Mein Opa erzählte immer:
"Bei Krupp ging jedes Mal nach der Abendschicht ein Arbeiter am Pförtner vorbei und schob ein Schubkarre voller Sand vor sich her. Nach dem zehnte Mal fragte der Pförtner den Arbeiter: 'Ey, mir is dat ja echt egal, aber wat machse eigentlich mit dem Sand, datte den jeden Tach mitnimms?' Darauf der Arbeiter 'Wie Sand? Jeden Tach ne neue Schubkarre'
Damals hieß das Wirtschaftswunder heute ist das Diebstahl
Ich hoffe bloß daß das Elternbuendniss gewaltfrei blieb:
"Das Elternbündnis, das wegen seines Engagements gegen "Ego- Shooter" (eine Kategorie von Computerspielen) und großkalibrige Waffen seit seinem Bestehen angefeindet wird, hatte für den Samstag aus Angst vor Angriffen einen privaten Sicherheitsdienst engagiert."
Die "privaten Sicherheitsdienste" duerfen Waffen tragen.
Bei so einer Veranstaltung bestimmt auch unter der Jacke.
Gruß Duddley
Stehpinkler meint:
(18.10.2009 um 00:29) Antworten
erinnert ein wenig an:
MAPSU (Mothers Against Peeing Standing Up) is more than just moms – we're real people – dads, young people, and other concerned individuals who want to stop peeing standing up, support the victims (those who have to clean up), and prevent unnecessary urine stream fragmentation.
MYTH #1: "Men can pee standing up"
Fact: The reality is men can NOT pee standing up without getting as much as a stray drop on the seat or the outside surface of the toilet. Fragmentation of the urine stream causes particles of urine to dissipate. The larger the distance urine has to travel, the bigger the dissipation radius gets.
Some of you may say, "No, not me! I can pee through a donut from 40 feet above!" Well, mister hand-eye coordination, you are probably one of those people who also never ask for directions. Admitting that you have a problem is half the battle. At some point in your life you need to ask yourself, "Is it worth it? What has peeing standing up cost me in my life?"
MrBrook (Link) meint:
(18.10.2009 um 01:12) Antworten
Zu den "Killerspielen": Ziemlich peinliches Schauspiel. Was hat das Aktionsbündnis denn da bitte erwartet? Dass die Spieler sich reihenweise bekehren lassen? Vermutlich hatten die Spieler im Gegensatz zu den Mitgliedern des Aktionsbündnisses zumindest schonmal ein Spiel in der Hand und wissen daher, was das überhaupt ist, wo der Reiz an den Spielen liegt und warum man dadurch nicht zum "Killer" wird.
Genausogut könnte man Container aufstellen, in die jemand "Die 120 Tage von Soddom" oder "Rambo" werfen kann. Das wird vermutlich auch umwerfenden Erfolg haben…
streitberg meint:
(18.10.2009 um 01:39) Antworten
Zu "Killerspielen": Folgt man den Links kann man ganz am Ende des ZDF-Beitrags mitbekommen, wie wenig die Macher von der Materie mitbekommen haben, wenn es heißt:" … Killerspiel-Gegner und -Befürworter haben zumindest ersten Kontakt aufgenommen …" und dabei den Stand der Piraten-Partei zeigen. Miese Meinungsmache bei der jegliche Differenzierung auf der Strecke bleibt.
Kaboom meint:
(18.10.2009 um 02:29) Antworten
Darf Stuttgart sich nun als erwachsenenbefreite Zone bezeichnen? Oder nur als spaßbefreit?
corax meint:
(18.10.2009 um 03:14) Antworten
Zu der Killerspieleinsammelaktion.
Kann man sich drüber lustig machen. Sie ist ja auch kläglich gescheitert. Bloß der Initiator war ja weder Politiker noch Christian Pfeiffer sondern eine Gruppe von Eltern, und vor den Kameras hauptsächlich ein Vater, dessen Tochter vor wenigen Monaten in Winnenden erschossen wurde.
Da darf man imho ein wenig Verständnis für diese unnütze Aktion erwarten.
Viel schlimmer find ich, dass nach Winnenden dazu aufgerufen wurde, freiwillig Waffen abzugeben und dies von vielen Bürgern auch gemacht wurde. Diese echten scharfen, Schusswaffen wurden aber nicht komplett vernichtet, sondern von den jeweiligen Ordnungsämtern weiterverkauft.
DAS find ich perfide und zynisch.
Und bsplsweise Frankfurt sieht kein Problem darin und will weiter so verfahren.
Und dem Ordnungsamt Crailsheim wurden nach einem einfachen Einbruch scharfe Waffen, die explizit wegen Winnenden abgegeben wurden, gestohlen, weil die Mitarbeiter zu doof waren den Tresor ordentlich abzuschließen.
Das find ich viel schlimmer, dass Politik und Behörden nicht willens oder in der Lage sind echte Waffen der Vernichtung zuzuführen.
MfG
Stuff (Link) meint:
(18.10.2009 um 06:26) Antworten
Wie doof muss man sein? Hört vielleicht irgeneiner der Experten mal dem Herrn Schneier zu?
Also: Wenn wir die Konrolle automatisieren, dann kann sich jemand eine Fake-ID zulegen und erst mal unkritisch testen, ob die "durchgeht". Bei Menschen könnte er jetzt nicht sicher sein, dass die das nächste Mal nichts merken. Wenn das aber Maschinen machen und die Fake-ID geht einmal durch, dann geht sie auch das nächste Mal. Der elektronische Ausweis bzw. die Kontrolle durch Maschinen reduziert also die Sicherheit.
Das Verstaendniss, das du einforderst ist nicht angebracht, denn auch der Vater und die Initiative stellen die falschen Fragen und ziehen falsche Schlussfolgerungen.
Bei allem Verstaendniss fuer die Opfer und ihrern Hinterbliebenen, geht es nicht darum eine Art der Freizeitgestalltung zu diskriminieren, sondern Ursachen zu erforschen, die meiner Meinung eher in der Gesellschaft zu suchen sind. Einer Gesellschaft die mittlerweile Leute ausgrenzt, die es sich nicht leisten koennen mit den angesagten Klamotten und dem neusten Technikspielzeug aufwarten zukoennen, einer Gesellschaft die das Ego so total in den Vordergrund stellt, das sich _KINDER_ in Castingshows verheizen lassen fuer 15 min Ruhm. Der- oder Diejenige die nicht mit Killerinstinkt und/oder gutem Ausehen gesegnet sind, bietet sich ueber einen Amoklauf die Moeglichkeit diesen unseren Mitmenschen ueber Jahre hinweg in Erinnerung zubleiben.
Den Preis dafuer zahlen andere, wie immer.
Gruß Duddley
Thomasz meint:
(18.10.2009 um 12:06) Antworten
Der Artikel zum Kündigungsschutz ist ja wunderbar: Es ist zu einfach, Mitarbeiter nach Jahrzehnten Betriebszugehörigkeit unter lächerlichen Vorwürfen abzuwracken. Das kann so nicht weitergehen; stattdessen sollte die pure Absicht des Arbeitgebers ausreichen.
MrBrook (Link) meint:
(18.10.2009 um 12:22) Antworten
@corax: Ich habe Verständnis dafür, dass man sich ziemlich hilflos fühlt wenn das eigene Kind grade einem Amoklauf zum Opfer gefallen ist. Ich habe auch Verständnis dafür, dass man etwas machen will, dass man solche Taten zukünftig verhindern will. Wofür ich kein Verständnis habe ist für blinden Aktionismus ohne dass man sich klar macht, was man da eigentlich verlangt. Für das Wiederholen von leeren Phrasen wie "Killerspiel", dessen Inhalt weder klar definiert noch irgendwie auch nur ansatzweise scharf umrissen werden kann.
Wer ein Verbot von "Killerspielen" fordert outet sich damit meiner Meinung nach als jemand, der sich mit der Materie über die er redet überhaupt nicht befassen will.
Abgesehen davon hat das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden meiner Meinung nach auch keine vernünftigen Argumente, mit denen sich solche Forderungen ansatzweise rechtfertigen lassen.
Christian meint:
(18.10.2009 um 12:31) Antworten
Zum Thema Kündigungsschutz bei der öffentlichen Hand…
Hier (Uni) sollen Mitarbeiter nach 5 Jahren Beschäftigung insgesamt einen Kündigungsschutz bekommen…
Was nur so viel bedeutet wie: wer 5 Jahre lang als Mitarbeiter tätig war wird keinen neuen Vertrag mehr bekommen… auf gar keinen Fall. Die Kündigung ist also effektiv geschützt…
Mit Kündigungsschutz wird einfach schindluder getrieben .. egal wo.
Poopy meint:
(18.10.2009 um 14:08) Antworten
Duddley: Nicht persönlich nehmen, aber das wird jetzt ätzend. Lustige Tastatur, das: ß vorhanden, aber Umlaute nicht? Nur mal zum Mitmeißeln: Verständnis, Ergebnis, Erlebnis, Hindernis, etc. schreibt sich am Ende mit genau einem s. War schon immer so. Das hat nix mit der ß-Revolution zu tun, aber das "Nissen" hat seitdem inflationär zugenommen. Meine Augen bluten. Mein Duden weint.
Übrigens – mal so nebenbei und präventiv – schreibt man dasselbe, diesselbe und derselbe zusammen. Das wollte ich auch fefe immer schon einmal beibringen.
Mit den Opfern von Winnenden habe ich Mitleid, aber deshalb noch lange kein Verständnis für deren Hetzkampagnen. Diese Leute sind in zweifacher Hinsicht Opfer. Erst wurden ihnen geliebte Menschen geraubt, dann wurden sie von Medien und Politikern, die sich wie Hyänen und Aasgeier auf sie gestürzt haben, missbraucht und emotional ausgeweidet. Bevor jemand auch nur ein Spiel oder eine Spielzeugwaffe abgibt, sollten diese Politiker ihre Ämter abgeben und die Boulevardpseudojournalisten ihren Beruf an den Nagel hängen. Das wäre mal ein positiver Schritt in die richtige Richtung.
Beim Thema Kündigungsschutz weiß ich nicht, was ich bedenklicher finden soll. Den Artikel oder einen Großteil der Kommentare dazu. Es wird schwarz-gelb in Deutschland. Man ziehe sich warm an!
Wer ein Verbot von "Killerspielen" fordert outet sich damit meiner Meinung nach als jemand, der sich mit der Materie über die er redet überhaupt nicht befassen will.
Vollkommen richtig, aber ich sehe das wie corax auch eher als Trauerarbeit des Vaters und verurteile das deshalb nicht…
Wahrscheinlich wird noch Zeit vergehen, bis der Vater bereit sein kann, auf die Argumente der Gegenseite einzugehen…
@Christian:
Falsch, es sind 6 Jahre, und das war früher schon so, eine gewisse Frau Bulmahn hat jedoch durchgesetzt, dass der Mitarbeiter auch bei anderen Unis in Deutschland keinen Vertrag mehr bekommt, nach dem Motto fordern und (hinausbe-)fördern.
(In Naturwissenschaften wandern die Leute halt ins Ausland ab, und fördern so den "Brain-Drain", in den Geisteswissenschaften ist dieses Gesetz jedoch eine totale Katastrophe).
Auch deswegen hat die SPD ein solch fulminantes Ergebnis eingefahren.
Sinnfrei meint:
(18.10.2009 um 14:34) Antworten
@corax: Warum soll man denn funktionierende Waffen oder Sammlerstücke entsorgen? Um den Markt mit neuen Waffen in Zeiten der Wirtschaftskrise zu beleben? Waffen wegen eines Amoklaufs zu vernichten ist mindestens genauso sinnlos wie "Killerspiele" zu verbieten.
@Christian:
Korrektur:
Ich hatte 6 Jahre bis zur Promotion und 6 Jahre danach in Erinnerung und so wird es auch, wie ich glaube, im Personalbüro gehalten…
Das hatte absurde Auswirkungen, deren schlimmsten inzwischen revidiert wurden, z.B. konnte man ein positiv begutachtetes Drittmittelprojekt über mehrere Millionen € mitbringen, wurde trotzdem von keiner Uni angestellt und das Projekt konnte nicht durchgeführt werden…
Stachel meint:
(18.10.2009 um 15:21) Antworten
Inzwischen distanzieren sich immer mehr Familien von dem ach so tollen Aktionsbündniss…
Was der Kerl da abzieht hat mMn nichts mit Trauerarbeit zu tun. Da missbraucht jemand die Opfer (schlimmerweise sogar seine eigene Tochter) um in die Medien zu kommen und möglichst viel Geld einzunehmen.
Der Kerl hat ja damit eine richtige kleine Firma aufgebaut um die er sich hauptberuflich kümmert.
P.S.: Dem Kerl ist seine Tochter umgebracht worden,
selbst wenn er nicht einsehen will, dass kein Killerspiel die Tochter erschossen hat, sondern ein Opernfan, erwarte ich nicht, dass er Opernaufführungen verbieten lassen will; was aber die Presse (hier das ZDF) daraus macht, ist erbärmlich…
Selbst wenn er Geld damit verdienen sollte (was ich nicht glaube), ist das nicht seine Schuld, sondern die Schuld derjenigen, die ihm dafür Geld geben…
Kaboom meint:
(18.10.2009 um 18:21) Antworten
Das ZDF hat, was Computerspiele angeht, schon lange das Stadium der Berichterstattung hinter sich gelassen und ist Anti-Spiele-Aktivist geworden. Frontal 21 marschiert da in voller Merkbefreiung stramm vorneweg.
corax meint:
(18.10.2009 um 19:01) Antworten
@Sinnfrei: Weil die Waffen von Privatleuten ans Amt abgegeben wurden im Glauben, dass sie vernichtet würden. Sonst hätten Sie sie ja selber zu Geld machen können. Dass der Staat immer wieder gebrauchte Waffen in Umlauf bringt halte ich für pervers. Manche Länderpolizeien verkaufen ihre gebrauchten Dienstwaffen, der Beamte der damit vielleicht irgendwann bei einem Banküberfall angeschossen wird wird sich sicher bedanken.
Die Bundeswehr hat Afghanistan 10.000 ausgemusterte Pistolen geschenkt. Die Hälfe davon kursiert jetzt auf dem Schwarzmarkt. Die Bundeswehrsoldaten vor Ort sehen sich jetzt mit den eigenen Waffen konfrontiert.
Soll sowas "vernünftig" sein?
Kommentar-Editierfunktion ist aus Sicherheits/Datenschutzgründen bis auf weiteres deaktiviert. Eine Wiederinbetriebnahme dieser Funktion ist nicht geplant.
Mein Opa erzählte immer:
"Bei Krupp ging jedes Mal nach der Abendschicht ein Arbeiter am Pförtner vorbei und schob ein Schubkarre voller Sand vor sich her. Nach dem zehnte Mal fragte der Pförtner den Arbeiter: 'Ey, mir is dat ja echt egal, aber wat machse eigentlich mit dem Sand, datte den jeden Tach mitnimms?' Darauf der Arbeiter 'Wie Sand? Jeden Tach ne neue Schubkarre'
Damals hieß das Wirtschaftswunder heute ist das Diebstahl
Für die Presse wird es aber etwas anders dargestellt:
http://www.youtube.com/watch?v=LW68hN9LTGo
@ Killerspiele
Ich hoffe bloß daß das Elternbuendniss gewaltfrei blieb:
"Das Elternbündnis, das wegen seines Engagements gegen "Ego- Shooter" (eine Kategorie von Computerspielen) und großkalibrige Waffen seit seinem Bestehen angefeindet wird, hatte für den Samstag aus Angst vor Angriffen einen privaten Sicherheitsdienst engagiert."
Quelle: fr-online.de/in_und_ausla...elt-Killerspiele-ein.html
Die "privaten Sicherheitsdienste" duerfen Waffen tragen.
Bei so einer Veranstaltung bestimmt auch unter der Jacke.
Gruß Duddley
erinnert ein wenig an:
MAPSU (Mothers Against Peeing Standing Up) is more than just moms – we're real people – dads, young people, and other concerned individuals who want to stop peeing standing up, support the victims (those who have to clean up), and prevent unnecessary urine stream fragmentation.
MYTH #1: "Men can pee standing up"
Fact: The reality is men can NOT pee standing up without getting as much as a stray drop on the seat or the outside surface of the toilet. Fragmentation of the urine stream causes particles of urine to dissipate. The larger the distance urine has to travel, the bigger the dissipation radius gets.
Some of you may say, "No, not me! I can pee through a donut from 40 feet above!" Well, mister hand-eye coordination, you are probably one of those people who also never ask for directions. Admitting that you have a problem is half the battle. At some point in your life you need to ask yourself, "Is it worth it? What has peeing standing up cost me in my life?"
http://www.mapsu.org
Zu den "Killerspielen": Ziemlich peinliches Schauspiel. Was hat das Aktionsbündnis denn da bitte erwartet? Dass die Spieler sich reihenweise bekehren lassen? Vermutlich hatten die Spieler im Gegensatz zu den Mitgliedern des Aktionsbündnisses zumindest schonmal ein Spiel in der Hand und wissen daher, was das überhaupt ist, wo der Reiz an den Spielen liegt und warum man dadurch nicht zum "Killer" wird.
Genausogut könnte man Container aufstellen, in die jemand "Die 120 Tage von Soddom" oder "Rambo" werfen kann. Das wird vermutlich auch umwerfenden Erfolg haben…
Zu "Killerspielen": Folgt man den Links kann man ganz am Ende des ZDF-Beitrags mitbekommen, wie wenig die Macher von der Materie mitbekommen haben, wenn es heißt:" … Killerspiel-Gegner und -Befürworter haben zumindest ersten Kontakt aufgenommen …" und dabei den Stand der Piraten-Partei zeigen. Miese Meinungsmache bei der jegliche Differenzierung auf der Strecke bleibt.
Darf Stuttgart sich nun als erwachsenenbefreite Zone bezeichnen? Oder nur als spaßbefreit?
Zu der Killerspieleinsammelaktion.
Kann man sich drüber lustig machen. Sie ist ja auch kläglich gescheitert. Bloß der Initiator war ja weder Politiker noch Christian Pfeiffer sondern eine Gruppe von Eltern, und vor den Kameras hauptsächlich ein Vater, dessen Tochter vor wenigen Monaten in Winnenden erschossen wurde.
Da darf man imho ein wenig Verständnis für diese unnütze Aktion erwarten.
Viel schlimmer find ich, dass nach Winnenden dazu aufgerufen wurde, freiwillig Waffen abzugeben und dies von vielen Bürgern auch gemacht wurde. Diese echten scharfen, Schusswaffen wurden aber nicht komplett vernichtet, sondern von den jeweiligen Ordnungsämtern weiterverkauft.
DAS find ich perfide und zynisch.
Und bsplsweise Frankfurt sieht kein Problem darin und will weiter so verfahren.
fr-online.de/frankfurt_un...lver-vom-Ordnungsamt.html
Und dem Ordnungsamt Crailsheim wurden nach einem einfachen Einbruch scharfe Waffen, die explizit wegen Winnenden abgegeben wurden, gestohlen, weil die Mitarbeiter zu doof waren den Tresor ordentlich abzuschließen.
Das find ich viel schlimmer, dass Politik und Behörden nicht willens oder in der Lage sind echte Waffen der Vernichtung zuzuführen.
MfG
Und so sieht das artig von aussen aus
img35.imageshack.us/img35/1308/richtigherum.jpg
Stuff
Zu "Kollege Computer kontrolliert den Pass":
Wie doof muss man sein? Hört vielleicht irgeneiner der Experten mal dem Herrn Schneier zu?
Also: Wenn wir die Konrolle automatisieren, dann kann sich jemand eine Fake-ID zulegen und erst mal unkritisch testen, ob die "durchgeht". Bei Menschen könnte er jetzt nicht sicher sein, dass die das nächste Mal nichts merken. Wenn das aber Maschinen machen und die Fake-ID geht einmal durch, dann geht sie auch das nächste Mal. Der elektronische Ausweis bzw. die Kontrolle durch Maschinen reduziert also die Sicherheit.
@corax: @ 8 corax
Das Verstaendniss, das du einforderst ist nicht angebracht, denn auch der Vater und die Initiative stellen die falschen Fragen und ziehen falsche Schlussfolgerungen.
Bei allem Verstaendniss fuer die Opfer und ihrern Hinterbliebenen, geht es nicht darum eine Art der Freizeitgestalltung zu diskriminieren, sondern Ursachen zu erforschen, die meiner Meinung eher in der Gesellschaft zu suchen sind. Einer Gesellschaft die mittlerweile Leute ausgrenzt, die es sich nicht leisten koennen mit den angesagten Klamotten und dem neusten Technikspielzeug aufwarten zukoennen, einer Gesellschaft die das Ego so total in den Vordergrund stellt, das sich _KINDER_ in Castingshows verheizen lassen fuer 15 min Ruhm. Der- oder Diejenige die nicht mit Killerinstinkt und/oder gutem Ausehen gesegnet sind, bietet sich ueber einen Amoklauf die Moeglichkeit diesen unseren Mitmenschen ueber Jahre hinweg in Erinnerung zubleiben.
Den Preis dafuer zahlen andere, wie immer.
Gruß Duddley
Der Artikel zum Kündigungsschutz ist ja wunderbar: Es ist zu einfach, Mitarbeiter nach Jahrzehnten Betriebszugehörigkeit unter lächerlichen Vorwürfen abzuwracken. Das kann so nicht weitergehen; stattdessen sollte die pure Absicht des Arbeitgebers ausreichen.
@corax: Ich habe Verständnis dafür, dass man sich ziemlich hilflos fühlt wenn das eigene Kind grade einem Amoklauf zum Opfer gefallen ist. Ich habe auch Verständnis dafür, dass man etwas machen will, dass man solche Taten zukünftig verhindern will. Wofür ich kein Verständnis habe ist für blinden Aktionismus ohne dass man sich klar macht, was man da eigentlich verlangt. Für das Wiederholen von leeren Phrasen wie "Killerspiel", dessen Inhalt weder klar definiert noch irgendwie auch nur ansatzweise scharf umrissen werden kann.
Wer ein Verbot von "Killerspielen" fordert outet sich damit meiner Meinung nach als jemand, der sich mit der Materie über die er redet überhaupt nicht befassen will.
Abgesehen davon hat das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden meiner Meinung nach auch keine vernünftigen Argumente, mit denen sich solche Forderungen ansatzweise rechtfertigen lassen.
Zum Thema Kündigungsschutz bei der öffentlichen Hand…
Hier (Uni) sollen Mitarbeiter nach 5 Jahren Beschäftigung insgesamt einen Kündigungsschutz bekommen…
Was nur so viel bedeutet wie: wer 5 Jahre lang als Mitarbeiter tätig war wird keinen neuen Vertrag mehr bekommen… auf gar keinen Fall. Die Kündigung ist also effektiv geschützt…
Mit Kündigungsschutz wird einfach schindluder getrieben .. egal wo.
Duddley: Nicht persönlich nehmen, aber das wird jetzt ätzend. Lustige Tastatur, das: ß vorhanden, aber Umlaute nicht? Nur mal zum Mitmeißeln: Verständnis, Ergebnis, Erlebnis, Hindernis, etc. schreibt sich am Ende mit genau einem s. War schon immer so. Das hat nix mit der ß-Revolution zu tun, aber das "Nissen" hat seitdem inflationär zugenommen. Meine Augen bluten. Mein Duden weint.
Übrigens – mal so nebenbei und präventiv – schreibt man dasselbe, diesselbe und derselbe zusammen. Das wollte ich auch fefe immer schon einmal beibringen.
Mit den Opfern von Winnenden habe ich Mitleid, aber deshalb noch lange kein Verständnis für deren Hetzkampagnen. Diese Leute sind in zweifacher Hinsicht Opfer. Erst wurden ihnen geliebte Menschen geraubt, dann wurden sie von Medien und Politikern, die sich wie Hyänen und Aasgeier auf sie gestürzt haben, missbraucht und emotional ausgeweidet. Bevor jemand auch nur ein Spiel oder eine Spielzeugwaffe abgibt, sollten diese Politiker ihre Ämter abgeben und die Boulevardpseudojournalisten ihren Beruf an den Nagel hängen. Das wäre mal ein positiver Schritt in die richtige Richtung.
Beim Thema Kündigungsschutz weiß ich nicht, was ich bedenklicher finden soll. Den Artikel oder einen Großteil der Kommentare dazu. Es wird schwarz-gelb in Deutschland. Man ziehe sich warm an!
@MrBrook:
Vollkommen richtig, aber ich sehe das wie corax auch eher als Trauerarbeit des Vaters und verurteile das deshalb nicht…
Wahrscheinlich wird noch Zeit vergehen, bis der Vater bereit sein kann, auf die Argumente der Gegenseite einzugehen…
@Christian:
Falsch, es sind 6 Jahre, und das war früher schon so, eine gewisse Frau Bulmahn hat jedoch durchgesetzt, dass der Mitarbeiter auch bei anderen Unis in Deutschland keinen Vertrag mehr bekommt, nach dem Motto fordern und (hinausbe-)fördern.
(In Naturwissenschaften wandern die Leute halt ins Ausland ab, und fördern so den "Brain-Drain", in den Geisteswissenschaften ist dieses Gesetz jedoch eine totale Katastrophe).
Auch deswegen hat die SPD ein solch fulminantes Ergebnis eingefahren.
@corax: Warum soll man denn funktionierende Waffen oder Sammlerstücke entsorgen? Um den Markt mit neuen Waffen in Zeiten der Wirtschaftskrise zu beleben? Waffen wegen eines Amoklaufs zu vernichten ist mindestens genauso sinnlos wie "Killerspiele" zu verbieten.
@Poopy: diesselbe
Weitermachen.
@Christian:
Korrektur:
Ich hatte 6 Jahre bis zur Promotion und 6 Jahre danach in Erinnerung und so wird es auch, wie ich glaube, im Personalbüro gehalten…
de.wikipedia.org/wiki/Hoc...eiten_der_Wissenschaftler
Das hatte absurde Auswirkungen, deren schlimmsten inzwischen revidiert wurden, z.B. konnte man ein positiv begutachtetes Drittmittelprojekt über mehrere Millionen € mitbringen, wurde trotzdem von keiner Uni angestellt und das Projekt konnte nicht durchgeführt werden…
Inzwischen distanzieren sich immer mehr Familien von dem ach so tollen Aktionsbündniss…
Was der Kerl da abzieht hat mMn nichts mit Trauerarbeit zu tun. Da missbraucht jemand die Opfer (schlimmerweise sogar seine eigene Tochter) um in die Medien zu kommen und möglichst viel Geld einzunehmen.
Der Kerl hat ja damit eine richtige kleine Firma aufgebaut um die er sich hauptberuflich kümmert.
@Stachel:
Hoffentlich…
reine Lüge (nahe an der Demagogie) ist jedoch, was das ZDF daraus macht:
zdf.de/ZDFmediathek/conte...piele/866348?inPopup=true
via:
jensscholz.com/2009/10/no...tuttgart-staging-fail.htm
P.S.: Dem Kerl ist seine Tochter umgebracht worden,
selbst wenn er nicht einsehen will, dass kein Killerspiel die Tochter erschossen hat, sondern ein Opernfan, erwarte ich nicht, dass er Opernaufführungen verbieten lassen will; was aber die Presse (hier das ZDF) daraus macht, ist erbärmlich…
Selbst wenn er Geld damit verdienen sollte (was ich nicht glaube), ist das nicht seine Schuld, sondern die Schuld derjenigen, die ihm dafür Geld geben…
Das ZDF hat, was Computerspiele angeht, schon lange das Stadium der Berichterstattung hinter sich gelassen und ist Anti-Spiele-Aktivist geworden. Frontal 21 marschiert da in voller Merkbefreiung stramm vorneweg.
@Sinnfrei: Weil die Waffen von Privatleuten ans Amt abgegeben wurden im Glauben, dass sie vernichtet würden. Sonst hätten Sie sie ja selber zu Geld machen können. Dass der Staat immer wieder gebrauchte Waffen in Umlauf bringt halte ich für pervers. Manche Länderpolizeien verkaufen ihre gebrauchten Dienstwaffen, der Beamte der damit vielleicht irgendwann bei einem Banküberfall angeschossen wird wird sich sicher bedanken.
Die Bundeswehr hat Afghanistan 10.000 ausgemusterte Pistolen geschenkt. Die Hälfe davon kursiert jetzt auf dem Schwarzmarkt. Die Bundeswehrsoldaten vor Ort sehen sich jetzt mit den eigenen Waffen konfrontiert.
Soll sowas "vernünftig" sein?
tagesspiegel.de/politik/A...Bundeswehr;art771,2921275
MfG