deutsche" Unterschicht: Schlechte Bildungschancen, schlechte bis gar keine Abschlüsse, hohe Kriminalitätsrate, hohe Arbeitslosenrate, oft kompensiert mit hoher Geburtenrate, starkes Gewaltpotenzial, veraltete Rollenbilder und auch schlechte Sprachkenntnisse. Bei Ausländern ist nur eines besonders prägend: Die schlechten Sprachkenntnisse fallen besonders auf, weil Deutsch keine Muttersprache ist. Wenn man aber genau drauf achtet, stellt man fest, dass es viele Deutsche gibt, die nicht in der Lage sind, grammatikalisch richtige Sätze in ihrer Muttersprache zu formulieren – das finde ich auch sehr erschreckend, aber es relativiert die Sprachprobleme der Ausländer.
Die Integrationsprobleme lösen wir nicht, indem wir uns von den Ausländern abschotten und ihnen sagen "integriert euch erstmal und kommt dann wieder". Weil, wo sollen sie sich integrieren, wenn das gesamte "Spießbürgertum" sie ablehnt? Sie fügen sich dann ihrem Schicksal der Arbeiter- und Arbeitslosenklasse, fügen sich dem Schicksal, dass ihre Arbeitskraft eigentlich seit 30 Jahren nicht mehr gebraucht wird, sie fügen sich dem Schicksal, dass sie keine Bildungsschancen haben und niemals Ingeneur oder Jurist werden können. Sie fügen sich ihrem Schicksal und schließen den einzig sinnvollen Schluss: Sie bleiben unter sich, weil sie dort zumindest nicht mehr rausgemobbt werden.
Eine sinnvolle Lösung wäre, endlich mal die Hochschulen zu öffnen, um den unteren Schichten Zugang zu bieten. Man muss den zweiten Bildungsweg ausbauen, sodass man mit 25 nicht am Ende seiner Bildungskarriere steht, sondern auch am Anfang sein kann. Man kann den zweiten Bildungsweg auch als Investition ansehen: Ein 30-jährigen Schüler, der erst seinen Hauptschulabschluss, dann evtl. seine mittlere Reife und dann schließlich sein Abitur nachmacht, ist mir lieber, als ein 30-jähriger Arbeitsloser, der keine Perspektive sieht. Auch, wenn kostenlose Schulen für Erwachsene teuer sein mögen. Aber so kann auch der Unterschicht eine Perspektive außerhalb der Unterschicht eröffnet werden.
Es klingt abgedroschen, aber das wichtigste Element für eine Integrationspolitik ist eine wirklich gute Bildungspolitik für alle, nicht nur für eine Elite. Wenn die unteren Schichten reale Aufstiegschancen haben, dann muss auch keine Oberschicht fürchten, von der Geburtenrate der Unterschicht erobert zu werden. Aber das will die Oberschicht wiederum auch nicht, weil es ihren Exklusivstatus ruinieren würde und weil das Vermögen der Oberschicht eventuell plötzlich langsamer wachsen würde als gewohnt. Igitt, dann doch lieber Spaltung und Akadamikerwiederaufforstungsprogramme.
@ich:
Wir züchten uns gerade eine ganze Generation von Verlierern heran
Na endlich spricht das mal jemand aus ;) Das Problem besteht allerdings schon eine ganze Zeit. Ich muss ehrlich zugeben, von den Deppen, die heutzutage zur Schule gehen, will ich mir in fünf Jahren nicht die Bremsen an meinem Auto wechseln lassen. Einfach weil ich ihnen nicht mehr zutrauen kann, eine Schraube anzuziehen … Auch dann nicht, wenn sie mir versichern "Jetz isch alles korreggt, alda!"
Eine Lösung des Problems sehe ich in der Entlastung der Eltern. Es kann einfach nicht angehen, dass beide Vollzeit malochen und niemand zuhause ist, der ein Auge auf die Kinder hat. Ich bin weissgott kein Vertreter des traditionellen Hausmütterchen-Familienbildes, aber Kinder, die beaufsichtigt werden, entwickeln sich nun mal seltener Totalversagern mit dem IQ von Topfpflanzen … Und da kann man auch auf die Lehrer meckern so viel man will, wie sollen die denn bitte einen vernünftigen Job machen, wenn die Schüler von zuhause nicht mitbringen, dass man dem Erwachsenen da vorne zuhören sollte und sich nicht alle 2 Minuten daneben benimmt?
Die ganze Fummelei an angeblichen Herrschaftsstrategien geht doch am Thema vorbei. Die muslimischen Einwanderer WOLLLLLEEEENNNN sich nicht in eine aus ihrer Sicht minderwertige Gesellschaftsform integrieren, will das denn die intellektuelle Creme de la Creme erst kapieren, wenn sie in ihren Vorstadtvillen das Fell über die Ohren gezogen bekommt?
Aber soviel Dummheit muss final bestraft werden. Es war noch nie gut, die Augen vor den Tatsachen zu verschliessen…
@ben hast Du da eine Quelle? Welcher Intelligenzforscher hat diese Erkenntnis gewonnen, daß der IQ der Farbigen in den USA dem der Weissen gleich ist?
Ganz generell: der Denkfehler aller Gutmenschen besteht darin, an die Ausbildungsfähigkeit des Menschen zu glauben und dann als Lösung des Problems " Bildung" zu empfehlen. Wer wie ich um die Nicht-Bildungsfähigkeit genetisch bedingt niedriger IQ-Besitzer weiß, erkennt: das Mantra " Bildung" ist keine Lösung. Die von Sarranzin angesprochenen Unterschiede zwischen den Vietnamesen und den Türken zeigt das. Die Vietnamesen sind schon in der zweiten Generation an Gymnasium und Uni, die Türken nicht in der Vierten. Sie werden jetzt verstärkt in die Bildungsinstitutionen kommen, aber nicht aus Fähigkeitsgründen, sondern aus politischen Gründen. Man senkt die Anforderungen, so entsteht der von Wei geschilderte " demographische Übergang in den Untergang.
Ich möchte diesen Untergang nicht in Europa erleben, denn er wird für die ungläubigen leider in einem neuen Holocaust, begangen durch den Islam , enden. Deshalb schaffe ich mir ein zweites Standbein in einem kleinen asiatischen Land.Ich kann jedem Nachdenklichen nur empfehlen, sich die Auswanderungsoption offen zu halten.
@37: Haben Sie das aus Insider-Kreisen oder woher stammt ihre Idee, dass es einen "Holocaust" seitens des Islams geben wird? Das ist schon kein Stammtisch-Gebrabbel mehr, was Sie da vom Stapel lassen, das ist so daneben, dafür fällt mir nicht mal ein vernünftiges Wort ein.
Dabei haben sie einen Absatz zuvor noch die wirklich sinnvolle Erkenntnis, dass die "Mehr-Bildung" nicht eine tatsächliche ist, sondern eine rein politisch frisierte. So weit, so gut. Diesen Anforderungsverfall beobachten wir doch schon seit einem Jehrzehnt. Mittlerweile bekommt man Abitur mit Stricken und Stepptanz und kann dann mit einem Schnitt von "Drei komma viel" trotzdem alles studieren, weil die Universitäten ihre NCs runterschrauben, um Anfänger zu ködern. Interessanterweise klappen gerade diese Kandidaten dann in finalen Prüfungen (v.a. Staatsexamina) zusammen und gehen mit unterirdischen Ergebnissen nach Hause. 10 Semester Studium, Ergebnis: Taxi fahren.
Da sollte man ansetzen. Die Qualität der Ausbildung muss ihr Niveau halten, wenn nicht sogar noch zulegen. Und dann macht es nur Sinn, auch nur Leute auszubilden, die wenigstens die Chance haben, zu bestehen. Und nicht jedem Möchtegern-Akademiker die Tore zu öffnen, um dann die Abbrecherquote in den Himmel zu treiben…
An all die "undurchlässige Schichten"-Faselanten:
Mein Opa war Maurer, mein Vater Lehrer und ich bin promov. Akademiker. Soviel zum Thema: Da geht nix. Aber man muss es WOLLEN.
Warum fällt mir zum Thema Debatte in Deutschland immer nur das Wort "verlogen" ein:
- Nicht der, der demokratische Defizite in der Konstruktion der EU bemägelt, ist eine Europafeind
- Nicht der, der den mangelnden Integrationswillen vieler Ausländer bemängelt, ist ein Ausländerhasser
Don't shoot the messenger!
Mal die Augen aufmachen, Selbstdenk-Alarm!
Und im übrigen: Vielleicht sind die Leute etwas kritischer, die nicht von kriminellen Ausländern leben, sondern die vielleicht schon einmal Opfer wurden. Und das anwachsen merkwürdiger Millieus in deutschen Großstädten hautnah erleben…
Schönes Restleben (wo auch immer, in Deutschland lasse ich meine Kinder nicht aufwachsen…)
Ja, deutsche Unterschichten. Wohl wahr.
Wobei natürlich immer vergessen wird, die sprechen bereits Deutsch, brauchen also den ganzen Rattenschwanz von Leuten nicht, die ihnen hier unsere kulturellen Gepflogenheiten erklären. Die holen sich auch keine Bräute, die kein Deutsch können, da wären sie ja blöd, nicht? Ein sehr erheblicher Kostenvorteil. Oder? Natürlich sind die auch ein Problem. Aber die Frage ist doch, wenn wir schon genug eigene Unterschichtler haben, wozu müssen wir dann noch welche importieren? Bei den Kriminellen sieht es übrigens ähnlich aus. Haben wir ein Kriminellendefizit? Dasselbe mit den Extremisten. Nicht nur, daß wir genug Deutsche haben, die gerne mit Brandflasche und Knüppel losziehen, wir importieren sogar noch Extremisten aus dem Ausland.
Und diesem Phänomen, zu sagen, wir haben ja auch welche, also holt noch jede Menge davon nach, stehe ich doch etwas fassungslos gegenüber.
Kein Zweifel, gibt es jede Menger integrierter Zuwanderer aber das macht es doch nicht besser, daß es auf der anderen Seite die anderen gibt. Oder? Oder hebt neuerdings eine gute Tat die Schurkerei wieder auf?
Meine Partnerin ist Rektorin einer Grundschule. Kein sozialer Brennpunkt, eher kleines Dorf einige Kilometer entfernt vom Sitz des Schulträgers (Mittelzentrum). Sehr wenige Schüler mit ausländischem Hintergrund. Elterngespräche sind fast nicht möglich, da die Väter nie erscheinen und die Mütter nur schlecht Deutsch sprechen. Die Kinder sind meist normal entwickelt, bis auf die sprachliche Kompetenz. Diese ist nicht vorhanden. Respekt oder Achtung gegenüber der Lehrerin ist schwach ausgeprägt, die Kinder sind meist nur schwer in Gruppen integrierbar. Wir waren auch schon oft zum Fastenbrechen in die örtliche Moschee eingeladen. Ich habe dort bei einer Gelegenheit mit einem türkischen Lehrer gesprochen, der nachmittags in der Moschee unterrichtet. Auch bei ihm die gleiche Grundstimmung. Türkische Kinder sind Türken, ihnen soll nachmittags die türkische Kukltur nahegebracht werden. Deutlich sichtbar entgleiten selbst ihm irgendwann die männlichen Jugendlichen. Diese nahmen nämlich nicht am Fastenbrechen teil, sondern saßen vor der Moschee und lästerten über die Frauen, die dort vorbeiliefen. Als einer von diesen meine Partnerin, immerhin Gast in dieser Moschee!, als niedliche Schnecke bezeichnete, ging ich einige Schritte drohend auf ihn zu und fixierte ihn. Anscheinend genügte mein Aussehen und mein Verhalten, um ihn sofort zum Schweigen zu bringen, er sackte regelrecht in seinem Sessel zusammen und schaute weg. Der türkische Lehrer hatte wohl nichts davon mitbekommen…..Ich ziehe daraus den Schluß, daß diese Jugendlichen nicht mal in die hiesige türkische Gesellschaft integriert sind, von der deutschen ganz zu schweigen und daß energisches Auftreten immer noch die beste aller möglichen Reaktionen ist, liebe Gutmenschen. Auch ich würde mein Auto nicht von diesen Typen reparieren lassen, von anderen Tätigkeiten im handwerklichen Bereich mal ganz abgesehen. Ach ja, Vollzeit malochen ist gerade in türkischen Familien dem Vater vorbehalten, Mutti ist meist daheim und (v)erzieht die Kinder. Offensichtlich wenig erfolgreich.
Der neue, durch Muslime begangene Holocaust, läßt sich aus den auf die Tötung Ungläubiger gerichteten Koransuren herauslesen. Der Koran ist sozusagen das " Mein Kampf" der Muslime. Hitlers Schrift haben die Leute auch nicht ernst genommen, man sieht, was daraus geworden ist. Ein Holocaust gegen Ungläubige und Schwule findet übrigens in den islamischen Ländern bereits statt, man richte den Blick auf Iran.
Neben Don Alphonsos Kommentar zur Lage ist dieser Kommentar von U.V. der zweite mir recht vernünftig erscheinende. Wenig genug. Und gerade deshalb: Danke.
Also dass es hinsichtlich der Integration Unterschiede zwischen den Herkunftsländern gibt, dürfte doch jedem auffallen der nur die Augen aufmacht.
Das es natürlich immer auch Ausnahmen gibt, dürfte auch jeder wissen. Wenn nun mal aber Tatsache ist, daß der Anteil von Personen mit türkischem Hintergrund an denen die keinen Schulabschluß überproportional hoch ist – im Vergleich zu allen Bevölkerungsgruppen, dann kann ich mich nicht darüber hinwegtrösten das es der ein oder andere ja doch zum zum Hochschulabschluß schafft und studiert und mir damit den Rest weglügen. Dann muss man die Hintergründe untersuchen und was tun.
Letzendlich würde ich aber die Ursache für die schlechte Integration von vielen ausländischen Gruppen in Deutschland wo anders sehen: Die USA z.B. bemühen sich um "High Potentials". Die wollen die besten und intelligentesten Leute aus anderen Ländern. Deutschland bemüht sich um Spargelstecher und Hilfsarbeiter. Und verirrt sich dann doch jemand Hochqualifiziertes nach Deutschland, dann darf er in Köln Taxi fahren. Sarrazin vergleicht Deutschland und die USA und vergißt dabei, das jemand der eine Green Card in den USA will ohne Abitur oder abgeschlossene Berufsausbildung gar nicht antreten braucht.
Wie hat mir mal ein Türke in Istanbul gesagt: "Hier gibts keine schlechten Türken, die sind alle in Deutschland." Und ehrlich gesagt habe ich dort auch keine Jugendlichen an der Straßenecke rumlungern sehen die einem zugerufen haben: Hey was guckst du so blöd. Isch fick deine Mutter.
Lieber Udo.
Was ist hier nur los?
Was ein gesamt-gesellschaftliches Problem darstellt, wird von den Billyregalen dieser und aller Bloglandschaften, den Stammtischen und Freundeskreisen und vielen anderen Kerngruppen (so stellt es sich mir langsam dar) zu einem vereinfachten Modell aus Türke/Moslem/Einwanderer/genetisch bedingter Dumm-Mensch gegen -was eigentlich?- herunter gebrochen.
Ich lese hier vom angeborenen IQ (geht doch bitte mal mit einem Wiki-Artikel in die Uni und fangt dort an mit einem Akademiker darüber zu diskutieren), von den Elternsprechstunden mit Türken, den faulen Ausländern, einer unnötigen Parallel-Gesellschaft in unserem Reiche. Wie schön wenn immer alles so einfach ist. Unsere Politik hat versagt – also aufhören, abbrechen, raus schmeißen, die wollen es ja nicht anders. Fertig. Schon sind alle Probleme gelöst! So einfach kann man sich das machen. Und wenn alles weg ist? Dann kommen halt die Arbeitslosen (erst die ohne Schulabschluss, dann die mit). Und so weiter.
Das die hier angesprochenen Probleme nicht durch eine geburtstechnisch, genetische bedingte Herkunft bedingt sind, sondern das dieses Problem einen Hintergrund hat, welcher gesamtpolitisch und gesellschaftlich verschuldet ist…dafür fehlt es hinterm Regal leider am nötigen Horizont.
Und eigentlich ist so ein kurzfristig, unmenschliches denken Beweis genug, dass diese These ziemlich dicht an der Wahrheit verankert ist.
Es gibt in Deutschland (und wohl auch in jedem anderen Land der Welt), in bestimmten Teilen der Gesellschaft, bestimmte Merkmale eines viel größeren Problem, welche dort viel eher an das Tageslicht kommen als in anderen Schichten der selben Gesellschaft. Und wenn man nun, wenn man es sich einfach macht (weil es gefällt oder nicht anders möglich ist), mit seinem Finger auf "Die" zeigt, vergisst man dabei, dass es um "Uns" geht.
Habe jetzt erst alle Kommentare gelesen. "Stimmviech" ist ja ganz furchtbar, es tut weh (PI?)
Don: Ich kann mich nicht erinnern, wann ich Dich in Blogkommenaren erwähnt haben sollte. Ich käme auch selten in Versuchung dies zu tun, denn normalerweise zitiert Dich kein Blog, das ich lese.
@21 Max
Genau solche Leute wie Sie habe ich gemeint. Sowohl die Befreiung vom Sportunterricht als auch die separaten Gebetsräume sind urbane Legenden, die sich Ihresgleichen in den ganz speziellen Foren im Internet vorbeten lassen.
Es gibt mittlerweile wirklich massiv viele Urteile zur Frage des Sportunterrichts, zum Beispiel wurden muslimische Mädchen verpflichtet, im Burkini am Schulschwimmen teilzunehmen. Einzelne Ausnahme gibt es immer und hat es immer gegeben, ich kenne auch mehr als einen Deutschen, der unter fadenscheinigen Gründen vom Sportunterricht befreit war.
Daraus den Regelfall zu konstruieren ist so abwegig, dass ich von Absicht ausgehe.
Und die separaten Gebetsräume hat außer den Islamhassern wohl auch noch niemand gesehen. Der Junge in Berlin, von dem Sie beispielsweise sprechen, hat das Recht erstritten, einmal am Tag (!) außerhalb der Unterrichtszeiten (!) auf dem Flur (!) zu beten.
Daher, und zwar ganz im Ernst: Informieren Sie sich eigentlich in irgendeiner Weise, bevor Sie diesen unglaublich hanebüchenen Schmutz verbreiten?
@Torsten:
PS: Um festzustellen, wer ein Spießbürger ist, müsste man wohl erst mal klären, was ein Spießbürger ist. Hier scheinen sehr unterschiedliche Definitionen zu existieren. Ich hab "Bürger" eigentlich nie als Beleidigung empfunden.
@17 "– aber ich bin wenigstens kein paranoider Stalker."
Nein aber dafür nachweislich eine verlogener Möchtegerne Intellektueller mit dem geistigen Horizont von einer Tonne Zement der sich jederzeit gerne an den meistbietende Verkauft, bzw. seine zuvor postulierten Grundsätze.
Wie auch immer, die ganze Diskussion ist sowieso unterirdisch. Man lese u.a. spiegel.de/wirtschaft/soz...les/0,1518,653172,00.html und verabschiede sich aus der ehemalig demokratischen Republik D.
Wer das auch jetzt nicht tut, nach der letzten Blamage der Gesamtbevölkerung bei der Wahl, dem ist, in keinster Weise, mehr zu helfen.
Und das U.V. Don… . Nun ja die " Top-Blogger" in D schieben sich ja schon seit Jahren gegenseitig den Ball zu , Nix neues…. …
@stimmviech: Dir ist aber schon klar, dass man mit der Bibel ganz ähnlich kommentieren kann? Wenn ich mir z.B. 5. Buch Mose, Kap. 22, ab Vers 13 mal so ansehe, müsste ich grössere Teile meines Freundeskreises steinigen oder zur Heirat zwingen.
Ich möchte Dich bitten, dieses obskure Gedankengut, das du hier verbreiten möchtest, ganz schnell wieder dahin zu tragen, wo Du es her hast, das ist einfach Schwachsinn, und ziemlich eklig.
…für mich hat Sarrazin recht und ich denke das was er sagt muß auch so gesagt werden dürfen. Bis vor einiger Zeit habe ich beruflich viel mit der "Unterschicht" zu tun gehabt – ich weiß wovon der Mann spricht.
Joachim
Für Ideologen, die sich in ihren Illusionen und in national befreiten Vierteln wie Prenzlauer Berg oder Zehlendorf bequem eingerichtet haben, ist die Wahrheit natürlich eklig. Bezüglich des Christentums hast Du völlig recht, was die Zeit bis zur Aufklärung betrifft. Heute bezieht sich das Christentum ganz wesentlich aufs neue Testament und Friedenswerte, die anders als im Islam im neuen Testament angelegt sind. Wissenschaftliche Forschungen über den genetischen und rassischen Einfluß auf den IQ kann man natürlich kritisieren. Man sollte das dann aber mit Argumenten tun und auf Abqualifizierungen und Löschandrohungen verzichten. Letztlich widersprichst Du damit auch der Intention von Udo Vetter, der vielleicht meine Argumente nicht mag, sich doch aber gegen Zensur ausspricht.
Wenn bei der Erwähnung von Türken, Arabern und dergleichen immer von Rassismus die Rede ist, sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, ob der derjenige diese Titulierung nicht als Rassenbezeichnung sondern schlicht als Nationalitätsbezeichnung verwendet hat. Wäre mir jedenfalls neu, dass Türken, Araber, Vietnamesen oder Russen eine Rasse darstellen. Die Titulierung als Araber stellt noch nicht mal eine nationale Zuordnung dar, sondern lediglich eine grobe Einordnung aus welchen geographischen Breiten derjenige vermutlich kommt.
Bitte vergesst nicht, das IQ Tests *immer* auch Bildungstests sind. Kein IQ Test ist wirklich zweifelsfrei aussagekräftig. Erst recht nicht, wenn die bei der Testerstellung angenommenen Grundlagen der Allgemeinbildung fehlen.
Ausserdem garantiert ein überdurchschnittlicher IQ nicht eine besonders starke Leistung im Bildungs- oder Wirtschaftssystem.
Das von Sarrazin angesprochen Problem ist KEIN ELITENPROBLEM. Die Kritik an den Berliner Unis mit Fokus auf "Eliten" nehme ich Sarrazin auch etwas übel.
Es geht hier darum, die bildungsfernen Unterschichten, auch die Deutsche, soweit auszubilden, dass sie Produktiv am Leben teilhaben können.
Was die Immigration angeht: Canada hat ein sehr gutes Punktesystem das für Einwanderer herangezogen wird. Beispielsweise Bildung und Arbeitserfahrung werden bewertet und ab einer gewissen Punktzahl gibt es eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubtnis.
Das finde ich sehr fair und transparent.
Jedoch: Das Problem ist schon unser Problem. Es ist bereits in Deutschland, es kommt auch aus Deutschland. D.h. die Verhinderung von Zuzug ist keine Problemlösung. Das sieht Sarrazin ja auch und schreibt von "auswachsen", also dem erledigen von Problemen durch neue Generationen.
@stimmviech: Oh. Ich hab jahrelang im Wedding am Nauener Platz gewohnt, war gestern das letzte Mal in Neukölln, und kann den Prenzlberg maximal für einen Abend aushalten. Du liegst also falsch.
Ich streite auch nicht ab, was Sarrazin da kritisiert, die Jungs und Mädels, um die es in dem Interview geht, die sehe ich hier jeden Tag. Nur: Da mit Genetik oder dem Koran argumentieren zu wollen, das ist eklig, und dumm dazu. Die Ursachen liegen da in sozialen Problemen, siehe auch Udos Originaltext, und nicht in irgendwelchen angeblichen Holocaustplänen. Um ehrlich zu sein: Der klassische Neukölln-Stresser wäre in meinen Augen schlichtweg zu blöd, da grössere Masterpläne nachvollziehen zu können, genauso wie auch der Glatzkopf mit der Thor Steinar Jacke aus Lichtenberg.
Und Löschdrohung und Zensur.. Das dürfte vermutlich ähnlich belegbar sein wie dein Holocaustmasterplan im Koran, nämlich gar nicht. Ich habe Dich lediglich gebeten, mit deinem Geschwurbel woanders hin zu gehen – wie einige andere Kommentatoren hier auch, weil ich es ekelhaft finde. Wenn ich ein Kommentar löschen möchte, mache ich das, und diskutiere nicht erst. Vor allem nicht mit Teilnehmern, bei denen mir schon vorab klar ist, dass eine Diskussion sinnlos ist. Dont worry.
@Robert: Welche "Rassen" gibt es schon? Die Arier waren ja auch nur eine Fantasie der Nazis.
Das Wort "Rassismus" ist nicht mehr ursächlich mit einem festen Rassebegriff verknüpft, es wird Synonym für Ausländerfeindlichkeit gebraucht.
@otaku: Wow – so viele Emotionen :-)
@fh: Die Argumente von Volkmar Weiss, auf die sich Sarrazin unausgesprochen bezieht, hast Du nicht widerlegt, nicht mal thematisiert. Wo sind denn die Gegenargumente im Detail?
Sarrazin ist ein Dummschwätzer. Er nimmt sich irgendwelche Merkmale, die bestimmte gesellschaftliche Gruppen gemeinsam haben und schlussfolgert in einem billigen Analogieschluss, dass die gemeinsamen Probleme dieser Gruppen durch diese einigen, von ihm willkürlich herausgehobenen gemeinsamen Merkmale entstehen. Schlimm ist, dass er dabei bei dem oberflächlichen Merkmal der Abstammung und bei dem diffusen Begriff der "Kultur" stehen bleibt und damit dann breite gesellschaftliche Probleme erklären will.
Außerdem wertet Sarrazin den Bezug staatlicher Leistungen moralisch ab und unterstellt den Leistungsempfängern (mal wieder) pauschal einen Willen, die deutsche Gesellschaft (zu der sie ja anscheinend aus Sicht von Sarrazin nicht so richtig gehören) zu schädigen durch bewusstes Schmarotzertum. Es gibt da also die richtigen und die nicht so richtigen Deutschen. Irgendwie. Oder was?
Ich hoffe nur, dass es im familiären Umfeld von Sarrazin keine alleinerziehenden Mütter gibt, keine Menschen ohne Abitur und Studium und dass Sarrazin Zeit seines Lebens auf die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs und auf den Besuch staatlich geförderter Opern und Theater verzichtet hat und die Wasserleitungen und Straßen zu seinem Haus selbst gebaut hat und er selbst und seine Kinder nur auf Privatschulen und Privat-Universitäten waren. Wenn nicht, müsste man ihn nach seiner eigenen Logik als Schmarotzer bezeichnen. Der Grund für solch ein schmarotzendes Verhalten läge dann vermutlich darin, dass seine Vorfahren ursprünglich vermutlich nicht aus Deutschland stammen, wie der fremdländische Name Sarrazin vermuten lässt.
@stimmviech:
Mal abgesehen davon, dass ich Konzepte wie "unausgesprochen beziehen" eher fragwürdig finde, hab ich keine Lust zum Rumgooglen, da stolpert man doch garantiert über so spannende Dinge wie Metapedia, die mir meinen Morgen versauen. Hast Du eine Url ohne braune Garnierung drumherum?Edit: Lass gut sein. Mir reicht der Wikipedia-Artikel zu dem Herrn. Da sind übrigens auch einige Papers verlinkt, die sich mit ihm inhaltlich auseinandersetzen. Viel Vergnügen.
@ Torsten: Genau darauf will ich ja hinaus. Es gibt keine Rassen. Daher ist es auch schwachsinnig, jemand der die Nationaliät als Merkmal der Zuordnung von Personengruppen nimmt als Rassist zu bezeichnen, wie dies mittlerweile gang und gebe ist. Dass man mit Rassismus generell Ausländerfeindlichkeit bezeichnet, halte ich ebenfalls für schwachsinnig.
Dies vor allem deswegen, da jemand in den meisten Fällen allein deswegen als ausländerfeindlich bezeichnet wird, weil er die Nationalität oder das Herkunftsland als Anknüpfungspunkt genommen hat. Dass hierbei eine gewisse Pauschalisierung erfolgt ist normal, macht denjenigen aber nicht zum Ausländerfeind. Genau so wenig wie es "den Türken" oder "den Araber" gibt, gibt es den "Ausländerfeind". Ich bin genauso wenig ausländerfeindlich, wenn ich bestimmte Verhaltensweisen türkischer oder arabischer Hartz IV Empfänger kritisiere, wie wenn ich den Irak-Krieg der Amerikaner kritisiere. Auch im letzten Fall habe ich nichts gegen die Amerikaner an sich, sondern nur gegen diese bestimmte Verhaltensweise.
Es macht wahrscheinlich keinen Sinn darauf hinzuweisen, aber die meisten Kritiker von Sarrazin sollten sich nicht der sicherlich pauschalen Diffamierung, die in Worten "kleine Kopftuchmädchen" liegt hochziehen, sondern mal auf in die Bezug genommenen Verhaltensweisen eingehen und sich überlegen, ob diese tatsächlich im Sinne unserer Gesellschaft sind.
@Solon:
"Der Grund für solch ein schmarotzendes Verhalten läge dann vermutlich darin, dass seine Vorfahren ursprünglich vermutlich nicht aus Deutschland stammen"
Ich erkenne zwar einen Anflug von Ironie, aber ich nehm´s trotzdem mal als Aufhänger her ;)
Ah, jetzt haben wir endlich des Rätsels Lösung. Schmarotzer kann nur sein, wer nicht "Ur-Deutsch" ist. Komisch. Und ich dachte immer, unter diesen ganzen Hobby-Arbeitslosen Talkshow-Süchtigen mit ihrer Couch zusammenwachsenden Asozialen, die sich hier auf Staatskosten Wohnung, Strom und Futter finanzieren lassen, wären auch Deutsche. Na da muss ich mich wohl vertan haben. Jetzt fällt mir auch auf, dass die alle so fremd-klingende Namen haben, wie Otto, Jens, Dieter, Susanne und so weiter …
…das Sozialsystem wird ausgebeutet, von Arbeits-Allergikern, die in jedem anderen Land verhungern würden – und das ist egal, wo die herkommen, das sind allesamt Schmarotzer. Und die wenigen, die der Sozialstaat wirklich auffangen sollte (Alleinerziehende Mütter, unverschuldet arbeitslos gewordene Familienväter, …) die lässt er mit dem absoluten Existenzminimum zu Grunde gehen …
Und ich zitiere gefühlte Tausende der vorgenannten Schmarotzer wenn ich sage: "Wieso soll ich arbeiten? Ich bekomme doch alles für lau und habe den ganzen Tag Freizeit."
Und sowas darf dann auch noch wählen. Dann ist klar, wie die Linke ihre Stimmen bekommt …
Das ganze ist kein Nationalitäten-Problem. So mancher "Gast" hier ist strebsamer, arbeitswilliger und motivierter als viele seiner deutschen Kollegen.
Vorschlag: Keine Sozialleistungen für faules Pack, dafür endlich genug Leistung für die, die es wirklich nötig haben. Das Geld ist da, man sollte es nur gerechter verteilen. Und das heisst auch, stärkere Kontrollen, mehr Initiative fordern und nicht einfach mal pauschal den Leuten das Geld zuwerfen.
@Robert: Die armen Ausländerfeinde! Man benutzt ein falsches Wort für sie! Das ist ungerecht, Zensur und doof dazu. Jawohl!
@ U.V.
" ….Man sollte Sarrazin also nicht für seine Offenheit tadeln. Man sollte ihn preisen…"
Der Mann gehört nicht auf den Posten eines Vorstandsmitgliedes bei der Deutschen Bundesbank und war von Anfang an eine Fehlbesetzung. Das sehen inzwischen wohl auch seine Vorstandskollegen so, sonst hätten sie sich sicherlich nicht in einer nie dagewesener Form öffentlich von seinen diffamierenden Pauschal-Äußerungen distanziert …
Naja. Wie heißt das englische Sprichwort: Zum Tangotanzen gehören immer zwei.
Auf der einen Seite muss ich natürlich Integrationsangebote machen. Sprachkurse usw. Auf der anderen Seite müssen die auch angenommen werden. Integration ist immer sowohl eine Bring- als auch eine Holschuld.
Da wurden in Deutschland in der Vergangenheit viele Fehler gemacht – zum Beispiel wenn die CDU immer betont hat: Deutschland ist kein Einwanderungsland. Da brauch man sich dann auch nicht wundern wenn Ausländer die schon jahrelang in Deutschland leben sich sagen: Warum soll ich mich integrieren, ich hab mich in meinem Viertel eingerichtet, arbeite noch ein paar Jahre hier und dann gehts ab in die Heimat. Und schwupps sind 40 Jahre rum und man ist immer noch da – aber geistig noch nicht angekommen.
Auf der anderen Seite: Selbst wenn ich für meine Firma nur für einen Zeitraum von einem halben Jahr ins Ausland gehe, fange ich schon Monate vorher an die Sprache zu lernen und besorg mir einen Stapel Bücher um mich über die Kultur des Landes zu informieren. (Kenn aber auch genug Deutsche die das nicht machen.)
D.h. es ist immer auch eine Frage der persönlichen Einstellung. Allerdings wird diese Einstellung auch durch kulturelle Faktoren beeinflußt. Und da gibt es nun mal Kulturen die integrationsfreundlicher sind. Das ändert aber nichts daran, daß man immer das Individuum betrachten muss. Man kann nicht einen integrationswilligen Türken wegen zehn anderer integrationsunwilligen Türken benachteiligen. Oder einen integrationsunwilligen Asiaten wegen zehn anderer bevorzugen.
Ich fordere für mich ja schließlich auch ein, nicht mit dickbäuchigen deutschen Rentnern in Thailand oder besoffenen deutschen Halbwüchigen auf dem Ballermann gleichgesetzt zu werden, sondern als Individuum betrachtet zu werden.
Und genau an diesem Punkt macht Sarrazin den entscheidenden Denkfehler – mag auch die Analyise sonst korrekt sein.
@ Torsten: Habe ich fast erwartet, dass nur Sarkasmus kommt, anstatt sich mit dem Inhalt auseinander zu setzen.
Es kommt nicht auf die Bezeichnung an, sondern darauf an, was Sarrazin gesagt hat. Und das war eben nicht, dass "alle" Ausländer faules Pack ist, welches sich es auf Staatskosten gut gehen lässt. Aber dass es einen bestimmten Prozentsatz gibt. Und für diesen Prozentsatz lehnt Sarrazin die Staatshilfen ab.
Und diese Ansicht sollte für alle Bezieher von Transferleistungen gelten, egal woher Sie kommen.
So, so. Intelligenz ist also genetisch bedingt und bei einigen ethnischen Gruppen besonders rar gesät.
Jeder der solchen Unsinn glaubt, sollte sich eigentlich als nächstes fragen, was dann mit diesen "unrettbar dummen" Mitmenschen und ihrer Nachkommenschaft geschehen soll. Denn schließlich haben wir ja offenbar ein Problem mit ihnen. Da gibt's dann wahrscheinlich keine klare Antwort, obwohl in dieser Logik deutlich so etwas wie Lager oder Verschiffung nach Madagaskar mitschwingt. Die deutsche Geschichte bietet da ein noch reichhaltigeres Angebot.
(ja das ist hart so etwas zu hören, aber man sollte seine Thesen zu enden denken, bevor man sie öffentlich heraus schreit)
Übrigens, wenn die These stimmen würde, bräuchten wir uns ja bei diesen Gruppen nicht über mangelnde Integration beschweren. Denn auch dazu gehört Intelligenz, welche ja angeblich aus genetischen Gründen nicht vorhanden ist. Über sein Können hinaus ist niemand verpflichtet (zumindest in einem Rechtsstaat).
ja, wir haben ein Problem mit Jugendlichen, die in miesen Verhältnissen aufwachsen, die keinen Anschluss an die Gesellschaft finden, die zunehmend weniger Bildungschancen haben und die irgendwann im ALG-II Dauerbezug enden. Oft sind auch die Eltern dieser Kinder an diesem Problem mitschuldig? Oft erschweren mangelde Sprachkenntnisse die Situation ebenso, wie die sonstig mangelnde Vorbereitung durch das Elternhaus.
Aber zum Glück können wir diese Probleme ja wirkungsvoll damit lösen, dass wir mit Fingern auf ethnische Gruppen zeigen, düster was von genetischen und kulturellen Unzulänglichkeiten murmeln und jeden als hinterwäldlerischen Gutmenschen bezeichnen, der Zweifel daran hegt, dass die Sache mit dem Ausleben von Ressentimenten getan ist.
Auch eine pluralistische und demokratische Gesellschaft hat strukturelle Probleme. Diese Probleme zu lösen, ist aufwändig und kostet Geld. Das mag in Diktaturen anders sein, denn da stünden ja die oben genannten Alternativen und daneben auch das schlichte Verhungernlassen zu Wahl.
Vielleicht mag mancher lieber in einer Diktatur leben. ich nicht.
(wer die Diktatur vorzieht, sollte sich sicher sein, dass er nicht zu der für gesellschaftlich unwert beurteilten Gruppe gehört. Wie die Geschichte lehrt, sind da die Auswahlkriterien ja auch nicht immer besonders rational und vorhersehbar.)
Sie stehen im Regenn, weil sie sich selber da reingestellt haben (bzw. weil ihre Eltern sie da hingestellt haben).
Genau das stellt Sarrazin doch zu Recht in den Fokus: Man muß endlich zur Kenntnis nehmen, daß sich unterschiedliche Ausländergruppen sehr unterschiedlich verhalten, die Angebote nutzen oder eben nicht.
Über bessere Politik oder bessere Bildungssysteme kann man immer reden, es gibt immer Verbesserungsbedarf – aber in diesem Kontext sind es Ablenkungsdiskussionen.
Weil der Erfolg verschiedener Einwanderergruppen beweist, daß es eben nicht an Politik oder Bildungssystem liegt.
@65, Justus:
Was hat Sarrazins private Meinung zu Berliner Problemen mit seiner Qualifikation bei der Bundesbank zu tun?
Ist schon merkwürdig.
Wenn BuBa-Chef Weber durch Fahrlässigkeit 5 Milliarden in der Lehman-Pleite versenkt, ist das kein Thema in deutschen Medien.
Aber über Sarrazin gibt es eine Riesendebatte.
Offenbar ist PC wichtiger für die Arbeit im Bundesbank-Vorstand als Geschäftserfolg oder fachkundige Arbeit.
Robert: dafür dass die Bezeichnung angeblich keine Rolle spielt, schreibst Du eine ganze Menge darüber…
@Robert. Ein gewisser Prozentsatz stellt dann sicherlich nicht unsere gesamtgesellschaftliches finanzielles Problem dar
oder doch? An diesen Leuten scheitert unser Sozialstaat?
oder brauchen manche Erfüllungsgehilfen, welcher Interessen auch immer, gerade diese, des gewollten Scheiterns willen? und glauben Sie an einen Zufall der Jobvergabe an den Sarrazin?
@ 70 R.A.
Sarrazin ist nicht nur Privatmann, sondern hätte wissen können und müssen, dass seine (stets polarisierenden) veröffentlichten Äußerungen als Vorstandsmitglied der Bundesbank anders gewichtet werden; hierfür gibt es deshalb bei der Bundesbank einen Verhaltenskodex, der zur öffentlichen Zurückhaltung mahnt.
" Wer Sarrazin in den Bundesbank-Vorstand schickt, könnte genauso gut auch Hape Kerkeling zum Bundesverfassungsrichter ernennen …. Die Lehre aus dem Fall Sarrazin lautet daher: Künftig sollten die Länder nur die Besten nach Frankfurt schicken – oder verzichten…" :
sueddeutsche.de/finanzen/512/489894/text/
Oder um im Jargon von Sarrazin zu bleiben: Besser vielleicht gleich integrierte osteuropäische Juden in den Bundesbank-Vorstand entsenden, denn die besitzen ja seiner unbelegten Behauptung zufolge generell einen um 15 % höheren IQ als die Deutschen, und sie verstehen wahrscheinlich auch was vom Geld!
"Höchstens eine vernünftige Politik für die von Sarrazin angesprochenen Menschen, von denen viele Jüngere (weniger die Kopftuchmädchen, mehr die zornigen Jungs) so sind, wie sie sind, von denen aber viele anders wären, wenn man sie nicht seit 15, 20 Jahren ungerührt im Regen stehen ließe."
zitat: R.A.
"Sie stehen im Regenn, weil sie sich selber da reingestellt haben (bzw. weil ihre Eltern sie da hingestellt haben)."
(zitat: Ende)
Hier zeigt sich die ganze Absurdität dieser Argumentation:
Die Kinder haben versagt, weil sie mit vier, fünf Jahren nicht angefangen haben gescheit deutsch zu lernen … grübel, grübel … nein irgendwas stimmt nicht, die Kinder waren ja noch zu klein, um ihr Unrecht einzusehen und entsprechend zu handeln … Na, dann sind halt die Eltern schuld … und die Kinder nehmen wir mal eben mit in Haftung für dieses Fehlverhalten.
Ganz große intellektuelle Leistung!!
Sarrazin dachte sich wohl, in seiner Position im Bundesbank-Vorstand werde ganz sicherlich ein Bundesbeleidiger benötigt.
@ R.A.
Ich denke, Kommentator Blackbird hat den Punkt getroffen:
Doch wirklich: R.A.: Machen Sie doch einfach mal ein paar konstruktive Vorschläge, die Sie für vordringlich halten! Ich wäre interessiert.
@74 Blackbird:
Die Faktenlage ist doch recht deutlich.
Vietnamesische Eltern und türkische Eltern (um nur zwei Beispiele zu nehmen) erziehen unter denselben Rahmenbedingungen ihre Kinder (Sprachschwierigkeiten und Geldmangel), die Kinder besuchen dasselbe Schulsystem – aber die Ergebnisse sind krass unterschiedlich.
Da wird man wohl eine heftige Mitverantwortung der Eltern nicht ableugnen können.
Das Sarrazin brutal überzeichnet und einige Formulierungen bedenklich sind, war ihm wohl selbst klar. Man könnte ihm auch zu gute halten, dass er ohne Rücksicht auf seine Reputation klare Worte findet. Und im wesentlichen hat er recht. Solange wie aus political correctness weiterhin die Legende von der mangelnden Integrationsleistung des deutschen Staates gesponnen wird und die Alimentierung ganzer Hartz IV Generationen einen angenehmen Lebensstil auch ohne geregelte Arbeit ermöglicht, werden wir mit solchen Verhältnissen leben müssen bzw. noch schlimmer – werden wir unsere Volkswirtschaft weiter destabilisieren und die Leistungswilligen vertreiben. Allerdings ist letzteres kein Problem, das sich auf bestimmte Migrantengruppen beschränkt. Überhaupt – und das ist natürlich problematisch bei diesen Aussagen – sollte man vorsichtig sein, dass nicht einer dumpfen Fremdenfeindlichkeit Vorschub geleistet wird. Daher muss man diese Themen serös diskutieren dürfen und nicht wegleugnen. Ich kenne jedenfalls einige frühere "Mulitkultis" die so ziemlich die Nase voll davon haben.
Noch ein Wort zu stimmviech: Genau so Leute wie Sie springen dann auf den Zug und faseln etwas von rassisch bedingten IQ-Differenzen und islamischem Holocaust. Und demnächst fahren wir wieder alle in getrennten Zugabteilen oder was ?
@75, John Dean:
Im Gegenteil.
Er wiederholt die üblichen Mythen von der pösen Gesellschaft, in der Kinder aus "miesen Verhältnissen" automatisch aller Chancen beraubt wären und verschiebt damit alle Verantwortung von den Betroffenen weg.
Genau das ist nachweisbar falsch, wie Sarrazins Gegenbeispiele zeigen. Man kann sehr wohl auch unter solchen Bedingungen überdurchschnittlichen Erfolg haben.
Es liegt also nicht (in erster Linie) am Schulsystem oder der Gesellschaft.
Was natürlich nicht heißt, daß dort nicht auch Verbesserungsbedarf bestünde. Aber es ist eben ein Riesenfehler, nur in dieser Richtung Arbeitsbedarf zu sehen. Selbst ein deutlich verbessertes Schulsystem würde wohl weiterhin den echten Problemgruppen wenig helfen – Bildung kann nicht einfach "reingedrückt" werden, die muß auch abgeholt werden.
Der erste wichtige Schritt ist immer die korrekte Analyse (und da hilft Sarrazin enorm. Nicht weil er unbedingt in jedem Punkt recht hat, sondern weil das Tabu-Thema überhaupt angegangen wird).
Es gibt ein Problem mit dem kulturellen Background einiger Einwanderergruppen. Bildung hat dort nicht den nötigen Stellenwert, Eigenverantwortung ist dort verkümmert, der Sozialstaat alimentiert, aber fordert nicht.
Den Eltern muß klargemacht werden, daß es ihre Pflicht ist, den Schulerfolg ihrer Kinder zu unterstützen, daß sie daran gemessen werden. Und wenn sie selber (z. B. wegen Sprachschwierigkeiten) nicht helfen können, dann müssen sie zulassen (gerade bei den Töchtern), daß sie diverse Hilfsangebote annehmen können.
Und diese Eltern müssen einsehen, daß ihre Kinder auf ein Leben in Deutschland vorbereitet werden müssen. Cem Özdemir hat mal zu Recht gesagt, er würde am liebsten alle TV-Schüsseln von den Dächern türkischer Haushalte abmontieren.
Es ist ja ok, wenn die Eltern sich mal einen türkischen Film anschauen – aber die Kinder sollten besser das deutsche Fernsehen anschauen (als das noch üblich war, lief die Integration deutlich besser!).
Und in der Pflicht sind auch die Migrantenverbände.
Die meckern jetzt über Sarrazin und sind auch sonst sehr damit beschäftigt, eventuelle Beleidigungen aufzuspüren und anzuprangern. Oder damit, über Gebetsräume zu verhandeln oder den Schulsport.
Die Schul-Mißerfolge ihrer Kinder scheinen sie bisher aber nicht zu interessieren – das sollte aber ihre erste Pflicht sein!
Der Staat kann immer nur einen Teil leisten für den Schul- und Lebenserfolg von Kindern. Und diesen Teil hat er geleistet – der andere Teil muß von den Eltern und Kindern und ihrem Umfeld kommen.
ICH KANN GAR NICHT SO VIEL ESSEN WIE ICH KOTZEN MÖCHTE!!
Was geht denn hier ab sind wir schon wieder so weit?!
Brauchen wir wieder Rassengesetze??!
Haben die Deutschen polemisierenden Stammtisch-Politiker mal wieder es nötig ihre eigenes Versagen auf anders Lebende zu reflektieren?!??!
Genetische Intelligenz, Unvermögen/Unwille zur Bildung, UNTERSCHICHTEN….
Ich Glaub es Hackt!!?
Was kommt als nächstes einen gelben Halbmond für jeden Türken bzw. türkisch Stämmigen??
@Blackbird:
Das sieht bei den türkischen Mitbürgern nicht anders aus.
Was heißt hier eigentlich PC?
Das es Probleme gibt weiß jeder.
Es kommt nur auch darauf an wie man es sagt. Und das was Herr Sarrazin sagt hat teilweise weniger mit PC oder nicht zu tun sondern mehr mit Hetze. Es ist ja auch nicht so als wäre er ja nicht schon öfters aufgefallen.
Zitat R.A.:
"Da wird man wohl eine heftige Mitverantwortung der Eltern nicht ableugnen können."
zitat ende
ja, natürlich. Eltern, die ihre Kinder nicht ausreichend auf das Leben vorbereiten, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, sind erheblich mitverantwortlich. Deren Kinder aber erst ab dem Alter, in dem sie eigenverantwortlich handeln. Dann ist es meist zu spät.
Und wenn die Eltern schuld sind … was macht man mit deutschen Eltern, die ihrem Erziehungsauftrag nicht nachkommen? welche wirkungsvollen Mittel gibt es dort die Missstände zu ändern?
Antwort: auch wenn es dem Stammtisch nicht gefällt, es gibt wenig wirksame Zwangsmaßnahmen des Staates auf eine bessere Kindererziehung hinzuwirken.
Was also kann man tun? konstruktive Vorschläge?
für die betroffenen Kinder ein Bildungsangebot schaffen, welches ihnen zumindest die Möglichkeit gibt, die familiären Defizite auszugleichen. Und das dauerhaft und unabhängig von der Kassenlage. zumindest in Berlin hangeln sich solche Projekte und öffentlichen Einrichtungen immer von Förderung zu Notetat. eine sachgerechte Planung ist nicht möglich. Eine kontinuierliche Arbeit schwer bis unmöglich.
wenn unsere Gesellschaft solche Angebote nicht massiv ausbaut, wird sie es in den kommenden Jahren bitter bereuen.
Auch die entsprechenden ethnischen Communities könnten einen Beitrag leisten.
Stimmt. Aber das erreicht man sicher nicht dadurch, dass man ihren Mitgliedern pauschal unterstellt, aufgrund ihrer Herkunft geistig minderbemittelt und unwillig zu sein, wie es Herr Sarrazin tut. Schon deswegen sollte Herr Sarrazin sich aus öffentlichen Ämtern zurückziehen, damit er mit seinen unbedachten Äußerungen nicht mehr Gräben aufreißen kann, wo Brücken bauen erforderlich wäre.
jeder der denkt, dass Herr sarrazin nur unbequeme Wahrheiten verkündet und man deswegen nicht den Boten kritisieren soll, möge sich vor Augen führen, wie er reagieren würde, wenn man ihn aufforderte, sein Verhalten zu ändern, ihm aber gleichzeitig bescheinigen würde, dass er zu dieser Verhaltensänderung aufgrund seiner Herkunft, seiner Rasse oder seines Glaubens nicht in der Lage sei und überhaupt geistig minderbemittelt.
Integration ist keine Einbahnstraße. Sie ist aber auch alternativlos; für beide Seiten. Die Mehrheitsgesellschaft muss aktiv auf die Integration hinarbeiten.
btw. das sind keine Ausländer, über die wir hier reden. die meisten sind hier geboren, haben einen deutschen Pass oder könnten ihn unproblematisch bekommen. Das Problem ist UNSERES, nicht das von "irgendwelchen Ausländern". (nur für den Fall, dass es jemanden auf diesen Unterschied ankommen sollte; mir kommt es darauf bei Menschen die hier in meiner Stadt, in meiner Straße leben nicht an.)
@Meinereiner
Sag ich doch. Das gibt's in deutschen, türkischen und wahrscheinlich auch in vietnamesischen Familien.
@korrektur
na, da hoff' ich doch mal, dass Ihr genetischer Background in Ordnung ist. Haben Sie bei der Anmeldung zu diesem Kommentar auch schön die Details aus Ihrem Ahnenpass eingetragen. Wenn nicht schleunigst nachholen!
@stimmviech:
Schon mal die Bibel gelesen?
Und bevor sie mit dem NT kommen auch das hat nicht alles aus dem alten Testament für ungültig erklärt.
Und da sie den IQ erwähnen. Dieser ist nicht nur umstritten sondern hängt auch von der Bildung ab.
Schon mal einen gemacht?
@ 77 (aussenminister_fischer)
" …. aus political correctness weiterhin die Legende von der mangelnden Integrationsleistung des deutschen Staates gesponnen wird und die Alimentierung ganzer Hartz IV Generationen einen angenehmen Lebensstil auch ohne geregelte Arbeit ermöglicht, werden wir mit solchen Verhältnissen leben müssen …"
Hört, hört: ein "angenehmer Lebensstil" bei rd. 2,50 € fürs tägliche Essen und Trinken je Harzt IV – Kind …
Ausgerechnet Sarrazin, der als öffentlich Bediensteter stets von öffentlichem Geld gelebt hat und lebt, hält anderen vor, es sei 'ein Unterschied, ob man sich am Markt durchkämpft oder in einem geschützten Bereich angesiedelt ist, wo man komfortabel von staatlichen Mitteln lebt'.
Arbeitende Türken im wesentlichen auf Obst- und Gemüsehändler zu reduzieren, hat schon das Niveau von Stammtischparolen, dazu noch einer überaus schlechten, da deren Läden – was Qualität und Sauberkeit anbetrifft – deutschen Läden dieser Art nicht selten deutlich überlegen sind:
Ein Schwager von mir ist Türke, mehrfacher alleinerziehender Vater und gibt als selbständiger Zahntechniker seit vielen Jahren in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld auch einigen deutschen Familienvätern Arbeit und Brot. Und an türkischen Einwanderern gibt es Zig-tausende, die sich erfolgreich selbständig gemacht oder in abhängiger Arbeit z.B. in Handwerksbetrieben beschäftigt voll integriert haben, zumindest die Männer.
Das Problem sind eher muslimische Frauen, die aus ihrer sprachlichen und kulturellen Isolation herausgeholt werden müßten; und dazu könnte die deutsche Gesellschaft einen erheblichen Beitrag leisten. Natürlich war es kulturell einfacher die im Kern katholischen Einwanderer in mehreren Wellen vor allem aus Polen und Italien zu assimilieren.
Im übrigen habe ich den Eindruck, dass sich bei den Erleuchtungen des Herrn Sarrazin im Lettre International im Kern seine islamfeindliche Gesinnung offenbart, die auf Konfrontation abzielt, aber keinen Lösungsansatz für ein friedliches und zukunftsorientiertes Miteinander aufzeigt.
Da erscheint sein Hinweis auf überintelligente osteuropäische Juden als eine von ihm bevorzugte Einwanderergruppe wie ein komodes Alibiargument; ein Schelm, der Böses dabei denkt.
hat sich erledigt :)
@Darkstalker:
Woher beziehen Sie Ihre Kenntnisse bezgl. schmarotzender Arbeitsloser? Aus einschlägigen Fernsehsendungen?
Aus meiner Zeit als Sachbearbeiter für ALG II (Abteilung Leistung, zuständig für Auszahlung von Geldleistungen) kann ich Ihre Meinung jedenfalls nicht bestätigen. Aber ok, ich hatte auch nur ungefähr 300 Akten. Das ist sicher nicht so repräsentativ, wie die "gefühlten Tausende", die Sie kennen.
Eigentlich erschreckend, daß man das heutzutage noch schreiben muß: wer heutzutage im ALG II-Bezug steckt und sich nicht anstrengt, der hat kein schönes Leben. Ausnahmen gibt es, wie in allen Bereichen des Lebens, immer. Aber von diesen Ausnahmen her zu fordern, man solle "mehr fordern" etc. pp., ist – Verzeihung – albern.
Den Rest dieses Threads werde ich mir nicht mehr antun.
Das Herr Vetter nicht die strafrechtlich nicht vorhandene Seite der Vorwürfe aufgreift sondern sich zudem hinter jemanden wie Sarrazin stellt und in dessen Aussagen scheinbar die totale Wahrheit sieht ist schon ziemlich schockierend an sich, für mich.
Aber viel schlimmer ist was hier im Lawblog in letzter Zeit immer häufiger an Usern auftaucht, ob die von PI kommen oder nicht sei dahingestellt, aber es nervt einfach total.
@Darkstalker:
Ok machen wir es so aber dann nicht jammern wenn du schon wieder ausgeraubt wurdest oder dir das Arbeitsamt das Geld kürzt weil du eine von 100 AUflagen nicht 100 % genau erfüllt hast.
Und nicht jammern das trotzdem nicht mehr ankommt weil das Geld für die Verwaltung, Kontrolle, Polizisten, Gericht und Gefängnisse draufgeht.
@81, Blackbird:
Das ist schon richtig, und ich bin auch skeptisch, ob man das ändern kann und sollte.
Aber es geht ja gar nicht um Zwangsmaßnahmen, es geht erst einmal darum, Verantwortlichkeit festzustellen und auch zu kommunizieren.
Die derzeitige Botschaft der Politik lautet: Die Betroffenen können nichts machen, ihre Eltern können nichts machen, wenn eine große Zahl von Kindern einer Herkunftsgruppe die Schule nicht schafft, sind alleine Staat und Gesellschaft schuld.
Eine Botschaft, die die betreffenden Eltern ja nur bestätigt in ihrer Position der Nicht-Verantwortlichkeit.
Und auch die Betroffenen selber. Es ist natürlich richtig, daß diese nichts für Sprachdefizite etc. im frühen Alter können. Ein Stück später fängt es aber schon an damit, daß man für seinen Lebenswandel ein Stück selbst verantwortlich ist. Es gibt auch Leute, die kommen älter als 10 Jahre nach Deutschland, ohne Sprachkenntnisse, und die schaffen trotzdem das Abitur.
Wobei ich einen solchen Appell an die eigene Verantwortung nicht im Einzelfall machen würde. Da mischen sich zu viele Umstände und Faktoren – der Verweis auf versagende deutsche Eltern ist ja völlig berechtigt.
Aber wenn bei gewissen Einwanderergruppen Schulversagen zur Normalität wird, dann hat die Gruppe ein Problem. Und das muß ihr bewußt werden und da muß sie gegen angehen.
Die Angebote gibt es doch!
Vielleicht muß es noch mehr werden, ok – das kommt aber auf die jeweilige Situation vor Ort an.
Aber die Angebote nützen gar nichts, wenn sie nicht genutzt werden, oder wenn sie falsch genutzt werden, d.h. nicht mit Eigenantrieb gekoppelt sind. Einen Nürnberger Trichter gibt es halt immer noch nicht.
Den Vorwurf mit "geistig minderbemittelt" habe ich bei ihm nicht gelesen (kenne allerdings das Interview nur in Ausschnitten).
Aber der Vorwurf "unwillig" ist berechtigt, und den muß man ganz massiv erheben, wenn sich etwas ändern soll.
Das ist leider richtig – es kann auch in die Gegenrichtung laufen.
Gerade die Türken in Deutschland waren vor 20 Jahren BESSER integriert als heute! Das ist ein Alarmzeichen.
Sicher.
Aber sie kann nicht Leute integrieren, die das nicht wirklich wollen. Da ist noch viel ungeklärt.
ist ja herzallerliebst wie sich hier ein stimmviech nur auf genau drei wissenschaftler(was sie leider wirklich sind) beruft, die eben genau seinen rassismus zu untermauern versuchen.
die tausenden anderen doktoren und professoren die den interpretationen der herren weißlynn und vanhanen teils heftigst widersprechen sind natürlich allesamt bedeutungslos.
ich selber bin biologe und kann nur folgendes sagen:
es gibt eine korrelation zwischen IQ und genetischem hintergrund(bitter hier nicht genetischen mit ethnischem hintergrund gleichsetzen, ich meine lediglich das genmaterial je individuum)
allerdings ist die interpretation der drei herren irreführend.
konsens ist eher(wenn man bei vernünftiger naturwissenschaft überhaupt davon sprechen kann, schliesslich ist es ziel von wissenschaft paradigmen zu widerlegen, nicht zu belegen)
die gene sind für die "verwertung" der ausserkörperlichen einflussfaktoren zuständig. bei identischen lebensumständen(illusorisch, auch eineiige zwillinge erfahren eine unterschiedliche sozialisation) würden die gene zu einer unterschiedlichen IQ-ausprägung führen. da evtl der eine mit den dargebotenen umständen in der lage ist "mehr daraus zu machen". dass ich hier von recht kleinen unterschieden spreche sollte erwähnt werden.
nun sind aber für jederman die lebensumstände(soziales, wirtschaftliches, innerfamiliäres, etc pp.) verschieden, so dass die variabilität des IQ zum allergrößten teil eben nicht durch die genetische information geprägt ist.
das alles lässt spezifische ausnahmen natürlich außen vor. natürlich kann es genetisch bedingte krnakheiten geben die sich teils auch drastisch auf kognitive entwicklung auswirken. aber das sind traurige krankheiten und die haben in den wenigsten fällen mit der ethnischen herkunft zu tun(hier fallen mir seltsamerweise nicht die bösen bösen muslime ein sondern eher die schotten, wenn auch nicht auf kognitiver ebene. gewisse äußerliche merkmale schottischer bevölkerung treten überdurchschnittlich häufig auf, da durch historisch bedinge kleine gruppengröße[clans] der genpool lokal teils deutlich "verdünnt" wurde. nur so am rande)
eine abstraktion des intelligenzquotienten auf die ethnische herkunft ist aus naturwissenschaftlicher sicht nicht zulässig!
@ R.A.
zum Thema "geistig minderbemittelt"
Herr Sarrazin sagt, nachdem er ausführlich die Defizite einiger ethnischer Gruppen beleuchtet hat:
"Man muss davon ausgehen, dass menschliche Begabung zu einem Teil sozial bedingt ist, zu einem anderen Teil jedoch erblich."
Das heißt für mich, er geht davon aus, dass bei bestimmten Leuten von Vornherein Hopfen und Malz verloren ist. Das würde ich, mit Verlaub, dann doch als Beleidigung auffassen.
ansonsten:
Meiner Meinung nach wird die Debatte immer zu sehr von der Frage her geführt, wer "Schuld" hat. Das ist eben auch einfacher, als die Probleme zu lösen. Die Feststellung das irgendwelche anonym benannten Ausländereltern versagt haben oder gerade jetzt versagen, hilft uns nicht, wenn wir die Kinder nicht auffangen.
Dafür wird leider viel zu wenig getan. Wir beschulen zum Beispiel Kinder mit unzureichenden Sprachkenntnissen ganz genau wie deutsche Kinder und wundern uns darüber, dass die schlechter abschneiden. Wer ist da eigentlich blöd, wir oder die Kinder?
Wir schicken sie auf eine Schulform, von der wir auf der anderen Seite öffentlich schwadronieren, dass ein Abschluss dieser Schule ohnehin nicht für eine sozialadäquate Karriere reicht (Hauptschule). Sehr motivierend.
Nochmal zur Verantwortlichkeit der Kinder:
Wenn mir meine Eltern mit zehn Jahren nicht hin und wieder mit Nachdruck vermittelt hätten, dass mich Fleiß etc. in der Schule später weiter bringt …
War das bei Ihnen anders?
Eigenverantwortlichkeit ist schön und gut. Aber sie hilft uns nicht immer weiter. Nur bei der Verteilung der "Schuld" hilft sie.
Was das sich integrieren wollen angeht:
ich könnte mir durchaus Schulfähigkeitstests, insbesondere Sprachliche Fähigkeiten, mit verpflichtenden Bildungsangeboten in fällen, in denen es aus dem Ruder läuft, vorstellen. Aber solche Eingriffe des Staates muss man kommunizieren und sachlich und ohne Vorurteile an den Bürger bringen. Wenn die Kommunikation, wie bei Herrn Sarrazin, quasi von "Mensch" zu "Affe" präsentiert wird, könnte ich den Unwillen sogar verstehen.
Herr Sarrazin schmeißt Türen zu, wo er behauptet, dafür einzutreten, sie zu öffnen.
@Robert: Wenn Sie irgendwelche aus ihrer Sicht negativen Eigenschaften oder Handlungsweisen (z.B. "bestimmte Verhaltensweisen türkischer oder arabischer Hartz IV Empfänger") aus deren Abstammung oder auch (im statischen Sinne verstandenen) "Kultur" ableiten, sind Sie Rassist, ja, denn sie leugnen damit die Gleichwertigkeit aller Menschen. Rassismus in seiner von den meisten Sozialwissenschaftlern gebrauchten Bedeutung setzt keine expliziten Rassentheorien voraus. Wenn Sie eine engere Definition des Wortes bevorzugen, müssten Sie einen anderen Begriff für die weitere Bedeutung finden.
@88/RA:
So ein Schwachsinn. Von der Wiege bis zur Bahre wird einem in dieser Gesellschaft eingeredet, jeder sei seines Glückes Schmied, jeder könne es schaffen, und wer versagt, ist selber Schuld.
Übrigens, @77/Fischer, Herr Sarrazin "überzeichnet" nicht oder "formuliert bedenklich", er gibt einfach falsches, dummes Zeug von sich und beleidigt die, die sich ohnehin schon ziemlich weit unten befinden. Oder wie es Thogo/9 so treffend ausdrückte: Der geborene Troll.
Die Realität, die Sarrazin demagogisch verdreht, haben ich/2 und Martin/34 schon ausgeführt: Es geht um gesellschaftspolitische, nicht um ethnische Probleme.
Ansonsten: Nette Freakshow hier. Stimmviech natürlich als einsame Spitze der Realsatire. Der Nickname erinnert einen aber schmerzhaft daran, dass auch solche Leute wählen dürfen. Kaum weniger eklig finde ich aber die zynischen Erörterungen von 40/Karl Eduard (auch hier ein passende Nickname…), welches Menschenmaterial "uns" (gemeint ist Deutschland) nützt und welches schadet.
Hier findet ihr ein interessantes Interview, welches die Sache m.E. sehr gut auf den Punkt bringt:
ondemand-mp3.dradio.de/fi...0091005_1222_66c29c06.mp3
Tja, niemanden interessierte, ob das Arbeitsvieh, das da hiehergeschafft wurde, nach dem die Arbeit getan war, Einkommen habe. Auch Deutschkenntnise auf dem Bau oder in ähnlich arbeitskräfteintensiven Betrieben waren eher hinderlich, die paar Kommandos verstanden die allemal. Da nun diese Sorte Arbeitsplätze ja selbst mittels HIV-Konstrukt nicht mehr wiederbelebbar sind und Bildung oder Ähnliches für diese Zugewanderten halt im Ausmass, wie das für das einheimische Proletariat üblich war, verteilt wurde, schwant Vielen – und Herr Sarazzin ist halt nur einer, dar das laut sagt -, dass da irgendwas nimmer so richtig weitergehen wird, was aber jeder der Betroffenen deutlich erkärt, nur sind diese Erklärungen als zu primitiv erachtet worde. Jemand der dreimal "Scheisse" schreit, der, ja, der, achja. Ignorieren aber hilft nichts, die lösen sich nicht einfach in Luft aus! Was tun? Abwarten, bis man a la Banlieus hineinballern kann? Arbeitsplätze schaffen? Hallo! hier Kapitalismus! Findet sich kein Kapital, dass von Ein/Angestellten Mehrwert erhofft – kein Kapital, kein Arbeitsplatz. Das Oberkommando der Sarazzinen ist nun entsetzt: Die werden "wir", samt den "einheimischen" Unterschichten, nicht mehr los! Dasdasdas ist ja ungeheuerlich! Vorläufige Lösung ala HIV: Sind selber schuld. Gut, das hält so noch vielleicht die nächsen vier Jahre – was dann?
Krieg? Eine bestechende Lösung!
Stuff
Es passiert gerade etwas, das ich mir so nicht habe vorstellen können. Wenn man die Medienlandschaft so durchstreift, dann fallen mir unerwartet viele Unterstützerartikel über Sarazzin auf.
Langsam habe ich das Gefühl, dass die offenkundigen Missstände mit den muslimischen Migranten auch in gebildeteren Kreisen der Gesellschaft angekommen sind. Das macht Hoffnung….
@Stimmviech:
Da muss man schon selbst einen mittleren Hirnschaden haben um sowas wie einen rassegebundenen IQ zu propagieren. Ein Schwarzer mit einem IQ von 90 ist trotzdem intelligenter als ein Weißer mit einem IQ von 80. Ein IQ ist immer individuell.
@ RA Vor 20 Jahren waren die Türken besser integriert? Nein das waren sie nicht nur hatten die meisten da noch Arbeit das war eigentlich der größte Unterschied zu heute.
Und das Arbeitsamt fordert nicht? Sie können ja gerne mal ein Jahr vom ALG II leben und die Forderungen ignorieren. Viel Spaß bei 0 € im Monat.
@Rudolf: Auch wenn dasselbe dumme und zynische Zeug von einem selbstgefälligen Altkanzler gesagt wird, bleibt der Gehalt der gleiche.
@stuff/94: WORD!
@Bert: Nö, die Leute mit offenkundig rassistischer und sozialdarwinistischer Gesinnung freuen sich (klammheimlich bis offen), dass da mal jemand ausspricht, was man sich wegen der pöhsen PC nicht zu sagen getraut. Hoffnung macht mir das nicht.
@Rudolf: Herr Schmidt fand deutliche Worte, allerdings lag es ihm fern zu polemisieren, zu beleidigen und IQ an nationaler Zugehörigkeit festzumachen. Ich denke nicht, dass irgendjemand Anstoß an den Fakten nimmt, die Sarrazin beschreibt. Wohl aber daran, dass er meint, sie mit einer gehörigen Portion Demagogie würzen zu müssen.
Auch Hans Olaf Henkel übersieht den Punkt völlig. Wenn Sarrazin wirklich an einer Lösung des Problems gelegen ist, warum zur Hölle treibt er einen Keil zwischen jene, die sich verflucht noch mal an einen Tisch setzen sollten? Ich begreife es einfach nicht.
Äh… Moment mal.
Sarrazin impliziert doch am laufenden band, dass die eine Bevölkerungsgruppe intelligenter oder fleißiger wäre als die andere.
Die Soundso sind im Schnitt 15 Prozent intelligenter als die Soundso. Und 90% der Soundso machen diesesundjenes.
Ich möchte da gar nicht großartig diskutieren.
Dieses Interview ist wenigstens sehr dumm, engstirnig und vereinfachend. Viel eher aber ist das reiner Rassismus. Ja sorry. Ich will nicht mit der Nazi-Keule schwingen – aber ehrlich: ich seh' da nichts anderes dahinter.
Was für ein Thread ist das denn? Betriebsausflüge von den PI-Zeloten und ihren Kumpels mit Hirn von der Jungen Freiheit?
Ist ja echt eklig. Sieht fast aus wie eine aufgehetzte Meute, die sich nur mühsam zurückhalten kann. Aber demagogisch soll das nicht sein, was der Sarrazin von sich gibt?
*kopfschüttel*
Und sind die paar philosemitisch getünchten NPD-Fuzzis und konvertierten Zionisten, die sich bei PI gegenseitig und sich selbst mit Mehrfachnicks auf die Schulter klopfen, tatsächlich ein Grund dafür, dass eine prominente Politikergestalt, die nicht in der NPD oder bei den Reps sein will, derartige Reden schwingen muss?
Sollen sie doch ihre hasserfüllten Reden schwingen – aber deswegen müssen wir doch nicht mitmachen. Man hat ja auch ein gewisses Niveau. Sarrazin hat eben das Niveau von PI, aber das wissen wir doch nun schon lange. Der Mann hat halt das falsche Parteibuch – aber glücklicherweise ist die Partei, die seinen Vorstellungen über Arbeitsscheue, Semiten und anderes Volk am nächsten käme, schon seit ein paar Jahrzehnten geächtet und deswegen ist er bis zum nächsten Mal untergekrochen, wo er am wenigsten Widerstand zu erwarten hatte.
Und nun sollen wir ihn für seine Thesen, die direkt aus dem 19. Jahrhundert zu kommen scheinen (hört sich langsam für mich an wie der krampfhafte Versuch, eine Art Berliner Antisemitismusstreit zu inszenieren und Sarrazin macht den Marr oder Treitschke) nicht nur nicht für einen armen Tropf zu halten, sondern ihn auch noch zu preisen?
Jo, Mann! Sonst noch was? Vielleicht einen Bellydance oder wäre das zu orientalisch für einen guten Deutschen wie den Herrn Sarrazin?
Aber ohne mich. Der Mann soll nach Hause gehen und der Gesellschaft nicht mehr mit seinen charakterlichen Fehlbildungen auf den Keks gehen.
Tschüs dann.
@Kati:
Im letzten Absatz zweimal "zu" streichen.
Der Johnny bringts mal wieder gut auf den Punkt.
spreeblick.com/2009/10/05/sarrazin-hat-rechts/
hab nur bis ungefähr die hälfte der comments geschafft….. das mitt dem iq und der rasse ist ja mal der grösste blödsinn den ich jeh gelesen hab.wenn sich jemand nich integriert(bzw integrieren will), kanns ja wohl nur a der familie liegen(egal welche nationalität) ,die sich gegenüber anderen bräuchen abschirmmt.und genau das muss man angehen. wenn da ein ercep erdogan nach köln(!) kommt und ne halle komplett ausverkauft (!) und sagt ,dass die deutsch-türken sich nich intgrieren soll,weils gegen die menschenwürde ist, dann muss sich auch mal eine merkel einschalten und auch mal dagegenhalten.
z.b. wenn die deutschen( bin übrigens pole) im ausland für ihr verhalten im urlaub kritisiert werden(seeehr oft zu recht),dann schreit hier doch in deutschland auch keiner, dass die gastgeber rassistisch sind^^
die allgemeinheit siehts ein…ändert zwar nich viel,ist aber nich empört und beschwert sich nich über diese kritik.
nur die deutschen müssen immer n riesen fass aufmachen.
Damit es nicht in Vergessenheit gerät:
Die Zuwanderungs- bzw. Einwanderungsgesetze müssen neu geregelt werden, und zwar so, dass das Volk diese kulturell und finanziell tragen kann. Auch die Möglichkeiten des Arbeitsmarktes müssen dabei in Betracht gezogen werden.
Ideologien dürfen dabei keine Rolle spielen, es muss vernunftgesteuert sein, sonst führt es zu Problemen, die mehr schaden als helfen.
Bei der Umsetzung dieser Gesetze darf man sich nicht verleiten oder drängen lassen, sich dafür rechtfertigen zu müssen bzw. zu wollen.
Eigentlich hat Sarrazin nichts anderes gemeint, so denke ich.
Damit es nicht in Vergessenheit gerät:
Es müssen dringend neue gesetzliche Regelungen her, mit denen das Hartz-IV für marode Banken auf die Höhe begrenzt wird, dass das Volk diese kulturell und finanziell auch tragen kann. Wir werden in den nächsten Jahren beispiellose Kürzungen bei den Sozialkosten, bei den kulturellen Investitionen, bei der Bildung aller Kinder und Erwachsener, usw. erleben. Weil wir den Banken weit mehr als einhundert Milliarden Euro Steuerzahlergeld geschenkt haben. Ohne allzu viel dafür zu kriegen. Unsere Finanzgenies hauen die Kohle großzügigst raus, murmeln was von "systemrelevant und so, voll wichtig, muss unbedingt sein" und schon geht das mit den Milliarden, die für Deutschkurse, mehr Lehrer, mehr Klassenräume, mehr außerschulische Aktivitäten, mehr Polizisten, die Streife fahren, mehr Sozialarbeiter etc. auf keinen Fall da sein sollen.
Es sollte erst nur eine billige Retourkutsche werden, aber während ich so schrieb, finde ich, dass man tatsächlich mal die Aufmerksamkeit auf die mangelhafte Arbeit von Finanzexperten wie Sarrazin lenken sollte. Die kostet uns alle nämlich wesentlich mehr auf lange Sicht und schadet der Gesellschaft deutlich bereits jetzt. Es ist ja ziemlich bezeichnend, dass ausgerechnet ein Sarrazin jetzt mit dem Finger auf andere zeigt und dabei nicht davor zurückschreckt, Typen wie die von PI auch noch anzustacheln in ihrem Wahn. Der durchaus auch auf Seiten größerer deutscher Tageszeitungen anzutreffen ist, wie man angesichts der peinlichen Verteidigungsarien für Sarrazin ja mal wieder feststellen kann. Was es aber keineswegs weniger PI macht.
Die "Gegenargumente" gegen Sarrazins (teils aus den Zusammenhang gerissen zitierte) Aussagen sind äusserst schwach, wie man hier auch wieder eindrucksvoll belegt bekommt.
Im Grunde kann man die "Arumente" der Gegenseite mit "Nazis", "Rassisten", "PIler", "Junge Freiheit-Leser", "NPD-Fuzzies""; zusammenfassen. Wirklich sehr beeindruckend!
Das alleine schon das Wissen fehlt, dass zB PI(proisraelisch) und die NPD(verbündet mit radikalen Moslems, siehe[1] ) völlig unterschiedliche Ziele haben und sich kein NPDler seine Freunde am israel- und USA-freundlichen Blog Pi-news haben würde, sei man aussen vor gelassen.
Leider fehlt es vielen an Intellekt, aber vorallem an Sachargumente, um Sarrazins Aussagen zu widerlegen, daher kommen nur die dümmlichen und pauschalen Nazi-Unterstellungen.
Das Schimpfwort "Nazis" und ähnliches wurde allerdings mitlerweile so inflationär gebraucht, dass man damit nun wirklich niemanden mehr beeindrucken kann und man sich damit nur noch bestenfalls selber blamiert.
Auch frage ich mich, in wie weit diese Leute noch das geringste demokratisches Verständnis haben, wenn selbst solche, im Grunde harmlosen und teils ausländerkritischen, aber zugleich auch ausländerfreundlichen Aussagen schon untersagt werden sollen. Wieviel symbolische Stop-Schilder fordert ihr noch, nur weil euch eine Meinung nicht passt?
[1]
> Die NPD hat seit Jahren Kontakte zur deutschen Sektion der verbotenen
> Islamisten-Organisation Hisb ut-Tahrir. Das belegen Filmdokumente. Ermittler
> gehen von einer Verwicklung der Gruppe in die missglückten
> Kofferbomben-Anschläge aus.
spiegel.de/politik/deutsc...and/0,1518,433256,00.html
> Voigt (NPD) beteiligte sich 2002 an einer Diskussionsrunde auf einer
> Veranstaltung der später vom Bundesministerium des Innern verbotenen
> Organisation Hizb ut-Tahrir. Voigt wollte damit das Bündnis zwischen
> Rechtsextremen und Islamisten voranbringen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Voigt
> Gedanken an eine gemeinsame Front mit Islamisten gegen „Juden und Amerikaner“
> finden sich in einschlägigen Kreisen schon länger.
> (…)die Anzeichen einer Öffnung deutscher
> Rechtsextremisten für den islamistischen Diskurs häufen sich. Bei den
> Aufmärschen rechter Kameradschaften ist das Palästinensertuch zu sehen,
> Szenetreffs ziert mitunter die iranische Fahne.
faz.net/s/RubCF3AEB154CE6...A5429A182360/Doc~E7C1BAC9
08B384ADE9D9D5985FA1B8F65~ATpl~Ecommon~Scontent.html
@Jens S.: Es geht um Rassismus. Es ist irrelevant von welcher Seite er kommt. Ich brauche mich nicht mit den Unterschieden zwischen PI und NPD zu befassen, solange von beiden Seiten der selbe gequirlte Stuhlgang propagiert wird.
Es geht auch gar nicht darum, Sarrazins Aussagen zu widerlegen. Es geht einzig darum, darauf Aufmerksam zu machen, dass er die Chance vertan hat, eine überfällige Diskussion in Gang zu bringen, indem er es für nötig hält, zu polemisieren.
Es mag ja sein, das sein Interview 99% Wahres enthält, aber die xenophoben 1% verunmöglichen die sachliche Diskussion, weil sich Rechtsaußen mit Sicherheit auf diese 1% stürzen wird (und schon tut) um ihren BS zu verbreiten.
Wir haben hier plötzlich eine Diskussion über Rassenlehre!! Ich dachte damit wären wir durch …
Ob nun antisemitisch oder islamophob ist mir persönlich einerlei. Beides schlägt in dieselbe Kerbe und ist desselben Geistes Sohn. Mir ist es nur schade um die vertane Chance.
Man kann ja Thilo Sarrazin in Wuppertal zum Beigeordneten für Finanzen und Soziales ernennen und die jetzigen beiden in die Wüste schicken. Der eine ist dafür bekannt, bisher keinen Finanzplan vorzulegen und dem anderen wird eine Mitschuld am Tod der fünfjährigen Talea zugerechnet. Leute wie Saraazin darf man nicht in Talkshows schicken, sondern muß sie an entsprechende Positionen hieven, wo sie was ändern können, ja müssen. Dann zeigt sich das wahre Potential.
au ja, den Mann nochmals in so eine Position heben… bei dem fällt mir nur der alte Witz ein; "wenn Sozis in die Wüste kommen wird der Sand knapp", hat er doch bereits Urlaubs-/Speisepläne aufgestellt und Schulden angehäuft, der Herr Dummschwätzer mit 45 Vorstandsämtern. Nur das mit der genetischen Abstammung, das waren ganz andere Sozis.
jetzt Parteiauschlussverfahren zu initieren ist verlogen, das kommt – wie üblich – Jahre zu spät.
aber wie schön, auf GermanAngst ist doch immer Verlass.
#k.
Ich sehe das Problem (Ausländer/Unterschicht) nicht. Wer Milliarden an Schulden aufnimmt, um Banken zu retten, sollte auch seine Unterschicht füttern können. Es ist ja nicht so, dass im Bundesbankvorstand selbst gehungert wird.
@verschiedene Ziele:
Mach dich nicht lächerlich. Bei PI tobt sich der rassistische Mob ungehemmt aus. Die mit dem Hass auf Juden haben gelernt, ihren Rassismus mit Havanahgila-Songs zu verbrämen und wandeln in Israel-Flaggen gehüllt umher, aber ansonsten geben sie genau das gleiche wie sonst auch von sich: Fiebriger Ausländerhass, wahnhafte Beschäftigung mit religiösen Büchern, die nicht die eigenen sind, Zitatsammlungen, Weltverschwörung, Deutschland geht unter und wir kapitulieren. Das Abendland geht unter.
Oh weh, oh weh. Auf zu den Waffen, Brüder, wir müssen uns verteidigen.
Sorry, aber halte mich bitte nicht für so dumm, Stammtisch-Nazis wie sie, neben anderen, bei PI herumhängen, ihre angebliche Israel-Liebe abzukaufen. Wenn etwas geht wie eine Ente und quakt wie eine Ente, dann ist es wahrscheinlich auch eine Ente.
Und zu Sarrazin: Der ist einfach keine Antwort wert. Alles wurde schon tausend Mal wiederlegt, euch wurden hier deutliche Hinweise gegeben, wo ihr mal nachlesen könntet und am Ende taucht einer von euch auf und jammert, dass es keine Argumente gäbe. LEST SIE DOCH, ODER KÖNNT IHR KEINE LÄNGEREN KOMMENTARE VERSTEHEN?
Aber darum geht es ja auch nicht. Ihr wollt einfach den Eindruck erwecken, das Zitieren von ebenfalls rassistischen Wissenschaftlern, die einsam ihre "Forschung" publizieren und von keinem ernst genommen werden, der ernst genommen wird, eure Statistiken und möchtegernschlauen Schlussfolgerungen wie "dann muss der Neger eben genetisch dumm sein" wären in irgendeiner Form überzeugend und es gäbe keine Gegenargumente. Das ist alles so laaaangweilig. Lasst euch doch mal was Neues einfallen, dann kriegt ihr vielleicht auch neue Antworten.
Tut mir leid, aber für mich haben die meisten der Jammerlappen, die hier vor den Moslems warnen und den Kulturrassismus hochjubeln, schlicht und ergreifend eine Vollklatsche und sind zum größten Teil einfach dumm. (Normalerweise sage ich das nicht so direkt, aber du hast ja drum gebeten.) Ab und zu finden sie so einen wie den Sarrazin, oder den Wissenschaftler von oben, aber im allgemeinen bewegt sich das doch auf dem Niveau des späten Broder und von Stefan Herre. Ihr habt jetzt einen schönen Blog in dem ihr euch austoben könnt und allen zeigen könnt, was in euch steckt, nun benutzt ihn auch. Aber erwartet doch nicht, dass man euch alles 10 Mal erklärt – kauft euch auch ein bisschen Bildung und kurbelt mal die Wirtschaft an, statt hier über Themen zu schwadronieren, von denen ihr eher keine Ahnung habt.
;)
"Die Wahrheit"
Deutsche Akademiker sind impotent. Wir stecken in einer schweren Krise. Das Bildungsbürgertum produziert zu wenig kleine Einstens. Bei Menschen mit hohen Einkommen und genetisch reinem Material muss eine Herstellungszeit von einem dreiviertel Jahr pro Stück in kauf genommen werden. Die weitere Zukunft ist ungewiss. Was Ausschuss ist stellt sich meist erst heraus, wenn es zu späht ist. Funtionesliten sind bei Aufzucht und Pflege ihrer Abkömmlinge überfordert. Die Auswirkungen auf den Nachwuchs können dramatische folgen haben. 18 Prozent der Studenten sind behindert oder chronisch krank. Fachhochschulen klagen über eine Abbrecherquote 39 Prozent. Dabei schwächt Fachkräftemangel die Wirtschaft. Die Ursachen müssen bekämpft werden, auch wenn es weh tut!
Wer sich die Mühe macht, den „Lettre International“ tatsächlich zu lesen, findet darin weder Pöbeleien Sarrazins, noch populistische Äußerungen, sondern etwas ganz anderes. Zugegebenermaßen zweifellos nicht ganz unheikel, aber volksverhetzend? Lächerlich. Genauso lächerlich, wie der Versuch Sarrazin in die braune Ecke zu stecken.
@earendil:
"Word" is the shortened form of the phrase: "my word is my bond" which was originated by inmates in U.S. prisons. The longer phrase was shortened to "word is bond" before becoming "word," which is most commonly used. It basically means "truth." Or "to speak the truth."
"Yo, I fucked twelve bitches last night."
"Word?" ("You speak the truth?")
"Word." ("I speak the truth.")
urbandictionary.com/define.php?term=word
Naja, da wir alle im (wir?) Gefängnis leben…;-)
Stuff
@118: YMMD :)
@115: Man braucht nicht mal einen rassistischen Wissenschaftler, um solche "Ergebnisse" belegt zu bekommen. Da reicht auch schon ein gut geschmierter Wissenschaftler…Generell sollte man einzelnen Studien allenfalls verschwindend geringes Gewicht beimessen. (Ob einem die Ergebnisse gefallen oder nicht, sei da mal zweitrangig)
Es gibt für jede These einen "Beleg" den man führen kann, wenn man nur die Parameter "kreativ" einstellt…
Bsp: ("Untersucht wurden stichprobenartig 1.828 15-16-jährige strafrechtlich auffällige Jugendliche mit Migrationshintergrund. Ergebnis der Studie: 100% der Probanten hatten Migrationshintergrund und waren kriminell…") Na wenn das mal nicht der Beweis ist! :)
@earendil:
Wenn ich bestimmte negative Eigenschaften mit kulturellen Hintergründen zu erklären versuche bin ich also ein Rassist? Wenn ich also sage, die Tatsache das Schwarze in den USA benachteiligt werden hat kulturelle Hintergründe und lässt sich vor dem Hintergrund der amerikanischen Geschichte erklären bin ich ein Rassist? Wenn ich sage die Benachteiligung der Frau in westlichen Gesellschaften, die bis heute andauert hat kulturelle Hintergründe bin ich ein Rassist? Das Frauen bis in die 70er Jahre in Deutschland das Einverständnis ihres Mannes brauchten um eine Arbeit aufzunehmen und das in weiten Teilen gesellschaftlicher Konsens war – das hat keine kulturellen Hintergründe? Ja welche denn dann?
Wenn ich dann feststelle daß z.B. das Frauenbild in einer bestimmten Bevölkerungsgruppe mit Migrationshintergrund dem Deutschlands um die Jahrhundertwende entspricht – wenn überhaupt – dann hat das keine kulturellen Hintergründe? Oder darf ich das nur nicht sagen, weil es sich hier um Leute mit türkischem, arabischen oder sonstigem Hintergrund handelt?
Ihre Argumentation würde ich als das bezeichnen was man "positiven Rassismus" nennt.
@116: Im Vergleich zu den Akademikern mit dem "genetisch reinen Material" (Ihre Worte, nicht meine) ist es doch so, dass gerade die nicht-Akademiker, bzw. noch mehr die eher "untergebildeten" Menschen hier (und anderswo) ein "unreflektiertes generatives Verhalten" an den Tag legen. Zu Deutsch: Dumm f%"/"t anscheinend nicht nur gut, sondern auch viel und ohne darüber nachzudenken. Dann ist es kein WUnder, wenn Hauptschuldabbrecherin "Mandy" (Ersetze durch "Chantalle" o.ä.) in Halle (o.ä.) mit 23 das vierte Kind erwartet…
Wenn man als Akademiker mit guter Karriere Kinder will, nimmt man sich ein paar Minuten Zeit und denkt darüber nach, wie man das anstellt. Nicht selten kommt man dann zu dem Ergebnis, dass es gar nicht so einfach ist, Kinder zu haben. (Ist es auch nicht, ich hab zwar keine persönliche Erfahrung damit, aber die Biester erziehen sich ja nunmal nicht von selbst, das sollte einleuchten. Mal davon abgesehen, dass gerade Akademiker nicht 38 Stunden in der Woche arbeiten, sondern wenn´s gut läuft auch gern mal doppelt so viel…)
Das hat aber weniger etwas mit "können" zu tun, als mit "wollen". Wer will schon sein Kind in die Schule schicken, wenn es da mit den o.g. vier Kindern von Chantalle (Ersetz durch "Mandy" oder "Ja-que-li-ne") in überfüllten Klassenzimmern sitzen muss..? Kein Wunder, dass private Kindergärten/Schulen Hochkonjunktur haben. Scheiss auf die Mehrkosten, aber da bekommt das Kind wenigstens die Bildung, die es verdient hat.
So wenig man Hollywoodstreifen zu Argumentationszwecken heranziehen sollte, aber "Idiocracy!" stellt das Problem (überspitzt) sehr plastisch dar – und ist von der Wahrheit gar nicht so weit entfernt, wie man meint…
@Kati:
volle zustimmung
@llamaz: Nein, das kommt eben drauf an, in welchem Sinne man "Kultur" gebraucht, deshalb hatte ich ja "im statischen Sinne verstanden" in Klammern davor gesetzt.
"Gedankengebäude, die Kultur nicht als „historisch bedingt“ und als veränderbar betrachten, und in denen Vorstellungen von Kultur „in einem solchen Maße verdinglicht und essentialisiert werden“, dass Kultur „zum funktionalen Äquivalent des Rassenbegriffs wird“, werden als kultureller Rassismus bezeichnet." (wiki)
ist das a) undifferenziert und b) falsch. Wenn (!) Sie dann meinen, dieses Frauenbild sei in der türkischen/islamischen Kultur festgeschrieben und nicht zu ändern, ist das auch rassistisch.
Übrigens, wenn es denen, die immer wieder die armen türkischen Frauen bemühen, wirklich um diese geht: Glauben diese Leute etwa wirklich, dass den Frauen mit Ausgrenzung oder Abschiebung – den Alternativen zum vielgeschmähten Multi-Kulti-Gekuschel – irgendwie gedient ist? Da merkt man doch recht schnell, worum es solchen Leuten wirklich geht.
Wo finden sie bei mir positiven Rassismus? Bekunde ich orgendwo, dass "die Türken" ganz toll sind, oder so?
@Darkstalker: Gehen Sie doch mal ein bisschen materialistisch an die Sache heran, dann wird's auch klarer, jenseits von Sprüchen wie "dumm f…t gut": Für Akademiker mit Karriere sind Kinder von Nachteil, weil zeit- und kostenintensiv. Für Unterschichtsangehörige spielt das weniger eine Rolle, die geben halt weniger für die Kinder aus, und Zeit haben sie eh. Für die sind Kinder eher ein Vorteil, bringen Kindergeld und später materielle Sicherheit durch familiäre Netzwerke. Haben Sie nicht auch in der Schule gelernt, dass die Leute in der dritten Welt so viele Kinder bekommen, weil sie die als Absicherung im Alter brauchen? Das Prinzip ist hier das gleiche.
@90, Blackbird:
Was ja erst einmal richtig ist.
Und er bezieht das m. M. nach auf sein Generalthema "Unterschicht", nicht auf bestimmte Nationalitäten. Überhaupt bringt es wohl nicht viel, einzelne Formulierungen zu skandalisieren, wir haben den Text ja nicht einmal im Gesamtzusammenhang.
Das halte ich auch für falsch. "Schuld" impliziert bösen Willen etc., das paßt nicht und hilft nicht.
Aber nach Ursachen muß man schon fragen, sonst kann man keine Lösung finden.
Deswegen meinte ich auch, daß man die Frage der Eigenverantwortung kaum an eine Einzelperson oder Familie stellen kann. Aber wenn eine ganze Gruppe Probleme hat (statistische Probleme, es gibt ja auch genug positive Fälle), dann gibt es da eine Ursache zu finden.
In der Tat grottendumm. Wird immerhin seit einigen Jahren (zumindestens in Hessen) nicht mehr gemacht.
Richtig.
Und diese Art der Kommunikation schafft ein Sarrazin natürlich nicht.
Seine Provokationen schaffen es aber vielleicht, die bräsige Selbstzufriedenheit aufzubrechen, mit der hierzulande Sozial- und Migrationspolitik gemacht wird.
Empfehlenswert zum Thema dieser Text:
zettelsraum.blogspot.com/...-einige-fakten.html#links
@121: "Zeit haben sie eh" – Ja man sollte doch meinen, mit Zeit und Zuwendung könnte man so einem Kind dann auch alles bieten, und ihm unter die Arme greifen. Doch offensichtlich ist das leider nicht immer der Fall. Gerade in solchen Familien sind die Kinder unter Umständen hochmotiviert, etwas für ihre Bildung zu tun. Wenn Mami aber auf Deutsch gesagt zu doof ist, bei den Hausaufgaben von Klasse 4 aufwärts zu helfen, weil sie eben selbst nix gelernt hat, steht der Knirps wieder da und weiss nicht weiter.
Überhaupt finde ich es äußerst fragwürdig, mit materialistischen Gründen für und gegen das Kinderkriegen zu argumentieren.
Das sollte doch eher zweitrangig sein. (Mir ist allerdings bewusst, dass viele leider diese Erwägungen anstellen…)
Natürlich sind Kinder zeit- und arbeitsaufwendig und einer Karriere eher im Weg. Die Doppel-Karriere-Ehe ist halt eine grundsätzlich kinderfeindliche Umgebung. Wenn nur ein arbeitender Elternteil da ist und der andere die Erziehung übernehmen kann, wäre das natürlich besser. Das heisst aber, dass der verdienende Elternteil so viel Geld machen muss, dass es für alle reicht. Und das ist – selbst als Akademiker – halt nicht so einfach.
Und ganz ehrlich: Was hab ich denn von einem Kind, wenn ich es die ganze Woche nicht zu Gesicht bekomme? Dann ist es nur ein Posten der laufend Geld kostet. Damit ist ja weder mir noch dem Kind gedient.
Sicher, später sind die Kinder dann Sicherheit. Aber das ist ein äußerst egoistischer Grund, sie zu bekommen.
@R.A.:
Wir erleben hier drastisch vorgeführt, was bürgerliche Werte sein sollen: Werte! Und zwar handfeste. All die hübschen Menschenrechtsartikel&Versprechen gelten nicht Menschen, sondern ihrem Vermögen. Die tollen Tips, wie Erwerbslose oder "Unterschichtler" zu Einkommen gelangen, dienen nicht dazu, dass Menschen Einkommen haben, sondern dass "sie selbst" oder ihre Kultur oder wasweissichdennochalles, jedenfalls "unsererseits" höchstens das Gutmenschentum, daran Schuld seien. Was machen die überhaupt hier! Dieses hübsche USA–Schweden-Beispiel zeigt allerhöchstens, dass der härtere Wind in den USA – Überraschung! – auch härtere Freiheit bietet. Der Durchschnitzdeutsche wäre von dieser Freiheit ganz offensichtlich geschockt, geht man von diversen Beiträgen (nicht nur hier) aus. Dies ist in den unterschiedlichen Staaten aber auch unterschiedlich, jedenfalls kann man in einigen Staaten ohne jeglichen Kontakt zu Behörden leben, jahrelang, das hielte kein Durchschnitzdeutscher bzw. Deutsch-Assimilierter aus. Die hatten dort keinen Faschismus! Und das Bewusstsein, selbst zu sein, ist ja wohl das Allererste was einem Durchschnitzschüler in Durchschnitzdeutschland ausgetrieben wird, da sind Unterschiede zwischen Ost&West marginal. Du bist nichts, das (beliebige gängige Vokabel für völkisch/Volk bitte hier einfügen) ist alles. Die Anzahl jener, die das verordnete Staatsziel nicht erfüllen oder daran glauben, ist in staatszielhaltigen Staaten klarologo höher als in solchen, wo sowas für eine esoterische Minderheit deklariert wird. Auch folgt solcher Einsicht, nicht genügen zu können, die Wurschtigkeit und der Unwillen "zur Integration". Der härtere Wind a la USA ist hier nur über Einrichtungen vorstellbar, die verdammt nah am Arbeitslager sind.
Fichte lesen erspart die Ausführungen der Sarazzin-Truppe zu studieren, schwer vorstellbar, dass da was Neues vorkommt.
Stuff
Nachtrag zu dem "Arbeitslager":
deutschland-debatte.de/20...el-spass-bei-der-qual-ii/
Ganz unten, unter "Alternativ:"
Stuff
@Darkstalker:
Ich habe ein paar Behauptungen aneinandergereiht, die man – jede für sich – kaum widerlegen kann. Der Informationsgehalt einer Jeden tendiert dagegen gegen Null. Wenn man sie im Zusammenhang sehen will, ist das was man da reininterpretieren kann wegen ihrer Formulierung bestenfalls fragwürdig. Für eine sachliche Meinungsbildung ist das was ich geschrieben habe unbrauchbar.
@Darkstalker:
Ich hab ja auch nur beschrieben, welche Kalkulationen die Leute ja nach sozialer Lage so machen. Natürlich sind diese materiellen Erwägungen nicht alles, sonst würden Akademiker_innen ja überhaupt keine Kinder mehr haben, und bekanntlich haben auch nicht alle Unterschichtler_innen >3 Kinder.
Es nützt aber auch nichts, so einen Idealismus an die Leute heranzutragen wie "man sollte das nicht nach materiellen Erwägungen entscheiden". Sinnvoller ist es, für Verhältnisse zu sorgen, in denen solche Kalkulationen gar nicht nötig sind.
@stuff: So typisch deutsch ist das doch alles gar nicht. Auch und gerade in Ländern mit "harter Freiheit" gibt es solche Meinungen wie die von Sarrazin. Rassistische und klassistische Denkmuster sind sogar ein logischer Schluss aus der Freiheitsideologie: Wenn alle Menschen frei und gleich sind, mithin alle dieselben Möglichkeiten haben, manche Gruppen – seien es Schwarze, Deutschtürken oder Unterschichtsangehörige – ganz offensichtlich bei diesem Spiel weniger Erfolg haben als andere, müssen die Ursachen ja woanders gesucht werden. Und da bieten sich eben deren Biologie oder (statisch verstandene) Kultur an.
Typisch deutsch ist allenfalls die "wohlfahrtsstaatliche" Art des Umgangs mit den Verlierern: Statt sie (nur leicht übertrieben) in Freiheit verhungern zu lassen, werden sie mit 1-Euro-Jobs und ähnlichen Jobsimulationen drangsaliert. Aber auch in der Hinsicht gibt es ja ähnliche Entwicklungen in GB oder den USA.
@Kunz:
Wie sagte es mal ein berühmter Anwalt/Immobilienmakler. Es gibt die Wahrheit und diiiee Wahrheit.
@130: Simpsons Bonus. Aber nur ein halber… weil in der Deutschen Synchro-Fassung isses nicht mal mehr lustig mittlerweile.
Aber Lionel Hutz geht immer ;)
@earendil:
Jjjeinn!
Meinungen a la Sarazin kommen in diesen Länder zumeist politisch aus einer ganz anderen Ecke. Auch habe ich geschrieben, dass in unterschiedlichen Staaten das ganz unterschiedlich ist, ich meinte US-Staaten. Typisch deutsch ist weniger dieser wohlfahrtsstaatliche Umgang, sondern die implizit damit verknüpfte Vorstellung, dass wir alle irgendwo bei einem virtuellen Arbeitgeber angestellt seien und der uns dann auch das HIV-Dasein vorschreiben kann. Sowas braucht dann klarologo einen irren Aufwand an Lizenzierungs-Voodoo ("Gewerbescheine", div. Höhere Weihen wie Meisterbriefe, Nachweis des Willens zur Ausbeutung aka Gewinnerzielungsabsicht u.dgl.), um die faktisch ständestaatliche Ordnung juristisch und fiskalisch zu retten. Wenn bei diversen "Ich-AG"-Modellen der Gründungs- und monatliche Aufwand schon der eigentlichen Arbeit nahekommt bzw. diese übersteigt, dann hat's irgendwo was, das ganze kriegt so eine Art Gottesdienstcharakter, mit der man sich dieser höheren Weihen monatlich vergewissern muss.
Nein, dadurch dass dies in anderen europäischen Staaten mehr oder minder ähnlich ist (zumeist eine Folge der Nazi-Okkupation) und dort zähe von Höchstgerichten demontiert wird, ist das in Deutschland nicht gerechtfertigt.
Die Kehrseite sieht dann so aus:
bonjourtristesse.wordpres...9/09/16/the-great-escape/
Stuff
Die Eltern der türkischen U-Bahn-Schläger hätten die Möglichkeit gehabt, sie ihre Kinder zu sozial handelnden, mitfühlenden Menschen zu erziehen. Die deutsche Regierung hätte die Möglichkeit gehabt, Einwanderer auszuwählen (wie das USA, Kanada und Schweiz auch tun) und nicht jeden ins Land zu lassen. Das deutsche Volk hätte die Möglichkeit gehabt, sich eine andere Regierung zu wählen.
in vielen ländern herrscht eben diese fast strafbewährte political-correctness-ideologie, mit modebestimmte paragrafen wie
gummiparagraf volksverhetzung und mittel zum politischen zweck,
die überteibungen bei den viel zu vielen äußerungsdelikten,
der ab-18-tick,
jene ausschwitzlüge,
jenes verbot von gewaltverherrlichende besonders grausame … … ,
majestätsbeleidigungsparagrafen (!)
blasphenieparagrafen (immer mehr – auch mehr zugunsten des islam)
usw. usw. – kennt man ja alles.
so herrscht hier ein maulkorbklima wie in österreich bzw. deutschland unter fürst metternich bzw. wie im österreich unter kaiserin maria theresia, wo selbst die inschriften der grabsteine zensiert waren.
ich halte es mit
voltaire:
ich teile keine ihrer meinungen, aber ich würde dafür kämpfen das sie ihre meinung sagen dürfen!
piratenpartei.de/node/134/34709#comment-34709
—————-